„Die Revolution frisst ihre Mütter!“

Alice Schwarzer nahm an der Kopftuch-Konferenz

… in Frankfurt teil.

Sie verhöhnt angeblich eine Muslima:

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Am Rande der Kopftuch-Konferenz in Frankfurt gerät Alice Schwarzer in einen Streit mit einer Muslima. Ein  Video zeigt das Wortgefecht auf Twitter – und löst einen Shitstorm aus.

Update vom 10. Mai 20.36 Uhr: Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer hat ein „Sprechverbot“ für kritische Stimmen gegen den politisierten Islam beklagt. Bei einer Tagung zum muslimischen Kopftuch an der Frankfurter Goethe-Universität sagte Schwarzer, dass Kopftuch-Kritiker angefeindet würden. Am selben Tag löste die 76-jährige Frauenrechtlerin noch einen Shitstorm aus. 

Bereits im Vorfeld der Konferenz war es zu Protesten gekommen, wie die fr.de* berichtet. Am Rande der Veranstaltung streitet sich Schwarzer mit einer Demonstrantin – und wird dabei gefilmt. Das auf Twitter veröffentlichte Video zeigt, wie Schwarzer die Kopftuchträgerin leicht am Arm berührt. Daraufhin kommt es zum Wortgefecht – die Demonstrantin droht Schwarzer mit einer Anzeige, die aber kontert: „Oh, ich dachte, nur ein Mann darf Sie nicht anfassen!“ Zuerst hatte der Tagesspiegel darüber berichtet. 

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Hier das „Verhöhn-Video“:

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Ja, das waren noch Zeiten (1975), als Frau Schwarzer so auftrat:

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Gender-Unfug

Sieh an, die taz:

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Warum sterben Männer …

… früher, als Frauen?

Weil es nun mal Männer sind. Und keine Frauen, wie uns die Genderwissenschaft weiß machen will.

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Jedes Jahr ergründet die Weltgesundheitsorganisation (WHO), wie es um das Wohlbefinden der Menschheit steht. Dieses Jahr beschäftigen sich die Statistiken mit der Frage, wie die unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen zustande kommt.

„Dabei ist wichtig zu beachten, dass – obwohl die World Health Statistics 2019 ihre Geschichten in Zahlen erzählen – die Konsequenzen echte Menschen betreffen“, schreibt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in seinem Vorwort.

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Artikel zum Sonntag, 17.3.2019: DDR 2.0 – Der Dunstkreis

Von einem „Dunstkreis der AfD“, …

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Die Gymnasiallehrerin Verena Brunschweiger will Kohle machen.

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… Simone Menne.

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„Frauen sind viel zu geduldig“, …

… meint Monika Hauser im Interview mit den AN.

Was bedeutet Gleichberechtigung für Sie?

Grün-kursive Zitate & Interview lesen: Hier klicken /// Bildausschnittsquelle: AN – Henrik Nelsen/Medica mondiale

Monika Hauser: Ich rede lieber von Geschlechtergerechtigkeit. Echte Geschlechtergerechtigkeit, das ist unsere Vision. Das bedeutet, dass wir das Selbstbestimmungsrecht verwirklicht haben. Dass alle für ihre Arbeit das Gleiche verdienen. Dass wir sorgsam miteinander umgehen und Gewalt keinen Platz hat. Und dass die Frauenthemen nicht Frauenthemen sind, sondern Themen, die die ganze Gesellschaft betreffen und täglich in den Medien sind – Frauen sind die Hälfte der Gesellschaft. Geschlechtergerechtigkeit bedeutet, Zusammenhänge zu sehen, nicht, Themen isoliert zu betrachten. Da gehört die patriarchale Gesellschaftsstruktur genauso dazu wie Kriegstraumata, neoliberale Wirtschaftspolitik und sexuelle Ausbeutung durch die katholische Kirche.

Frau Hauser hat noch den durch Frauen initiierten WELTFRIEDEN vergessen.

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Interessant wird es, wenn Frau Hauser mit unseren Goldstücken aus dem frauenfreundlichen Nahen Osten und Afrika konfrontiert wird:

Zu den Sprüchen gehört auch, dass sich die Gesellschaft durch Migranten mit einem problematischen Frauenbild verändert. Stimmt das?

Hauser: Ich würde sagen, da spielen Vorurteile und politische Interessen mit. Das Thema Gewalt durch Migranten oder Flüchtlinge ist in Deutschland seit 2016 massiv instrumentalisiert worden. Natürlich bringen Männer aus bestimmten Regionen ein sehr patriarchales Gedankengut mit. Nur ich sage: Diese Männer haben wir auch hier in Deutschland. Gerade wenn ich nach Bayern schaue, kann ich sehr sarkastisch werden, wenn ich sehe, wie sich Politiker auf einmal für Frauenrechte starkmachen, die sich vorher keinen Deut darum geschert haben.

Woher kommt die Instrumentalisierung oder die Angst, die dahinter steckt?

Hauser:Wären wir eine geschlechtergerechte Gesellschaft mit praktizierter Gleichheit, dann bräuchten wir keine Angst zu haben, dass Flüchtlinge mit patriarchalem Denken hierher kommen. Dann könnten wir sagen: Ja, natürlich nehmen wir Flüchtlinge und Migranten aus humanitären Gründen in Deutschland auf, unterstützen sie und leben Geschlechtergerechtigkeit vor. Aber wir sind keine geschlechtergerechte Gesellschaft. Deswegen ist so eine große Angst da, dass wir die Menschen nicht integrieren können.

Die angebliche Instrumentalisierung ist schlimmer, als die Untaten selber. Herrschte Geschlechtergerechtigkeit, dann wäre alles easy. Dann würden die Goldstücke ihre bis zu 4 Frauen akzeptieren. Als gleichberechtigte Wesen, die ihnen nicht zu gehorchen haben. Wie Allah sagt. Der steht dann hinten an. Hinter den deutschen gleichgerechtigten (sic!) Frauen.

Na denn!

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Bemerkenswert bei Frau Hauser ist auch der Aspekt §219a:

Hauser: Den Paragrafen 219a (Anm. d. Red.: Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft) kann man da auf jeden Fall nennen. Ich war mir eigentlich sicher, dass wir darüber nicht neu diskutieren müssen. Frauen im Jahr 2019 das Selbstbestimmungsrecht auf ihren Körper zu verwehren, das finde ich wirklich unerträglich und dramatisch. Ein solch veralteter Paragraf gehört abgeschafft. Als Feministin weiß ich natürlich: Nichts, was schon erreicht worden ist, ist wirklich sicher.

Wäre die gesetzliche Lage bei 219a anders, wenn mehr Frauen im Parlament wären?

Hauser: Natürlich brauchen wir sie, damit sie die Themen und Lebensrealitäten von Frauen in die Politik bringen. Aber in Deutschland gibt es auch viele konservative Frauen, die 219a befürworten. Das ist ja nicht nur eine Frage des Geschlechts, sondern auch des Bewusstseins. Nur: Je mehr Frauen im Parlament sind, desto wahrscheinlicher ist auch, dass fortschrittlich denkende Frauen dabei sind.

Das Bewusstsein, das falsche Bewusstsein, das ist das Kreuz, das die Fortschrittlichen mit der Bevölkerungsmehrheit haben.

Besonders gut finde ich, dass nichts sicher ist, was Feministen erreicht haben. Es besteht also noch Hoffnung.

Gern bringe ich hier die menschenverachtende  Debatte zum 219a bei den Jusos: Hier klicken.

Kommen diese Frauen an die Macht, dann gnade uns Gott.

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§2019a bei Anne Will: Hier klicken

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