… jetzt undohne viel HeckMeck zum Bundestagsvizepräsidenten zu wählen.
Dann ist endlich das für ihn unangenehme Thema
(Politischer) Islam und Religionsfreiheit
raus aus den Gazetten.
Hier noch mal die zentrale Aussage von Albrecht Glaser:
„Der Islam ist eine Konstruktion, die selbst die Religionsfreiheit nicht kennt und diese nicht respektiert. Und da, wo sie das Sagen hat, jede Art von Religionsfreiheit im Keim erstickt. Und wer so mit einem Grundrecht umgeht, dem muss man das Grundrecht entziehen.“
Die AfD-Fraktion im Bundestag steht Glaser zur Seite. Was nicht wundert. Ist dessen Aussage zumindest eine breite Diskussion wert. Dieser Diskussion verweigern sich die etablierten Parteien. Sie haben einfach nur Gute Gedanken und wollen „Albrecht Glaser verhindern“.
Erinnert ein wenig an studentisches Getue auf der „Vollversammlung“ einer Uni.
Dass die Etablierten damit genau das Gegenteil von dem erreichen, was gewünscht ist, das verstehen die Etablierten nicht.
Ich gehe Richtung Kaiserplatz auf dem rechten Bürgersteig.
Ein Radfahrer kommt mir mit einem „Affenzahn“ entgegen. Auf der falschen Seite, auf dem Bürgersteig. Ich bewege meine Arme als Zeichen der Beruhigung.
Nein, der Radfahrer will an mir vorbei.
Erst im letzten Moment Vollbremsung. Ich stehe im Weg. Der Mann attackiert mich mit dem Fahrrad.
Er lässt nicht mit sich reden.
Ich stehe weiterhin im Weg. Ich blockiere. Der Mann kennt offensichtlich diese Situation: Er steigt vom Rad, macht mit diesem eine – Achtung: Aikido-Schrittfolge – Doppelschrittdrehung.
So gelangt er hinter mich, steigt auf´ s Rad und fährt unter Ausstoßen der oben genannten Beschimpfungen weiter.
Auf dem Bürgersteig. Ohne Rücksicht. Ohne Unrechtsbewusstsein.
Eine der hässlichen Begegnungen mit z. T. auch betrunkenen Radfahrern auf dem Bürgersteig.
am 27.10.2017 entdeckte ich an der Bushaltestelle Normaluhr in Aachen an einem Laternenpfahl ein Plakat (Bild rechts), welches auf das Recht auf saubere Luft hinweist.
So weit so gut.
Schauen wir nun mal auf die Informationen, die unter den Recht auf saubere Luft stehen.
Da ist von einem Grenzwert die Rede. 40 µg NO2/m3 Luft soll er betragen.
In Bezug auf die Zweiwochenmessung ist dieser Grenzwert nicht korrekt.
Bei den 40 µg handelt es sich um den zugelassenen JahresdurchschnittsgrenzwertNO2/m3 Luft.
Sie, die GRÜNEN, haben 2 Wochen lang gemessen. Für solche Messungen gilt der Stundenmessgrenzwert in Höhe von 200 µg NO2/m3 Luft. Der Jahresdurchschnittsgrenzwert 40 µg NO2/m3 Luft ist nicht anzuwenden!
Außerdem:
Es ist mir schleierhaft, wie behauptet werden kann, dass gemessene 37,9 µg NO2/m3 Luft zu viel sind. Diese „Menge“ NO2 liegt sowohl unter den 200 µg, als auch unter den nicht anzuwendenen 40 µg JAHRESdurchschnittswert.
37,9 µg sind 37,9 Mikrogrammsind 37,9 Millionstel Gramm.
Umgerechnet in parts per million (ppm) sieht die Rechnung so aus:
1.900 µg NO2 = 1,9 mg (Milligramm) NO2 entsprechen einem Teil NO2 auf eine Million Teile Luft.*
Der Bezug zu den gemessenen 37,9 µg NO2:
Wenn 1.900 µg NO2 ein Teil NO2 auf eine Millon Teile Luft ist, wieviele Teile Luft kommen dann auf 37,9 Millionstel Gramm? Nach Adam Riese und mit einem Dreisatz sind es etwas mehr als 50 Millionen Teile Luft, in denen sich dann 1 Teil NO2 befindet. Probe:
50, 13 X 37,9 µg NO2 ergibt exakt 1.899, 927 µg NO2, was einem Teil NO2 auf eine Million Teile Luft entspricht.**
Haben Sie jetzt noch Fragen zu den Anführungszeichen beim Begriff „Menge“?
