„Dank“ Corona ist Europa, Deutschland wohl weniger attraktiv für sogenannte „Flüchtlinge“:
Waren 2019 noch 97.230 Über das Mittelmeer nach Europa aufgebrochen und sind dabei aktualisiert 1.881 Menschen ums Leben gekommen, sind es im ersten Halbjahr 2020 nur noch gut 28.000 Menschen über das Mittelmeer Richtung Europa „geflüchtet“. Was sich auch in der Anzahl der bisher ertrunkenen Menschen niederschlägt: 339 im ersten Halbjahr!
Dass jeder einzelne Mensch, der ertrinkt, eine Tragödie ist, sei hier noch mal betont. Es ist hochkriminell zu versprechen, dass Rettungsboote auf dem Meer warten, um die Migranten sicher nach Europa bringen. Es fallen aber offensichtlich immer weniger Menschen darauf herein, so dass die Zahl der Mittelmeermigranten weiter sinkt. Ein wesentlicher Grund war die restriktive Rettungspolitik, die durch Italien – Salvini – eingeleitet wurde und bis heute praktisch durchgehalten wird. Plus Corona. Sollten wieder mehr „Rettungsschiffe“ bereit stehen, wird die Zahl der Migranten, und damit die Zahl der Toten wieder ansteigen.
Dank(e) Herrn Bedford-Strohm!
Es ist offensichtlich, dass umso mehr Menschen ertrinken, desto mehr sich auf die Nussschalenfahrt begeben.
… dass die Maskenpflicht solange bleiben wird, bis die tägliche Zahl der positiv Getesteten zweistellig wird. Dauerhaft. Da die Tests dynamisch ansteigen, wird das lange nicht der Fall sein.
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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat mögliche Bedingungen für Lockerungen bei der Maskenpflicht genannt. Nach seiner Einschätzung könnte sie im Einzelhandel abgeschafft werden, wenn die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland unter den Wert von 100 sinken sollte. „Solange wir im Durchschnitt täglich mehrere Hundert neue Infizierte haben, wird sie überall bleiben müssen, wo der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten wird“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
„Wenn wir bei den Infektionen dauerhaft zweistellig sind, müssen Mediziner und Politik neu nachdenken“, sagte der Minister. Damit brachte er eine konkrete Schwelle ins Gespräch, von der an die Maskenpflicht zur Disposition gestellt werden könnte. Noch ist Deutschland davon aber weit entfernt: Das Robert Koch-Institut meldete zuletzt 378 neue Corona-Infektionen. […]
Hamburg (iwr-pressedienst) – Die Nordex SE erweitert die im Frühjahr 2013 eingeführte Anlagenplattform der „Generation Delta“ um eine Turbine für Schwachwindstandorte. Mit der N131/3000 steht Kunden künftig neben der Stark- und Mittelwind-Maschine jetzt auch eine hocheffiziente Anlage speziell für so genannte IEC-3-Standorte auf der Plattform zur Verfügung. Die N131/3000 vereint die Vorteile der bewährten hohen Effizienz und des geringen Schalleistungspegels der N117/2400 der Generation Gamma mit den Vorzügen der hohen Nennleistung und der technischen Evolutionsstufe der Delta-Plattform.
Besonderes Kennzeichen der N131/3000 ist zudem der deutlich größere Rotor. Mit 64,4-Meter langen Rotorblättern hat die Turbine einen um 14 Meter gesteigerten Rotordurchmesser und kommt somit auf einen Zuwachs der überstrichenen Fläche von fast 26 Prozent. Für den Energieertrag ist diese Fläche wesentlich. Deshalb verspricht die N131/3000 gerade an weniger windreichen Standorten gegenüber existierenden Maschinen eine wesentlich höhere Wirtschaftlichkeit. Bis zu 28,6 Prozent Mehrertrag kann die N131/3000 aus weniger windreichen Standorten herausholen. Der Grund: Mit der Anlage hebt Nordex zudem die Nennleistung des Produktangebots für Standorte mit Windgeschwindigkeiten unter 7,5 m/s um 25 Prozent auf 3,0 MW an.
Nordex bietet die N131/3000 für internationale Märkte auf Stahlrohrtürmen mit 99 und 114 Metern Nabenhöhe an. In Deutschland ist zudem ein 134 Meter Hybridturm verfügbar und erreicht damit eine maximale Bauwerkshöhe von knapp 200 Metern.Die Zielmärkte für die N131/3000 liegen in Zentraleuropa, Skandinavien, der Türkei aber auch in ausgewählten Zielregionen in Afrika und Amerika.
