“ Die zulässigen Grenzwerte für Stickoxide werden insbesondere an vielbefahrenen Straßen und auch in Städten, die aufgrund ihrer Geografie schlechte Bedingungen haben, wie zum Beispiel Stuttgart, häufig überschritten.“
Das ist so pauschal nicht richtig. Der Stundenmessgrenzwert 200 µg NO2/m3 Luft wird bezogen auf die Menge der Messungen nur sehr selten überschritten. 18 X pro Jahr ist sogar eine Überschreitung des Stundenmessgrenzwertes zulässig. Jedes Jahr finden 8.760 Stundenmessungen (Feststellung des Höchstwertes pro Stunde) pro Messtelle statt. In 2017 wurden zum Stichtag 30.11.20176 (sechs) Überschreitungen an 2 Messtellen festgestellt. Im 2016 waren es insgesamt 45 (fünfundvierzig) – ebenfalls an 2 Messstellen mit gesamt 17.520 Messungen – Überschreitungen. Quelle:Hier klicken
Das ist nicht „häufig“!,
Frau Professorin Peters.
„[…] Stickoxide dringen tief in die Lunge ein und können da eine Reizung der Lungen auslösen. Man findet in großen epidemiologischen Studien einen Zusammenhang zwischen der Stickoxidbelastung und vorzeitigen Todesfällen aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen. Außerdem haben Personen mit Asthma bei erhöhten Stickoxidkonzentrationen Atemnot und Atembeschwerden, und das ist insbesondere der Fall, wenn gleichzeitig auch noch sie mit Allergenen belastet sind.[…]“
Diese„großen epidemologischen Studien“sollte Frau Prof. Peters bitte nennen. Und sie sollte erklären, warum die Menschen früher, als noch ganz andere, viel höhere Grenzwerte galten, nicht umgefallen sind, wie die Fliegen.
Ansonsten dringen Gase immer tief in die Lunge ein, wenn man sie tief einatmet. Die Mengen, auch die, die heute am Stuttgarter Neckartor gemessen werden, können kaum zu vorzeitigen Todesfällen führen.
Ansonsten wäre die komplette Grenzwertregelung unsinnig (Lesen Sie bitte hierzu auch: Hier klicken)
„Aus meiner Sicht ist das gerade für die Städte insgesamt natürlich einfach ein schwieriges Thema, wie kriegt man die Luft sauber und gleichzeitig, wie stellt man das Leben in den Städten und auch die Aktivitäten der Bürger dar. Und dementsprechend denke ich, muss man an vielen Stellen ansetzen, und ich finde die Debatten um das Thema gut. Ob jetzt heute schon der Durchbruch kommt, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, dass es wichtig ist, über die Luftqualität zu diskutieren, dass wir sowohl bei den Stickoxiden als auch beim Feinstaub eine bessere Luft in den Städten auch brauchen, weil es einfach unserer Gesundheit förderlich ist.“ Alle Zitate aus dem Interview oben rechts
Womit wir wieder bei unseren beiden Sozialwissenschaftlern ganz oben wären.
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Das Märchen von der Luftverschmutzung durch NO2 in deutschen Städten:
… soll die Naturschutzkarte (FFH – Eignung) gezogen werden.
„Obwohl der Forst mehrfach begutachtet wurde, „halten wir es für richtig, dass die Frage nach der FFH-Eignung des Waldes nochmals geklärt wird“, sagte ein RWE-Sprecher. Diese Gutachten, die von der Bezirksregierung Arnsberg in Auftrag gegeben worden waren, hatten die FFH-Eignung des Waldes stets verneint.“
Weshalb RWE eine nochmalige Begutachtung für „richtig“ hält, erschließt sich mir nicht.
Dass die Rodung nun noch 14 Tage ausgesetzt bleibt, ist durchaus einsichtig. Schließlich kommen jetzt Weihnachtswoche und diverse Feiertage.
Doch danach bitteschön sollten Recht und Gesetz durchgesetzt werden.
Auch im Hambacher Forst!
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Umweltterroristen und Hambacher Forst Update 1-16:Hier klicken
Es werden Anträge gestellt, die bei unseren etablierten gutgedanklich eingestellten Politikern Heulen und Zähneklappern auslösen. So wie dieser:
´Am späten Nachmittag eines langen Sitzungstags kommt das Kernthema der AfD auf den Tisch. „Umfassende Grenzkontrollen sofort einführen – Zurückweisung bei unberechtigtem Grenzübertritt“ lautet der Antrag, den ihre Fraktion in den Bundestag einbringt. Es geht um Flüchtlinge, Wirtschaftsmigranten, Grenzsicherung – die Hauptthemen also, für die AfD-Wähler ihre Partei in den Bundestag wählten. Es ist der bislang politisch brisanteste Antrag der Fraktion.
