Dlf: Medizinstatistiker Antes zu Corona

Am 15.5.2021 interviewte der Dlf Gerd Antes

Leider tut der Mann das Maskentragen als „Kleinigkeit“ ab.

Das sehe ich vollkommen anders.

Ansonsten aber wirft Gerd Antes ein Schlaglicht auf die bundesdeutsche Politik und deren Helfershelfer, das mich erschauern lässt. 

Corona & Statistik

Der Intensivbetten-Beschiss 2020 ist jetzt amtlich

Im Jahr 2021 wird es genau so sein.

Die Intensivbetten waren schon immer knapp. Die Krankenhäuser sorgen für eine „gute“ Auslastung, damit Ertrag generiert werden kann.

Intensivpfleger Lange und seine Aussagen

… in der Bundespressekonferenz werden jedenfalls eindrucksvoll bestätigt!

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WELTplus*: Wie groß ist die Intensivbetten-Not tatsächlich?

Die Belastung des Gesundheitssystems …

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… ist das schärfste Argument für weitere Lockdowns. Und ein umstrittenes. Deutschland verfügt zwar über international vergleichsweise viele Intensivbetten. Doch für ein genaues Bild sind weitere Kriterien zu beachten.

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Intensivbettenzahl und Todesfallzahlen aktuell

Der Skandal, der schon lange bekannt ist:

Die aktuellen Zahlen Intensiv

Man sieht sehr schön, dass die CoVid-Patienten zu einem großen Teil in der Menge der „Normal-Intensivpatienten“ aufgehen. Daraus lässt sich schließen, dass viele CoVid-Patienten aufgrund ihrer schweren Vorerkrankungen auch ohne CoVid auf einer Intensivstation gelandet wären.

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WELTplus-Interview*: Ein Medizinstatistiker klärt auf & nimmt Angst aus der „Debatte“

Der Berliner Medizinstatistiker Bertram Häussler

… hat die dritte Welle analysiert – und er ist fündig geworden. Drei Dinge treiben die Pandemie, sagt er. Sein Fazit: Beim Lockdown für alle handele es sich um eine „wenig geistreiche Lösung“. 

WELT: Herr Häussler, die Zahlen steigen, die Kanzlerin erklärt dazu, wir erlebten eine neue Pandemie. Wie sehen Sie das?

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Bertram Häussler: Das kann ich nicht erkennen. Die Probleme der jetzigen Welle sind die gleichen wie in der ersten oder zweiten. Das sehen Sie schon daran, dass auch die Infektionsschwerpunkte dieselben sind, damals wie heute.

WELT: Wie meinen Sie das?

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Corona – Zahlen und Fakten nach einem Jahr

Corona sorgt seit 12 Monaten …

… für nie dagewesene Zahlen und Fakten. Überraschende, traurige, ungekannte. B.Z. hat Corona-Fakten aus Berlin, Deutschland und der Welt zusammengetragen.

Von Oliver Ohmann und Anja Opitz

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Intensivbetten: Das ist doch Scharlatanerie, oder?

Intensivmediziner Jannssens verarscht Hörer des Dlf am 17.3.2021 hemmungslos.

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Meine Berechnung ergibt, dass in den letzten Wochen insgesamt 1.374 Intensivbetten als Kinder-Intensivbetten weg-gewidmet wurden. Das ist knapp die Hälfte des Rückgangs der Coronakranken. Um annähernd die gleiche Anzahl Zahl hat die Belegung mit Nichtcoronakranken zugenommen. Das lässt vermuten, dass Operationen und Aufnahmen Schwerkranker im Januar verschoben wurden, obwohl mehr Intensivbetten frei waren als heute am 17.3.2021.

Prof. Janssens Rede ist entweder gehaltloses Lobbyistengeschwätz, oder er hat keine Ahnung von simpelsten Sachverhalten, oder aber er führt die Hörer inkl. Moderator absichtlich aus Gründen der gewollten Angsterzeugung hinters Licht. Wahrscheinlich ist es eine üble Mischung aus allen drei Faktoren.

 

Analyse der Schwedischen Sterbestatistik

„Ach, was muss man oft von bösen
Kindern hören oder lesen!“

 

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So beginnt Wilhelm Busch seine Geschichten über die Bösewichte Max und Moritz, und tatsächlich mag sich der eine oder andere bei diesen Zeilen an die gegenwärtige Situation erinnert fühlen. Nicht nur, dass die Menschen von sogenannten verantwortlichen Politikern wie unmündige Kinder behandelt werden, die man mit einem seltsamen System aus Lohn und Strafe auf den rechten Weg führen will, man findet auch immer wieder Gelegenheit, mit ausgestrecktem Finger auf die Übeltäter zu deuten, die sich mit böswilligen Demonstrationen oder fast noch böswilligeren kritischen Fragen als nicht hilfreich erweisen.

Doch die schlimmsten Bösewichte scheinen sich in Schweden aufzuhalten, wo man auf harte Maßnahmen, auf monatelange Lockdowns, auf Maskenpflicht einfach verzichtet hat, obwohl Karl Lauterbach es doch besser wusste und des Mahnens nicht müde wurde. Seit etwa einem Jahr konfrontiert man die Schweden – und vor allem auch die Deutschen – mit der Tatsache, dass der schwedische Sonderweg gescheitert und die Lage katastrophal sei.

Ist das wahr? Werfen wir einige Blicke auf die relevanten Daten des statistischen Zentralamtes Schwedens (abgerufen am 23.2.2021) und fangen dabei vorsichtig an. Zu Beginn des Jahres 2020 hatte Schweden 10.327.589 Einwohner zu verzeichnen. Gestorben sind in diesem Jahr 98.124Menschen. Berechnet man die Anzahl der Sterbefälle pro 10.000 Einwohner, so kommt man auf 95,01 – damit auch Politiker und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mitlesen können: Man rechnet dazu 98.124/10.327.589*10.000. Nimmt man nun die entsprechenden Daten des deutschen Statistischen Bundesamtes zur Hand, muss man feststellen, dass hierzulande etwas mehr als 118 Sterbefälle pro 10.000 Einwohner im Jahr 2020 zu beklagen waren. Das ist offenbar mehr als in Schweden, und es ist deutlich mehr. Gäbe es einen schwedischen Karl Lauterbach, so müsste er jetzt lautstark und beharrlich verkünden, der deutsche Weg sei gescheitert und nur im schwedischen Weg liege das Heil.

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