Wer wählt die AfD?

Die Abgehängten, die wenig Gebildeten?

Zitat links und Bericht lesen: Hier klicken

Abgehängte Landstriche, in denen die Jungen abwandern und die Bevölkerung überaltert: Es sind diese Orte in Deutschland, in denen die AfD bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr besonders viele Wähler gewinnen konnte. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Bei der Bundestagswahl war die AfD demnach im Westen vor allem in Wahlkreisen erfolgreich, in denen Menschen entweder wenig verdienen oder in der Industrie arbeiten – also bei der klassischen SPD-Klientel.

Wenn dem so wäre, können wir uns ja noch auf einiges gefasst machen.

Bei der Bundestagswahl 2017 haben allein die CDU/CSU eine Million Wähler an die AfD verloren. Wenn nun auch noch die SPD – Klientel massenhaft dazu kommt, wäre das schon in Ordnung.

Es ist bemerkenswert, wie sich diverse Forscher daranmachen, herauszufinden, wo wer warum die AfD  – Zum Programm: Hier klicken – wählt.

Dabei würde umgekehrt ein Schuh draus. Die Parteien sollten sich mal fragen, warum sie so massiv an Wählerzustimmung verloren haben.

Von 41, 5% auf 32,9 % zu fallen – konkret 8,6 % Prozentpunkte = 20,7 % büßen CDU/CSU ein – das ist eine Zahl, die nicht dazu geeignet ist, sich hinzustellen und zu sagen, dass man nicht wisse, was man anders machen solle, wie unsere Kanzlerin meinte.

Bei der SPD sieht es gleichfalls schlimm aus:  Von 25,7 % auf 20,5 % zu rutschen, bedeutet einen Verlust von 5,2 Prozentpunkten = 20,2 %. Jetzt den großen Maxe zu machen, ist absolut nicht angemessen. Zumal die Umfrageergebnisse der SPD weitere massive Verluste signalisieren.

Eine absolute Frechheit ist es dabei, die AfD – mit 12,6 % drittstärkste Kraft im Bundestag – zu schneiden. Das wird den Etablierten spätestens bei der nächsten Wahl schwer vor die Füße fallen.

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Die Abgeordneten der AfD zeichnen sich – wie täglich hier im Blog zu sehen und zu hören – durch Sachlichkeit und Seriosität aus. Deren Fraktion gehört wahrscheinlich zu der gebildetsten im aktuellen Parlament.

Was übrigens die Menschen anbelangt, die AfD wählen:

Lesen Sie auch den Bericht aus 2016  links.

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Haben Sie sich auch schon mal gefragt, …

… warum die Grünen bei Umfragen so gut abschneiden?

Die FDP-Generalsekrtärin Nicola Beer hat da so ihre Meinung:

Interview lesen: Hier klicken

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Mehr zu den Grünen: Hier klicken

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Nur noch 2 % Differenz …

… liegen bei INSA-Meinungstrend zwischen SPD und AfD.

Was wirklich nicht verwundert.

Was die SPD mit Martin Schulz (100%-Maddin) in den letzten Wochen abgeliefert hat, ist solopp gesagt unter aller Kanone.

Die Genossen machen das, was sie am allerbesten können:

Geld anderer Leute ausgeben.

Aus Gewissensbissen werden die Milliarden rausgehauen, dass die Schwarte kracht. Die Koalitionsverhandlungen sind ein Feuerwerk der Ausgaben. Wobei weder Pflegekräfte noch Lehrer „gebacken“ werden können. Und auch die Wohltaten für die EU sind mehr als zweifelhaft.

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Quelle: Hier klicken

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Bürgerversicherung – WELTonline titelt am 29.11.2017:

Bericht lesen: Hier klicken

WELTonline bezieht sich auf eine Onlineumfrage, die von Civey durchgeführt wurde. Der Leser kann zum Ende des obigen Berichtes noch an dieser Umfrage teilnehmen und bekommt das Ergebnis Gesamt mitgeteilt.

Das Besondere an diesen Umfragen ist, dass Civey sowohl die Rohdaten, als auch die repräsentativen Daten bereitstellt. Das ermöglicht z. T. erstaunliche Einsichten.

Nehmen wir z. B. ein Ergebnis in Sachen Bürgerversicherung Stand 29.11.2017:

Quelle: Hier klicken

Bei den nicht repräsentativen Rohdaten, den echten Antworten der 81.736 WELTonline-Lesern, die abgestimmt haben, beurteilen 54,4% die Bürgerversicherung eher oder sehr negativ. 39,7% sehen Bürgerversicherung eher oder sehr positiv.

