Stamp (FDP): Mehr Tote durch ´Seenotrettung`

Joachim Stamp (FDP), der nordrhein-westfälische Integrationsminister, …
Grün-kursive Zitate & kompletten Bericht lesen: Hier klicken

… hat sich einem Medienbericht zufolge gegen eine bevorzugte Aufnahme von Bootsflüchtlingen ausgesprochen. „Wer Bootsflüchtlinge bevorzugt aufnimmt, provoziert, dass sich noch mehr Menschen in Hoffnung auf ein besseres Leben auf die Lotterie um Leben und Tod im Mittelmeer einlassen“, sagte Stamp dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. […]

Etwas später heißt es: 

„Wir bekennen uns klar und unmissverständlich zu unserer humanitären Verantwortung bei der Aufnahme von Flüchtlingen“, sagte der NRW-Minister weiter. Es müsse aber klar sein, „dass es in den Asylverfahren keine Privilegierung einzelner Gruppen geben kann“. […]

Schließlich meint unser allseits verehrter Außen-Heiko (Bild oben rechts):

Bundesaußenminister Heiko Maas hält es nach der Berliner Libyen-Konferenz für nötig, über die EU-Rettungsmission „Sophia“ im Mittelmeer neu nachzudenken. Mit Blick auf die Flüchtlingslager in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland sagte er am Sonntagabend in der ARD: „Ich kann ja nicht sagen, ich halte die Zustände für unmenschlich, und dann befürworten, wenn Leute dahin zurückgebracht werden. Über „Sophia“ werden wir ja sowieso wieder reden müssen.“

[…]

Ja was denn nun? Ihr Fähnchen im Wind.

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Meine Meinung:

Großflächig in Afrika kommunizieren, dass keine Migranten aus selbstverursachter „Seenot“ mehr gerettet werden. Dann sinkt die Zahl der Menschen, die sich auf Nussschalen auf das Meer begeben. Genau so, wie die Zahl der Toten: Hier klicken

Jeder, der mehr Seenotrettung fordert, will möglichst viele Menschen nach Europa schleusen. Die daraus resultierende steigende Anzahl der Ertrunkenen ist diesen „Rettern“ vollkommen gleichgültig. 

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Artikel zum Sonntag, 19.1.2020: Bundestag 17.1.2020 – Organspende

Zunächst möchte ich betonen, dass …

… das Thema „100.000 Abtreibungen gesunder Kinder“ pro Jahr in Deutschland ungleich skandalöser ist, als es eine Widerspruchslösung bei Organspenden, welche nunmehr nicht kommt, gewesen wäre. Da wird ein lediglich gesellschaftlich relevanter, nach meiner Meinung sekundärer Aspekt der „Selbstbestimmung der Frau“ gegen das Recht auf Leben und der allgemeinen Menschlichkeit  in den Vordergrund gerückt. Selbstbestimmung der Frau, deren höchste und erste Aufgabe es zunächst ist, durch ihre Gebärfähigkeit für den Erhalt der Gattung Mensch zu sorgen.

Keiner Frau steht es m. E. zu, einfach nach Gusto zu entscheiden, ob sie dieser Aufgabe nachkommen will oder nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn der kleine Mensch bereits in ihrem Körper heranreift.

Da sollte der Deutsche Bundestag um Lösungen ringen. Doch da geht eher ein Kamel durch´ s Nadelöhr.

Der Bundestag debattierte am 16.1.2020 zur Organspende:

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Seenotrettung 2019 – Offizielle Zahlen

Jetzt liegen die Zahlen offiziell vor.

Das, was ich bereits vor Monaten vorhergesagt habe, ist genau so eingetreten. Was nicht verwundert.

Die Zahl der im Mittelmeer ertrunkenen Menschen ist 2019 nochmals gesunken. Dies ist eine direkte Folge des Sachverhalts, dass sich immer weniger Menschen auf die u. U. tödliche Tour wagen. Denn dass ein Rettungsschiff vor den Küsten bereit steht, welches die „Menschen in Seenot“ sicher nach Europa bringt, ist wesentlich unwahrscheinlicher, als zu den Zeiten, als noch Staaten und nicht nur NGO als „Seenotretter“ unterwegs waren.

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Organspende

Morgen debattiert der Bundestag …

… über ein neues Organspendegesetz.

Ich bin dafür, dass alles so bleibt wie es ist. Ich finde, dass niemand mit diesem Thema ungefragt behelligt werden sollte. Aber mich fragt ja keiner.

Michael Sommer hingegen wird befragt. Seine Einschätzungen sind bemerkenswert. Mehr dazu unten.

Zunächst eine kurze Einführung in die Problematik des Dlf vom 13.1.2020:

Das Interview des Dlf mit Michael Sommer vom 13.1.2020:

Interview komplett lesen: Hier klicken

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Seenotrettung – Erkenntnisse

Zum Schluss des Jahres möchte ich darauf hinweisen, dass …
  1. … es so wenig Ankünfte über das Mittelmeer gab, wie lange nicht.
  2. … mit knapp unter 1.300 Ertrunkenen,  die Sterberate so gering war, wie lange nicht. Was nicht bedeutet, dass mir diese Toten egal wären. Im Gegenteil. 
  3. … es in erster Linie der restriktiven Politik Italiens in Sachen Seenotrettung zu verdanken ist, dass das so ist. Je mehr Menschen davon abgehalten werden, in eine Gumminussschale (Bild unten) mit 100 und mehr Personen zu steigen, desto weniger Tote gibt es. 
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Ich nehme es Robert Habeck sofort ab, dass …

… er um die kleinen zerbrechlichen Kinder, …

… in den griechischen Elendslagern besorgt ist. Dass er ihnen helfen möchte: Video hier. Dass er das  permanente Elend in aller Welt am liebsten sofort beenden möchte. Bis hin zur Rettung der letzten wilden Honigbiene. 

Ich meine das durchaus nicht ironisch.

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Bevölkerungswachstum

Ein maßgeblicher Einflussfaktor …

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Sterben inklusive

Die Panikmache der „Guten“ geht weiter:

Selbstverständlich weiß jeder Mensch, dass er, wenn auf ein für 10 Personen ausgelegtes Boot mit weiteren 100 Menschen auf das offene Meer hinaus fährt, dass dieses Boot kentern kann und Menschen ertrinken werden. Das macht nur jemand, dem erzählt wurde, dass er ´gerettet` wird.

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