Artikel zum Sonntag, 1.3.2020: Corona & Wirtschaft

Ich rücke von meiner Meinung nicht ab:

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Seenotrettung – Erkenntnisse

Zum Schluss des Jahres möchte ich darauf hinweisen, dass …
  1. … es so wenig Ankünfte über das Mittelmeer gab, wie lange nicht.
  2. … mit knapp unter 1.300 Ertrunkenen,  die Sterberate so gering war, wie lange nicht. Was nicht bedeutet, dass mir diese Toten egal wären. Im Gegenteil. 
  3. … es in erster Linie der restriktiven Politik Italiens in Sachen Seenotrettung zu verdanken ist, dass das so ist. Je mehr Menschen davon abgehalten werden, in eine Gumminussschale (Bild unten) mit 100 und mehr Personen zu steigen, desto weniger Tote gibt es. 
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Guten Morgen, liebe Leser!

Italiens Regierung verschärft ihre Gangart …

… gegen Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten.

Grün-kursives Zitat & kompletten Bericht lesen: Hier klicken
  • Schiffen, die „ohne Genehmigung in italienische Hoheitsgewässer eindringen“,
    drohen künftig hohe Geldstrafen.
  • Schiffe, die wiederholt gegen den Erlass verstoßen, werden beschlagnahmt.
Italiens rechtspopulistische Regierung verschärft ihre Gangart gegen Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten. Kapitänen, Eignern und Betreibern von Schiffen, die „ohne Genehmigung in italienische Hoheitsgewässer eindringen“, drohen künftig bis zu 50.000 Euro Geldstrafe, wie Innenminister Matteo Salvini am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Rom sagte.
[…]
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  • Heute, 11:00 Uhr: Klimanotstand – Was ist zu tun?
  • Heute, 14:00 Uhr: Gefahr aus dem Osten
  • Heute, 17:00 Uhr: AfD – Politik – Medien

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Die Achse-Morgenlage: Hier klicken

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Schönen Freitag

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Realsatire & Volksverdummung #11: Da greifen die …

… bundesdeutschen Medien gerne zu:

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Italien und der Schuldenabbau

Auf einmal muss Italien …

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Volksverdummung #5: Realsatire – Der ´Italienpakt` u. a.

Unabhängig davon, dass der Pakt mit Italien …

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Im SPIEGEL tobt der Lesermob:

 Liebe Leserinnen und Leser,…

… im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf SPIEGEL ONLINE finden Sie unter diesem Text kein Forum. Leider erreichen uns zum Thema Flüchtlinge so viele unangemessene, beleidigende oder justiziable Forumsbeiträge, dass eine gewissenhafte Moderation nach den Regeln unserer Netiquette kaum mehr möglich ist. Deshalb gibt es nur unter ausgewählten Artikeln zu diesem Thema ein Forum. Wir bitten um Verständnis. Quelle: Bericht des SPIEGEL unten rechts

Der Bericht, um den es geht, handelt von der erstmaligen Rückführung geretteter Flüchtlinge nach Nordafrika, genau nach Tripolis in Libyen.

Die Asso 28,

ein Schiff, welches zu einer italienischen Bohrinsel gehört, nahm die Menschen auf und fuhr unter Leitung der libyschen Küstenwache gen Tripolis. Dort wurden die Menschen an Land gebracht.

Bericht lesen: Hier klicken

So richtig ist der Vorgang in der Öffentlichkeit nicht angekommen, bzw. wurde er wieder aus den diversen Plattformen in den Hintergrund gerückt. Ist er doch ein Beispiel, dass sie „geht“, die Rückführung von Geretteten nach Norafrika.

Insbesondere nach Tripolis, wo das UNHCR ein von ihm geleitetes Transitzentrum aufbauen will. Noch in diesem Jahr.

Mehr Infos (Interview Dlf vom 4.8.2018) zum Zentrum der UNHCR, welches wirklich  vollkommen humanitär ist, weil das UNHCR, wie oft betont wird, eine humanitäre Einrichtung der UN ist :

SPIEGELonline (SpOn) hingegen bringt alle möglichen und unmöglichen Argumente, warum das Manöver der Asso 28 Unrecht sei. Wogegen offensichtlich auch viele SPIEGEL-Leser etwas haben. Wobei eine womöglich hasserfüllte Art und Weise sicherlich durch nichts zu rechtfertigen ist. Und was bei SPIEGEL-Leser schon verwundert.

Oder wollte die Redaktion unserer Menschen mit Guten Gedanken einfach nur die Diskussion abwürgen?

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Die ZEIT tat dies nicht. Der Artikel und die über 900  Reaktionen der ZEIT-Leser sind   bemerkens- und lesenswert. Hier klicken.

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Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Damit der Krug, der zum Brunnen geht, nicht noch mehr und endgültig zerbricht!

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Nationalstaaten

Eine der größten Errungenschaft der Neuzeit …

… ist der Wandel  feudaler Gesellschaften, Stammesgesellschaften  in europäische Nationalstaaten.

Die beliebte Aussage, dass vor allem Nationalstaaten für Kriege verantwortlich seien, wird allein durch die Tatsache des 30-jährigen Krieges widerlegt, in dem eben keine Nationalstaaten Krieg führten. Über 70 Jahre Frieden in Kerneuropa seit 1945 wurde vor allem das Gleichgewicht des Schreckens gewährleistet. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs destabilisierte sich die Lage. Völker, die zuvor mit dem „eisernen Besen“ des Kommunismus in Kunststaaten zusammengehalten  wurden, begehrten auf, führten erbarmungslose Kriege und bildeten Nationalstaaten. Die EWG/EG schaffte Handel und Frieden durch Handel. Erst der absurde Wunsch die europäischen Nationalstaaten zu nivellieren schaffte massiver Probleme.

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Kurznotiz: Das Schließen von Häfen …

… löst das Flüchtlingsproblem nicht. 

Meint Thomas Schmid in einem aktuellen WELTplus Artikel.

Genau damit liegt Herr Schmid falsch!

Es würde zwar einige Wochen „böse, schlimme Bilder “ geben. Doch dann versiegt der Strom der Menschen, die sich auf Seelenverkäufern auf den Weg nach Europa machen. Denn so dumm sind die Menschen nicht:

Tausende Dollar ausgeben, das Leben zu riskieren, um wieder dahin zu gelangen, wo das Bötchen abgelegt hat.

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Endlich, es geht doch!

Das Mittelmeer…

Ausführlichen Bericht lesen: Hier klicken

… ist z. Zt. nicht mehr als illegaler Zuwanderungsweg opportun.

Seit Italien – Die EU unfähig wie immer! – die Notbremse gezogen hat, ist der Strom der Menschen erst mal versiegt, der nach Europa will.

Es ertrinkt auch niemand mehr.

Bin ich zynisch?

Nein,  und sicher, für die Menschen, die jetzt in Libyen festsitzen, die jetzt auf dem Weg nach Libyen sind, für diese Menschen ist die Situation bestimmt nicht schön.

Verantwortung dafür trage ich nicht.

Bleibt zu hoffen, dass sich nun wenigstens keine mehr auf den Weg nach Norden machen.

Europa will diese Menschen nicht. Auch Deutschland nicht.

Machen wir uns nichts vor, lügen wir uns nicht selber etwas in die Tasche:

Es ist so. Es ist gut so. Es ist meine Meinung!

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