Die Wasserstoffrechnung geht so: Um 2 GW Strom mit Hilfe von Windkraftanlagen zu gewinnen, sind 2.000 MW / 3 MW notwendig. Die 667 WKA erzeugen im Schnitt 25% der Nennleistung. Deshalb werden 667 x 4 = 2.668 Anlagen benötigt. Damit der so erzeugte Strom mittels Elektrolyse in Wasserstoff und mittels Brennstoffzelle wieder in 2 GW Strom gewandelt werden kann, ist die 4-fache Menge Strom notwendig:
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Unter dem Strich wären somit 10.672 Windräder mit einer Gesamthöhe von ca. 200 Metern pro Stück notwendig. Und selbstverständlich der „überschüssige Windstrom“. Den es faktisch noch nie gab.
Im Januar 2020 fehlten vom 16. bis 27. insgesamt 7,44 TWh Strom. Auf eine Stunde umgerechnet sind das 26 GW. Überlegen Sie eingedenk der Berechung oben, wie die Wasserstoffrechnung aussehen würde. Meinen Sie, dass Wasserstoff eine gute Speichermöglichkeit darstellt?
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[…] Die beiden Co-Vorsitzenden der Grünen, Robert Habeck und Annalena Baerbock, gelten als potenzielle Kanzlerkandidaten ihrer Partei. Für Wissenschaftler Hans Joachim Schellnhuber ist das keine schwere Wahl. Er lobt Baerbock als „politisches Riesentalent“. Vielleicht, sagt der Klimaforscher im „Spiegel“, könne sie gar eine neue Angela Merkel werden.
Von Habeck hält der Forscher, der das Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam als Gründungsdirektor aufgebaut hat, hingegen weniger.
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… Wie jeden Sommer kurte Preussens König Wilhelm I. auch 1870 im mondänen Badeort Ems an der Lahn. Vincent Graf Benedetti, Frankreichs Botschafter in Preussen, trat am Vormittag des 13. Juli auf der Kurpromenade an den König heran, sprach mit ihm und ging wieder seines Weges. Wohl niemand hätte geahnt, dass diese harmlos wirkende Szene zwei Tage später zum Anlass für einen sechsmonatigen Krieg werden würde, der das Antlitz Europas dauerhaft verändern sollte. Denn die Sommeridylle trog.
Von der Öffentlichkeit unbemerkt, hatte sich seit Februar 1870 eine diplomatische Krise aufgebaut, die aus heutiger Sicht operettenhaft wirkt. Prinz Leopold von Hohenzollern, Spross einer katholischen Nebenlinie der Preussen regierenden Hohenzollern-Dynastie, sollte den vakanten spanischen Königsthron übernehmen. Seine diskret eingefädelte Thronkandidatur war Anfang Juli an die Öffentlichkeit gedrungen und löste eine Welle chauvinistischer Erregung in Frankreich aus. Wie im 16. und im 17. Jahrhundert durch Habsburg drohe Frankreich nun durch die in Spanien und am Rhein regierenden Hohenzollern eine tödliche Umklammerung. Das war unter den Gegebenheiten des 19. Jahrhunderts zwar völliger Unsinn, doch viele wollten ihn glauben. Wie war es dazu gekommen?
Als zwei unter Volldampf aufeinander zurasende Züge nahm der Publizist Lucien-Anatole Prévost-Paradol Deutschland und Frankreich schon 1868 wahr. Ihr Zusammenstoss lasse sich nach «diversen Ausweichversuchen» nicht mehr verhindern, so dass «Ströme von Blut und Tränen» fliessen würden. Dabei war Napoleon III., Kaiser der Franzosen und Neffe des grossen Korsen, keineswegs antipreussisch eingestellt. Otto von Bismarck, damals noch preussischer Gesandter in Paris, erhielt Ende Juni 1862 «die unzüchtigsten Bündnisvorschläge» von Napoleon, denn dieser war «ein eifriger Verfechter deutscher Einheitspläne, nur kein Österreich darin».
Tatsächlich tat Frankreich alles, um Habsburg zu schwächen. 1859 hatte es Italien geholfen, die habsburgische Herrschaft in der Lombardei zu beenden, und 1866 Preussens Triumph über Österreich zugelassen. «Wir sind in Sadowa geschlagen worden», so zürnte darob Frankreichs Kriegsminister Jacques-Louis Randon; die Forderung nach der «Revanche pour Sadowa» wurde als Ziel französischer Politik zum geflügelten Wort. Zu der sich nun formierenden «Kriegspartei» gehörte der Kaiser selbst zwar nicht, aber auch er fühlte sich von Bismarck betrogen, denn er erhielt keine Kompensationen für sein Stillhalten 1866. Der Erwerb des Grossherzogtums Luxemburg, das der König der Niederlande an Frankreich verkaufen wollte, scheiterte im Frühjahr 1867 kläglich. Die antipreussische Stimmung wuchs.