Es ist schon verdammt wenig NO2 in der Luft an der Haltestelle Normaluhr. Die Luft ist faktisch sauber!
Schauen wir nun mal die offiziellen Werte der Messtelle Wilhelmstr. in Aachen an.
Die Stundenmesswerte, die jeden Tag 24 X per Stundenhöchstwert dokumentiert werden. Hier sind sie:
Klicken Sie bitte hier, öffnen die Datei und gehen Sie zur Spalte AM. Sie werden keinen Wert finden, der über den erlaubten 200 µg NO2/m3 Luft liegt. Und nur wenige, die über 100 µg liegen.
Dass Aachen dennoch zu den potentiellen „Fahrverbotsstädten“ gehört liegt an folgendem:
Obwohl der erlaubte Stundenmessgrenzwert bei200 µg NO2/m3 Luft plus 18 Überschreitungen liegt, werden als Jahresdurchschnittsgrenzwert (= die Summe aller Messungen durch die Anzahl der Messungen eines Jahres) vollkommen unplausible
40 µg/m3 Luft
festgelegt.
Das ist so, als wenn in der Schule die Note „Befriedigend“ zur Bescheinigung eben einer befriedigenden Leistung pro Fach genügt. Für die Versetzung aber ein Notendurchschnitt von „Sehr Gut“ über alle Fächer nötig ist.
Mein Fazit:
Entweder haben die für die „Luft“ zuständigen Mitarbeiter, Mitglieder oder Kollegen bei den GRÜNEN wenig bis keine Ahnung, oder – viel wahrscheinlicher – die Bevölkerung soll schlicht und ergreifend hinter die berühmte Fichte geführt werden. Und sie wird es. Genau mit solchen Aktionen. Angstmache mit falschen Grundlagen, mit Fakes.
Das (hinter die Fichte geführt) wird sie in Sachen „saubere Luft“ durchaus nicht nur von den GRÜNEN in Aachen, sondern von so wohl- und wichtig klingenden Institutionen wie das Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt. Es geht ja um eine „Gute Sache“. Da dürfen Fakten und Realität schon mal zurechtgebogen werden.
Diese Institutionen geben z. B. eine Liste mit den Städten heraus, deren Jahresdurchschnittsgrenzwert insgesamt über 40 µg NO2/m3 Luft liegt.
Die Liste (rechts) ist insofern Fake, weil lediglich der Wert der Messtelle in der jeweiligen Stadt aufgeführt wird, der am höchsten ist.
Alle anderen Messungen der Stadt werden geflissentlich vernachlässigt. Ein Durchschnitt wird hier nicht gebildet.
Der höchste Wert wird einfach auf die gesamte Stadt übertragen.
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Belege und Quellen für meine Behauptungen, viele weitere Erläuterungen und Analysen – insbesondere auch für Aachen – finden Sie, indem Sie hier klicken.
Wenn ich falsch liege, wenn Sie Fehler finden, benachrichtigen Sie mich bitte. Ich wäre Ihnen dankbar! Wahrscheinlich aber ist, dass ich – wie von Ministerium und Umweltamt – nichts mehr von Ihnen höre. Zumindest nicht in der Sache.
Freundliche Grüße
Rüdiger Stobbe, alleiniger Betreiber des Politikblogs MEDIAGNOSE
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*Lesen Sie hierzu den höchst bemerkenswerten Artikel:Hier klicken
**Zur Veranschaulichung ein Beispiel:
Wir nehmen eine Zuckerwürfel mit einem Zentimeter Kantenlänge. Dieser Würfel passt exakt Eine Million mal in einen Würfel mit einem Meter Kantenlänge. Einer dieser Zuckerwürfelchen ist demnach Ein ppm (part per million).
