… und nicht zu knapp!
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So z. B. fängt es an:
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Für die Deutschen – ich übertreibe etwas im Moment – hat die EU eine metaphysische und fast religiöse Bedeutung.
Und vielleicht die Unfähigkeit zu glauben, dass es in anderen Nationen möglich ist, an die Nation als eine effiziente Einheit zu glauben, um zu regieren.“
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Der Brite und Dlf-Hörer Richard Dawson lebt seit Jahrzehnten in Deutschland. Seit dem Brexit-Referendum schreibt er an London-Korrespondent Friedbert Meurer, wenn ihm etwas an der Berichterstattung nicht gefällt. Nun haben sich die beiden getroffen und Dawson erklärt, warum es so schwierig ist, sich mit Deutschen über sein Land zu unterhalten.
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Bericht des Dlf vom 27.12.2018 hören:
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… wäre Deutschland das, was man ein Drittweltland nennt.
Erst durch diesen hochenergetischen Energieträger hat es die industrielle Revolution auch in Deutschland gegeben. Die Bevölkerung wuchs und trotz zweier Weltkriege, die Deutschland verloren und zerstört haben (WK1 wirtschaftlich durch den Versailler Vertrag und seine Auswirkungen ===> WK2 materiell durch Bomber-Harris und die USA) prosperiert das Land in z. Zt. in ungeahnten Größenordnungen.
Diese Tatsache lässt viele Menschen glauben, dass das immer – ewig – so weiter ginge. Das wird nicht der Fall sein.
Bemerkenswerterweise ist Deutschland und seine Wirtschaft nicht durch einen Krieg gefährdet. Von außen droht überhaupt keine Gefahr. Nein, es sind die Deutschen selber, die durch irrationales Verhalten das Land, seine Wirtschaft, seinen Wohlstand gefährden.
Relativ kleine, wirkmächtige Gruppen haben offensichtlich Bestrebungen, mittels diverser „Nadelstiche“ das Land rückabzuwickeln:
In einen deindustrialisierten Agrarstaat mit einem Einheitsmenschen, der nach seinen „wahren“ Bedürfnissen lebt.
… dass es sich bei den oben genannten Punkten durchaus nicht um nur Nadelstiche handelt:
Sie signalisieren ein massives Eingreifen in die Gestaltung Deutschlands.
Dies wird nur möglich, weil es in Politik, Wirtschaft und Medien ein riesiges opportunistisches Mitläufertum gibt, welches sich von im Prinzip dümmlichen Guten Gedanken – z. B. Die Welt retten, jetzt geht es um´ s Ganze, Deutschlands Luft muss sauber werden usw. – und starkem materiellen Eigeninteresse – z. B. „Klimaforscher“, Umweltverbände, Kirchen – leiten lässt.

Wie sich Deutschland mental verändert, belegt die Tatsache, dass untersucht wird, wie es funktionieren würde, wenn es BMW, Mercedes oder VW nicht mehr geben würde. Allein diese Annahme zeigt, dass bereits überlegt wird, wie es wäre, wenn wichtige Industriezweige wegfielen.
Klar, hier ist es ein Schweizer Institut, welches untersucht. Aber allein die Tatsache, dass es untersucht wird, zeigt, wohin die Reise gehen soll. Erst sind die Gedanken da. dann folgt die böse Tat: Wenn – was ich persönlich für unwahrscheinlich halte – die Autoindustrie die „Verkehrswende“ nicht überleben sollte, dann wird Deutschland auch nicht untergehen. Schlimmer wäre da schon die Insolvenz einer Deutschen Bank. Da wären die Verwerfungen – siehe 2008 – erheblich.
Insgesamt lässt sich sagen, dass das Kommunismus-Modell zur Menscheitsbeglückung ausgetauscht wurde gegen das Gute Umwelt-Weltenrettungsmodell. Die Agitatoren sind die gleichen. Die Ziele auch:
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haben es wieder mal in Spiegel und die NZZ geschafft.
Nachdem bereits am Freitag vor Heiligabend der Terror gegen Bedienstete, Polizei und Sachen losging, legten die – in den Aachener Nachrichten noch immer als Aktivisten bezeichneten – Terroristen nach:

wej. Im westdeutschen Braunkohlerevier Hambacher Forst ist es an Heiligabend und im Verlauf der Nacht zu neuen Ausschreitungen gekommen. Unbekannte haben mit Molotowcocktails und Steinen ein Sicherheitscamp des Energiekonzerns RWE angegriffen. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Wie die Aachener Polizei auf Twitter mitteilte, haben dabei zwei Fahrzeuge Feuer gefangen, zwei weitere Autos sind durch Steine beschädigt worden. Die Polizei rückte noch in der Nacht mit zahlreichen Beamten und einem Helikopter aus.
