In der CDU Sachsen-Anhalt wächst kurz vor der Landtagswahl der Widerstand gegen eine mögliche Zusammenarbeit mit der Linkspartei. Ein internes Papier aus dem CDU-Kreisverband Harz fordert, nach der Wahl kein Regierungsmodell zu akzeptieren, das auf Stimmen oder Duldung der Linken angewiesen ist.
Mitverfasser Alexander Räuscher, CDU-Landtagsabgeordneter, sagte dem Focus: «Ich lehne eine Zusammenarbeit mit der AfD und der Linken ab.» Das Papier verlangt einen Beschluss des Kreisverbands, wonach kein Modell eingegangen werden dürfe, das «faktisch nur noch mit dem Wohlwollen, der Duldung oder der expliziten Zustimmung der Fraktion Die Linke durchsetzbar» sei. Ein De-facto-Vetorecht der Linken über die Regierungsarbeit sei «untragbar».
Drei Tage vor der Schicksalswahl in Sachsen-Anhalt baut AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund seinen Vorsprung aus und in der Union kocht der Streit über einen möglichen Pakt mit der SED-Linken hoch. Der CDU-Kreisverband Harz fordert klar: keine Absprachen mit der Linken. Doch Spitzenkandidat Sven Schulze tut das als „Einzelmeinung“ ab. Für NIUS-Kolumnist Gunnar Schupelius ist damit klar: Schulze wird sich nach der Wahl von der Linken im Amt halten lassen. Am Samstag zeigt er sich zudem auf einem „Demokratiefestival“, auf dessen Unterstützerliste linksextreme Gruppen stehen. Reporter Eric Steinberg ist live in Halle bei der Kundgebung „Halle steht auf“ und fängt Stimmen ein. Schupelius und Moderator Alex Burucker ordnen ein, warum es der CDU nur um Machterhalt geht und blicken auf die zunehmende linke Gewalt: den Chemikalien-Anschlag auf einen AfD-Stand in Bad Kreuznach, den Aufruf der Antifa zur „Aktionswoche gegen den deutschen Staat“ und die Warnung der Deutschen Bahn vor Sabotage.
DEUTSCHLAND: „Kenne sehr viele Menschen, die sagen, mache als Türke, Kurde, mein Kreuz bei der AfD!“
Bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin wird erstmals eine Moschee als Wahllokal dienen. „Die Moschee ist sehr bekannt dafür, dass sie unbedingt die Geschlechtertrennung einhält“, so Menschenrechtlerin Seyran Ateş.
Bundeskanzler Friedrich Merz trifft bei einem Wahlkampf-Termin in Braunsbedra auf wartende Bürger. Während seines Besuchs kommt es zu deutlicher Ablehnung. Bei der Abfahrt des Kanzlers sind aus der Menge „Hau ab“-Rufe zu hören.
Die Szene zeigt die Stimmung vor Ort bei dem Auftritt des CDU-Politikers im Wahlkampf.
+++ Dessau: Staatsschutz ermittelt wegen möglicher Briefwahlfälschung +++ Wurde mit der Stimme einer dementen 95-Jährigen gewählt? +++ Flüssigkeitsattacke auf AfD-Stand: Neun Menschen verletzt +++ 12.000 Ermittlungsverfahren: NRW entdeckt sein Abschiebeversagen +++ Bleiberecht statt Abschiebung: Kölns Ausländerbehörde unter Druck +++ „Wir können alles. Außer klimatisieren“ 20 Grad für alle: Professoren fordern Klimaanlagen-Offensive +++ TE Energiewendewetter +++
Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister, fordert mehr Befugnisse für Betreiber kritischer Infrastruktur im Kampf gegen Drohnenangriffe. „Der Bund muss grünes Licht geben, damit Unternehmen aktiv verteidigen dürfen“, sagt Aiwanger, Wirtschaftsminister, bei WELT TV.
Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt spricht Helmut Reinhardt mit Peter Hahne über die politische Stimmung im Land.
Hahne hat große Kundgebungen erlebt und schildert seine Eindrücke aus erster Hand.
Seine These: Während Politik, Prominente und Kirchen mit bekannten Methoden vor einem AfD-Erfolg warnen, lassen sich viele Menschen im Osten davon immer weniger beeindrucken. „Der Osten lässt sich nicht mehr bevormunden“, lautet Hahnes Einschätzung. Warum unterscheidet sich das Wahlverhalten in Ost und West? Hat Ulrich Siegmund tatsächlich eine Chance auf das Amt des Ministerpräsidenten? Und welche Rolle spielt die Briefwahl? Auch über Zweifel, Vertrauen und die notwendige Transparenz bei der Auszählung wird gesprochen.
Ein Gespräch mit Peter Hahne über AfD, Sachsen-Anhalt, Ost und West – und eine Wahl, die bundespolitische Folgen haben könnte.
IM GESPRÄCH: CATO-Chefredakteur Ingo Langner über den Kipppunkt, die Wahl im Osten und das Bauhaus. Das große Interview der JUNGEN FREIHEIT — jede Woche eine Stimme, die anderswo nicht ausreden darf. Deutschland steht vor politisch spannenden Wahlen im Osten: Die AfD verzeichnet starken Zuspruch, das etablierte Parteiensystem gerät unter Druck, und auch in der Medienlandschaft verschiebt sich etwas. Ingo Langner, Chefredakteur des Magazins CATO, spricht über die aktuelle Ausgabe, den Aufstieg neuer Medien wie Apollo News und einen möglichen gesellschaftlichen Kipppunkt weg vom links-grünen Zeitgeist. Im Fokus: die AfD und die bevorstehenden Wahlen.
Was passiert, wenn sie stärkste Kraft wird oder sogar die absolute Mehrheit erreicht?
Wie würden die etablierten Parteien reagieren?
Und was könnte eine AfD-Regierung kulturell verändern?
Dabei spart Langner die AfD nicht aus. Gerade in der Kulturpolitik sieht er Nachholbedarf und nennt den Bauhaus-Vorstoß des AfD-Politikers Hans-Thomas Tillschneider „zu platt“. Am Streit um das Bauhaus zeigt er, wie schwierig konservative Kulturpolitik tatsächlich ist — bis hin zur Stalinallee, wo sich Ulbricht gegen den Bauhaus-Architekten durchsetzte. Außerdem geht es um WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt, den Wandel der deutschen Medienlandschaft und die Frage, ob die politischen Strukturen der alten Bundesrepublik an ihre Grenzen geraten.
Warum gibt es so Viele, für die gesunder Menschenverstand keine Rolle mehr zu spielen scheint?
Die irrsinnigste Vorstellungen hegen und vernünftigen politischen Lösungen aktiv im Wege stehen?
Einer der Gründe ist die Eutrophie der Universitäten. In den letzten Jahrzehnten ist hier ein Art ‚Freiluftirrenhaus‘ entstanden. Die Affäre um den Hochstapler Jason Arday in Cambridge hat dies noch einmal schlaglichtartig klargemacht. Deshalb träumen viele insgeheim von einer ‚unifreien’ Welt.
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Noch nie war die AfD einer möglichen Regierungsübernahme so nahe, in jüngsten Umfragen kommt sie auf 42 Prozent.
Was sind die Gründe?
Das bespricht Anne Will in dieser Folge mit Cornelius Pollmer, Leiter des Ressorts ZEIT im Osten. Pollmer beobachtet die Entwicklungen in Sachsen-Anhalt seit vielen Jahren und war in den vergangenen Monaten immer wieder im Land unterwegs. Er hat den Ministerpräsidenten und CDU-Spitzenkandidaten Sven Schulze bei einer mehrtägigen Wahlkampf-Radtour begleitet und war bei Veranstaltungen der AfD mit Ulrich Siegmund. Für viele Anhänger sei der AfD-Spitzenkandidat “eine Art Jesus-Figur”, sagt Pollmer. Der Journalist warnt im Gespräch mit Anne Will vor einer Normalisierung der AfD – und davor, zu vergessen, welche “Gefahr” und “Härte” von der Partei ausgingen. Ein anschlussfähiger Spitzenkandidat, Unterstützung durch ein radikales Vorfeld, eine von der Bundes-AfD stark gepushte Wahlkampagne, dazu die Unzufriedenheit mit Bundesregierung und Kanzler – und das alles in einem strukturschwachen, schrumpfenden, abgehängten Bundesland: Die Grundlage für den “perfekten Sturm”, wie Pollmer sagt.
Wie könnte es nach der Wahl weitergehen?
Auch darüber spricht Anne Will mit Cornelius Pollmer.
Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstag, den 1. September 2026 um 16 Uhr.
Sachsen-Anhalt vor einer richtungsweisenden Wahl: Die AfD um Spitzenkandidat Ulrich Siegmund liegt in Umfragen vorn. Was würde ein möglicher Wahlsieg bedeuten und welche Folgen hätte das für Deutschland? Über die AfD, den Rechtsruck und die Zukunft der deutschen Politik diskutieren unsere Gäste bei „Auf den Punkt“.
Deutschlands Stromnetz war nie für Terror ausgelegt – Interview mit Ex-RWE-Manager Wilhelm Stock
Der ehemalige RWE-Manager Wilhelm Stock bewertet die jüngsten Anschläge auf die deutsche Stromversorgung in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg.
Beweise zu Leipzig wenig überzeugend – Interview mit Schweizer Generaloberst a. D. Ralph Bosshard
Nachdem die deutsche Bundesregierung Russland für Anschläge auf ukrainische Transportflugzeuge auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich gemacht hat, präsentiert Ralph Bosshard, früherer Oberstleutnant im Schweizer Generalstab, seine Einschätzungen.
Deutsche Politik ignoriert die Gefahr der Muslimbrüder – Interview mit Historiker Heiko Heinisch
Der in Österreich lebende und arbeitende Historiker und Antisemitismusexperte Heiko Heinisch äußert sich zum Gefahrenpotenzial, das für westliche Gesellschaften vom politischen Islam wie den Muslimbrüdern ausgeht.
Diffamierung von Ulrich Siegmund verfängt nicht – Interview mit Kontrafunk-Redakteur Frank Wahlig
Abschließend hören Sie unseren Kollegen Frank Wahlig mit einem Fazit des Wahlkampfes in Sachsen-Anhalt.
Vier Anschläge innerhalb weniger Tage sorgen für Alarm: Zwei Angriffe auf Umspannwerke in Jänschwalde und Bergheim sowie Brandanschläge auf Unternehmen bei Frankfurt und in München beschäftigen die Ermittler. BILD-Chefreporter Frank Schneider analysiert die möglichen Hintergründe. Im Fokus stehen linksextremistische Motive, Angriffe auf kritische Infrastruktur, mögliche hybride Bedrohungen sowie die Frage, ob Russland eine Rolle spielen könnte. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Polizei, Umspannwerke, Stromnetze und Rüstungsunternehmen besser zu schützen. Auch die Sicherheitslage rund um Demonstrationen und die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird thematisiert.
„Die AfD versteckt sich hinter der Brandmauer.“ Mit dieser These blickt FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz auf den Alles-oder-nichts-Kurs von Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. Der will nur mit absoluter Mehrheit regieren, andernfalls lieber in der Opposition bleiben. Dahinter stecke nicht allein Bequemlichkeit, sondern auch das Kalkül, sich einer politisch und wirtschaftlich undankbaren Aufgabe zu entziehen, sagt Reitz in seiner Video-Kolumne „Reitz-Thema“. „Die Erfolgsgeschichte der AfD ist die Erfolgsgeschichte einer Oppositionspartei. Die AfD gibt’s jetzt dreizehneinhalb Jahre und sie hat nirgendwo regiert.“ In der Rolle als Oppositionspartei könne die AfD Forderungen stellen, ohne sie an der Realität des Regierens messen lassen zu müssen. Kompromisse, unpopuläre Entscheidungen und enttäuschte Erwartungen würden dagegen zwangsläufig Spuren hinterlassen. Reitz’ Fazit: „Insofern liegt für die AfD nicht regieren, sondern opponieren – von mir aus eine gewisse Systemopposition – im Blut und in der DNA.“ Hinzu kommt die schwierige Lage des Landes. Sachsen-Anhalt ist hochverschuldet. Das Verhältnis der Schulden zur Wirtschaftskraft liegt laut den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder bei rund 32 Prozent. In Bayern seien es fünf, in Sachsen sechs Prozent. Gleichzeitig wachse der Schuldenstand weiter, während die finanziellen Spielräume der Politik immer kleiner würden. „Sachsen-Anhalt regieren zu dürfen, ist vor allen Dingen ein Regieren müssen. Lustig ist das nicht“, sagt der FOCUS-online-Korrespondent. Für eine AfD, die ihren Aufstieg aus der Opposition heraus geschafft hat, birgt die Regierungsübernahme deshalb ein erhebliches Risiko. Sie müsste ein Krisenland mit begrenzten Möglichkeiten führen und könnte einen Teil ihres Zuspruchs verlieren. Sollte es nicht zur absoluten Mehrheit reichen, könnte die AfD darauf hoffen, von einer schwierigen Regierungsbildung ihrer Gegner zu profitieren. Denn eine von der Linkspartei tolerierte CDU-Regierung würde die Union einem gewaltigen Zerreißtest aussetzen. „Die AfD würde sich in Sachsen-Anhalt großmütig opfern für größere Chancen in anderen Bundesländern. Plausibel ist es allerdings“, so Reitz. Dabei ist es allerdings kein Automatismus, dass die CDU eine neue Regierung bildet. Die Landesverfassung in Sachsen-Anhalt macht es möglich, dass der amtierende Ministerpräsident Sven Schulze mit neuen Mehrheitsverhältnissen einfach weiterregiert, ohne vom Parlament gewählt worden zu sein. Das sei legal, aber aus Reitz‘ Sicht nicht legitim. Ein solcher Vorgang würde das Vertrauen in die Demokratie erschüttern. „Wer das demokratische System angreifen und zerstören will, der muss das machen: nämlich ohne oder mit einem anderen Mandat im Kreuz einfach weiterregieren.“ In der CDU soll dieses Szenario trotzdem diskutiert worden sein.
52:27 Fazit: Kann ein offener Krieg noch abgewendet werden?
Hinter dem gescheiterten Drohnenangriff auf den Flughafen in Leipzig soll Russland stecken. Das sagt die deutsche Bundesregierung auch ganz offiziell und läutet einen Zeitenwechsel in der Kommunikation über hybrider Kriegsführung gegen Europa ein. Unterdessen droht Russland mit weiteren Aggressionen gegen europäische Partner der Ukraine.
Befindet sich Russland bereits im Krieg mit uns, auch wenn eine Kriegserklärung wohl nie kommen wird?
Wohin entwickelt sich diese Eskalation und kann sie aufgehalten werden?
Antworten heute von Markus Reisner vom Bundesheer.
Innenminister Alexander Dobrindt macht Russland offiziell für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig-Halle vom 4. August verantwortlich. Konkrete Beweise legt die Bundesregierung dabei allerdings nicht vor, man beruft sich auf nachrichtendienstliche Erkenntnisse und ein bekanntes Muster hybrider Angriffe. Als Reaktion soll das letzte russische Generalkonsulat auf deutschem Boden, in Bonn, am 18. September schließen, auch der Mietvertrag für das Russische Haus in Berlin wird gekündigt. Ein erst im Mai eröffnetes Designhotel im Hamburger Binnenhafen wird plötzlich zur Unterkunft für rund 340 Geflüchtete – Kostenpunkt: rund 28.000 Euro pro Tag, also fast 830.000 Euro im Monat. Wir zeigen, warum diese Entscheidung für so viel Wirbel sorgt und was sie über die aktuelle Lage in deutschen Flüchtlingsunterkünften verrät.
Kinderärztin Bea Merscher warf Kanzler im Zusammenhang mit dem geplanten Sparpaket im Gesundheitswesen vor, den Amtseid zu brechen, Merz wies die Kritik scharf zurück. Wir erinnern an eine bemerkenswerte ältere Aussage von Merz zu seiner eigenen privaten Krankenversicherung und ordnen die Debatte um das Gesundheitssystem ein.
Am Umspannwerk Turnow-Preilack bei Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg werden zahlreiche Spreng- und Brandvorrichtungen entdeckt, ein Kraftwerksblock musste automatisch heruntergefahren werden. Brandenburgs Innenminister spricht von gezielter Sabotage. Kurz darauf die nächste Meldung: Auch an einem Umspannwerk in Bergheim, Nordrhein-Westfalen, geht die Polizei von einer vorsätzlichen Tat aus. Wir fragen, wer hinter den Anschlägen auf die kritische Infrastruktur stecken könnte und warum die Ermittlungserfolge bislang so gering ausfallen.
Und dann ist da noch die Deutsche Bahn: Nach einer fast elfmonatigen Sanierung für rund 2,7 Milliarden Euro sind auf der Strecke Berlin–Hamburg aktuell nur noch ein Viertel der Fernzüge pünktlich – vor der Sanierung war es die Hälfte.Wir gehen der Frage nach, wie so etwas möglich ist.
🕗 In diesem Video:
00:00 – Dobrindt macht Russland für Drohnenangriff auf Leipzig-Halle verantwortlich
07:44 – Hamburg: Designhotel wird zur Flüchtlingsunterkunft
12:34 – Streit Bea Merscher vs. Friedrich Merz ums Sparpaket
17:13 – Sabotage-Alarm am Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg
20:29 – Breaking News: Anschlag auf Umspannwerk in Bergheim (NRW)
23:25 – Deutsche Bahn: Pünktlichkeitskrise trotz Milliarden-Sanierung
30:29 – Breaking News: Explosion am Hauptbahnhof Augsburg
Nur noch zwei Tage bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Im NIUS Live-Talk stellt sich AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund den Fragen zur entscheidenden Wahlphase. Gleichzeitig sorgt der Benzinpreis für Aufsehen: Mit mehr als 2,70 Euro je Liter steuert der Spritpreis offenbar auf einen neuen Rekord zu. Darüber spricht Deutschland heute:
▶️ Noch zwei Tage bis zur Schicksalswahl in Sachsen-Anhalt – Im NIUS Live-Talk: Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD
▶️ Über 2,70 Euro! Der Benzinpreis ist auf Rekord-Kurs
▶️ Einen Tag vor der Landtagswahl: CDU-Kandidat Schulze besucht einen Antifa-Event
Der Tag beginnt mit NIUS!
Moderator Norbert Dobeleit begrüßt am 3. September 2026 im NIUS Live-Studio Berlin seine Gäste:
Alexander Kissler, NIUS-Kolumnist Wolfgang Herles, Journalist und Buchautor
Im NIUS Live-Studio in Magdeburg begrüßen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und die stellvertretende NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss den AfD-Politiker Ulrich Siegmund.
Nach den jüngsten Turbulenzen in der Thüringer BSW Fraktion steht die Brombeer Koalition von Ministerpräsident Mario Voigt massiv unter Druck. Drei Abgeordnete haben die BSW Fraktion verlassen und die Gründung einer neuen Partei angekündigt. Damit wird die ohnehin schwierige Mehrheitslage im Thüringer Landtag noch komplizierter. Jetzt geht AfD Fraktionschef Björn Höcke in die Offensive: Er kündigt einen Antrag auf Neuwahl des Thüringer Landtags an. Höcke sagt: „So kann es nicht weitergehen.“ Die Zukunft Thüringens müsse wieder „in die Hand des Souveräns“ gelegt werden. Doch was bedeutet das konkret?
👉 Kann der Thüringer Landtag tatsächlich vorzeitig aufgelöst werden?
👉 Welche Voraussetzungen gelten für eine Neuwahl?
👉 Hat die Brombeer Koalition aus CDU, BSW und SPD überhaupt noch eine stabile politische Grundlage?
👉 Was würde eine Neuwahl für Mario Voigt, das BSW, die CDU und die AfD bedeuten?
👉 Und ist Höckes Vorstoß dieses Mal tatsächlich ernst gemeint – oder handelt es sich um einen weiteren politischen Schachzug?
Wir schauen uns die aktuelle Lage in Thüringen genau an und erklären, wie es jetzt weitergehen könnte und welche Szenarien möglich sind.
Sechsfachmord von Stade: NIUS hat Ermittlungsakten ausgewertet. Die offizielle Version von der „Familientragödie“ hält so nicht. Es war ein Racheanschlag. Fatih Gazioglu handelte höchstwahrscheinlich nicht allein. In diesem Video: Was die Akten zu Sylvia S. und Enise Ö. hergeben. Warum die Fluchtwagenfahrerin offenbar keine Geisel war. Welche Spur zu Deniz Kurku und der niedersächsischen Staatskanzlei führt. Und warum der Umgang der Verantwortlichen und des ÖRR bei vielen Bürgern nur einen Schluss zulässt: Hier wird kleingeredet, nicht aufgeklärt. Die Angehörigen der sechs getöteten Staatsbediensteten stehen kaum im Mittelpunkt. Stattdessen wird beschwichtigt. Genau darüber müssen wir sprechen.
Nvidia hat 42.000 Angestellte – die Deutsche Rentenversicherung 63.000. Ein einziges amerikanisches Unternehmen ist heute zweieinhalbmal so viel wert wie alle vierzig DAX-Konzerne zusammen. Und während in den USA Rechenzentren so groß wie Manhattan geplant werden, lehnt Groß-Gerau eines für 2,5 Milliarden Euro ab – unter anderem wegen warmer Abluft. Wir haben keine Ahnung, wie abgehängt wir sind. Und Friedrich Merz hat diese Politik ermöglicht wie kein Kanzler vor ihm.
📊 Die Zahlen, die den deutschen Niedergang sichtbar machen
👉 Warum Merz der größte Ermöglicher linker Politik ist
📊 Nvidia gegen den DAX: ein Vergleich, der wehtut
👉 Groß-Gerau: 2,5 Milliarden abgelehnt – die Begründungen
📊 Höchste Strompreise der G20 und 500 Milliarden Energiewende
👉 Jeder Fünfte will gehen – und die Antwort des Kanzlers
Schulpflicht heißt nicht, dass Kinder nur ihre Zeit in der Lehranstalt absitzen müssen. Schulpflicht muss heißen, dass Kinder wirklich etwas lernen. Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, stellt in der Debatte klar:
Heimunterricht bedeutet nicht Abschaffung der Schulpflicht!
Tatsächlich wird die Schulpflicht erweitert. Die AfD will die Schulpflicht nicht abschaffen. Sie will aber den Familien, die es können und wollen, Heimunterricht über eine Ausnahmegenehmigung ermöglichen. Dabei soll es eine regelmäßige Kontrolle des Lernerfolgs geben, bei der die Kinder halbjährlich eine Prüfung beim Ministerium ablegen. Werden Lerndefizite sichtbar, müssen die Kinder wieder an die Schule. So wird sichergestellt, dass kein Kind zurückbleibt. Für Tillschneider liegt das eigentliche Problem nicht bei der Wahlfreiheit hinsichtlich des Lernortes, sondern bei dem durch die Altparteien verantworteten Verfall des Bildungsniveaus.
Wie sehr wirken DDR und Wiedervereinigung bis heute im Osten nach?
Uwe Holz lebt seit mehr als 30 Jahren in Bitterfeld und hat den gewaltigen Umbruch der Region aus nächster Nähe erlebt.
Im Gespräch geht es um Ost-West-Klischees, verklärte DDR-Erinnerungen, die Stärke der AfD – und um die Frage, warum sich so viele Menschen bis heute nicht gesehen fühlen. Ein persönliches Gespräch über ein Land, das zusammengewachsen ist und sich doch manchmal noch erstaunlich fremd bleibt.
Willkommen zu den 5vor12 NEWS vom Donnerstag, 3. September 2026 – Deinem kompakten Nachrichten-Überblick des Tages!
Merz meidet Bürgerkontakt in Leuna | Spritpreis-Aktiongestoppt & Wahlfälschungs-Verdacht in Dessau
📺 In der heutigen Ausgabe berichten wir über den umstrittenen Wahlkampfauftritt von Kanzler Friedrich Merz in Leuna, die eskalierende Taktik der FDP an den Zapfsäulen, brisante Enthüllungen zu Wahlunterlagen in Pflegeheimen sowie die wichtigsten Entwicklungen aus Wirtschaft, Geopolitik und Technik.
⏱️ TIMESTAMPS:
00:08 – POLITIK UND GESELLSCHAFT – Union verliert Wirtschaftskompetenz – AfD holt auf // FDP-Aktion an Tankstelle sorgt für Verkehrschaos // Kanzler Merz meidet Bürgerkontakt in Sachsen-Anhalt // Jens Spahn wechselt in Haushaltsausschuss – Opposition kritisiert Interessenkonflikt // Höcke beantragt Neuwahl in Thüringen – Koalition wackelt // Grippeimpfung: Studien zeigen keinen Rückgang der Sterblichkeit
04:27 – WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN – Arbeitgeber fordern Reform der Mitbestimmung durch Betriebsräte // USA importieren Rekordmenge russischer Düngemittel – EU schottet sich ab // Offene Stellen in Deutschland sinken auf eine Million // Deutsche Möbelindustrie verliert 20 % Umsatz – China flutet Markt // Börsen stabilisieren sich – Zinssignale aus USA beruhigen
08:09 – NACHRICHTEN AUS DEM AUSLAND – Niederlande verlagern Goldreserven aus USA nach London // NATO verstärkt Militärpräsenz in der Arktis – Russland protestiert // KI-Rezeptionisten in britischen Arztpraxen überfordern Patienten // Russland setzt auf Gold als Ersatz für Dollar und Euro
11:43 – TECH NEWS – KI-Firmen wie OpenAI haben extremes Kundenkonzentrationsrisiko // New York stoppt KI-Einsatz in Schulen für 600.000 Schüler // Rechenzentren: Steuerreform lenkt Einnahmen künftig zu Standortgemeinden // US-Justizministerium stärkt OpenAI im Urheberrechtsstreit mit New York Times
14:35 – DIE ZAHL DES TAGES – 39 % der Erwerbstätigen: Mehr Leistung lohnt sich nicht
15:26 – NEUES AUS ABSURDISTAN – Klimawandel nicht Hauptursache für Himalaya-Sturzflut // Sexuelle Übergriffe in Valencia: Tatverdächtiger freigelassen – Opfer verschwunden // Deutschland zahlt weitere 250 Millionen Euro für ukrainische Energie-Reparaturen // Markus Lanz kritisiert „Brandmauer“ und Medien-Blase // Wahlbetrugsverdacht in Dessauer Pflegeheim – Unterlagen geschreddert
19:26 – DIE POSITIVE NACHRICHT DES TAGES – Streamer scheitert mit Vorurteilen – Muslima benennt offen Migranten als Gewaltursache
Kai Zorn trifft die Geologen Christian Schlüchter und Christoph Korte zu einem Gespräch am Morteratschgletscher. Gemeinsam beleuchten sie die wissenschaftliche Bedeutung eines über 10.000 Jahre alten Baumfundes. Dabei werden klimatische Schwankungen, die Dynamik von Gletscherbewegungen sowie die komplexen Prozesse der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Alpenlandschaft diskutiert.
… kranke, alte Menschen auch bevorzugt bei Hitze, viel mehr aber bei Kälte. Gesunde Menschen ertragen die Hitze und sterben nicht! Jedenfalls nicht wegen der Hitze! Meine Meinung – Rüdiger Stobbe
Seit dieser Woche ist klar, dass die Bundesregierung Russland die Schuld am Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig/Halle gibt. Innenminister Alexander Dobrindt spricht trotzdem noch nicht von einem Krieg, sondern von “hybrider Kriegsführung” Russlands. Wie weit ist Wladimir Putin bereit zu gehen – und wie können sich Deutschland und die NATO gegen die immer heftigeren russischen Angriffe wehren? Florian Flade vom WDR ist Investigativjournalist mit Schwerpunkt innere Sicherheit, Geheimdienste und Verteidigungspolitik. Mit ihm ordnen wir in dieser 11KM-Folge ein, welche Strategie hinter den russischen Attacken steckt.
An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Lisa Hentschel Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Konrad Winkler, Dennis Filimonow, Christine Dreyer und Marie-Noelle Svihla Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann
Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info.
Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
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Alle aktuellen Informationen, weitere Nachrichten und tagesschau24 im Livestream: https://www.tagesschau.de/
In Kissler Kompakt (KK 352) analysiert Alexander Kissler den politischen Wahlkampf von Dieter Hallervorden vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Kissler kritisiert, dass der Schauspieler und Komiker seine Bekanntheit zunehmend für Kampagnen gegen die AfD einsetzt und dabei auch historische Vergleiche bemüht.
Im Fokus stehen Hallervordens zahlreiche Instagram-Videos, gemeinsam mit seinem Sohn Johannes Hallervorden produzierte Neuinterpretationen des bekannten „Palim, Palim“-Sketches sowie seine Unterstützung einer parteiübergreifenden Kampagne gegen die AfD.
Besonders kritisch bewertet Kissler Hallervordens Bezug auf die Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft und die damit verbundene Warnung vor heutigen politischen Entwicklungen.
Doreen Siebernik, stellvertr. GEW-Vorsitzende und verantwortlich für den Bereich Jugendhilfe und Sozialarbeit zum neuen KiTa-Gesetz in phoenix der tag am 02.09.2026 um 23:00 Uhr
Die Verhandlungen zwischen dem VW-Vorstand und der Betriebsrat ist extrem verfahren. Diese eigene Schwächung „wundert wirklich viele“, wie ntv-Wirtschaftschefkorrespondent Uli Reitz unterstreicht. Auch das Aus für vier Standorte bringe keine schnelle Lösung.
Kanal-Abo: https://www.youtube.com/c/ntvNachrich…
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Mittlerweile ist es doch Europas Krieg. Oder wer finanziert die Ukraine?
Die AfD steht in Sachsen-Anhalt vor einem möglichen Rekordergebnis – gleichzeitig sorgt auch die Linkspartei mit radikalen Positionen für neue Debatten. Paul Ronzheimer spricht mit Ralf Fücks, ehemaligem Grünen-Politiker und Mitgründer der Denkfabrik Liberale Moderne, über politischen Extremismus von rechts und links.
Fücks analysiert den wachsenden Israel-Hass in Teilen der Linken, die Radikalisierung der AfD und die Frage, ob die viel diskutierte Brandmauer noch der richtige Umgang mit den politischen Rändern ist. Außerdem geht es um mögliche Regierungsmodelle nach der Wahl in Sachsen-Anhalt und die Warnungen vor einem neuen „1933“.
Fücks hält solche Vergleiche für überzogen – sieht aber eine andere Gefahr für die deutsche Demokratie: die zunehmende Handlungsunfähigkeit der demokratischen Parteien.
Paul Ronzheimer unterwegs im zerrissenen Osten! Ganz Deutschland blickt nach Sachsen-Anhalt. Bei der bevorstehenden Landtagswahl könnte erstmals ein AfD-Politiker Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes werden. Eine Wahl, die weit über Sachsen-Anhalt hinaus politische Folgen haben könnte. Paul Ronzheimer reist deshalb mehrere Tage durch das Land – von Halberstadt über Querfurt und Arneburg bis nach Magdeburg – und will wissen:
Was bewegt die Menschen wirklich?
Und warum ist die Stimmung so aufgeladen?
Ronzheimer spricht mit AfD-Wählern und Gegnern, erlebt eine aufgebrachte Demonstration und trifft einen ehemaligen überzeugten AfD-Mann, der rechtsextreme Umtriebe in den eigenen Reihen öffentlich machte.
Er begleitet den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider, einen der Köpfe hinter dem Wahlprogramm, konfrontiert ihn mit seinen politischen Vorstellungen und trifft einen Lehrer, der nach Kritik an der AfD Ärger mit dem Schulamt bekam. Schließlich begegnet er einem CDU-Politiker, der offen gegen die Brandmauer argumentiert. Dabei hört Ronzheimer radikale, wütende, aber auch überraschend leise Stimmen.
Und er stellt fest: In diesem Wahlkampf geht es erstaunlich wenig um Sachsen-Anhalt allein. Es geht um Krieg und Frieden, Migration, Russland, die Brandmauer – und um die Frage, in welche Richtung sich Deutschland verändern könnte. Eine Reise durch ein Bundesland vor einer Wahl, die zur Richtungsentscheidung für das ganze Land werden könnte.
Die CDU hat in der Vergangenheit damals sinnvoll erscheinende Entscheidungen getroffen, die sie heute in eine nicht mehr aufzulösende Klemme geführt hat.
Welches sind die dahinterliegenden Mechanismen und welche strategischen Möglichkeiten hat die CDU jetzt noch?
Verhandlungsmacht und die Aufgabe von Alternativen
Im strategischen Kontext reduziert der kategorische Ausschluss potenzieller Partner die eigene Verhandlungsposition. Die Eliminierung der besten Alternative außerhalb einer Einigung (BATNA – Best Alternative to a Negotiated Agreement) generiert ein sogenanntes Hold-up-Problem. Akteure zwingen sich selbst in asymmetrische Verhandlungen, da verbleibende Partner die mangelnde Ausweichmöglichkeit antizipieren und konditionieren können. Eine starke Verhandlungsposition erfordert zwingend das Aufrechterhalten glaubhafter, wenn auch nicht präferierter, Ausstiegsoptionen (Thomas Schelling: The Strategy of Conflict).
Ressourcenkonkurrenz und Positionsverlust
Die Verschiebung der eigenen Positionierung zur Erschließung neuer Koalitionsoptionen führt zu einer Entleerung des angestammten Profils. In der Wirtschaft entspricht dies dem Innovator’s Dilemma: Ein Akteur verweigert die Anpassung an ein neues Umfeld, um kurzfristig Marktanteile (hier: Koalitionen) abzusichern, verliert dadurch aber seine Kernposition. In der Biologie beschreibt das Konkurrenzausschlussprinzip ein ähnliches Phänomen: Räumt eine Spezies ihre spezifische Nische, wird diese unweigerlich von einem neuen Akteur besetzt, während die Stammspezies in einem ressourcenarmen, hochkompetitiven Umfeld unterliegt.
Paradoxien der Grenzziehung
Eine Taktik der strikten Ausgrenzung erzeugt kontraintuitive Effekte. Das Commitment-Paradoxon zeigt, dass die absolute Selbstbindung an eine „Brandmauer“ eine taktische Schwäche darstellt, da sie den eigenen Handlungsspielraum minimiert, anstatt den des Gegners zu begrenzen. Zudem führt die Ausgrenzungsstrategie dazu, dass die sanktionierte Partei ein Monopol auf systemische Oppositionsstimmen erhält.
Systemische Trägheit und Entscheidungsfehler
Die Persistenz einer einmal gewählten, aber nicht mehr funktionalen Strategie resultiert aus internen Organisationsstrukturen. Nach dem Abilene-Paradoxon (Jerry Harvey) konvergiert kollektives Verhalten oft gegen eine Entscheidung, die von den einzelnen Akteuren individuell abgelehnt wird. Das Prinzip der „Escalation of Commitment“ (Sunk Cost Fallacy) verhindert eine Neuausrichtung: Die massiven rhetorischen und politischen Vorinvestitionen erzwingen das Festhalten an der Strategie, da eine Abkehr eine kognitiv teure Negation der bisherigen Position bedeuten würde. Hinzu kommt das Eherne Gesetz der Oligarchie (Robert Michels), nach dem die Selbsterhaltung der Funktionärsebene kurzfristige Positionsabsicherung über langfristige strukturelle Erholung stellt.
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Wer soll denn die E-Autos fahren, wenn nicht auch zumindest anteilig die Menschen in Zwickau?
Gesamtzahl zugelassene PKW im Landkreis Zwickau?
Im Landkreis Zwickau sind insgesamt rund 355.000 bis 360.000 Personenkraftwagen (Pkw) sowie über 465.000 Kraftfahrzeuge insgesamt (inklusive Lkw, Motorräder und Anhänger) zugelassen. [1]
Genaue Aufschlüsselung nach amtlichen Angaben:
Personenkraftwagen (Pkw): ca. 355.000
Krafträder/Motorräder: ca. 33.000–34.000
Lastkraftwagen (Lkw): ca. 20.000–21.000
Fahrzeuge insgesamt: über 465.000 Kraftfahrzeuge [1]
Genau aufgeschlüsselte kreisbezogene Bestandszahlen für den gesamten Kfz- und Pkw-Bestand nach exakten Antriebsarten (wie reine E-Autos, Hybride und Plug-in-Hybride) werden vom Kraftfahrt-Bundesamt für den Landkreis Zwickau in dieser detaillierten Tiefe nicht frei und tagesaktuell als Einzeltabelle veröffentlicht; vorliegende lokale Zählungen älteren Datums wiesen beispielsweise Mitte 2023 rund 2.726 reine Elektroautos und 2.001 Plug-in-Hybride im Kreisgebiet aus. [1, 2] Falls Sie die exakten aktuellen amtlichen Stichtagszahlen benötigen, empfehle ich, direkt bei der Kfz-Zulassungsbehörde des Landkreises Zwickau eine Auskunft anzufordern oder die kostenpflichten Statistiktabellen (Reihe FZ) des Kraftfahrt-Bundesamtes abzufragen. Möchten Sie stattdessen den bundesweiten oder sächsischen Trend bei den Neuzulassungen vergleichen? [1] Quelle
Das Volkswagen-Werk im sächsischen Zwickau war das erste Werk des Konzerns, das auf E-Mobilität gesetzt hat. Jetzt ist es wie zwei andere VW-Standorte von der Schließung bedroht, die Jobs von 8.000 Mitarbeitenden gefährdet.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) betont im ZDF-Morgenmagazin, die Lage von VW sei „ein bisschen wie unter dem Brennglas die Situation des deutschen Industriestandortes: Wir sind zu teuer.“
Deutschland begann den Zweiten Weltkrieg und bombardierte Städte wie Warschau, Rotterdam, London und Stalingrad.
Später zerstörten britische und amerikanische Bomber große Teile deutscher Städte. In Dresden und Hamburg entstanden gewaltige Feuerstürme, Zehntausende Zivilisten starben.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit dem Militärhistoriker Matthias Strohn über die Geschichte des Bombenkriegs.
Wie entwickelte sich aus den ersten Bombenabwürfen des frühen 20. Jahrhunderts das sogenannte „Moral Bombing“?
Warum nahmen die Alliierten gezielt die Moral der deutschen Bevölkerung ins Visier?
Und welchen militärischen Nutzen hatten die Angriffe tatsächlich?
Außerdem geht es um den Mythos Dresden und die bis heute umstrittene Frage, ob die Flächenbombardements militärisch notwendig, moralisch vertretbar oder sogar Kriegsverbrechen waren. Strohn erklärt, wie die DDR und später Rechtsextreme die deutschen Opfer instrumentalisierten – und weshalb die damaligen Reaktionen der Deutschen an den heutigen Umgang vieler Russen mit ukrainischen Drohnenangriffen erinnern. Eine Folge über Täter und Opfer, historische Verantwortung und die Frage, ob man das Leid deutscher Zivilisten anerkennen kann, ohne zu vergessen, wer diesen Krieg begonnen hatte.
Mit Bill und Tom Kaulitz, Didi Hallervorden und AfD-Kulturpolitiker Hans-Thomas Tillschneider. aspekte-Moderator Jo Schück reist durch Sachsen-Anhalt und zeigt, wie um Kunst, Kultur und Identität gestritten wird. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 6. September 2026 erstmals Regierungsverantwortung übernehmen. Im Wahlkampf fordert sie ein Bekenntnis zu Patriotismus, deutschen Werken und weitere, tiefgreifende Veränderungen in der Kulturpolitik. Was passiert mit Kunst und Kultur, wenn die Partei tatsächlich an die Macht kommt? Theater, Museen, Kirchen und Künstler im Land diskutieren diese Frage längst als konkrete Zukunftsfrage.
„Mich stört folgendes. Ich bis schwul, ich bin ein Mann , und ich bin mit einem Mann verheiratet. Aber sorry, ich bin nicht queer, ich parke noch nicht mal falsch , ich zahle Steuern, (viel) alle meine Autos haben TÜV, mein pol. Führungszeugnis hat keine Einträge, und meine Mülltonnen stehen grade und ordentlich vor dem Haus. Ich trage keine Frauenkleider, keinen Schmuck, nicht mal einen Ring, ich habe keine Tattoos, ich rede völlig normal, so dass die meisten Menschen garnicht wissen dass ich schwul bin. Ich mache aber auch kein Geheimnis draus. Mir geht das ganze schwule getue, wo Männer meinen , sie müssten reden wie Frauen, und laufen wie Frauen , total auf den Senkel. Ich gehe nicht in die Szene, ich gehe nicht zum CSD, und ich hab auch heteros in meinem Freundeskreis, aber Queer ?? Sorry Queer bin ich nicht, ich sehe Queer als Beleidigung an. Ich will mit den Leuten die aktiv beim CSD sind und deren einziger Lebenszweck darin besteht, mit gebrochenen Handgelenken zu rauchen und zu kreischen, nicht in einen Topf geworfen werden. Ich wähle seit Jahren die AFD und hoffe sie kommt an die Regierung. zudem kann ich versichern, dass die meisten schwulen kaum sichtbar sind, genau wie die meisten heteros kaum sichtbar sind. Mich stösst dieser Queerkram eher ab, aber er ist mir auch egal, jeder kann machen was er will solange er anderen keinen Schaden zufügt. Viele Migranten fügen den Einheimischen aber Schaden zu, teil auch schweren Schaden, s. Marius Dick. (tot mit 22) So das wollte ich mal sagen. Danke.“
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Der meist gelikte Kommentar zum WELT-Artikel oben stammt von Hermann K.:
„Diese Überhöhung von Minderheiten und ihr Angebot, speziell an pubertierende Jugendliche, dass ein Ausleben all der möglichen sexuellen Verirrungen ihre Probleme lösen würde, ist schwer zu ertragen. Dieses sind Anzeichen eines fetten, orientierungslosen, dekadenten Wohfahrtstaates, der sich im Absturz befindet. Minderheiten sind zu schützen, aber nicht andauernd als begehrenswerter, überlegener Lebensentwurf darzustellen, für den mit Steuergeld iüber unzählige NGO’s geworben wird.“
4. Juni 1940. 338.000 britische und französische Soldaten drängen sich bei Dünkirchen auf Schiffe. Hinter ihnen brennende Wracks. Vor ihnen ein ungewisser Weg über den Ärmelkanal. Die deutsche Armee steht nur etwa 50 Kilometer entfernt. Hitlers Panzer haben Frankreich in drei Wochen aufgerissen. Die Wehrmacht kontrolliert die Benelux-Staaten und Nordfrankreich. Paris wird in zehn Tagen fallen. Großbritannien rechnet mit einer Invasion. Seine Armee hat fast alle schweren Waffen an den französischen Stränden zurückgelassen. Das Fighter Command hat weniger als 700 Jäger. Die Kriegsmarine bleibt ein Faktor, ist nach Norwegen aber schwer angeschlagen. In Berlin wirkt der Sieg greifbar. In London fühlt sich die Niederlage möglich an.
Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen des NS-Staates. Es galt, durch die Unterwerfung des Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen zu etablieren. Die Doku betrachtet die Werdegänge von vier Menschen, die aktiv mitwirkten oder zu Opfern wurden. Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der „neuen Welt“, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film „M“, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.
Dokumentarfilm von Jean-Marie Barrere (F 2023, 103 Min)
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Es ist erst ein Jahr her …
Ulrich Siegmund am 11.8.2025 in Hamburg
Da habe ich das erste Mal von dem Mann gehört und etwas später geschrieben:
„AfD im Parlament: Der Weg zur Regierungsverantwortung“
In der jüngeren Parteiengeschichte ist keine Partei so erfolgreich wie die AfD. 2013 gegründet, gelang der AfD ein Siegeszug nach dem anderen in die Parlamente. 2014 zog die AfD in das EU-Parlament ein, es folgten weitere Erfolge bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im Jahr 2015 gelang der AfD in Hamburg der Sprung ins Parlament – und damit erstmals in einem westdeutschen Bundesland. 10 Jahre später ist die AfD in den deutschen Parlamenten als feste Oppositionsgröße etabliert. Mit unzähligen Anfragen schaut die AfD den Landesregierungen auf die Finger, mit Anträgen macht sie politische Lösungsvorschläge.
Im Jahr 2025 ist die AfD bundesweit zur zweitstärksten Kraft geworden, in vielen ostdeutschen Bundesländern sogar stärkste Kraft. Mit den beachtlichen Wahlergebnissen im Rücken, sowie wachsenden Mitgliederzahlen stellt sich unweigerlich die Regierungsfrage.
Ulrich Siegmund ist Vorsitzender der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Er ist 1990 in Havelberg geboren, verheiratet und hat eine Tochter.
Siegmund ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zudem schloss er ein Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL mit dem Bachelor ab.
Seit 2016 ist er Mitglied der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzender.
Für die Landtagswahl 2026 wurde er zum AfD-Spitzenkandidat gewählt. Siegmund hat unter deutschen Politikern einen der erfolgreichsten TikTok-Kanäle mit über 560.000 Abonnenten.
Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit. Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.
Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen. Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.
Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP – falls er es schafft.
Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen.
Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund – {ungeskriptet}
Probt Katharina Reiche den offenen Aufstand gegen Friedrich Merz? Volkswirt Thomas Kolbe meint: Dies sei nur ein Ablenkungsmanöver, echten Entlastungen wird es mit der Regierung von Friedrich Merz nicht geben.
Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) hat mit ihrem Protest gegen die Steuerreform eine Regierungskrise ausgelöst: In einem Brief wirft sie der eigenen Regierung eine „heimliche Steuererhöhung“ über die kalte Progression vor. Prompt kommt die Retourkutsche von SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas sie fühlt sich nun ebenfalls nicht mehr an Absprachen gebunden und stellt bereits geeinte Beschlüsse bei Rente und Gesundheit wieder infrage. Beobachter sprechen bereits von einer „Aufkündigung der Koalition“.
Politikchef Ralf Schuler ordnet ein, warum Reiche mit Kalkül putscht und gestärkt aus dem Machtkampf hervorgeht, während Bas im freien Fall um ihren eigenen Kopf kämpft. Mit Historiker Klaus-Rüdiger Mai diskutiert er, warum die Regierungsbasis erodiert und warum drei Tage vor der Schicksalswahl in Sachsen-Anhalt zugleich ein Steuer-Beschluss durchgewunken wird, der Millionen Arbeitnehmer ohne Tarifvertrag benachteiligt.
Der Chef des Meinungsforschungsinstituts INSA, Hermann Binkert, analysiert die Entwicklung der CDU und ihren Bedeutungsverlust als Volkspartei. „Die CDU muss ihre frühere Breite zurückgewinnen“, sagt Hermann Binkert, INSA-Chef, bei WELT TV.
Wir müssen endlich offen über die Risiken der Briefwahl sprechen! Dass die Briefwahl das Wahlgeheimnis einschränkt, sage nicht ich – das sagt das Bundesverfassungsgericht. Trotzdem sollen Sie darüber nicht reden: BILD nennt kritische Fragen „Geraune“, die Tagesschau „Falschbehauptungen“. Dabei beantragt in Magdeburg gerade jeder Dritte die Briefwahl.
In diesem Video zeige ich Ihnen die Zahlen, die Tricks zweier Großredaktionen – und warum ausgerechnet die Parteien, die Wähler verlieren, die Briefwahl so lieben.
📊 Von 6 auf 18 Millionen: Die Briefwahl-Zahlen seit 1994
👉 Warum BILD seine Überschrift heimlich änderte
📊 Magdeburg und Halle: Die aktuellen Antragszahlen
👉 Betreutes Wählen – was das Gesetz wirklich erlaubt
📊 Wer die Pflegeheime in Deutschland betreibt
👉 Die Diakonie, das Hospiz und die gekündigte Mitarbeiterin
+++ Emden gegen China: Wie Deutschland seine Industrie verliert +++ zu teuer: VW streicht, Conti geht, Stahlwerk schließt +++ Continental verlagert nach 60 Jahren Produktion nach Asien +++ Duisburg: Stahlproduktion endet nach 170 Jahren +++ neue Angriffe auf Deutschlands Stromversorgung +++ Carolabrücke: Dresden entscheidet über Entwurf für neue Brücke – zwei Jahre nach Einsturz +++ TE Energiewendewetter +++
Nach den mutmaßlichen Sabotageakten an Strominfrastruktur in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen warnt Sicherheitsexperte Stefan Erdweg vor der Verwundbarkeit des deutschen Höchstspannungsnetzes. Angriffe auf wenige Knotenpunkte könnten erhebliche Störungen verursachen. Einen flächendeckenden Schutz hält Erdweg kaum für möglich. Stattdessen fordert er einen multidimensionalen Ansatz aus Nachrichtendienst, Staatsschutz, physischem Schutz besonders kritischer Anlagen und politischer Umsetzung. Die Behörden prüfen bei den aktuellen Fällen unter anderem mögliche fremdstaatliche Sabotage und linksextremistische Motive.
Am kommenden Sonntag, dem 6. September, wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag – und die politische Spannung könnte kaum größer sein. Die AfD liegt in den aktuellen Umfragen mit großem Abstand vorn.
Doch reicht das am Ende tatsächlich, damit Ulrich Siegmund Ministerpräsident werden kann?
Helmut Reinhardt spricht mit Bernhard Baron Boneberg über die aktuellen Prognosen, mögliche Mehrheiten nach der Wahl und die Frage, welche politischen Schweinereien denkbar wären, um einen AfD-Ministerpräsidenten zu verhindern.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Briefwahl:
Wie sicher ist das Verfahren?
Wo bestehen theoretische Manipulationsmöglichkeiten – und wie realistisch ist die Sorge vor Wahlbetrug tatsächlich?
📌 Themen des Interviews:
Wie deutlich kann die AfD die Wahl gewinnen?
Kann Ulrich Siegmund Ministerpräsident werden?
Welche Mehrheiten sind nach der Wahl überhaupt möglich?
Was könnten die anderen Parteien tun, um Siegmund zu verhindern?
Wie sicher ist die Briefwahl?
Wie wahrscheinlich sind Manipulationen oder Wahlbetrug?
Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt erstmals eine Regierung stellen. Die linksextreme Szene ruft unverhohlen zu Anschlägen auf kritische Infrastruktur auf. Wie die JUNGE FREIHEIT exklusiv erfuhr, zeigt sich die Deutsche Bahn hochgradig alarmiert. Sie hat nämlich ihre Mitarbeiter in einem vertraulichen Schreiben vor linksextremen Terroranschlägen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewarnt. Uns liegt dieses Schreiben exklusiv vor:
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Noch nie war die AfD einer möglichen Regierungsübernahme so nahe, in jüngsten Umfragen kommt sie auf 42 Prozent.
Was sind die Gründe?
Das bespricht Anne Will in dieser Folge mit Cornelius Pollmer, Leiter des Ressorts ZEIT im Osten. Pollmer beobachtet die Entwicklungen in Sachsen-Anhalt seit vielen Jahren und war in den vergangenen Monaten immer wieder im Land unterwegs. Er hat den Ministerpräsidenten und CDU-Spitzenkandidaten Sven Schulze bei einer mehrtägigen Wahlkampf-Radtour begleitet und war bei Veranstaltungen der AfD mit Ulrich Siegmund. Für viele Anhänger sei der AfD-Spitzenkandidat “eine Art Jesus-Figur”, sagt Pollmer. Der Journalist warnt im Gespräch mit Anne Will vor einer Normalisierung der AfD – und davor, zu vergessen, welche “Gefahr” und “Härte” von der Partei ausgingen. Ein anschlussfähiger Spitzenkandidat, Unterstützung durch ein radikales Vorfeld, eine von der Bundes-AfD stark gepushte Wahlkampagne, dazu die Unzufriedenheit mit Bundesregierung und Kanzler – und das alles in einem strukturschwachen, schrumpfenden, abgehängten Bundesland: Die Grundlage für den “perfekten Sturm”, wie Pollmer sagt.
Wie könnte es nach der Wahl weitergehen?
Auch darüber spricht Anne Will mit Cornelius Pollmer.
Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstag, den 1. September 2026 um 16 Uhr.
Einmal VW, immer VW. Das galt jahrzehntelang, die Jobs waren sicher. Doch jetzt will der Konzern 100.000 Stellen streichen. Und möglicherweise Werke dichtmachen. Da stehen schnell ganze Regionen auf der Kippe.
Deutschland bleibt in der Leipziger Drohnenaffäre Beweise schuldig, verhängt aber Strafmaßnahmen gegen Russland. Frank Wahlig beschreibt in seinem Kommentar die zeit- und wortgleichen Solidaritätsadressen der Nato-Partner an Berlin als weiteres Kapitel von „Scripted Reality“.
Die Akte Stade: Der sechsfache Mord an Stadtangestellten durch einen ausreisepflichtigen Türken sei keine Beziehungstat gewesen, sondern ein „Angriff auf den Staat“. „Nius“-Reporter Florian Morsch berichtet über den Verdacht politischer Einflussnahme auf Ermittlungen und Berichterstattung.
Das Bundeskabinett in Berlin hat den Entwurf des Einkommenssteuernovelle beschlossen. Der Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Fritz Söllner kritisiert die „Entlastungs“-Lügen.
München – Brüssels CO2‑Rechnung ist falsch – und könnte die Autoindustrie mit ihren Regeln sogar in die falsche Richtung lenken! Zu diesem brisanten Ergebnis kommen die Forscher der Münchner Top-Uni TUM in ihrer jetzt vorgestellten Studie. Schon vorab hatte BILD über die Analyse berichtet: E-Autos sind entgegen der EU-Rechnung über ihren gesamten Lebenszyklus nicht CO2‑frei. Jetzt legen die Wissenschaftler nach.
Der wohl explosivste neue Befund: Die EU rechnet für 2030 durch den Umstieg auf Elektroautos mit 188 Millionen Tonnen CO2‑Einsparung. Eine von der TUM ausgewertete Studie kommt dagegen nur auf rund 80 Millionen Tonnen. Eine gewaltige Differenz von 108 Millionen Tonnen! Heißt: Selbst wenn der Anteil der E-Autos bis 2030 wie von der EU geplant stark steigt, wird das Pkw-Klimaziel deutlich verfehlt.
