Abtreibungen aktuell: Kennzahlen 2021 von Statista #2

Immer weniger Ärzte führen Abtreibungen durch

, 13.05.2022

Immer weniger Praxen und Krankenhäuser in Deutschland nehmen Schwangerschaftsabbrüche vor. Das zeigt die Infografik von Statista auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts. Demnach gab es im Jahr 2003 noch 2.030 dieser ärztlichen Einrichtungen, die Abtreibungen vorgenommen und gemeldet haben. Im vierten Quartal 2021 lag diese Zahl nur noch bei rund 1.100 dieser Meldestellen. Viele Frauen müssen deshalb einen längeren Weg zu einer Praxis oder Klinik fahren.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Zahl aus dem Jahr 2003 nur eingeschränkt mit den aktuellen Zahlen vergleichbar, da erst seit dem 4. Quartal 2018 eine systematische Ermittlung der Anzahl der Meldestellen durchgeführt wird. Es sei außerdem zu beachten, dass die Zahl der Meldestellen von Quartal zu Quartal schwanke und auch keine Rückschlüsse auf Arztpraxen beziehungsweise Kliniken mit Abbrüchen zulasse. Zum einen seien auch Meldestellen mit Fehlmeldungen (keine Abbrüche im Quartal) enthalten, zum anderen würden zentrale ambulante OP-Praxen hier zum Beispiel für mehrere Arztpraxen mit melden. Gleichwohl ist bei den neuesten Zahlen ein leicht rückläufiger Trend zu beobachten. …

… Die Bundesregierung plant die Aufhebung des Verbots der Werbung für den Schwangerschaftsabbruch. Der dazu angekündigte Gesetzentwurf wurde vergangenen Freitag erstmals im Bundestag beraten [siehe auch Original-Debatte vom 13.5.2022 im Bundestag]. Bislang gilt hier der § 219a. Nach einem Gesetzentwurf der Ampel soll er nun komplett abgeschafft werden, weil er dazu führe, dass Ärzte mit Strafverfolgung rechnen müssten, „wenn sie sachliche Informationen über Ablauf und Methoden des Schwangerschaftsabbruchs öffentlich (etwa auf ihrer Homepage) bereitstellen“. So sei es für Patientinnen schwer, den richtigen Arzt zu finden.

Quelle Grafik und Text außer in der eckigen Klammer

Abtreibungen aktuell: Kennzahlen 2021 von Statista #1

KENNZAHLEN ZU SCHWANGERSCHAFTSABBRÜCHEN IM JAHR 2021

Matthias Janson, 13.05.2022

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 94.596 ärztliche Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts zeigt, wurden die meisten davon nach der so genannten Beratungsregelung vorgenommen. Demnach können Betroffene bis zur 12. Schwangerschaftswoche straffrei bei einem Arzt abtreiben, nachdem sie nachweislich eine Beratung an einer staatlich anerkannten Beratungsstelle wahrgenommen haben. Wenn die Schwangerschaft eine Gefahr für die Schwangere darstellt, liegt etwa eine medizinische Indikation vor und nach einer Straftat, etwa einer Vergewaltigung, eine kriminologische. Diese beiden Begründungsfälle spielen zahlenmäßig eine deutlich geringere Rolle. …

… Wie die Grafik außerdem zeigt, sind die meisten Frau zum Zeitpunkt des Eingriffs ledig und lassen diesen mehrheitlich in dem Bundesland durchführen, in dem sie wohnen. Abtreibungen werden zudem meistens in einer gynäkologischen Praxis vorgenommen. Ambulante Eingriffe in Krankenhäusern spielen mit 16 Prozent eine kleinere Rolle, stationär werden hier nur 3 Prozent der Abtreibungen durchgeführt.

Grundsätzlich ist eine Abtreibung in Deutschland gemäß § 218 Absatz 1 StGB eine Straftat. Die in der Grafik unter dem Punkt Begründung aufgeführte Ausnahmefälle lassen es allerdings zu, dass ein Schwangerschaftsabbruch legal durchgeführt werden darf.

Das Werben für Schwangerschaftsabbrüche steht ebenso wie Abbrüche selbst in Deutschland unter Strafe. Ärzte dürfen aufgrund des Verbots zwar sachlich über Abtreibungen informieren, allerdings nicht darauf hinweisen, dass sie sie selbst durchführen. Das Gesetz ist umstritten, weil es Frauen dadurch enorm erschwert wird, einen Arzt zu finden, wenn sie einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen wollen. Wie diese Statista-Grafik zeigt, führen immer weniger Ärzte in Deutschland Abtreibungen durch.

Quelle Grafik und Text

Freitag, der 13.5.2022: Debatte im Bundestag zur Abschaffung des Werbeverbots gem. 219a StGB

 

Ethik aktuell: Öffnung der Büchse der Pandora …

40 Jahre Reproduktionsmedizin in Deutschland

Zum Hintergrundbericht

Hintergrundbericht des Dlf  vom 15.4.2022 hören:

Meine Meinung zum Komplex ´Reproduktionsmedizin`

… habe ich bereits 2010 in dem EssayWehret den Anfängen“ dargelegt. Sie finden ihn in dieser PDF ab Seite 40.

Corona – Kinder werden in Deutschland weiter isoliert

Quelle grün-kursiver Text & alle Verweise/Kommentare

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Berlin: Die sechs Frauenschläger gehören in den Knast – Sehr, sehr lange!

Ich sage es im MEDIAGNOSE-Statement voraus: 

Das MEDIAGNOSE-Corona-Statement wurde am 22.9.2020 verfasst

Ein Mensch wurde wegen Nichttragen einer Maske bereits erschossen.

Aktuell macht sich ein gewissen- und skrupelloser Mob über eine 17-jährige Frau – wahrscheinlich mit Zuwanderungshintergrund – her und prügelt sie krankenhausreif. Es ist ein Albtraum.

Dieser Albtraum ist nur die Spitze des Eisbergs der Spaltung der Gesellschaft, welche von Politikern aller – außer AfD – Couleur geschürt wird. Es ist ein …

Verbrechen gegen die Menschlichkeit*

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Quelle & Artikel

*Dieses Papier des Bundesinnenministeriums ist die Grundlage für das unglaubliche (u. a. Grundrechtsabschaffungen) Vorgehen von Politik, Wissenschaft und Medien, für die Verrohung und Kriminalisierung  von Menschen.

Das Papier  ist ein Dokument von jener Kraft, die Gutes will und viel, viel Böses schafft.

Es ist ein Skandal!!

Lennart Pfahler, 28 Jahre, wenig Ahnung, …

… aber eine affirmative Meinung:

In 2 WELTplus**-Artikel tut er sie kund, seine krude Meinung, getarnt als Tatsachenberichte. 

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Artikel zum Sonntag, 25.7.2021: Die Pandemie in den Köpfen

Es ist wieder mal WELT-Autor Andreas Rosefelder, …

… der einen bemerkenswerten WELTplus*-Artikel zu Corona vorlegt.

Zuvor sei ergänzend erwähnt, dass das RKI mitteilt, dass …

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Artikel zum Sonntag, 18.7.2021: Hygienefaschismus pur – Dr. Peter Heinz hätte gut ins …

… Dritte Reich gepasst.

Das ist meine Meinung!
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Markus Frohnmaier (AfD) berichtet aus dem Bundestag:

Der von der Kommission Antiziganismus …

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