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… – oder zumindest zu glauben, dass man es tut – ist ein vermutlich altes, allzu menschliches Bedürfnis. Es wird ein gutes Gefühl erzeugt, weil man vermeintlich die Notleidenden bedacht hat. Die gute Absicht zählt. Unsere Gaben für Afrika lösen aber tiefgreifende gesellschaftliche Grundprobleme nicht. Entwicklungshilfe-Organisationen müssen sich auch selbstkritisch fragen, wie es kommt, dass sie eher als Bevormunder denn als Wegbereiter zur Selbsthilfe wahrgenommen werden. Es fehlt an der Bereitschaft der Entwicklungshelfer, sich nach einer gewissen Zeit überflüssig zu machen. Die Entwicklungshilfe hat in den letzten 50 Jahren weitgehend ihr Ziel verfehlt und eher die Oberschicht alimentiert.
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Das Standardwerk zur Afrika-Hilfe:
Unheilvolles Business der Barmherzigkeit

17 Jahre war der deutsche Diplomat Volker Seitz auf Posten in Afrika. Vor Ort konnte er beobachten, wie wenig zielführend die praktizierte Entwicklungshilfe ist, wie wenig Hilfe zur Selbsthilfe sie bietet. Er plädiert dafür, auf bombastische Konferenzen zu verzichten, den Geldfluss zu kontrollieren, den Machtmissbrauch der Herrschaftscliquen mit Konsequenzen zu belegen und auf die Afrikaner und Afrikanerinnen zu hören, die wissen, was für ihren an Ressourcen reichen Kontinent gut ist. Statt eine Helferindustrie mit bürokratischen, intransparenten Strukturen aufrechtzuerhalten, an der viele gut verdienen, muss der Aufbau eines kompetenten, unbestechlichen, den Interessen der Bevölkerung dienenden Staatsapparats unterstützt werden.
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Artikel zu Afrika*: Hier klicken
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*Ist das schwarz jetzt schon Rassismus, oder darf ich das noch?
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Zum Interview der Weihnachtswoche 2018 war der Erzbischof zu Köln
Mehrgeladen. Vom Deutschlandfunk. Gesendet wurde es am 23.12.2018.
Herr Woelki ist ganz sicher ein hochintelligenter Mann. Er hat eine Stimme wie ein Rundfunkmoderator. Er kann reden: Wie gedruckt.
Was sagt er konkret? Hat er ein offenes oder eher ein geschlossenes Weltbild? Welches selbstverständlich auch politisch ist. Die Kirchen kümmern sich heutzutage weniger um das Seelenheil ihrer Schäfchen als früher. Kirchen sind große Institutionen des Sozialstaats.
Deshalb verwundert es nicht, dass Herr Woelki Gerechtigkeit für Alle fordert und nicht das ewige Leben. Da unterscheiden sich die großen christlichen Kirchen mittlerweile erheblich z. B. vom Islam. Dort führt nur ein Allah gefälliges Leben in das Paradies. Zwar gibt es die Komponente der Gabe für die Armen. Ansonsten hat das Individuum im Islam das zu tun, was Koran und Prophet sagen. Dann ist der Platz neben Allah gewiss.
Der Erzbischof von Köln ist ein politischer Mann. Das kann der aufmerksame Zuhörer leicht heraushören. Mich interessiert besonders, was Herr Woelki zur Parteienlandschaft sagt, wie er die Rolle der AfD sieht und welche Entwicklung die zusammengerückte Welt seiner Ansicht nach nehmen wird.
Eine Duftmarke setzen der Titel, die Einleitung zur Verschriftlichung des Interviews:
„Nicht den Rattenfängern auf den Leim gehen“

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki sieht die liberale Demokratie und die europäische Friedensordnung in Gefahr. Wir dürften nicht denjenigen auf den Leim gehen, die in einer komplizierten Welt einfache Lösungen anböten, warnte er. Vielmehr müsse Gerechtigkeit für alle im Mittelpunkt stehen.