Oben haben wir berechnet, dass gut 50 X 37,9 µg NO2/m3 Luft Einem ppm entspricht.
Was– wenn man bei der Sendung mit der Maus gut aufgepasst hat –nichts anderes bedeutet, dass sichein Teil NO2 erst in gut 50 m3 Luft befindet.
Das entspricht einem Würfel von 3,7 Meter Kantenlänge.
Oder, um bei unseren Zuckerwürfelchen zu bleiben:
Dieses Würfelchen würde sich in anderthalb der größten Tanklastzüge oder in einem Zimmer von 4 X 5 Metern bei einer Raumhöhe von 2,5 Metern verlieren.
Genauso wenig, wie das Zimmer zuckerverseucht ist, genau so wenig ist Luft mit 37,9 µg NO2/m3 Luft unsauber, giftig, gefährlich oder gar gesundheitsschädlich.
Arbeitnehmer in Industrie und Handwerk dürfen übrigens 950 µg NO2/m3 Luft ausgesetzt sein. In der Schweiz sind es 6.000 µg= 6 mg!! Arbeitnehmer im Büro immerhin durchschnittlich 60 µg NO2/m3 Luft pro Woche.
Erlaubter Grenzwert im Freien ist der Stundenmesswert 200 µg NO2. Dieser darf sogar 18 X pro Jahr, also 18 Stunden pro Jahr überschritten werden.
Mit welchem Schwachsinn sich viele, wahrscheinlich (zu) gut bezahlte Menschen auseinandersetzen, ist schon erschreckend.
Antonia Niecke, Junge Union Hamburg, kann ich da in Sachen
„Gendergerechtigkeit in der Sprache“
nur Recht geben:
„Ich finde, das ist eine Verkomplizierung, die nicht sein muss“, sagt Niecke im Gespräch mit der WELT. „Ich würde das schon als Genderwahn bezeichnen. Denn zur tatsächlichen Gleichstellung trägt es nichts bei, wenn wir von Bürgerinnen und Bürgern sprechen, statt nur das generische Maskulinum zu verwenden.“ Das sei aus ihrer Sicht in der JU Konsens, sagt Niecke – nicht nur in Hamburg, sondern bundesweit. Die Junge Union bezeichnete sie in Dresden als „die letzte Bastion der Vernunft unter den Jugendverbänden, was den Genderwahn angeht.“
Klar, es gibt Widerstand.
Es stehen ja jeden Tag auch 3 Dumme auf. Ich weiß, wo sie u. a. sind:
Fotografiert und wieder Laufen gelassen. Ohne Feststellung der Personalien. Weil die Leutchen sie nicht rausrücken wollten.
Meine Meinung: Mehr Dummheit geht nicht.
Meine Lösung: Festsetzen, bis die Personalien nachweislich korrekt ermittelt wurden.
Mein Fazit: Die Leute – Straftatverdächtige – lachen sich kaputt.
Nun stehen neue „Demonstrationen“ an. Am 5.11.2017 vor dem Klimagipfel in Bonn wollen unsere Umweltterroristen und ihr willfährigen Sympathisanten noch mal großes Kino bieten.
Z. B. Christian Rein von den Aachener Nachrichten.
Der Mann wies darauf hin, dass die AfD im Landtag NRW dazu beigetragen hat, den Sachverhalt oben aufzudecken.
Weil sie als Landtagsfraktion ihre Rolle als Kontrollinstanz der Landesregierung wahrgenommen hat. Böse, böse.
Und überhaupt.
Die Straftaten waren im Prinzip keine, sondern lässliche Sünden. Haus- und Landfriedensbruch:
„Sind die Demonstranten, die sich so verhalten haben, Kriminelle? Sind sie Gewalttäter? Sind sie Krawalltouristen? Sie haben im Rahmen ihres Protestes Gesetze gebrochen. Ihr Ziel war es, den Betrieb in den Tagebauen zumindest kurzzeitig lahmzulegen, um ein Zeichen zu setzen.“ Quelle: Hier klicken
Der Begriff Sympatisant wurde von mir ganz bewusst gewählt. Als Andreas Baader und Gudrun Ensslin im Kaufhaus brandstifteten, wurde Verständnis gezeigt. Von Sympatisanten. Die auch dann noch da waren, als von der RAF Menschen ermordet wurden. Der faschistische Staat sollte entlarvt werden. Da war jedes Mittel Recht.