Er passt inklusive Begründungen auf drei DIN-A4-Seiten. Es geht der Fraktion darum, einen „vollständigen und effektiven Schutz der deutschen Grenze“ zu gewährleisten. Darin schließt sie die sogenannte grüne Grenze ein, also den Grenzverlauf zwischen den offiziellen Übergangsstellen. Dafür sollten „umfassende Grenzkontrollen“ eingerichtet werden, mit dem Ergebnis „einer grundsätzlichen Zurückweisung von unberechtigtem Grenzübertritt“.
Dies solle auch dann gelten, wenn ein Migrant zu verstehen gibt, er suche Schutz. Schließlich fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, „offenzulegen, auf welcher Rechtsgrundlage sie die Praxis, auf die Möglichkeiten der Zurückweisung zu verzichten, zugelassen hat und weiter zulässt – was massenhafte illegale Zuwanderung zur Folge hat“.`
Lesen Sie den kompletten Bericht, der schön darlegt, wie sich die Politiker und auch die Journalistin, die den Bericht schrieb, winden wie die Aale.
Denn nicht nur § 18 des Asylgesetzes ist relevant bei der Einreise von Schutzsuchenden aus sicheren Drittstaaten. Vor allem Artikel 16a Absatz 2 des Grundgesetzes ist mehr als eindeutig:
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.
Na ja, das Grundgesetz wird immer dann zitiert, wenn es passt. Wenn nicht, dann eben nicht. So sind sie, unsere Menschen mit Guten Gedanken. Wichtig aber ist, dass der Normalbürger sieht, wofür die etablierten Parteien stehen:
Für unkontrollierte Einwanderung und damit für eine Politik, die alles ist, nur nicht im Interesse des Deutschen Volkes.
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Kommentare (über 500) zum WELTonline -Bericht oben rechts:
Lesen Sie hierzu auch das entsprechende Kapitel im Buch „Hybris“ von Meinhard Miegel. Ab Seite 119. Dort wird haarklein erläutert, weshalb allein der Gedanke „Vereinigte Staaten von Europa“ Unsinn ist.
Die zusammengefasste Berechnung des prozentualen Anteils der Menschen ohne Schutzstatus in 2015 und 2016 finden Sie ganz unten.
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Die Asylgeschäftsstatistik November 2017 des BAMF und viele weitere aktuelle Zahlen zur Flucht nach Deutschland finden Sie, indem Sie auf das Logo rechts klicken.
Mehr als jedem zweiten Antragsteller wird ein Schutzstatus verweigert. Die Schutzquote beträgt nur noch 43,6 %.
Beachten Sie auch die Anerkennung von Asylsuchenden nach Artikel 16a Grundgesetz (GG). Seit 2015 haben nicht mal 10.000 Menschen diesen Schutzstatus erhalten. Das Gerede, dass das GG keine Obergrenze hergebe, ist reine Augenwischerei. Bzgl. des Schutzartikels GG ist überhaupt keine Obergrenze nötig.
Detaillierte Aufschlüsselung von Schutzgründen und Staaten Januar bis November 2017: Hier klicken
ZurVerteilung von Asylbewerbern erhalten Sie hier wichtige Informationen.
Viele weitere Informationen zum Thema Asyl und Migration in Deutschland allgemein finden Sie im aktuellen Kompendium November 2017
Einfach auf das Logo oben klicken.
Hier die aktuellen Zahlen International für das Jahr 2017 bisher:
Die Zusammenfassung der Internationalen ZahlenAsylbewerberzugänge2016 sind in der Tabelle unten zusammengestellt und zusammengefasst:
Die Asylgeschäftsstatistik des BAMF 3/2016 mit den kumulierten endgültigen Zahlen international des Jahres 2015 hier.
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Beachten Sie bitte meine Berechnung anhand der BAMF-Zahlen2015 & 2016 zum prozentualen Anteil der Menschen, die 2015 und 2016 einen Schutzstatus zugesprochen bekommen haben:
Über 40% der Menschen, die einen Antrag gestellt haben, haben keinen Schutzstatus zugesprochen bekommen. Das wären mit 40% hochgerechnet nach der offiziellen – angeblich richtigen, faktisch aber viel zu geringen – Zahl von 1.170.000 Menschen in 2015 und 2016 etwa
468.000 Menschen ohne Schutzstatus.
Berechnung vollkommen honorarfrei, weil vollkommen einfach. Dafür braucht es kein McKinsey.
… fielen weg, wenn man die20 „dreckigsten“ Braunkohlekraftwerke zum 1.1.2020 abschalten würde. 50 Millionen Tonnen CO2 fielen pro Jahr weniger an.
Die Lücke zwischen geplanten 40% weniger CO2 als 1990 und den wahrscheinlich erreichbaren 32% Ersparnis würde damit um die Hälfte geschlossen. 36% wären erreicht. In 2020. Quelle: Hier klicken
Hier die Systematik Watt:
1 Terawatt sind
1000 Gigawatt sind
1000.000 (eine Million) Megawatt sind
1.000.000.000 (eine Milliarde) Kilowatt sind
1.000.000.000.000 (eine Billion) Watt
Berechnet wird Stromverbrauch – ein z.Zt eine fast ausschließlich in Echtzeit verfügbare Energieform – in Watt/Zeit. (Haushalts-) üblicherweise in Kilowattstunden.