Was hat Rainer Maria Woelki konkret gesagt:
[…] Deshalb müssen wir unsere freiheitlichen demokratischen Grundordnungen stärken. Wir müssen das Positive herausstreichen. Wir müssen über das Positive sprechen und betonen.
Dass sich solche älteren Herren dann aufschwingen, Politik zu gestalten, hängt vielleicht dann doch auch damit zusammen, dass unsere globalisierte Welt, technisierte Welt natürlich sehr viel komplizierter geworden ist. Und die Menschen natürlich nach einfachen Lösungen verlangen und einfache Lösungen auch für ihr Leben gerne haben wollen. Aber einfach ist es in einer Demokratie eben nicht.
Wir dürfen diesen Rattenfängern, die da heute weltweit unterwegs sind, nicht auf den Leim gehen, nicht auf den Leim gehen einfachen Lösungen, sondern wir müssen uns mit Blick auf den Menschen um verantwortliche Lösungen auseinandersetzen, die errungen werden müssen, wo aber im Letzten immer Gerechtigkeit für alle im Mittelpunkt stehen muss.
Das Wesentliche, was nach Herrn Woelkis Meinung die „Rattenfänger“ ausmacht, ist, dass es ältere Männer sind. Er wird vom Befrager Andreas Main auf diese Spur* gebracht und weitet sie aus ===> für den aufmerksamen Leser/Hörer ganz offensichtlich in Richtung AfD, z. B. Herrn Gauland.
Die Rattenfänger locken mit „einfachen Lösungen“ für „komplexe Probleme“, was eben das Rattenfängertum ausmacht. Dann fordert er ganz einfach mal „Gerechtigkeit für Alle“, was im Grunde genau dem entspricht, was er an den so genannten „Rattenfängern“ kritisiert. Warum fordert er nicht gleich „Reichtum für Alle“ und „Friede, Freude, Eierkuchen“.
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… (AfD-) Forderung nach der Grenzsicherung Deutschlands und strikten Grenzkontrollen mit der Zurückweisung von Menschen, die keine gültigen Einreisepapiere haben.
Diese Forderung ist keine einfache Lösung eines komplexen Problems der illegalen Zuwanderung. Es ist schlichte Dummheit, dieses nicht zu tun.
Oder aber volle Absicht, zwecks „Auffüllung der Menge der bereits länger hier Lebenden“ zwecks Zug-um-Zug-Austausch derselben.
Ich behaupte, dass Herr Woelki die illegale Zuwanderung praktisch mittel- und vom Leben im Westen praktisch ahnungsloser Menschen vor allem auch deswegen begrüßt, weil die Sozialinstitutionen der katholischen Kirche auf Dauer ausgelastet sind und Kohle scheffeln ohne Ende.
Kohle des Staates, des Steuerzahlers.
Die schöne Geschichte ist selbstverständlich die Nächsten-, Fernen- und Fremdenliebe.
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Main: Kritik an Kirchen und am Islam kommt vor allem einerseits von ganz links, andererseits von der AfD. Die Haltung der Kirchen zur AfD ist umstritten. Wofür plädieren Sie, skandalisieren oder miteinander reden?
Woelki: Skandalisieren ist immer schlecht. Miteinander reden ist das Beste. Ich finde, dass es innerhalb des politischen Diskurses darum gehen muss, die AfD und ihre Denkmuster zu entlarven. Sie muss politisch bloßgestellt werden mit Blick auf ihr Menschenbild, mit Blick auf ihr Gesellschaftsbild. Dort, wo das gelingt, denke ich, wird man als guter Demokrat wissen, wo man seine politische Heimat findet und dass die Alternativen bei uns in Deutschland woanders liegen, jedenfalls nicht dort.
Der Ton der angelegt wird, ist ernst. Es müsse(n) entlarvt werden. Denkmuster. Denkmuster des Bösen. Diese müsse man bloßstellen. Denn das Menschenbild, das Gesellschaftsbild sei ebenfalls böse. So böse, dass sie nicht Bestandteil des „normalen“ Diskurses unter den „demokratischen“ Parteien sein können. Als „guter Demokrat“, also bestimmt nicht als AfD-Wähler oder gar Mitglied – das sind böse menschen bzw. keine Demokraten – muss man das tun. Reden ja, aber nur entlarvend. Nur bloßstellend.
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Aufruf an Rainer Maria Woelki vom Blogbetreiber:
Das, Rainer Maria Woelki, ist ein sehr schwache Antwort. Sie entlarvt Ihr Menschenbild, welches vor allem von Guten Gedanken (z. B. : Alle Menschen werden Brüder) geprägt ist.
