Da war der Dieter weg!

Dieter war verschwitzt. Er trank Wasser …

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… aus dem Hahn wie ein Verdurstender. Aber er sah auch sehr glücklich aus. Seine Freude steckte direkt an. Dieter hat bestimmte Einschränkungen. Und er hat sie von Geburt an.

Dieter kann keiner Fliege etwas zu Leide tun. Er spricht von sich in der dritten Person und mit hoher Stimme: „Dieter hatte Schnauze voll.“ Dann lächelt er uns an. Und wir lächeln zurück, denn Dieter ist ein guter Freund seit Jahrzehnten. Gerade ist er aus einer betreuten Wohngruppe aus der Großstadt bald einhundert Kilometer entfernt zu uns in den Harz geflüchtet. Wir freuen uns über seinen unbegleiteten Besuch, wollen aber Genaueres wissen, warum, weshalb und wie er das überhaupt so alleine geschafft hat.

In Zeiten von Corona hört man viel über Hochrisikogruppen, man hört von Alten, die ihre Enkel nicht sehen können und von Altenheimen und Krankenhäusern, die Besucher nicht mehr zulassen. Von Menschen mit Einschränkungen in Zeiten der Corona-Einschränkungen hört man wenig. Doch für viele dieser Menschen ist die Situation extrem belastend.

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Corona: Hunger und Totenzahl in der Dritten Welt steigt

In der nigerianischen 20-Millionen-Metropole …

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Tim Mälzer ist wohl am Ende – Wirtschaftlich & Nervlich

Und nicht nur er, der Fernsehkoch.

Ganz vielen Menschen geht es so. Sie sind nicht nur den Tränen nahe.

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Corona: Was war, was ist, was sein wird …

Es gibt die Absolutisten. Die sagen:

Ein Menschenleben ist ein Wert für sich.

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47 unbegleitete Minderjährige nach Deutschland geholt

Dass sich die überwiegend Kinder – es waren auch 4   Jugendliche unter den 47 –  freuen, ist selbstverständlich.

Dass in spätestens einem halben Jahr die Restfamilie in Deutschland ist, ebenso. Kein Kind macht sich einfach mal so auf den Weg nach Europa. Es sind ausgewählte Kinder, die dem Clan stark genug erscheinen, um die „Flucht“ zu überstehen. Deshalb sind es in der großen Überzahl auch relativ große Jungs, die unbegleitet sind.

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Dürfen die das? Eine Antwort: Teil 1

Am 12.4.2020 habe ich einen …

Artikel gebracht, der die juristische Seite der Corona-„Schutzmaßnahmen beleuchtet hat. Justus Lex geht bei EIKE am 5.4.2020 von folgender Annahme aus:

Bis die Pandemie ihren Höhepunkt erreicht, werden noch Wochen vergehen. Wir können nur hoffen, dass dann noch ausreichend Intensiv-Betten in Deutschland zur Verfügung stehen, um alle Patienten behandeln zu können.

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Ist ein mit dem Corona-Virus infizierter Mensch …

… während der Inkubationszeit, …

… also in der Zeit, in der er  noch keine Symptome wie Husten, Schnupfen oder Ähnliches hat, diese noch nicht auftreten,  ansteckend?

Ist ein Corona-Infizierter ohne jegliche Symptomatik ansteckend?

Diese Menschen haben doch alle das Virus in sich!

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Besuchsverbote in Pflegeheimen – Ja oder Nein?

Menschen, die dauerhaft in einem Alten- oder Pflegeheim …

… wohnen, haben in aller Regel die letzte Station ihres Lebens erreicht. Sie werden die Einrichtung irgendwann liegend mit den Füßen zuerst verlassen. Weil sie gestorben sind. Die Menschen dort sind sehr häufig sehr krank und können sich nicht mehr selber helfen, versorgen, waschen können. Wenn diese Menschen mit irgendeiner Infektionskrankheit angesteckt werden, ist es nicht unwahrscheinlich, dass diese Krankheit der letzte Tropfen ist, der das Lebensfass des Menschen zum Überlaufen bringt.