Bei den repräsentativen Ergebnissen dreht sich das Ergebnis um. 58,9 % sehen die Bürgerversicherung eher oder sehr positiv. Nur 32,6% sehen sie eher oder sehr negativ.

Was schreibt Civey als Erläuterung:

„Bei diesem WELT-Trend lautete die Frage: „Wie bewerten Sie die SPD-Forderung einer Bürgerversicherung, in der alle Bürger gesetzlich krankenversichert sind?“ Das Meinungsforschungsinstitut Civey berücksichtigte für das repräsentative Ergebnis die Antworten von 5072 Teilnehmern vom 27. bis 29. November. Der statistische Fehler der Ergebnisse liegt bei 2,5 Prozent.

Es fließen ausschließlich Antworten von registrierten und verifizierten Nutzern ein. Civey korrigiert Verzerrungen durch ein mehrstufiges Gewichtungsverfahren. Weitere Informationen zur Methodik finden sie auf welt.de oder im Civey-Whitepaper.“

 Das „mehrstufige Gewichtungsverfahren“ führt zu einer Umkehr der Ergebnisse.

 Das ist bemerkenswert.

Und sollte WELTonline eine Nachfrage wert sein.

Z.B. wie dieses mehrstufige Gewichtungsverfahren aussieht und ab wieviel % „sehr oder eherNegativ“ bei den Rohdaten  die repräsentativen Ergebnisse auch in´ s Negative gehen würden.

WELTonline fragt aber nicht nach. Und die Erläuterung auf https://civey.com/whitepaper/ ist nicht wirklich hilfreich oder gar einleuchtend.

WELTonline titelt: „Mehrheit der Deutschen für die Einführung der Bürgerversicherung“

Der oberflächliche Leser nimmt die Info auf.

Als „Wahrheit“.

Was sie durchaus nicht ist. Was übrigens auch viele der über 500 Kommentatoren des Berichtes so sehen.

Auf den Unterschied einer „Bewertung einer SPD-Forderung“ und dem „Einführen der Bürgerversicherung“ möchte ich aus Platzgründen hier nicht weiter eingehen. Wäre aber eine spannende Frage.

Kurz und gut: Fragen über Fragen. Nur eines ist sicher:

Der Titel des Berichtes ist in dieser Form viel zu plakativ, dem Gegenstand bei der Datenlage nicht angemessen und deshalb einfach nicht korrekt!

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Neuwahlen?

„Überraschend ist, …

… dass unter den AfD-Wählern die Neuwahl-Befürworter besonders stark

Bericht lesen: Hier klicken

vertreten sind. Obwohl die rechtskonservative Partei bei der Wahl am 24. September auf Anhieb auf 12,6 Prozent gekommen ist, sprechen sich in der YouGov-Umfrage 62 Prozent ihrer Wähler für einen neuen Urnengang aus. Auch bei der Linken (38 Prozent) und der SPD (32 Prozent) ist der Wunsch nach einer Neuwahl verhältnismäßig hoch. Bei der FDP sind es dagegen nur 17 Prozent, bei den Grünen 14 Prozent.“

Nein, das überrascht nicht wirklich.

Würde die Notwendigkeit von Neuwahlen doch dokumentieren, dass die etablierten Parteien nicht in der Lage sind, eine regierungsfähige Mehrheit zustande zu bringen. Folge:

Die Anzahl der Stimmen für die AfD würde nochmals anwachsen.

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Ein fragwürdiger Modernisierungsbegriff

„Modernisierungsskeptiker versus Modernisierungsbefürworter“

Das soll lt. Studie unten  die neue „Konfliktlinie der Demokratie“ sein.

Studie aufrufen: Hier klicken

Der Modernisierungsbegriff, der diesem Gedanken zugrunde liegt, ist ein rot-grüner lackierter. Modernisierung wird mit einer Idee verknüpft. Mit Visionen, mit Guten Gedanken. Das ist neu. Wobei das neue, das zunächst ungewöhnliche, das eben nicht althergebrachte als modern gilt.

Es liegt gleichwohl so etwas wie Ambivalenz im Modernisierungsbegriff.

Rot-grün, das ist die politische Linie, die seit  2011 („Energiewende“) komplett von den etablierten Parteien repräsentiert wird.

Ja, auch CDU/CSU – in persona Angela Merkel und ihrer kritiklosen,  machtbesessenen Vasallen – vollzogen sehr schnell den step-by step zum vermeintlich Guten (Offene Grenzen), wohlwissend, dass dies eine Erosion der SPD zur Folge haben würde. Deren Positionen wurden fast komplett besetzt. Was die SPD selber durchsetzte, z. B. den Mindestlohn, strahlte nicht auf Frau Nahles, sondern auf Frau Merkel, der guten Helferin in Not und schweren Zeiten. Auf „Mutti“ eben.