Realität ist, dass Sie gerade mal 6.000.000 AfD-Wähler derartig unverfroren diskreditieren, dass sich mir die Nackenhaare hochstellen. Sie haben sich mit der AfD und ihrem Programm – wenn überhaupt – nur oberflächlich beschäftigt. Sie gründen Ihre Meinung auf „Hören-Sagen“ , sprich auf irgendwelche medial skandalisierte Aussagen, die häufig auch noch aus dem Zusammenhang gerissen wurden, mehr oder relevanter Politiker der AfD. Im Prinzip haben Sie nur wenig Schimmer, wovon Sie reden.
Liefern Sie mir bitte Belege für Ihre Behauptungen. Entlarven Sie konkret. Aber lassen Sie bitte diese unerträgliche Pauschalverurteilung ganz, ganz vieler Menschen. Das ist eines Kirchenmannes unwürdig.
Rüdiger Stobbe
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Main: […] Inwiefern gehören Sie zu denen, die die Globalisierung verantwortlich machen für Nationalismus, für Identitätssehnsucht?
Woelki: Die Sehnsucht nach Identität, die ist natürlich uns Menschen eingestiftet. Wir müssen wissen, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen wollen. Das ist unser Grundbedürfnis. Sonst können wir eigentlich nicht leben. Deshalb gehört natürlich Identität, deshalb gehört Beheimatung zu uns dazu. Auf der anderen Seite gehören wir zu einer großen Menschheitsfamilie.
Wir sind auf diesem einen Globus zusammengerückt. Es gibt keine Entfernungen mehr. Es gibt Echtzeitkommunikation durch die Digitalisierung. Keiner von uns möchte darauf verzichten. Keiner ist mehr bereit, sein Smartphone abzugeben. Jeder möchte wissen, was gegenwärtig in Amerika, in Afrika oder in Asien passiert.
Nein, ich finde diese Entwicklung gut. Aber auch hier gilt: Es hat der Mensch im Mittelpunkt zu stehen. Die Technik und eine Globalisierung hat den Menschen zu dienen – und nicht umgekehrt der Mensch einer Globalisierung oder der Technik. Dort, wo dieses Prinzip in den Mittelpunkt gestellt wird, glaube ich, können wir mit dem, wofür Globalisierung steht und Digitalisierung steht, gut leben.
So, so, lt. Rainer Maria Woelki, Identität ist also ein Grundbedürfnis: Deshalb gehört natürlich Identität, deshalb gehört Beheimatung zu uns dazu.
Das sei „eingestiftet“, „natürlich“!
Auszug aus der Webseite des Bundesverfassungsschutzes:

[…] Um ein anfangs überwiegend virtuelles Phänomen handelte es sich auch bei der „Identitären Bewegung Deutschland“ (IBD; Verdachtsfall). Die im Oktober 2012 auf Facebook gegründete IBD sieht sich als Zusammenschluss von jungen Menschen, die die eigene Kultur beziehungsweise das eigene Volk vor vermeintlichen Gefahren wie „Multikulturalismus“, „Masseneinwanderung“ und „Identitäts- bzw. Werteverlust“ bewahren will. Die Ursprünge der Organisation liegen in Frankreich; so versteht sich die IBD laut eigener Aussage als deutscher Ableger der französischen Bewegung „Génération Identitaire“, die sich seit 2003 mit Methoden des zivilen Ungehorsams und Flashmob-Aktionen gegen Zuwanderung und „Islamisierung“ richtet.
[…]

Mit der seit Sommer 2015 laufenden Kampagne „Der große Austausch“ prangert die IBD eine – so heißt es – politisch gewollte, unkontrollierte Masseneinwanderung an, die bewusst mit einer politischen und ökonomischen Benachteiligung der einheimischen Bevölkerung einhergehe. Ziel sei ein „multikulturalisiertes“ Deutschland ohne Identität, Heimatverbundenheit, Patriotismus und Traditionen, in dem das Volk letztlich „ausgetauscht“ werden soll. Unter dem Begriff „Ethnopluralismus“ fordert die IBD den „Erhalt der Vielfalt der Völker und Kulturen“, verlangt das „Ende der Islamisierung Europas“ und ein „Durchgreifen gegen terroristische Aktivitäten radikaler Muslime“. Erforderlich sei die Errichtung einer „Festung Europa“, die ihre Grenzen verteidigt und nur „tatsächlich Hilfsbedürftigen“ Unterstützung gewährt. […]
Ich sehe in dem oben und dem Weiteren auf der Seite des Verfassungsschutzes durchaus nichts, was bei der Identitären Bewegung gegen das Grundgesetz verstoßen würde. Man kann natürlich dagen, das sei Alles nicht so.