Und genau hier setzen die TUM-Professoren an: Sie fordern eine neue EU-Regulierung, die nicht nur den Auspuff, sondern den gesamten CO2-Fußabdruck eines Autos berücksichtigt. Denn bislang werden Emissionen aus Herstellung, Stromerzeugung und Recycling kaum berücksichtigt, so die Forscher bei der Studienvorstellung in München.
Nach dem mutmaßlich von Russland gesteuerten Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig macht die Bundesregierung Moskau offiziell verantwortlich und kündigt Strafmaßnahmen an. Doch reicht das aus? Sicherheitsexperte Nico Lange hält die Reaktion für zu schwach. Im Gespräch geht es um Abschreckung, Sanktionen, die russische Schattenflotte, Visa-Beschränkungen und die Frage, ob Deutschland und Europa deutlich härter reagieren müssten. Außerdem diskutiert Lange, welche Botschaften in Moskau wirklich ankommen und welche Rolle die Unterstützung der Ukraine dabei spielt.
Bei einer von der Linkspartei tolerierten CDU-Minderheitsregierung würden in Sachsen-Anhalt auch linke Vorfeldorganisationen an Einfluss gewinnen, befürchtet FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nennt Thüringen und Sachsen als Vorbilder für eine mögliche Minderheitsregierung in Sachsen-Anhalt. In beiden Ländern regiert die CDU ohne eigene Mehrheit und holt sich Stimmen bei der Linkspartei. Doch die Modelle unterscheiden sich – und die Unterstützung der Linken könnte einen hohen politischen Preis haben, sagt FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz in seiner Video-Kolumne „Reitz-Thema“.
In Sachsen gibt es den sogenannten Konsultationsmechanismus. Noch bevor ein Gesetz offiziell im Parlament landet, bekommen es die anderen Fraktionen zu sehen. Vor allem die Linke kann Änderungswünsche anmelden. Die Regierung arbeitet sie ein und erhält im Gegenzug die nötigen Stimmen. In Thüringen wird dagegen offener verhandelt, von Gesetz zu Gesetz. Dass dabei auch die Regierung überstimmt werden kann, zeigte sich unter dem damaligen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke). Die CDU hatte im Jahr 2023 einen Gesetzentwurf zur Grunderwerbsteuer eingebracht und ihn gemeinsam mit FDP und AfD gegen die rot-rot-grüne Minderheitsregierung durchgesetzt, erinnert sich Reitz. „Die Pointe ist, dass ein linker Ministerpräsident es zulassen musste, dass ein wichtiges Steuergesetz mit den Stimmen der AfD verabschiedet worden ist.“ Für Sachsen-Anhalt heißt das: Die CDU kann nicht einfach davon ausgehen, dass die Linke ihre Gesetze mitträgt. Die Linken-Fraktionschefin im Bundestag, Heidi Reichinnek, stellt bereits Bedingungen. Laut Reitz will sie Vorhaben der Regierung zunächst an das politische Vorfeld ihrer Partei weiterreichen, also an linke NGOs. Was das bedeuten könnte, macht Reitz an einem fiktiven Beispiel deutlich: Eine Demokratieinitiative fordert eine zusätzliche Referentenstelle für 50.000 Euro. Die Linke greift die Forderung auf und macht davon ihre Zustimmung zum Gesetz abhängig. „Das ist die Bedingung, die Reichinnek selber formuliert hat.“
Eine CDU-geführte Minderheitsregierung müsste dann nicht nur mit der Linken verhandeln. Am Tisch säßen indirekt auch deren Vorfeldorganisationen. Der sächsische Konsultationsmechanismus würde in Sachsen-Anhalt damit verdoppelt: Erst melden die NGOs ihre Wünsche an, dann stellt die Linke ihre Bedingungen. Eine Minderheitsregierung kann also funktionieren. Aber die Stimmen der Linken gibt es eben nicht zum Nulltarif.
Ein Mann aus dem Irak, der seit 40 Jahren in Deutschland lebt, kaum Deutsch spricht und die Abschiebung hunderttausender Syrer fordert. Eine Engländerin mit ugandischen Wurzeln, der in Ostdeutschland bereits dreimal der Hitlergruß gezeigt wurde. Eine Rentnerin, die nach dem islamistischen Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 um die Sicherheit ihrer Enkel bangt.
Wie ist die Stimmung in Sachsen-Anhalt vor der Landtagswahl am 6. September?
Innenminister Alexander Dobrindt macht Russland offiziell für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig-Halle vom 4. August verantwortlich. Konkrete Beweise legt die Bundesregierung dabei allerdings nicht vor, man beruft sich auf nachrichtendienstliche Erkenntnisse und ein bekanntes Muster hybrider Angriffe. Als Reaktion soll das letzte russische Generalkonsulat auf deutschem Boden, in Bonn, am 18. September schließen, auch der Mietvertrag für das Russische Haus in Berlin wird gekündigt. Ein erst im Mai eröffnetes Designhotel im Hamburger Binnenhafen wird plötzlich zur Unterkunft für rund 340 Geflüchtete – Kostenpunkt: rund 28.000 Euro pro Tag, also fast 830.000 Euro im Monat. Wir zeigen, warum diese Entscheidung für so viel Wirbel sorgt und was sie über die aktuelle Lage in deutschen Flüchtlingsunterkünften verrät.
Kinderärztin Bea Merscher warf Kanzler im Zusammenhang mit dem geplanten Sparpaket im Gesundheitswesen vor, den Amtseid zu brechen, Merz wies die Kritik scharf zurück. Wir erinnern an eine bemerkenswerte ältere Aussage von Merz zu seiner eigenen privaten Krankenversicherung und ordnen die Debatte um das Gesundheitssystem ein.
Am Umspannwerk Turnow-Preilack bei Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg werden zahlreiche Spreng- und Brandvorrichtungen entdeckt, ein Kraftwerksblock musste automatisch heruntergefahren werden. Brandenburgs Innenminister spricht von gezielter Sabotage. Kurz darauf die nächste Meldung: Auch an einem Umspannwerk in Bergheim, Nordrhein-Westfalen, geht die Polizei von einer vorsätzlichen Tat aus. Wir fragen, wer hinter den Anschlägen auf die kritische Infrastruktur stecken könnte und warum die Ermittlungserfolge bislang so gering ausfallen.
Und dann ist da noch die Deutsche Bahn: Nach einer fast elfmonatigen Sanierung für rund 2,7 Milliarden Euro sind auf der Strecke Berlin–Hamburg aktuell nur noch ein Viertel der Fernzüge pünktlich – vor der Sanierung war es die Hälfte.Wir gehen der Frage nach, wie so etwas möglich ist.
🕗 In diesem Video:
00:00 – Dobrindt macht Russland für Drohnenangriff auf Leipzig-Halle verantwortlich
07:44 – Hamburg: Designhotel wird zur Flüchtlingsunterkunft
12:34 – Streit Bea Merscher vs. Friedrich Merz ums Sparpaket
17:13 – Sabotage-Alarm am Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg
20:29 – Breaking News: Anschlag auf Umspannwerk in Bergheim (NRW)
23:25 – Deutsche Bahn: Pünktlichkeitskrise trotz Milliarden-Sanierung
30:29 – Breaking News: Explosion am Hauptbahnhof Augsburg
NIUS-Moderator Norbert Dobeleit begrüßt am 3. September 2026 im NIUS Live-Studio Berlin seine Gäste:
Vize-Chefredakteurin Pauline Voss und
NIUS-Politikchef Ralf Schuler.
Im NIUS Live-Studio Magdeburg begrüßen
NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und
NIUS-Reporter Julius Böhm
Gäste aus Wirtschaft und Politik.
NIUS Live sendet Live aus Magdeburg und Sie können dabei sein! Am Donnerstag- und Freitagmorgen sendet NIUS direkt aus der Magdeburger Innenstadt. Von 6 Uhr bis 9 Uhr können Sie direkt vor Ort die Sendung mitverfolgen und persönlich mit unserem NIUS-Team debattieren.
Wollen Sie dabei sein?
Dann senden Sie uns eine kurze Videonachricht via Whatsapp an die Nummer: 0157 924 533 25
43 Prozent für die AfD – und nur 22 Prozent für die CDU! Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt die neueste INSA Umfrage im Auftrag von NIUS für eine politische Sensation. Der Abstand zwischen AfD und CDU beträgt inzwischen unglaubliche 21 Prozentpunkte. Die AfD legt auf 43 Prozent zu und könnte damit sogar in die Nähe einer absoluten Mehrheit kommen. Die CDU bleibt dagegen bei gerade einmal 22 Prozent. Doch damit nicht genug: Auch bei den kleineren Parteien könnte es am Wahltag zu entscheidenden Verschiebungen kommen. Die Grünen liegen mit 5 Prozent unmittelbar an der Fünf-Prozent-Hürde. Das BSW kommt nur noch auf 4 Prozent, die FDP auf 3 Prozent. Beide Parteien würden damit den Einzug in den Landtag verpassen. Die SPD verbessert sich auf 7 Prozent, während die Linke bei 12 Prozent liegt. Doch was bedeutet dieses Ergebnis für die Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt? Eine Regierung ohne AfD könnte extrem schwierig werden. CDU, SPD und Grüne wären auf die Linke angewiesen, um eine Mehrheit zu organisieren. Damit könnte ausgerechnet die Linke nach der Wahl eine entscheidende Rolle bei der Regierungsbildung spielen. 43 Prozent AfD – 22 Prozent CDU:
Steht Sachsen-Anhalt vor einer historischen Machtverschiebung?
In diesem Video analysieren wir die aktuelle INSA-Umfrage, die möglichen Mehrheitsverhältnisse und die Frage, welche Koalitionen nach der Landtagswahl überhaupt noch möglich wären.
Sechsfachmord von Stade: NIUS hat Ermittlungsakten ausgewertet. Die offizielle Version von der „Familientragödie“ hält so nicht. Es war ein Racheanschlag. Fatih Gazioglu handelte höchstwahrscheinlich nicht allein. In diesem Video: Was die Akten zu Sylvia S. und Enise Ö. hergeben. Warum die Fluchtwagenfahrerin offenbar keine Geisel war. Welche Spur zu Deniz Kurku und der niedersächsischen Staatskanzlei führt. Und warum der Umgang der Verantwortlichen und des ÖRR bei vielen Bürgern nur einen Schluss zulässt: Hier wird kleingeredet, nicht aufgeklärt. Die Angehörigen der sechs getöteten Staatsbediensteten stehen kaum im Mittelpunkt. Stattdessen wird beschwichtigt. Genau darüber müssen wir sprechen.
Am 29. Juni wurden in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade sechs Beschäftigte von Jugendamt und Jugendhilfe erschossen. Noch am selben Tag sprachen die Behörden von einer „Beziehungstat“. Doch der Täter hatte sich Tage zuvor illegal eine Pistole besorgt, sechs Wochen vorher „krasse Pläne“ angekündigt – und ließ seine Opfer die Hände auf den Tisch legen. Das NIUS-Investigativteam hat wochenlang recherchiert.
Was dabei herauskam, wirft Fragen auf, die niemand beantworten will.
📊 Warum „Beziehungstat“ das falsche Wort ist
👉 Die illegal beschaffte Waffe und die angekündigten Pläne
📊 Was die Ermittler über den Tatablauf rekonstruieren
👉 Der Widerspruch zwischen Abschiedsbrief und Videoaufnahme
📊 Die familiäre Verbindung bis in die Staatskanzlei
👉 Was die Staatsanwaltschaft auf unsere Anfrage antwortet
📊 Die offenen Fragen zum Tod des Täters in der Zelle
Schulpflicht heißt nicht, dass Kinder nur ihre Zeit in der Lehranstalt absitzen müssen. Schulpflicht muss heißen, dass Kinder wirklich etwas lernen. Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, stellt in der Debatte klar:
Heimunterricht bedeutet nicht Abschaffung der Schulpflicht!
Tatsächlich wird die Schulpflicht erweitert. Die AfD will die Schulpflicht nicht abschaffen. Sie will aber den Familien, die es können und wollen, Heimunterricht über eine Ausnahmegenehmigung ermöglichen. Dabei soll es eine regelmäßige Kontrolle des Lernerfolgs geben, bei der die Kinder halbjährlich eine Prüfung beim Ministerium ablegen. Werden Lerndefizite sichtbar, müssen die Kinder wieder an die Schule. So wird sichergestellt, dass kein Kind zurückbleibt. Für Tillschneider liegt das eigentliche Problem nicht bei der Wahlfreiheit hinsichtlich des Lernortes, sondern bei dem durch die Altparteien verantworteten Verfall des Bildungsniveaus.
Wie sehr wirken DDR und Wiedervereinigung bis heute im Osten nach?
Uwe Holz lebt seit mehr als 30 Jahren in Bitterfeld und hat den gewaltigen Umbruch der Region aus nächster Nähe erlebt.
Im Gespräch geht es um Ost-West-Klischees, verklärte DDR-Erinnerungen, die Stärke der AfD – und um die Frage, warum sich so viele Menschen bis heute nicht gesehen fühlen. Ein persönliches Gespräch über ein Land, das zusammengewachsen ist und sich doch manchmal noch erstaunlich fremd bleibt.
Willkommen zu den 5vor12 NEWS vom Sonntag, 2. September 2026 – Deinem kompakten Nachrichten-Überblick des Tages!
Deutschland knapp Blackout entkommen & Minister warnt vor einer dramatischen Landwirtschafts-Krise
📺 In der heutigen Ausgabe blicken wir auf den erneuten Drohnen-Terroranschlag auf ein deutsches Umspannwerk, das Umfrage-Beben in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, neue Steuerstreitigkeiten in der Bundesregierung sowie brisante Enthüllungen zum Migrations-Skandal in Nordrhein-Westfalen.
⏱️ TIMESTAMPS:
00:08 – POLITIK UND GESELLSCHAFT – AfD vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43 % klar vorn // Umfrage: AfD-Kandidat Siegmund liegt bei Direktwahl ebenfall klar vorn // Bundeskabinett beschließt „Superreichensteuer“ ab 280.000 € Einkommen // Koalitionsstreit über Steuerreform und Rente verschärft sich // Streit um steuerfreie Sonn- und Feiertagszuschläge für Tarifbeschäftigte // Schulze will ohne Neuwahl Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt bleiben // AfD in MV bei 40 % – rot Regierung verliert Mehrheit // BSW-Fraktion in Thüringen bricht auseinander – Koalition wird Minderheitsregierung // Untersuchungsausschuss bestätigt Manipulationsvorwürfe gegen Verfassungsschutz // Bund plant 12.350 neue Stellen – INSM kritisiert Verwaltungsausbau
07:49 – WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN – Landwirtschaftsminister warnt vor existenzieller Krise durch Ernteausfälle und Mercosur // Thyssenkrupp Nucera stoppt Wasserstoff-Großserie – 30 Mio. € Verlust // Norwegen will nicht „grüne Batterie Europas“ sein – keine neuen Stromkabel // Deutsche Haushalte zahlen zweithöchste Strompreise der G20 // Börsen: Dow erholt, DAX leicht im Minus, Öl konsolidiert, Gold unter Druck
12:43 – NACHRICHTEN AUS DEM AUSLAND – Trump wehrt sich gegen Widerstand gegen KI-Rechenzentren – China im Vorteil // Großbritannien führt ab 2028 Kilometerabgabe für E-Autos ein
14:37 – TECH NEWS – Gamescom 2026 mit 368.000 Besuchern fast auf Rekordniveau // Alibabas KI-Modell Qwen3.8-Max übertrifft Claude Opus 5 // OpenAI stuft „Astra“ als gefährlichstes KI-Modell ein – autonom & undurchschaubar
16:46 – DIE ZAHL DES TAGES – Geburtenrate in Deutschland sinkt auf 1,35 – Kinderwunsch nimmt ab
17:38 – NEUES AUS ABSURDISTAN – Drohnenangriff auf Strom-Infrastruktur – Blackout-Gefahr in NRW // Klingbeil strandet in USA – verpasst Kabinettssitzung zur Steuerreform // „Quarks“ erklärt Populismus – mit Begriffen wie „Meinungsfreiheit“ // „Coesfelder Liste“: 12.000 Strafverfahren gegen Ausreisepflichtige // Hamburger Sozialbehörde quartiert Flüchtlinge in Designhotel ein
21:53 – DIE POSITIVE NACHRICHT DES TAGES – Weltweite Waldbrandfläche 2026 auf niedrigstem Stand seit Messbeginn
Kai Zorn trifft die Geologen Christian Schlüchter und Christoph Korte zu einem Gespräch am Morteratschgletscher. Gemeinsam beleuchten sie die wissenschaftliche Bedeutung eines über 10.000 Jahre alten Baumfundes. Dabei werden klimatische Schwankungen, die Dynamik von Gletscherbewegungen sowie die komplexen Prozesse der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Alpenlandschaft diskutiert.
… kranke, alte Menschen auch bevorzugt bei Hitze, viel mehr aber bei Kälte. Gesunde Menschen ertragen die Hitze und sterben nicht! Jedenfalls nicht wegen der Hitze! Meine Meinung – Rüdiger Stobbe
Nach den Sabotageakten an Energieanlagen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen sieht das Bundesinnenministerium kritische Infrastruktur in Deutschland grundsätzlich stark gefährdet. Aufgrund ihrer „Bedeutung für die Gesellschaft“ unterliege sie „einer hohen abstrakten Gefährdung“, sagte ein Sprecher des Ministeriums dem Handelsblatt. Unterdessen sucht die Polizei mit Hochdruck nach Hintermännern der Anschläge.
Alle aktuellen Informationen, weitere Nachrichten und tagesschau24 im Livestream: https://www.tagesschau.de/
In Kissler Kompakt (KK 352) analysiert Alexander Kissler den politischen Wahlkampf von Dieter Hallervorden vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Kissler kritisiert, dass der Schauspieler und Komiker seine Bekanntheit zunehmend für Kampagnen gegen die AfD einsetzt und dabei auch historische Vergleiche bemüht.
Im Fokus stehen Hallervordens zahlreiche Instagram-Videos, gemeinsam mit seinem Sohn Johannes Hallervorden produzierte Neuinterpretationen des bekannten „Palim, Palim“-Sketches sowie seine Unterstützung einer parteiübergreifenden Kampagne gegen die AfD.
Besonders kritisch bewertet Kissler Hallervordens Bezug auf die Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft und die damit verbundene Warnung vor heutigen politischen Entwicklungen.
Doreen Siebernik, stellvertr. GEW-Vorsitzende und verantwortlich für den Bereich Jugendhilfe und Sozialarbeit zum neuen KiTa-Gesetz in phoenix der tag am 02.09.2026 um 23:00 Uhr
Die Verhandlungen zwischen dem VW-Vorstand und der Betriebsrat ist extrem verfahren. Diese eigene Schwächung „wundert wirklich viele“, wie ntv-Wirtschaftschefkorrespondent Uli Reitz unterstreicht. Auch das Aus für vier Standorte bringe keine schnelle Lösung.
Kanal-Abo: https://www.youtube.com/c/ntvNachrich…
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Mittlerweile ist es doch Europas Krieg. Oder wer finanziert die Ukraine?
Die AfD steht in Sachsen-Anhalt vor einem möglichen Rekordergebnis – gleichzeitig sorgt auch die Linkspartei mit radikalen Positionen für neue Debatten. Paul Ronzheimer spricht mit Ralf Fücks, ehemaligem Grünen-Politiker und Mitgründer der Denkfabrik Liberale Moderne, über politischen Extremismus von rechts und links.
Fücks analysiert den wachsenden Israel-Hass in Teilen der Linken, die Radikalisierung der AfD und die Frage, ob die viel diskutierte Brandmauer noch der richtige Umgang mit den politischen Rändern ist. Außerdem geht es um mögliche Regierungsmodelle nach der Wahl in Sachsen-Anhalt und die Warnungen vor einem neuen „1933“.
Fücks hält solche Vergleiche für überzogen – sieht aber eine andere Gefahr für die deutsche Demokratie: die zunehmende Handlungsunfähigkeit der demokratischen Parteien.
Paul Ronzheimer unterwegs im zerrissenen Osten! Ganz Deutschland blickt nach Sachsen-Anhalt. Bei der bevorstehenden Landtagswahl könnte erstmals ein AfD-Politiker Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes werden. Eine Wahl, die weit über Sachsen-Anhalt hinaus politische Folgen haben könnte. Paul Ronzheimer reist deshalb mehrere Tage durch das Land – von Halberstadt über Querfurt und Arneburg bis nach Magdeburg – und will wissen:
Was bewegt die Menschen wirklich?
Und warum ist die Stimmung so aufgeladen?
Ronzheimer spricht mit AfD-Wählern und Gegnern, erlebt eine aufgebrachte Demonstration und trifft einen ehemaligen überzeugten AfD-Mann, der rechtsextreme Umtriebe in den eigenen Reihen öffentlich machte.
Er begleitet den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider, einen der Köpfe hinter dem Wahlprogramm, konfrontiert ihn mit seinen politischen Vorstellungen und trifft einen Lehrer, der nach Kritik an der AfD Ärger mit dem Schulamt bekam. Schließlich begegnet er einem CDU-Politiker, der offen gegen die Brandmauer argumentiert. Dabei hört Ronzheimer radikale, wütende, aber auch überraschend leise Stimmen.
Und er stellt fest: In diesem Wahlkampf geht es erstaunlich wenig um Sachsen-Anhalt allein. Es geht um Krieg und Frieden, Migration, Russland, die Brandmauer – und um die Frage, in welche Richtung sich Deutschland verändern könnte. Eine Reise durch ein Bundesland vor einer Wahl, die zur Richtungsentscheidung für das ganze Land werden könnte.
Die CDU hat in der Vergangenheit damals sinnvoll erscheinende Entscheidungen getroffen, die sie heute in eine nicht mehr aufzulösende Klemme geführt hat.
Welches sind die dahinterliegenden Mechanismen und welche strategischen Möglichkeiten hat die CDU jetzt noch?
Verhandlungsmacht und die Aufgabe von Alternativen
Im strategischen Kontext reduziert der kategorische Ausschluss potenzieller Partner die eigene Verhandlungsposition. Die Eliminierung der besten Alternative außerhalb einer Einigung (BATNA – Best Alternative to a Negotiated Agreement) generiert ein sogenanntes Hold-up-Problem. Akteure zwingen sich selbst in asymmetrische Verhandlungen, da verbleibende Partner die mangelnde Ausweichmöglichkeit antizipieren und konditionieren können. Eine starke Verhandlungsposition erfordert zwingend das Aufrechterhalten glaubhafter, wenn auch nicht präferierter, Ausstiegsoptionen (Thomas Schelling: The Strategy of Conflict).
Ressourcenkonkurrenz und Positionsverlust
Die Verschiebung der eigenen Positionierung zur Erschließung neuer Koalitionsoptionen führt zu einer Entleerung des angestammten Profils. In der Wirtschaft entspricht dies dem Innovator’s Dilemma: Ein Akteur verweigert die Anpassung an ein neues Umfeld, um kurzfristig Marktanteile (hier: Koalitionen) abzusichern, verliert dadurch aber seine Kernposition. In der Biologie beschreibt das Konkurrenzausschlussprinzip ein ähnliches Phänomen: Räumt eine Spezies ihre spezifische Nische, wird diese unweigerlich von einem neuen Akteur besetzt, während die Stammspezies in einem ressourcenarmen, hochkompetitiven Umfeld unterliegt.
Paradoxien der Grenzziehung
Eine Taktik der strikten Ausgrenzung erzeugt kontraintuitive Effekte. Das Commitment-Paradoxon zeigt, dass die absolute Selbstbindung an eine „Brandmauer“ eine taktische Schwäche darstellt, da sie den eigenen Handlungsspielraum minimiert, anstatt den des Gegners zu begrenzen. Zudem führt die Ausgrenzungsstrategie dazu, dass die sanktionierte Partei ein Monopol auf systemische Oppositionsstimmen erhält.
Systemische Trägheit und Entscheidungsfehler
Die Persistenz einer einmal gewählten, aber nicht mehr funktionalen Strategie resultiert aus internen Organisationsstrukturen. Nach dem Abilene-Paradoxon (Jerry Harvey) konvergiert kollektives Verhalten oft gegen eine Entscheidung, die von den einzelnen Akteuren individuell abgelehnt wird. Das Prinzip der „Escalation of Commitment“ (Sunk Cost Fallacy) verhindert eine Neuausrichtung: Die massiven rhetorischen und politischen Vorinvestitionen erzwingen das Festhalten an der Strategie, da eine Abkehr eine kognitiv teure Negation der bisherigen Position bedeuten würde. Hinzu kommt das Eherne Gesetz der Oligarchie (Robert Michels), nach dem die Selbsterhaltung der Funktionärsebene kurzfristige Positionsabsicherung über langfristige strukturelle Erholung stellt.
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Wer soll denn die E-Autos fahren, wenn nicht auch zumindest anteilig die Menschen in Zwickau?
Gesamtzahl zugelassene PKW im Landkreis Zwickau?
Im Landkreis Zwickau sind insgesamt rund 355.000 bis 360.000 Personenkraftwagen (Pkw) sowie über 465.000 Kraftfahrzeuge insgesamt (inklusive Lkw, Motorräder und Anhänger) zugelassen. [1]
Genaue Aufschlüsselung nach amtlichen Angaben:
Personenkraftwagen (Pkw): ca. 355.000
Krafträder/Motorräder: ca. 33.000–34.000
Lastkraftwagen (Lkw): ca. 20.000–21.000
Fahrzeuge insgesamt: über 465.000 Kraftfahrzeuge [1]
Genau aufgeschlüsselte kreisbezogene Bestandszahlen für den gesamten Kfz- und Pkw-Bestand nach exakten Antriebsarten (wie reine E-Autos, Hybride und Plug-in-Hybride) werden vom Kraftfahrt-Bundesamt für den Landkreis Zwickau in dieser detaillierten Tiefe nicht frei und tagesaktuell als Einzeltabelle veröffentlicht; vorliegende lokale Zählungen älteren Datums wiesen beispielsweise Mitte 2023 rund 2.726 reine Elektroautos und 2.001 Plug-in-Hybride im Kreisgebiet aus. [1, 2] Falls Sie die exakten aktuellen amtlichen Stichtagszahlen benötigen, empfehle ich, direkt bei der Kfz-Zulassungsbehörde des Landkreises Zwickau eine Auskunft anzufordern oder die kostenpflichten Statistiktabellen (Reihe FZ) des Kraftfahrt-Bundesamtes abzufragen. Möchten Sie stattdessen den bundesweiten oder sächsischen Trend bei den Neuzulassungen vergleichen? [1] Quelle
Das Volkswagen-Werk im sächsischen Zwickau war das erste Werk des Konzerns, das auf E-Mobilität gesetzt hat. Jetzt ist es wie zwei andere VW-Standorte von der Schließung bedroht, die Jobs von 8.000 Mitarbeitenden gefährdet.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) betont im ZDF-Morgenmagazin, die Lage von VW sei „ein bisschen wie unter dem Brennglas die Situation des deutschen Industriestandortes: Wir sind zu teuer.“
Deutschland begann den Zweiten Weltkrieg und bombardierte Städte wie Warschau, Rotterdam, London und Stalingrad.
Später zerstörten britische und amerikanische Bomber große Teile deutscher Städte. In Dresden und Hamburg entstanden gewaltige Feuerstürme, Zehntausende Zivilisten starben.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit dem Militärhistoriker Matthias Strohn über die Geschichte des Bombenkriegs.
Wie entwickelte sich aus den ersten Bombenabwürfen des frühen 20. Jahrhunderts das sogenannte „Moral Bombing“?
Warum nahmen die Alliierten gezielt die Moral der deutschen Bevölkerung ins Visier?
Und welchen militärischen Nutzen hatten die Angriffe tatsächlich?
Außerdem geht es um den Mythos Dresden und die bis heute umstrittene Frage, ob die Flächenbombardements militärisch notwendig, moralisch vertretbar oder sogar Kriegsverbrechen waren. Strohn erklärt, wie die DDR und später Rechtsextreme die deutschen Opfer instrumentalisierten – und weshalb die damaligen Reaktionen der Deutschen an den heutigen Umgang vieler Russen mit ukrainischen Drohnenangriffen erinnern. Eine Folge über Täter und Opfer, historische Verantwortung und die Frage, ob man das Leid deutscher Zivilisten anerkennen kann, ohne zu vergessen, wer diesen Krieg begonnen hatte.
Mit Bill und Tom Kaulitz, Didi Hallervorden und AfD-Kulturpolitiker Hans-Thomas Tillschneider. aspekte-Moderator Jo Schück reist durch Sachsen-Anhalt und zeigt, wie um Kunst, Kultur und Identität gestritten wird. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 6. September 2026 erstmals Regierungsverantwortung übernehmen. Im Wahlkampf fordert sie ein Bekenntnis zu Patriotismus, deutschen Werken und weitere, tiefgreifende Veränderungen in der Kulturpolitik. Was passiert mit Kunst und Kultur, wenn die Partei tatsächlich an die Macht kommt? Theater, Museen, Kirchen und Künstler im Land diskutieren diese Frage längst als konkrete Zukunftsfrage.
„Mich stört folgendes. Ich bis schwul, ich bin ein Mann , und ich bin mit einem Mann verheiratet. Aber sorry, ich bin nicht queer, ich parke noch nicht mal falsch , ich zahle Steuern, (viel) alle meine Autos haben TÜV, mein pol. Führungszeugnis hat keine Einträge, und meine Mülltonnen stehen grade und ordentlich vor dem Haus. Ich trage keine Frauenkleider, keinen Schmuck, nicht mal einen Ring, ich habe keine Tattoos, ich rede völlig normal, so dass die meisten Menschen garnicht wissen dass ich schwul bin. Ich mache aber auch kein Geheimnis draus. Mir geht das ganze schwule getue, wo Männer meinen , sie müssten reden wie Frauen, und laufen wie Frauen , total auf den Senkel. Ich gehe nicht in die Szene, ich gehe nicht zum CSD, und ich hab auch heteros in meinem Freundeskreis, aber Queer ?? Sorry Queer bin ich nicht, ich sehe Queer als Beleidigung an. Ich will mit den Leuten die aktiv beim CSD sind und deren einziger Lebenszweck darin besteht, mit gebrochenen Handgelenken zu rauchen und zu kreischen, nicht in einen Topf geworfen werden. Ich wähle seit Jahren die AFD und hoffe sie kommt an die Regierung. zudem kann ich versichern, dass die meisten schwulen kaum sichtbar sind, genau wie die meisten heteros kaum sichtbar sind. Mich stösst dieser Queerkram eher ab, aber er ist mir auch egal, jeder kann machen was er will solange er anderen keinen Schaden zufügt. Viele Migranten fügen den Einheimischen aber Schaden zu, teil auch schweren Schaden, s. Marius Dick. (tot mit 22) So das wollte ich mal sagen. Danke.“
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Der meist gelikte Kommentar zum WELT-Artikel oben stammt von Hermann K.:
„Diese Überhöhung von Minderheiten und ihr Angebot, speziell an pubertierende Jugendliche, dass ein Ausleben all der möglichen sexuellen Verirrungen ihre Probleme lösen würde, ist schwer zu ertragen. Dieses sind Anzeichen eines fetten, orientierungslosen, dekadenten Wohfahrtstaates, der sich im Absturz befindet. Minderheiten sind zu schützen, aber nicht andauernd als begehrenswerter, überlegener Lebensentwurf darzustellen, für den mit Steuergeld iüber unzählige NGO’s geworben wird.“
4. Juni 1940. 338.000 britische und französische Soldaten drängen sich bei Dünkirchen auf Schiffe. Hinter ihnen brennende Wracks. Vor ihnen ein ungewisser Weg über den Ärmelkanal. Die deutsche Armee steht nur etwa 50 Kilometer entfernt. Hitlers Panzer haben Frankreich in drei Wochen aufgerissen. Die Wehrmacht kontrolliert die Benelux-Staaten und Nordfrankreich. Paris wird in zehn Tagen fallen. Großbritannien rechnet mit einer Invasion. Seine Armee hat fast alle schweren Waffen an den französischen Stränden zurückgelassen. Das Fighter Command hat weniger als 700 Jäger. Die Kriegsmarine bleibt ein Faktor, ist nach Norwegen aber schwer angeschlagen. In Berlin wirkt der Sieg greifbar. In London fühlt sich die Niederlage möglich an.
Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen des NS-Staates. Es galt, durch die Unterwerfung des Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen zu etablieren. Die Doku betrachtet die Werdegänge von vier Menschen, die aktiv mitwirkten oder zu Opfern wurden. Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der „neuen Welt“, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film „M“, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.
Dokumentarfilm von Jean-Marie Barrere (F 2023, 103 Min)
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Es ist erst ein Jahr her …
Ulrich Siegmund am 11.8.2025 in Hamburg
Da habe ich das erste Mal von dem Mann gehört und etwas später geschrieben:
„AfD im Parlament: Der Weg zur Regierungsverantwortung“
In der jüngeren Parteiengeschichte ist keine Partei so erfolgreich wie die AfD. 2013 gegründet, gelang der AfD ein Siegeszug nach dem anderen in die Parlamente. 2014 zog die AfD in das EU-Parlament ein, es folgten weitere Erfolge bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im Jahr 2015 gelang der AfD in Hamburg der Sprung ins Parlament – und damit erstmals in einem westdeutschen Bundesland. 10 Jahre später ist die AfD in den deutschen Parlamenten als feste Oppositionsgröße etabliert. Mit unzähligen Anfragen schaut die AfD den Landesregierungen auf die Finger, mit Anträgen macht sie politische Lösungsvorschläge.
Im Jahr 2025 ist die AfD bundesweit zur zweitstärksten Kraft geworden, in vielen ostdeutschen Bundesländern sogar stärkste Kraft. Mit den beachtlichen Wahlergebnissen im Rücken, sowie wachsenden Mitgliederzahlen stellt sich unweigerlich die Regierungsfrage.
Ulrich Siegmund ist Vorsitzender der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Er ist 1990 in Havelberg geboren, verheiratet und hat eine Tochter.
Siegmund ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zudem schloss er ein Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL mit dem Bachelor ab.
Seit 2016 ist er Mitglied der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzender.
Für die Landtagswahl 2026 wurde er zum AfD-Spitzenkandidat gewählt. Siegmund hat unter deutschen Politikern einen der erfolgreichsten TikTok-Kanäle mit über 560.000 Abonnenten.
Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit. Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.
Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen. Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.
Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP – falls er es schafft.
Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen.
Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund – {ungeskriptet}
Nur noch wenige Tage bis zu den entscheidenden Landtagswahlen in Deutschland. Auf einer Wahlkampfveranstaltung wird der Bundeskanzler Friedrich Merz regelrecht ausgebuht. Währenddessen scheint es in der CDU bereits einen Plan zu geben, um die Macht in Sachsen-Anhalt zu behalten.
Die Schicksalswoche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September hat für Bundeskanzler Friedrich Merz denkbar ungemütlich begonnen.
Gestern Abend stand der CDU-Chef in Quedlinburg an der Seite von Ministerpräsident Sven Schulze auf der Bühne und warnte mit erhobenem Zeigefinger: Sachsen-Anhalt dürfe „kein Experimentierfeld für Wutbürger“ werden. Kurz zuvor war Merz bereits in Kühlungsborn auf der Strandpromenade ausgepfiffen und beschimpft worden. „Kriegstreiber“ und „Pinocchio“ hallte es ihm entgegen, Rücktrittsrufe wurden laut. Der Kanzler wirkt in diesen Tagen weniger wie ein werbender Wahlkämpfer, der eine Vision präsentiert, sondern wie ein distanzierter CEO oder politischer Professor, der über den Wahlkampf dozierte, statt ihn selbst zu führen. Mit dem Tross aus Hauptstadtjournalisten rauschte er in Quedlinburg auf den Berg, sprach mit ausgewählten Leuten, gab ein knappes Statement und beschimpfte die Bürger gleich zweimal.
Die CDU selbst scheint ihren eigenen Kanzler lieber zu verstecken – selbst im Heimatverband von Sven Schulze, der einer möglichen krachenden Niederlage entgegenläuft. Friedrich Merz zieht die Union runter, das hat man in der Partei offenbar begriffen. Dann kommt Nikolaus Blome, Politikchef bei RTL und ntv, ins Spiel.
Sein Kommentar klingt wie eine offene Drohung: Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert, gehen in Deutschland alle Uhren anders. Westdeutsche Länder sollen ein „rechtsextremistisches Regierungsexperiment“ nicht finanzieren, der Finanzausgleich könnte wegfallen, „Wessi-Wut“ droht. Jeder dürfe wählen, was er wolle – aber dann bitte mit den Folgen leben. Merz und Blome wirken wie das letzte Gefecht eines Milieus, das seine mediale und politische Hegemonie schwinden sieht und nun mit Einschüchterung und Belehrung reagiert.
Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt die NIUS-Reporter Alexander Kissler und Julius Böhm und Fußball-Legende Mario Basler mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.
Berlin – Was bringen die neuen Maßnahmen gegen Russland? Und wie wird Kreml-Diktator Wladimir Putin reagieren? Am Dienstagabend erklärte Innenminister Alexander Dobrindt, was Experten bereits vermutet hatten: Das russische Regime steckt hinter dem versuchten Drohnen-Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle vom 4. August.
Außenminister Johann Wadephul verkündete die Gegenmaßnahmen der Regierung: Das russische Generalkonsulat in Bonn wird geschlossen, der Vertrag für das Russische Haus in Berlin gekündigt, die Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige verschärft. Auch die Schattenflotte, mit der Putin sein Öl transportiert, soll stärker unter Druck gesetzt werden.
Im Podcast von BILD-Vize Paul Ronzheimer begrüßt Ex-Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt das Vorgehen der Bundesregierung, macht aber klar: Putin wird sich durch Deutschlands Strafkatalog nicht stoppen lassen – und schnell reagieren!
Von Prof. Dr. Andreas Schulte. Mit welchen infamen Tricks obskure Geschäftemacher sanftmütig Gutgläubige mit falschen Versprechungen hinters Licht führen – einzig mit dem Ziel, billig und risikolos an ihr Erspartes zu kommen. Bankraub ist dagegen etwas für Amateure.
Es ist im Rahmen der wissenschaftlichen Tätigkeit von Prof. Dr. Andreas Schulte an der Universität Münster entstanden. Mehr Daten, Fakten, Wissen und Hintergrundinformationen zu aktuellen Entwicklungen im Themenrahmen Wald – Klima – Mensch auf CumTempore: / @cumtempore
Wir müssen endlich offen über die Risiken der Briefwahl sprechen! Dass die Briefwahl das Wahlgeheimnis einschränkt, sage nicht ich – das sagt das Bundesverfassungsgericht. Trotzdem sollen Sie darüber nicht reden: BILD nennt kritische Fragen „Geraune“, die Tagesschau „Falschbehauptungen“. Dabei beantragt in Magdeburg gerade jeder Dritte die Briefwahl.
In diesem Video zeige ich Ihnen die Zahlen, die Tricks zweier Großredaktionen – und warum ausgerechnet die Parteien, die Wähler verlieren, die Briefwahl so lieben.
📊 Von 6 auf 18 Millionen: Die Briefwahl-Zahlen seit 1994
👉 Warum BILD seine Überschrift heimlich änderte
📊 Magdeburg und Halle: Die aktuellen Antragszahlen
👉 Betreutes Wählen – was das Gesetz wirklich erlaubt
📊 Wer die Pflegeheime in Deutschland betreibt
👉 Die Diakonie, das Hospiz und die gekündigte Mitarbeiterin
+++ Stromanschlag in Brandenburg:: 500 Megawatt schlagartig weg +++ Merz’ Machtmodell: Mit der Linken gegen den Wahlsieger +++ CDU gegen CDU: Reiche entdeckt die heimliche Steuererhöhung +++ Leipziger Bombendrohne: Bundesregierung beschuldigt Russland +++ Sechsfachmord von Stade: Neue Fragen an Lies’ Migrationsbeauftragten +++ Schulstart in NRW und die Bonner Stadtbahndesaster geht weiter: Erst zwei von 60 Wagen wieder im Einsatz +++ TE Energiewendewetter +++
In einer repräsentativen Civey-Umfrage analysiert Janina Mütze die Stimmung zur deutschen Automobilindustrie. 86 Prozent der Befragten bewerten die aktuelle Lage als schlecht oder mehr als schlecht, nur acht Prozent als gut. Trotz der Krise sehen 71 Prozent die Branche als unverzichtbar für den Wirtschaftsstandort an. Zugleich erwarten 83 Prozent dauerhafte Marktverluste durch chinesische Hersteller. Bei der Frage nach staatlichen Hilfen und den Zukunftschancen in der E-Mobilität zeigt sich die Bevölkerung tief gespalten.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die deutschen Strafmassnahmen nach dem mutmasslich russischen Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle als «schweren Fehler» bezeichnet und jede Verantwortung Moskaus zurückgewiesen. «Wo sind die Beweise?», fragte Putin bei einer Pressekonferenz in Bischkek. Die von Deutschland vorgebrachten Belege bezeichnete er als «gefälscht». Das berichtet der Tagesspiegel.
Berlin hatte Russland am Dienstag erstmals offiziell für den versuchten Anschlag vom 4. August verantwortlich gemacht. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte gemeinsam mit Aussenminister Johann Wadephul (CDU), polizeiliche Ermittlungen, das Tatmuster und Erkenntnisse der Nachrichtendienste ergäben zusammen ein klares Bild. Am Tatort seien eine Drohnenkonfiguration, Sprengstoff und Zündtechnik gefunden worden, die aus anderen russischen Operationen bekannt seien. Zudem gebe es Hinweise auf Personen, die im Auftrag russischer staatlicher Stellen gehandelt hätten. Die Planung sei professionell gewesen, die Ausführung dagegen sogenannten Low-Level-Agenten überlassen worden. Dobrindt warnte zugleich, Leipzig sei kein Einzelfall. Deutschland müsse mit weiteren russischen Sabotageaktionen rechnen, bei denen auch grössere Schäden in Kauf genommen würden. «Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung», sagte er.
Sachsen-Anhalt vor der Entscheidung: Am kommenden Sonntag wird gewählt – und die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund steht im Zentrum eines hochbrisanten Wahlkampfs. Im Gespräch mit Helmut Reinhardt analysiert Daniel Matissek die letzten Tage vor der Wahl. Sein besonders brisanter Verdacht:
Könnte es zu Wahlmanipulation oder sogar Wahlbetrug kommen?
Matissek erläutert, warum er dieses Szenario für möglich hält und worauf sich seine Befürchtungen stützen. Gleichzeitig wächst der politische Druck auf die AfD. Boris Pistorius und Cem Özdemir sprechen sich für ein AfD-Verbotsverfahren aus. Für Matissek stellt sich die Frage, welche Mittel noch eingesetzt werden, um einen Wahlerfolg der AfD und Ulrich Siegmund als möglichen Ministerpräsidenten zu verhindern.
Darüber sprechen Daniel Matissek und Helmut Reinhardt in dieser Ausgabe von Politik Spezial.
Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise: hohe Energiepreise, steigende Arbeitskosten, immer mehr Bürokratie und Investitionen, die zunehmend im Ausland stattfinden. Doch wie sieht die Lage aus Sicht derjenigen aus, die selbst Unternehmen führen? Im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT berichten zwei mittelständische Unternehmer aus Bayern von ihren Erfahrungen am Standort Deutschland. Sie erklären, warum Produktion hierzulande zunehmend schwieriger wird, welche Standortbedingungen andere Länder attraktiver machen und was sich ihrer Ansicht nach dringend ändern müsste.
Doch es geht auch um Politik: Einer der Unternehmer kandidierte 2017 noch für die Grünen, verließ die Partei später jedoch wieder. Diskutiert wird außerdem über die AfD in Sachsen-Anhalt und deren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund.
Kann eine AfD-Regierung wirtschaftspolitisch tatsächlich etwas verändern?
Was würde passieren, wenn man sie einfach einmal „machen lässt“?
Und warum setzen Unternehmer ihre Investitionen zunehmend außerhalb Deutschlands um?
Ein Gespräch über die Krise des Wirtschaftsstandorts Deutschland, Energiepreise, Bürokratie, die Grünen, die AfD und die Frage, was passieren muss, damit sich Investitionen in Deutschland wieder lohnen.
Kein guter Sommer für Friedrich Merz. Erst der holprige Kabinettsumbau nach dem Spahn-Rücktritt. Dann wachsendes Unverständnis, weil Merz wochenlang im Urlaub abtauchte, statt sich zum Drohnenangriff in Leipzig oder den Extrem-Temperaturen mit verheerenden Waldbränden und tausenden Hitzetoten zu äußern.
Keine guten Vorzeichen für den Herbst, in dem die Koalition Reformen mit Konfliktpotenzial beschließen will. Ob bei Rente, Pflege oder Steuern – die Kritik groß, auch aus den eigenen Reihen. Dazu kommen die anstehenden Landtagswahlen, bei denen gigantische Gewinne für die AfD erwartet werden, was die Fliehkräfte auch im Bund beschleunigen könnte.
Um einen Neustart hinzulegen, traf sich das Kabinett nun zur Klausur in Schloss Neuhardenberg. “Wir gehen mit Tatkraft, aber auch mit großer Zuversicht in die verbleibenden Monate des Jahres 2026 und wir sind sicher, dass wir auch zum Jahresende eine Bilanz ziehen können, die sich sehen lassen kann”, sagte Merz danach.
Ob das mehr als Zweckoptimismus ist und wie es mit den Reformplänen jetzt konkret weitergehen könnte, darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Katharina Hamberger, Hauptstadt-Korrespondentin beim Deutschlandfunk mit den Schwerpunkten Union und Kanzleramt.
Redaktionsschluss für diese Folge war am Mittwoch, den 26. August 2026 um 15 Uhr.
Die VAE und Saudi-Arabien sind beides Leidtragende des Iran-Kriegs. Doch statt zu kooperieren, driften sie immer mehr auseinander. Welche Folgen hat das für die ohnehin unruhige Golfregion?
Kapitel:
00:00 Wie der Iran-Krieg den Persischen Golf verändert
02:30 Dr. Christian Zeller: Wokeness zerstört die Meinungsfreiheit
„Tyrannei der Postmoderne. Eine Tragödie“, so heißt das aktuelle Buch von Dr. Christian Zeller. Darin analysiert er die Ursachen von Wokeness und Cancel-Culture.
16:35 Boris Kálnoky: Péter Magyars Zauber ist verflogen
In Ungarn scheint der Zauber des im April gewählten Ministerpräsident Péter Magyar vorbei zu sein. Boris Kálnoky, Korrespondent für Südosteuropa, berichtet.
27:50 Alex Baur: Der große Öldeal zwischen den USA und Venezuela
US-Präsident Donald Trump hat kürzlich das „größte Ölgeschäft der Geschichte“ verkündet. Die USA haben sich große Teile der venezolanischen Ölreserven für hundert Jahre gesichert. Südamerika-Korrespondent Alex Baur erläutert Näheres.
44:54 Thomas Hartung: Was tun, wenn der Nachbar in Sachsen-Anhalt die AfD wählt?
Wenn die Nachbarn AfD wählen: Thomas Hartung kommentiert eine Aktion in den sozialen Medien, bei der Menschen in Sachsen-Anhalt darüber berichten sollen, wie sie mit solch einer Situation umgehen.
Stendal (Sachsen-Anhalt) – Warum wusste die AfD offenbar schon wenige Stunden nach einem Gespräch zwischen Lehrer und Schülern von dessen Inhalt? Genau diese Frage beschäftigt Max Heckel (40) und seinen Anwalt bis heute. Denn nach Angaben des Pädagogen konnte das Landesschulamt bislang nicht erklären, wie Informationen aus der Schule so schnell bei der Partei landeten.
Der Hintergrund: Am 4. März 2025 diskutierte Lehrer Max Heckel am Ende des Unterrichts mit Schülern, die nach seiner Haltung zur AfD gefragt hatten. Dabei erklärte der Pädagoge der Comenius-Sekundarschule in Stendal: „AfD-Wähler sind entweder a) sehr reich, b) frei von Moral oder c) nicht bei Verstand.“
Diese Aussage tätigte er an einer Ganztagsschule mit rund 435 Schülern in Sachsen-Anhalt. Wenig später entwickelte sich daraus ein Konflikt, der inzwischen das Landesschulamt, das Bildungsministerium und bald auch das Arbeitsgericht beschäftigt. Heckel erhielt eine Abmahnung, gegen die er juristisch vorgeht.
Nach dem vereitelten Drohnenangriff am Flughafen Leipzig macht die Bundesregierung Russland für die Tat verantwortlich. Innenminister Alexander Dobrindt verweist auf die verwendete Drohnentechnik, Sprengstoff, Zündtechnik und Parallelen zu früheren hybriden Operationen. Mehrere mit Sprengstoff bestückte Drohnen wurden rund um den Flughafen entdeckt, nahe ukrainischer Antonow-Maschinen.
BILD-Reporter Moritz Müller analysiert den Drohnen-Angriff im BILD-Lagezentrum.
Nach dem gescheiterten Drohnenangriff von Leipzig belässt es Merz im Fernduell mit Putin bei großspurigen Worten – in Wahrheit bleibt ihm nichts anderes übrig. Erstmals macht die Bundesregierung Russland öffentlich für den versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen in Leipzig verantwortlich. Doch die Antwort fällt deutlich kleiner aus, als die martialischen Worte von Bundeskanzler Friedrich Merz („werden dafür bezahlen“) zuvor erwarten ließen. Die Bundesregierung handelt trotzdem richtig, auch wenn sich Merz mit seiner Ankündigung zuvor selbst in Bedrängnis gebracht hat, sagt FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz in seiner Video-Kolumne „Reitz-Thema“.
00:00 Russland hinter Leipziger Drohnenanschlag: Warum spricht nicht Merz?
00:21 Warum die Bundesregierung auf Deeskalation setzt
01:41 Was Dobrindt und Wadephul tatsächlich gesagt haben
03:21 Ist die deutsche Reaktion auf Russland zu schwach?
04:38 Warum Artikel 4 der NATO nicht ausgerufen wurde
06:30 Tiger oder Bettvorleger? Die Frage nach der deutschen Härte
Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) verkündeten die Erkenntnisse gemeinsam. Die Entscheidung über Besetzung und Ton des Auftritts bei der Pressekonferenz war nach Angaben Wadephuls eng im Kabinett abgestimmt. Reitz sagt: „Eine ganz andere Geschichte wäre es gewesen, der Bundeskanzler hätte sich selbst hingestellt. Das wär ein direktes Signal an Putin gewesen und dann hätte man mit Sicherheit auch stärker reagiert, als man es jetzt getan hat.“ Als Konsequenz aus Leipzig sollen das russische Generalkonsulat in Bonn und das Russische Haus geschlossen werden. Hinzu kommen verschärfte Einreisekontrollen sowie erhöhter Druck auf die russische Schattenflotte. Deutlich weitergehende Möglichkeiten, auf die man bewusst verzichtet, zählt Reitz selbst auf: „Artikel 5 der Nato ist der Bündnisfall. Jetzt hat man noch nicht mal den Artikel 4 ausgerufen, den Fall der Beratung, obwohl eine Bedrohung gegeben ist. Auch das ist deeskalierend.“ Auch Forderungen nach weitreichenden Waffen für die Ukraine oder einer militärischen Antwort fanden keinen Eingang in die Beschlüsse. Reitz zieht eine nüchterne Bilanz: „Tatsache ist: Die Bundesregierung hat nichts im Köcher und die Europäer sind nicht einig.“ Viele deutsche Unternehmen seien weiterhin in Russland tätig und könnten von Gegenmaßnahmen getroffen werden. Gazprom und Rosneft wiederum sind bereits sanktioniert. Zugleich gibt es in Europa keine Einigung über die Verwendung der bei Euroclear eingefrorenen russischen Milliarden. „Deutschland ist, was eine mögliche Bestrafung von Russland anbelangt, de facto blank.“ Militärisch sieht Reitz ebenfalls kaum Spielraum: „Wir rüsten mit gigantisch viel Geld im Moment auf, aber wir haben erst angefangen. Es wird noch Jahre dauern, bis Deutschland so weit ist.“ In der Sache hält Reitz den Kurs für vernünftig. „Die Leute werden heute sagen: ‚Gott sei Dank, dass die Bundesregierung nicht ein anderes Vokabular genommen hat und nicht auch rhetorisch eskaliert hat.‘“
Dennoch fällt Merz nun seine vorherige Drohung auf die Füße: „Es wäre jetzt leicht, dem Kanzler zu sagen: ‚Du bist als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet.‘“
Der Haupttäter ist tot. Zwei seiner Opfer nehmen sich das Leben. Dann stirbt zuerst einer der engsten Komplizen und jetzt ein weiterer. Die einzig verurteilte Mittäterin schweigt im Gefängnis. Beschuldigte Promis dürfen sich in Anhörungen reinwaschen. Und der in den Fall verstrickte Präsident Donald Trump macht alles, um nicht darüber sprechen zu müssen. Neue Ermittlungen: Fehlanzeige.
Es hat den Anschein als würde der Fall um den Kinderschänder Jeffrey Epstein sukzessive begraben werden. Was es damit auf sich hat und ob die verbliebenen Täter dieses beispiellosen Skandals jemals zur Rechenschaft gezogen werden, darüber sprechen wir mit der deutsch-amerikanischen Anwältin und Bestsellerautorin Sandra Navidi.