Da sehen die Macher der Bertelsmannstudie Moderne. Ich nenne das   Preisgeben bewährter Traditionen,Werte, aber auch Notwendigkeiten (Gesetzeseinhaltung) zugunsten von Machterhalt auf Kosten Dritter, unter dem Strich auf Kosten der deutschen Bevölkerung.

Modern* ist z. Zt. hingegen m. E. das Aufbäumen gegen den fast ausschließlich rot-grünen Mainstream inkl. CDU/CSU neu ohne das Regulativ der ehemals konservativen CDU/CSU alt.

Das ist wirklich neu. Das gab es so noch nie auf Bundesebene. Fast 13% wollen bewährte Traditionen bewahren und haben durch ihre Wahl genau das zum Ausdruck gebracht. Z.B. die Einhaltung der Gesetze.

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Artikel zum Sonntag 24.9.2017: Ursprünglich sollte zum Wahltag …

… ein neutraler Artikel zum Sonntag erscheinen.

Da sich unsere Menschen mit Guten Gedanken einfach nicht damit abfinden können, dass die AfD in den Bundestag gewählt – womöglich mit zweistelligem Ergebnis – werden wird, möchte ich die hoffentlich letzten Verunglimpfungen dieser Partei vor der Wahl hier dokumentieren.

Da ist zum einen das Internationale Auschwitz Komitee.
Zitate aus diesem Bericht: Hier klicken

“ ´Mit ihrer Wahl wird in den Deutschen Bundestag eine menschenverachtende Kälte einziehen, die Überlebende des Holocaust gerade in Deutschland für überwunden gehalten hatten`, sagte Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner.“

[…]

„Heubner verwies auf potenzielle Abgeordnete der AfD, die sich immer wieder dazu bekannt hätten, Erinnerungen an den Holocaust abzuräumen und aus dem Bewusstsein der Gesellschaft verbannen zu wollen. Auf den Parlamentsplätzen der AfD sei ´ein Konglomerat von Antisemiten, Demokratieverächtern und nationalistischen Hetzern` zu vermuten. ´Gerade aus Deutschland droht eine Entwicklung, die dem Rechtspopulismus und der extremen Rechten in Europa und in der Welt einen enormen Auftrieb geben wird`, warnte Heubner.

1949 geboren hat Herr Heubner  im Rahmen der „Kultur der Erinnerung“, der er offensichtlich besonders gerne fröhnt,  einen wahrscheinlich nicht schlecht dotierten Posten beim Komitee gefunden.

Was in Ordnung ist.

Dass er allerdings ´Vermutungen` über die Menschen anstellt, die als frei gewählte Abgeordnete für die AfD in den Bundestag einziehen werden, ist ein starkes Stück.

Wenn der Mann etwas weiß, soll er Ross und Reiter nennen und Belege bringen.

Ansonsten wäre Schweigen angebracht.

So erweist er dem Komitee einen Bärendienst.

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Zum anderen ist da der Herr ´Forsa`-Güllner
Zitate aus diesem Bericht: Hier klicken

„Güllner sagte, man sehe schon jetzt an den AfD-Abgeordneten in den Landtagen, dass sie nicht ordentliche Parlamentsarbeit leisteten, sondern eher Streit und Richtungskämpfe an der Tagesordnung seien. Auch die NPD sei schon in den 1960er-Jahren in sieben der damaligen zehn Landtage vertreten gewesen, dann aber wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.“

[…]

„Güllner qualifizierte die AfD als ´im Kern durch und durch rechtsradikal, von ihrem Programm über ihre Kandidaten bis hin zu den Wählern.`“

Was soll man dazu sagen?

(Fast) Nichts, es ist selbsterklärend.

Nur so viel: ´Streit und Richtungskämpfe` sind mir in einer politischen Partei lieber, als das lethargische Hinterhertrotten z. B. der Bundestagsabgeordneten aller Parteien, hinter der diktatorischen Entscheidung der Kanzlerin, die Grenzen Deutschland dauerhaft zu öffnen. Größtenteils für Menschen, die den Antijudaismus mit der Muttermilch eingesogen haben.

Womit der Kreis sich zum Internationalen Auschwitz Komitee schließt. Dazu hat das Komitee – Herr Heubner –  bis heute nichts zu sagen, oder?