Dass Identität und Heimat nicht im luftleeren Raum existieren, sondern mit einem konkreten Bezug, der bestimmte Eigenschaften hat, ausgestattet sein müssen, ist eine Binse. Für die allermeisten Menschen, die bereits länger hier leben, ist das Deutschland und dort die Gemeinschaft mit Menschen, die eine ähnliche Identität besitzen, wie sie selber. Diese Menschen sehen wie Gefahren wie „Multikulturalismus“, „Masseneinwanderung“ und „Identitäts- bzw. Werteverlust“ nicht als vermeintlich an, sondern erleben diese Gefahren ganz konkret.
Wenn Herr Woelki mal des Abends in der Soutane alleine durchs öffentliche Kölner Straßenleben ginge**, wüsste er, wo die Gefahren nicht nur vermeintlich sind. Er aber lebt in seiner Amtsblase, umgeben von – früher nannte man sie Speichellecker – ihm gewogenen Personen, die alle von ihm abhängig sind.
Tritt er öffentlich auf, gibt es massive Sicherheitsvorkehrungen. Damit bloss nichts passiert. Womöglich ein islamischer Anschlag, der das konterkarieren könnte, was Rainer Maria Woelki meint:
Auf der anderen Seite gehören wir zu einer großen Menschheitsfamilie.
Wir sind auf diesem einen Globus zusammengerückt. Es gibt keine Entfernungen mehr. Es gibt Echtzeitkommunikation durch die Digitalisierung. Keiner von uns möchte darauf verzichten. Keiner ist mehr bereit, sein Smartphone abzugeben. Jeder möchte wissen, was gegenwärtig in Amerika, in Afrika oder in Asien passiert.
Nein, ich finde diese Entwicklung gut. Aber auch hier gilt: Es hat der Mensch im Mittelpunkt zu stehen. Die Technik und eine Globalisierung hat den Menschen zu dienen – und nicht umgekehrt der Mensch einer Globalisierung oder der Technik. Dort, wo dieses Prinzip in den Mittelpunkt gestellt wird, glaube ich, können wir mit dem, wofür Globalisierung steht und Digitalisierung steht, gut leben.
[…]
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Der von Herrn Woelki beschriebene Sachverhalt ist vor allem Legitimation für die Komplettöffnung Deutschlands – alles Andere wäre „Fremdenfeindlich“ – und genau das, was vom Verfassungsschutz als vermeintliche Gefahr dargestellt wird:
Der Verlust des Vaterlandes und der Verlust der Sicherheit auf den Straßen, die Überschwemung der Städte, des Landes mit kulturfremden Menschen, welche allermeistens ein geschlossenes Weltbild haben und dieses durchsetzen wollen.
Deutschland verändert sich radikal. Es ist nicht mehr das Land, das viele Leute kennen und lieben gelernt haben.
Der Mensch, der im Mittelpunkt der globalisierten Weltgemeinschaft steht: Das ist eine gewaltige Fehleinschätzung des Erzbischofs Woelki.
In der kleinsten sozialen Einheit der christlichen Welt, der Familie, da ist der Mensch Mittelpunkt. Nicht im Clan, im Stamm, nicht in einer globalisierten Welt.
Die Summe der Familien in der Gemeinschaft der Familien-Menschen mit ähnlicher Identität, mit ähnlicher Sprache (Dialekte), das macht das aus, was ich Nation nenne.
Wir bewegen uns immer mehr, immer weiter und immer schneller von diesem Kosmos weg.
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Das komplette Interview hören:
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*Die Frage von Andreas Main: Wir sind beide nicht mehr jung, aber es ist in weltweites Phänomen, dass ältere Männer oder auch sehr alte Männer autoritär regieren. Wie erklären Sie sich die Krise der liberalen Demokratien? Sie haben mehrfach betont, wie wichtig Ihnen die Demokratie ist. Wohin könnte diese Entwicklung schlimmstenfalls führen?