00:00 – Einleitung: Der Fall Jeffrey Epstein wird begraben
Innenminister Alexander Dobrindt macht Russland offiziell für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig-Halle vom 4. August verantwortlich. Konkrete Beweise legt die Bundesregierung dabei allerdings nicht vor, man beruft sich auf nachrichtendienstliche Erkenntnisse und ein bekanntes Muster hybrider Angriffe. Als Reaktion soll das letzte russische Generalkonsulat auf deutschem Boden, in Bonn, am 18. September schließen, auch der Mietvertrag für das Russische Haus in Berlin wird gekündigt. Ein erst im Mai eröffnetes Designhotel im Hamburger Binnenhafen wird plötzlich zur Unterkunft für rund 340 Geflüchtete – Kostenpunkt: rund 28.000 Euro pro Tag, also fast 830.000 Euro im Monat. Wir zeigen, warum diese Entscheidung für so viel Wirbel sorgt und was sie über die aktuelle Lage in deutschen Flüchtlingsunterkünften verrät.
Kinderärztin Bea Merscher warf Kanzler im Zusammenhang mit dem geplanten Sparpaket im Gesundheitswesen vor, den Amtseid zu brechen, Merz wies die Kritik scharf zurück. Wir erinnern an eine bemerkenswerte ältere Aussage von Merz zu seiner eigenen privaten Krankenversicherung und ordnen die Debatte um das Gesundheitssystem ein.
Am Umspannwerk Turnow-Preilack bei Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg werden zahlreiche Spreng- und Brandvorrichtungen entdeckt, ein Kraftwerksblock musste automatisch heruntergefahren werden. Brandenburgs Innenminister spricht von gezielter Sabotage. Kurz darauf die nächste Meldung: Auch an einem Umspannwerk in Bergheim, Nordrhein-Westfalen, geht die Polizei von einer vorsätzlichen Tat aus. Wir fragen, wer hinter den Anschlägen auf die kritische Infrastruktur stecken könnte und warum die Ermittlungserfolge bislang so gering ausfallen.
Und dann ist da noch die Deutsche Bahn: Nach einer fast elfmonatigen Sanierung für rund 2,7 Milliarden Euro sind auf der Strecke Berlin–Hamburg aktuell nur noch ein Viertel der Fernzüge pünktlich – vor der Sanierung war es die Hälfte.Wir gehen der Frage nach, wie so etwas möglich ist.
🕗 In diesem Video:
00:00 – Dobrindt macht Russland für Drohnenangriff auf Leipzig-Halle verantwortlich
07:44 – Hamburg: Designhotel wird zur Flüchtlingsunterkunft
12:34 – Streit Bea Merscher vs. Friedrich Merz ums Sparpaket
17:13 – Sabotage-Alarm am Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg
20:29 – Breaking News: Anschlag auf Umspannwerk in Bergheim (NRW)
23:25 – Deutsche Bahn: Pünktlichkeitskrise trotz Milliarden-Sanierung
30:29 – Breaking News: Explosion am Hauptbahnhof Augsburg
Brisanter Streit in der Bundesregierung: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kritisiert offenbar Pläne von Kanzler Friedrich Merz und warnt vor einer versteckten Steuerbelastung. Gleichzeitig bleibt Deutschland beim Thema Strompreise ein europäisches Sorgenkind: Hohe Systemkosten, Netzentgelte und Energiepreise belasten Verbraucher und Unternehmen. Trotz staatlicher Entlastungen zählt Deutschland weiterhin zu den teuersten Stromstandorten Europas.
Darüber spricht Deutschland heute:
▶️ Brisanter Brief! Ministerin Reiche wirft Merz „heimliche Steuererhöhung“ vor
▶️ Teuerland Deutschland! Trauriger Spitzenreiter bei den Strompreisen unter den G20-Staaten
▶️ Kanzler Merz legt sich fest! CDU will mit Linkspartei durchregieren
▶️ NIUS Exklusiv – Die Akte Stade! Die dubiose Rolle der Patentante Sylvia S.
▶️ KI-Propaganda in der Grundschule – Anti-AfD-Hetze für unsere Kinder
NIUS-Moderator Norbert Dobeleit begrüßt am 02. September 2026 im NIUS Live-Studio seine Gäste: Pauline Voss, Stellvertretende NIUS-Chefredakteurin Gunnar Schupelius, NIUS-Kolumnist Ben Brechtken, NIUS-Kolumnist
Die CDU und die LINKE – kommt jetzt genau das, was viele CDU Wähler niemals für möglich gehalten hätten?
Was alternative Medien bereits seit Wochen und Monaten thematisieren, scheint nun konkreter zu werden: Bundeskanzler und CDU Chef Friedrich Merz verweist mit Blick auf Sachsen-Anhalt ausdrücklich auf die Regierungsmodelle in Thüringen und Sachsen. Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt äußerte sich Merz in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung und der Magdeburger Volksstimme zu einer möglichen CDU-geführten Minderheitsregierung. Sein Hinweis: Man solle sich anschauen, „wie in Thüringen und Sachsen regiert werden kann.“ Das sorgt für Fragen:
Bedeutet das, dass sich die CDU nach der Wahl von der Linkspartei tolerieren lassen könnte?
Was würde das für die viel beschworene Brandmauer bedeuten?
Und wie passt diese Entwicklung zu den bisherigen Aussagen der Union?
Besonders brisant ist die Ausgangslage in Sachsen-Anhalt: Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, während die CDU deutlich dahinter liegt. Sollte es tatsächlich zu einer Minderheitsregierung kommen, könnten die Stimmen der Opposition entscheidend werden.
Ist die CDU tatsächlich bereit, sich von der LINKEN tolerieren zu lassen?
Sechsfachmord von Stade: NIUS hat Ermittlungsakten ausgewertet. Die offizielle Version von der „Familientragödie“ hält so nicht. Es war ein Racheanschlag. Fatih Gazioglu handelte höchstwahrscheinlich nicht allein. In diesem Video: Was die Akten zu Sylvia S. und Enise Ö. hergeben. Warum die Fluchtwagenfahrerin offenbar keine Geisel war. Welche Spur zu Deniz Kurku und der niedersächsischen Staatskanzlei führt. Und warum der Umgang der Verantwortlichen und des ÖRR bei vielen Bürgern nur einen Schluss zulässt: Hier wird kleingeredet, nicht aufgeklärt. Die Angehörigen der sechs getöteten Staatsbediensteten stehen kaum im Mittelpunkt. Stattdessen wird beschwichtigt. Genau darüber müssen wir sprechen.
687 Millionen Euro öffentliche Stiftungsförderung gingen 2024 an die parteinahen Stiftungen der Altparteien. Die parteinahe Stiftung der AfD bekam dagegen keinen einzigen Cent. Daniel Roi, Abgeordneter der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, nennt diese Zahl in seiner Erwiderung und hinterfragt mit ihr die Position seiner Vorredner, die in dieser ungleichen Verteilung keinen Verstoß gegen die Chancengleichheit der Parteien sehen wollen. Dabei musste selbst Bundesministerin Lisa Paus kürzlich einräumen, dass bei pauschal vergebenen Fördergeldern über das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ massiver Nachsteuerungsbedarf besteht. Die AfD-Fraktion lehnt unkontrollierte Pauschalförderungen, bei denen im Dunkeln bleibt, welche Vereine am Ende mit Steuergeldern alimentiert werden, konsequent ab!
Der Fall Lindsay Clancy erschüttert die USA: Eine Mutter tötet ihre drei kleinen Kinder – doch vor Gericht geht es jetzt um die Frage, ob sie für ihre Tat überhaupt strafrechtlich verantwortlich war. Die Verteidigung spricht von einer schweren postpartalen Psychose, die Anklage von einer bewusst geplanten Tat. Gleichzeitig sorgt eine Solidaritätsbewegung für Clancy für heftige Diskussionen.
Ist sie eine Kindsmörderin – oder eine schwer kranke Frau, die zum Tatzeitpunkt nicht mehr zwischen Realität und Wahn unterscheiden konnte?
📺 In der heutigen Ausgabe blicken wir auf den verheerenden Anschlag auf ein deutsches Umspannwerk, das unkalkulierbare Finanzdebakel bei der Grundsicherung, erhebliche Zerstörungen von US-Milität-Infrastruktur im Nahen Osten sowie die neuesten Entwicklungen aus Wirtschaft, Tech und Absurdistan.
⏱️ TIMESTAMPS:
00:08 – POLITIK UND GESELLSCHAFT – Wahlbeobachter-Karte für Sachsen-Anhalt gestartet // Grundsicherung kostet Bund 5,4 Mrd. Euro mehr als geplant // CDU kritisiert eigene Steuerreform als „heimliche Erhöhung“ // Berliner Finanzamt prüft Gemeinnützigkeit von VVN-BdA // 50 % der Mieter fürchten keine bezahlbare Ersatzwohnung zu finden // Raketenangriff auf Umspannwerk bei Jänschwalde – Sabotageverdacht
05:05 – WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN – Deutscher Einzelhandel mit starkem Umsatzrückgang im Juli // Deutsche Post wird offiziell zu DHL AG // Shein startet mit Kursverlusten in Hongkong // Börsen weltweit im Minus – Ölpreise steigen deutlich
09:29 – NACHRICHTEN AUS DEM AUSLAND – US-Militärbasis in Bahrain durch iranische Raketen fast zerstört // Kanton Zürich beschließt Kopftuchverbot an Schulen // Zusammenstöße bei Anti-Migrationsprotest in Doncaster // Rettungskräfte in Ceuta gezielt von Migranten angegriffen
12:42 – TECH NEWS – CDU/CSU fordert neuen Straftatbestand „digitale Gewalt“ gegen Deepfakes // KI-Arztprotokolle fehleranfällig – Patienten decken Fehler auf // Studie: Je mehr KI-Verständnis, desto größer die Jobangst // Fernunterrichtsschutzgesetz soll abgeschafft werden
16:18 – DIE ZAHL DES TAGES – Teilzeitbeschäftigung in Deutschland auf Rekordhoch von über 16,9 Millionen
17:12 – NEUES AUS ABSURDISTAN – Linksautonome rufen zu Aktionswoche gegen Staat auf // ZPS-Bus stört AfD-Wahlkampf – Rückzug in Oschersleben // Syrer erhält Bürgergeld ohne Vermittlung – als „konzeptionell zurückgestellt“ // Regenbogenbank in Berlin zerstört // Berlin zieht mangelhafte Rheinmetall-Schutzplatten aus Verkehr
21:26 – DIE POSITIVE NACHRICHT DES TAGES – USA stufen italienisches IT-Kollektiv „Autistici Inventati“ als Terrororganisation ein – Sanktionen gegen linksextreme Infrastruktur
💬 Was war für dich die Nachricht des Tages? Haben wir ein wichtiges Thema übersehen? Schreib es uns gerne in die Kommentare!
Kai Zorn trifft die Geologen Christian Schlüchter und Christoph Korte zu einem Gespräch am Morteratschgletscher. Gemeinsam beleuchten sie die wissenschaftliche Bedeutung eines über 10.000 Jahre alten Baumfundes. Dabei werden klimatische Schwankungen, die Dynamik von Gletscherbewegungen sowie die komplexen Prozesse der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Alpenlandschaft diskutiert.
… kranke, alte Menschen auch bevorzugt bei Hitze, viel mehr aber bei Kälte. Gesunde Menschen ertragen die Hitze und sterben nicht! Jedenfalls nicht wegen der Hitze! Meine Meinung – Rüdiger Stobbe
Die Bundesregierung hat Russland am Dienstag für den versuchten Sprengstoffanschlag am Leipziger Flughafen verantwortlich und verhängte weitere Strafmaßnahmen gegen das Land. Außenminister Wadephul äußert sich dazu in den tagesthemen.
In Kissler Kompakt (KK 351) analysiert Alexander Kissler die Forderung von Cem Özdemir nach einem möglichen Vorgehen gegen mehrere ostdeutsche Landesverbände der AfD.
Kissler kritisiert die Verbotsdebatte und sieht darin den Versuch etablierter Parteien, einen politischen Konkurrenten mit juristischen Mitteln aus dem Wettbewerb zu nehmen. Im Fokus stehen Özdemirs Äußerungen vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sowie ein gemeinsam mit Boris Pistorius veröffentlichter Beitrag. Kissler beschäftigt sich mit der Frage, wie demokratischer Wettbewerb mit Forderungen nach einem Parteienverbot zusammenpasst und welche Rolle der starke Zuspruch für die AfD dabei spielt.
👉 Ist ein AfD-Verbot ein legitimes Mittel einer wehrhaften Demokratie?
👉 Warum wird die Verbotsdebatte gerade vor wichtigen Landtagswahlen geführt?
👉 Und wie sollten etablierte Parteien mit dem wachsenden Zuspruch für die AfD umgehen?
Die Einschätzung Berlins ist eindeutig: Russland ist für den Anschlag am Flughafen Leipzig-Halle verantwortlich. Als Reaktion wird das russische Generalkonsulat in Bonn geschlossen, der Vertrag für das Russische Haus in Berlin gekündigt und die Einreisekontrollen für Russen verschärft. Russland reagiert scharf.
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Mittlerweile ist es doch Europas Krieg. Oder wer finanziert die Ukraine?
Nach dem versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig macht die Bundesregierung Russland offiziell verantwortlich. Paul Ronzheimer spricht mit Wolfgang Schmidt, dem ehemaligen Chef des Bundeskanzleramts unter Olaf Scholz, über die Erkenntnisse der Ermittler und Geheimdienste und die Frage, wie sicher sich eine Regierung sein muss, bevor sie einen solchen Angriff öffentlich Moskau zuschreibt. Schmidt erklärt, warum Deutschland mit seiner Reaktion bewusst vorsichtig bleibt – und weshalb eine direkte militärische Konfrontation mit Russland unbedingt vermieden werden soll.
Außerdem geht es um mögliche russische Vergeltungsmaßnahmen, die Schließung des letzten russischen Generalkonsulats und die Frage, ob Deutschland nach dem Anschlagsversuch härter reagieren müsste – bis hin zu einer Taurus-Lieferung an die Ukraine.
Paul Ronzheimer unterwegs im zerrissenen Osten! Ganz Deutschland blickt nach Sachsen-Anhalt. Bei der bevorstehenden Landtagswahl könnte erstmals ein AfD-Politiker Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes werden. Eine Wahl, die weit über Sachsen-Anhalt hinaus politische Folgen haben könnte. Paul Ronzheimer reist deshalb mehrere Tage durch das Land – von Halberstadt über Querfurt und Arneburg bis nach Magdeburg – und will wissen:
Was bewegt die Menschen wirklich?
Und warum ist die Stimmung so aufgeladen?
Ronzheimer spricht mit AfD-Wählern und Gegnern, erlebt eine aufgebrachte Demonstration und trifft einen ehemaligen überzeugten AfD-Mann, der rechtsextreme Umtriebe in den eigenen Reihen öffentlich machte.
Er begleitet den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider, einen der Köpfe hinter dem Wahlprogramm, konfrontiert ihn mit seinen politischen Vorstellungen und trifft einen Lehrer, der nach Kritik an der AfD Ärger mit dem Schulamt bekam. Schließlich begegnet er einem CDU-Politiker, der offen gegen die Brandmauer argumentiert. Dabei hört Ronzheimer radikale, wütende, aber auch überraschend leise Stimmen.
Und er stellt fest: In diesem Wahlkampf geht es erstaunlich wenig um Sachsen-Anhalt allein. Es geht um Krieg und Frieden, Migration, Russland, die Brandmauer – und um die Frage, in welche Richtung sich Deutschland verändern könnte. Eine Reise durch ein Bundesland vor einer Wahl, die zur Richtungsentscheidung für das ganze Land werden könnte.
Die CDU hat in der Vergangenheit damals sinnvoll erscheinende Entscheidungen getroffen, die sie heute in eine nicht mehr aufzulösende Klemme geführt hat.
Welches sind die dahinterliegenden Mechanismen und welche strategischen Möglichkeiten hat die CDU jetzt noch?
Verhandlungsmacht und die Aufgabe von Alternativen
Im strategischen Kontext reduziert der kategorische Ausschluss potenzieller Partner die eigene Verhandlungsposition. Die Eliminierung der besten Alternative außerhalb einer Einigung (BATNA – Best Alternative to a Negotiated Agreement) generiert ein sogenanntes Hold-up-Problem. Akteure zwingen sich selbst in asymmetrische Verhandlungen, da verbleibende Partner die mangelnde Ausweichmöglichkeit antizipieren und konditionieren können. Eine starke Verhandlungsposition erfordert zwingend das Aufrechterhalten glaubhafter, wenn auch nicht präferierter, Ausstiegsoptionen (Thomas Schelling: The Strategy of Conflict).
Ressourcenkonkurrenz und Positionsverlust
Die Verschiebung der eigenen Positionierung zur Erschließung neuer Koalitionsoptionen führt zu einer Entleerung des angestammten Profils. In der Wirtschaft entspricht dies dem Innovator’s Dilemma: Ein Akteur verweigert die Anpassung an ein neues Umfeld, um kurzfristig Marktanteile (hier: Koalitionen) abzusichern, verliert dadurch aber seine Kernposition. In der Biologie beschreibt das Konkurrenzausschlussprinzip ein ähnliches Phänomen: Räumt eine Spezies ihre spezifische Nische, wird diese unweigerlich von einem neuen Akteur besetzt, während die Stammspezies in einem ressourcenarmen, hochkompetitiven Umfeld unterliegt.
Paradoxien der Grenzziehung
Eine Taktik der strikten Ausgrenzung erzeugt kontraintuitive Effekte. Das Commitment-Paradoxon zeigt, dass die absolute Selbstbindung an eine „Brandmauer“ eine taktische Schwäche darstellt, da sie den eigenen Handlungsspielraum minimiert, anstatt den des Gegners zu begrenzen. Zudem führt die Ausgrenzungsstrategie dazu, dass die sanktionierte Partei ein Monopol auf systemische Oppositionsstimmen erhält.
Systemische Trägheit und Entscheidungsfehler
Die Persistenz einer einmal gewählten, aber nicht mehr funktionalen Strategie resultiert aus internen Organisationsstrukturen. Nach dem Abilene-Paradoxon (Jerry Harvey) konvergiert kollektives Verhalten oft gegen eine Entscheidung, die von den einzelnen Akteuren individuell abgelehnt wird. Das Prinzip der „Escalation of Commitment“ (Sunk Cost Fallacy) verhindert eine Neuausrichtung: Die massiven rhetorischen und politischen Vorinvestitionen erzwingen das Festhalten an der Strategie, da eine Abkehr eine kognitiv teure Negation der bisherigen Position bedeuten würde. Hinzu kommt das Eherne Gesetz der Oligarchie (Robert Michels), nach dem die Selbsterhaltung der Funktionärsebene kurzfristige Positionsabsicherung über langfristige strukturelle Erholung stellt.
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Wer soll denn die E-Autos fahren, wenn nicht auch zumindest anteilig die Menschen in Zwickau?
Gesamtzahl zugelassene PKW im Landkreis Zwickau?
Im Landkreis Zwickau sind insgesamt rund 355.000 bis 360.000 Personenkraftwagen (Pkw) sowie über 465.000 Kraftfahrzeuge insgesamt (inklusive Lkw, Motorräder und Anhänger) zugelassen. [1]
Genaue Aufschlüsselung nach amtlichen Angaben:
Personenkraftwagen (Pkw): ca. 355.000
Krafträder/Motorräder: ca. 33.000–34.000
Lastkraftwagen (Lkw): ca. 20.000–21.000
Fahrzeuge insgesamt: über 465.000 Kraftfahrzeuge [1]
Genau aufgeschlüsselte kreisbezogene Bestandszahlen für den gesamten Kfz- und Pkw-Bestand nach exakten Antriebsarten (wie reine E-Autos, Hybride und Plug-in-Hybride) werden vom Kraftfahrt-Bundesamt für den Landkreis Zwickau in dieser detaillierten Tiefe nicht frei und tagesaktuell als Einzeltabelle veröffentlicht; vorliegende lokale Zählungen älteren Datums wiesen beispielsweise Mitte 2023 rund 2.726 reine Elektroautos und 2.001 Plug-in-Hybride im Kreisgebiet aus. [1, 2] Falls Sie die exakten aktuellen amtlichen Stichtagszahlen benötigen, empfehle ich, direkt bei der Kfz-Zulassungsbehörde des Landkreises Zwickau eine Auskunft anzufordern oder die kostenpflichten Statistiktabellen (Reihe FZ) des Kraftfahrt-Bundesamtes abzufragen. Möchten Sie stattdessen den bundesweiten oder sächsischen Trend bei den Neuzulassungen vergleichen? [1] Quelle
Das Volkswagen-Werk im sächsischen Zwickau war das erste Werk des Konzerns, das auf E-Mobilität gesetzt hat. Jetzt ist es wie zwei andere VW-Standorte von der Schließung bedroht, die Jobs von 8.000 Mitarbeitenden gefährdet.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) betont im ZDF-Morgenmagazin, die Lage von VW sei „ein bisschen wie unter dem Brennglas die Situation des deutschen Industriestandortes: Wir sind zu teuer.“
Deutschland begann den Zweiten Weltkrieg und bombardierte Städte wie Warschau, Rotterdam, London und Stalingrad.
Später zerstörten britische und amerikanische Bomber große Teile deutscher Städte. In Dresden und Hamburg entstanden gewaltige Feuerstürme, Zehntausende Zivilisten starben.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit dem Militärhistoriker Matthias Strohn über die Geschichte des Bombenkriegs.
Wie entwickelte sich aus den ersten Bombenabwürfen des frühen 20. Jahrhunderts das sogenannte „Moral Bombing“?
Warum nahmen die Alliierten gezielt die Moral der deutschen Bevölkerung ins Visier?
Und welchen militärischen Nutzen hatten die Angriffe tatsächlich?
Außerdem geht es um den Mythos Dresden und die bis heute umstrittene Frage, ob die Flächenbombardements militärisch notwendig, moralisch vertretbar oder sogar Kriegsverbrechen waren. Strohn erklärt, wie die DDR und später Rechtsextreme die deutschen Opfer instrumentalisierten – und weshalb die damaligen Reaktionen der Deutschen an den heutigen Umgang vieler Russen mit ukrainischen Drohnenangriffen erinnern. Eine Folge über Täter und Opfer, historische Verantwortung und die Frage, ob man das Leid deutscher Zivilisten anerkennen kann, ohne zu vergessen, wer diesen Krieg begonnen hatte.
Mit Bill und Tom Kaulitz, Didi Hallervorden und AfD-Kulturpolitiker Hans-Thomas Tillschneider. aspekte-Moderator Jo Schück reist durch Sachsen-Anhalt und zeigt, wie um Kunst, Kultur und Identität gestritten wird. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 6. September 2026 erstmals Regierungsverantwortung übernehmen. Im Wahlkampf fordert sie ein Bekenntnis zu Patriotismus, deutschen Werken und weitere, tiefgreifende Veränderungen in der Kulturpolitik. Was passiert mit Kunst und Kultur, wenn die Partei tatsächlich an die Macht kommt? Theater, Museen, Kirchen und Künstler im Land diskutieren diese Frage längst als konkrete Zukunftsfrage.
„Mich stört folgendes. Ich bis schwul, ich bin ein Mann , und ich bin mit einem Mann verheiratet. Aber sorry, ich bin nicht queer, ich parke noch nicht mal falsch , ich zahle Steuern, (viel) alle meine Autos haben TÜV, mein pol. Führungszeugnis hat keine Einträge, und meine Mülltonnen stehen grade und ordentlich vor dem Haus. Ich trage keine Frauenkleider, keinen Schmuck, nicht mal einen Ring, ich habe keine Tattoos, ich rede völlig normal, so dass die meisten Menschen garnicht wissen dass ich schwul bin. Ich mache aber auch kein Geheimnis draus. Mir geht das ganze schwule getue, wo Männer meinen , sie müssten reden wie Frauen, und laufen wie Frauen , total auf den Senkel. Ich gehe nicht in die Szene, ich gehe nicht zum CSD, und ich hab auch heteros in meinem Freundeskreis, aber Queer ?? Sorry Queer bin ich nicht, ich sehe Queer als Beleidigung an. Ich will mit den Leuten die aktiv beim CSD sind und deren einziger Lebenszweck darin besteht, mit gebrochenen Handgelenken zu rauchen und zu kreischen, nicht in einen Topf geworfen werden. Ich wähle seit Jahren die AFD und hoffe sie kommt an die Regierung. zudem kann ich versichern, dass die meisten schwulen kaum sichtbar sind, genau wie die meisten heteros kaum sichtbar sind. Mich stösst dieser Queerkram eher ab, aber er ist mir auch egal, jeder kann machen was er will solange er anderen keinen Schaden zufügt. Viele Migranten fügen den Einheimischen aber Schaden zu, teil auch schweren Schaden, s. Marius Dick. (tot mit 22) So das wollte ich mal sagen. Danke.“
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Der meist gelikte Kommentar zum WELT-Artikel oben stammt von Hermann K.:
„Diese Überhöhung von Minderheiten und ihr Angebot, speziell an pubertierende Jugendliche, dass ein Ausleben all der möglichen sexuellen Verirrungen ihre Probleme lösen würde, ist schwer zu ertragen. Dieses sind Anzeichen eines fetten, orientierungslosen, dekadenten Wohfahrtstaates, der sich im Absturz befindet. Minderheiten sind zu schützen, aber nicht andauernd als begehrenswerter, überlegener Lebensentwurf darzustellen, für den mit Steuergeld iüber unzählige NGO’s geworben wird.“
4. Juni 1940. 338.000 britische und französische Soldaten drängen sich bei Dünkirchen auf Schiffe. Hinter ihnen brennende Wracks. Vor ihnen ein ungewisser Weg über den Ärmelkanal. Die deutsche Armee steht nur etwa 50 Kilometer entfernt. Hitlers Panzer haben Frankreich in drei Wochen aufgerissen. Die Wehrmacht kontrolliert die Benelux-Staaten und Nordfrankreich. Paris wird in zehn Tagen fallen. Großbritannien rechnet mit einer Invasion. Seine Armee hat fast alle schweren Waffen an den französischen Stränden zurückgelassen. Das Fighter Command hat weniger als 700 Jäger. Die Kriegsmarine bleibt ein Faktor, ist nach Norwegen aber schwer angeschlagen. In Berlin wirkt der Sieg greifbar. In London fühlt sich die Niederlage möglich an.
Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen des NS-Staates. Es galt, durch die Unterwerfung des Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen zu etablieren. Die Doku betrachtet die Werdegänge von vier Menschen, die aktiv mitwirkten oder zu Opfern wurden. Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der „neuen Welt“, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film „M“, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.
Dokumentarfilm von Jean-Marie Barrere (F 2023, 103 Min)
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Es ist erst ein Jahr her …
Ulrich Siegmund am 11.8.2025 in Hamburg
Da habe ich das erste Mal von dem Mann gehört und etwas später geschrieben:
„AfD im Parlament: Der Weg zur Regierungsverantwortung“
In der jüngeren Parteiengeschichte ist keine Partei so erfolgreich wie die AfD. 2013 gegründet, gelang der AfD ein Siegeszug nach dem anderen in die Parlamente. 2014 zog die AfD in das EU-Parlament ein, es folgten weitere Erfolge bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im Jahr 2015 gelang der AfD in Hamburg der Sprung ins Parlament – und damit erstmals in einem westdeutschen Bundesland. 10 Jahre später ist die AfD in den deutschen Parlamenten als feste Oppositionsgröße etabliert. Mit unzähligen Anfragen schaut die AfD den Landesregierungen auf die Finger, mit Anträgen macht sie politische Lösungsvorschläge.
Im Jahr 2025 ist die AfD bundesweit zur zweitstärksten Kraft geworden, in vielen ostdeutschen Bundesländern sogar stärkste Kraft. Mit den beachtlichen Wahlergebnissen im Rücken, sowie wachsenden Mitgliederzahlen stellt sich unweigerlich die Regierungsfrage.
Ulrich Siegmund ist Vorsitzender der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Er ist 1990 in Havelberg geboren, verheiratet und hat eine Tochter.
Siegmund ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zudem schloss er ein Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL mit dem Bachelor ab.
Seit 2016 ist er Mitglied der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzender.
Für die Landtagswahl 2026 wurde er zum AfD-Spitzenkandidat gewählt. Siegmund hat unter deutschen Politikern einen der erfolgreichsten TikTok-Kanäle mit über 560.000 Abonnenten.
Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit. Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.
Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen. Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.
Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP – falls er es schafft.
Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen.
Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund – {ungeskriptet}
Friedrich Merz stellte sich am Sonntag dem ARD-Sommerinterview. Dabei schickte der Bundeskanzler den Wählern in Sachsen-Anhalt eine unterschwellige Drohung aus. Der Politikwissenschaftler Prof. Werner J. Patzelt analysiert den Auftritt mit Chefredakteur Max Mannhart.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat im ARD-Sommerinterview mit Markus Preis für Kopfschütteln gesorgt:
Auf die Frage, welche Branche in zehn Jahren die deutsche Wirtschaft anführen werde, kam ihm das Wort „Auto“ nicht mehr über die Lippen. Stattdessen setzt der Kanzler auf Mittelstand, Medizintechnik und Pflege – die Automobilindustrie, jahrzehntelang das Rückgrat des deutschen Wohlstands, kommt in seiner Zukunftsvision schlicht nicht mehr vor.
Und das ist nur der Anfang: Merz behauptet außerdem, die „Migrationswende“ sei längst vollzogen. Gleichzeitig erklärt er, Migration spiele im Wahlkampf zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eigentlich gar keine Rolle mehr.
Dazu kommt ein Auftritt beim RTL-Bürgertalk, bei dem der Kanzler eine Kinderärztin scharf zurechtweist, nachdem sie ihm einen Bruch seines Amtseides vorgeworfen hatte. Mehrfach unterbricht er sie, wirft ihr vor, sie profitiere schließlich selbst vom Gesundheitssystem. Und dann sind da noch die kleinen, aber vielsagenden Aussetzer.
Was ist bloß los mit Friedrich Merz?
Bei NIUS LIve sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, die stellv. NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss und Reporter-Legende Waldi Hartmann mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
Die Inflation steigt im August auf 2,9 Prozent, jeder fünfte Deutsche denkt ans Auswandern – doch Kanzler Merz sieht kein Problem und rechnet im ARD-Sommerinterview vor, dass ja noch vier Fünftel blieben. Bei NIUS Live am Abend zerlegt Peter Hahne diesen Auftritt: Merz mache Wahlkampf nur noch handverlesen und abgeschirmt, in Kühlungsborn sei er ausgepfiffen worden.
Während AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund vor 10.000 Menschen spreche, trete der Kanzler unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf. Für Hahne ein Zustand wie 1989 – und Merz der „Anti-Siegmund“.
Einen Monat nach dem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta bleibt die Lage angespannt. Noch immer befinden sich weiterhin Tausende Migranten in provisorischen Lagern. Gleichzeitig wächst der Unmut unter den Anwohnern, während die Polizei und die spanische Regierung wegen des ausbleibenden Lösungsansatzes zunehmend unter Druck geraten.
Von Ulli Kulke •Das Scheitern der Brandmauerpolitik aller Weiter-so-Parteien gegen die AfD lässt sich nicht mehr schönreden. Die Faschismus-Keule zieht längst nicht mehr, und ein Verbotsantrag hat nach Einschätzung von Experten keine Chance. Übrig bleibt die pure und immer stärker selbsterklärte Hilflosigkeit.
Beitragsbild: Imago
Am Sonntag wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Nach einem monatelangen, millionenschweren Wahlkampf, auf den dieses Mal alle Parteien getrost hätten verzichten können. Er war der unnötigste der überschaubaren Wahlkampfgeschichte. Nicht die Botschaften auf Plakaten, in TV-Streitgesprächen, Interviews oder Großveranstaltungen der Parteien werden bei der Stimmabgabe entscheiden, nicht einmal die tatsächliche politische, wirtschaftliche oder auch soziale Großwetterlage, sondern nur noch ein über lange Jahre aufgestauter Frust, der den Blick auf die Vergangenheit richtet, nicht auf die Zukunft.
Ein altbekanntes Gefühl ist vor Jahren schon zurückgekehrt in das Land auf dem Boden der ehemaligen DDR: Ich konnte damals zwar wählen, aber meine Stimme zählte nichts, meine Wahl hatte keine Konsequenzen. So auch heute: Eine Partei, die AfD, wächst und wächst, doch es bleiben ausschließlich immer dieselben oben. In nur geringfügig wechselnder Präsenz und Stärke, aber in hartnäckiger Kontinuität: CDU/SPD/FDP/Grüne/Linke – das klingt heute in den Ohren wie damals die „Blockflöten“-Parteien der Volksfront, bekannt auch als „Antifaschistisch-demokratischer Block“ aus SED/CDU/LDPD/NDPD/DBD.
Von Prof. Dr. Andreas Schulte. Mit welchen infamen Tricks obskure Geschäftemacher sanftmütig Gutgläubige mit falschen Versprechungen hinters Licht führen – einzig mit dem Ziel, billig und risikolos an ihr Erspartes zu kommen. Bankraub ist dagegen etwas für Amateure.
Es ist im Rahmen der wissenschaftlichen Tätigkeit von Prof. Dr. Andreas Schulte an der Universität Münster entstanden. Mehr Daten, Fakten, Wissen und Hintergrundinformationen zu aktuellen Entwicklungen im Themenrahmen Wald – Klima – Mensch auf CumTempore: / @cumtempore
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Der Bürger wird seit Jahren belogen und beschissen!
Eine neue Studie der Technischen Universität München (TUM) sorgt für Diskussionen über die Klimapolitik der Europäischen Union. Die Forscher kritisieren, dass bei der Bewertung von Elektroautos die Emissionen aus Batterieproduktion, Stahlherstellung und Lieferketten nicht ausreichend berücksichtigt würden. Nach ihrer Analyse könnte die bisherige Berechnungsgrundlage der EU zu falschen Schlussfolgerungen führen.
Welche Folgen hätte das für das Verbrenner-Aus, die Autoindustrie und die europäische Klimapolitik?
Peter Tiede ordnet die Ergebnisse der Studie und die politische Debatte ein.
Berlin – Herber Rückschlag für die AfD im aktuellen INSA-Politikerranking – und das ausgerechnet vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Parteichefin Alice Weidel (47) ist Verliererin der Woche. Sie fällt von Platz 7 auf Platz 10 und wird von Außenminister Johann Wadephul (63, CDU) überholt. Er rückt vom 10. auf den 9. Platz vor.
Auf dem Treppchen ändert sich hingegen nichts: Verteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) vor Grünen-Ministerpräsident Cem Özdemir (60, Baden-Württemberg) und NRW‑Chef Hendrik Wüst (51, CDU). Auf dem 4. Platz steht Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (52, SPD).
Überholmanöver jedoch bei der CSU: Bayern-Regent und CSU-Chef Markus Söder (59) tauscht wieder mit Innenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) die Plätze – die Parteifreunde belegen jetzt den 5. und den 6. Platz. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (53) verbessert sich von Platz 9 auf Platz 7. FDP-Chef Wolfgang Kubicki hält Platz 8.
Wir müssen endlich offen über die Risiken der Briefwahl sprechen! Dass die Briefwahl das Wahlgeheimnis einschränkt, sage nicht ich – das sagt das Bundesverfassungsgericht. Trotzdem sollen Sie darüber nicht reden: BILD nennt kritische Fragen „Geraune“, die Tagesschau „Falschbehauptungen“. Dabei beantragt in Magdeburg gerade jeder Dritte die Briefwahl.
In diesem Video zeige ich Ihnen die Zahlen, die Tricks zweier Großredaktionen – und warum ausgerechnet die Parteien, die Wähler verlieren, die Briefwahl so lieben.
📊 Von 6 auf 18 Millionen: Die Briefwahl-Zahlen seit 1994
👉 Warum BILD seine Überschrift heimlich änderte
📊 Magdeburg und Halle: Die aktuellen Antragszahlen
👉 Betreutes Wählen – was das Gesetz wirklich erlaubt
📊 Wer die Pflegeheime in Deutschland betreibt
👉 Die Diakonie, das Hospiz und die gekündigte Mitarbeiterin
+++ Merz in Kühlungsborn: Rücktrittsrufe statt Rückenwind +++ TUM-Studie: Das Märchen vom emissionsfreien Elektroauto +++ Neuwahl in Saarbrücken: AfD überholt die CDU +++ Dresden: Fast 230.000 Euro für vier Fahrradbarometer +++ Ceuta: Tausende Migranten und eine Exklave im Ausnahmezustand +++ Trump gegen Gender-Unterricht: Eltern sollen das letzte Wort haben +++
In einer repräsentativen Civey-Umfrage analysiert Janina Mütze die Stimmung zur deutschen Automobilindustrie. 86 Prozent der Befragten bewerten die aktuelle Lage als schlecht oder mehr als schlecht, nur acht Prozent als gut. Trotz der Krise sehen 71 Prozent die Branche als unverzichtbar für den Wirtschaftsstandort an. Zugleich erwarten 83 Prozent dauerhafte Marktverluste durch chinesische Hersteller. Bei der Frage nach staatlichen Hilfen und den Zukunftschancen in der E-Mobilität zeigt sich die Bevölkerung tief gespalten.
Während Annalena Baerbock in den USA den nächsten Posten übernimmt, hält sich die Sehnsucht nach ihr in der deutschen Politik in Grenzen. Die frühere Aussenministerin, derzeit Präsidentin der UN-Generalversammlung in New York, wechselt ab Herbst zusätzlich an die renommierte Columbia-Universität. Dort wird sie «Professor of Professional Practice». In Deutschland zeigt unterdessen eine repräsentative Civey-Umfrage unter 5000 Befragten: Drei von vier vermissen Baerbock in der Bundespolitik nicht.
Gerald Grosz liefert eine scharfe Kritik an Friedrich Merz und den vermeintlichen Konservativen. Er vergleicht Merz mit einem Gartenschlauch, Söder mit einem Verwandlungskünstler und Merkel mit der Ahnfrau der Entkernung. Zudem rechnet er mit der CDU, CSU und ÖVP ab. Schwer ist das nicht: Konservative Versprechen dienen nur noch als Köder für die Wähler. TE Wecker über das neue Buch von Gerald Grosz „Ausgemerzt“.
Das Buch „Ausgemerzt“ können sie im Buchshop von Tichys Einblick erhalten entweder über die Webseite oder unter der Adresse https://live.tichyseinblick.shop/prod…
Sachsen-Anhalt vor der Entscheidung: Am kommenden Sonntag wird gewählt – und die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund steht im Zentrum eines hochbrisanten Wahlkampfs. Im Gespräch mit Helmut Reinhardt analysiert Daniel Matissek die letzten Tage vor der Wahl. Sein besonders brisanter Verdacht:
Könnte es zu Wahlmanipulation oder sogar Wahlbetrug kommen?
Matissek erläutert, warum er dieses Szenario für möglich hält und worauf sich seine Befürchtungen stützen. Gleichzeitig wächst der politische Druck auf die AfD. Boris Pistorius und Cem Özdemir sprechen sich für ein AfD-Verbotsverfahren aus. Für Matissek stellt sich die Frage, welche Mittel noch eingesetzt werden, um einen Wahlerfolg der AfD und Ulrich Siegmund als möglichen Ministerpräsidenten zu verhindern.
Darüber sprechen Daniel Matissek und Helmut Reinhardt in dieser Ausgabe von Politik Spezial.
Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise: hohe Energiepreise, steigende Arbeitskosten, immer mehr Bürokratie und Investitionen, die zunehmend im Ausland stattfinden. Doch wie sieht die Lage aus Sicht derjenigen aus, die selbst Unternehmen führen? Im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT berichten zwei mittelständische Unternehmer aus Bayern von ihren Erfahrungen am Standort Deutschland. Sie erklären, warum Produktion hierzulande zunehmend schwieriger wird, welche Standortbedingungen andere Länder attraktiver machen und was sich ihrer Ansicht nach dringend ändern müsste.
Doch es geht auch um Politik: Einer der Unternehmer kandidierte 2017 noch für die Grünen, verließ die Partei später jedoch wieder. Diskutiert wird außerdem über die AfD in Sachsen-Anhalt und deren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund.
Kann eine AfD-Regierung wirtschaftspolitisch tatsächlich etwas verändern?
Was würde passieren, wenn man sie einfach einmal „machen lässt“?
Und warum setzen Unternehmer ihre Investitionen zunehmend außerhalb Deutschlands um?
Ein Gespräch über die Krise des Wirtschaftsstandorts Deutschland, Energiepreise, Bürokratie, die Grünen, die AfD und die Frage, was passieren muss, damit sich Investitionen in Deutschland wieder lohnen.
Sachsen-Anhalt 2026: Die AfD erhält gigantischen Zuspruch und steht kurz davor, die Macht zu übernehmen. Bundestagswahl 2033:
Die AfD ist mit Abstand stärkste Kraft. Der Union bleiben kaum noch Optionen, bis sie zermürbt und in der Hoffnung, die AfD werde in Regierungsverantwortung bald scheitern, Alice Weidel zur Bundeskanzlerin wählt.
Doch das ist erst der Anfang – der Aufstieg der Rechtsextremisten geht weiter, die Demokratie stirbt Stück für Stück. Ein fiktives Zukunfts-Szenario, das FAZ-Journalist Justus Bender erschreckend realistisch und mit verblüffenden Vergleichen zum Ende der Weimarer Republik in seinem neuen Buch durchspielt. Und das einem vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Stimmung den Atem stocken lässt.
Im Gespräch mit Anne Will erklärt Bender, warum alle Rezepte gegen die AfD bisher gescheitert sind und selbst erfolgreiche Realpolitik kaum hilft: Weil die AfD auf einen „ambivalenten Extremismus“ voller Emotionen setzt und sich wie keine andere Partei die Mechanismen der Social-Media-Welt zunutze macht. Doch die AfD lässt sich noch stoppen, sagt Bender. Mit welchen Mitteln? Darum geht es in dieser Folge.
Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstag, den 25. August 2026 um 15 Uhr.
Seit 2022 treibt die EU mit ihrer Strategie „REPowerEU“ den Ausbau eines Wasserstoff-Transportnetzes voran. Dafür sollen sowohl neue Pipelines gebaut als auch alte Erdgaspipelines umgerüstet werden.
*„Sie glauben fest an die Zukunft des nachhaltigen Energieträgers“und verdienen gut dabei.
01:54 Interview mit Christian Erhardt-Maciejewski: Das Schwarze Loch Briefwahl
Können Wahlen in Deutschland manipuliert oder gar gefälscht werden? Der Chefredakteur des Magazins „Kommunal“, Christian Erhardt-Maciejewski, klärt auf.
15:14 Interview mit Stephan Sander-Faes: Island nach dem EU-Referendum
Island votierte am vergangenen Wochenende mit einem klaren Nein gegen neue Beitrittsverhandlungen mit der EU. Der Historiker Stephan Sander-Faes analysiert das Ergebnis des Referendums.
30:29 Interview mit Georg Etscheit: Das Russland, über das nicht berichtet wird
Der freie Journalist Georg Etscheit berichtet von seinen Eindrücken nach einer kürzlich absolvierten Reise nach Russland.
45:10 Kommentar mit Markus Vahlefeld: Wenn Opfer zu sprechen beginnen
Und Markus Vahlefeld thematisiert in seinem Kommentar den verstörenden Umstand, dass zwei Opfer des islamistischen Attentats auf den Berliner Christopher Street Day der offiziösen multimedialen Darstellung des Tatverlaufs widersprechen.
Österreich rettet das Klima: Wer rettet die Wirtschaft? Die Wirtschaft kommt nicht in die Gänge, und die Hiobsbotschaften reißen nicht ab: Der deutsche Automobilgigant VW will bis zu 50.000 Stellen streichen. Das trifft auch die österreichische Zulieferindustrie hart. Genau jetzt legt die Regierung ihr Klimagesetz vor: Bis 2040 soll Österreich klimaneutral sein, zehn Jahre vor dem Rest Europas. Weite Teile der Wirtschaft empfinden das als Tiefschlag, der die Deindustrialisierung vorantreibt und 13 Milliarden Euro und 45.000 weitere Arbeitsplätze kostet. Österreich alleine werde das Weltklima ohnehin nicht retten.
Bringt dieses Gesetz die überfällige Wende im Kampf gegen den Klimawandel?
Oder stößt es unsere Wirtschaft endgültig zu Boden?
Und wird das die Regierung aus dem Umfragetief hieven?
Zu Gast bei Katrin Prähauser:
Andreas Mölzer, Publizist
Stefan Aust, Bestsellerautor und Journalist
Henrike Brandstötter, Mediensprecherin der NEOS
Ernst Gelegs, langjähriger Osteuropa-Korrespondent des ORF
In eineinhalb Wochen wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Die britische Axel Springer-Reporterin Anne McElvoy wollte über eine AfD-Veranstaltung mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund berichten und wurde von Sicherheitspersonal grob daran gehindert.
McElvoy, die vor der Wende aus Ostdeutschland berichtete, fühlte sich an die Einschüchterungsversuche zu DDR-Zeiten erinnert.
Was genau passierte, erzählt sie im Gespräch mit Thomas Kausch.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist bei einem Wahlkampfauftritt im mecklenburgischen Kühlungsborn von Bürgern empfangen worden. Passanten beschimpften den CDU-Politiker unter anderem als „Kriegstreiber“ und forderten lautstark seinen Rücktritt. Die Stimmung im Wahlkampf heizt sich damit weiter auf.
Der Haupttäter ist tot. Zwei seiner Opfer nehmen sich das Leben. Dann stirbt zuerst einer der engsten Komplizen und jetzt ein weiterer. Die einzig verurteilte Mittäterin schweigt im Gefängnis. Beschuldigte Promis dürfen sich in Anhörungen reinwaschen. Und der in den Fall verstrickte Präsident Donald Trump macht alles, um nicht darüber sprechen zu müssen. Neue Ermittlungen: Fehlanzeige.
Es hat den Anschein als würde der Fall um den Kinderschänder Jeffrey Epstein sukzessive begraben werden. Was es damit auf sich hat und ob die verbliebenen Täter dieses beispiellosen Skandals jemals zur Rechenschaft gezogen werden, darüber sprechen wir mit der deutsch-amerikanischen Anwältin und Bestsellerautorin Sandra Navidi.
00:00 – Einleitung: Der Fall Jeffrey Epstein wird begraben
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik droht einer Sozialkasse die Insolvenz. Die Pflegeversicherung reißt ein Milliardenloch in den Haushalt. Schon jetzt schießt der Bund mehrere Milliarden Euro als Darlehen zu, und Insider rechnen mit einem zusätzlichen Fehlbetrag von über einer Milliarde Euro bis Jahresende.
Bei „Hart aber fair“ sorgt Historikerin Hedwig Richter mit ihrer Einschätzung zu Ostdeutschland für hitzige Debatten. Ihre These: Der Frust im Osten sei größtenteils übertrieben, die Probleme schlicht Symptome einer „modernen Gesellschaft“. Ganz anders der Ton bei Punkrocker Monchi von Feine Sahne Fischfilet: Er wirbt für einen differenzierten Blick auf AfD-Wähler und erklärt, warum nicht jeder Protestwähler automatisch ein Rechtsextremist ist – eine Position, die selbst eingefleischte Linke überrascht.
🕗 In dieser Sendung:
00:00:00 – Warum die Pflegeversicherung in Schieflage gerät
00:06:46 – Ost-Probleme als „normale“ Symptome moderner Gesellschaft
Der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt geht in die entscheidende Schlussphase. Fünf Tage vor der Landtagswahl zeichnet sich ein historisches Rennen mit möglicher AfD-Mehrheit ab.
Gleichzeitig sorgt eine NIUS-Exklusiv-Recherche für Aufsehen: Wie häufig fehlen Regierungsbeamte tatsächlich im Dienst – und welche Folgen hat das für die politische Arbeit?
Darüber spricht Deutschland heute:
▶️ Wahlk(r)ampf auf Zielgerade: Noch 5 Tage bis zur Schicksalswahl in Sachsen-Anhalt
▶️ AUSGEPFIFFEN! Merz muss Wahlkampf-Auftritt abbrechen!
▶️ NIUS Exklusiv: So oft fehlen Regierungsbeamte pro Jahr
▶️ Sechsfachmord! Die Spur führt in die SPD-geführte Staatskanzlei
▶️ Klare Kante über Politik und Sport – Mario Basler, der Meinungsmacher
NIUS-Moderator Alexander Purrucker begrüßt am 01. September 2026 im NIUS Live-Studio seine Gäste: Julian Reichelt – NIUS-Chefredakteur Alexander Kissler – NIUS-Kolumnist Julius Böhm – NIUS-Reporter Mario Basler – Ehem. Fußball-Nationalspieler und TV-Star
Friedrich Merz sollte im Wahlkampf helfen – doch offenbar bewirkt er gerade das Gegenteil! Bei seinen Auftritten in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt wollte Bundeskanzler Friedrich Merz die CDU im Landtagswahlkampf unterstützen.
Doch entgegen dem Willen der dortigen CDU-Landesverbände trat Merz persönlich auf – und die Reaktionen der Bürger fielen teilweise deutlich aus. In Mecklenburg-Vorpommern bekam der Kanzler zu spüren, wie groß der Unmut über die Politik der Bundesregierung inzwischen ist. Und auch in Sachsen-Anhalt wirkte CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze beim gemeinsamen Auftritt mit Merz auffallend angeschlagen.
Hat Friedrich Merz seiner eigenen Partei damit tatsächlich mehr geschadet als geholfen?
Während die CDU mit den Folgen ihrer Bundespolitik und sinkenden Zustimmungswerten kämpft, präsentiert sich AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund im Wahlkampf weiterhin auffallend gelassen.
Auch das massive mediale Gegenfeuer scheint ihn bislang nicht aus der Ruhe zu bringen. Wir schauen uns an, was hinter den Auftritten von Friedrich Merz steckt, warum die CDU in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zunehmend unter Druck gerät und weshalb der Wahlkampf für die Union immer schwieriger werden könnte.
Zwei Jahre später Platz zwei. Die CDU verliert über 13 Punkte. 2024 durfte die AfD in Saarbrücken weder zur Regionalversammlung noch zum Stadtrat antreten – zwei Listen, Ausschluss, fertig. Gerichte haben das später gekippt. Am 30. August 2026 wurde die Regionalversammlung neu gewählt: SPD 25,8 %, AfD 22,8 %, CDU 18,9 %. In Friedrichsthal über 34 %. In allen zehn Kommunen mindestens 18 %. Der Stadtrat hängt noch. Das OVG hat die Wahl für ungültig erklärt. Leipzig könnte den Termin weiter verzögern. Keine Bundestagswahl. Kommunalpolitik. Genau deshalb ist das Ergebnis so unbequem.
Sollen jetzt Heerscharen von Kontrolleuren ausschwärmen, um die Wohnzimmer unserer Bürger zu kontrollieren?
Diese Frage stellt Nadine Koppehel, Abgeordnete der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, in der Debatte zum Grünen-Antrag über eine Positivliste für die Tierhaltung.
Eine Erfassung der privaten Tierhaltung habe mit sinnvollem Tierschutz nichts zu tun.
Nennenswerte Probleme gebe es in Sachsen-Anhalt nicht, einzelne Ausnahmefälle verurteile man ausdrücklich mit. Trotzdem sollen wegen dieser Einzelfälle Zehntausende verantwortungsvolle Halter unter Generalverdacht geraten.
Koppehel stellt klar:
Was der Tierschutz wirklich braucht, sind höhere Strafen für Tierquäler und Kontrollen mit Augenmaß. Wir halten dafür, dass hart gegen Tierquälerei durchgegriffen wird, statt anständige Halter pauschal zu kriminalisieren.
Braucht Deutschland wirklich noch einen Bundespräsidenten – oder ist Schloss Bellevue längst zum goldenen Versorgungsposten für ausgediente Spitzenpolitiker geworden?
Das Amt sollte über den Parteien stehen und das ganze Land zusammenführen, doch genau diese Autorität ist aus meiner Sicht verloren gegangen. Frank-Walter Steinmeier steht wie kaum ein anderer für das Problem: jahrzehntelang Parteipolitiker, anschließend soll er plötzlich überparteiliche Einigungsfigur sein. Mein Kommentar zur kommenden Bundespräsidentenwahl: Entweder wir geben diesem Amt seine Würde zurück – oder wir schaffen es ab.
Willkommen zu den 5vor12 NEWS vom Sonntag, 30. August 2026 – Deinem kompakten Nachrichten-Überblick des Tages!
📺 In der heutigen Ausgabe blicken u.a. wir auf ein skandalöses Wahllokal in Berlin, politisches Beben in der CDU, massive Finanzdefizite bei der Pflege, bedrohliche Entwicklungen im Nahen Osten und die neuesten Aufreger des Tages. ges.