Ein bundesdeutscher Haushalt verbrauchte 2015 pro Jahr 3.247 Kilowatt Strom. Das sind 3,25 Megawatt.
Pro Stunde sind es durchschnittlich 3247/8760 (24Std. X 365 Tage) Stunden= gerundet 371 Watt = 0,371 Kilowatt/Stunde.
Angenommen, die oben genannte 8,4 Gigawatt Kraftwerkskapazität stünde uneingeschränkt jederzeit zur Verfügung, also ohne Defekte, Wartung usw., dann könnten nach dieser Rechnung 8.4 Gigawatt Kraftwerkskapazität dividiert durch 371 Watt = 22.641.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.
In Deutschland lebten 2015 knapp 83.000.000 Menschen in 2015 40.773.000 Haushalten. Zur Stromversorgung dieser Haushalte sind gemäß Rechnung oben gut 132 000 Gigawatt Kraftwerksleistung (Kraftwerke inkl. Erneuerbare) nötig. Das entspricht gerundet dem Wert des Statistischen Bundesamtes. Wobei die 20 „dreckigsten Braunkohlekraftwerke“ über die Hälfte des gesamten Privathaushaltsstrom liefern. Und dabei 50.000.000 Tonnen CO2 ausstoßen.
Leider schon im Original unscharf. Aber sehr erhellend, was die Rolle Deutschlands im Konzert der größten CO2-Emmitenten anbelangt. Quelle: Hier klicken // Vergrößern: Hier klicken
Geradezu zynisch ist die Tatsache, dass Länder wie China und Indien eine Vielzahl von Kohlekraftwerken in Betrieb nehmen. Da sind die 20 stillgelegten „Dreckschleudern“ in Deutschland schnell aufgeholt. Selbstverständlich im Einvernehmen mit dem Pariser Klimaabkommen.
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Viel ist also durchaus nicht viel, …
… wenn man die Dinge in´ s rechte Licht, sprich in´ s richtige Verhältnis rückt.
Für ein kleines Land wie Deutschland, hat die Abschaltung von 8,4 Gigawatt hingegen massive Auswirkungen. Strom für mehr als die Hälfte der bundesdeutschen Haushalte muss alternativ sicher bereitgestellt werden.
Hier eine Übersicht über die installierte Kraftwerksstruktur:
Um die im folgenden genannten Zahlen zu verifizieren klicken Sie hier und fahren mit der Maus über den jeweiligen Balkenabschnitt.
Über die Hälfte der installierten Nettoleistung Stromerzeugung wird bereits von Erneuerbaren gestellt (und bezahlt):
Solar 42,71 Gigawatt
Wind Land 50,08 Gigawatt
Wind Meer 5,26 Gigawatt
Biomasse 7,38 Gigawatt
Wasser 5,6 Gigawatt
Macht 111,03 Gigawatt von insgesamt 202,10 Gigawatt .
Leider sind Wind und Sonne flatterhaft. Denn sonst könnte die gesamte Stromversorgung in Deutschland bereits heute durch Wind und Sonne sichergestellt werden.
Auch mehr Wind- und Solarkraftwerke würden außer bereits jetzt vorhandenen massiven Überkapazitäten, wenn die Sonne scheint und der Wind weht, nur wenig bewirken. Das ist dann der Strom, der in´ s euroäische Ausland quasi verschenkt wird.
Bemerkenswert sind die Durchschnittsrechnungen. Annähernd 40% werden bereits durch Erneuerbare erzeugt. Aber eben nur im Durchschnitt. Wie die Grafiken unten belegen, gibt es etliche Tage, die liegen weit unter den 40%. Vor allem aber – das wird gerne vergessen – bilden verlässliche Wasserkraft und Biomasse den Grundstock von gut 10%.
Wenn Sie sich die tägliche Strommenge, die durch Sonne und Wind erzeugt wird, ansehen, sieht die Welt ganz anders aus.
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Da sind dann Aussagen wie die im Artikel von ganz oben doch zu relativieren. Grundlastfähige Kraftwerke lassen sich nicht einfach mal so an- und abschalten. Gaskraftwerke sind da einfacher zu händeln. Doch da besteht die Abhängigkeit vom Gasimport. Und CO2 erzeugen auch die Kraftwerke.
Wenn von genügend Kapazitäten die Rede ist, meint man i.a.R. Durchschittswerte. Diese interessieren im Grunde nicht. Es geht um den konkreten Tag, die konkrete Stunde. Und da können so viel Solar- und Windkraftwerke bestehen; es sind immer zu wenig bei Flaute und Dunkelheit. Das belegen die Charts oben eindrucksvoll. Und auch dieser Artikel. Auch wenn er recht alt ist.
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Der Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Sollte er Fehler enthalten, weisen Sie mich bitte darauf hin. Mail service@mediagnose.de // Betreff: Fehlerhinweis Teil 2.