**Herr Woelki, fragen Sie mal in ihrer Mitarbeiterschaft, was sie davon hielten, wenn sie das täten, alleine in der Soutane durch Köln bei Nacht. Freitags oder Samstags. Hören Sie sich die Antworten an und denken Sie mal scharf über diese nach.
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… möchte ich die famose Idee des EU-Kommissars Günther Oettinger, die dieser pünktlich zum Fest kommunizierte:

Das könnte die Lösung sein. Kurz vor dem Fest überraschte Günther Oettinger noch mit der Idee des Jahres. Was der polyglotte Schwabe – „we are all sitting in one boat“ – vorschlägt, wäre ein Befreiungsschlag. Die deutschen Ministerien sollten nach Oettingers Vorstellung ins Ausland übersiedeln, ihre Zelte in Brüssel oder Luxemburg aufschlagen. Denn „außerhalb Berlins“ könnten sie „viel effizienter Politik machen“. Auch „würde die Bundesrepublik von einem solchen Schritt selbst profitieren“.
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Die Achse-Morgenlage: Hier klicken
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Der UN-Sozialrat wirft Deutschland starke Mängel bei der Umsetzung der sogenannten sozialen Menschenrechte vor. Ein Beispiel: Zahllose ältere Menschen lebten „unter entwürdigenden Bedingungen“, unter anderem in bestimmten Pflegeheimen.
[…]
Doch nicht nur die Lage vieler alter Menschen sei prekär, sondern auch die von Kindern und Niedriglöhnern, heißt es weiter. Laut dem Dokument des Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte lebten in Deutschland 2,55 Millionen Kinder (knapp 20 Prozent) in Armut, der Großteil von ihnen bei nur einem Elternteil.
Das Gremium beklagt insbesondere mangelnde Informationen und bürokratische Hürden, die verhinderten, dass Eltern die ihnen zustehenden Leistungen in Anspruch nehmen. Überdies bezweifelten die Experten, dass die Leistungen vom Kindergeld über Kinderzuschlag bis zum Teilnahmepaket ausreichten, „um den grundlegenden Bedarf zu decken“.
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Ich finde es sehr gut und bemerkenswert, dass die Mitglieder des UN-Sozialrates alle so vorbildlich aufgestellt sind. Nur Deutschland, da ist es prekär. Da ist eine Rüge schon angebracht.
Oder wie ein Kommentator des Berichts oben rechts meint, nachdem er die Mitgliedsländer aufgeführt hat:
[…] Und die (Mitgliedsländer) verurteilen nun Deutschland, weil es dessen Armen so schlecht geht… total überzeugend. Zumal ja auch niemand aus diesen Ländern zu uns will, weil es Armen hier so schlecht geht, wie wir alle wissen.
Da müssen wir nun aber dringend etwas tun, wir wollen ja schließlich nicht gegen Menschenrechte verstoßen!
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Die sehr aufschlussreichen übrigen Leserkommentare zum Bericht oben rechts: Hier klicken
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Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
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Am 21.12.2018 habe ich folgendes Schreiben per E-Mail an Herrn Joachim Zinsen versandt.
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am 18.12.2018 kommentieren Sie die in der SPD erneut angedachten Bemühungen, Dr. Thilo Sarrazin mit einen Parteiausschlussverfahren zu überziehen.
Nun endlich – im dritten Anlauf – diesen Ihrer Meinung nach Hetzer und zu rassistischen Äusserungen neigenden Menschen, Dr. Thilo Sarrazin, aus der weltoffenen und solidarischen SPD raus zu werfen.
Gerne gebe ich Ihnen schriftlich, dass sie vielleicht eine Meinung, aber keinerlei Ahnung von dem haben, wovon und worüber Sie schreiben, was Sie kommentieren. Stichhaltige Belege weisen Sie nicht vor. Dafür diffamieren Sie und machen m. E. genau das, was Sie Dr. Thilo Sarrazin vorwerfen.
Sie hetzen!
Belege für meine Behauptungen finden Sie morgen ab 11:00 Uhr auf meinem Politikblog
www.mediagnose.de.
Josef Goebbels hätte – meine Meinung – seine Freude an Ihrem Geschreibsel gehabt. Rein propagandatechnisch gesehen.
Rüdiger Stobbe,
alleiniger Betreiber des werbe- und kostenfreien Politikblogs
www.mediagnose.de
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Artikel zum Sonntag 23.12.2018, Teil 1: Hier klicken
Artikel zum Sonntag 23.12.2018, Teil 3: Hier klicken
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