Man muss keinen besonders ausgeprägten Hang zur Hypochondrie haben, um sich anlässlich der aktuellen Krise noch einmal die grundsätzlichen, teilweise lebensgefährlichen Gefahren zu vergegenwärtigen, die uns Menschen theoretisch jederzeit aus der Natur drohen. In der mikroskopischen Nahaufnahme zeigt sich dabei eine hinterhältige, bösartige Welt von zumeist unsichtbaren Feinden, die uns auf vielfältigste Art mit ihren Protein-Stacheln, Hakenkrallen, Beißwerkzeugen, Sporen, Geißeln und Saugnäpfen das Leben schwermachen wollen.
Es sind Viren, Bakterien, Parasiten, Pilze, Prionen und Würmer, die Krankheiten auslösen und uns sogar töten können. Manche dieser Mikroben haben ein eigenes Leben, einen Stoffwechsel, wie etwa Bakterien. Andere, wie das gerade wütende Sars-CoV- 2-Coronavirus, sind auf einen Wirt angewiesen, von dem sie sich ernähren und Energie für die Vermehrung abzapfen. Sie schleusen ihre Erbinformation, die DNA, in unsere Zellen ein und vervielfältigen sie dort. […]
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[…] 43 Jahre später ist es nicht zum Atomstaat gekommen (wir schalten gerade die sichersten Kernkraftwerke der Welt ab). Umso erstaunlicher, dass die progressiven Kreise der heutigen Bundesrepublik auf dem besten Wege sind, genau jene von Jungk befürchteten gesellschaftlichen Verhältnisse herbeizuführen – sie reisen nur auf einem anderen Ticket. An die Stelle der unheimlichen Strahlung ist ein unheimliches Virus getreten, und die offene Frage lautet: Wie muss der Corona-Bürger beschaffen sein? An die Stelle der Furcht vor dem „Größten anzunehmenden (Atom-)Unfall“ (GAU) ist die Furcht vor der „Größten anzunehmenden Seuche“ getreten.
Doch es gibt einen Unterschied: Diesmal befinden sich die meisten Medien an vorderster Front jener, die Verbote, Überprüfungen und Zwänge propagieren, und die „in der Größe der unbedingt zu vermeidenden Gefahren“ ihre Rechtfertigung suchen. Ansonsten läuft es nach dem Jungkschen Drehbuch: Gruppen und Individuen, die sich skeptisch äußern oder gar widersetzen, werden ausgesiebt. Dafür genügt ein Blick auf die Stigmatisierung der sogenannten „Corona-Leugner“ oder maßlos überzogene staatliche Reaktionen auf zaghafte Demonstrationen widerspenstiger Bürger, die doch nur exakt jene Befürchtungen äußern, die Robert Jungk 1977 in seinem Bestseller beschrieben hat. Wer die aktuellen Kommentare zur „neuen Normalität“ liest oder die Ankündigungen „nichts wird mehr wie früher sein“ vernimmt, der wird beinahe wörtlich an Robert Jungk erinnert, bei dem es heißt „Überwachung“ und „Kontrolle“ würden „über einen sehr langen Zeitraum hinweg das politische Klima prägen“.
[…]
In Deutschland ist es nie zu einem GAU gekommen, und nach Lage der Dinge bleiben auch die Corona-Pandemie und die Zahl ihrer Opfer im Bereich der ganz normalen Lebensrisiken – auch der durch andere Krankheiten. Und dennoch wird in einer bisher nie dagewesenen Weise Angst und Panik geschürt. Sie sind die konstituierenden Elemente des im Werden begriffenen Hygiene-Staates. Bei der Diskussion um die Maskenpflicht beispielsweise geht es oft nicht mehr um die medizinische Wirkung dieser Maßnahme oder gar die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung, sondern in erster Linie um ihre erzieherische Wirkung.
„Masken erinnern daran, dass nicht alles in Ordnung ist“, propagieren zahlreiche Kommentatoren die anschwellende Angstmache. Jeder Arzt betrachtet es als eine seiner ureigensten Aufgaben, seinen Patienten die panische Angst vor einer Krankheit zu nehmen, die politischen Spin-Doktoren des Hygiene-Staates tun genau das Gegenteil – und zwar auf Kosten der seelischen Gesundheit der Bevölkerung. Und das Fatale: Der Bürger applaudiert auch noch zur staatlichen Bevormundung seiner selbst, je überzogener die Maßnahmen, desto lauter der Beifall. Die gegenwärtigen Zustimmungswerte für die Regierenden lassen erschaudern und sagen der Hygiene-Republik eine langanhaltende Zukunft voraus.