⏱️ TIMESTAMPS:
00:08 – POLITIK UND GESELLSCHAFT – AfD wird bei Saarbrücken-Neuwahl zweitstärkste Kraft // Merz schließt Zusammenarbeit mit Linken nicht aus – warnt aber weiterhin vor AfD // CDU-Politiker droht mit Austritt bei AfD-Kooperation in Sachsen-Anhalt // Pflegeversicherung mit Milliarden-Defizit – Reform dringend nötig // BSW-Abgeordneter tritt aus Partei aus – bleibt aber in Fraktion // Merz bei Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern ausgebuht – Auftritt abgebrochen
04:55 – WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN – Ausländische Investitionen in Deutschland steigen um 50 Prozent – Briten ersetzen US-Firmen // Studie: Produktivität stagniert – Bürokratieabbau gefordert // Handwerk in Krise – Aufträge brechen ein, Kosten steigen // Inflation steigt weiter – Energiepreise treiben Teuerung an // Börsen im Minus – Iran-Konflikt und Zinsangst belasten // Gold mit Monatsplus – Öl steigt, Edelmetalle unter Druck
09:56 – NACHRICHTEN AUS DEM AUSLAND – Fauci wusste von Risiken der Vogelgrippe-Forschung – löste angeblich E-Mails // Von der Leyen will private Sparguthaben für Wirtschaft lenken // USA greifen Iran-Stellungen an – Raketenangriff auf US-Stützpunkte // Indiens BIP wächst um 7,8 Prozent – weiter stärkste G20-Wirtschaft
12:56 – TECH NEWS – EU bestätigt Mikroplastik-Emissionen durch Windräder – Studie nicht widerlegt // China startet Massenproduktion von LPDDR6-DRAM – vor Samsung & Co. // EU stuft ChatGPT, Reddit und Roblox als große Online-Dienste ein // Sony und Warner verklagen KI-Firma Anthropic auf Milliarden-Schadensersatz
16:31 – DIE ZAHL DES TAGES – Männerüberschuss bei jungen Erwachsenen – Frauen erst ab 50 in der Mehrheit
17:21 – NEUES AUS ABSURDISTAN – Moschee wird offizielles Wahllokal in Berlin // Spaniens Premier macht Russland und Israel für Migrationskrise verantwortlich // NGO Save the Children verteilt Anleitungen zur Altersverschleierung in Ceuta // CDU wirft Arbeitsministerin Versagen bei Bürgergeld für Gesuchte vor // Nur eine von 4.985 Programmbeschwerden bei ÖRR erfolgreich
21:57 – DIE POSITIVE NACHRICHT DES TAGES – Finnlands Präsident fordert Dialog mit Russland – trotz Spannungen
💬 Was war für dich die Nachricht des Tages? Haben wir ein wichtiges Thema übersehen? Schreib es uns gerne in die Kommentare!
Kai Zorn trifft die Geologen Christian Schlüchter und Christoph Korte zu einem Gespräch am Morteratschgletscher. Gemeinsam beleuchten sie die wissenschaftliche Bedeutung eines über 10.000 Jahre alten Baumfundes. Dabei werden klimatische Schwankungen, die Dynamik von Gletscherbewegungen sowie die komplexen Prozesse der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Alpenlandschaft diskutiert.
… kranke, alte Menschen auch bevorzugt bei Hitze, viel mehr aber bei Kälte. Gesunde Menschen ertragen die Hitze und sterben nicht! Jedenfalls nicht wegen der Hitze! Meine Meinung – Rüdiger Stobbe
Wut, Frust und Enttäuschung – vielerorts ist das die Reaktion auf die Politik aus Berlin. Werden die Landtagswahlen im Herbst zur Abrechnung mit den etablierten Parteien? Schützt die Brandmauer die Demokratie – oder verschärft sie die politische Spaltung? Was muss passieren, dass die Bürger wieder zuversichtlicher in die Zukunft blicken? Darüber diskutiert Louis Klamroth mit Jan „Monchi“ Gorkow, Hedwig Richter, Nikolaus Blome, Luca Piwodda (PdF), Carolin Matzko und Paul Burkhardt bei Hart aber fair.
Alle aktuellen Informationen, weitere Nachrichten und tagesschau24 im Livestream: https://www.tagesschau.de/
In Kissler Kompakt (KK 349) analysiert Alexander Kissler die politische Ausrichtung des Deutschlandfunks.
Seine These: Der öffentlich-rechtliche Sender vermittle in Themenauswahl, Kommentaren und verschiedenen Sendungsformaten zunehmend eine grün-linke Perspektive, statt unterschiedliche politische Positionen ausgewogen abzubilden.
Im Fokus stehen mehrere Beiträge vom 25. August aus den Sendungen „Umwelt und Verbraucher“, „Campus und Karriere“, „Corso“, „@mediasres“ und „Kultur heute“. Kissler beschäftigt sich mit der Berichterstattung über Klimawandel und Windkraft, Migration und muslimische Schüler, den Umgang mit rechten Positionen und der AfD sowie einem Feature über junge AfD-Wähler. Auch ein Kommentar von Friederike Sittler über Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird thematisiert.
👉 Wie ausgewogen berichtet der Deutschlandfunk über politisch umstrittene Themen?
👉 Wo verläuft die Grenze zwischen journalistischer Einordnung und politischer Positionierung?
👉 Und erfüllt ein beitragsfinanzierter Sender seinen Auftrag, wenn bestimmte politische Perspektiven besonders häufig zu Wort kommen?
Wie umgehen mit einem möglichen AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt?
Bei „Blome und Pfeffer“ prallen die Positionen aufeinander. Während vor einem „rechtsextremistischen Regierungsexperiment“ gewarnt wird, wäre eine AfD-Regierung laut FDP-Parteivorsitzender Wolfgang Kubicki verkraftbar.
Mittlerweile ist es doch Europas Krieg. Oder wer finanziert die Ukraine?
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Wer als Verantwortlicher Waffen bauen lässt, die von der Ukraine gegen Russland eingesetzt werden durch die Menschen sterben, mit dem habe ich keinerlei Mitgefühl. Jeder ist seines Glückes Schmied.
Rüstungsunternehmer auf der Flucht vor russischen Killer-Agenten Stefan Thumann lebt im Versteck. Der Chef des deutschen Rüstungsunternehmens Donaustahl produziert Drohnen und Gefechtsköpfe für die Ukraine – und soll deshalb ins Visier russischer Geheimdienste geraten sein.
Im Gespräch mit Paul Ronzheimer schildert Thumann erstmals ausführlich, wie deutsche Sicherheitsbehörden ihn vor einer konkreten Bedrohung warnten, warum er seit Monaten mit Personenschützern lebt und seine Familie seit fast einem Jahr nicht gesehen hat.
Als mögliche Tatwaffe soll das Nervengift Nowitschok im Raum gestanden haben. Thumann erzählt, wie sich ein Leben unter permanenter Bedrohung anfühlt, warum er keine Türklinken mehr anfasst und weshalb er sein Testament und seine Patientenverfügung längst geregelt hat.
Gleichzeitig will er aber seine Arbeit für die Ukraine fortsetzen. Seine Botschaft ist drastisch: Deutschland befinde sich mit Russland längst nicht mehr nur in einem „hybriden Krieg“.
Und für sein eigenes Leben sieht Thumann vorerst keinen Weg zurück in die Normalität: „Dieses Spiel ist erst vorbei, wenn einer von uns beiden stirbt“, lautet seine Botschaft an Wladimir Putin.
Paul Ronzheimer unterwegs im zerrissenen Osten! Ganz Deutschland blickt nach Sachsen-Anhalt. Bei der bevorstehenden Landtagswahl könnte erstmals ein AfD-Politiker Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes werden. Eine Wahl, die weit über Sachsen-Anhalt hinaus politische Folgen haben könnte. Paul Ronzheimer reist deshalb mehrere Tage durch das Land – von Halberstadt über Querfurt und Arneburg bis nach Magdeburg – und will wissen:
Was bewegt die Menschen wirklich?
Und warum ist die Stimmung so aufgeladen?
Ronzheimer spricht mit AfD-Wählern und Gegnern, erlebt eine aufgebrachte Demonstration und trifft einen ehemaligen überzeugten AfD-Mann, der rechtsextreme Umtriebe in den eigenen Reihen öffentlich machte.
Er begleitet den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider, einen der Köpfe hinter dem Wahlprogramm, konfrontiert ihn mit seinen politischen Vorstellungen und trifft einen Lehrer, der nach Kritik an der AfD Ärger mit dem Schulamt bekam. Schließlich begegnet er einem CDU-Politiker, der offen gegen die Brandmauer argumentiert. Dabei hört Ronzheimer radikale, wütende, aber auch überraschend leise Stimmen.
Und er stellt fest: In diesem Wahlkampf geht es erstaunlich wenig um Sachsen-Anhalt allein. Es geht um Krieg und Frieden, Migration, Russland, die Brandmauer – und um die Frage, in welche Richtung sich Deutschland verändern könnte. Eine Reise durch ein Bundesland vor einer Wahl, die zur Richtungsentscheidung für das ganze Land werden könnte.
Die CDU hat in der Vergangenheit damals sinnvoll erscheinende Entscheidungen getroffen, die sie heute in eine nicht mehr aufzulösende Klemme geführt hat.
Welches sind die dahinterliegenden Mechanismen und welche strategischen Möglichkeiten hat die CDU jetzt noch?
Verhandlungsmacht und die Aufgabe von Alternativen
Im strategischen Kontext reduziert der kategorische Ausschluss potenzieller Partner die eigene Verhandlungsposition. Die Eliminierung der besten Alternative außerhalb einer Einigung (BATNA – Best Alternative to a Negotiated Agreement) generiert ein sogenanntes Hold-up-Problem. Akteure zwingen sich selbst in asymmetrische Verhandlungen, da verbleibende Partner die mangelnde Ausweichmöglichkeit antizipieren und konditionieren können. Eine starke Verhandlungsposition erfordert zwingend das Aufrechterhalten glaubhafter, wenn auch nicht präferierter, Ausstiegsoptionen (Thomas Schelling: The Strategy of Conflict).
Ressourcenkonkurrenz und Positionsverlust
Die Verschiebung der eigenen Positionierung zur Erschließung neuer Koalitionsoptionen führt zu einer Entleerung des angestammten Profils. In der Wirtschaft entspricht dies dem Innovator’s Dilemma: Ein Akteur verweigert die Anpassung an ein neues Umfeld, um kurzfristig Marktanteile (hier: Koalitionen) abzusichern, verliert dadurch aber seine Kernposition. In der Biologie beschreibt das Konkurrenzausschlussprinzip ein ähnliches Phänomen: Räumt eine Spezies ihre spezifische Nische, wird diese unweigerlich von einem neuen Akteur besetzt, während die Stammspezies in einem ressourcenarmen, hochkompetitiven Umfeld unterliegt.
Paradoxien der Grenzziehung
Eine Taktik der strikten Ausgrenzung erzeugt kontraintuitive Effekte. Das Commitment-Paradoxon zeigt, dass die absolute Selbstbindung an eine „Brandmauer“ eine taktische Schwäche darstellt, da sie den eigenen Handlungsspielraum minimiert, anstatt den des Gegners zu begrenzen. Zudem führt die Ausgrenzungsstrategie dazu, dass die sanktionierte Partei ein Monopol auf systemische Oppositionsstimmen erhält.
Systemische Trägheit und Entscheidungsfehler
Die Persistenz einer einmal gewählten, aber nicht mehr funktionalen Strategie resultiert aus internen Organisationsstrukturen. Nach dem Abilene-Paradoxon (Jerry Harvey) konvergiert kollektives Verhalten oft gegen eine Entscheidung, die von den einzelnen Akteuren individuell abgelehnt wird. Das Prinzip der „Escalation of Commitment“ (Sunk Cost Fallacy) verhindert eine Neuausrichtung: Die massiven rhetorischen und politischen Vorinvestitionen erzwingen das Festhalten an der Strategie, da eine Abkehr eine kognitiv teure Negation der bisherigen Position bedeuten würde. Hinzu kommt das Eherne Gesetz der Oligarchie (Robert Michels), nach dem die Selbsterhaltung der Funktionärsebene kurzfristige Positionsabsicherung über langfristige strukturelle Erholung stellt.
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Wer soll denn die E-Auts fahren, wenn nicht auch zumindest anteilig die Menschen in Zwickau?
Gesamtzahl zugelassene PKW im Landkreis Zwickau?
Im Landkreis Zwickau sind insgesamt rund 355.000 bis 360.000 Personenkraftwagen (Pkw) sowie über 465.000 Kraftfahrzeuge insgesamt (inklusive Lkw, Motorräder und Anhänger) zugelassen. [1]
Genaue Aufschlüsselung nach amtlichen Angaben:
Personenkraftwagen (Pkw): ca. 355.000
Krafträder/Motorräder: ca. 33.000–34.000
Lastkraftwagen (Lkw): ca. 20.000–21.000
Fahrzeuge insgesamt: über 465.000 Kraftfahrzeuge [1]
Genau aufgeschlüsselte kreisbezogene Bestandszahlen für den gesamten Kfz- und Pkw-Bestand nach exakten Antriebsarten (wie reine E-Autos, Hybride und Plug-in-Hybride) werden vom Kraftfahrt-Bundesamt für den Landkreis Zwickau in dieser detaillierten Tiefe nicht frei und tagesaktuell als Einzeltabelle veröffentlicht; vorliegende lokale Zählungen älteren Datums wiesen beispielsweise Mitte 2023 rund 2.726 reine Elektroautos und 2.001 Plug-in-Hybride im Kreisgebiet aus. [1, 2] Falls Sie die exakten aktuellen amtlichen Stichtagszahlen benötigen, empfehle ich, direkt bei der Kfz-Zulassungsbehörde des Landkreises Zwickau eine Auskunft anzufordern oder die kostenpflichten Statistiktabellen (Reihe FZ) des Kraftfahrt-Bundesamtes abzufragen. Möchten Sie stattdessen den bundesweiten oder sächsischen Trend bei den Neuzulassungen vergleichen? [1] Quelle
Das Volkswagen-Werk im sächsischen Zwickau war das erste Werk des Konzerns, das auf E-Mobilität gesetzt hat. Jetzt ist es wie zwei andere VW-Standorte von der Schließung bedroht, die Jobs von 8.000 Mitarbeitenden gefährdet.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) betont im ZDF-Morgenmagazin, die Lage von VW sei „ein bisschen wie unter dem Brennglas die Situation des deutschen Industriestandortes: Wir sind zu teuer.“
Deutschland begann den Zweiten Weltkrieg und bombardierte Städte wie Warschau, Rotterdam, London und Stalingrad.
Später zerstörten britische und amerikanische Bomber große Teile deutscher Städte. In Dresden und Hamburg entstanden gewaltige Feuerstürme, Zehntausende Zivilisten starben.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit dem Militärhistoriker Matthias Strohn über die Geschichte des Bombenkriegs.
Wie entwickelte sich aus den ersten Bombenabwürfen des frühen 20. Jahrhunderts das sogenannte „Moral Bombing“?
Warum nahmen die Alliierten gezielt die Moral der deutschen Bevölkerung ins Visier?
Und welchen militärischen Nutzen hatten die Angriffe tatsächlich?
Außerdem geht es um den Mythos Dresden und die bis heute umstrittene Frage, ob die Flächenbombardements militärisch notwendig, moralisch vertretbar oder sogar Kriegsverbrechen waren. Strohn erklärt, wie die DDR und später Rechtsextreme die deutschen Opfer instrumentalisierten – und weshalb die damaligen Reaktionen der Deutschen an den heutigen Umgang vieler Russen mit ukrainischen Drohnenangriffen erinnern. Eine Folge über Täter und Opfer, historische Verantwortung und die Frage, ob man das Leid deutscher Zivilisten anerkennen kann, ohne zu vergessen, wer diesen Krieg begonnen hatte.
Mit Bill und Tom Kaulitz, Didi Hallervorden und AfD-Kulturpolitiker Hans-Thomas Tillschneider. aspekte-Moderator Jo Schück reist durch Sachsen-Anhalt und zeigt, wie um Kunst, Kultur und Identität gestritten wird. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 6. September 2026 erstmals Regierungsverantwortung übernehmen. Im Wahlkampf fordert sie ein Bekenntnis zu Patriotismus, deutschen Werken und weitere, tiefgreifende Veränderungen in der Kulturpolitik. Was passiert mit Kunst und Kultur, wenn die Partei tatsächlich an die Macht kommt? Theater, Museen, Kirchen und Künstler im Land diskutieren diese Frage längst als konkrete Zukunftsfrage.
„Mich stört folgendes. Ich bis schwul, ich bin ein Mann , und ich bin mit einem Mann verheiratet. Aber sorry, ich bin nicht queer, ich parke noch nicht mal falsch , ich zahle Steuern, (viel) alle meine Autos haben TÜV, mein pol. Führungszeugnis hat keine Einträge, und meine Mülltonnen stehen grade und ordentlich vor dem Haus. Ich trage keine Frauenkleider, keinen Schmuck, nicht mal einen Ring, ich habe keine Tattoos, ich rede völlig normal, so dass die meisten Menschen garnicht wissen dass ich schwul bin. Ich mache aber auch kein Geheimnis draus. Mir geht das ganze schwule getue, wo Männer meinen , sie müssten reden wie Frauen, und laufen wie Frauen , total auf den Senkel. Ich gehe nicht in die Szene, ich gehe nicht zum CSD, und ich hab auch heteros in meinem Freundeskreis, aber Queer ?? Sorry Queer bin ich nicht, ich sehe Queer als Beleidigung an. Ich will mit den Leuten die aktiv beim CSD sind und deren einziger Lebenszweck darin besteht, mit gebrochenen Handgelenken zu rauchen und zu kreischen, nicht in einen Topf geworfen werden. Ich wähle seit Jahren die AFD und hoffe sie kommt an die Regierung. zudem kann ich versichern, dass die meisten schwulen kaum sichtbar sind, genau wie die meisten heteros kaum sichtbar sind. Mich stösst dieser Queerkram eher ab, aber er ist mir auch egal, jeder kann machen was er will solange er anderen keinen Schaden zufügt. Viele Migranten fügen den Einheimischen aber Schaden zu, teil auch schweren Schaden, s. Marius Dick. (tot mit 22) So das wollte ich mal sagen. Danke.“
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Der meist gelikte Kommentar zum WELT-Artikel oben stammt von Hermann K.:
„Diese Überhöhung von Minderheiten und ihr Angebot, speziell an pubertierende Jugendliche, dass ein Ausleben all der möglichen sexuellen Verirrungen ihre Probleme lösen würde, ist schwer zu ertragen. Dieses sind Anzeichen eines fetten, orientierungslosen, dekadenten Wohfahrtstaates, der sich im Absturz befindet. Minderheiten sind zu schützen, aber nicht andauernd als begehrenswerter, überlegener Lebensentwurf darzustellen, für den mit Steuergeld iüber unzählige NGO’s geworben wird.“
4. Juni 1940. 338.000 britische und französische Soldaten drängen sich bei Dünkirchen auf Schiffe. Hinter ihnen brennende Wracks. Vor ihnen ein ungewisser Weg über den Ärmelkanal. Die deutsche Armee steht nur etwa 50 Kilometer entfernt. Hitlers Panzer haben Frankreich in drei Wochen aufgerissen. Die Wehrmacht kontrolliert die Benelux-Staaten und Nordfrankreich. Paris wird in zehn Tagen fallen. Großbritannien rechnet mit einer Invasion. Seine Armee hat fast alle schweren Waffen an den französischen Stränden zurückgelassen. Das Fighter Command hat weniger als 700 Jäger. Die Kriegsmarine bleibt ein Faktor, ist nach Norwegen aber schwer angeschlagen. In Berlin wirkt der Sieg greifbar. In London fühlt sich die Niederlage möglich an.
Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen des NS-Staates. Es galt, durch die Unterwerfung des Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen zu etablieren. Die Doku betrachtet die Werdegänge von vier Menschen, die aktiv mitwirkten oder zu Opfern wurden. Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der „neuen Welt“, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film „M“, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.
Dokumentarfilm von Jean-Marie Barrere (F 2023, 103 Min)
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Es ist erst ein Jahr her …
Ulrich Siegmund am 11.8.2025 in Hamburg
Da habe ich das erste Mal von dem Mann gehört und etwas später geschrieben:
„AfD im Parlament: Der Weg zur Regierungsverantwortung“
In der jüngeren Parteiengeschichte ist keine Partei so erfolgreich wie die AfD. 2013 gegründet, gelang der AfD ein Siegeszug nach dem anderen in die Parlamente. 2014 zog die AfD in das EU-Parlament ein, es folgten weitere Erfolge bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im Jahr 2015 gelang der AfD in Hamburg der Sprung ins Parlament – und damit erstmals in einem westdeutschen Bundesland. 10 Jahre später ist die AfD in den deutschen Parlamenten als feste Oppositionsgröße etabliert. Mit unzähligen Anfragen schaut die AfD den Landesregierungen auf die Finger, mit Anträgen macht sie politische Lösungsvorschläge.
Im Jahr 2025 ist die AfD bundesweit zur zweitstärksten Kraft geworden, in vielen ostdeutschen Bundesländern sogar stärkste Kraft. Mit den beachtlichen Wahlergebnissen im Rücken, sowie wachsenden Mitgliederzahlen stellt sich unweigerlich die Regierungsfrage.
Ulrich Siegmund ist Vorsitzender der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Er ist 1990 in Havelberg geboren, verheiratet und hat eine Tochter.
Siegmund ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zudem schloss er ein Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL mit dem Bachelor ab.
Seit 2016 ist er Mitglied der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzender.
Für die Landtagswahl 2026 wurde er zum AfD-Spitzenkandidat gewählt. Siegmund hat unter deutschen Politikern einen der erfolgreichsten TikTok-Kanäle mit über 560.000 Abonnenten.
Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit. Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.
Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen. Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.
Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP – falls er es schafft.
Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen.
Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund – {ungeskriptet}
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt entscheidet sich die Zukunft der Bundesrepublik. Um so wichtiger ist es, dass die Wahl korrekt durchgeführt wird. Und gerade das ist nicht der Fall, fürchtet Roland Tichy. Denn: Tausende Wahlunterlagen für die Briefwahl wurden doppelt oder gar dreifach verschickt.
Gleichzeitig werden mächtige Kampagnenorganisationen wie Campact, aber auch Parteien wie SPD und Grüne für die Briefwahl. Dabei gab es schon öfters Fälle, bei denen Briefwahlen falsch ausgezählt oder manipuliert wurden. Die Bürger dürfen sich das nicht gefallen lassen, so Tichy.
Auch die Briefwahl-Auszählungen müssen von Bürgern der Wahlkreise bezeugt werden, um zu verhindern, dass eine Partei bei der Auszählung alleine am Tisch sitzt. Friedrich Merz jedenfalls hat die Hoffnung für Sachsen-Anhalt schon aufgegeben. Wenn die CDU dort den Ministerpräsidenten stellt, dann nur mit einer Block-Koalition mit SPD, Grünen und Linken. Dementsprechend nähert er sich auch auf Bundesebene den Grünen an.
00:00 – Schicksalswahl in Sachsen-Anhalt: Die Bedeutung für Deutschland
01:52 – Umfragen & Koalitionspoker: Der „Parteienblock“ gegen die AfD
06:30 – Briefwahl unter der Lupe: Ausnahmeregel oder Manipulationsrisiko?
10:39 – Analyse: Warum Briefwahlergebnisse oft von der Urnenwahl abweichen
13:55 – Campact & Co.: Millionen-Kampagnen und der Druck auf kritische Medien
Die Finanzierung freier Presseorgane durch Druck auf Werbekunden anzugreifen, ist skandalös und eine abstoßende Methode, die sich gegen den Gedanken der Pressefreiheit wendet. Wir sind dank unserer Werbepartner und Leser ein unabhängig finanziertes Medium.
Erst rief er Polizisten dazu auf, sich gegen eine mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt zu „wappnen“ dann holte Sven Hüber, Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), seine eigene Vergangenheit ein.
Eine Recherche von Apollo News belegt: Als Politoffizier bei den DDR-Grenztruppen soll Hüber den Schießbefehl an der Berliner Mauer ideologisch durchgesetzt haben. Zeitzeuge Axel Krause, damals Soldat im Grenzregiment 33 in Berlin-Treptow, belastet seinen früheren Vorgesetzten schwer per eidesstattlicher Versicherung. Selbst als die DDR die Vergatterungsformel offiziell abmilderte, soll Huber am Wort „vernichten“ festgehalten und den Soldaten eingeschärft haben: Ein Grenzsoldat gibt mindestens zwei Schüsse ab und im Zweifel ist der zweite der „Warnschuss“. Dazu kommen Vorwürfe, er habe einen Mauerflüchtling ins Gesicht getreten und Soldaten mit der Pistole bedroht.
Russische Drohnenangriffe treffen Kiew und ein Munitionslager im Wohngebiet, mindestens 37 Tote. Der Kreml wirft Westeuropa Kriegstreiberei vor und setzt auf hybride Kriegsführung. „Putin ist zu einem Gipfel derzeit nicht bereit“, sagt Christoph Wanner, Korrespondent, bei WELT TV.
Von Peter Winnemöller •Heute in einer Woche wird womöglich darüber nachgedacht, wie der mögliche Wahlsieger von der Macht ferngehalten werden kann. Die Überlegungen reichen vom Putsch über den Einsatz eines Staatskommissars bis zur Beschneidung von Rechten und zur Ausgrenzung aus Gremien. Wie auch immer Wahl und Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt ausgehen werden, Deutschland wird danach ein anderes Land sein.
Beitragsbild: Imago
Die kommende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird nicht zu Unrecht als Schicksalswahl bezeichnet. Im Grunde geschieht am 6. September 2026 nichts Ungewöhnliches. Die Bundesrepublik besteht aus 16 Bundesländern, die regelmäßig neue Landtage wählen. Zu den Kernmerkmalen einer freiheitlichen Demokratie gehört, dass die Machtübergabe nach einer Wahl auch dann gewaltfrei erfolgt, wenn die bisherige Opposition gewonnen hat. In Sachsen-Anhalt könnte erstmals die AfD den Ministerpräsidenten stellen.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird die AfD als stärkste Partei aus der Wahl hervorgehen. Dann gibt es vier Wege, auf denen Ulrich Siegmund Ministerpräsident werden könnte. Erreicht die AfD die absolute Mehrheit der Mandate, kann sie allein regieren. Andernfalls bräuchte sie einen Koalitionspartner. Möglich wäre auch, dass eine andere Partei eine Minderheitsregierung der AfD toleriert.
Männer mit einer Vergangenheit ganz rechts außen finden sich nicht nur in der einen Partei, in der sie immer alle suchen, sondern auch bei den Grünen. Dort kann ein Geläuterter auch das Gütesiegel „lupenreiner Demokrat“ bekommen.
Politikwissenschaftler Prof. Oliver Lembke analysiert die Chancen der AfD auf eine absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt und die Rolle Russlands im Wahlkampf. „Das kann einen echten Polarisierungsschub auslösen“, sagt Professor Oliver Lembke, Politikwissenschaftler, bei WELT TV.
Berlin – Renten-Zoff in der SPD! Ausgerechnet beim zentralen Reformprojekt der schwarz-roten Koalition gehen nun die eigenen Genossen auf Abstand. Und das ohne Rücksicht auf Parteichefin und verantwortliche Sozialministerin Bärbel Bas (58, SPD).
DGB-Chefin Yasmin Fahimi (58, SPD), die früher SPD-Generalsekretärin und selbst Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium war, warnt die Parteiführung eindringlich vor der Abschaffung der sogenannten Rente mit 63 (faktisch inzwischen Rente mit 64 Jahren und vier Monaten). Auf diese hatten sich die Koalitionsspitzen im Rahmen der geplanten Rentenreform verständigt.
Brandbrief an alle Ministerpräsidenten
Bereits die Einführung der Rente mit 67 sei ein „Nackenschlag“ gewesen, von dem sich die SPD bis heute nicht erholt habe, sagte Fahimi nach BILD-Informationen bereits in der letzten Fraktionssitzung vor der Sommerpause. Die Botschaft: Fällt jetzt auch noch die Rente mit 63 weg, kann die SPD einpacken. Damit nicht genug, verschickte Fahimis Gewerkschaftsbund einen Renten-Brandbrief an alle 16 Ministerpräsidenten.
Unmut gibt es aber auch bei anderen. Manuela Schwesig (52, SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und gerade im Landtagswahlkampf, hält das Aus der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren für einen „Riesenfehler“. Gerade im Osten hätten viele Menschen bereits mit 16 Jahren zu arbeiten begonnen und bis zu 49 Jahre eingezahlt.
Wir müssen endlich offen über die Risiken der Briefwahl sprechen! Dass die Briefwahl das Wahlgeheimnis einschränkt, sage nicht ich – das sagt das Bundesverfassungsgericht. Trotzdem sollen Sie darüber nicht reden: BILD nennt kritische Fragen „Geraune“, die Tagesschau „Falschbehauptungen“. Dabei beantragt in Magdeburg gerade jeder Dritte die Briefwahl.
In diesem Video zeige ich Ihnen die Zahlen, die Tricks zweier Großredaktionen – und warum ausgerechnet die Parteien, die Wähler verlieren, die Briefwahl so lieben.
📊 Von 6 auf 18 Millionen: Die Briefwahl-Zahlen seit 1994
👉 Warum BILD seine Überschrift heimlich änderte
📊 Magdeburg und Halle: Die aktuellen Antragszahlen
👉 Betreutes Wählen – was das Gesetz wirklich erlaubt
📊 Wer die Pflegeheime in Deutschland betreibt
👉 Die Diakonie, das Hospiz und die gekündigte Mitarbeiterin
+++ Merz: Der Kanzler hinter verschlossenen Türen +++ Briefwahl: 1.640 doppelte Wahlscheine +++ VW: Neun Versammlungen – noch mehr Sparzwang +++ Hackerangriff: Sechs Terabyte aus Berlins Verwaltung +++ Windkraft: Windverbandstochter vom Winde verweht +++ Staatsanwalt Belgien: Jeden kann eine Kugel treffen +++ Von der Leyen: Zehn Billionen – blink – Geld her! Brüssel zählt das Geld der Sparer +++ Brüssel will an die Sparbücher +++ Elektroyacht: Batteriebrand vor Mallorca+++ Energiewendewetter: Wenn Wind und Sonne Pause machen +++ TE Energiewendewetter +++
In einer repräsentativen Civey-Umfrage analysiert Janina Mütze die Stimmung zur deutschen Automobilindustrie. 86 Prozent der Befragten bewerten die aktuelle Lage als schlecht oder mehr als schlecht, nur acht Prozent als gut. Trotz der Krise sehen 71 Prozent die Branche als unverzichtbar für den Wirtschaftsstandort an. Zugleich erwarten 83 Prozent dauerhafte Marktverluste durch chinesische Hersteller. Bei der Frage nach staatlichen Hilfen und den Zukunftschancen in der E-Mobilität zeigt sich die Bevölkerung tief gespalten.
Ein gesamtdeutsches Phänomen sei sie geworden, dozierte die Altkanzlerin; sie habe es geschafft, «alle unsere Gespräche von morgens bis abends zu bestimmen».
Wo, ist man versucht zu fragen, hat die Frau die letzten Jahre gelebt, dass ihr erst jetzt diese Binsenweisheiten auffallen?
Aus ihrem Mund wirken die Worte zudem unfreiwillig komisch, schliesslich war sie Geburtshelferin der AfD. Ihr «Wir schaffen das» hat die Partei erst als mächtige politische Kraft erschaffen.
Angela Merkel im Gespräch mit Meron Mendel in Berlin ANNETTE RIEDL / KEYSTONE
Völlig grotesk wirkt Merkels Lösungsvorschlag: «Ich glaube, wir müssen jetzt mal wieder, was wir viele Jahrzehnte nicht mussten, richtig für diese Demokratie kämpfen und uns einfach einsetzen und auch ein bisschen mutig sein.»
Wann, fragt man sich, hat Merkel je auch nur ein bisschen mutig für die Demokratie gekämpft? In der DDR war sie nicht als Regimekritikerin bekannt, den Volksaufstand gegen die Diktatur verfolgte sie eher aus der Ferne.
Einst hatte sie versprochen, sich als Rentnerin nicht in politische Debatten einzumischen. War damals eine gute Idee. Heute noch mehr.
Jeder Kontinent liegt unter dem langjährigen Schnitt.
Politiker aus ganz Europa haben zuletzt auf die Brände in der Europäischen Union gezeigt und den Klimawandel dafür verantwortlich gemacht. Das geht am Kern der Sache vorbei: Der Klimawandel ist ein globales Phänomen und muss an globalen Daten gemessen werden. Nicht umsonst heisst es Erderwärmung – nicht EU-Erwärmung.
Die Brände in Frankreich und Spanien haben verheerende Folgen gehabt. Westlich von Bordeaux flohen mehr als 220.000 Menschen vor den Flammen. Vor den Toren Madrids verbrannten die Feuer eine Fläche von der doppelten Grösse der Hauptstadt und trieben fast 90.000 Menschen aus ihren Häusern. Wer Haus und Hof verloren hat, verdient Mitgefühl – und eine sehr viel bessere Brandschutzpolitik.
Gerald Grosz liefert eine scharfe Kritik an Friedrich Merz und den vermeintlichen Konservativen. Er vergleicht Merz mit einem Gartenschlauch, Söder mit einem Verwandlungskünstler und Merkel mit der Ahnfrau der Entkernung. Zudem rechnet er mit der CDU, CSU und ÖVP ab. Schwer ist das nicht: Konservative Versprechen dienen nur noch als Köder für die Wähler. TE Wecker über das neue Buch von Gerald Grosz „Ausgemerzt“.
Das Buch „Ausgemerzt“ können sie im Buchshop von Tichys Einblick erhalten entweder über die Webseite oder unter der Adresse https://live.tichyseinblick.shop/prod…
Die Buchmesse „SeitenWechsel“ geht in die nächste Runde: Am 7. und 8. November 2026 soll sie erneut in Halle (Saale) stattfinden. Nachdem die Premiere im vergangenen Jahr große Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, steht auch die zweite Ausgabe bereits im Fokus der politischen Auseinandersetzung. Im Gespräch bei Politik Spezial berichtet Susanne Dagen über ihre Erfahrungen mit der ersten SeitenWechsel-Buchmesse:
Wie verlief die Veranstaltung tatsächlich?
Wie groß war der Widerstand gegen die Messe?
Welche Proteste und Störversuche gab es – und womit rechnen die Veranstalter in diesem Jahr?
Darüber hinaus geht es um die aktuelle politische Lage in Deutschland. Susanne Dagen schildert ihre Sicht auf die gesellschaftliche Polarisierung, den Umgang mit abweichenden Meinungen und die wachsende Bedeutung der AfD.
Wie verändert sich das politische Klima?
Welche Rolle spielen Medien und Kulturbetrieb?
Und wie offen ist der gesellschaftliche Diskurs in Deutschland noch?
Ein Gespräch über Bücher, Kultur, Meinungsfreiheit und Politik – und über die Frage, wie viel Widerspruch eine offene Gesellschaft aushalten muss.
Sachsen-Anhalt 2026: Die AfD erhält gigantischen Zuspruch und steht kurz davor, die Macht zu übernehmen. Bundestagswahl 2033:
Die AfD ist mit Abstand stärkste Kraft. Der Union bleiben kaum noch Optionen, bis sie zermürbt und in der Hoffnung, die AfD werde in Regierungsverantwortung bald scheitern, Alice Weidel zur Bundeskanzlerin wählt.
Doch das ist erst der Anfang – der Aufstieg der Rechtsextremisten geht weiter, die Demokratie stirbt Stück für Stück. Ein fiktives Zukunfts-Szenario, das FAZ-Journalist Justus Bender erschreckend realistisch und mit verblüffenden Vergleichen zum Ende der Weimarer Republik in seinem neuen Buch durchspielt. Und das einem vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Stimmung den Atem stocken lässt.
Im Gespräch mit Anne Will erklärt Bender, warum alle Rezepte gegen die AfD bisher gescheitert sind und selbst erfolgreiche Realpolitik kaum hilft: Weil die AfD auf einen „ambivalenten Extremismus“ voller Emotionen setzt und sich wie keine andere Partei die Mechanismen der Social-Media-Welt zunutze macht. Doch die AfD lässt sich noch stoppen, sagt Bender. Mit welchen Mitteln? Darum geht es in dieser Folge.
Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstag, den 25. August 2026 um 15 Uhr.
Seit 2022 treibt die EU mit ihrer Strategie „REPowerEU“ den Ausbau eines Wasserstoff-Transportnetzes voran. Dafür sollen sowohl neue Pipelines gebaut als auch alte Erdgaspipelines umgerüstet werden.
*„Sie glauben fest an die Zukunft des nachhaltigen Energieträgers“und verdienen gut dabei.
01:05 Stefan Kerth: Ausgrenzung der AfD ist gescheitert
Vor dem Hintergrund der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September äußert sich Stefan Kerth, Landrat für den Landkreis Vorpommern-Rügen und ehemaliges SPD-Mitglied, über Sinn und Unsinn der sogenannten Brandmauer.
15:57 Frank Wahlig: Die Furcht vor Verlust von Macht und Geld ist die wahre Brandmauer
Frank Wahlig kommentiert das Reizthema am Beispiel der unmittelbar bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
24:18 Collin McMahon: Trump legt sich mit deutscher Antifa an
Kontrafunk-Redakteur Collin McMahon erläutert Details und Hintergründe einer Reihe von Einstufungen linksextremer Organisationen als Terrorgruppen durch die US-Regierung.
37:05 Günther Greindl: EU verweigert Diplomatie im Ukraine-Krieg
Günther Greindl, pensionierter General des österreichischen Bundesheeres, analysiert die neuesten Entwicklungen und Spekulationen im Ukraine-Krieg.
Unfälle mit E-Scootern und E-Mopeds nehmen stark zu. Der Grund: Mit einfachen Tricks werden die Gefährte so schnell wie leichte Motorräder. Dabei führen die meisten jungen Lenker sogar die Polizei an der Nase herum und liefern den Beamten wilde Verfolgungsjagden. ServusTV hat eine Streife dabei begleitet.
Ich kenne Ostdeutschland länger als das vereinte Deutschland. Ende der Achtzigerjahre kam ich als junge britische Germanistikstudentin in die DDR. Später berichtete ich aus Berlin über Mauerfall und Wiedervereinigung.
Jetzt bin ich nach Sachsen-Anhalt gereist, um zu verstehen, warum die AfD hier so stark ist und ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (35) so viele Menschen erreicht. Wer über die AfD spricht, spricht schnell über Rechtsextremismus und Brandmauern. Dafür gibt es gute Gründe. Aber wer nur darüber spricht, versteht nicht alles, was im Osten gerade passiert.
Ich habe etwas gespürt, das mir vertraut vorkam: Stolz, Trotz und das Gefühl, von „denen da oben“ nicht gesehen zu werden. 1989 brachten Menschen im Osten ein System ins Wanken. „Wir sind das Volk“ bedeutete auch: Wir können etwas verändern. An dieses Gefühl knüpft die AfD an. Wenn man damals die Welt erschüttern konnte – warum nicht noch einmal?
Simson-Kolonne, Selfies, Ost-Retro
„Der Osten bleibt anders“, steht auf einem Transparent in Naumburg. Ulrich Siegmund versteht diesen Ton: Moped, Simson-Kolonne, Selfies, Ost-Retro. Seine Botschaft: Wir lassen uns nicht verbiegen. Natürlich steckt darin Verklärung. Die DDR war eine Diktatur. Aber deshalb jedes Gefühl dahinter für falsch zu erklären, wäre zu einfach.
Hunderte Einwohner blockieren mit Liegestühlen die Fußgängerzone von Palma auf Mallorca und protestieren gegen den Massentourismus. Hintergrund ist die Rekordzahl von fast 19 Millionen Urlaubern. Die Demonstrierenden kritisieren die Übernutzung von Ressourcen, den Mangel an bezahlbarem Wohnraum und eine Infrastruktur, die nach ihrer Ansicht an ihre Grenzen stößt. Sie fordern eine Obergrenze für die Zahl der Touristen auf der Insel. Mallorca, Massentourismus, Wohnungsnot und die Belastung der Infrastruktur stehen dabei im Mittelpunkt der Proteste.
Eine Fähre mit mehr als 200 Passagieren ist vor Nordzypern in Seenot geraten. Die Küstenwache und Rettungsteams seien im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Eine Fähre mit mehr als 200 Passagieren ist vor Nordzypern in Seenot geraten. Die Küstenwache und Rettungsteams seien im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Aufnahmen der Agentur Reuters zeigen die Rettungsaktion.
Kurz nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia (türkisch: Girne) drang demnach Wasser in die Fähre ein, und es wurde ein Notruf abgesetzt. Auf Bildern des Senders CNN Türk war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden. Insgesamt sollen sich 267 Personen auf der Fähre befunden haben. Die Fähre sei auf dem Weg in das südtürkische Mersin gewesen. Die See war Medienberichten zufolge stürmisch. Der Premierminister der Türkischen Republik Nordzypern, Ünal Üstel, gab bekannt, dass es auf dem Schiff Todesopfer gegeben habe.
Der Haupttäter ist tot. Zwei seiner Opfer nehmen sich das Leben. Dann stirbt zuerst einer der engsten Komplizen und jetzt ein weiterer. Die einzig verurteilte Mittäterin schweigt im Gefängnis. Beschuldigte Promis dürfen sich in Anhörungen reinwaschen. Und der in den Fall verstrickte Präsident Donald Trump macht alles, um nicht darüber sprechen zu müssen. Neue Ermittlungen: Fehlanzeige.
Es hat den Anschein als würde der Fall um den Kinderschänder Jeffrey Epstein sukzessive begraben werden. Was es damit auf sich hat und ob die verbliebenen Täter dieses beispiellosen Skandals jemals zur Rechenschaft gezogen werden, darüber sprechen wir mit der deutsch-amerikanischen Anwältin und Bestsellerautorin Sandra Navidi.
00:00 – Einleitung: Der Fall Jeffrey Epstein wird begraben
AfD-Vordenker Hans-Christoph Tillschneider wirkt sichtlich überfordert, als es um eine Tasse mit russischem Armee-Symbol in seinem Büro geht.
Sachsen-Anhalt: Cem Özdemir sagt im Wahlkampfeinsatz für Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz einen bemerkenswerten Satz, sie verstehe „wie man aus Nazis gute Bürger macht“.Ein Satz, der sofort Fragen nach Doppelstandards aufwirft: Während linke Parteien AfD-Politikern jahrzehntealte Vereinsmitgliedschaften vorhalten, wird hier offen über eine handfeste Neonazi-Vergangenheit im eigenen Lager gesprochen.
Im hessischen Oldendorf sind bei einer Auseinandersetzung zwischen „zwei Gruppen“ mindestens sieben Menschen teils schwer verletzt worden, mit Stich- und Schusswunden, zwei wurden von einem Auto erfasst. Die Polizei spricht von „noch unklaren Hintergründen“.
Zum Schluss der Blick nach Island: Bei einem Referendum haben 52,8 Prozent der Isländer gegen eine Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen gestimmt.
🕗 In diesem Video:
00:00 – Russland-Tasse bei AfD-Politiker Tillschneider
08:08 – Özdemir greift in Grünen-Wahlkampf Sachsen-Anhalt ein
🚨 Die große Panik!Kurz vor der Wahl will die Bundesregierung das AfD-Verbot
Die Bundesregierung gerät bei ihren Reformvorhaben zunehmend unter Druck. Arbeitsministerin Bärbel Bas steht wegen umstrittener sozialpolitischer Reformen in der Kritik. Gleichzeitig sorgt die Debatte über ein mögliches AfD-Verbotsverfahren für politische Nervosität. SPD und Grüne treiben die Diskussion voran, während Kritiker darin ein Ablenkungsmanöver und einen Versuch sehen, vor Wahlen die AfD zu schwächen.
Darüber spricht Deutschland heute:
▶️ Streit ohne Ende – Bärbel Bas geht auf eigene Reformen los
▶️ Die große Panik! Kurz vor der Wahl will die Regierung das AfD-Verbot
▶️ Die CDU in der Links-Rechts-Falle: Die Schicksalswoche für den Kanzler
▶️ RTL-Skandalauftritt und Aussetzer bei EU-Abendessen! Was ist bloß mit Merz los?
NIUS-Moderator Alexander Kissler begrüßt am 31. August 2026 im NIUS Live-Studio seine Gäste: Julian Reichelt, NIUS-Chefredakteur Pauline Voss, stellvertretende NIUS-Chefredakteurin Waldemar Hartmann, NIUS-Kolumnist
Friedrich Merz warnt eindringlich vor der AfD – doch ist das wirklich eine Warnung oder inzwischen die wichtigste Wahlkampfstrategie der CDU? Im ARD Sommerinterview richtet Bundeskanzler Friedrich Merz einen deutlichen Appell an die Wähler in Sachsen-Anhalt. Sollte die AfD dort stärkste Kraft werden und möglicherweise den Ministerpräsidenten stellen, drohe dem Bundesland laut Merz „erheblicher Schaden“. Besonders drastisch fällt seine Warnung mit Blick auf die Wirtschaft aus: Merz bezweifelt, dass unter einem AfD Ministerpräsidenten noch internationale Investoren nach Sachsen-Anhalt kommen würden, um neue Unternehmen aufzubauen. Doch damit stellt sich eine entscheidende Frage:
Wie sieht eigentlich die wirtschaftliche Bilanz der CDU aus?
Und warum wird seit Jahren immer wieder vor angeblich dramatischen wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung gewarnt?
Ist die Angst vor wirtschaftlichem Schaden tatsächlich begründet – oder ist die Warnung vor der AfD längst zu einem zentralen politischen Instrument geworden?
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026 verschärft sich der politische Kampf. Die CDU will eine AfD-Regierung unbedingt verhindern. Friedrich Merz kündigt an, in den letzten Tagen vor der Wahl alles dafür zu tun. In diesem Video schauen wir uns die Aussagen von Friedrich Merz genauer an und stellen die Frage, ob die CDU noch mit ihrer eigenen politischen Bilanz überzeugt – oder ob zunehmend die Angst vor der AfD zum wichtigsten Argument im Wahlkampf wird.
Am 12. August 2026 hat das Bundeskabinett die größte Reform des Nachrichtendienstrechts seit Bestehen der Bundesrepublik beschlossen. Noch ist es kein Gesetz. Aber der Entwurf steht. Kernpunkt: Anwälte, Seelsorger und Journalisten sollen absolut geschützt bleiben. Ärzte, Psychotherapeuten und Apotheker nicht. Für sie gilt eine Abwägung. Das kann heißen: Gespräche aufzeichnen. Praxisräume heimlich betreten. Technik installieren. Bundesärztekammer, KBV und Apotheker schlagen Alarm. Innenminister Dobrindt hält die Vorwürfe für unbegründet und spricht von angemessenem Vorgehen.
In diesem Video: die Fakten, die Zwei-Klassen-Regelung und was das künftig für Patienten bedeuten würde. Nicht als Panik. Als Prinzipienfrage.
Die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist nicht, die Bürger politisch umzuerziehen, sondern sie zu informieren. Diesen Grundsatz macht Daniel Wald, Abgeordneter der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, in der Debatte zum Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch Transparenz und Reformwillen stärken“ (E11), deutlich. Wald betont, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk die nötige Neuaufstellung nicht aus eigener Kraft heraus umsetzen könne. Die bisherigen Reformschritte seien nicht ausreichend, weshalb die AfD-Fraktion ein Sondervotum verfasst hat. Aus Sicht der AfD-Fraktion ist eine umfassende Neuaufstellung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks unumgänglich.
Die Devise muss lauten: Grundfunk statt Zwangsabgabe, Informationsvermittlung und politische Neutralität statt Indoktrination.
Migration und Gesundheitssystem – viele haben mir geschrieben, dass ich in meiner Folge über die Krise des Gesundheitssystems diesen Aspekt nicht betrachtet habe.
Der Zusammenhang von Migration und Zuwanderung ist komplex: Migration kostet das Gesundheitssystem Geld – gleichzeitig würde es ohne ausländische Ärzte und Pflegekräfte an vielen Stellen kaum noch funktionieren.
Entscheidend ist deshalb nicht die simple Frage „Migration – ja oder nein?“, sondern welche Menschen kommen, wie schnell Integration in Arbeit gelingt und wer für ihre medizinische Versorgung bezahlt.
Zeit für eine ehrliche Rechnung über Migration, Milliardenkosten und die Zukunft unseres Gesundheitssystems.
Willkommen zu den 5vor12 NEWS vom Sonntag, 30. August 2026 – Deinem kompakten Nachrichten-Überblick des Tages!
📺 In der heutigen Ausgabe blicken wir auf aktuelle politische Umfragen, die schwere Wirtschaftskrise in Deutschland, schockierende Entwicklungen in der Medizinforschung, die Debatte um Arbeitsplätze durch KI und Roboter sowie die Absurditäten des Tages.
⏱️ TIMESTAMPS:
00:08 – POLITIK UND GESELLSCHAFT – AfD bleibt mit 29 % stärkste Kraft – Union fällt auf 20 % // Bürokratieabbau größter Hebel gegen Produktivitätskrise – Studie kritisiert Staat // Wanderungssaldo kehrt sich um – Mehr Polen ziehen zurück als nach Deutschland // 55.000 Lehrkräfte fehlen – Qualitätseinbußen im Unterricht deutlich // Schülerin darf AfD-Praktikum nicht machen – Schulleitung beruft sich auf Verfassungsschutz // Pfarrer kandidiert für Linke – Kirchenkreis gewährt Sonderurlaub // WDR ignoriert Gerichtsbeschluss – 5.000 Euro Ordnungsgeld // 15-Jähriger tötet ukrainischen Vater – Islamistische Radikalisierung geprüft // Linke-Wahlkampf mit „Intifada“-Rufen – Grüne distanzieren sich von Koalition
02:14 – WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN – BioNTech bricht Krebsimpfstoff-Studie ab – Höhere Sterblichkeit in Behandlungsgruppe // Deutschland mit höchsten Strompreisen der G20 – Nur ein Drittel für Erzeugung // Start-up-Finanzierungen auf Rekordhoch – Aber 188.000 Firmen schließen // OpenAI kauft Aktien zurück – Milliardenverlust und Führungskrise // Arbeitsmarkt stagniert – Arbeitslosenquote bei 6,5 %
06:22 – NACHRICHTEN AUS DEM AUSLAND – Birmingham geht juristisch gegen patriotische Flaggen-Aktion vor // Island lehnt EU-Beitrittsverhandlungen knapp ab // US-Regierung geht gegen Antifa-Netzwerke vor – Auch deutsche NGOs betroffen
08:40 – TECH NEWS – Oak Deer Robotics stellt KI-Kochroboter vor – 4.000 Filialen bereits ausgestattet // Meta stoppt „Project OT“ – KI-Ersatz scheitert an Technik und Mitarbeiter-Widerstand // Bill Gates fordert Robotersteuer und „Human Reserved“-Quote // Claude bekommt Webbrowser und Gedächtnis – Sicherheitsexperten warnen vor Prompt-Injections // China produziert 128.000 KI-Kurzserien – 690.000 Jobs betroffen
12:28 – DIE ZAHL DES TAGES – 55.000 Lehrkräfte fehlen bundesweit – Jeder zweite Lehramtsstudent unterrichtet als Vertretung
13:33 – NEUES AUS ABSURDISTAN – Schülerin muss Praktikum bei AfD-Abgeordneten absagen – Nun bei Mutter // Pfarrer kandidiert für Linke – Kirchenkreis gewährt Sonderurlaub // WDR zahlt 5.000 € Ordnungsgeld wegen YouTube-Clip // 15-Jähriger tötet Vater – Islamismus-Verdacht // Linke duldet „Intifada“-Rufe – Grüne zweifeln an Regierungsfähigkeit der Linken
17:23 – DIE POSITIVE NACHRICHT DES TAGES – FDP fordert Bonus für krankheitsfreie Beschäftigte – statt AU-Pflicht ab Tag 1
18:33 – WAS MORGEN WICHTIG WIRD – 20. International Conference on Plasma Surface Engineering in Erfurt – Fokus auf neue Beschichtungsverfahren
💬 Was war für dich die Nachricht des Tages? Haben wir ein wichtiges Thema übersehen? Schreib es uns gerne in die Kommentare!
Kai Zorn trifft die Geologen Christian Schlüchter und Christoph Korte zu einem Gespräch am Morteratschgletscher. Gemeinsam beleuchten sie die wissenschaftliche Bedeutung eines über 10.000 Jahre alten Baumfundes. Dabei werden klimatische Schwankungen, die Dynamik von Gletscherbewegungen sowie die komplexen Prozesse der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Alpenlandschaft diskutiert.
… kranke, alte Menschen auch bevorzugt bei Hitze, viel mehr aber bei Kälte. Gesunde Menschen ertragen die Hitze und sterben nicht! Jedenfalls nicht wegen der Hitze! Meine Meinung – Rüdiger Stobbe
Deutschland sei täglich Ziel hybrider Kriegsführung, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und spricht von einem „Schattenkrieg des 21. Jahrhunderts“. Der Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle ist der bislang spektakulärste Fall einer wachsenden Serie, die von Drohnenangriffen über Cyberattacken bis hin zu Brandanschlägen reicht. Zuletzt reiste CIA-Direktor John Ratcliffe unangekündigt nach Moskau, laut Medienberichten auch um den Kreml vor weiterer Eskalation gegen Nato- Verbündete zu warnen. Caren Miosga diskutiert mit ihren Gästen, wie weit Russlands Präsident Wladimir Putin bereit ist zu gehen, wie gut Deutschland auf diesen hybriden Krieg vorbereitet ist und ob die Bundesregierung eine wirksame Strategie zur Abwehr dieser Gefahren verfolgt.
Zu Gast im Studio:
Wolfgang Schmidt (SPD), ehemaliger Chef des Bundeskanzleramts
Hanna Notte, Russland- und Sicherheitsexpertin
Nico Lange, Politikwissenschaftler und Publizist
Alle aktuellen Informationen, weitere Nachrichten und tagesschau24 im Livestream: https://www.tagesschau.de/
In Kissler Kompakt (KK 349) analysiert Alexander Kissler die politische Ausrichtung des Deutschlandfunks.
Seine These: Der öffentlich-rechtliche Sender vermittle in Themenauswahl, Kommentaren und verschiedenen Sendungsformaten zunehmend eine grün-linke Perspektive, statt unterschiedliche politische Positionen ausgewogen abzubilden.
Im Fokus stehen mehrere Beiträge vom 25. August aus den Sendungen „Umwelt und Verbraucher“, „Campus und Karriere“, „Corso“, „@mediasres“ und „Kultur heute“. Kissler beschäftigt sich mit der Berichterstattung über Klimawandel und Windkraft, Migration und muslimische Schüler, den Umgang mit rechten Positionen und der AfD sowie einem Feature über junge AfD-Wähler. Auch ein Kommentar von Friederike Sittler über Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird thematisiert.
