Seenotrettung 2019 – Offizielle Zahlen

Jetzt liegen die Zahlen offiziell vor.

Das, was ich bereits vor Monaten vorhergesagt habe, ist genau so eingetreten. Was nicht verwundert.

Die Zahl der im Mittelmeer ertrunkenen Menschen ist 2019 nochmals gesunken. Dies ist eine direkte Folge des Sachverhalts, dass sich immer weniger Menschen auf die u. U. tödliche Tour wagen. Denn dass ein Rettungsschiff vor den Küsten bereit steht, welches die „Menschen in Seenot“ sicher nach Europa bringt, ist wesentlich unwahrscheinlicher, als zu den Zeiten, als noch Staaten und nicht nur NGO als „Seenotretter“ unterwegs waren.

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Organspende

Morgen debattiert der Bundestag …

… über ein neues Organspendegesetz.

Ich bin dafür, dass alles so bleibt wie es ist. Ich finde, dass niemand mit diesem Thema ungefragt behelligt werden sollte. Aber mich fragt ja keiner.

Michael Sommer hingegen wird befragt. Seine Einschätzungen sind bemerkenswert. Mehr dazu unten.

Zunächst eine kurze Einführung in die Problematik des Dlf vom 13.1.2020:

Das Interview des Dlf mit Michael Sommer vom 13.1.2020:

Interview komplett lesen: Hier klicken

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Seenotrettung – Erkenntnisse

Zum Schluss des Jahres möchte ich darauf hinweisen, dass …
  1. … es so wenig Ankünfte über das Mittelmeer gab, wie lange nicht.
  2. … mit knapp unter 1.300 Ertrunkenen,  die Sterberate so gering war, wie lange nicht. Was nicht bedeutet, dass mir diese Toten egal wären. Im Gegenteil. 
  3. … es in erster Linie der restriktiven Politik Italiens in Sachen Seenotrettung zu verdanken ist, dass das so ist. Je mehr Menschen davon abgehalten werden, in eine Gumminussschale (Bild unten) mit 100 und mehr Personen zu steigen, desto weniger Tote gibt es. 
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Ich nehme es Robert Habeck sofort ab, dass …

… er um die kleinen zerbrechlichen Kinder, …

… in den griechischen Elendslagern besorgt ist. Dass er ihnen helfen möchte: Video hier. Dass er das  permanente Elend in aller Welt am liebsten sofort beenden möchte. Bis hin zur Rettung der letzten wilden Honigbiene. 

Ich meine das durchaus nicht ironisch.

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Bevölkerungswachstum

Ein maßgeblicher Einflussfaktor …

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Sterben inklusive

Die Panikmache der „Guten“ geht weiter:

Selbstverständlich weiß jeder Mensch, dass er, wenn auf ein für 10 Personen ausgelegtes Boot mit weiteren 100 Menschen auf das offene Meer hinaus fährt, dass dieses Boot kentern kann und Menschen ertrinken werden. Das macht nur jemand, dem erzählt wurde, dass er ´gerettet` wird.

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Nachklapp: Greta in NY

Das Mädchen tut mir aufrichtig leid!

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EKD macht Seenotrettung

Es war bereits lange angedacht.

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Vegane Ernährung und die Folgen

Vegetarische, nein, besser vegane Ernährung ist hip.
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Balkanroute

Der Migrationsdruck …

… auf die angeblich geschlossene Balkanroute ist hoch.

Auf der einen Seite ist sie recht durchlässig. Sonst könnten nicht immer viel mehr Menschen nach Deutschland kommen, als die Anzahl derer ist, denen die Flucht über das Mittelmeer gelingt. Auf der anderen Seite wird offensichtlich z. T. hart, zu hart gegen illegal Einreisewillige vorgegangen, wenn sie denn entdeckt werden. Was mich nicht wundert. Auch diese sind bestimmt keine Chorknaben. Wie dieser Bericht über Abschiebungen belegt. Auch wenn das Bild unten natürlich Kinder in den Vordergrund stellt und die Mitleidsdrüse drückt. Beim deutschen Michel.

Grün-kursives Zitat & kompletten Artikel lesen: Hier klicken

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex duldet einem Medienbericht zufolge Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen – und verstößt bei Abschiebeflügen sogar selbst gegen Menschenrechte. Die Vorwürfe lassen sich nach Angaben des ARD-Politmagazin „report München“ durch hunderte interne Frontex-Dokumente belegen, die das Politmagazin gemeinsam mit dem britischen „Guardian“ und dem Recherchezentrum „Correctiv“ ausgewertet hat. Demnach verschließt Frontex die Augen vor exzessiver Gewalt, die an Europas Grenzen von nationalen Grenzbeamten verübt wird.

Die Frontex-Berichte dokumentieren laut „report München“ unter anderem die „Misshandlung von Flüchtlingen“, „Hetzjagden mit Hunden“ und „Attacken mit Pfefferspray“ an den europäischen Außengrenzen. Die Vorwürfe beziehen sich demnach unter anderem auf Grenzschutzpersonal in Bulgarien, Ungarn und Griechenland. […]

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Bericht des Dlf lesen: Hier klicken

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