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Artikel zum Sonntag 30.7.2017: Fragwürdige Studie zum ´Populismus` bei deutschen Wahlberechtigten

Die Studie der Bertelsmannstiftung …

…. eruiert Ergebnisse aus 3 Befragungswellen (Juli 2015, April 2016 und März 2017).

Zugrunde liegen Wahlberechtigte des Wahljahres 2013!

Der Begriff Populismus wird in Bezug auf alle Wahlberechtigten des Jahres 2013 untersucht.

Das erstaunt.

Sind es doch in aller Regel einige wenige, meistens politisch agi(ti)erende Menschen, die mittels Populismus, populistischer Aussagen  viele Menschen, in aller Regel Wahlberechtigte für sich und ihre Aussagen, ihre Ideologie gewinnen wollen.

Selbstverständlich hat jeder Mensch mehr oder weniger genaue Vorstellungen, wie Politik aussehen sollte, hat fast jeder Mensch eine Meinung zu politischen Themen, wenn er danach gefragt wird.

Ob es allerdings angemessen ist, mittels Befragung feststellen zu wollen, ob ein Mensch, der im allgemeinen nicht politisch im engeren Sinn tätig ist, ein Populist bzw. mehr oder weniger ein Populist ist, scheint zumindest fragwürdig.

Dann aus den gewonnenen Ergebnissen auf eine Populismusquote in diesem Fall der deutschen Wahlberechtigten in 2017 schließen zu wollen, ist m. E. unzulässig.

Gleichwohl, es wurde gemacht.

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Was ist Populismus …

Komplette Studie aufrufen: Hier klicken

… in Sinn der vorliegenden Studie?

´Populismus hat drei wesentliche Dimensionen:

  1. „Anti-Establishment“,
  2. „Anti-Pluralismus“ und
  3. „Pro-Volkssouveränität“.` (8)

Quelle: Alle grün-kursiven Zitate aus der Studie. Zahl in Klammer = Seitenzahl.

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Die größte Gefahr für Europa!?

In Online-Artikeln fragt

das Meinungsforschungsinstitut Civey diverse Dinge ab.

Ich entdeckte in einem Online – Bericht  die Fragestellung:

Was ist Ihrer Meinung nach die größte Gefahr für Europa?

Als ich die Screenshots erstellte,  hatten gut 136.000 Menschen eine Antwort angeklickt.

Der erste Screenshot zeigt das repräsentative, das nach sozialwissenschaftlich-statistischen  Kriterien ermittelte Ergebnis:

EU rep

Populismus, das ist die größte Gefahr nach diesem Screenshot.

Schauen wir uns nun die Rohdaten, also die echten, von den Onlineartikel -Lesern die gegebenen Antworten an:

EU roh

Noch ein Beispiel gefällig?

Die Sonntagsfrage.

Auf die haben bereits fast 2.000.000 Menschen geantwortet. Hier das repräsentative Ergebnis:

BTW rep

Hier  die Rohdaten:

BTW roh

Ist schon bemerkenswert, der Unterschied, oder?

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Wenn Sie an einer Civey – Umfrage teilnehmen möchten, hier haben Sie die Möglichkeit:

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NRW: Schwarz-Gelb-Blaue Regierung möglich

Es wäre zwar knapp, aber es ginge.

Vor allem, wenn die Linke noch knapp unter 5% der Stimmen käme und die CDU und/oder die AfD, FDP  ein paar Stimmen bzw. Sitze mehr.

Logo AfD NRW
Zum Wahlprogramm NRW: Auf Logo klicken

Die CDU in NRW, namentlich Armin Laschet müsste sich nur mal bequemen, vor allem den Mumm haben, mit den Blauen, der AfD, zu sprechen.

Oder bleibt er immer ein Anhängsel des Auslaufmodells Angela Merkel?

Und damit  Oppositionsführer oder ´Zweiter` Mann hinter Hannelore Kraft.

Wie sich das anfühlt,  ´Zweiter Mann`: Einfach Thomas Strobl in Baden-Württemberg fragen.

Denken Sie  mal nach Herr Laschet!
  • Wenn Sie die erste schwarz-gelb-blaue Regierung in NRW an´ s Laufen kriegen und die diversen Interessen erfolgreich integrieren, dann werden Sie der erste Kandidat für die Kanzlerschaft der NachMerkelÄra!
  • Wenn Sie sich das Programm der AfD-NRW anschauen, dürfte das gar nicht so schwer sein. Ist im Prinzip die „CDU vor Merkel“.
Klingt doch recht vernünfig, was die Blauen schreiben, oder?
NRW Wahlbarometer 11042017
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