👉 Wie ausgewogen berichtet der Deutschlandfunk über politisch umstrittene Themen?
👉 Wo verläuft die Grenze zwischen journalistischer Einordnung und politischer Positionierung?
👉 Und erfüllt ein beitragsfinanzierter Sender seinen Auftrag, wenn bestimmte politische Perspektiven besonders häufig zu Wort kommen?
Die russische Offensive in der Ukraine kann in einigen Regionen tatsächlich Landgewinne verzeichnen – wenn auch sehr langsam. ntv-Korrespondent Rainer Munz blickt voraus auf den nahenden Winter und erklärt ein Manöver der russischen Marine.
Kanal-Abo: https://www.youtube.com/c/ntvNachrich…
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Mittlerweile ist es doch Europas Krieg. Oder wer finanziert die Ukraine?
Exklusives Interview mit Finnlands Präsident: Alexander Stubb hat deutsche Warnungen vor einem russischen Angriff auf die NATO bis 2029 zurückgewiesen. Auch einen Einsatz von Nuklearwaffen hält Stubb für unwahrscheinlich. Die einzige Möglichkeit für Russland, den Krieg zu eskalieren, bestehe aus einer Mobilmachung – nur so könne Putin den Krieg fortsetzen.
+++ Original Audio included
+++ Exclusive interview with Finland‘s President: Alexander Stubb has rejected German warnings of a Russian attack on NATO by 2029. Stubb also considers the use of nuclear weapons unlikely. He says Russia’s only option for escalating the war would be a new mobilization — the only way Putin could keep the war going.
Paul Ronzheimer unterwegs im zerrissenen Osten! Ganz Deutschland blickt nach Sachsen-Anhalt. Bei der bevorstehenden Landtagswahl könnte erstmals ein AfD-Politiker Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes werden. Eine Wahl, die weit über Sachsen-Anhalt hinaus politische Folgen haben könnte. Paul Ronzheimer reist deshalb mehrere Tage durch das Land – von Halberstadt über Querfurt und Arneburg bis nach Magdeburg – und will wissen:
Was bewegt die Menschen wirklich?
Und warum ist die Stimmung so aufgeladen?
Ronzheimer spricht mit AfD-Wählern und Gegnern, erlebt eine aufgebrachte Demonstration und trifft einen ehemaligen überzeugten AfD-Mann, der rechtsextreme Umtriebe in den eigenen Reihen öffentlich machte.
Er begleitet den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider, einen der Köpfe hinter dem Wahlprogramm, konfrontiert ihn mit seinen politischen Vorstellungen und trifft einen Lehrer, der nach Kritik an der AfD Ärger mit dem Schulamt bekam. Schließlich begegnet er einem CDU-Politiker, der offen gegen die Brandmauer argumentiert. Dabei hört Ronzheimer radikale, wütende, aber auch überraschend leise Stimmen.
Und er stellt fest: In diesem Wahlkampf geht es erstaunlich wenig um Sachsen-Anhalt allein. Es geht um Krieg und Frieden, Migration, Russland, die Brandmauer – und um die Frage, in welche Richtung sich Deutschland verändern könnte. Eine Reise durch ein Bundesland vor einer Wahl, die zur Richtungsentscheidung für das ganze Land werden könnte.
Die CDU hat in der Vergangenheit damals sinnvoll erscheinende Entscheidungen getroffen, die sie heute in eine nicht mehr aufzulösende Klemme geführt hat.
Welches sind die dahinterliegenden Mechanismen und welche strategischen Möglichkeiten hat die CDU jetzt noch?
Verhandlungsmacht und die Aufgabe von Alternativen
Im strategischen Kontext reduziert der kategorische Ausschluss potenzieller Partner die eigene Verhandlungsposition. Die Eliminierung der besten Alternative außerhalb einer Einigung (BATNA – Best Alternative to a Negotiated Agreement) generiert ein sogenanntes Hold-up-Problem. Akteure zwingen sich selbst in asymmetrische Verhandlungen, da verbleibende Partner die mangelnde Ausweichmöglichkeit antizipieren und konditionieren können. Eine starke Verhandlungsposition erfordert zwingend das Aufrechterhalten glaubhafter, wenn auch nicht präferierter, Ausstiegsoptionen (Thomas Schelling: The Strategy of Conflict).
Ressourcenkonkurrenz und Positionsverlust
Die Verschiebung der eigenen Positionierung zur Erschließung neuer Koalitionsoptionen führt zu einer Entleerung des angestammten Profils. In der Wirtschaft entspricht dies dem Innovator’s Dilemma: Ein Akteur verweigert die Anpassung an ein neues Umfeld, um kurzfristig Marktanteile (hier: Koalitionen) abzusichern, verliert dadurch aber seine Kernposition. In der Biologie beschreibt das Konkurrenzausschlussprinzip ein ähnliches Phänomen: Räumt eine Spezies ihre spezifische Nische, wird diese unweigerlich von einem neuen Akteur besetzt, während die Stammspezies in einem ressourcenarmen, hochkompetitiven Umfeld unterliegt.
Paradoxien der Grenzziehung
Eine Taktik der strikten Ausgrenzung erzeugt kontraintuitive Effekte. Das Commitment-Paradoxon zeigt, dass die absolute Selbstbindung an eine „Brandmauer“ eine taktische Schwäche darstellt, da sie den eigenen Handlungsspielraum minimiert, anstatt den des Gegners zu begrenzen. Zudem führt die Ausgrenzungsstrategie dazu, dass die sanktionierte Partei ein Monopol auf systemische Oppositionsstimmen erhält.
Systemische Trägheit und Entscheidungsfehler
Die Persistenz einer einmal gewählten, aber nicht mehr funktionalen Strategie resultiert aus internen Organisationsstrukturen. Nach dem Abilene-Paradoxon (Jerry Harvey) konvergiert kollektives Verhalten oft gegen eine Entscheidung, die von den einzelnen Akteuren individuell abgelehnt wird. Das Prinzip der „Escalation of Commitment“ (Sunk Cost Fallacy) verhindert eine Neuausrichtung: Die massiven rhetorischen und politischen Vorinvestitionen erzwingen das Festhalten an der Strategie, da eine Abkehr eine kognitiv teure Negation der bisherigen Position bedeuten würde. Hinzu kommt das Eherne Gesetz der Oligarchie (Robert Michels), nach dem die Selbsterhaltung der Funktionärsebene kurzfristige Positionsabsicherung über langfristige strukturelle Erholung stellt.
Wie entsteht eigentlich das Herzstück eines E-Autos?
ZDF-China-Korrespondentin Miriam Steimer hat einen exklusiven Einblick in eine der modernsten Batteriefabriken Chinas erhalten. In Jiaxing, etwa 100 km südwestlich von Shanghai, produziert einer der zehn weltweit größten Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriezellen Akkus für den Weltmarkt. Ob für E-Autos oder als Heimspeicher für die eigene Photovoltaikanlage – die Technik aus dieser Fabrik steckt in immer mehr Geräten unseres Alltags.
Deutschland begann den Zweiten Weltkrieg und bombardierte Städte wie Warschau, Rotterdam, London und Stalingrad.
Später zerstörten britische und amerikanische Bomber große Teile deutscher Städte. In Dresden und Hamburg entstanden gewaltige Feuerstürme, Zehntausende Zivilisten starben.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit dem Militärhistoriker Matthias Strohn über die Geschichte des Bombenkriegs.
Wie entwickelte sich aus den ersten Bombenabwürfen des frühen 20. Jahrhunderts das sogenannte „Moral Bombing“?
Warum nahmen die Alliierten gezielt die Moral der deutschen Bevölkerung ins Visier?
Und welchen militärischen Nutzen hatten die Angriffe tatsächlich?
Außerdem geht es um den Mythos Dresden und die bis heute umstrittene Frage, ob die Flächenbombardements militärisch notwendig, moralisch vertretbar oder sogar Kriegsverbrechen waren. Strohn erklärt, wie die DDR und später Rechtsextreme die deutschen Opfer instrumentalisierten – und weshalb die damaligen Reaktionen der Deutschen an den heutigen Umgang vieler Russen mit ukrainischen Drohnenangriffen erinnern. Eine Folge über Täter und Opfer, historische Verantwortung und die Frage, ob man das Leid deutscher Zivilisten anerkennen kann, ohne zu vergessen, wer diesen Krieg begonnen hatte.
Mit Bill und Tom Kaulitz, Didi Hallervorden und AfD-Kulturpolitiker Hans-Thomas Tillschneider. aspekte-Moderator Jo Schück reist durch Sachsen-Anhalt und zeigt, wie um Kunst, Kultur und Identität gestritten wird. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 6. September 2026 erstmals Regierungsverantwortung übernehmen. Im Wahlkampf fordert sie ein Bekenntnis zu Patriotismus, deutschen Werken und weitere, tiefgreifende Veränderungen in der Kulturpolitik. Was passiert mit Kunst und Kultur, wenn die Partei tatsächlich an die Macht kommt? Theater, Museen, Kirchen und Künstler im Land diskutieren diese Frage längst als konkrete Zukunftsfrage.
„Mich stört folgendes. Ich bis schwul, ich bin ein Mann , und ich bin mit einem Mann verheiratet. Aber sorry, ich bin nicht queer, ich parke noch nicht mal falsch , ich zahle Steuern, (viel) alle meine Autos haben TÜV, mein pol. Führungszeugnis hat keine Einträge, und meine Mülltonnen stehen grade und ordentlich vor dem Haus. Ich trage keine Frauenkleider, keinen Schmuck, nicht mal einen Ring, ich habe keine Tattoos, ich rede völlig normal, so dass die meisten Menschen garnicht wissen dass ich schwul bin. Ich mache aber auch kein Geheimnis draus. Mir geht das ganze schwule getue, wo Männer meinen , sie müssten reden wie Frauen, und laufen wie Frauen , total auf den Senkel. Ich gehe nicht in die Szene, ich gehe nicht zum CSD, und ich hab auch heteros in meinem Freundeskreis, aber Queer ?? Sorry Queer bin ich nicht, ich sehe Queer als Beleidigung an. Ich will mit den Leuten die aktiv beim CSD sind und deren einziger Lebenszweck darin besteht, mit gebrochenen Handgelenken zu rauchen und zu kreischen, nicht in einen Topf geworfen werden. Ich wähle seit Jahren die AFD und hoffe sie kommt an die Regierung. zudem kann ich versichern, dass die meisten schwulen kaum sichtbar sind, genau wie die meisten heteros kaum sichtbar sind. Mich stösst dieser Queerkram eher ab, aber er ist mir auch egal, jeder kann machen was er will solange er anderen keinen Schaden zufügt. Viele Migranten fügen den Einheimischen aber Schaden zu, teil auch schweren Schaden, s. Marius Dick. (tot mit 22) So das wollte ich mal sagen. Danke.“
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Der meist gelikte Kommentar zum WELT-Artikel oben stammt von Hermann K.:
„Diese Überhöhung von Minderheiten und ihr Angebot, speziell an pubertierende Jugendliche, dass ein Ausleben all der möglichen sexuellen Verirrungen ihre Probleme lösen würde, ist schwer zu ertragen. Dieses sind Anzeichen eines fetten, orientierungslosen, dekadenten Wohfahrtstaates, der sich im Absturz befindet. Minderheiten sind zu schützen, aber nicht andauernd als begehrenswerter, überlegener Lebensentwurf darzustellen, für den mit Steuergeld iüber unzählige NGO’s geworben wird.“
4. Juni 1940. 338.000 britische und französische Soldaten drängen sich bei Dünkirchen auf Schiffe. Hinter ihnen brennende Wracks. Vor ihnen ein ungewisser Weg über den Ärmelkanal. Die deutsche Armee steht nur etwa 50 Kilometer entfernt. Hitlers Panzer haben Frankreich in drei Wochen aufgerissen. Die Wehrmacht kontrolliert die Benelux-Staaten und Nordfrankreich. Paris wird in zehn Tagen fallen. Großbritannien rechnet mit einer Invasion. Seine Armee hat fast alle schweren Waffen an den französischen Stränden zurückgelassen. Das Fighter Command hat weniger als 700 Jäger. Die Kriegsmarine bleibt ein Faktor, ist nach Norwegen aber schwer angeschlagen. In Berlin wirkt der Sieg greifbar. In London fühlt sich die Niederlage möglich an.
Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen des NS-Staates. Es galt, durch die Unterwerfung des Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen zu etablieren. Die Doku betrachtet die Werdegänge von vier Menschen, die aktiv mitwirkten oder zu Opfern wurden. Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der „neuen Welt“, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film „M“, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.
Dokumentarfilm von Jean-Marie Barrere (F 2023, 103 Min)
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Es ist erst ein Jahr her …
Ulrich Siegmund am 11.8.2025 in Hamburg
Da habe ich das erste Mal von dem Mann gehört und etwas später geschrieben:
„AfD im Parlament: Der Weg zur Regierungsverantwortung“
In der jüngeren Parteiengeschichte ist keine Partei so erfolgreich wie die AfD. 2013 gegründet, gelang der AfD ein Siegeszug nach dem anderen in die Parlamente. 2014 zog die AfD in das EU-Parlament ein, es folgten weitere Erfolge bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im Jahr 2015 gelang der AfD in Hamburg der Sprung ins Parlament – und damit erstmals in einem westdeutschen Bundesland. 10 Jahre später ist die AfD in den deutschen Parlamenten als feste Oppositionsgröße etabliert. Mit unzähligen Anfragen schaut die AfD den Landesregierungen auf die Finger, mit Anträgen macht sie politische Lösungsvorschläge.
Im Jahr 2025 ist die AfD bundesweit zur zweitstärksten Kraft geworden, in vielen ostdeutschen Bundesländern sogar stärkste Kraft. Mit den beachtlichen Wahlergebnissen im Rücken, sowie wachsenden Mitgliederzahlen stellt sich unweigerlich die Regierungsfrage.
Ulrich Siegmund ist Vorsitzender der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Er ist 1990 in Havelberg geboren, verheiratet und hat eine Tochter.
Siegmund ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zudem schloss er ein Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL mit dem Bachelor ab.
Seit 2016 ist er Mitglied der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzender.
Für die Landtagswahl 2026 wurde er zum AfD-Spitzenkandidat gewählt. Siegmund hat unter deutschen Politikern einen der erfolgreichsten TikTok-Kanäle mit über 560.000 Abonnenten.
Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit. Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.
Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen. Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.
Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP – falls er es schafft.
Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen.
Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund – {ungeskriptet}
Dr. Götz Ruprecht ist promovierter Kernphysiker und ein renommierter Vordenker für innovative Kernenergietechnologien. Nach seiner erfolgreichen Promotion in Kernphysik an der Technischen Universität (TU) Berlin verlagerte er seinen wissenschaftlichen Schwerpunkt nach Nordamerika.
Seit 2004 forscht er als Research Associate am TRIUMF in Vancouver, dem nationalen kanadischen Forschungslabor für Teilchen- und Kernphysik.
Internationale Bekanntheit erlangte Dr. Ruprecht als maßgeblicher Erfinder und Entwickler des Dual-Fluid-Reaktors – eines zukunftsweisenden Kernreaktorkonzepts, das auf maximale Effizienz, die Nutzung bisheriger radioaktiver Abfälle und völlig neue Sicherheitsstandards abzielt.
00:00 Begrüßung, Molybdän-99-Krise und der Weg zum Dual Fluid Reaktor
07:01 Grundlagen: Energiedichte und Ineffizienz heutiger Leichtwasserreaktoren
10:10 Der Erntefaktor (EROI): Kernenergie im Vergleich zu Erneuerbaren Energien
17:40 Überregulierung und immer längere Bauzeiten von Kernkraftwerken
22:45 Das Prinzip des Dual Fluid Reaktors: Flüssiges Uran-Eutektikum und Bleikühlung
27:11 Strukturmaterialien für 1000°C (Refraktärkeramiken) und Wirtschaftlichkeit
33:09 Passive Sicherheit und Selbstregulierung durch den Temperaturkoeffizienten
39:10 Entsorgung: Spaltprodukte ausgasen und Atommüll zur Stromerzeugung nutzen
41:42 Entwicklungsstand: Das kritische Demonstrationsexperiment in Ruanda
46:42 Firmenstruktur in Kanada, Supervoting Shares und Finanzierung des Serienbaus
51:22 Günstige Wasserstoffproduktion und synthetische Kraftstoffe (z.B. Hydrazinhydrat)
55:58 Lastfolgebetrieb im Netz und Stromgestehungskosten (LCOE)
1:03:04 Die politische Landschaft in Deutschland, Widerstände und europäische Förderungen
1:09:55 Rohstoffsicherheit: Uran aus Altlasten und Extraktion aus dem Meerwasser
1:14:18 Ist Kernenergie erneuerbar? Uran-Reserven für hunderte Millionen Jahre
1:17:29 Ausblick: Erntefaktor 5000, neue Technologien und Verabschiedung
Das Gespräch wurde am 6. August 2026 in Leonberg aufgezeichnet
Unser Zeitzeuge Axel Krause hatte den Mut, alte Wunden wieder aufzureißen – nun ist Sven Hüber nach der Apollo News Recherche zurückgetreten. Warum es noch viel mehr DDR-Aufarbeitung braucht, erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von Larissas Woche.
Immer mehr Schulden, aber kaum noch Wirtschaftswachstum das könnte verheerende Folgen für die Kreditwürdigkeit Deutschlands haben. Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat angedroht, Deutschland herabzustufen. Noch hält das Land das Spitzenrating Triple-A, doch bei einer Herabstufung drohen den Bürgern explodierende Zinsen für Autos und Immobilien.
Bei NIUS Live am Abend rechnet Peter Hahne mit der Schuldenpolitik von Kanzler Merz und Finanzminister Klingbeil ab: Jeder Euro, der für Klima, Ukraine oder Migration verprasst werde, lande auf der Seite der Schuldentilgung – und am Ende müssten die Kinder und Enkel die Zinsen zahlen. Sein Vorwurf: Die Regierung handle nach dem Motto „Nach uns die Sintflut“. Während Länder wie die Niederlande, Schweden und Dänemark deutlich niedrigere Schuldenquoten hätten, bleibe der angekündigte Reformkurs der CDU folgenlos.
Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Munitionslager nahe Kiew wurden mindestens 27 Menschen getötet. Wohnhäuser, ein Senioren- und ein Behindertenheim wurden schwer getroffen. „Die Russen setzen immer neue Drohnen ein“, sagt Christoph Wanner, Korrespondent, bei WELT TV.
Von Dirk Maxeiner •Volkswagen hat es vermasselt. Ein willfähriges Management wollte der Politik zu Diensten sein und musterte gegen den Willen der Kunden selbst erfolgreiche Kultautos wie den VW-Bus aus. Jetzt sitzt man auf den Trümmern der fehlgeschlagenen E-Auto-Strategie und wird wohl bald damit beginnen, Einweg-Autos nach chinesischem Vorbild zu produzieren. Und das soll technisch, ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein?
Beitragsbild: Achgut.com K.I
Die „International Academy of Astronautics“ (IAA) hat in diesem Sommer neue Richtlinien dafür herausgegeben, wie der Mensch korrekt mit Außerirdischen in Kontakt tritt, respektive wie er sich zu verhalten hat, falls diese versuchen, ihm eine Botschaft zu übermitteln. Ich finde die neuen Regeln äußerst hilfreich, erlauben sie mir doch eine einwandfreie Kommunikation mit Bewohnern von Paralleluniversen, wie beispielsweise Grüne, Qualitätsjournalisten, Volkswagen-Chefs, Windmacher, Claudia Kemfert und Marcel Fratzscher.
Ich habe mir die sogenannte SETI-Check-Liste (Search for Extraterrestial Intelligence) sicherheitshalber mit einem Magnet am Kühlschrank befestigt, damit ich sie jederzeit zur Hand habe. Nein, ich vermute in meinem Kühlschrank keine höhere Intelligenz, sondern schaue da nur öfter mal vorbei, um herauszufinden, ob sich inzwischen vielleicht ein lohnender Imbiss eingefunden hat – eine typische Übersprungshandlung bei angestrengtem Nachdenken.
Von Achgut.tv •Friedrich Merz ist wieder da. Und damit das auch jemand bemerkte, gab es gleich eine Kabinetts-Klausur. Mit fantastischen Ergebnissen: Kalte Progression gegen die Klimaerwärmung – oder so ähnlich. Mario Voigt will gar nicht erst gehen und Herbert Grönemeyer gab in Magdeburg den wilden Domknaben.
Im Wahlkampf im Osten bringt Kanzler Friedrich Merz knappe Haushaltsmittel mit Ukraine-Hilfen in Verbindung. Kritiker warnen vor einer Spaltung zwischen Sozialem und Sicherheit. „Ohne Sicherheit ist alles andere nichts“, sagt ein Sicherheitspolitiker bei WELT TV.
United Nations • Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temparatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossilerBrennstoffe. …
Friedrich Merz besucht die Rettungsdienste nach dem verheerenden Waldbrand im Hürtgenwald, wo er die Bühne sofort nutzt, um Angst vor dem Klimawandel zu verbreiten. Er übernimmt so unhinterfragt die Rhetorik von Panikmachern wie Karl Lauterbach und den Grünen.
We’re nearly halfway through the 2020s, dubbed the most decisive decade for action on climate change. Where exactly do things stand? Climate impact scholar Johan Rockström offers the most up-to-date scientific assessment of the state of the planet and explains what must be done to preserve Earth’s resilience to human pressure.
If you love watching TED Talks like this one, become a TED Member to support our mission of spreading ideas: https://ted.com/membership
Berlin – Die Technische Universität München (TUM) – globalen Rankings zufolge die beste Hochschule in der EU – stellt am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt eine Studie mit dem etwas sperrigen Titel „Defossilisation statt Dekarbonisation“ vor. Doch die Ergebnisse der Arbeit der Spitzenwissenschaftler haben es nach BILD-Informationen in sich, stellen sie doch eine schonungslose Abrechnung mit den Irrtümern der EU-Klimaschutzpolitik im Automotive-Bereich seit 2019 dar.
TUM-Präsident Professor Thomas Hofmann, der die Studie initiiert hat, bilanziert in der Einladung zur Pressekonferenz am Dienstag: „Das jetzt vorliegende White Paper der TUM zeigt eine substanzielle Fehlsteuerung der europäischen Politik in ihrer Klimastrategie. Hauptkritikpunkt der Top-Wissenschaftler: E-Autos sind im Gegensatz zur Annahme in der EU‑Klimaverordnung 2019/631 NICHT CO2‑frei und damit auch NICHT klimaneutral!
CO₂-Einsparung um nur 41 Prozent
In einer Zusammenfassung der TUM-Studie, die BILD vorliegt, heißt es: Die „systematische Auswertung von 19 Studien und 47 Szenarien“ zeige, dass batterieelektrische Fahrzeuge im Vergleich zum Verbrenner die CO2‑Belastung in aller Regel zwar reduzierten, aber im Durchschnitt nur um 41 Prozent.
RUMMS! Denn das ist weit entfernt von der Klimaneutralität, die die EU der Elektromobilität zuspricht und in ihren Klimaschutz-Regeln seit 2019 entsprechend honoriert. Damit deckt die laut TUM „derzeit umfassendste Studie auf der belastbarsten Datengrundlage zu diesem Thema“ nichts weniger als die große Auto-Lüge der EU-Klimapolitik auf!
Wir müssen endlich offen über die Risiken der Briefwahl sprechen! Dass die Briefwahl das Wahlgeheimnis einschränkt, sage nicht ich – das sagt das Bundesverfassungsgericht. Trotzdem sollen Sie darüber nicht reden: BILD nennt kritische Fragen „Geraune“, die Tagesschau „Falschbehauptungen“. Dabei beantragt in Magdeburg gerade jeder Dritte die Briefwahl.
In diesem Video zeige ich Ihnen die Zahlen, die Tricks zweier Großredaktionen – und warum ausgerechnet die Parteien, die Wähler verlieren, die Briefwahl so lieben.
📊 Von 6 auf 18 Millionen: Die Briefwahl-Zahlen seit 1994
👉 Warum BILD seine Überschrift heimlich änderte
📊 Magdeburg und Halle: Die aktuellen Antragszahlen
👉 Betreutes Wählen – was das Gesetz wirklich erlaubt
📊 Wer die Pflegeheime in Deutschland betreibt
👉 Die Diakonie, das Hospiz und die gekündigte Mitarbeiterin
Während die links-grüne Regierung die Demokratie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen feiert, kollabiert in Magdeburg gerade das Fundament „unserer Demokratie“: In hunderten Fällen wurden Briefwahlunterlagen doppelt verschickt und die Bürger werden angewiesen, die überzähligen Stimmzettel „einfach selbst zu vernichten“. Der Staat, der sich selbst für seine Demokratie feiert, schafft es nicht mal eine Wahl zu organisieren. Es gibt keine Garantie dafür, dass diese Stimmen nicht doch in die Auszählung fließen. In Magdeburg erhalten Betroffene nun dritte Unterlagen mit neuen Nummern, während die Kontrolle über den Verbleib der „unbrauchbaren“ Zettel faktisch aufgegeben wurde. Alles liegt in der Hand der Behörden.
Der Jurist Ulrich Vosgerau spricht mit Maximilian Tichy über diesen beispiellosen Vorgang und eine noch viel tiefergehende Wahrheit: Die Briefwahl ist im Grundgesetz eigentlich gar nicht vorgesehen. Die Verfassung geht ausschließlich vom Präsenzfall im Wahllokal aus.
Ulrich Vosgerau analysiert den Weg von der Einführung 1956 bis zur heutigen Praxis, bei der die Entscheidung über die Zulassung von Stimmen oft unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Behördenzimmern fällt. Ein Gespräch über den schleichenden Abschied von der sicheren Wahl und den Übergang in eine „Postdemokratie“.
Kapitel:
0:00 Demokratie-Heuchelei: Wenn Wahlen zur bürokratischen Farce verkommen
In einer repräsentativen Civey-Umfrage analysiert Janina Mütze die Stimmung zur deutschen Automobilindustrie. 86 Prozent der Befragten bewerten die aktuelle Lage als schlecht oder mehr als schlecht, nur acht Prozent als gut. Trotz der Krise sehen 71 Prozent die Branche als unverzichtbar für den Wirtschaftsstandort an. Zugleich erwarten 83 Prozent dauerhafte Marktverluste durch chinesische Hersteller. Bei der Frage nach staatlichen Hilfen und den Zukunftschancen in der E-Mobilität zeigt sich die Bevölkerung tief gespalten.
Jeder Kontinent liegt unter dem langjährigen Schnitt.
Politiker aus ganz Europa haben zuletzt auf die Brände in der Europäischen Union gezeigt und den Klimawandel dafür verantwortlich gemacht. Das geht am Kern der Sache vorbei: Der Klimawandel ist ein globales Phänomen und muss an globalen Daten gemessen werden. Nicht umsonst heisst es Erderwärmung – nicht EU-Erwärmung.
Die Brände in Frankreich und Spanien haben verheerende Folgen gehabt. Westlich von Bordeaux flohen mehr als 220.000 Menschen vor den Flammen. Vor den Toren Madrids verbrannten die Feuer eine Fläche von der doppelten Grösse der Hauptstadt und trieben fast 90.000 Menschen aus ihren Häusern. Wer Haus und Hof verloren hat, verdient Mitgefühl – und eine sehr viel bessere Brandschutzpolitik.
Gerald Grosz liefert eine scharfe Kritik an Friedrich Merz und den vermeintlichen Konservativen. Er vergleicht Merz mit einem Gartenschlauch, Söder mit einem Verwandlungskünstler und Merkel mit der Ahnfrau der Entkernung. Zudem rechnet er mit der CDU, CSU und ÖVP ab. Schwer ist das nicht: Konservative Versprechen dienen nur noch als Köder für die Wähler. TE Wecker über das neue Buch von Gerald Grosz „Ausgemerzt“.
Das Buch „Ausgemerzt“ können sie im Buchshop von Tichys Einblick erhalten entweder über die Webseite oder unter der Adresse https://live.tichyseinblick.shop/prod…
„Wenn man erst einmal der Meinung ist, dass man bei den ‚Guten‘ ist, kommt man gar nicht auf die Idee, dass man schlechter sein könnte.“
Don Alphonso im Sommerinterview mit Tichys Einblick.
Für Kolumnist Rainer Meyer, auch bekannt als Don Alphonso, ist das eines der grundlegenden Probleme der heutigen politischen Debatte. In seinem Garten in Ingolstadt empfängt er Maximilian Tichy und blickt auf ein Land, das sich schleichend von der Vernunft verabschiedet, und auf eine Politik, die sich ihr eigenes „Überzeugungskartell“ geschaffen hat. Auch die Berliner Blase aus Juristen, PR-Beratern und Journalisten ist Don Alphonso bekannt. Für ihn ist es ein Milieu, das von Gleichartigkeit geprägt ist und in dem Widerspruch kaum noch stattfindet. Die Folgen seien politische Fehlentscheidungen wie das Verbrennerverbot, die einmal beschlossen über Jahre hinweg fortgeschleppt werden.
Don Alphonso vergleicht Deutschland mit Norditalien. Er beschreibt den kulturellen und strukturellen Niedergang deutscher Bahnhöfe und Innenstädte im Vergleich zu Städten wie Bozen oder Florenz. Während Deutschland sich noch immer für ein reiches Land hält, floriert Norditalien – mit gepflegten Innenstädten, funktionierender Infrastruktur und sichtbarem Wohlstand.
Don Alphonso kritisiert einen wachsenden Kontrollanspruch von links und warnt vor einem „Demokratieabbau auf links gedreht“. Überwachung, Bürokratie und die Rolle der NGOs sieht er als Symptome eines Staates, der sich immer weiter von seinen Kernaufgaben entfernt. Die Rechnung dafür zahle vor allem der arbeitende Mittelstand.
Trotz bewahrt sich der Don den Sinn für das Schöne: bayerische Traditionen, die Freude an der Provokation – und den juristischen Schlagabtausch mit Robert Habeck, den er vor Gericht für sich entscheiden konnte.
Beschämende Bilanz für die versprochene Migrationswende: Im Jahr 2026 wurden lediglich 3 Syrer und 121 Afghanen aus Deutschland abgeschoben. Was Bundeskanzler Friedrich Merz und Innenminister Alexander Dobrindt als „Rückführungs-Offensive“ verkaufen, hält den eigenen Ansprüchen offenbar nicht stand: Die Zahl der Abschiebungen ausreisepflichtiger Ausländer in ihre Herkunftsländer ist im ersten Halbjahr sogar um fast ein Fünftel gesunken. AfD-Bundestagsabgeordneter Bernd Münzenmaier fordert angesichts dieser Zahlen eine konsequente Abschiebe-Offensive.
Über die Zahlen sprach Moderator Norbert Dobeleit mit Kolumnist Alexander Kissler und Autor Wolfgang Herles bei NIUS Live.
Kaum ein politischer Streamer steht derzeit so sehr im Fokus der etablierten Medien wie Mateo Westfal, bekannt als „Aktivist Mann“. Berichte und Kommentare über sein Auftreten sorgen für heftige Diskussionen. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, Journalisten und Politiker aggressiv konfrontiert und Grenzen überschritten zu haben.
Doch was ist tatsächlich passiert?
Wie bewertet Mateo Westfal selbst die Szenen, die derzeit für Schlagzeilen sorgen?
Und erkennt er sich in dem Bild wieder, das große Medien von ihm zeichnen?
Im Exklusiv-Interview mit Politik Spezial nimmt „Aktivist Mann“ ausführlich Stellung. Er spricht über die Vorwürfe gegen ihn, die Auseinandersetzungen mit Journalisten, seine Rolle als politischer Aktivist und Streamer und darüber, wie er die aktuelle Berichterstattung über seine Person bewertet.
Was steckt hinter den viel diskutierten Bildern?
Wo sieht Westfal berechtigte Kritik – und wo spricht er von falschen Darstellungen und „Fake News“?
Ein Interview über Medien, Aktivismus, politische Konfrontation und die Frage, wie unterschiedlich ein und dasselbe Ereignis dargestellt werden kann.
In ihrer unendlichen Geldgier erfindet die Regierung gerne Steuern, die niemanden stören, weil sie dafür sorgen, dass wir vernünftiger sind. Alleine, ohne Ablassgebühr sozusagen, schaffen wir es ja nicht. Die Passanten sind dann auch recht einverstanden mit der neuen Zuckersteuer, weil sie glauben, dass man nur ihr Bestes will. Generell ist das Bewusstsein, wie sehr wir von der linken Einheitspartei ganz im Sinne der DDR hinter die Fichte geführt werden – außer bei unseren Stammgästen – recht schwach ausgeprägt. Besuch erhalten wir diesmal wieder von unserem beliebten Michael Moser.
Weg mit den Windrädern! Ein Land verspargelt! Im Zuge des Green Deal sollen wir uns daran gewöhnen, dass es sich dreht, wohin das Auge reicht. Die Nutznießer dieser Entwicklung sind so zahlreich, dass man sie scheinbar nicht aufhalten kann.
Was aber passiert, wenn man an den signifikanten Umwelt-und Gesundheitsschäden nicht mehr vorbeikommt, die die Windräder erzeugen?
Bleibt dann die Zukunft unseres Landes wirklich von Windrädern geprägt?
Der Markt für Elektroautos wächst in Deutschland deutlich stärker als erwartet. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet für 2026 mit rund 817.000 Neuzulassungen vollelektrischer Pkw – ein Plus von rund 50 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark steigt die Nachfrage privater Käufer. Grund dafür ist unter anderem die staatliche E-Autoprämie. Der ZDK warnt jedoch, dass der mit drei Milliarden Euro ausgestattete Fördertopf schneller als erwartet ausgeschöpft sein könnte und fordert von der Bundesregierung frühzeitig Planungssicherheit.
Warum steigen die E-Auto-Zulassungen so stark?
Vor allem die staatliche E-Autoprämie sorgt für eine deutlich höhere Nachfrage. Besonders private Käufer entscheiden sich häufiger für ein vollelektrisches Fahrzeug.
Warum warnt der ZDK vor dem Fördertopf?
Nach Einschätzung des Branchenverbands könnte das Budget der staatlichen Förderung schneller ausgeschöpft sein als geplant. Das würde die Nachfrage bremsen und für Unsicherheit sorgen.
Was fordert der ZDK von der Bundesregierung?
Der Verband verlangt frühzeitig Klarheit darüber, wie es nach einem möglichen Ausschöpfen der Fördermittel weitergeht, damit Verbraucher und Handel Planungssicherheit erhalten.
Ab 1. September soll in Deutschland und Österreich ein neues verschreibungspflichtiges Medikament auf Cannabisbasis gegen chronische Schmerzen mit Nervenbeteiligung verfügbar sein. Im Gespräch erklärt Entwickler und CEO Clemens Fischer, für welche Patienten die Therapie gedacht ist und wie sie dosiert wird.
Das Mittel soll vor allem dann zum Einsatz kommen, wenn herkömmliche nicht-opioide Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol nicht ausreichend wirken. Fischer spricht außerdem über mögliche Nebenwirkungen, die Entwicklung des Medikaments und die schwierigen Bedingungen für Pharmaforschung und Innovation in Deutschland.
Sachsen-Anhalt 2026: Die AfD erhält gigantischen Zuspruch und steht kurz davor, die Macht zu übernehmen. Bundestagswahl 2033:
Die AfD ist mit Abstand stärkste Kraft. Der Union bleiben kaum noch Optionen, bis sie zermürbt und in der Hoffnung, die AfD werde in Regierungsverantwortung bald scheitern, Alice Weidel zur Bundeskanzlerin wählt.
Doch das ist erst der Anfang – der Aufstieg der Rechtsextremisten geht weiter, die Demokratie stirbt Stück für Stück. Ein fiktives Zukunfts-Szenario, das FAZ-Journalist Justus Bender erschreckend realistisch und mit verblüffenden Vergleichen zum Ende der Weimarer Republik in seinem neuen Buch durchspielt. Und das einem vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Stimmung den Atem stocken lässt.
Im Gespräch mit Anne Will erklärt Bender, warum alle Rezepte gegen die AfD bisher gescheitert sind und selbst erfolgreiche Realpolitik kaum hilft: Weil die AfD auf einen „ambivalenten Extremismus“ voller Emotionen setzt und sich wie keine andere Partei die Mechanismen der Social-Media-Welt zunutze macht. Doch die AfD lässt sich noch stoppen, sagt Bender. Mit welchen Mitteln? Darum geht es in dieser Folge.
Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstag, den 25. August 2026 um 15 Uhr.
Seit 2022 treibt die EU mit ihrer Strategie „REPowerEU“ den Ausbau eines Wasserstoff-Transportnetzes voran. Dafür sollen sowohl neue Pipelines gebaut als auch alte Erdgaspipelines umgerüstet werden.
*„Sie glauben fest an die Zukunft des nachhaltigen Energieträgers“und verdienen gut dabei.
Die Publizisten Michael Andrick, Marco Gallina und Jan A. Karon diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den Angriff des linksextremen Denunziationsvereins Campact gegen den Kontrafunk und andere freie Medien sowie das Einknicken und Anbiedern großer Unternehmen wie Aldi Süd, Euronics, Immoscout, Edeka, Milram, Wolt und Constantin Film, über die steile Karriere des Sven Hüber vom DDR-Mauerschützen-Scharfmacher zum Vorsitzenden des Bundespolizei-Hauptpersonalrats, über die Abschaltung eines weltweiten linksterroristischen Kommunikationsnetzwerks durch die US-Regierung und über die Mutter aller Flachzangen Annalena Baerbock.
04:26 Roland Tichy: Campact greift freie Medien an und setzt ihre Werbekunden unter Druck
Die Kampagnenorganisation Campact setzt Werbekunden unter Druck, ihre Anzeigen auf den YouTube-Kanälen freier Medien zu stoppen. Über die wirtschaftlichen Folgen und die politische Macht von Campact sprechen wir mit Roland Tichy.
18:53 Ralf Schuler: Merz entdeckt das Klima und will plötzlich als Klimakanzler glänzen
Friedrich Merz ist aus der Sommerpause zurück, besucht ein Waldbrandgebiet und kündigt Maßnahmen gegen Hitze und Trockenheit an. Wird der Bundeskanzler jetzt zum Klimakanzler? Das fragen wir Ralf Schuler, Politikchef von NiUS.
33:10 Thomas Hartung: Deutschtest bringt Bewerber bei der Berliner Polizei ins Straucheln
Zum Schluss kommentiert Thomas Hartung die mangelhaften Deutschkenntnisse von Bewerbern bei der Berliner Polizei.
39:24 Prof. Ednan Aslan: Kopftuch an Österreichs Schulen: zwischen Verbot und Zwang
In Österreich gilt ab dem 1. September ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren. Gleichzeitig steht die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich im Verdacht, Lehrerinnen ohne Kopftuch beruflich zu benachteiligen. Darüber sprechen wir mit Professor Ednan Aslan.
Berlin – Der Bundeskanzler im Clinch mit einer Kinderärztin. Während der RTL‑Sendung „Am Tisch mit Friedrich Merz“ am Donnerstag gab es zwischen dem Regierungschef und der Medizinerin Bea Merscher offenen Streit über das Gesundheitssystem. Jetzt hat sich RTL zu Wort gemeldet und sich indirekt von seinem Studiogast distanziert. Konkret ging es um den Vorwurf der Ärztin gegen Merz, er habe sie nach der Sendung herablassend behandelt und ausgelacht. Auch BILD hatte berichtet.
„Mit Befremden haben wir die Äußerungen von Frau Merscher auf Social Media zur Kenntnis genommen. Ich kann in keiner Weise bestätigen, dass sich der Bundeskanzler nach der Sendung, als die Kameras aus waren, herablassend gegenüber Frau Merscher geäußert hat“, so RTL‑Chefredakteur Gerhard Kohlenbach zu BILD.
Die 39-jährige Medizinerin und Aktivistin behauptete gegenüber BILD, dass es nach der Aufzeichnung erneut zu einer Konfrontation mit dem Regierungschef gekommen sei. Merscher hatte Merz demnach zu einer Demonstration eingeladen und wurde nach eigener Darstellung nicht nur brüsk abgewiesen, sondern regelrecht ausgelacht.
Ist die Reform wirklich menschenverachtend?
In den sozialen Netzwerken sammelt Merscher Spenden und macht massiv Stimmung gegen die Bundesregierung. Für nächste Woche hat sie unter dem Motto „Es reicht! Gesundheit statt Sparwahn“ eine Kundgebung vor dem Reichstag angemeldet, die sich gegen Einsparungen im Gesundheitswesen und weitere Sozialkürzungen richtet. Im RTL-Studio hatte Merscher den Kanzler gefragt, warum er seinen Amtseid breche und „menschenverachtende und zerstörerische Gesetze“ erlasse. Merz entgegnete: „Das geht jetzt ein bisschen über das normale Maß der Kritik hinaus.“ Und weiter: „Das ist eine persönliche Herabsetzung, die geht zu weit.“
Bei einer Islam-Gesprächsrunde zu Gast bei einem umstrittenen Moschee-Verein in Neukölln kam es zu einem Eklat. Ein FDP-Politiker hielt ein Foto hoch, das mögliche Belege für Hamas-Verstrickungen des Moschee-Vorstehers zeigen soll.
Ulrich Reitz und Sascha Adamek diskutieren nach dem TV-Duell zwischen Schulze und Siegmund über die „Rationalitätsfalle”. Mangelnde Nahbarkeit könnte für den Ministerpräsidenten zum Problem werden. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) und AfD-Politiker Ulrich Siegmund lieferten sich am Mittwochabend ein TV-Duell im MDR. FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz bringt im Gespräch mit FOCUS-online-Korrespondent Sascha Adamek den Begriff der „Rationalitätsfalle“ ins Spiel. Sachliche Argumente könnten nachvollziehbar sein und trotzdem an den Menschen vorbeigehen. Das Duell „war ganz klar Emotionalität kontra Rationalität“, sagt Reitz. Rationalität auf Seiten des Ministerpräsidenten – Emotionalität auf der seines Herausforderers Siegmund. Als Beispiel nennt Reitz die Abwanderung in Sachsen-Anhalt. Die Menschen würden sich fragen, warum das Problem trotz Schulzes langjähriger politischer Möglichkeiten immer noch so schwer in den Griff zu bekommen sei. Reitz bringt auch die Umfragewerte einer neuen Erhebung von Infratest dimap ins Gespräch, die während des TV-Duells eingeblendet wurden. Demnach würden 42 Prozent der Befragten in Sachsen-Anhalt die AfD wählen. Für die CDU sprachen sich nur 22 Prozent aus. Die Werte für die Christdemokraten sind um zwei Prozentpunkte zurückgegangen. Und das so kurz vor der Landtagswahl am 6. September. Für Reitz stellt sich die Frage, ob Schulze in der „Rationalitätsfalle“ feststeckt und angesichts der großen Erwartungen, die sich mit Siegmund verbinden, womöglich „lost“ ist. Adamek stimmt dem FOCUS-online-Chefkorrespondenten grundsätzlich zu. Rationale Argumente verdienten Respekt, reichten im Wahlkampf aber nicht aus, sagt er. Ein Politiker müsse auch nahbar und empathisch sein. Schulze „scheut das Emotionale“, so Adamek. Den Gelegenheiten, in denen er sich persönlich zeigen könnte, gehe der Politiker seinem Eindruck nach aus dem Weg. Das Problem sei nicht Schulzes Sachlichkeit, sondern die Vermeidung des direkten Austauschs mit den Menschen. Adamek vergleicht die Wahlkampfkalender der beiden Kandidaten über eine Woche. Siegmund habe 15 Veranstaltungen besucht, darunter sechs große Kundgebungen mit teilweise mehreren Tausend Menschen. Die übrigen Termine seien Infostände auf offener Straße gewesen. Schulze habe sich dagegen vor allem in geschützten Räumen mit Menschen getroffen, die „ihn jetzt schon mögen“, sagt Adamek. Etwa bei der AWO, der IHK, Gewerkschaften oder bei Veranstaltungen im Umfeld der CDU.
Bei einer IHK-Veranstaltung mit rund 200 Unternehmern mussten Fragen vorab schriftlich eingereicht werden. Spontane Nachfragen waren nicht möglich. Eine solche Situation habe Adamek bei Siegmund nie erlebt. Nach dem Termin sei Schulze gegangen, während die Gäste noch beisammengestanden hätten.
Der FOCUS-online-Korrespondent wolle ihm daraus keinen persönlichen Vorwurf machen. Dennoch ist die Szene in seinen Augen ein Beispiel für Schulzes mangelnde Nahbarkeit.
Der Haupttäter ist tot. Zwei seiner Opfer nehmen sich das Leben. Dann stirbt zuerst einer der engsten Komplizen und jetzt ein weiterer. Die einzig verurteilte Mittäterin schweigt im Gefängnis. Beschuldigte Promis dürfen sich in Anhörungen reinwaschen. Und der in den Fall verstrickte Präsident Donald Trump macht alles, um nicht darüber sprechen zu müssen. Neue Ermittlungen: Fehlanzeige.
Es hat den Anschein als würde der Fall um den Kinderschänder Jeffrey Epstein sukzessive begraben werden. Was es damit auf sich hat und ob die verbliebenen Täter dieses beispiellosen Skandals jemals zur Rechenschaft gezogen werden, darüber sprechen wir mit der deutsch-amerikanischen Anwältin und Bestsellerautorin Sandra Navidi.
00:00 – Einleitung: Der Fall Jeffrey Epstein wird begraben
„Für die CDU ist alles zu spät“ schreibt die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG in einem Kommentar. Die Union steckt demnach in einer strategischen und politischen Sackgasse. Kanzler Friedrich Merz habe große Erwartungen an einen Kurswechsel geweckt, könne diesen in der Koalition mit der SPD aber kaum durchsetzen. Gleichzeitig verliere die CDU weiter Wähler an die AfD und schränke sich durch ihre kategorische Abgrenzung selbst bei möglichen Regierungsbildungen ein. Besonders die bevorstehenden Landtagswahlen könnten deshalb zum Offenbarungseid werden .
Die EU-Länder ringen um den Haushalt für 2028 bis 2034. Kanzler Merz will Hunderte Milliarden Euro weniger zahlen als von der EU-Kommission vorgeschlagen. Dafür bildet er Allianzen. Merz lud „gleichgesinnte“ Nettozahler nach Berlin ein, um im Streit um das neue EU-Budget Kürzungen einzumahnen. Bei der Begrüßung musste Merz die Namen seiner Amtskollegen vom Blatt ablesen. Beim Bundeskanzler aus Österreich, Christian Stocker, ließ er den Nachnamen weg und begrüßet ihn als „Bundeskanzler Christian“.
Die Bremer Bürgerschaft diskutiert über einen weitreichenden Vorstoß. Darüber berichten die Kollegen von APOLLO NEWS. Hitzeschutz und Klimaanpassung sollen als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankert werden, damit der Bund Kommunen stärker finanziell unterstützt. Für Aufmerksamkeit sorgt CDU-Spitzenkandidatin Wiebke Winter, die Klimaschutz ausdrücklich als Thema der gesellschaftlichen Mitte bezeichnet und Klimaaktivistin Luisa Neubauer lobt.
In der „Flachzangen“-Debatte zeigt sich, wie sich der politische Umgangston verändert hat: Frühere Politiker teilten deutlich härter aus. Gleichzeitig sorgt die Rollenverteilung in der Union für Diskussionen: Friedrich Merz und Sven Schulze stehen vor der Frage, warum sie sich mit der zweiten Geige zufriedengeben – und welche politischen Folgen das hat.
Darüber spricht Deutschland heute:
▶️ Geheimer SPD-Plan: Scholz-Umfeld will Brosius-Gersdorf als Bundespräsidentin!
▶️ NIUS enthüllt: Mehr als Hundert Millionen Euro Steuergeld für queere Ideologie.
▶️ „Flachzangen“-Diskussion: So viel schlimmer waren Beschimpfungen in der Politik früher.
▶️ Zweite Geige: Warum wollen Friedrich Merz und Sven Schulze nicht mehr die Besten sein?
NIUS-Moderator Norbert Dobeleit begrüßt am 28. August 2026 im NIUS Live-Studio seine Gäste: Julian Reichelt, NIUS-Chefredakteur Dr. Alexander Kissler, NIUS-Kolumnist Wolfgang Herles, Autor und Journalist
AfD mit historischem Vorsprung vor der Union! Im aktuellen INSA-Sonntagstrend kommt die AfD auf 29 Prozent und liegt damit erstmals 9 Prozentpunkte vor CDU/CSU. Noch nie hat INSA einen derart großen Vorsprung der AfD vor der Union gemessen. Doch hinter diesem neuen Umfragerekord steckt eine noch größere politische Nachricht: Die Union steckt zunehmend in einem Dilemma – und nach den anstehenden Landtagswahlen könnte sich die politische Lage grundlegend verändern.
Was passiert nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern?
Welche Konsequenzen hat der historische Rückstand der Union?
Und welche Rolle könnten dabei Hendrik Wüst, Boris Pistorius und Heidi Reichinnek spielen?
Wir schauen uns die aktuellen Umfragewerte an, analysieren die Situation von AfD und Union und werfen einen Blick darauf, welche politischen Machtverschiebungen nach den Wahlen möglich werden.
Ist die politische Brandmauer vor einem neuen Belastungstest?
Und sucht die Union bereits nach einem Ausweg aus ihrem Umfragetief?
Am 12. August 2026 hat das Bundeskabinett die größte Reform des Nachrichtendienstrechts seit Bestehen der Bundesrepublik beschlossen. Noch ist es kein Gesetz. Aber der Entwurf steht. Kernpunkt: Anwälte, Seelsorger und Journalisten sollen absolut geschützt bleiben. Ärzte, Psychotherapeuten und Apotheker nicht. Für sie gilt eine Abwägung. Das kann heißen: Gespräche aufzeichnen. Praxisräume heimlich betreten. Technik installieren. Bundesärztekammer, KBV und Apotheker schlagen Alarm. Innenminister Dobrindt hält die Vorwürfe für unbegründet und spricht von angemessenem Vorgehen.
In diesem Video: die Fakten, die Zwei-Klassen-Regelung und was das künftig für Patienten bedeuten würde. Nicht als Panik. Als Prinzipienfrage.
Die kostenlose Mitversicherung der Familie in der gesetzlichen Krankenversicherung soll laut Reformpaket der Bundesregierung eingeschränkt werden. Ulrich Siegmund, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, macht in der Debatte zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung deutlich: Viele Bürger spüren längst, dass am Monatsende immer weniger übrig bleibt. Beiträge steigen, Zusatzbeiträge wachsen, Zuzahlungen nehmen zu.
Zeitgleich besteht jedoch das deutsch-türkische Sozialversicherungsabkommen aus den 1960er Jahren bis heute unverändert weiter. Es erlaubt, dass ein türkischer Staatsbürger, der in Deutschland arbeitet, seine in der Türkei lebende Familie auf Kosten unserer Krankenversicherung nach wie vor mitversichern kann.
Während die Bundesregierung weiterhin an diesem Abkommen festhält, wird bei den deutschen Familien der Rotstift angesetzt – hier will man jetzt die beitragsfreie Familienversicherung auflösen. In Siegmunds Augen ist das ein Skandal.
Deutschlands Gesundheitssystem gehört zu den teuersten der Welt – und trotzdem geraten Kliniken, Krankenkassen und medizinisches Personal immer stärker unter Druck. Hunderte Krankenhäuser kämpfen um ihre Existenz, während Kosten steigen, Fachkräfte fehlen und die Bevölkerung immer älter wird.
Was läuft schief – und droht uns tatsächlich ein Kollaps?
In diesem Video schauen wir auf die Zahlen, die Ursachen und die Frage, wie Deutschlands medizinische Versorgung noch zu retten ist.
00:08 – POLITIK UND GESELLSCHAFT – Demokratie-Unzufriedenheit in Niedersachsen erstmals höher als Zufriedenheit // Verfassungsschutz-Affäre in Thüringen: Ex-Referatsleiter belasten Amtschef Kramer schwer // AfD will Spezialeinheit für Abschiebungen – Holm kündigt „Ausreiseeinrichtungen“ an // Gerald Grosz rechnet ab: „Ausgemerzt“ – scharfe Attacke gegen Union & ÖVP // Doppelte Briefwahl-Panne in Halle: 1.184 Wahlscheine ungültig // Doppelte Standards bei Grünen & AfD – Neonazi-Vergangenheit im Grünen-Umfeld viral
04:46 – WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN – SoftBank sucht 10 Milliarden Dollar Kredit – OpenAI-Anteile als Sicherheit // Windenergie-Verband BWE meldet Insolvenz an – 50 Mitarbeiter betroffen // QatarEnergy verlängert Force-Majeure – LNG-Lieferausfälle bis Herbst 2026 // Miele-Chef kritisiert Standort Deutschland – neues US-Werk im Prüfung // Rekordhoch bei Lohnfortzahlung: 85,6 Milliarden Euro Kosten für Krankenstände
08:37 – NACHRICHTEN AUS DEM AUSLAND – US-Studie: Zusammenhang zwischen Trans-Ideologie und Gewaltakzeptanz // Trump widerspricht NATO-Angriffsgerüchten – CIA-Reise nach Moskau // Trump verkündet Öl-Deal mit Venezuela – 65 Milliarden Barrel unter US-Kontrolle // EU verhängt Strafzölle gegen China – Handelsdefizit auf 360 Milliarden Euro gestiegen // USA stufen italienisches Linksextrem-Netzwerk „Autistici Inventati“ als Terrororganisation ein
12:44 – TECH NEWS – US-Gericht kippt Pentagon-Sperre gegen KI-Entwickler Anthropic // Tencent veröffentlicht Open-Source-KI-Modell Hy4 mit 770 Milliarden Parametern
14:12 – DIE ZAHL DES TAGES – Bayern gab seit 2020 über 10 Milliarden Euro für Asylunterbringung aus
15:05 – NEUES AUS ABSURDISTAN – Postcode-Lotterie fördert umstrittene NGOs – Sea-Watch, HateAid & Co. // FDP-Kandidat stellt Moschee-Chef mit Hamas-Kontakten – Moderatorin bricht ab // Münchner Oktoberfest: Pappmaché-Figuren müssen „verhüllt“ werden // Eintracht Frankfurt kündigt Würstchenstand wegen AfD-Nähe – Influencer wehrt sich
18:31 – DIE POSITIVE NACHRICHT DES TAGES – Norwegen weitet Öl- und Gasförderung aus – trotz EU-Arktisstrategie
19:36 – WAS MORGEN WICHTIG WIRD – Jackson Hole Economic Symposium geht zu Ende
Kai Zorn trifft die Geologen Christian Schlüchter und Christoph Korte zu einem Gespräch am Morteratschgletscher. Gemeinsam beleuchten sie die wissenschaftliche Bedeutung eines über 10.000 Jahre alten Baumfundes. Dabei werden klimatische Schwankungen, die Dynamik von Gletscherbewegungen sowie die komplexen Prozesse der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Alpenlandschaft diskutiert.