Heute muss das Klima gerettet werden. Also lasst die Kriminellen doch machen. Sie wollen ja nur ein Zeichen setzen.
Die Polizei sollte zu Hause bleiben.
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Mehr zu unseren Umweltterroristen im Hambacher Forst:Hier klicken
… ist die Ausladung von Rainer Wendt, dem Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft durch die Goethe-Universität Frankfurt.
„Laut Polizeigewerkschaft heißt es in der E-Mail zur Begründung, es gebe hinsichtlich der Veranstaltung Sicherheitsbedenken. Man rechne mit einem möglicherweise eskalierenden Protest linksalternativer Gruppierungen.“
So weit ist es also schon wieder. Irgendwelche „Gruppierungen“ bestimmen, was vorgetragen werden darf oder nicht.
Der Vortrag, den Rainer Wendt halten wollte, ist nicht neu.
Schauen Sie ihn sich hier auf mediagnose.de an:
Rainer Wendt bezieht sich einige Male auf die Rede eines Herrn Lauterbach. Dieser Mann ist Mitarbeiter des BAMF. Wenn Sie Zeit haben, sehen Sie sich zunächst diese Rede an, die vor der Wendts liegt:
Eine Kritik zum „P0litischen Salon“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, an dem Rainer Wendt und Herr Lauterbach teilnahmen: Hier klicken
„Gauland sagte, man wolle vor einem weiteren Wahlgang den anderen Fraktionen im Bundestag Gelegenheit geben, mit Glaser ins Gespräch zu kommen. Der AfD-Kandidat biete an, ihnen seine Position zum Islam zu erklären.“
So muss es sein. Und falls dann wieder keine Wahl Albrecht Glasers erfolgt, den Posten einfach unbesetzt lassen.
Meine Empfehlung!
Zur Sache an sich:
„In einer Rede bei einer AfD-Veranstaltung im vergangenen April hatte Glaser gesagt: «Wir sind nicht gegen die Religionsfreiheit. Der Islam ist eine Konstruktion, die selbst die Religionsfreiheit nicht kennt und die sie nicht respektiert. Und die da, wo sie das Sagen hat, jede Art von Religionsfreiheit im Keim erstickt. Und wer so mit einem Grundrecht umgeht, dem muss man das Grundrecht entziehen.»“ Quelle: Hier klicken
Das kann jeder Demokrat unterschreiben
Es geht bei der Wahlverweigerung gar nicht um die Sache. Da geht es um Obstruktion. Nicht mehr, nicht weniger.
Probleme mit der Prostata. Nicht bösartig. Aber die Vorsteherdrüse ist seit einigen Jahren vergrößert und erschwert vor allem des Nachts das Wasser lassen.
Kurz: Es tröpfelt nur; von einem richtigen Harnstrahl kann keine Rede sein. Es braucht bis zu 3-4 Minuten bis die Blase (halbwegs) entleert ist.
Der Notfall
Am 24.10 2017 um etwa 17:00 Uhr war es dann soweit.
Gunter musste Pipi. Aber er konnte nicht. Gar nicht. So sehr er sich auch entspannte. Die Blase ließ sich nicht entleeren, der Harnweg war zu. Also „kasperte“ er rum, legte sich hin, versuchte, sich zu beruhigen, ging immer wieder auf die Toilette.
NICHTS!
Gegen 19:00 Uhr rief er die
Notdienste der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein
an. Es war sofort eine Dame in der Leitung, die lediglich die Funktion hat, zu verbinden. Dann kam man in die Warteschleife Nordrhein-Westfalen. Musik, Ansage, man solle warten, Musik usw.
Nach gefühlt einer 1/4 Stunde legte Gunter auf. Er war ja erst in der Zentrale NRW, wann kommt dann wohl Aachen?
in Aachen, gar nicht weit weg von der Straße, in der Gunter wohnt. Auch ging da sofort eine Dame an´s Telefon.