Deshalb habe ich – meine Großmutter (+ mit 106) und meine Mutter (+ mit 76) waren in einem Pflegeheim und sie auch dort verstorben – niemals besucht, wenn ich eine Erkältung, Schnupfen o. Ä. hatte. Um das zu wissen, brauchte ich kein Corona. Das ist eine Frage der Vernunft, des Verstandes, der Rücksichtnahme. Gleiches gilt für pflegendes Personal: Bin ich infektiös, bleibe ich weg vom zu pflegenden Menschen, sprich zu Hause. Corona hin, Corona her.

Empfehlungen:

Risikogruppen – vor allem alte und kranke Menschen müssen vor der Infektion geschützt werden,

  • indem Pflegepersonal, das zwangsläufig in nahen Kontakt zum zu pflegenden Menschen treten muss, in jedem Fall Corona-frei = regelmäßig getestet ist.
  • indem Besucher, Verwandte usw. nur dann zum alten und/oder kranken Menschen in Kontakt treten, wenn sie selber ganz gesund sind, also keinerlei Infektionskrankheit haben. Dabei ist aktuell immer gebührender Abstand zu wahren.
  • Während Corona grassiert sollten alte Menschen, wenn möglich, zu Hause bleiben. Zum Selbstschutz.
  • Wenn der Gefährdete doch Einkaufen, zum Arzt oder Ähnliches tun muss, sollte immer ein Desinfektionsmittel mitgenommen werden, mit dem man sich unterwegs die Hände desinfizieren kann, wenn womöglich kontaminierte Flächen (Einkaufswagengriff, Türklinken usw.)  berührt werden mussten.
Ein generelles Besuchsverbot, überhaupt die kompletten aktuellen Maßnahmen sind vollkommen unangemessen.
Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland …
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… bedroht zunehmend Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Deshalb setzen die Bundesländer mittlerweile auf ein Besuchsverbot, damit Angehörige das Virus nicht einschleppen. Trotzdem häufen sich die Todesfälle in solchen Einrichtungen, die Infektionen nicht nur unter Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern auch beim Pflegepersonal steigen rasant.

Pflegeheime hätten sich zu hochgefährlichen Orten für Pflegekräfte und alte Menschen entwickelt, sagte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Familien sind in Sorge und wollen ihre Angehörigen aus Heimen holen. Und Vertreter der Altenpflege fordern eine bessere Ausstattung der Alten- und Pflegeheime im Kampf gegen das Coronavirus.

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, sprach im Dlf-Interview von einer schwierigen Situation, da man momentan nicht einschätzen könne, wie die unterschiedlichen Einrichtungen betroffen seien. Er machte aber darauf aufmerksam, dass fast 14.000 stationären Pflegeeinrichtungen und damit der größte Teil in Deutschland derzeit nicht vom Coronavirus betroffen seien. Dies sei ein Ergebnis von gut durchdachten Schutzmaßnahmen.

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Komplettes Interview des Dlf vom 3.4.3030 hören:

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Corona: Drei Argumente gegen die Verlangsamung der Infektionsketten

Julian Nida-Rümelin bringt diese 3 Argumente:

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Das erste Argument sind die in den letzten Tagen noch einmal besonders deutlich gewordenen Erfolge der ostasiatischen Staaten mit einer anderen Strategie, nämlich der der Eindämmung: Containment. Selbst China, ein Land, in dem die Zahl der Infizierten und Erkrankten schon weit vorangeschritten war, hat die Infektionskrankheit nach eigener Einschätzung unterdessen unter Kontrolle und rechnet lediglich mit einem weiteren Aufflackern, aber nicht mehr mit einer umfassenden Ausbreitung.

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Isolation von alten Menschen

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