… kranke, alte Menschen auch bevorzugt bei Hitze, viel mehr aber bei Kälte. Gesunde Menschen ertragen die Hitze und sterben nicht! Jedenfalls nicht wegen der Hitze! Meine Meinung – Rüdiger Stobbe
Donald ächzt, Dagobert zählt seine Taler und Tick, Trick und Track treiben Unfug: Seit Generationen sind die Bewohner von Entenhausen vielen Leser vertraut. Nun wird das „Micky Maus Magazin“ 75 Jahre alt. Am 29. August jährt sich das Erscheinen der ersten deutschen Ausgabe.
Alle aktuellen Informationen, weitere Nachrichten und tagesschau24 im Livestream: https://www.tagesschau.de/
In Kissler Kompakt (KK 348) kritisiert Alexander Kissler Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Haltung zu Migration, Integration und gesellschaftlicher Vielfalt. Anlass ist die erste Diskussionsveranstaltung an Steinmeiers provisorischem Amtssitz am Berliner Spreebogen.
Im Fokus stehen Steinmeiers Aussagen über Deutschland als „Land mit Migrationshintergrund“, seine Forderung, die Bevölkerung müsse gesellschaftliche Veränderungen und Verschiedenheit akzeptieren, sowie sein Verständnis davon, wer zur deutschen Gesellschaft gehört. Kissler beschäftigt sich außerdem mit Aussagen der Migrationsforscherin Birgit Glorius und fragt, welche Erwartungen an Zugewanderte und an die einheimische Bevölkerung gestellt werden.
👉 Ist Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident für alle Deutschen?
👉 Welche Pflichten ergeben sich aus Integration – und für wen?
👉 Und trägt Steinmeiers Verständnis von Migration und Vielfalt zur gesellschaftlichen Einheit oder zur weiteren Spaltung bei?
Das Schloss Bellevue wird umfassend renoviert. Augstein begrüßt die Arbeiten als Investition in die „demokratische Infrastruktur des Landes“. Blome ist weit weniger begeistert über „den Schuppen der Schande.“
Kanal-Abo: https://www.youtube.com/c/ntvNachrich…
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Mittlerweile ist es doch Europas Krieg. Oder wer finanziert die Ukraine?
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Ui, ui, ui …
… peinlicher, Herr Ronzheimer, geht es nicht, oder?
Eine schwarze Tasse, ein roter Stern und die Aufschrift „Armee Russlands“: Bei den Dreharbeiten zu seiner neuen Sachsen-Anhalt-Reportage macht Paul im Büro des AfD-Politikers Hans-Thomas Tillschneider eine bemerkenswerte Entdeckung. Tillschneider ist stellvertretender Landesvorsitzender der AfD in Sachsen-Anhalt und gilt als wichtiger Vordenker im Umfeld von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. Vor dem Interview führt er Paul und das Kamerateam durch sein Wahlkreisbüro in Querfurt und zeigt ihnen verschiedene Erinnerungsstücke. Darunter: eine Tasse der russischen Armee. Souvenirs der Bundeswehr oder anderer Armeen finden sich dort nicht. Die Szene bekommt besondere Bedeutung durch Tillschneiders politische Haltung zu Russland.
Was sagt sie über einen der einflussreichen Köpfe der AfD in Sachsen-Anhalt aus?
Wie erklärt Tillschneider selbst seine Russland-Nähe?
Und warum wollte er nicht, dass die Aufnahmen veröffentlicht werden?
Im zweiten Teil zur großen RONZHEIMER.-Reportage vor der Landtagswahl sprechen Paul und Filipp über diese Begegnung – und über die Frage, welche Rolle Russland für die AfD und den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt spielt.
Paul Ronzheimer unterwegs im zerrissenen Osten! Ganz Deutschland blickt nach Sachsen-Anhalt. Bei der bevorstehenden Landtagswahl könnte erstmals ein AfD-Politiker Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes werden. Eine Wahl, die weit über Sachsen-Anhalt hinaus politische Folgen haben könnte. Paul Ronzheimer reist deshalb mehrere Tage durch das Land – von Halberstadt über Querfurt und Arneburg bis nach Magdeburg – und will wissen:
Was bewegt die Menschen wirklich?
Und warum ist die Stimmung so aufgeladen?
Ronzheimer spricht mit AfD-Wählern und Gegnern, erlebt eine aufgebrachte Demonstration und trifft einen ehemaligen überzeugten AfD-Mann, der rechtsextreme Umtriebe in den eigenen Reihen öffentlich machte.
Er begleitet den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider, einen der Köpfe hinter dem Wahlprogramm, konfrontiert ihn mit seinen politischen Vorstellungen und trifft einen Lehrer, der nach Kritik an der AfD Ärger mit dem Schulamt bekam. Schließlich begegnet er einem CDU-Politiker, der offen gegen die Brandmauer argumentiert. Dabei hört Ronzheimer radikale, wütende, aber auch überraschend leise Stimmen.
Und er stellt fest: In diesem Wahlkampf geht es erstaunlich wenig um Sachsen-Anhalt allein. Es geht um Krieg und Frieden, Migration, Russland, die Brandmauer – und um die Frage, in welche Richtung sich Deutschland verändern könnte. Eine Reise durch ein Bundesland vor einer Wahl, die zur Richtungsentscheidung für das ganze Land werden könnte.
Die CDU hat in der Vergangenheit damals sinnvoll erscheinende Entscheidungen getroffen, die sie heute in eine nicht mehr aufzulösende Klemme geführt hat.
Welches sind die dahinterliegenden Mechanismen und welche strategischen Möglichkeiten hat die CDU jetzt noch?
Verhandlungsmacht und die Aufgabe von Alternativen
Im strategischen Kontext reduziert der kategorische Ausschluss potenzieller Partner die eigene Verhandlungsposition. Die Eliminierung der besten Alternative außerhalb einer Einigung (BATNA – Best Alternative to a Negotiated Agreement) generiert ein sogenanntes Hold-up-Problem. Akteure zwingen sich selbst in asymmetrische Verhandlungen, da verbleibende Partner die mangelnde Ausweichmöglichkeit antizipieren und konditionieren können. Eine starke Verhandlungsposition erfordert zwingend das Aufrechterhalten glaubhafter, wenn auch nicht präferierter, Ausstiegsoptionen (Thomas Schelling: The Strategy of Conflict).
Ressourcenkonkurrenz und Positionsverlust
Die Verschiebung der eigenen Positionierung zur Erschließung neuer Koalitionsoptionen führt zu einer Entleerung des angestammten Profils. In der Wirtschaft entspricht dies dem Innovator’s Dilemma: Ein Akteur verweigert die Anpassung an ein neues Umfeld, um kurzfristig Marktanteile (hier: Koalitionen) abzusichern, verliert dadurch aber seine Kernposition. In der Biologie beschreibt das Konkurrenzausschlussprinzip ein ähnliches Phänomen: Räumt eine Spezies ihre spezifische Nische, wird diese unweigerlich von einem neuen Akteur besetzt, während die Stammspezies in einem ressourcenarmen, hochkompetitiven Umfeld unterliegt.
Paradoxien der Grenzziehung
Eine Taktik der strikten Ausgrenzung erzeugt kontraintuitive Effekte. Das Commitment-Paradoxon zeigt, dass die absolute Selbstbindung an eine „Brandmauer“ eine taktische Schwäche darstellt, da sie den eigenen Handlungsspielraum minimiert, anstatt den des Gegners zu begrenzen. Zudem führt die Ausgrenzungsstrategie dazu, dass die sanktionierte Partei ein Monopol auf systemische Oppositionsstimmen erhält.
Systemische Trägheit und Entscheidungsfehler
Die Persistenz einer einmal gewählten, aber nicht mehr funktionalen Strategie resultiert aus internen Organisationsstrukturen. Nach dem Abilene-Paradoxon (Jerry Harvey) konvergiert kollektives Verhalten oft gegen eine Entscheidung, die von den einzelnen Akteuren individuell abgelehnt wird. Das Prinzip der „Escalation of Commitment“ (Sunk Cost Fallacy) verhindert eine Neuausrichtung: Die massiven rhetorischen und politischen Vorinvestitionen erzwingen das Festhalten an der Strategie, da eine Abkehr eine kognitiv teure Negation der bisherigen Position bedeuten würde. Hinzu kommt das Eherne Gesetz der Oligarchie (Robert Michels), nach dem die Selbsterhaltung der Funktionärsebene kurzfristige Positionsabsicherung über langfristige strukturelle Erholung stellt.
Deutsche Satelliten, eigene Raketen, milliardenschwere Investitionen: Deutschlands Raumfahrtbranche wächst und strebt nach Unabhängigkeit von den USA. Kann das gelingen?
Deutschland begann den Zweiten Weltkrieg und bombardierte Städte wie Warschau, Rotterdam, London und Stalingrad.
Später zerstörten britische und amerikanische Bomber große Teile deutscher Städte. In Dresden und Hamburg entstanden gewaltige Feuerstürme, Zehntausende Zivilisten starben.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit dem Militärhistoriker Matthias Strohn über die Geschichte des Bombenkriegs.
Wie entwickelte sich aus den ersten Bombenabwürfen des frühen 20. Jahrhunderts das sogenannte „Moral Bombing“?
Warum nahmen die Alliierten gezielt die Moral der deutschen Bevölkerung ins Visier?
Und welchen militärischen Nutzen hatten die Angriffe tatsächlich?
Außerdem geht es um den Mythos Dresden und die bis heute umstrittene Frage, ob die Flächenbombardements militärisch notwendig, moralisch vertretbar oder sogar Kriegsverbrechen waren. Strohn erklärt, wie die DDR und später Rechtsextreme die deutschen Opfer instrumentalisierten – und weshalb die damaligen Reaktionen der Deutschen an den heutigen Umgang vieler Russen mit ukrainischen Drohnenangriffen erinnern. Eine Folge über Täter und Opfer, historische Verantwortung und die Frage, ob man das Leid deutscher Zivilisten anerkennen kann, ohne zu vergessen, wer diesen Krieg begonnen hatte.
Mit Bill und Tom Kaulitz, Didi Hallervorden und AfD-Kulturpolitiker Hans-Thomas Tillschneider. aspekte-Moderator Jo Schück reist durch Sachsen-Anhalt und zeigt, wie um Kunst, Kultur und Identität gestritten wird. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 6. September 2026 erstmals Regierungsverantwortung übernehmen. Im Wahlkampf fordert sie ein Bekenntnis zu Patriotismus, deutschen Werken und weitere, tiefgreifende Veränderungen in der Kulturpolitik. Was passiert mit Kunst und Kultur, wenn die Partei tatsächlich an die Macht kommt? Theater, Museen, Kirchen und Künstler im Land diskutieren diese Frage längst als konkrete Zukunftsfrage.
„Mich stört folgendes. Ich bis schwul, ich bin ein Mann , und ich bin mit einem Mann verheiratet. Aber sorry, ich bin nicht queer, ich parke noch nicht mal falsch , ich zahle Steuern, (viel) alle meine Autos haben TÜV, mein pol. Führungszeugnis hat keine Einträge, und meine Mülltonnen stehen grade und ordentlich vor dem Haus. Ich trage keine Frauenkleider, keinen Schmuck, nicht mal einen Ring, ich habe keine Tattoos, ich rede völlig normal, so dass die meisten Menschen garnicht wissen dass ich schwul bin. Ich mache aber auch kein Geheimnis draus. Mir geht das ganze schwule getue, wo Männer meinen , sie müssten reden wie Frauen, und laufen wie Frauen , total auf den Senkel. Ich gehe nicht in die Szene, ich gehe nicht zum CSD, und ich hab auch heteros in meinem Freundeskreis, aber Queer ?? Sorry Queer bin ich nicht, ich sehe Queer als Beleidigung an. Ich will mit den Leuten die aktiv beim CSD sind und deren einziger Lebenszweck darin besteht, mit gebrochenen Handgelenken zu rauchen und zu kreischen, nicht in einen Topf geworfen werden. Ich wähle seit Jahren die AFD und hoffe sie kommt an die Regierung. zudem kann ich versichern, dass die meisten schwulen kaum sichtbar sind, genau wie die meisten heteros kaum sichtbar sind. Mich stösst dieser Queerkram eher ab, aber er ist mir auch egal, jeder kann machen was er will solange er anderen keinen Schaden zufügt. Viele Migranten fügen den Einheimischen aber Schaden zu, teil auch schweren Schaden, s. Marius Dick. (tot mit 22) So das wollte ich mal sagen. Danke.“
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Der meist gelikte Kommentar zum WELT-Artikel oben stammt von Hermann K.:
„Diese Überhöhung von Minderheiten und ihr Angebot, speziell an pubertierende Jugendliche, dass ein Ausleben all der möglichen sexuellen Verirrungen ihre Probleme lösen würde, ist schwer zu ertragen. Dieses sind Anzeichen eines fetten, orientierungslosen, dekadenten Wohfahrtstaates, der sich im Absturz befindet. Minderheiten sind zu schützen, aber nicht andauernd als begehrenswerter, überlegener Lebensentwurf darzustellen, für den mit Steuergeld iüber unzählige NGO’s geworben wird.“
4. Juni 1940. 338.000 britische und französische Soldaten drängen sich bei Dünkirchen auf Schiffe. Hinter ihnen brennende Wracks. Vor ihnen ein ungewisser Weg über den Ärmelkanal. Die deutsche Armee steht nur etwa 50 Kilometer entfernt. Hitlers Panzer haben Frankreich in drei Wochen aufgerissen. Die Wehrmacht kontrolliert die Benelux-Staaten und Nordfrankreich. Paris wird in zehn Tagen fallen. Großbritannien rechnet mit einer Invasion. Seine Armee hat fast alle schweren Waffen an den französischen Stränden zurückgelassen. Das Fighter Command hat weniger als 700 Jäger. Die Kriegsmarine bleibt ein Faktor, ist nach Norwegen aber schwer angeschlagen. In Berlin wirkt der Sieg greifbar. In London fühlt sich die Niederlage möglich an.
Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen des NS-Staates. Es galt, durch die Unterwerfung des Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen zu etablieren. Die Doku betrachtet die Werdegänge von vier Menschen, die aktiv mitwirkten oder zu Opfern wurden. Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der „neuen Welt“, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film „M“, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.
Dokumentarfilm von Jean-Marie Barrere (F 2023, 103 Min)
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Es ist erst ein Jahr her …
Ulrich Siegmund am 11.8.2025 in Hamburg
Da habe ich das erste Mal von dem Mann gehört und etwas später geschrieben:
„AfD im Parlament: Der Weg zur Regierungsverantwortung“
In der jüngeren Parteiengeschichte ist keine Partei so erfolgreich wie die AfD. 2013 gegründet, gelang der AfD ein Siegeszug nach dem anderen in die Parlamente. 2014 zog die AfD in das EU-Parlament ein, es folgten weitere Erfolge bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im Jahr 2015 gelang der AfD in Hamburg der Sprung ins Parlament – und damit erstmals in einem westdeutschen Bundesland. 10 Jahre später ist die AfD in den deutschen Parlamenten als feste Oppositionsgröße etabliert. Mit unzähligen Anfragen schaut die AfD den Landesregierungen auf die Finger, mit Anträgen macht sie politische Lösungsvorschläge.
Im Jahr 2025 ist die AfD bundesweit zur zweitstärksten Kraft geworden, in vielen ostdeutschen Bundesländern sogar stärkste Kraft. Mit den beachtlichen Wahlergebnissen im Rücken, sowie wachsenden Mitgliederzahlen stellt sich unweigerlich die Regierungsfrage.
Ulrich Siegmund ist Vorsitzender der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Er ist 1990 in Havelberg geboren, verheiratet und hat eine Tochter.
Siegmund ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zudem schloss er ein Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL mit dem Bachelor ab.
Seit 2016 ist er Mitglied der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzender.
Für die Landtagswahl 2026 wurde er zum AfD-Spitzenkandidat gewählt. Siegmund hat unter deutschen Politikern einen der erfolgreichsten TikTok-Kanäle mit über 560.000 Abonnenten.
Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit. Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.
Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen. Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.
Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP – falls er es schafft.
Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen.
Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund – {ungeskriptet}
Das konsruktive Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt scheiterte, sollte scheitern. Es sollte vor allem zeigen, dass das BSW nur eines will: Leihstimmen in Sachsen-Anhalt, um dort die 5-Prozent-Hürde zu überwinden. Das Abstimmungsverhalten des BSW in Thüringen widerlegte die Taktik. Das BSW ist ein unsicherer Kantonist.
Kurz vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl sorgt ein Besuch mehrerer Spitzenkandidaten in der umstrittenen Dar-as-Salam-Moschee für politische Diskussionen. Während CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers dem Termin fernbleibt, setzen Grüne, SPD, Linke und FDP auf den Dialog. Extremismus-Experte Ahmad Mansour hält diesen Weg für falsch. Er warnt vor einer politischen Aufwertung islamistischer Akteure und fordert klare Grenzen statt symbolischer Gespräche. Im Interview spricht Mansour über Islamismus, Integration, staatliche Fördergelder und die Verantwortung der Politik.
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Achgut 29.8.2026
Die Maulheldin am Samstag: Therapier mir
Von Achgut.tv •Friedrich Merz ist wieder da. Und damit das auch jemand bemerkte, gab es gleich eine Kabinetts-Klausur. Mit fantastischen Ergebnissen: Kalte Progression gegen die Klimaerwärmung – oder so ähnlich. Mario Voigt will gar nicht erst gehen und Herbert Grönemeyer gab in Magdeburg den wilden Domknaben.
Donald Trump gibt Entwarnung und erklärt nach Gesprächen mit Wladimir Putin, Russland werde kein NATO-Gebiet angreifen. Gleichzeitig berichten mehrere Medien, CIA-Direktor John Ratcliffe habe Moskau vor einem Angriff auf NATO-Staaten gewarnt. Während Europa seine Verteidigung ausbaut und über neue nukleare Sicherheitsgarantien mit Großbritannien und Frankreich diskutiert, wächst die Sorge vor einer möglichen Eskalation.
United Nations • Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temparatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossilerBrennstoffe. …
Friedrich Merz besucht die Rettungsdienste nach dem verheerenden Waldbrand im Hürtgenwald, wo er die Bühne sofort nutzt, um Angst vor dem Klimawandel zu verbreiten. Er übernimmt so unhinterfragt die Rhetorik von Panikmachern wie Karl Lauterbach und den Grünen.
We’re nearly halfway through the 2020s, dubbed the most decisive decade for action on climate change. Where exactly do things stand? Climate impact scholar Johan Rockström offers the most up-to-date scientific assessment of the state of the planet and explains what must be done to preserve Earth’s resilience to human pressure.
If you love watching TED Talks like this one, become a TED Member to support our mission of spreading ideas: https://ted.com/membership
Berlin – Nachdem sich Kanzler Friedrich Merz (70, CDU) schon live in der RTL-Sendung „Am Tisch mit Friedrich Merz“ mit der Aktivistin und Kinderärztin Bea Merscher (39) gezofft hatte, gerieten die beiden offenbar auch nach der Sendung noch einmal aneinander! Das berichtet die Ärztin jetzt bei BILD.
Nach der Sendung kamen die Gäste zu einem Fototermin mit dem Kanzler zusammen. Der Kanzler war nach dem Streit in der Sendung offenbar noch sauer. Laut Bea Merscher sagte Merz ihr, dass ihre Aussagen in der Sendung „straffällig“ gewesen seien. Trotzdem habe sie dem Kanzler ein erneutes Treffen vorgeschlagen. Die Reaktion von Merz? Merscher behauptet: „Er lachte mich aus!“
Als die Sendung vorbei war, konnte Bea Merscher noch mal mit dem Kanzler sprechen. Doch der sei abweisend gewesen
Auf einen erneuten Vorschlag für ein Treffen – sie sei ja bald in Berlin, bei ihrer eigenen Demo ganz in der Nähe des Kanzlers – habe Merz geantwortet: „Ganz sicher nicht!“ Ein weiterer Gast der Diskussion, Oliver Bernt, bestätigt in einem Instagram-Video die Schilderungen der Ärztin. Auch Bernt hatte den Kanzler in der Sendung teils massiv kritisiert.
Wir müssen endlich offen über die Risiken der Briefwahl sprechen! Dass die Briefwahl das Wahlgeheimnis einschränkt, sage nicht ich – das sagt das Bundesverfassungsgericht. Trotzdem sollen Sie darüber nicht reden: BILD nennt kritische Fragen „Geraune“, die Tagesschau „Falschbehauptungen“. Dabei beantragt in Magdeburg gerade jeder Dritte die Briefwahl.
In diesem Video zeige ich Ihnen die Zahlen, die Tricks zweier Großredaktionen – und warum ausgerechnet die Parteien, die Wähler verlieren, die Briefwahl so lieben.
📊 Von 6 auf 18 Millionen: Die Briefwahl-Zahlen seit 1994
👉 Warum BILD seine Überschrift heimlich änderte
📊 Magdeburg und Halle: Die aktuellen Antragszahlen
👉 Betreutes Wählen – was das Gesetz wirklich erlaubt
📊 Wer die Pflegeheime in Deutschland betreibt
👉 Die Diakonie, das Hospiz und die gekündigte Mitarbeiterin
Während die links-grüne Regierung die Demokratie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen feiert, kollabiert in Magdeburg gerade das Fundament „unserer Demokratie“: In hunderten Fällen wurden Briefwahlunterlagen doppelt verschickt und die Bürger werden angewiesen, die überzähligen Stimmzettel „einfach selbst zu vernichten“. Der Staat, der sich selbst für seine Demokratie feiert, schafft es nicht mal eine Wahl zu organisieren. Es gibt keine Garantie dafür, dass diese Stimmen nicht doch in die Auszählung fließen. In Magdeburg erhalten Betroffene nun dritte Unterlagen mit neuen Nummern, während die Kontrolle über den Verbleib der „unbrauchbaren“ Zettel faktisch aufgegeben wurde. Alles liegt in der Hand der Behörden.
Der Jurist Ulrich Vosgerau spricht mit Maximilian Tichy über diesen beispiellosen Vorgang und eine noch viel tiefergehende Wahrheit: Die Briefwahl ist im Grundgesetz eigentlich gar nicht vorgesehen. Die Verfassung geht ausschließlich vom Präsenzfall im Wahllokal aus.
Ulrich Vosgerau analysiert den Weg von der Einführung 1956 bis zur heutigen Praxis, bei der die Entscheidung über die Zulassung von Stimmen oft unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Behördenzimmern fällt. Ein Gespräch über den schleichenden Abschied von der sicheren Wahl und den Übergang in eine „Postdemokratie“.
Kapitel:
0:00 Demokratie-Heuchelei: Wenn Wahlen zur bürokratischen Farce verkommen
In einer repräsentativen Civey-Umfrage analysiert Janina Mütze die Stimmung zur deutschen Automobilindustrie. 86 Prozent der Befragten bewerten die aktuelle Lage als schlecht oder mehr als schlecht, nur acht Prozent als gut. Trotz der Krise sehen 71 Prozent die Branche als unverzichtbar für den Wirtschaftsstandort an. Zugleich erwarten 83 Prozent dauerhafte Marktverluste durch chinesische Hersteller. Bei der Frage nach staatlichen Hilfen und den Zukunftschancen in der E-Mobilität zeigt sich die Bevölkerung tief gespalten.
Jeder Kontinent liegt unter dem langjährigen Schnitt.
Politiker aus ganz Europa haben zuletzt auf die Brände in der Europäischen Union gezeigt und den Klimawandel dafür verantwortlich gemacht. Das geht am Kern der Sache vorbei: Der Klimawandel ist ein globales Phänomen und muss an globalen Daten gemessen werden. Nicht umsonst heisst es Erderwärmung – nicht EU-Erwärmung.
Die Brände in Frankreich und Spanien haben verheerende Folgen gehabt. Westlich von Bordeaux flohen mehr als 220.000 Menschen vor den Flammen. Vor den Toren Madrids verbrannten die Feuer eine Fläche von der doppelten Grösse der Hauptstadt und trieben fast 90.000 Menschen aus ihren Häusern. Wer Haus und Hof verloren hat, verdient Mitgefühl – und eine sehr viel bessere Brandschutzpolitik.
Campact setzt 62 YouTube-Kanäle auf eine schwarze Liste und fordert Unternehmen auf, ihnen die Werbeeinnahmen zu entziehen. EDEKA macht mit. Die entscheidende Frage an EDEKA lautet:
Will der Konzern Lebensmittel verkaufen oder gemeinsam mit Campact festlegen, welche Medien seine Kunden lesen dürfen?
Campact hat jedoch zwei bemerkenswerte Listen geschaffen:
Die erste zeigt, welche freien Medien man für gefährlich hält – die Ehrenliste.
Die zweite zeigt, welche Unternehmen sich dem politischen Druck beugen – die Schandliste.
„Wenn man erst einmal der Meinung ist, dass man bei den ‚Guten‘ ist, kommt man gar nicht auf die Idee, dass man schlechter sein könnte.“
Don Alphonso im Sommerinterview mit Tichys Einblick.
Für Kolumnist Rainer Meyer, auch bekannt als Don Alphonso, ist das eines der grundlegenden Probleme der heutigen politischen Debatte. In seinem Garten in Ingolstadt empfängt er Maximilian Tichy und blickt auf ein Land, das sich schleichend von der Vernunft verabschiedet, und auf eine Politik, die sich ihr eigenes „Überzeugungskartell“ geschaffen hat. Auch die Berliner Blase aus Juristen, PR-Beratern und Journalisten ist Don Alphonso bekannt. Für ihn ist es ein Milieu, das von Gleichartigkeit geprägt ist und in dem Widerspruch kaum noch stattfindet. Die Folgen seien politische Fehlentscheidungen wie das Verbrennerverbot, die einmal beschlossen über Jahre hinweg fortgeschleppt werden.
Don Alphonso vergleicht Deutschland mit Norditalien. Er beschreibt den kulturellen und strukturellen Niedergang deutscher Bahnhöfe und Innenstädte im Vergleich zu Städten wie Bozen oder Florenz. Während Deutschland sich noch immer für ein reiches Land hält, floriert Norditalien – mit gepflegten Innenstädten, funktionierender Infrastruktur und sichtbarem Wohlstand.
Don Alphonso kritisiert einen wachsenden Kontrollanspruch von links und warnt vor einem „Demokratieabbau auf links gedreht“. Überwachung, Bürokratie und die Rolle der NGOs sieht er als Symptome eines Staates, der sich immer weiter von seinen Kernaufgaben entfernt. Die Rechnung dafür zahle vor allem der arbeitende Mittelstand.
Trotz bewahrt sich der Don den Sinn für das Schöne: bayerische Traditionen, die Freude an der Provokation – und den juristischen Schlagabtausch mit Robert Habeck, den er vor Gericht für sich entscheiden konnte.
NIUS exklusiv:Mehr als 126,8 Millionen Euro Steuergeld sind seit 2023 in queere Projekte in ganz Deutschland geflossen. Für eine aufwendige Recherche hat NIUS zahlreiche Kommunen und Städte im gesamten Bundesgebiet angefragt und die Haushalte nach entsprechenden Ausgaben durchsucht. Zu den finanzierten Projekten zählen unter anderem ein Regenbogen-Radweg in Oldenburg, Wohnungen für queere Obdachlose in Berlin, das Varieté-Theaterstück „Queerlesque“ sowie Selbstverteidigungskurse für Trans-Kinder bis zehn Jahren. Während der Staat kräftig in Projekte für eine kleine Minderheit investiert, bleiben andere dringende Vorhaben auf der Strecke.
Über das Thema sprach Moderator Norbert Dobeleit mit Journalist Wolfgang Herles und Kolumnist Alexander Kissler bei NIUS Live.
Kaum ein politischer Streamer steht derzeit so sehr im Fokus der etablierten Medien wie Mateo Westfal, bekannt als „Aktivist Mann“. Berichte und Kommentare über sein Auftreten sorgen für heftige Diskussionen. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, Journalisten und Politiker aggressiv konfrontiert und Grenzen überschritten zu haben.
Doch was ist tatsächlich passiert?
Wie bewertet Mateo Westfal selbst die Szenen, die derzeit für Schlagzeilen sorgen?
Und erkennt er sich in dem Bild wieder, das große Medien von ihm zeichnen?
Im Exklusiv-Interview mit Politik Spezial nimmt „Aktivist Mann“ ausführlich Stellung. Er spricht über die Vorwürfe gegen ihn, die Auseinandersetzungen mit Journalisten, seine Rolle als politischer Aktivist und Streamer und darüber, wie er die aktuelle Berichterstattung über seine Person bewertet.
Was steckt hinter den viel diskutierten Bildern?
Wo sieht Westfal berechtigte Kritik – und wo spricht er von falschen Darstellungen und „Fake News“?
Ein Interview über Medien, Aktivismus, politische Konfrontation und die Frage, wie unterschiedlich ein und dasselbe Ereignis dargestellt werden kann.
Weg mit den Windrädern! Ein Land verspargelt! Im Zuge des Green Deal sollen wir uns daran gewöhnen, dass es sich dreht, wohin das Auge reicht. Die Nutznießer dieser Entwicklung sind so zahlreich, dass man sie scheinbar nicht aufhalten kann.
Was aber passiert, wenn man an den signifikanten Umwelt-und Gesundheitsschäden nicht mehr vorbeikommt, die die Windräder erzeugen?
Bleibt dann die Zukunft unseres Landes wirklich von Windrädern geprägt?
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt startet die Organisation Campact eine groß angelegte Kampagne gegen eine mögliche AfD-geführte Landesregierung. Mit mehr als 13.000 Plakaten ruft die Initiative zu taktischem Wählen auf und empfiehlt Wählern, ihre Zweitstimme der SPD oder den Grünen zu geben. Nach Angaben von Campact soll so der Einzug beider Parteien in den Landtag gesichert und eine Regierungsbildung unter Führung der AfD erschwert werden. Für die Kampagne sind nach Angaben der Organisation rund 620.000 Euro vorgesehen.
Sachsen-Anhalt 2026: Die AfD erhält gigantischen Zuspruch und steht kurz davor, die Macht zu übernehmen. Bundestagswahl 2033:
Die AfD ist mit Abstand stärkste Kraft. Der Union bleiben kaum noch Optionen, bis sie zermürbt und in der Hoffnung, die AfD werde in Regierungsverantwortung bald scheitern, Alice Weidel zur Bundeskanzlerin wählt.
Doch das ist erst der Anfang – der Aufstieg der Rechtsextremisten geht weiter, die Demokratie stirbt Stück für Stück. Ein fiktives Zukunfts-Szenario, das FAZ-Journalist Justus Bender erschreckend realistisch und mit verblüffenden Vergleichen zum Ende der Weimarer Republik in seinem neuen Buch durchspielt. Und das einem vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Stimmung den Atem stocken lässt.
Im Gespräch mit Anne Will erklärt Bender, warum alle Rezepte gegen die AfD bisher gescheitert sind und selbst erfolgreiche Realpolitik kaum hilft: Weil die AfD auf einen „ambivalenten Extremismus“ voller Emotionen setzt und sich wie keine andere Partei die Mechanismen der Social-Media-Welt zunutze macht. Doch die AfD lässt sich noch stoppen, sagt Bender. Mit welchen Mitteln? Darum geht es in dieser Folge.
Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstag, den 25. August 2026 um 15 Uhr.
Zwei Tage lang beriet das Kabinett in Neuhardenberg bei Berlin. Dabei gab es viele Bilder mit guter Stimmung – trotz schlechter Umfragewerte für die schwarz-rote Koalition und den befürchteten Erschütterungen bei den kommenden Landtagswahlen. Vielmehr düpierte der Kanzler den wahlkämpfenden CDU-Ministerpräsidenten Sven Schulze in Sachsen-Anhalt mit seinem Machtwort zur Rente mit 63 Jahren, resümiert DW-Chefkorrespondentin Michaela Küfner. Außerdem setzt Merz nach einem verstrichenen Herbst der Reformen auf eine neues Datum: bis zum Jahresende will die Regierung ihr Reformpaket durchsetzen.
04:26 Roland Tichy: Campact greift freie Medien an und setzt ihre Werbekunden unter Druck
Die Kampagnenorganisation Campact setzt Werbekunden unter Druck, ihre Anzeigen auf den YouTube-Kanälen freier Medien zu stoppen. Über die wirtschaftlichen Folgen und die politische Macht von Campact sprechen wir mit Roland Tichy.
18:53 Ralf Schuler: Merz entdeckt das Klima und will plötzlich als Klimakanzler glänzen
Friedrich Merz ist aus der Sommerpause zurück, besucht ein Waldbrandgebiet und kündigt Maßnahmen gegen Hitze und Trockenheit an. Wird der Bundeskanzler jetzt zum Klimakanzler? Das fragen wir Ralf Schuler, Politikchef von NiUS.
33:10 Thomas Hartung: Deutschtest bringt Bewerber bei der Berliner Polizei ins Straucheln
Zum Schluss kommentiert Thomas Hartung die mangelhaften Deutschkenntnisse von Bewerbern bei der Berliner Polizei.
39:24 Prof. Ednan Aslan: Kopftuch an Österreichs Schulen: zwischen Verbot und Zwang
In Österreich gilt ab dem 1. September ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren. Gleichzeitig steht die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich im Verdacht, Lehrerinnen ohne Kopftuch beruflich zu benachteiligen. Darüber sprechen wir mit Professor Ednan Aslan.
Berlin – Union und SPD hatten sich nach langem Hin und Her auf einen Deutschland-Plan geeinigt. Im Reform-Papier, das BILD exklusiv vorlag, ging es auch um die Krankschreibung ab dem ersten Tag. Deren Einführung stellt Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (58, SPD) jetzt plötzlich infrage! „Ich bin koalitionstreu, aber wir sollten uns schon nochmal fragen, ob das sinnvoll ist“, sagte die SPD-Vorsitzende der Funke Mediengruppe. „Es soll etwa eine Ausnahme für tarifgebundene Unternehmen geben, die andere Regelungen haben. Wenn ich eine Pflicht einführe und anschließend 95 Ausnahmen reinschreibe, stellt sich die Frage, ob man das überhaupt noch braucht.“
Bas betonte, die Pflicht zur Krankschreibung ab dem ersten Tag sei mit einer Termingarantie bei Ärzten und der Schlaganfallvorsorge gekoppelt. „Das ist der Kompromiss, der ein Gesamtpaket ist.“ Auf den Hinweis, das Primärversorgungskonzept des Gesundheitsministers, das für die Termingarantie nötig wäre, werde aber noch dauern, antwortete die Arbeitsministerin, das liege nicht in ihrer Hand.
BILD-Chefautor Peter Tiede spricht mit Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker über den geplanten EU-Haushalt, Milliarden-Einsparungen in Brüssel, Migration und die Zusammenarbeit mit Deutschland. Im Interview fordert Stocker eine deutliche Kürzung des EU-Budgets und warnt vor den Folgen „falscher Signale“ in der Migrationspolitik.
Ulrich Reitz und Sascha Adamek diskutieren nach dem TV-Duell zwischen Schulze und Siegmund über die „Rationalitätsfalle”. Mangelnde Nahbarkeit könnte für den Ministerpräsidenten zum Problem werden. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) und AfD-Politiker Ulrich Siegmund lieferten sich am Mittwochabend ein TV-Duell im MDR. FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz bringt im Gespräch mit FOCUS-online-Korrespondent Sascha Adamek den Begriff der „Rationalitätsfalle“ ins Spiel. Sachliche Argumente könnten nachvollziehbar sein und trotzdem an den Menschen vorbeigehen. Das Duell „war ganz klar Emotionalität kontra Rationalität“, sagt Reitz. Rationalität auf Seiten des Ministerpräsidenten – Emotionalität auf der seines Herausforderers Siegmund. Als Beispiel nennt Reitz die Abwanderung in Sachsen-Anhalt. Die Menschen würden sich fragen, warum das Problem trotz Schulzes langjähriger politischer Möglichkeiten immer noch so schwer in den Griff zu bekommen sei. Reitz bringt auch die Umfragewerte einer neuen Erhebung von Infratest dimap ins Gespräch, die während des TV-Duells eingeblendet wurden. Demnach würden 42 Prozent der Befragten in Sachsen-Anhalt die AfD wählen. Für die CDU sprachen sich nur 22 Prozent aus. Die Werte für die Christdemokraten sind um zwei Prozentpunkte zurückgegangen. Und das so kurz vor der Landtagswahl am 6. September. Für Reitz stellt sich die Frage, ob Schulze in der „Rationalitätsfalle“ feststeckt und angesichts der großen Erwartungen, die sich mit Siegmund verbinden, womöglich „lost“ ist. Adamek stimmt dem FOCUS-online-Chefkorrespondenten grundsätzlich zu. Rationale Argumente verdienten Respekt, reichten im Wahlkampf aber nicht aus, sagt er. Ein Politiker müsse auch nahbar und empathisch sein. Schulze „scheut das Emotionale“, so Adamek. Den Gelegenheiten, in denen er sich persönlich zeigen könnte, gehe der Politiker seinem Eindruck nach aus dem Weg. Das Problem sei nicht Schulzes Sachlichkeit, sondern die Vermeidung des direkten Austauschs mit den Menschen. Adamek vergleicht die Wahlkampfkalender der beiden Kandidaten über eine Woche. Siegmund habe 15 Veranstaltungen besucht, darunter sechs große Kundgebungen mit teilweise mehreren Tausend Menschen. Die übrigen Termine seien Infostände auf offener Straße gewesen. Schulze habe sich dagegen vor allem in geschützten Räumen mit Menschen getroffen, die „ihn jetzt schon mögen“, sagt Adamek. Etwa bei der AWO, der IHK, Gewerkschaften oder bei Veranstaltungen im Umfeld der CDU.
Bei einer IHK-Veranstaltung mit rund 200 Unternehmern mussten Fragen vorab schriftlich eingereicht werden. Spontane Nachfragen waren nicht möglich. Eine solche Situation habe Adamek bei Siegmund nie erlebt. Nach dem Termin sei Schulze gegangen, während die Gäste noch beisammengestanden hätten.
Der FOCUS-online-Korrespondent wolle ihm daraus keinen persönlichen Vorwurf machen. Dennoch ist die Szene in seinen Augen ein Beispiel für Schulzes mangelnde Nahbarkeit.
Die Waffenlager sind leer, international ist der Ruf ruiniert und das Regime in Theheran ist weiterhin im Amt. Trumps Krieg gegen den Iran entwickelt sich für die USA immer mehr zur Katastrophe. Jetzt versucht man es mit Wirtschaftsdruck und das ruft China auf den Plan.
Wir schauen uns heute an, wie am Ende die USA nach diesem offenbar sinnlosen Unterfangen in Nahost sind, welche Supermacht davon profitiert und ob die aktuelle Situation die Möglichkeiten weiterer Konflikte, Stichwort Taiwan, erhöht.
Kapitel:
00:00 – Einleitung: Trumps Iran-Strategie und die globale Rolle der USA
01:12 – Militärische Optionen gegen den Iran: Bodenoffensive vs. Infrastrukturangriff
03:54 – Gegengeschäfte und Sanktionen: Warum der Iran verhandeln könnte
05:11 – Status Quo und der Einfluss von China und Russland
06:16 – Cyberattacken und wirtschaftliche Erdrosselung als Alternative?
06:55 – „Operation Economic Outcast“: Der Weg in den globalen Wirtschaftskrieg
09:18 – Chinas Reaktion: Parallelwährungen und der Hebel der seltenen Erden
12:29 – Militärische Überdehnung der USA: Ambition vs. Machbarkeit
15:38 – Historische Vergleiche: Von der Suez-Krise bis zum Ukraine-Krieg
17:51 – Engpässe bei High-End-Waffensystemen und neue Prioritäten
19:39 – Fokus Asien: Die Gefahr für Taiwan und Chinas langfristige Strategie
22:52 – Systemproblem? Impulsive Entscheidungen vs. institutionelle Strategien
25:59 – Eine multipolare Welt: Regionale Bündnisse und der Rückzug des Hegemons
30:37 – Prognose: Ist der Iran-Konflikt der Wendepunkt für die Supermacht USA?
33:24 – Fazit: Ein Vietnam-Moment für Donald Trump?
„Für die CDU ist alles zu spät“ schreibt die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG in einem Kommentar. Die Union steckt demnach in einer strategischen und politischen Sackgasse. Kanzler Friedrich Merz habe große Erwartungen an einen Kurswechsel geweckt, könne diesen in der Koalition mit der SPD aber kaum durchsetzen. Gleichzeitig verliere die CDU weiter Wähler an die AfD und schränke sich durch ihre kategorische Abgrenzung selbst bei möglichen Regierungsbildungen ein. Besonders die bevorstehenden Landtagswahlen könnten deshalb zum Offenbarungseid werden .
Die EU-Länder ringen um den Haushalt für 2028 bis 2034. Kanzler Merz will Hunderte Milliarden Euro weniger zahlen als von der EU-Kommission vorgeschlagen. Dafür bildet er Allianzen. Merz lud „gleichgesinnte“ Nettozahler nach Berlin ein, um im Streit um das neue EU-Budget Kürzungen einzumahnen. Bei der Begrüßung musste Merz die Namen seiner Amtskollegen vom Blatt ablesen. Beim Bundeskanzler aus Österreich, Christian Stocker, ließ er den Nachnamen weg und begrüßet ihn als „Bundeskanzler Christian“.
Die Bremer Bürgerschaft diskutiert über einen weitreichenden Vorstoß. Darüber berichten die Kollegen von APOLLO NEWS. Hitzeschutz und Klimaanpassung sollen als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankert werden, damit der Bund Kommunen stärker finanziell unterstützt. Für Aufmerksamkeit sorgt CDU-Spitzenkandidatin Wiebke Winter, die Klimaschutz ausdrücklich als Thema der gesellschaftlichen Mitte bezeichnet und Klimaaktivistin Luisa Neubauer lobt.
In der „Flachzangen“-Debatte zeigt sich, wie sich der politische Umgangston verändert hat: Frühere Politiker teilten deutlich härter aus. Gleichzeitig sorgt die Rollenverteilung in der Union für Diskussionen: Friedrich Merz und Sven Schulze stehen vor der Frage, warum sie sich mit der zweiten Geige zufriedengeben – und welche politischen Folgen das hat.
Darüber spricht Deutschland heute:
▶️ Geheimer SPD-Plan: Scholz-Umfeld will Brosius-Gersdorf als Bundespräsidentin!
▶️ NIUS enthüllt: Mehr als Hundert Millionen Euro Steuergeld für queere Ideologie.
▶️ „Flachzangen“-Diskussion: So viel schlimmer waren Beschimpfungen in der Politik früher.
▶️ Zweite Geige: Warum wollen Friedrich Merz und Sven Schulze nicht mehr die Besten sein?
NIUS-Moderator Norbert Dobeleit begrüßt am 28. August 2026 im NIUS Live-Studio seine Gäste: Julian Reichelt, NIUS-Chefredakteur Dr. Alexander Kissler, NIUS-Kolumnist Wolfgang Herles, Autor und Journalist
AfD bei 40 Prozent! Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt die neue Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF für Aufsehen. Die AfD liegt demnach mit 40 Prozent deutlich vor der CDU, die auf 23 Prozent kommt.
Doch was steckt hinter diesem Ergebnis?
Ist die AfD tatsächlich auf dem Weg zu einem historischen Wahlerfolg – und wie belastbar ist die neue Umfrage?
Besonders interessant wird es beim Blick auf die Details: Die AfD erreicht mit 40 Prozent den höchsten Wert, den die Forschungsgruppe Wahlen in Sachsen-Anhalt je gemessen hat. Gleichzeitig handelt es sich um die erste Umfrage dieser Art in der laufenden Legislaturperiode. Bei der Landtagswahl 2021 kam die AfD auf 20,8 Prozent. Auch die möglichen Mehrheitsverhältnisse sind entscheidend: Linke 13 Prozent, SPD 9 Prozent und Grüne 6 Prozent. BSW und FDP würden mit jeweils 3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
In diesem Video schauen wir uns die Sachsen-Anhalt-Umfrage 2026 genauer an und fragen, was die Zahlen tatsächlich aussagen.
Warum könnte die Zahl der Parteien im Landtag für die absolute Mehrheit der AfD entscheidend sein?
Und warum lohnt sich gerade bei dieser Umfrage ein genauer Blick auf die Zusammensetzung und Methodik?
Am 12. August 2026 hat das Bundeskabinett die größte Reform des Nachrichtendienstrechts seit Bestehen der Bundesrepublik beschlossen. Noch ist es kein Gesetz. Aber der Entwurf steht. Kernpunkt: Anwälte, Seelsorger und Journalisten sollen absolut geschützt bleiben. Ärzte, Psychotherapeuten und Apotheker nicht. Für sie gilt eine Abwägung. Das kann heißen: Gespräche aufzeichnen. Praxisräume heimlich betreten. Technik installieren. Bundesärztekammer, KBV und Apotheker schlagen Alarm. Innenminister Dobrindt hält die Vorwürfe für unbegründet und spricht von angemessenem Vorgehen.
In diesem Video: die Fakten, die Zwei-Klassen-Regelung und was das künftig für Patienten bedeuten würde. Nicht als Panik. Als Prinzipienfrage.
In der Landtagsdebatte um den Fahrzeugbestand der hessischen Feuerwehren sagt der stellvertretende innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Pascal Schleich: „Unsere Feuerwehren verdienen mehr als Sonntagsreden. Sie verdienen eine Politik, die hinschaut, die die Probleme klar benennt und die den Kommunen endlich praxistaugliche Lösungen anbietet. Unser Antrag zeigt genau diese Lösungen auf. Wir wollen zentrale oder gebündelte Beschaffungen regelmäßig alle zwei Jahre für häufig benötigte Fahrzeugtypen. Damit entlasten wir Kommunen bei Ausschreibung und Vergabe, senken Kosten durch größere Beschaffungsvolumina, machen Lieferzeiten planbarer und stärken Einheitlichkeit bei Ausbildung, Wartung und Einsatz.“
V. i. S. d. P.: Pascal Schleich, stellvertretender innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag
Deutschlands Gesundheitssystem gehört zu den teuersten der Welt – und trotzdem geraten Kliniken, Krankenkassen und medizinisches Personal immer stärker unter Druck. Hunderte Krankenhäuser kämpfen um ihre Existenz, während Kosten steigen, Fachkräfte fehlen und die Bevölkerung immer älter wird.
Was läuft schief – und droht uns tatsächlich ein Kollaps?
In diesem Video schauen wir auf die Zahlen, die Ursachen und die Frage, wie Deutschlands medizinische Versorgung noch zu retten ist.
00:08 – POLITIK UND GESELLSCHAFT – Merz in der Ukraine beliebter als in Deutschland // Wagenknecht nennt Teile der Regierung „rechtsextrem“ // Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt auf 3,06 Millionen // AfD-Misstrauensvotum gegen Thüringens Ministerpräsident gescheitert // Umfrage: AfD bei Bildung und Migration vorn, CDU-Brandmauer bröckelt
03:25 – WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN – Telekom stellt Millionen Festnetzanschlüsse auf Mobilfunk um – Kunden können sparen // Opel streicht 650 Stellen in Rüsselsheim und setzt auf China-Kooperation // Handwerkspräsident fordert drastische Senkung der Lohnnebenkosten // Hopfenmarkt leidet unter Bierflaute und Überproduktion // Börsen: US-Notenbank bremst, Rohstoffe unter Druck – Agrarpreise steigen
07:57 – NACHRICHTEN AUS DEM AUSLAND – Umfrage: Immer mehr Amerikaner fürchten sich vor steigenden Lebensmittelkosten // US-Regierung zahlte 80 Mio. Dollar an Influencer für Impfpropaganda // Gewaltausbrüche in Ceuta – Migranten und Anwohner liefern sich Straßenschlachten // Irland verschärft Einbürgerungsregeln nach Rekordzuwanderung // Belgischer Waldbrand durch behördlichen Mäheinsatz ausgelöst – nicht Klimawandel?
12:00 – TECH NEWS – Studie: Chinas Solarausbau vernichtet Vogelvielfalt und schadet Ernten // Hackerangriff auf Berlin – Rhysida fordert 30 Bitcoin Lösegeld // China verbietet KI-Freundinnen für Minderjährige
14:27 – DIE ZAHL DES TAGES – Kriminalität: Nichtdeutsche Tatverdächtige bei Gewalttaten massiv gestiegen
15:34 – NEUES AUS ABSURDISTAN – Bremer CDU-Kandidatin lobt Klimaaktivistin Neubauer – und will Inlandsflüge // Gamescom schließt AfD aus – Steinmeier besucht erstmals die Messe // Kanadischer Sender CBC verbietet Begriff „Terroranschlag“ für 9/11 // Über 126 Mio. Euro Steuergelder für LGBTQIA+-Projekte in Deutschland // Studie: Transgender-Täter bei Tötungsdelikten häufiger als Opfer – BBC berichtet einseitig
19:16 – DIE POSITIVE NACHRICHT DES TAGES – Gericht kippt Sparkassen-Kündigung – Kontoinhaber erhält Recht
20:17 – WAS MORGEN WICHTIG WIRD – Island stimmt Samstag über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen ab
Kai Zorn trifft die Geologen Christian Schlüchter und Christoph Korte zu einem Gespräch am Morteratschgletscher. Gemeinsam beleuchten sie die wissenschaftliche Bedeutung eines über 10.000 Jahre alten Baumfundes. Dabei werden klimatische Schwankungen, die Dynamik von Gletscherbewegungen sowie die komplexen Prozesse der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Alpenlandschaft diskutiert.
… kranke, alte Menschen auch bevorzugt bei Hitze, viel mehr aber bei Kälte. Gesunde Menschen ertragen die Hitze und sterben nicht! Jedenfalls nicht wegen der Hitze! Meine Meinung – Rüdiger Stobbe
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt möchte zusammen mit seinen Amtskollegen der Ostsee-Anrainerstaaten verstärkt gegen hybride Bedrohungen vorgehen. Bei einem Treffen in Flensburg erklärte der CSU-Politiker, Ziel sei es, eine gemeinsame Taskforce einzurichten.
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In Kissler Kompakt (KK 348) kritisiert Alexander Kissler Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Haltung zu Migration, Integration und gesellschaftlicher Vielfalt. Anlass ist die erste Diskussionsveranstaltung an Steinmeiers provisorischem Amtssitz am Berliner Spreebogen.
Im Fokus stehen Steinmeiers Aussagen über Deutschland als „Land mit Migrationshintergrund“, seine Forderung, die Bevölkerung müsse gesellschaftliche Veränderungen und Verschiedenheit akzeptieren, sowie sein Verständnis davon, wer zur deutschen Gesellschaft gehört. Kissler beschäftigt sich außerdem mit Aussagen der Migrationsforscherin Birgit Glorius und fragt, welche Erwartungen an Zugewanderte und an die einheimische Bevölkerung gestellt werden.
👉 Ist Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident für alle Deutschen?
👉 Welche Pflichten ergeben sich aus Integration – und für wen?
👉 Und trägt Steinmeiers Verständnis von Migration und Vielfalt zur gesellschaftlichen Einheit oder zur weiteren Spaltung bei?
Das Schloss Bellevue wird umfassend renoviert. Augstein begrüßt die Arbeiten als Investition in die „demokratische Infrastruktur des Landes“. Blome ist weit weniger begeistert über „den Schuppen der Schande.“
Kanal-Abo: https://www.youtube.com/c/ntvNachrich…
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Mittlerweile ist es doch Europas Krieg. Oder wer finanziert die Ukraine?
Paul Ronzheimer hat in mehr als 20 Jahren viele Wahlkämpfe erlebt – aber eine derart politisierte, frustrierte und aufgeladene Stimmung wie jetzt in Sachsen-Anhalt noch nie. In gut einer Woche wählt Sachsen-Anhalt – und diese Landtagswahl könnte weit über das Bundesland hinaus politische Folgen haben. Für seine neue Reportage ist Paul Ronzheimer mehrere Tage durch Sachsen-Anhalt gereist und hat mit Dutzenden Menschen gesprochen: auf Marktplätzen, bei Demonstrationen, mit AfD-Wählern und AfD-Gegnern, mit Lehrern, Aktivisten und Politikern. Was ihn dabei besonders überrascht hat:
Fast überall begegnet ihm massive Unzufriedenheit mit der Politik. Selbst viele Menschen, die die AfD ausdrücklich ablehnen, können kaum noch sagen, was sie an den etablierten Parteien überzeugt.