Gunter: „Ich habe Probleme mit dem Wasserlassen …“ „Reinkommen, wir müssen den Urin angucken.“, so die Dame aus der Pistole geschossen.
Okay, dachte Gunter, ich kann zwar nicht pinkeln, aber Notdienst – in einem Krankenhaus angesiedelt – ist nicht schlecht. Also hin.
Hier muss angemerkt werden, dass Gunter schon extrem gestresst war. Er sagte mir, dass sich das bei ihm anfühlte, als müsse man dringend auf die Toilette, man könne aber nicht, weil man noch im Linienbus ist. Und es noch 3 Stunden bis zur nächsten Haltestelle sind. Nicht nur das. Wenn sie da ist, die Haltestelle, wird das Wasserlassen verboten. Keine Chance zu pinkeln.
Mit Panik im Kopf wurde Guntervon seiner Frau zum Notdienst gefahren. Dort merkte Gunter an, dass er kein Wasser lassen könne. „Das hätten Sie am Telefon aber sagen müssen.“ Der gestresste Gunter gab Widerworte wegen der am Telefon so kurz angebundenen Dame, der Arzt wurde gerufen – wegen der Widerworte, nicht wegen des Harnstaus -, Gunter sagte dem Arzt nun direkt, dass er einen Katheter brauche, einen Katheter wegen Harnstau.
Das ginge hier nicht, das ginge nur im Klinikum, so der Arzt. Darauf verließ Gunter wutschnaubend und die Tür hinter sich zu knallend den „Notdienst“. Er fuhr nach Hause und rief die
Notrufzentrale 112
an.
Die Idee: Das geht schnell und es ist halt ein Notfall, wenn man mit dem Krankenwagen eingeliefert wird.
Der Beamte war freundlich und versprach einen Krankenwagen innert einer 3/4 Stunde. Gut, es wurde weit über eine Stunde und Manfred wartete bereits höchst hibbelig auf der Straße, als der Wagen kam. Manfred bat darum möglichst schnell zum Klinikum gefahren zu werden. „Und bitte, informieren Sie die Notaufnahme, dass der Patient einen Harnstau habe.“ Mittlerweile seit über 4 Stunden.
Der Krankenwagen, der sonst immer mit TatüTata rumfährt, hält an jeder Ampel. Als Manfred im Klinikum ankommt, wird die Urologie angerufen. Eine Vorabinfo gab es wohl nicht.
Gunter wartet. Er wartet. Er wartet. Absurdes Theater, Godot ist nichts dagegen.
Ihm wird 3 X Mal gesagt, er solle sich setzen. Aber Gunter kann nicht sitzen. Lesen Sie noch mal den grün-kursiven Text oben.
Dann – nach einer weiteren halben Stunde in der so genannten „Notaufnahme“ – spricht er einfach einen Arzt an. Der erkennt den Notfall, der nun schon über 5 Stunden – davon über 3 in der Notfallschleife – dauert und telefoniert sofort.
Jawohl, sofort, direkt!
Ein Urologe kommt innerhalb von 5 Minuten und legt den Katheter. Ein freundlicher Spezialist. Nach Vorbereitung eine Sache von 2 Minuten.
Geht doch!
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Fast ein Liter Urin hatte sich angestaut.
Die Schmerzen waren -so Gunter zu mir – kollossal und der gesamte Unterbauch verspannte. Fast hätte Manfred noch den Behandlungsraum eingekotet, weil er praktisch kein Gefühl, und damit auch keine Kontrolle mehr über den Darmausgang hatte. Gerade so schaffte er es noch auf die Toilette.
Ich möchte nicht mal auf Leben- und Tod krank werden und auf Notdienste angewiesen sein.
… können einige Euroländer wirtschaftlich überleben.
„Die Wirtschaft in der Euro-Zone mag keine weiteren monetären Zuwendungen nötig haben, weil sie gut läuft und sich auch die Inflation in Richtung des Ziels von zwei Prozent bewegt. Doch einige Staaten können sich wegen der hohen Altlasten keine höheren Zinsen leisten.“
Von Griechenland ist gar nicht erst zu sprechen. Das Land kommt ohnehin nicht mehr auf Füße.