Bei anderen ist aus Frust längst ein „Jetzt reicht es“ geworden. Gemeinsam mit Filipp Piatov, der ihn auf der Reise begleitet hat, spricht Paul über die Stimmung im Land, die Angst vor einem Krieg mit Russland und das tiefe Misstrauen gegenüber Politik und Medien.
Warum spielt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in den Gesprächen erstaunlich wenig eine Rolle?
Warum beschäftigt der Ukraine-Krieg die Menschen so sehr?
Und was passiert, wenn die AfD tatsächlich mit großem Abstand stärkste Kraft wird?
Eine Reise durch ein Bundesland vor einer Wahl, die ganz Deutschland verändern könnte. DIE GROSSE SACHSEN-ANHALT REPORTAGE ZUR LANDTAGSWAHL: Sonntag, 30. August 2026 auf YouTube & ronzheimer.tv!
Die CDU hat in der Vergangenheit damals sinnvoll erscheinende Entscheidungen getroffen, die sie heute in eine nicht mehr aufzulösende Klemme geführt hat.
Welches sind die dahinterliegenden Mechanismen und welche strategischen Möglichkeiten hat die CDU jetzt noch?
Verhandlungsmacht und die Aufgabe von Alternativen
Im strategischen Kontext reduziert der kategorische Ausschluss potenzieller Partner die eigene Verhandlungsposition. Die Eliminierung der besten Alternative außerhalb einer Einigung (BATNA – Best Alternative to a Negotiated Agreement) generiert ein sogenanntes Hold-up-Problem. Akteure zwingen sich selbst in asymmetrische Verhandlungen, da verbleibende Partner die mangelnde Ausweichmöglichkeit antizipieren und konditionieren können. Eine starke Verhandlungsposition erfordert zwingend das Aufrechterhalten glaubhafter, wenn auch nicht präferierter, Ausstiegsoptionen (Thomas Schelling: The Strategy of Conflict).
Ressourcenkonkurrenz und Positionsverlust
Die Verschiebung der eigenen Positionierung zur Erschließung neuer Koalitionsoptionen führt zu einer Entleerung des angestammten Profils. In der Wirtschaft entspricht dies dem Innovator’s Dilemma: Ein Akteur verweigert die Anpassung an ein neues Umfeld, um kurzfristig Marktanteile (hier: Koalitionen) abzusichern, verliert dadurch aber seine Kernposition. In der Biologie beschreibt das Konkurrenzausschlussprinzip ein ähnliches Phänomen: Räumt eine Spezies ihre spezifische Nische, wird diese unweigerlich von einem neuen Akteur besetzt, während die Stammspezies in einem ressourcenarmen, hochkompetitiven Umfeld unterliegt.
Paradoxien der Grenzziehung
Eine Taktik der strikten Ausgrenzung erzeugt kontraintuitive Effekte. Das Commitment-Paradoxon zeigt, dass die absolute Selbstbindung an eine „Brandmauer“ eine taktische Schwäche darstellt, da sie den eigenen Handlungsspielraum minimiert, anstatt den des Gegners zu begrenzen. Zudem führt die Ausgrenzungsstrategie dazu, dass die sanktionierte Partei ein Monopol auf systemische Oppositionsstimmen erhält.
Systemische Trägheit und Entscheidungsfehler
Die Persistenz einer einmal gewählten, aber nicht mehr funktionalen Strategie resultiert aus internen Organisationsstrukturen. Nach dem Abilene-Paradoxon (Jerry Harvey) konvergiert kollektives Verhalten oft gegen eine Entscheidung, die von den einzelnen Akteuren individuell abgelehnt wird. Das Prinzip der „Escalation of Commitment“ (Sunk Cost Fallacy) verhindert eine Neuausrichtung: Die massiven rhetorischen und politischen Vorinvestitionen erzwingen das Festhalten an der Strategie, da eine Abkehr eine kognitiv teure Negation der bisherigen Position bedeuten würde. Hinzu kommt das Eherne Gesetz der Oligarchie (Robert Michels), nach dem die Selbsterhaltung der Funktionärsebene kurzfristige Positionsabsicherung über langfristige strukturelle Erholung stellt.
Wagenknechts Forderung nach einer Expertenregierung in Thüringen sorgt im BSW für erheblichen Streit. Eine maximale politische Erschütterung, die dem BSW im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt helfen soll und möglicherweise der AfD in die Hände spielt. Trotzdem fordert die BSW-Landesvorsitzende in Thüringen, Katja Wolf, einen neuen Umgang mit der AfD: Demokratische Rechte dürften nicht beschnitten werden, miteinander reden müsse möglich bleiben.
Wie geht es für das BSW weiter und welche Folgen hat der Konflikt für Thüringen und Sachsen-Anhalt?
Deutschland begann den Zweiten Weltkrieg und bombardierte Städte wie Warschau, Rotterdam, London und Stalingrad.
Später zerstörten britische und amerikanische Bomber große Teile deutscher Städte. In Dresden und Hamburg entstanden gewaltige Feuerstürme, Zehntausende Zivilisten starben.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit dem Militärhistoriker Matthias Strohn über die Geschichte des Bombenkriegs.
Wie entwickelte sich aus den ersten Bombenabwürfen des frühen 20. Jahrhunderts das sogenannte „Moral Bombing“?
Warum nahmen die Alliierten gezielt die Moral der deutschen Bevölkerung ins Visier?
Und welchen militärischen Nutzen hatten die Angriffe tatsächlich?
Außerdem geht es um den Mythos Dresden und die bis heute umstrittene Frage, ob die Flächenbombardements militärisch notwendig, moralisch vertretbar oder sogar Kriegsverbrechen waren. Strohn erklärt, wie die DDR und später Rechtsextreme die deutschen Opfer instrumentalisierten – und weshalb die damaligen Reaktionen der Deutschen an den heutigen Umgang vieler Russen mit ukrainischen Drohnenangriffen erinnern. Eine Folge über Täter und Opfer, historische Verantwortung und die Frage, ob man das Leid deutscher Zivilisten anerkennen kann, ohne zu vergessen, wer diesen Krieg begonnen hatte.
Mit Bill und Tom Kaulitz, Didi Hallervorden und AfD-Kulturpolitiker Hans-Thomas Tillschneider. aspekte-Moderator Jo Schück reist durch Sachsen-Anhalt und zeigt, wie um Kunst, Kultur und Identität gestritten wird. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 6. September 2026 erstmals Regierungsverantwortung übernehmen. Im Wahlkampf fordert sie ein Bekenntnis zu Patriotismus, deutschen Werken und weitere, tiefgreifende Veränderungen in der Kulturpolitik. Was passiert mit Kunst und Kultur, wenn die Partei tatsächlich an die Macht kommt? Theater, Museen, Kirchen und Künstler im Land diskutieren diese Frage längst als konkrete Zukunftsfrage.
„Mich stört folgendes. Ich bis schwul, ich bin ein Mann , und ich bin mit einem Mann verheiratet. Aber sorry, ich bin nicht queer, ich parke noch nicht mal falsch , ich zahle Steuern, (viel) alle meine Autos haben TÜV, mein pol. Führungszeugnis hat keine Einträge, und meine Mülltonnen stehen grade und ordentlich vor dem Haus. Ich trage keine Frauenkleider, keinen Schmuck, nicht mal einen Ring, ich habe keine Tattoos, ich rede völlig normal, so dass die meisten Menschen garnicht wissen dass ich schwul bin. Ich mache aber auch kein Geheimnis draus. Mir geht das ganze schwule getue, wo Männer meinen , sie müssten reden wie Frauen, und laufen wie Frauen , total auf den Senkel. Ich gehe nicht in die Szene, ich gehe nicht zum CSD, und ich hab auch heteros in meinem Freundeskreis, aber Queer ?? Sorry Queer bin ich nicht, ich sehe Queer als Beleidigung an. Ich will mit den Leuten die aktiv beim CSD sind und deren einziger Lebenszweck darin besteht, mit gebrochenen Handgelenken zu rauchen und zu kreischen, nicht in einen Topf geworfen werden. Ich wähle seit Jahren die AFD und hoffe sie kommt an die Regierung. zudem kann ich versichern, dass die meisten schwulen kaum sichtbar sind, genau wie die meisten heteros kaum sichtbar sind. Mich stösst dieser Queerkram eher ab, aber er ist mir auch egal, jeder kann machen was er will solange er anderen keinen Schaden zufügt. Viele Migranten fügen den Einheimischen aber Schaden zu, teil auch schweren Schaden, s. Marius Dick. (tot mit 22) So das wollte ich mal sagen. Danke.“
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Der meist gelikte Kommentar zum WELT-Artikel oben stammt von Hermann K.:
„Diese Überhöhung von Minderheiten und ihr Angebot, speziell an pubertierende Jugendliche, dass ein Ausleben all der möglichen sexuellen Verirrungen ihre Probleme lösen würde, ist schwer zu ertragen. Dieses sind Anzeichen eines fetten, orientierungslosen, dekadenten Wohfahrtstaates, der sich im Absturz befindet. Minderheiten sind zu schützen, aber nicht andauernd als begehrenswerter, überlegener Lebensentwurf darzustellen, für den mit Steuergeld iüber unzählige NGO’s geworben wird.“
4. Juni 1940. 338.000 britische und französische Soldaten drängen sich bei Dünkirchen auf Schiffe. Hinter ihnen brennende Wracks. Vor ihnen ein ungewisser Weg über den Ärmelkanal. Die deutsche Armee steht nur etwa 50 Kilometer entfernt. Hitlers Panzer haben Frankreich in drei Wochen aufgerissen. Die Wehrmacht kontrolliert die Benelux-Staaten und Nordfrankreich. Paris wird in zehn Tagen fallen. Großbritannien rechnet mit einer Invasion. Seine Armee hat fast alle schweren Waffen an den französischen Stränden zurückgelassen. Das Fighter Command hat weniger als 700 Jäger. Die Kriegsmarine bleibt ein Faktor, ist nach Norwegen aber schwer angeschlagen. In Berlin wirkt der Sieg greifbar. In London fühlt sich die Niederlage möglich an.
Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen des NS-Staates. Es galt, durch die Unterwerfung des Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen zu etablieren. Die Doku betrachtet die Werdegänge von vier Menschen, die aktiv mitwirkten oder zu Opfern wurden. Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der „neuen Welt“, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film „M“, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.
Dokumentarfilm von Jean-Marie Barrere (F 2023, 103 Min)
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Es ist erst ein Jahr her …
Ulrich Siegmund am 11.8.2025 in Hamburg
Da habe ich das erste Mal von dem Mann gehört und etwas später geschrieben:
„AfD im Parlament: Der Weg zur Regierungsverantwortung“
In der jüngeren Parteiengeschichte ist keine Partei so erfolgreich wie die AfD. 2013 gegründet, gelang der AfD ein Siegeszug nach dem anderen in die Parlamente. 2014 zog die AfD in das EU-Parlament ein, es folgten weitere Erfolge bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im Jahr 2015 gelang der AfD in Hamburg der Sprung ins Parlament – und damit erstmals in einem westdeutschen Bundesland. 10 Jahre später ist die AfD in den deutschen Parlamenten als feste Oppositionsgröße etabliert. Mit unzähligen Anfragen schaut die AfD den Landesregierungen auf die Finger, mit Anträgen macht sie politische Lösungsvorschläge.
Im Jahr 2025 ist die AfD bundesweit zur zweitstärksten Kraft geworden, in vielen ostdeutschen Bundesländern sogar stärkste Kraft. Mit den beachtlichen Wahlergebnissen im Rücken, sowie wachsenden Mitgliederzahlen stellt sich unweigerlich die Regierungsfrage.
Ulrich Siegmund ist Vorsitzender der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Er ist 1990 in Havelberg geboren, verheiratet und hat eine Tochter.
Siegmund ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zudem schloss er ein Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL mit dem Bachelor ab.
Seit 2016 ist er Mitglied der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzender.
Für die Landtagswahl 2026 wurde er zum AfD-Spitzenkandidat gewählt. Siegmund hat unter deutschen Politikern einen der erfolgreichsten TikTok-Kanäle mit über 560.000 Abonnenten.
Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit. Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.
Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen. Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.
Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP – falls er es schafft.
Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen.
Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund – {ungeskriptet}
In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. Und seit Monaten heißt es: Gewinnt die AfD die absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt, sei die Demokratie in Gefahr. Doch was, wenn es umgekehrt ist? Immer mehr deutet darauf hin, dass Bundeskanzler Friedrich Merz und CDU-Ministerpräsident Sven Schulze bereits einen Plan für die Zeit nach dem 6. September schmieden, um einen möglichen AfD-Wahlsieg zu unterlaufen. Schulze trat zuletzt auf einem Podium der taz auf – nur wenige Tage, nachdem die Zeitung zu „Widerstandsformen, notfalls auch gewaltförmiger Natur“ gegen die AfD aufgerufen hatte. Merz wiederum verfällt zunehmend in eine ungewohnt autoritäre Rhetorik.
Über die möglichen Geschehnisse nach der Wahl sprach NIUS-Live-Moderator Norbert Dobeleit mit NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, Kolumnist Alexander Kissler und Reporter Julius Böhm bei NIUS Live.
LANDTAGSWAHL: „Das wäre für die CDU ein echter Kulturbruch“ – Zeithistoriker zum Koalitionsdilemma
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht die CDU vor schwierigen Entscheidungen. Zeithistoriker Prof. Andreas Rödder analysiert die möglichen Mehrheiten, die Rolle der AfD, die Debatte um den Unvereinbarkeitsbeschluss sowie die politischen Folgen für die Union. Im Gespräch geht es außerdem um mögliche Proteste nach der Wahl, Minderheitsregierungen, Koalitionsmodelle und die strategische Zukunft der CDU.
Welche Optionen bleiben der Union und welche Folgen hätten sie für die deutsche Parteienlandschaft?
Von Uta Böttcher •Auch wenn unser Bundeskanzler einen Mythos nachplappert: Wir haben zur Zeit nicht mehr Waldbrände als früher, schon gar nicht sind sie klimabedingt. Im Gegenteil: Insgesamt gehen die Vegetationsbrände seit dem 20. Jahrhundert kontinuierlich zurück. Es wäre sicher sinnvoll, in Zukunft anstelle der Kiefernmonokulturen verstärkt Laubbäume zu pflanzen. Außerdem: Wie wäre es mit einer Staffel Löschflugzeuge nach kroatischem Vorbild?
Beitragsbild: Montage Achgut.com/Imago/ Maarten Visser – Wikimedia commons, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons
Auch wenn die aktuellen Waldbrände gerne damit in Verbindung gebracht werden, der Klimawandel entzündet keine Wälder: Eine thermische Selbstentzündung von trockenem Holz tritt erst bei Temperaturen ab 280 °C auf. Anhaltende Trockenheit fungiert bestenfalls als Verstärker, nicht als Auslöser: Dem Waldboden und den Pflanzen wird die Feuchtigkeit entzogen, tritt dann ein Zündfunke auf – was in 95 Prozent der Fälle durch menschliches Fehlverhalten geschieht – kann leicht ein Großfeuer entstehen. An drei prominenten Beispielen werden die wirklichen Brandursachen erläutert.
Wie ist es, in einen Waldbrand zu geraten? Diese Erfahrung durfte ich unfreiwillig in diesem Sommer in Kroatien machen. Sie handelt von Aleppo-Kiefern, fehlender Brandprävention und Blitzeinschlag. Mitte Juni 2026, ein Sommergewitter nähert sich, und in einiger Entfernung, hinter dem nächsten Hügel, kracht es: Ein Blitz hat eingeschlagen. Ein starker Wind kommt auf, wenige Minuten später zieht eine dicke schwarze Rauchwolke über mein Haus, zusammen mit glühender Asche. Das bedeutet: Der Wind treibt das Feuer direkt in meine Richtung.
Brandstiftung, Zigaretten oder Blitzschlag gelten oft als Ursachen von Waldbränden. Doch Peter macht einen entscheidenden Unterschied: Das sind meist nur die Auslöser. Die eigentliche Gefahr entsteht dort, wo leicht brennbare Nadelbaum- und Eukalyptusplantagen auf ausgetrocknete Böden treffen. Auf seinem Rundgang durch einen alten Buchenwald zeigt Peter, warum naturnahe Laubwälder Wasser speichern, sich selbst kühlen und deutlich schwerer brennen. Außerdem geht es um Kahlschläge, Forstwirtschaft, Waldbrände in Kanada und Südeuropa sowie die Frage, wie unsere Landschaften künftig grüner, feuchter und kühler werden können.
01:24–02:50 Intro Was sind die wahren Ursachen für Waldbrände?
02:50–05:00 Exkurs: Warum feuchte Waldböden so wichtig sind
05:00–08:02 Welche Stoffe im Wald überhaupt brennen
08:02–10:39 Mythos Totholz – warum es nicht der Brandbeschleuniger ist
10:39–14:17 Nadelgehölze trocknen besonders schnell aus
14:17–17:09 Forstwirtschaft, Biomasse und ein häufiger Denkfehler
17:09–20:44 Was wir von den Waldbränden in Kanada lernen können
20:44–23:38 Warum Waldbrände kaum natürlich entstehen
23:38–24:17 Weshalb absterbende Nadelplantagen die Brandgefahr langfristig senken können
24:17–28:30 Waldbrände in den Medien – wo Informationen fehlen
Steht Russland vor einer Eskalation gegen die NATO? General a. D. Roland Kater ordnet die aktuelle Sicherheitslage ein. Er erklärt, warum er derzeit keine Anzeichen für einen konventionellen Angriff auf das Baltikum sieht, stattdessen aber vor einem immer intensiveren hybriden Krieg mit Drohnen, Sabotage und Cyberangriffen warnt. Außerdem bewertet er die Debatte über Taurus, Storm Shadow und Patriot-Systeme sowie die militärische Lage der Ukraine.
NIUS exklusiv:Frauke Brosius-Gersdorff, die im vergangenen Jahr nicht ans Bundesverfassungsgericht berufen wurde, soll nach dem Willen der SPD Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier im Amt des Bundespräsidenten werden.
Pikant: An der fehlenden Zustimmung der Union war ihre Kandidatur damals gescheitert – doch der neue Fraktionschef Thorsten Frei entschuldigte sich bei Markus Lanz nun ohne Not öffentlich bei ihr.
Bei NIUS Live am Abend ordnen Frank Henkel, ehemaliger Berliner Innensenator, und Alex Burucker ein, warum sie die Personalie für falsch halten:
Das höchste Staatsamt brauche maximale überparteiliche Integrationskraft – doch Brosius-Gersdorff bringe mit Positionen zu Abtreibung, Leihmutterschaft, allgemeiner Impfpflicht und einem AfD-Verbotsverfahren ein hohes Polarisierungspotenzial mit.
Die Sorge der Gäste: Die Union könnte für den Machterhalt am Ende doch einknicken.
United Nations • Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temparatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossilerBrennstoffe. …
Friedrich Merz besucht die Rettungsdienste nach dem verheerenden Waldbrand im Hürtgenwald, wo er die Bühne sofort nutzt, um Angst vor dem Klimawandel zu verbreiten. Er übernimmt so unhinterfragt die Rhetorik von Panikmachern wie Karl Lauterbach und den Grünen.
We’re nearly halfway through the 2020s, dubbed the most decisive decade for action on climate change. Where exactly do things stand? Climate impact scholar Johan Rockström offers the most up-to-date scientific assessment of the state of the planet and explains what must be done to preserve Earth’s resilience to human pressure.
If you love watching TED Talks like this one, become a TED Member to support our mission of spreading ideas: https://ted.com/membership
Washington/Moskau – Hat die CIA Russland vor einem möglichen Angriff auf Nato-Territorium gewarnt? Genau das wurde nach der überraschenden Moskau-Reise von CIA-Chef John Ratcliffe (60) berichtet. Doch jetzt stellt sich US-Präsident Donald Trump (80) demonstrativ gegen diese Darstellung.
Vor Journalisten im Oval Office wies Trump Berichte zurück, wonach Ratcliffe russischen Regierungsvertretern eine Warnung wegen möglicher Spannungen mit Nato-Staaten überbracht habe. Mit Blick auf Kreml-Chef Wladimir Putin (73) sagte Trump laut der Nachrichtenagentur „Reuters“: „Er wird kein Nato-Territorium angreifen.“
Auch die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ hatte unter Berufung auf russische Insider berichtet, dass Kreml-Chef Wladimir Putin (73) den Krieg in der Ukraine intensivieren wolle. Schwer vorstellbar, dass Moskau gleichzeitig eine neue Front im Baltikum eröffnen will. Schon zuvor hatte Trump gegenüber dem Nachrichtenportal „Axios“ erklärt, Ratcliffe sei nicht mit einer besonderen Botschaft nach Moskau gereist. Treffen zwischen dem CIA-Chef und seinem russischen Amtskollegen gebe es regelmäßig. „Es gab keine Botschaft, und es war nichts Ungewöhnliches“, so Trump.
„Imagine“ von John Lennon gilt als schönstes Lied der Welt. Ich sage Ihnen: Es ist das gefährlichste. Keine Länder, kein Eigentum, kein Himmel – das ist keine Friedensvision, das ist die Hymne des Sozialismus. Und dieser Sozialismus ist zurück: In Berlin ist die Linke wieder stärkste Kraft, CDU und SPD machen mit, und sein militanter Arm bedroht inzwischen offen freie Medien wie NIUS und Apollo.
📊 „Imagine“: drei Zeilen, drei Katastrophen
👉 Warum der Sozialismus in Berlin wieder stärkste Kraft ist
📊 Der grüne Sozialismus: gesprengte Kraftwerke, verbotene Motoren
👉 Merz, Klingbeil und die Rechnung, die unsere Kinder zahlen
📊 1968 vor dem Springer-Haus – und die Parallele zu heute
👉 NIUS und Apollo: wenn aus einem Lied ein Mob wird
Als Dr. Frank-N-Furter wurde Tim Curry unsterblich. In „Legende“ verwandelte er sich in das Böse, als Clown Pennywise in den Albtraum mehrerer Generationen. Hinter diesen und vielen anderen prägenden Figuren stand ein großer Theatermann mit unverwechselbarer Stimme, tiefgründigen Augen und einem herausragenden Wesen und Humor. Der große Tim Curry ist mit 80 Jahren abgereist.
In diesem Video analysiere ich, warum Sachsen-Anhalt in vielen Statistiken zu Wirtschaft, Bildung, Demografie und Innovation zu den schwächsten Bundesländern Deutschlands zählt. Von der Industrialisierung über den Zweiten Weltkrieg, die DDR-Planwirtschaft und die Wiedervereinigung bis zu den heutigen strukturellen Problemen wird gezeigt, wie Geschichte, Deindustrialisierung, Abwanderung und Strukturbruch das Bundesland bis heute prägen. Dieses Video ist keine Abwertung der Menschen in Sachsen-Anhalt, sondern eine sachliche historische und wirtschaftliche Analyse der Ursachen.
Themen: Sachsen-Anhalt, Ostdeutschland, deutsche Einheit, Strukturwandel, Deindustrialisierung, Treuhand, DDR-Wirtschaft, demografischer Wandel, Abwanderung, Wirtschaftskraft, Bildungssystem, Arbeitslosigkeit, Geschichte Deutschlands, Bundesländer-Vergleich.
Der Druck auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj steigt. «Während die Ukraine unter Beschuss steht, herrschen Korruption und politisches Chaos», titelt der Economist. Grund dafür sind neue Korruptionsermittlungen und ein offener Angriff des früheren Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow auf Selenskyj. Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden veröffentlichten am 19. August neue abgehörte Gespräche hoher Regierungsvertreter. Darin ist unter anderem Iryna Mudra, stellvertretende Leiterin des Präsidialamts, zu hören.
Die Ermittlungen unter den Codenamen «Forrest Gump» und «Femida» betreffen laut den Ermittlern ein mutmassliches Geldwäschesystem. Mitarbeiter des Präsidialamts sollen versucht haben, 150 Millionen Hrywnja, rund 3,4 Millionen Dollar, für die Kaution des früheren Justizministers Herman Haluschenko aufzubringen. Dafür seien Firmen übernommen und Bankkontrollen umgangen worden. Manager der 2023 verstaatlichten Sense Bank hätten Geldwäsche-Schutzsysteme abgeschaltet.
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+++ AfD 42, CDU 22 Prozent: in der CDU beginnt der Kampf um die Brandmauer +++ Halbleere Speicher – im Süden droht regionaler Gasmangel +++ Gefährlicher Rotorblatt-Absturz im Schwarzwald – Anwohner hatten vor den Transporten gewarnt +++ Müller kündigt Lieferverträge – Milchbauern fürchten um ihre Existenz +++ Immerhin: Heißer Sommer, hervorragende Trauben – Pfälzer Winzer erwarten Spitzenjahrgang +++ MDR und NDR wollen mit Sendestille vor der AfD warnen. Das größte Problem der Aktion: Niemand merkt es +++ TE Energiewendewetter +++
„Wenn man erst einmal der Meinung ist, dass man bei den ‚Guten‘ ist, kommt man gar nicht auf die Idee, dass man schlechter sein könnte.“
Don Alphonso im Sommerinterview mit Tichys Einblick.
Für Kolumnist Rainer Meyer, auch bekannt als Don Alphonso, ist das eines der grundlegenden Probleme der heutigen politischen Debatte. In seinem Garten in Ingolstadt empfängt er Maximilian Tichy und blickt auf ein Land, das sich schleichend von der Vernunft verabschiedet, und auf eine Politik, die sich ihr eigenes „Überzeugungskartell“ geschaffen hat. Auch die Berliner Blase aus Juristen, PR-Beratern und Journalisten ist Don Alphonso bekannt. Für ihn ist es ein Milieu, das von Gleichartigkeit geprägt ist und in dem Widerspruch kaum noch stattfindet. Die Folgen seien politische Fehlentscheidungen wie das Verbrennerverbot, die einmal beschlossen über Jahre hinweg fortgeschleppt werden.
Don Alphonso vergleicht Deutschland mit Norditalien. Er beschreibt den kulturellen und strukturellen Niedergang deutscher Bahnhöfe und Innenstädte im Vergleich zu Städten wie Bozen oder Florenz. Während Deutschland sich noch immer für ein reiches Land hält, floriert Norditalien – mit gepflegten Innenstädten, funktionierender Infrastruktur und sichtbarem Wohlstand.
Don Alphonso kritisiert einen wachsenden Kontrollanspruch von links und warnt vor einem „Demokratieabbau auf links gedreht“. Überwachung, Bürokratie und die Rolle der NGOs sieht er als Symptome eines Staates, der sich immer weiter von seinen Kernaufgaben entfernt. Die Rechnung dafür zahle vor allem der arbeitende Mittelstand.
Trotz bewahrt sich der Don den Sinn für das Schöne: bayerische Traditionen, die Freude an der Provokation – und den juristischen Schlagabtausch mit Robert Habeck, den er vor Gericht für sich entscheiden konnte.
Dramatische Zahlen erschüttern die Union: Laut aktueller INSA-Umfrage liegt die AfD bei 29 Prozent, die CDU nur noch bei 20,5 Prozent. Der 30-20-Kipppunkt rückt näher. AfD-Chefin Alice Weidel prophezeit bereits, die CDU werde „bundesweit niemals wieder eine Bundestagswahl gewinnen“. Derweil tagt das Kabinett unter Kanzler Friedrich Merz auf Schloss Neuhardenberg – nach wochenlangen Angriffen aus den eigenen Reihen zeigt sich Merz dennoch zuversichtlich.
Der 6. September, Wahltag in Sachsen-Anhalt, gilt vielen als Schicksalstag für ganz Deutschland.
Übersteht der Kanzler diesen Abend?
Fällt die sogenannte „Brandmauer“?
Darüber sprachen Moderator Alexander Kissler, NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und dessen Stellvertreterin Pauline Voss mit dem CDU-Vordenker Andreas Rödder bei NIUS Live.
Man hat im allgemeinen Sprachgebrauch praktischerweise einen Sammelbegriff für Dinge, von denen man keine Ahnung hat: Bei Ärzten ist es der Ausdruck „idiopathisch“, in der Schmuddelsprache der Geheimdienste die „hybride“ oder „kinetische Bedrohung“, in der Mathematik meist „x“, manchmal auch „y“ – und in der Politik: „die Russen“. Deshalb sind sie es auch immer: die Russen!
Weg mit den Windrädern! Ein Land verspargelt! Im Zuge des Green Deal sollen wir uns daran gewöhnen, dass es sich dreht, wohin das Auge reicht. Die Nutznießer dieser Entwicklung sind so zahlreich, dass man sie scheinbar nicht aufhalten kann.
Was aber passiert, wenn man an den signifikanten Umwelt-und Gesundheitsschäden nicht mehr vorbeikommt, die die Windräder erzeugen?
Bleibt dann die Zukunft unseres Landes wirklich von Windrädern geprägt?
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt startet die Organisation Campact eine groß angelegte Kampagne gegen eine mögliche AfD-geführte Landesregierung. Mit mehr als 13.000 Plakaten ruft die Initiative zu taktischem Wählen auf und empfiehlt Wählern, ihre Zweitstimme der SPD oder den Grünen zu geben. Nach Angaben von Campact soll so der Einzug beider Parteien in den Landtag gesichert und eine Regierungsbildung unter Führung der AfD erschwert werden. Für die Kampagne sind nach Angaben der Organisation rund 620.000 Euro vorgesehen.
04:26 Roland Tichy: Campact greift freie Medien an und setzt ihre Werbekunden unter Druck
Die Kampagnenorganisation Campact setzt Werbekunden unter Druck, ihre Anzeigen auf den YouTube-Kanälen freier Medien zu stoppen. Über die wirtschaftlichen Folgen und die politische Macht von Campact sprechen wir mit Roland Tichy.
18:53 Ralf Schuler: Merz entdeckt das Klima und will plötzlich als Klimakanzler glänzen
Friedrich Merz ist aus der Sommerpause zurück, besucht ein Waldbrandgebiet und kündigt Maßnahmen gegen Hitze und Trockenheit an. Wird der Bundeskanzler jetzt zum Klimakanzler? Das fragen wir Ralf Schuler, Politikchef von NiUS.
33:10 Thomas Hartung: Deutschtest bringt Bewerber bei der Berliner Polizei ins Straucheln
Zum Schluss kommentiert Thomas Hartung die mangelhaften Deutschkenntnisse von Bewerbern bei der Berliner Polizei.
39:24 Prof. Ednan Aslan: Kopftuch an Österreichs Schulen: zwischen Verbot und Zwang
In Österreich gilt ab dem 1. September ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren. Gleichzeitig steht die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich im Verdacht, Lehrerinnen ohne Kopftuch beruflich zu benachteiligen. Darüber sprechen wir mit Professor Ednan Aslan.
Wochenlang haben Hitze und Dürre unser Land geplagt. ÖVP, SPÖ und NEOS konnten sich über zwei Wochen lang nicht darauf einigen, wie sie den besonders hart betroffenen Bauern helfen wollen. In dieser Zeit sind Feldfrüchte vertrocknet und Vieh musste notgeschlachtet werden. Am Freitag hat sich schließlich Bundeskanzler Stocker eingeschaltet – und prompt kam es zu einer Einigung. Kann man also sagen: Ende gut, alles gut?
Katrin Prähauser begrüßt im Studio dazu:
Harald Martenstein, Bestseller-Autor und Kolumnist
Berlin – Eigentlich wollte Kanzler Friedrich Merz (70, CDU) bei der RTL-Sendung „Am Tisch mit Friedrich Merz“ mit Bürgern über die Sorgen im Land sprechen. Doch schon nach wenigen Minuten flogen im Gespräch mit einer Ärztin die Fetzen.
Kinderärztin Bea Merscher aus Niedersachsen ging den Kanzler frontal an. Die Medizinerin, die auf Instagram regelmäßig gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung wettert, warf Merz vor, mit seiner Politik den Amtseid zu brechen und die Zukunft von Kindern zu gefährden. Seine Politik sei „menschenverachtend und zerstörend“. Merscher: „Warum brechen Sie Ihren Amtseid, den Nutzen des Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden, und erlassen solche menschenverachtenden, zerstörerischen Gesetze wie das GKV-Spargesetz?“
Für Merz war das zu viel: „Das geht jetzt ein bisschen über das normale Maß der Kritik hinaus“, sagte der CDU-Kanzler sichtbar verärgert, „das geht zu weit!“ Der Vorwurf sei eine „persönliche Herabsetzung“. Natürlich müsse sich die Bundesregierung Kritik gefallen lassen. „Aber uns, und auch mir persönlich, einen vorsätzlichen Bruch meines Amtseides vorzuwerfen, das ist schon ziemlich harter Tobak.“
Was würde ein Wahlsieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 06.September bedeuten? Wie bewerten Betroffene das Reformpaket der Bunderegierung? Und wie blickt Friedrich Merz auf anhaltende Kriege und globale Krisen? In „Am Tisch mit Merz“ stellt sich der Bundeskanzler am Donnerstag (27.08) um 22:15 Uhr den Fragen von Bürgern, moderiert von Pinar Atalay.
Das „RTL Aktuell Spezial“ wurde vorab aufgezeichnet.
Hybride Angriffe durch ausländische Geheimdienste richten sich nicht nur gegen die deutsche Politik und Gesellschaft, sondern zunehmend auch gegen die Wirtschaft. Im vergangenen Jahr führten sie zu Verlusten von über 270 Milliarden Euro. Die meisten Angriffe gingen von Russland und China aus. Was dagegen getan werden kann, analysieren BILD-Chefreporter Nikolaus Harbusch und Thomas Kausch.
Der Krieg in der Ukraine zeigt womöglich schon heute, wie künftige Kriege geführt werden. Militärexperte Carlo Masala erklärt, warum Drohnen das Gefechtsfeld grundlegend verändert haben und welche Rolle Panzer trotzdem weiter spielen könnten. Außerdem geht es um Russlands hohe Verluste, die mögliche neue Mobilisierungswelle nach den Dumawahlen und die Frage, ob Moskau militärisch tatsächlich an Grenzen stößt. Auch die Chancen auf Waffenstillstand oder Frieden stehen im Fokus — ebenso wie die Gründe, warum die US-Vermittlung bislang scheitert.
Ein Gespräch über die Kriegslogik der Zukunft und die harte Realität der Gegenwart.
00:00 Opener: Kein Waffenstillstand 2025, kein gläsernes Gefechtsfeld überall, Russlands größeres Reservoir
00:20 Einstieg: Der Krieg der Zukunft und die Lehren aus der Ukraine
00:49 Sind Panzer auf dem modernen Gefechtsfeld ein Auslaufmodell?
01:43 Die neue Rolle von Panzern im Zusammenspiel mit Drohnen
02:15 Das „gläserne Gefechtsfeld“ und warum es nicht überall existiert
03:30 Wie Armeen Versorgung und Führung gegen Drohnen schützen können
04:27 Russlands hohe Verluste und die Frage nach der militärischen Erschöpfung
05:23 Kann Russland personell länger durchhalten als die Ukraine?
06:23 Droht nach den Dumawahlen eine neue russische Mobilisierungswelle?
07:44 Frieden bis 2027? Wie realistisch Selenskyjs Hoffnung ist
08:32 Warum 2025 kein Waffenstillstand zu erwarten ist
Wie eng arbeiten die FPÖ und die Identitären zusammen? Laut einer neuen Recherche des STANDARD inzwischen sehr eng. Zwischen der FPÖ-Jugend (FJ) und der Identitären Bewegung soll es eine Verschmelzung geben. Das Team rund um Fabian Schmid und Colette Schmidt vom STANDARD greifen für ihre Recherche auf geheime interne Dokumente, Transkripte von Vorträgen, Chatverläufe, Fotos und Whistleblower zurück. Sie sind heute unsere Gäste und erklären uns, was es damit genau auf sich hat.
Und wir bleiben noch kurz bei der Klausurtagung. Denn sie war geprägt von der absurden Diskussion von Zuckersteuer auf Zuckerfreies. Doch plötzlich zieht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bei der geplanten Zuckersteuer eine klare Grenze: Zero- und Light-Getränke sollen nun doch nicht besteuert werden – berichtet unter anderem der SPIEGEL. Noch einen Tag zuvor war ein Arbeitspapier aus dem Finanz-Ministerium bekannt geworden, das eine deutlich breitere Abgabe vorsah.
Nach dem Islamisten-Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin haben sich erstmals zwei Opfer gegenüber der WELT zu Wort gemeldet. Luise D. und Sebastian S. berichten, dass sie nicht vom Fahrzeug, sondern von einem Mann mit einer Machete lebensgefährlich verletzt wurden. An den Täter haben die Opfer verschiedene Erinnerungen. Luise sagt im Interview, es sei nicht Abdul Ballout gewesen, Sebastian hat diesen hingegen identifiziert. Unterdessen beklagen die Opfer, dass dieser Teil des Anschlags öffentlich kaum wahrgenommen werde und sie sich als Opfer vergessen fühlten.
Annalena Baerbock, die ehemalige deutsche Außenministerin und Noch-Vorsitzende der UN-Generalversammlung trifft in Manhattan ihre Freundin Katharina Dröge. Darüber berichtet APOLLO NEWS. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen ist in die USA gereist, um sich vor den Midtermwahlen über die politische Lage zu informieren. Zudem weiß Baerbock seit Kurzem, dass sie weiterhin in New York leben darf. Die Columbia University hat sie als Dozentin verpflichtet.
Der Deutsche Beamtenbund schlägt Alarm, wie die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG berichtet. Nach einer jährlichen Abfrage fehlen dem Staat nach Einschätzung des Verbands inzwischen rund 631.000 Beschäftigte – besonders in Pflege, Schulen, Kommunen, Polizei und Bundeswehr. DBB-Chef Volker Geyer fordert deshalb mehr Personal.
Die ganze Welt sprach über den Wal vom Timmendorfer Strand. Es war das Sommerloch vor dem Sommerloch in Deutschland. Jetzt gibt es den letzten fehlenden Beweis im Drama um den Buckelwal, der nach einer spektakulären Rettungsaktion tot auf der dänischen Insel Anholt gefunden wurde. Bis jetzt war noch unsicher, ob das verendete Tier auf der Insel wirklich Timmy war. Nun gibt es 99,91-prozentige Sicherheit: Es war Timmy, Timmy ist tot! Und Timmy war ein MÄDCHEN!!! Das meldet heute morgen die BILD-Zeitung.
„Ο πόλεμος είναι ο πατέρας όλων των πραγμάτων“ Dürfte in etwa das „Original“ von Heraklit dem „Dunklen“ gelautet haben.
„O pólemos eínai o patéras ólo̱n to̱n pragmáto̱n“ Müßte es dann lateinisiert heißen.
Die Griechen mögen mir verzeihen, falls dort etwas nicht stimmig ist. „Der Krieg ist er Vater aller Dinge!“ Hört sich brutal an, richtiger wäre wohl folgende Auslegung. „Aus dem Konflikt, der Reibung, entspringt Neues.“ Was richtig und menschlich ist, denn noch ist der Mensch ansich immer noch meist so bequem gewesen, daß nicht vorher „überlegt“ wurde, sondern immer erst dann, wenn der Krug zerbrochen ward. Seltsam, denn geistig ist meistens mehr möglich. In diesem Hörbuch geht es einen Ausflug in die antike Kriegsführung zu überstehen. Hoffentlich kommen alle Hörer wieder heil nach Hause.
An dieser Stelle sei die „Illias“ empfohlen, nur Mut, diese wartet bereits beim nächsten Bücherhändler.
In der „Flachzangen“-Debatte zeigt sich, wie sich der politische Umgangston verändert hat: Frühere Politiker teilten deutlich härter aus. Gleichzeitig sorgt die Rollenverteilung in der Union für Diskussionen: Friedrich Merz und Sven Schulze stehen vor der Frage, warum sie sich mit der zweiten Geige zufriedengeben – und welche politischen Folgen das hat.
Darüber spricht Deutschland heute:
▶️ Geheimer SPD-Plan: Scholz-Umfeld will Brosius-Gersdorf als Bundespräsidentin!
▶️ NIUS enthüllt: Mehr als Hundert Millionen Euro Steuergeld für queere Ideologie.
▶️ „Flachzangen“-Diskussion: So viel schlimmer waren Beschimpfungen in der Politik früher.
▶️ Zweite Geige: Warum wollen Friedrich Merz und Sven Schulze nicht mehr die Besten sein?
NIUS-Moderator Norbert Dobeleit begrüßt am 28. August 2026 im NIUS Live-Studio seine Gäste: Julian Reichelt, NIUS-Chefredakteur Dr. Alexander Kissler, NIUS-Kolumnist Wolfgang Herles, Autor und Journalist
Historische Fakten?Fehlanzeige!Linke Aussagensorgen für Fassungslosigkeit!
Goldzähne, Oktoberfest und historische Fakten – was stimmt an diesen Aussagen wirklich?
In diesem Video nehmen wir zwei politisch brisante Aussagen unter die Lupe, bei denen die historische Einordnung eine entscheidende Rolle spielt. Der linke YouTuber Marcant behauptete bei einer Demonstration, die Schweiz habe während des Zweiten Weltkriegs jüdischen Flüchtlingen Goldzähne herausgerissen und sie anschließend in Konzentrationslager geschickt. Doch entspricht diese Darstellung tatsächlich den historischen Fakten? Auch die Grünen-Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz sorgt mit einer Aussage zum Oktoberfest für Diskussionen. Sie stellt die heutigen Sicherheitsmaßnahmen in einen Zusammenhang mit einem rechtsextremen Anschlag. Doch wann wurden die zentralen Sicherheitsvorkehrungen tatsächlich verschärft – und welcher Anschlag spielte dabei eine Rolle?
440 Bürger in Magdeburg haben doppelte Briefwahlunterlagen erhalten. In Stendal wurden 2014 fast 1.000 Stimmen systematisch gefälscht – mit denselben Regeln, die heute noch gelten. Trotzdem heißt es offiziell: Die Briefwahl ist sicher. In diesem Video zeige ich die Fakten: – Die Magdeburger Panne – Den dokumentierten Wahlbetrug in Stendal – Die gefährliche Regel „eine Person für vier andere“ – Warum die Kontrollen erst greifen, wenn es zu spät ist
Am 6. September ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die Auszählung ist öffentlich.
CDU übernimmt AfD-Vorschlag, den sie vorher abgelehnt hat!
In einer Demokratie sollte die Bewertung eines politischen Vorschlags von seinem Inhalt abhängen – nicht von der Partei, die ihn einbringt. Doch was passiert, wenn dieselbe inhaltliche Forderung je nach Absender völlig unterschiedlich behandelt wird? So geschah es bei der CDU, die eine AfD-Vorschlag erst ablehnte und dann sinngemäß als eigene Idee übernahm.
Krise, Krieg, Unsicherheit – wer täglich die Nachrichten verfolgt, könnte tatsächlich verzweifeln. Eine schlechte Meldung scheint die nächste zu jagen, und der Blick in die Zukunft fällt immer schwerer. Doch gerade in solchen Zeiten stellt sich die Frage:
00:08 – POLITIK UND GESELLSCHAFT – JU-Landeschef fordert Zusammenarbeit mit AfD in Einzelfragen – Merz und Frei betonen „Brandmauer“ // Berlins Grünen-Spitzenkandidat Graf will Wohnungskonzerne enteignen – „Sozialismus kehrt zurück“ // Erbschaftsteuer sprunghaft auf Rekordhoch – SPD plant mit „FairErben“ weitere Verschärfung
02:16 – WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN – VW will Traton-Anteil reduzieren – Milliardenerlös für Konzernumbau geplant // Finanztransaktionssteuer gefordert – Kritiker warnen vor Belastung für Kleinanleger // AOK-Chefin warnt vor 8-Milliarden-Defizit in Pflegeversicherung – fordert steuerliche Lösung // Gericht erlaubt CO₂-Preis auf Müllverbrennung – Eigentumseingriff für verhältnismäßig erklärt
06:07 – NACHRICHTEN AUS DEM AUSLAND – Deutsche Touristen in Nepal nach Sturzflut vermisst – Rettung durch Infrastrukturzerstörung erschwert // Zwangskonversionen in britischen Gefängnissen – Reform UK will ausländische Straftäter auslagern // Trump ruft Notstand aus – Verbot chinesischer Technik im US-Stromnetz // Proteste in Ceuta gegen Migrantenpräsenz – Spanische Regierung unter Druck // Deutsche Entwicklungshilfe für Peru – 100 Millionen Euro fließen in allgemeinen Haushalt
10:13 – TECH NEWS – Social Media belastet Jugendliche – Trotzdem 80 % positive Selbsteinschätzung // Waymo startet Robotaxi-Tests in München – Regelbetrieb ohne Safety-Fahrer für 2027 geplant
11:45 – DIE ZAHL DES TAGES – Campact investiert 620.000 Euro gegen AfD in Sachsen-Anhalt – SPD und Grüne melden Großspenden
12:34 – NEUES AUS ABSURDISTAN – BGH hebt Urteil gegen „Raketen-Influencer“ auf – Verfahren droht eingestellt zu werden // Grünen-Kandidatin verknüpft Oktoberfest-Sicherheit mit rechtsextremem Anschlag von 1980 // Gärtner nach heimlicher Weihnachtsbaum-Aktion in Kita verurteilt – 2.400 Euro Strafe // Stromnetz erreicht historisches Überangebot – 130 Redispatch-Eingriffe an einem Tag
16:00 – DIE POSITIVE NACHRICHT DES TAGES – Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Instagram-Nutzerin ein – „Abgelehnter Asylbetrüger“ keine Beleidigung
17:06 – WAS MORGEN WICHTIG WIRD – Bayern, Sachsen und Thüringen drohen schwere Gewitter mit Orkanböen, Hagel im Golfball-Format und sintflutartigem Regen; in den stärksten Superzellen sind sogar Tornados möglich
Kai Zorn trifft die Geologen Christian Schlüchter und Christoph Korte zu einem Gespräch am Morteratschgletscher. Gemeinsam beleuchten sie die wissenschaftliche Bedeutung eines über 10.000 Jahre alten Baumfundes. Dabei werden klimatische Schwankungen, die Dynamik von Gletscherbewegungen sowie die komplexen Prozesse der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Alpenlandschaft diskutiert.
… kranke, alte Menschen auch bevorzugt bei Hitze, viel mehr aber bei Kälte. Gesunde Menschen ertragen die Hitze und sterben nicht! Jedenfalls nicht wegen der Hitze! Meine Meinung – Rüdiger Stobbe
Die schwarz-rote Koalition will im Herbst große Reformen im Bundestag beschließen, es geht um Rente, Steuern oder Gesundheit. Um sich darauf vorzubereiten, beraten die Fraktionsspitzen von Union und SPD zwei Tage lang in Münster. Ihr Ziel: eine gemeinsame Linie finden. Denn zuletzt hatte es bei vielen Themen noch geknirscht – etwa bei den geplanten Steuerentlastungen oder bei der Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren.
Alle aktuellen Informationen, weitere Nachrichten und tagesschau24 im Livestream: https://www.tagesschau.de/
In Kissler Kompakt (KK 347) kommentiert Alexander Kissler den Wahlkampf von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze. Seine These: Der CDU-Politiker habe angesichts des großen Umfrageabstands zur AfD kaum noch eine überzeugende Strategie – und stehe exemplarisch für die Orientierungskrise seiner Partei. Kissler nimmt Schulzes Aussagen bei einem Spaziergang mit „Politico“-Journalist Gordon Repinski unter die Lupe. Dabei geht es insbesondere um drei Punkte: Schulzes Hoffnung auf eine hohe Briefwahlbeteiligung, seinen Verweis auf persönlichen Zuspruch aus der Bevölkerung und die Frage, wie die CDU nach der Wahl mit der Linkspartei umgehen würde. Besonders brisant ist für Kissler Schulzes Umgang mit dem CDU-Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der Linkspartei. Er sieht darin ein mögliches Signal dafür, dass die CDU nach der Wahl auch mit Unterstützung von links versuchen könnte, die Staatskanzlei zu halten.
👉 Hat Sven Schulze den Kampf um Sachsen-Anhalt innerlich bereits verloren?
👉 Warum setzt der CDU-Ministerpräsident seine Hoffnungen auf die Briefwahl?
👉 Und könnte die CDU nach der Wahl ihren bisherigen Kurs gegenüber der Linkspartei aufgeben?
Unter Lars Klingbeil wird der Fördertopf für die Gaming-Branche erhöht – aber bisher wurde nur etwa ein Drittel der Mittel abgerufen. Am Rande der Gamescom spricht der Finanzminister über den strikten Haushaltsplan und Digitalisierung in Deutschland.
Kanal-Abo: https://www.youtube.com/c/ntvNachrich…
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Mittlerweile ist es doch Europas Krieg. Oder wer finanziert die Ukraine?
Deutschland hat kein Faulheitsproblem – doch der Arbeitsmarkt steckt trotzdem in einer tiefen Krise. Paul Ronzheimer spricht mit Simon Jäger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University und Arbeitsmarktforscher, über Friedrich Merz’ Forderung nach mehr Arbeit und die Frage, ob die Deutschen tatsächlich zu wenig arbeiten. Jäger erklärt, warum vor allem die hohe Teilzeitquote zum Problem wird, weshalb gerade junge Menschen immer schwerer in den Arbeitsmarkt kommen und welche Reformen Deutschland jetzt braucht.
Außerdem geht es um die Folgen von KI, den bevorstehenden Renteneintritt der Babyboomer und die Rolle der Migration. Wie stark wird künstliche Intelligenz unsere Jobs verändern – und welche Berufe haben überhaupt noch Zukunft?
Die CDU hat in der Vergangenheit damals sinnvoll erscheinende Entscheidungen getroffen, die sie heute in eine nicht mehr aufzulösende Klemme geführt hat.
Welches sind die dahinterliegenden Mechanismen und welche strategischen Möglichkeiten hat die CDU jetzt noch?
Verhandlungsmacht und die Aufgabe von Alternativen
Im strategischen Kontext reduziert der kategorische Ausschluss potenzieller Partner die eigene Verhandlungsposition. Die Eliminierung der besten Alternative außerhalb einer Einigung (BATNA – Best Alternative to a Negotiated Agreement) generiert ein sogenanntes Hold-up-Problem. Akteure zwingen sich selbst in asymmetrische Verhandlungen, da verbleibende Partner die mangelnde Ausweichmöglichkeit antizipieren und konditionieren können. Eine starke Verhandlungsposition erfordert zwingend das Aufrechterhalten glaubhafter, wenn auch nicht präferierter, Ausstiegsoptionen (Thomas Schelling: The Strategy of Conflict).
Ressourcenkonkurrenz und Positionsverlust
Die Verschiebung der eigenen Positionierung zur Erschließung neuer Koalitionsoptionen führt zu einer Entleerung des angestammten Profils. In der Wirtschaft entspricht dies dem Innovator’s Dilemma: Ein Akteur verweigert die Anpassung an ein neues Umfeld, um kurzfristig Marktanteile (hier: Koalitionen) abzusichern, verliert dadurch aber seine Kernposition. In der Biologie beschreibt das Konkurrenzausschlussprinzip ein ähnliches Phänomen: Räumt eine Spezies ihre spezifische Nische, wird diese unweigerlich von einem neuen Akteur besetzt, während die Stammspezies in einem ressourcenarmen, hochkompetitiven Umfeld unterliegt.
Paradoxien der Grenzziehung
Eine Taktik der strikten Ausgrenzung erzeugt kontraintuitive Effekte. Das Commitment-Paradoxon zeigt, dass die absolute Selbstbindung an eine „Brandmauer“ eine taktische Schwäche darstellt, da sie den eigenen Handlungsspielraum minimiert, anstatt den des Gegners zu begrenzen. Zudem führt die Ausgrenzungsstrategie dazu, dass die sanktionierte Partei ein Monopol auf systemische Oppositionsstimmen erhält.
Systemische Trägheit und Entscheidungsfehler
Die Persistenz einer einmal gewählten, aber nicht mehr funktionalen Strategie resultiert aus internen Organisationsstrukturen. Nach dem Abilene-Paradoxon (Jerry Harvey) konvergiert kollektives Verhalten oft gegen eine Entscheidung, die von den einzelnen Akteuren individuell abgelehnt wird. Das Prinzip der „Escalation of Commitment“ (Sunk Cost Fallacy) verhindert eine Neuausrichtung: Die massiven rhetorischen und politischen Vorinvestitionen erzwingen das Festhalten an der Strategie, da eine Abkehr eine kognitiv teure Negation der bisherigen Position bedeuten würde. Hinzu kommt das Eherne Gesetz der Oligarchie (Robert Michels), nach dem die Selbsterhaltung der Funktionärsebene kurzfristige Positionsabsicherung über langfristige strukturelle Erholung stellt.
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ZDF-Nachrichten aktuell 14.8.2026
Warum Strom in Deutschland so teuer ist – und wer daran verdient |Wirtschaft erklärt
39 Cent zahlen Privathaushalte pro Kilowattstunde im Durchschnitt, getoppt wird das in Europa nur noch von Irland. Wie kann es sein, dass Strom in Deutschland so teuer ist? Kassiert da jemand das ganz große Geld mit unserem Strom? Was hat der langsame Netzausbau mit all dem zu tun? Und was ist bitte ist das „Merit-Order-Prinzip“? Hanna Zimmermann zeigt in dieser Folge von “WISO - Wirtschaft erklärt“, wie genau sich der deutsche Strompreis zusammensetzt – und wie wir in Zukunft günstiger werden könnten. –
Deutschland begann den Zweiten Weltkrieg und bombardierte Städte wie Warschau, Rotterdam, London und Stalingrad.
Später zerstörten britische und amerikanische Bomber große Teile deutscher Städte. In Dresden und Hamburg entstanden gewaltige Feuerstürme, Zehntausende Zivilisten starben.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit dem Militärhistoriker Matthias Strohn über die Geschichte des Bombenkriegs.
Wie entwickelte sich aus den ersten Bombenabwürfen des frühen 20. Jahrhunderts das sogenannte „Moral Bombing“?
Warum nahmen die Alliierten gezielt die Moral der deutschen Bevölkerung ins Visier?
Und welchen militärischen Nutzen hatten die Angriffe tatsächlich?
Außerdem geht es um den Mythos Dresden und die bis heute umstrittene Frage, ob die Flächenbombardements militärisch notwendig, moralisch vertretbar oder sogar Kriegsverbrechen waren. Strohn erklärt, wie die DDR und später Rechtsextreme die deutschen Opfer instrumentalisierten – und weshalb die damaligen Reaktionen der Deutschen an den heutigen Umgang vieler Russen mit ukrainischen Drohnenangriffen erinnern. Eine Folge über Täter und Opfer, historische Verantwortung und die Frage, ob man das Leid deutscher Zivilisten anerkennen kann, ohne zu vergessen, wer diesen Krieg begonnen hatte.
Mit Bill und Tom Kaulitz, Didi Hallervorden und AfD-Kulturpolitiker Hans-Thomas Tillschneider. aspekte-Moderator Jo Schück reist durch Sachsen-Anhalt und zeigt, wie um Kunst, Kultur und Identität gestritten wird. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 6. September 2026 erstmals Regierungsverantwortung übernehmen. Im Wahlkampf fordert sie ein Bekenntnis zu Patriotismus, deutschen Werken und weitere, tiefgreifende Veränderungen in der Kulturpolitik. Was passiert mit Kunst und Kultur, wenn die Partei tatsächlich an die Macht kommt? Theater, Museen, Kirchen und Künstler im Land diskutieren diese Frage längst als konkrete Zukunftsfrage.
„Mich stört folgendes. Ich bis schwul, ich bin ein Mann , und ich bin mit einem Mann verheiratet. Aber sorry, ich bin nicht queer, ich parke noch nicht mal falsch , ich zahle Steuern, (viel) alle meine Autos haben TÜV, mein pol. Führungszeugnis hat keine Einträge, und meine Mülltonnen stehen grade und ordentlich vor dem Haus. Ich trage keine Frauenkleider, keinen Schmuck, nicht mal einen Ring, ich habe keine Tattoos, ich rede völlig normal, so dass die meisten Menschen garnicht wissen dass ich schwul bin. Ich mache aber auch kein Geheimnis draus. Mir geht das ganze schwule getue, wo Männer meinen , sie müssten reden wie Frauen, und laufen wie Frauen , total auf den Senkel. Ich gehe nicht in die Szene, ich gehe nicht zum CSD, und ich hab auch heteros in meinem Freundeskreis, aber Queer ?? Sorry Queer bin ich nicht, ich sehe Queer als Beleidigung an. Ich will mit den Leuten die aktiv beim CSD sind und deren einziger Lebenszweck darin besteht, mit gebrochenen Handgelenken zu rauchen und zu kreischen, nicht in einen Topf geworfen werden. Ich wähle seit Jahren die AFD und hoffe sie kommt an die Regierung. zudem kann ich versichern, dass die meisten schwulen kaum sichtbar sind, genau wie die meisten heteros kaum sichtbar sind. Mich stösst dieser Queerkram eher ab, aber er ist mir auch egal, jeder kann machen was er will solange er anderen keinen Schaden zufügt. Viele Migranten fügen den Einheimischen aber Schaden zu, teil auch schweren Schaden, s. Marius Dick. (tot mit 22) So das wollte ich mal sagen. Danke.“
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Der meist gelikte Kommentar zum WELT-Artikel oben stammt von Hermann K.:
„Diese Überhöhung von Minderheiten und ihr Angebot, speziell an pubertierende Jugendliche, dass ein Ausleben all der möglichen sexuellen Verirrungen ihre Probleme lösen würde, ist schwer zu ertragen. Dieses sind Anzeichen eines fetten, orientierungslosen, dekadenten Wohfahrtstaates, der sich im Absturz befindet. Minderheiten sind zu schützen, aber nicht andauernd als begehrenswerter, überlegener Lebensentwurf darzustellen, für den mit Steuergeld iüber unzählige NGO’s geworben wird.“
4. Juni 1940. 338.000 britische und französische Soldaten drängen sich bei Dünkirchen auf Schiffe. Hinter ihnen brennende Wracks. Vor ihnen ein ungewisser Weg über den Ärmelkanal. Die deutsche Armee steht nur etwa 50 Kilometer entfernt. Hitlers Panzer haben Frankreich in drei Wochen aufgerissen. Die Wehrmacht kontrolliert die Benelux-Staaten und Nordfrankreich. Paris wird in zehn Tagen fallen. Großbritannien rechnet mit einer Invasion. Seine Armee hat fast alle schweren Waffen an den französischen Stränden zurückgelassen. Das Fighter Command hat weniger als 700 Jäger. Die Kriegsmarine bleibt ein Faktor, ist nach Norwegen aber schwer angeschlagen. In Berlin wirkt der Sieg greifbar. In London fühlt sich die Niederlage möglich an.
Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen des NS-Staates. Es galt, durch die Unterwerfung des Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen zu etablieren. Die Doku betrachtet die Werdegänge von vier Menschen, die aktiv mitwirkten oder zu Opfern wurden. Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der „neuen Welt“, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film „M“, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.
Dokumentarfilm von Jean-Marie Barrere (F 2023, 103 Min)
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Es ist erst ein Jahr her …
Ulrich Siegmund am 11.8.2025 in Hamburg
Da habe ich das erste Mal von dem Mann gehört und etwas später geschrieben:
„AfD im Parlament: Der Weg zur Regierungsverantwortung“
In der jüngeren Parteiengeschichte ist keine Partei so erfolgreich wie die AfD. 2013 gegründet, gelang der AfD ein Siegeszug nach dem anderen in die Parlamente. 2014 zog die AfD in das EU-Parlament ein, es folgten weitere Erfolge bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im Jahr 2015 gelang der AfD in Hamburg der Sprung ins Parlament – und damit erstmals in einem westdeutschen Bundesland. 10 Jahre später ist die AfD in den deutschen Parlamenten als feste Oppositionsgröße etabliert. Mit unzähligen Anfragen schaut die AfD den Landesregierungen auf die Finger, mit Anträgen macht sie politische Lösungsvorschläge.
Im Jahr 2025 ist die AfD bundesweit zur zweitstärksten Kraft geworden, in vielen ostdeutschen Bundesländern sogar stärkste Kraft. Mit den beachtlichen Wahlergebnissen im Rücken, sowie wachsenden Mitgliederzahlen stellt sich unweigerlich die Regierungsfrage.
Ulrich Siegmund ist Vorsitzender der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Er ist 1990 in Havelberg geboren, verheiratet und hat eine Tochter.
Siegmund ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zudem schloss er ein Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL mit dem Bachelor ab.
Seit 2016 ist er Mitglied der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzender.
Für die Landtagswahl 2026 wurde er zum AfD-Spitzenkandidat gewählt. Siegmund hat unter deutschen Politikern einen der erfolgreichsten TikTok-Kanäle mit über 560.000 Abonnenten.
Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit. Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.
Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen. Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.
Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP – falls er es schafft.
Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen.
Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund – {ungeskriptet}
Die Sachsen-Anhalt-Wahl am 6. September hat historisches Potenzial: Zum ersten Mal könnte mit Ulrich Siegmund ein AfD-Politiker Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes werden. Doch dagegen regt sich Widerstand. Der amtierende Regent Sven Schulze bäumt sich mit seiner CDU noch einmal auf und auch die linken Parteien mobilisieren weiter.
Nur wenige Prozentpunkte fehlen ihm zur absoluten Mehrheit: Wenn in Sachsen-Anhalt gewählt wird, hat Ulrich Siegmund keine schlechten Chancen, die absolute Mehrheit zu erreichen. Die Frage, die sich dann stellt: Hat sich der Wahlkampf der vergangenen Wochen auch final in den Prozentpunkten niedergeschlagen? NIUS war vor Ort und hat den Wahlkampf begleitet.
Von Boris Kotchoubey •Wer eine Entscheidung nicht mehr rückgängig machen kann, hat einen starken psychologischen Anreiz, sie nachträglich für richtig zu erklären. Eine unbequeme Erklärung dafür, warum die Aufarbeitung der Corona-Zeit so schwerfällt.
Beitragsbild: Imago
Zu der (leider sehr schleppend vorankommenden) Aufarbeitung der Pandemiekrise 2020 bis 2023 gehört unter anderem die Analyse der Frage, warum Millionen Menschen, die mit den Prinzipien der Menschenwürde, der unantastbaren bürgerlichen Freiheiten und der Verachtung für Diktatur und Despotie aufgewachsen waren, plötzlich nahezu widerstandslos allen (auch offensichtlich widersinnigen) Anordnungen gehorchten und Eingriffe in ihre Menschenrechte hinnahmen, die noch wenige Jahre davor unvorstellbar waren.
Meine Überlegungen darüber schließen zwei Teile ein. Im ersten Teil beschreibe ich sehr kurz einige gut erforschte sozialpsychologische Mechanismen, die in den sozialen Krisen, ähnlichen wie der besagten Pandemiekrise, ausgenutzt werden können, um die Bevölkerung zu lenken. Dies führt uns allerdings zu der Frage, warum diese Mechanismen, wenngleich sie zu den natürlichen Funktionen des menschlichen Verhaltens gehören, unter einigen Umständen funktionieren, unter anderen jedoch nicht. Einen Blinddarm haben wir alle, aber nur bei einigen kommt es zu dessen lebensgefährlicher Entzündung. Im zweiten Teil des Artikels weise ich auf besondere Umstände der gegenwärtigen Epoche hin, welche die Wirksamkeit dieser Mechanismen erheblich verändern konnten.
Nach der zweitägigen Kabinettsklausur hat Bundeskanzler Friedrich Merz angesichts der anstehenden Reformen zu Optimismus und Zuversicht aufgerufen. Man gehe mit Tatkraft in die verbleibenden Monate des Jahres. Sehen Sie hier die Pressekonferenz mit Merz, Finanzminister Lars Klingbeil und Innenminister Alexander Dobrindt.
Im brandenburgischen Schloss Neu Hardenberg ist die zweitägige Klausurtagung des Bundeskabinetts unter Kanzler Friedrich Merz zu Ende gegangen. Beschlüsse gab es keine dafür große Worte: Merz beschwor eine optimistische, zuversichtliche „strahlende Zukunft“ Deutschlands, rief zum Abschütteln des „Missmuts“ auf und pries das Land als Vorbild für Europa und die ganze Welt.
Bei NIUS Live am Abend ordnen die Gäste ein, wie realitätsfremd diese Selbstbeschwörung angesichts von Rezession und schlechten Umfragewerten wirkt.
United Nations • Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temparatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossilerBrennstoffe. …
Friedrich Merz besucht die Rettungsdienste nach dem verheerenden Waldbrand im Hürtgenwald, wo er die Bühne sofort nutzt, um Angst vor dem Klimawandel zu verbreiten. Er übernimmt so unhinterfragt die Rhetorik von Panikmachern wie Karl Lauterbach und den Grünen.
We’re nearly halfway through the 2020s, dubbed the most decisive decade for action on climate change. Where exactly do things stand? Climate impact scholar Johan Rockström offers the most up-to-date scientific assessment of the state of the planet and explains what must be done to preserve Earth’s resilience to human pressure.
If you love watching TED Talks like this one, become a TED Member to support our mission of spreading ideas: https://ted.com/membership
„Imagine“ von John Lennon gilt als schönstes Lied der Welt. Ich sage Ihnen: Es ist das gefährlichste. Keine Länder, kein Eigentum, kein Himmel – das ist keine Friedensvision, das ist die Hymne des Sozialismus. Und dieser Sozialismus ist zurück: In Berlin ist die Linke wieder stärkste Kraft, CDU und SPD machen mit, und sein militanter Arm bedroht inzwischen offen freie Medien wie NIUS und Apollo.
📊 „Imagine“: drei Zeilen, drei Katastrophen
👉 Warum der Sozialismus in Berlin wieder stärkste Kraft ist
📊 Der grüne Sozialismus: gesprengte Kraftwerke, verbotene Motoren
👉 Merz, Klingbeil und die Rechnung, die unsere Kinder zahlen
📊 1968 vor dem Springer-Haus – und die Parallele zu heute
👉 NIUS und Apollo: wenn aus einem Lied ein Mob wird
📊 Warum wir aufhören sollten, „Antifa“ zu sagen
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Tichys Einblick 27.8.2026
Merz will grüner kanzlern als Merkel
Bei Prognos44 Prozent AfD in Sachsen-Anhalt – was bahnt sich bei der Briefwahl an?
Mit 44 Prozent bei Prognos hat die AfD eine Größe, bei der Zählergebnisse am 6. September, die plötzlich ganz anders aussähen, nicht mehr wegargumentierbar wären. Die Magdeburger Briefwahlpanne ist nicht die erste und wirft mehrFragen auf, als Stadt und Landeswahlleiterin wahrhaben wollen.
In diesem Video analysiere ich, warum Sachsen-Anhalt in vielen Statistiken zu Wirtschaft, Bildung, Demografie und Innovation zu den schwächsten Bundesländern Deutschlands zählt. Von der Industrialisierung über den Zweiten Weltkrieg, die DDR-Planwirtschaft und die Wiedervereinigung bis zu den heutigen strukturellen Problemen wird gezeigt, wie Geschichte, Deindustrialisierung, Abwanderung und Strukturbruch das Bundesland bis heute prägen. Dieses Video ist keine Abwertung der Menschen in Sachsen-Anhalt, sondern eine sachliche historische und wirtschaftliche Analyse der Ursachen.
Themen: Sachsen-Anhalt, Ostdeutschland, deutsche Einheit, Strukturwandel, Deindustrialisierung, Treuhand, DDR-Wirtschaft, demografischer Wandel, Abwanderung, Wirtschaftskraft, Bildungssystem, Arbeitslosigkeit, Geschichte Deutschlands, Bundesländer-Vergleich.
Volkswagen steht vor einem Stellenabbau historischen Ausmasses. Betriebsratschefin Daniela Cavallo hält im äussersten Fall bis zu 115.000 Arbeitsplätze in Deutschland für gefährdet, wie das Handelsblatt berichtet.
Rund 50.000 Stellen bei Volkswagen, Audi, Porsche und Cariad sollen bis 2030 bereits sozialverträglich wegfallen. Weitere Sparpläne könnten nach Rechnung des Betriebsrats 25.000 Jobs treffen. Hinzu könnten rund 40.000 Arbeitsplätze in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm kommen, weil dort für die 2030er Jahre bislang neue Produktionsaufträge fehlen.
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WELTWOCHE daily 27.8.2026
Sachsen-Anhalt: Alle gegen die AfD.
CDU verdampft im linksgrünen Verbund.
Tim Curry gestorben.
Chinas Autobauer erobern Deutschland.
Staatskomiker Schroeder lästert über die Ostdeutschen
+++ Brüssel will zwei Billionen Euro – Merz versammelt die Sparländer +++ 42 zu 22 Prozent: In Sachsen-Anhalt ist die AfD inzwischen fast doppelt so stark wie die CDU +++ Unterlagen doppelt verschickt: Magdeburgs nächste Wahlpanne +++ Rüstung statt Autos? VW sucht einen Plan B für Emden +++ Neue DDR-Vorwürfe: GdP-Vize Hüber tritt zurück +++ Energie zu teuer: 140 Jahren das Aus für Halberstädter Würstchen +++ Deutschland hält sich noch immer für reich und erfolgreich – Unsinn, so Kolumnist Rainer Meyer, bekannt als Don Alphonso, im TE Sommergespräch +++ TE Energiewendewetter +++
„Wenn man erst einmal der Meinung ist, dass man bei den ‚Guten‘ ist, kommt man gar nicht auf die Idee, dass man schlechter sein könnte.“
Don Alphonso im Sommerinterview mit Tichys Einblick.
Für Kolumnist Rainer Meyer, auch bekannt als Don Alphonso, ist das eines der grundlegenden Probleme der heutigen politischen Debatte. In seinem Garten in Ingolstadt empfängt er Maximilian Tichy und blickt auf ein Land, das sich schleichend von der Vernunft verabschiedet, und auf eine Politik, die sich ihr eigenes „Überzeugungskartell“ geschaffen hat. Auch die Berliner Blase aus Juristen, PR-Beratern und Journalisten ist Don Alphonso bekannt. Für ihn ist es ein Milieu, das von Gleichartigkeit geprägt ist und in dem Widerspruch kaum noch stattfindet. Die Folgen seien politische Fehlentscheidungen wie das Verbrennerverbot, die einmal beschlossen über Jahre hinweg fortgeschleppt werden.
Don Alphonso vergleicht Deutschland mit Norditalien. Er beschreibt den kulturellen und strukturellen Niedergang deutscher Bahnhöfe und Innenstädte im Vergleich zu Städten wie Bozen oder Florenz. Während Deutschland sich noch immer für ein reiches Land hält, floriert Norditalien – mit gepflegten Innenstädten, funktionierender Infrastruktur und sichtbarem Wohlstand.
Don Alphonso kritisiert einen wachsenden Kontrollanspruch von links und warnt vor einem „Demokratieabbau auf links gedreht“. Überwachung, Bürokratie und die Rolle der NGOs sieht er als Symptome eines Staates, der sich immer weiter von seinen Kernaufgaben entfernt. Die Rechnung dafür zahle vor allem der arbeitende Mittelstand.
Trotz bewahrt sich der Don den Sinn für das Schöne: bayerische Traditionen, die Freude an der Provokation – und den juristischen Schlagabtausch mit Robert Habeck, den er vor Gericht für sich entscheiden konnte.
Dramatische Zahlen erschüttern die Union: Laut aktueller INSA-Umfrage liegt die AfD bei 29 Prozent, die CDU nur noch bei 20,5 Prozent. Der 30-20-Kipppunkt rückt näher. AfD-Chefin Alice Weidel prophezeit bereits, die CDU werde „bundesweit niemals wieder eine Bundestagswahl gewinnen“. Derweil tagt das Kabinett unter Kanzler Friedrich Merz auf Schloss Neuhardenberg – nach wochenlangen Angriffen aus den eigenen Reihen zeigt sich Merz dennoch zuversichtlich.
Der 6. September, Wahltag in Sachsen-Anhalt, gilt vielen als Schicksalstag für ganz Deutschland.
Übersteht der Kanzler diesen Abend?
Fällt die sogenannte „Brandmauer“?
Darüber sprachen Moderator Alexander Kissler, NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und dessen Stellvertreterin Pauline Voss mit dem CDU-Vordenker Andreas Rödder bei NIUS Live.
Man hat im allgemeinen Sprachgebrauch praktischerweise einen Sammelbegriff für Dinge, von denen man keine Ahnung hat: Bei Ärzten ist es der Ausdruck „idiopathisch“, in der Schmuddelsprache der Geheimdienste die „hybride“ oder „kinetische Bedrohung“, in der Mathematik meist „x“, manchmal auch „y“ – und in der Politik: „die Russen“. Deshalb sind sie es auch immer: die Russen!
In Leipzig beschäftigen vier syrische Großfamilien Polizei und Justiz. Laut Medienberichten hat das Oberhaupt einer Familie mindestens 32 Kinder; Angehörige sollen wiederholt mit schweren Straftaten aufgefallen sein. Ethnologin Susanne Schröter kritisiert im WELT-Interview den Umgang von Politik und Behörden mit Clankriminalität. Zudem diskutiert sie aktuelle Zahlen des Bundesinnenministeriums: 104 religiös motivierte Gefährder besitzen neben der deutschen eine weitere Staatsangehörigkeit – und die Forderung nach einem Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit.
Zwei Tage lang beriet das Kabinett in Neuhardenberg bei Berlin. Dabei gab es viele Bilder mit guter Stimmung – trotz schlechter Umfragewerte für die schwarz-rote Koalition und den befürchteten Erschütterungen bei den kommenden Landtagswahlen. Vielmehr düpierte der Kanzler den wahlkämpfenden CDU-Ministerpräsidenten Sven Schulze in Sachsen-Anhalt mit seinem Machtwort zur Rente mit 63 Jahren, resümiert DW-Chefkorrespondentin Michaela Küfner. Außerdem setzt Merz nach einem verstrichenen Herbst der Reformen auf eine neues Datum: bis zum Jahresende will die Regierung ihr Reformpaket durchsetzen.
Interview mit Hans-Georg Maaßen: Sven Hüber – Erst Schießbefehl dann Karriere in der Bundespolizei –
Wie konnte ein ehemaliger Politoffizier der DDR-Grenztruppen und Einpeitscher des Mauerschießbefehls Karriere machen in der Bundespolizei? Der Fall Sven Hüber wirft viele Fragen auf. Antworten gibt Hans-Georg Maaßen, der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.
Interview mit Marco Gallina: Deutsche Seenotretter und Italiens Nein zur Rücknahme von Migranten
Seit dem Amtsantritt der Regierung Meloni im Herbst 2022 sollen deutsche Seenotretter rund 22.500 Migranten nach Italien gebracht haben. Den aktuellen Streit zwischen Rom und Berlin beleuchtet der Historiker Marco Gallina.
Interview mit Jos Ubels von „Farmers Defence Force“: Bauernproteste in den Niederlanden
n den Niederlanden sind die Bauern auf den Straßen. Grund für die neuerlichen Proteste sind Stickstoffreduktionspläne der Regierung. Die Hintergründe erläutert Jos Ubels, Vizevorsitzender von Farmers Defence Force.
Kommentar von Martina Binnig: Von Lügen und Eitelkeit: Was Anthony Faucis Tagebuch erzählt
Im Kommentar gibt Martina Binnig Einblicke in das Corona-Tagebuch von Anthony Fauci.
Wochenlang haben Hitze und Dürre unser Land geplagt. ÖVP, SPÖ und NEOS konnten sich über zwei Wochen lang nicht darauf einigen, wie sie den besonders hart betroffenen Bauern helfen wollen. In dieser Zeit sind Feldfrüchte vertrocknet und Vieh musste notgeschlachtet werden. Am Freitag hat sich schließlich Bundeskanzler Stocker eingeschaltet – und prompt kam es zu einer Einigung. Kann man also sagen: Ende gut, alles gut?
Katrin Prähauser begrüßt im Studio dazu:
Harald Martenstein, Bestseller-Autor und Kolumnist
Washington/Moskau – Jetzt wird klar, was hinter der geheimnisvollen Moskau-Reise von Donald Trumps CIA-Chef steckte: John Ratcliffe (60) sollte Russland vor einer Eskalation gegen Nato-Staaten warnen – vor allem gegen Estland, Lettland und Litauen! Das berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Ratcliffe war am Dienstag überraschend nach Moskau gereist und hatte sich dort nur wenige Stunden aufgehalten.
Laut „Politico“ (gehört wie BILD zu Axel Springer) war der Hauptzweck seiner Gespräche, Russland vor „eskalierenden Handlungen gegen die baltischen Staaten“ zu warnen.
Brisant: Die Reise kommt in einer Phase, in der die Sorge wächst, Russland könnte die Nato testen. US-Geheimdienste halten es für möglich, dass Kreml-Chef Wladimir Putin mit begrenzten Aktionen prüfen könnte, wie geschlossen das Bündnis reagiert und ob die USA tatsächlich bereit sind, ihre Verbündeten zu verteidigen.
Dabei muss es nicht sofort um einen großen russischen Angriff gehen. Denkbar sind nach amerikanischen Einschätzungen auch Cyberattacken, hybride Aktionen oder andere Operationen unterhalb der Schwelle eines klassischen Krieges.
Russland setzt solche Mittel seit Jahren gegen westliche Staaten ein. Zuletzt sorgten unter anderem Drohnenvorfälle, Cyberangriffe und mutmaßliche Sabotageaktionen in Europa für wachsende Nervosität.
Vier Stunden in Moskau, dann wieder zurück. Warum war CIA-Chef John Ratcliffe in Russland?
Was wir über den geheimnisvollen Besuch wissen und welche Theorien es zu seiner Mission gibt, darüber spricht Donata von Hardenberg mit BILD-Reporterin Luca-Marie Hoffmann.
Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD ihren Vorsprung auf die CDU weiter ausgebaut. In der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der ARD erreicht die Partei 42 Prozent – einen Prozentpunkt mehr als im Juli. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze liegt mit 22 Prozent zwei Prozentpunkte unter dem Wert der letzten Befragung Ende Juli. Es folgen die Linke mit 11 Prozent, die SPD mit 8 Prozent und die Grünen mit 6 Prozent. Das BSW und die FDP würden mit 4 bzw. 3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Alle übrigen Parteien kämen zusammen auf 4 Prozent.
Bei einem solchen Wahlausgang würde die AfD ihr Ziel einer Alleinregierung nicht erreichen. Eine CDU-geführte Minderheitsregierung wäre gegebenenfalls auf die Unterstützung der Linken angewiesen.
Und wir bleiben noch kurz bei der Klausurtagung. Denn sie war geprägt von der absurden Diskussion von Zuckersteuer auf Zuckerfreies. Doch plötzlich zieht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bei der geplanten Zuckersteuer eine klare Grenze: Zero- und Light-Getränke sollen nun doch nicht besteuert werden – berichtet unter anderem der SPIEGEL. Noch einen Tag zuvor war ein Arbeitspapier aus dem Finanz-Ministerium bekannt geworden, das eine deutlich breitere Abgabe vorsah.
Nach dem Islamisten-Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin haben sich erstmals zwei Opfer gegenüber der WELT zu Wort gemeldet. Luise D. und Sebastian S. berichten, dass sie nicht vom Fahrzeug, sondern von einem Mann mit einer Machete lebensgefährlich verletzt wurden. An den Täter haben die Opfer verschiedene Erinnerungen. Luise sagt im Interview, es sei nicht Abdul Ballout gewesen, Sebastian hat diesen hingegen identifiziert. Unterdessen beklagen die Opfer, dass dieser Teil des Anschlags öffentlich kaum wahrgenommen werde und sie sich als Opfer vergessen fühlten.
Annalena Baerbock, die ehemalige deutsche Außenministerin und Noch-Vorsitzende der UN-Generalversammlung trifft in Manhattan ihre Freundin Katharina Dröge. Darüber berichtet APOLLO NEWS. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen ist in die USA gereist, um sich vor den Midtermwahlen über die politische Lage zu informieren. Zudem weiß Baerbock seit Kurzem, dass sie weiterhin in New York leben darf. Die Columbia University hat sie als Dozentin verpflichtet.
Der Deutsche Beamtenbund schlägt Alarm, wie die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG berichtet. Nach einer jährlichen Abfrage fehlen dem Staat nach Einschätzung des Verbands inzwischen rund 631.000 Beschäftigte – besonders in Pflege, Schulen, Kommunen, Polizei und Bundeswehr. DBB-Chef Volker Geyer fordert deshalb mehr Personal.
Die ganze Welt sprach über den Wal vom Timmendorfer Strand. Es war das Sommerloch vor dem Sommerloch in Deutschland. Jetzt gibt es den letzten fehlenden Beweis im Drama um den Buckelwal, der nach einer spektakulären Rettungsaktion tot auf der dänischen Insel Anholt gefunden wurde. Bis jetzt war noch unsicher, ob das verendete Tier auf der Insel wirklich Timmy war. Nun gibt es 99,91-prozentige Sicherheit: Es war Timmy, Timmy ist tot! Und Timmy war ein MÄDCHEN!!! Das meldet heute morgen die BILD-Zeitung.
„Ο πόλεμος είναι ο πατέρας όλων των πραγμάτων“ Dürfte in etwa das „Original“ von Heraklit dem „Dunklen“ gelautet haben.
„O pólemos eínai o patéras ólo̱n to̱n pragmáto̱n“ Müßte es dann lateinisiert heißen.
Die Griechen mögen mir verzeihen, falls dort etwas nicht stimmig ist. „Der Krieg ist er Vater aller Dinge!“ Hört sich brutal an, richtiger wäre wohl folgende Auslegung. „Aus dem Konflikt, der Reibung, entspringt Neues.“ Was richtig und menschlich ist, denn noch ist der Mensch ansich immer noch meist so bequem gewesen, daß nicht vorher „überlegt“ wurde, sondern immer erst dann, wenn der Krug zerbrochen ward. Seltsam, denn geistig ist meistens mehr möglich. In diesem Hörbuch geht es einen Ausflug in die antike Kriegsführung zu überstehen. Hoffentlich kommen alle Hörer wieder heil nach Hause.
An dieser Stelle sei die „Illias“ empfohlen, nur Mut, diese wartet bereits beim nächsten Bücherhändler.
Klingbeil kassiert einen Vorstoß seines eigenen Ministeriums: Zero- und Light-Getränke sollen von der geplanten Zuckersteuer ausgenommen bleiben. Gleichzeitig sorgt der Rücktritt des Polizeigewerkschafters Sven Hüber für Aufsehen. Misshandlungsvorwürfe und seine frühere Tätigkeit als DDR-Grenzoffizier holen den Gewerkschafter ein und lösen eine neue Debatte über seine Vergangenheit aus.
Darüber spricht Deutschland heute:
▶️ Zero Steuer: Warum Finanzminister Klingbeil über Nacht die Zuckersteuer auf Zuckerfreies stoppte.
▶️ Rücktritt nach Misshandlungsvorwürfen: Polizeigewerkschafter Hüber holt offenbar DDR-Vergangenheit ein.
▶️ Nach Aufruf zu NIUS-Boykott: Kunden wenden sich gegen dm und EDEKA
NIUS-Moderator Norbert Dobeleit begrüßt am 27. August 2026 im NIUS Live-Studio seine Gäste: Julian Reichelt, NIUS-Chefredakteur Alexander Kissler, NIUS-Kolumnist Julius Böhm, NIUS-Reporter
Sven Schulze gegen Ulrich Siegmund – das TV-Duell im MDR kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt! Anderthalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt trafen Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) und AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund im MDR-TV-Duell aufeinander. Es ging um die Zukunft des Landes, Migration, politische Versprechen, wirtschaftliche Herausforderungen – und natürlich um die aktuellen Umfragewerte. Der aktuelle Sachsen-Anhalt-Trend sieht die AfD bei 42 Prozent, während die CDU auf 22 Prozent kommt. Für Ulrich Siegmund ist das eine Bestätigung des bisherigen Kurses. Er betonte, die Menschen hätten genug davon, bevormundet zu werden, und verwies auf die „Vision 2026“ der AfD. Sven Schulze attackierte dagegen die AfD und warf ihr vor, den Menschen unrealistische Versprechen zu machen. Besonders der AfD-Wahlkampfslogan „Alles ist möglich“ stieß beim CDU-Spitzenkandidaten auf Kritik. Doch genau hier stellt sich eine entscheidende Frage: Wie glaubwürdig ist diese Kritik? Denn auch die CDU ist im Bundestagswahlkampf mit großen Versprechen angetreten – unter anderem bei Migration, Schuldenbremse und Steuern.
In diesem Video analysieren wir das MDR-TV-Duell zwischen Sven Schulze und Ulrich Siegmund, die Argumente beider Seiten und die aktuelle politische Stimmung in Sachsen-Anhalt.
Hat Schulze mit seinen Angriffen punkten können?
Oder zeigt das Duell vielmehr, wie groß der Abstand zwischen CDU und AfD inzwischen geworden ist?
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt rückt näher – und die aktuellen Zahlen sorgen für politischen Druck.
440 Bürger in Magdeburg haben doppelte Briefwahlunterlagen erhalten. In Stendal wurden 2014 fast 1.000 Stimmen systematisch gefälscht – mit denselben Regeln, die heute noch gelten. Trotzdem heißt es offiziell: Die Briefwahl ist sicher. In diesem Video zeige ich die Fakten: – Die Magdeburger Panne – Den dokumentierten Wahlbetrug in Stendal – Die gefährliche Regel „eine Person für vier andere“ – Warum die Kontrollen erst greifen, wenn es zu spät ist
Am 6. September ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die Auszählung ist öffentlich.
Zum Entschließungsantrag von CDU und SPD „Transatlantische Neuordnung: Hessen befürwortet das strategische Umdenken der Bundesregierung in der Außen- und Sicherheitspolitik“ sagt Anna Nguyen, stellvertretende Sprecherin für Europapolitik der AfD-Fraktion: „Die internationale, regelbasierte Weltordnung steht unter massivem Druck, doch das stand sie schon öfter. Neu ist, wie realitätsfremd CDU und SPD sind, wenn sie von ‚transatlantischer Neuordnung‘ und ‚europäischer Souveränität‘ sprechen, denn Europa verfügt derzeit weder über die militärischen Fähigkeiten noch über die politische Geschlossenheit, um als souverän bezeichnet werden zu können. Der Versuch, daran etwas zu ändern, ist bisher zum Fremdschämen: Über 100 Milliarden Euro Sonderschulden fließen in die Bundeswehr. Doch die strukturellen Probleme bleiben: Schleppende Beschaffung, Bürokratie und geringe Einsatzbereitschaft.
Unser Verteidigungsminister weiß noch nicht einmal, wie viel von dem Bestellten tatsächlich bei der Truppe angekommen und einsatzbereit ist. Wenn es im CDU-SPD-Antrag heißt: ‚Europa kann seine Freiheit wirksam verteidigen‘, ist das Wunschdenken. Eine Grundlage für wirksame Verteidigung ist, wirtschaftlich wieder spitze zu werden und das kann nicht erreicht werden, solange an der katastrophalen Klimapolitik, an Überregulierung und an der Steuerpolitik festgehalten wird, denn damit zerstört man die europäische Wirtschaft.“
V. i. S. d. P.: Anna Nguyen, stellvertretende Sprecherin für Europapolitik der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag
Krise, Krieg, Unsicherheit – wer täglich die Nachrichten verfolgt, könnte tatsächlich verzweifeln. Eine schlechte Meldung scheint die nächste zu jagen, und der Blick in die Zukunft fällt immer schwerer. Doch gerade in solchen Zeiten stellt sich die Frage:
00:08 – POLITIK UND GESELLSCHAFT – Wahlpanne in Magdeburg: 440 doppelte Briefwahlunterlagen versendet // AfD im Osten bei 43 % – Forsa-Umfrage zeigt klaren Vorsprung // Landrat fordert Ende der „Brandmauer“ gegen AfD // Beamtenzahl in Berlin steigt um 10,8 % – vor allem durch Lehrerverbeamtung // Nur 49 % der Jungen glauben an gesetzliche Rente – private Vorsorge booms // Ermittlungen gegen Linken-Abgeordneten Ferat Kocak wegen Urkundenfälschung
04:30 – WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN – Investitionsflaute in Deutschland – DIHK: 12 % unter Vor-Corona-Niveau // Mercedes muss EQA 250+ zurücknehmen – Batteriebrandrisiko als Mangel gewertet // Campact wirbt für Werbeboykott – Medien sprechen von Angriff auf Pressefreiheit // Telefonica baut bis zu 1.650 Stellen ab – KI und Digitalisierung als Treiber // Börsen abwartend – Öl fällt, Kupfer auf Rekordhoch, Gold über 4.600 US-Dollar
09:14 – NACHRICHTEN AUS DEM AUSLAND – Trump warnt Schulleitungen: „Kindesmissbrauch“ bei Geschlechtsidentitäts-Vermittlung // Österreich beschließt Klimaneutralitätsgesetz – Kosten von 65 Mrd. Euro pro Jahr
10:56 – TECH NEWS – Google-Rechenzentrum in Kronstorf: 150 Dieselgeneratoren – 650.000 Liter Verbrauch bei Notstrom // KI verändert Cyberangriffe – Unternehmen mit Abwehr überfordert
12:24 – DIE ZAHL DES TAGES – Deutschland Schlusslicht bei Medianvermögen – nur 53.485 US-Dollar pro Erwachsenem
13:38 – NEUES AUS ABSURDISTAN – Mises-Institut verliert Konferenzort – Bayerischer Hof zieht sich zurück // Köln lehnt Passersatzpapiere ab – Kritik an „Liste Coesfeld“ // WNBA schließt Ex-NBA-Spieler vom Draft aus – Debatte um Trans-Teilnahme // Caritas zeichnet Merkel aus – Kritiker sehen Widerspruch // Angriffe auf Journalisten in Erfurt – Ermittlungen laufen // 57 % ausländische Ärzte in Sachsen fallen durch Fachsprachenprüfung
18:32 – DIE POSITIVE NACHRICHT DES TAGES – GdP-Vize Sven Hüber tritt zurück – Rückzug nach DDR-Vergangenheits-Recherchen
19:34 – WAS MORGEN WICHTIG WIRD – Morgen beginnt Fed-Symposium in Jackson Hole – Thema: US-chinesische Wirtschaftsbeziehungen
Kai Zorn trifft die Geologen Christian Schlüchter und Christoph Korte zu einem Gespräch am Morteratschgletscher. Gemeinsam beleuchten sie die wissenschaftliche Bedeutung eines über 10.000 Jahre alten Baumfundes. Dabei werden klimatische Schwankungen, die Dynamik von Gletscherbewegungen sowie die komplexen Prozesse der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Alpenlandschaft diskutiert.
… kranke, alte Menschen auch bevorzugt bei Hitze, viel mehr aber bei Kälte. Gesunde Menschen ertragen die Hitze und sterben nicht! Jedenfalls nicht wegen der Hitze! Meine Meinung – Rüdiger Stobbe
Die Bundesregierung müsse aus Sicht von Christoph Ahlhaus (CDU) stärker führen und dürfe keine Erwartungen wecken, die sie anschließend nicht erfülle. Es gebe ein Kommunikations- und Führungsproblem, so der Mittelstandschef, denn die Regierung habe bislang nicht gezeigt, dass sie mit den Erwartungen der Menschen richtig umgehen könne. Die Klausurtagung auf Schloss Neu-Hardenberg habe seiner Meinung nach für gute Stimmung gesorgt, konkrete Ergebnisse seien aber ausgeblieben.
Juso-Chef Philipp Türmer (SPD) sieht Handlungsbedarf innerhalb der SPD. Die Probleme der Partei gingen zwar über Personalfragen hinaus, dennoch müssten aus seiner. Sicht die Parteivorsitzenden Bas und Klingbeil Verantwortung übernehmen. Bei den politischen Kompromissen in der Bundesregierung müsse zudem auf die konkreten Folgen geachtet werden. Türmer kritisiert beispielsweise höhere Eigenanteile in der Pflege, zusätzliche Medikamentenzuzahlungen und die Pflicht zur Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag. Die Bundesregierung dürfe sich nicht wundern, so Türmer, wenn Menschen in solchen Maßnahmen ein permanentes Misstrauen sähen. Mit Blick auf die Wirtschafts- und Steuerpolitik fordert Türmer, Kapitalerträge stärker an der Finanzierung der Sozialsysteme zu beteiligen und außerdem Erbschaften höher zu besteuern. Die daraus gewonnenen Mittel sollten in Bildung, Infrastruktur und Energie fließen, so Türmer, davon würden dann auch die Unternehmen profitieren.
Ahlhaus warnt hingegen vor Belastungen für mittelständische Unternehmen und Familienvermögen. Der Staat müsse in erster Linie bessere Bedingungen für Investitionen schaffen. Nicht Umverteilung sei die Lösung, sondern „der Kuchen muss größer werden“, fordert Ahlhaus.
Türmer widerspricht: „Sollen alle Investitionen in diesem Land nur von den Arbeitnehmern bezahlt werden? Das geht nicht.“ Zudem kritisiert Christoph Ahlhaus die Wirtschaftspläne der AfD als „völligen Wahnsinn“. Wer wie AfD-Chefin Alice Weidel „aus dem Euroraum raus will, Schengen abschaffen will“ und „sich quasi wieder abkapseln will von anderen“ und glaube, „dass man dann besser leben kann, mehr Wohlstand, mehr soziale Gerechtigkeit produzieren kann, der liegt völlig falsch“.
Außerdem zu Gast waren: Florence Gaub (Militär- und Sicherheitsexpertin) Oliver Kalkofe (Comedian und Schauspieler) Anna Schneider (Die Welt) Markus Feldenkirchen (Der Spiegel)
Alle aktuellen Informationen, weitere Nachrichten und tagesschau24 im Livestream: https://www.tagesschau.de/
In Kissler Kompakt (KK 347) kommentiert Alexander Kissler den Wahlkampf von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze. Seine These: Der CDU-Politiker habe angesichts des großen Umfrageabstands zur AfD kaum noch eine überzeugende Strategie – und stehe exemplarisch für die Orientierungskrise seiner Partei. Kissler nimmt Schulzes Aussagen bei einem Spaziergang mit „Politico“-Journalist Gordon Repinski unter die Lupe. Dabei geht es insbesondere um drei Punkte: Schulzes Hoffnung auf eine hohe Briefwahlbeteiligung, seinen Verweis auf persönlichen Zuspruch aus der Bevölkerung und die Frage, wie die CDU nach der Wahl mit der Linkspartei umgehen würde. Besonders brisant ist für Kissler Schulzes Umgang mit dem CDU-Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der Linkspartei. Er sieht darin ein mögliches Signal dafür, dass die CDU nach der Wahl auch mit Unterstützung von links versuchen könnte, die Staatskanzlei zu halten.
👉 Hat Sven Schulze den Kampf um Sachsen-Anhalt innerlich bereits verloren?
👉 Warum setzt der CDU-Ministerpräsident seine Hoffnungen auf die Briefwahl?
👉 Und könnte die CDU nach der Wahl ihren bisherigen Kurs gegenüber der Linkspartei aufgeben?
Statt Gesundheitsministerin ist Nina Warken jetzt Ministerin für besondere Aufgaben und Chefin des Bundeskanzleramtes. Im ntv-Frühstart rechtfertigt sie geplante Sparmaßnahmen und warum sich der Kanzler nicht zu den Drahtziehern des Drohnenvorfalls in Leipzig äußert.
Kanal-Abo: https://www.youtube.com/c/ntvNachrich…
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Mittlerweile ist es doch Europas Krieg. Oder wer finanziert die Ukraine?
Deutschland wird zunehmend zum Ziel russischer Sabotage – doch wie weit muss die Bundesregierung bei ihrer Antwort gehen?
Paul Ronzheimer spricht mit Liana Fix, Senior Fellow beim Council on Foreign Relations, über den mysteriösen Moskau-Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe, Trumps neuen Wirtschaftskrieg gegen den Iran und die entscheidende Rolle Chinas. Im Mittelpunkt steht außerdem der mutmaßliche Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle. Fix erklärt, warum Deutschland Russland aus ihrer Sicht nicht mehr nur defensiv begegnen kann und welche Möglichkeiten es gibt, Moskau tatsächlich unter Druck zu setzen. Außerdem geht es um Deutschlands massive Aufrüstung – und die Sorge europäischer Nachbarn vor einer neuen deutschen Dominanz.
Die CDU hat in der Vergangenheit damals sinnvoll erscheinende Entscheidungen getroffen, die sie heute in eine nicht mehr aufzulösende Klemme geführt hat.
Welches sind die dahinterliegenden Mechanismen und welche strategischen Möglichkeiten hat die CDU jetzt noch?
Verhandlungsmacht und die Aufgabe von Alternativen
Im strategischen Kontext reduziert der kategorische Ausschluss potenzieller Partner die eigene Verhandlungsposition. Die Eliminierung der besten Alternative außerhalb einer Einigung (BATNA – Best Alternative to a Negotiated Agreement) generiert ein sogenanntes Hold-up-Problem. Akteure zwingen sich selbst in asymmetrische Verhandlungen, da verbleibende Partner die mangelnde Ausweichmöglichkeit antizipieren und konditionieren können. Eine starke Verhandlungsposition erfordert zwingend das Aufrechterhalten glaubhafter, wenn auch nicht präferierter, Ausstiegsoptionen (Thomas Schelling: The Strategy of Conflict).
Ressourcenkonkurrenz und Positionsverlust
Die Verschiebung der eigenen Positionierung zur Erschließung neuer Koalitionsoptionen führt zu einer Entleerung des angestammten Profils. In der Wirtschaft entspricht dies dem Innovator’s Dilemma: Ein Akteur verweigert die Anpassung an ein neues Umfeld, um kurzfristig Marktanteile (hier: Koalitionen) abzusichern, verliert dadurch aber seine Kernposition. In der Biologie beschreibt das Konkurrenzausschlussprinzip ein ähnliches Phänomen: Räumt eine Spezies ihre spezifische Nische, wird diese unweigerlich von einem neuen Akteur besetzt, während die Stammspezies in einem ressourcenarmen, hochkompetitiven Umfeld unterliegt.
Paradoxien der Grenzziehung
Eine Taktik der strikten Ausgrenzung erzeugt kontraintuitive Effekte. Das Commitment-Paradoxon zeigt, dass die absolute Selbstbindung an eine „Brandmauer“ eine taktische Schwäche darstellt, da sie den eigenen Handlungsspielraum minimiert, anstatt den des Gegners zu begrenzen. Zudem führt die Ausgrenzungsstrategie dazu, dass die sanktionierte Partei ein Monopol auf systemische Oppositionsstimmen erhält.
Systemische Trägheit und Entscheidungsfehler
Die Persistenz einer einmal gewählten, aber nicht mehr funktionalen Strategie resultiert aus internen Organisationsstrukturen. Nach dem Abilene-Paradoxon (Jerry Harvey) konvergiert kollektives Verhalten oft gegen eine Entscheidung, die von den einzelnen Akteuren individuell abgelehnt wird. Das Prinzip der „Escalation of Commitment“ (Sunk Cost Fallacy) verhindert eine Neuausrichtung: Die massiven rhetorischen und politischen Vorinvestitionen erzwingen das Festhalten an der Strategie, da eine Abkehr eine kognitiv teure Negation der bisherigen Position bedeuten würde. Hinzu kommt das Eherne Gesetz der Oligarchie (Robert Michels), nach dem die Selbsterhaltung der Funktionärsebene kurzfristige Positionsabsicherung über langfristige strukturelle Erholung stellt.
Deutschland begann den Zweiten Weltkrieg und bombardierte Städte wie Warschau, Rotterdam, London und Stalingrad.
Später zerstörten britische und amerikanische Bomber große Teile deutscher Städte. In Dresden und Hamburg entstanden gewaltige Feuerstürme, Zehntausende Zivilisten starben.
In der neuen Folge von ZEITREISE spricht Filipp Piatov mit dem Militärhistoriker Matthias Strohn über die Geschichte des Bombenkriegs.
Wie entwickelte sich aus den ersten Bombenabwürfen des frühen 20. Jahrhunderts das sogenannte „Moral Bombing“?
Warum nahmen die Alliierten gezielt die Moral der deutschen Bevölkerung ins Visier?
Und welchen militärischen Nutzen hatten die Angriffe tatsächlich?
Außerdem geht es um den Mythos Dresden und die bis heute umstrittene Frage, ob die Flächenbombardements militärisch notwendig, moralisch vertretbar oder sogar Kriegsverbrechen waren. Strohn erklärt, wie die DDR und später Rechtsextreme die deutschen Opfer instrumentalisierten – und weshalb die damaligen Reaktionen der Deutschen an den heutigen Umgang vieler Russen mit ukrainischen Drohnenangriffen erinnern. Eine Folge über Täter und Opfer, historische Verantwortung und die Frage, ob man das Leid deutscher Zivilisten anerkennen kann, ohne zu vergessen, wer diesen Krieg begonnen hatte.
Mit Bill und Tom Kaulitz, Didi Hallervorden und AfD-Kulturpolitiker Hans-Thomas Tillschneider. aspekte-Moderator Jo Schück reist durch Sachsen-Anhalt und zeigt, wie um Kunst, Kultur und Identität gestritten wird. Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 6. September 2026 erstmals Regierungsverantwortung übernehmen. Im Wahlkampf fordert sie ein Bekenntnis zu Patriotismus, deutschen Werken und weitere, tiefgreifende Veränderungen in der Kulturpolitik. Was passiert mit Kunst und Kultur, wenn die Partei tatsächlich an die Macht kommt? Theater, Museen, Kirchen und Künstler im Land diskutieren diese Frage längst als konkrete Zukunftsfrage.
„Mich stört folgendes. Ich bis schwul, ich bin ein Mann , und ich bin mit einem Mann verheiratet. Aber sorry, ich bin nicht queer, ich parke noch nicht mal falsch , ich zahle Steuern, (viel) alle meine Autos haben TÜV, mein pol. Führungszeugnis hat keine Einträge, und meine Mülltonnen stehen grade und ordentlich vor dem Haus. Ich trage keine Frauenkleider, keinen Schmuck, nicht mal einen Ring, ich habe keine Tattoos, ich rede völlig normal, so dass die meisten Menschen garnicht wissen dass ich schwul bin. Ich mache aber auch kein Geheimnis draus. Mir geht das ganze schwule getue, wo Männer meinen , sie müssten reden wie Frauen, und laufen wie Frauen , total auf den Senkel. Ich gehe nicht in die Szene, ich gehe nicht zum CSD, und ich hab auch heteros in meinem Freundeskreis, aber Queer ?? Sorry Queer bin ich nicht, ich sehe Queer als Beleidigung an. Ich will mit den Leuten die aktiv beim CSD sind und deren einziger Lebenszweck darin besteht, mit gebrochenen Handgelenken zu rauchen und zu kreischen, nicht in einen Topf geworfen werden. Ich wähle seit Jahren die AFD und hoffe sie kommt an die Regierung. zudem kann ich versichern, dass die meisten schwulen kaum sichtbar sind, genau wie die meisten heteros kaum sichtbar sind. Mich stösst dieser Queerkram eher ab, aber er ist mir auch egal, jeder kann machen was er will solange er anderen keinen Schaden zufügt. Viele Migranten fügen den Einheimischen aber Schaden zu, teil auch schweren Schaden, s. Marius Dick. (tot mit 22) So das wollte ich mal sagen. Danke.“
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Der meist gelikte Kommentar zum WELT-Artikel oben stammt von Hermann K.:
„Diese Überhöhung von Minderheiten und ihr Angebot, speziell an pubertierende Jugendliche, dass ein Ausleben all der möglichen sexuellen Verirrungen ihre Probleme lösen würde, ist schwer zu ertragen. Dieses sind Anzeichen eines fetten, orientierungslosen, dekadenten Wohfahrtstaates, der sich im Absturz befindet. Minderheiten sind zu schützen, aber nicht andauernd als begehrenswerter, überlegener Lebensentwurf darzustellen, für den mit Steuergeld iüber unzählige NGO’s geworben wird.“
4. Juni 1940. 338.000 britische und französische Soldaten drängen sich bei Dünkirchen auf Schiffe. Hinter ihnen brennende Wracks. Vor ihnen ein ungewisser Weg über den Ärmelkanal. Die deutsche Armee steht nur etwa 50 Kilometer entfernt. Hitlers Panzer haben Frankreich in drei Wochen aufgerissen. Die Wehrmacht kontrolliert die Benelux-Staaten und Nordfrankreich. Paris wird in zehn Tagen fallen. Großbritannien rechnet mit einer Invasion. Seine Armee hat fast alle schweren Waffen an den französischen Stränden zurückgelassen. Das Fighter Command hat weniger als 700 Jäger. Die Kriegsmarine bleibt ein Faktor, ist nach Norwegen aber schwer angeschlagen. In Berlin wirkt der Sieg greifbar. In London fühlt sich die Niederlage möglich an.
Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen des NS-Staates. Es galt, durch die Unterwerfung des Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen zu etablieren. Die Doku betrachtet die Werdegänge von vier Menschen, die aktiv mitwirkten oder zu Opfern wurden. Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der „neuen Welt“, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film „M“, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der „Volksgemeinschaft“ über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.
Dokumentarfilm von Jean-Marie Barrere (F 2023, 103 Min)
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Es ist erst ein Jahr her …
Ulrich Siegmund am 11.8.2025 in Hamburg
Da habe ich das erste Mal von dem Mann gehört und etwas später geschrieben:
„AfD im Parlament: Der Weg zur Regierungsverantwortung“
In der jüngeren Parteiengeschichte ist keine Partei so erfolgreich wie die AfD. 2013 gegründet, gelang der AfD ein Siegeszug nach dem anderen in die Parlamente. 2014 zog die AfD in das EU-Parlament ein, es folgten weitere Erfolge bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Im Jahr 2015 gelang der AfD in Hamburg der Sprung ins Parlament – und damit erstmals in einem westdeutschen Bundesland. 10 Jahre später ist die AfD in den deutschen Parlamenten als feste Oppositionsgröße etabliert. Mit unzähligen Anfragen schaut die AfD den Landesregierungen auf die Finger, mit Anträgen macht sie politische Lösungsvorschläge.
Im Jahr 2025 ist die AfD bundesweit zur zweitstärksten Kraft geworden, in vielen ostdeutschen Bundesländern sogar stärkste Kraft. Mit den beachtlichen Wahlergebnissen im Rücken, sowie wachsenden Mitgliederzahlen stellt sich unweigerlich die Regierungsfrage.
Ulrich Siegmund ist Vorsitzender der AfD-Fraktion in Sachsen-Anhalt. Er ist 1990 in Havelberg geboren, verheiratet und hat eine Tochter.
Siegmund ist gelernter Kaufmann im Groß- und Außenhandel, zudem schloss er ein Studium der Wirtschaftspsychologie und BWL mit dem Bachelor ab.
Seit 2016 ist er Mitglied der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit 2022 Co-Fraktionsvorsitzender.
Für die Landtagswahl 2026 wurde er zum AfD-Spitzenkandidat gewählt. Siegmund hat unter deutschen Politikern einen der erfolgreichsten TikTok-Kanäle mit über 560.000 Abonnenten.
Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit. Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.
Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen. Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.
Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP – falls er es schafft.
Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen.
Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund – {ungeskriptet}
Wirtschaft
Islamisierung Deutschlands
Energiewende – Klimawandel – Strom – Gas – Öl
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Chronologische Auflistung – Tagebuch aktuell