… wird regelmäßig mittels Summierung der absoluten Zahlen positiv Getesteter der Eindruck erweckt, dass die Vereinigten Staaten in der Corona-Pandemie untergehen. Nur Präsident Trump sei vollkommen uneinsichtig und setzt seine Landsleute der Krankheit uneingeschränkt aus.
Ganz im Gegensatz zu der deutschen Bundeskanzlerin. Die schützt die hier Lebenden mit Maske und Abstand und fährt das gesellschaftliche, das wirtschaftliche Leben vor die Wand.
Das ist kein geringer Anteil. Wir wissen aber nichts über Alter und Vorerkrankungen. Wir wissen nicht, ob das Virus z. B. zu einer Krebserkrankung hinzukam. Der Krebs führte zum Tod. Die Statistik aber führt einen Corona-Toten mehr auf. Über solche Zusammenhänge wird der Mantel des Schweigens ausgebreitet. Überall. Deshalb erscheint der Anteil wesentlich höher, als er bei wissenschaftlich korrekter Analyse wahrscheinlich wäre. Das trifft auf alle Staaten zu.
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… dass der Afroamerikaner George Floyd bei einem Polizeieinsatz in der US-Metropole Minneapolis starb. Seither ist die Welt nicht zur Ruhe gekommen. Die Unruhe liegt vor allem in den unterstellten strukturellen Ursachen der Tat begründet, die Aktivisten der Black Lives Matter-Bewegung auf der ganzen Welt geltend machen. Darin, dass der Tod George Floyds eben kein Einzelfall, kein tragisches Unglück gewesen sei, das durch ein einzelnes schwarzes Schaf bei der Polizei in Minneapolis ausgelöst wurde, sondern nur ein Beispiel von vielen für Polizeigewalt und strukturellen Rassismus in den Vereinigten Staaten. Der eine Tropfen im Fass der strukturellen Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung, der eben dieses zum Überlaufen brachte.
George Floyds Tod bekommt damit eine politische Dimension, den der Giftmord an der eigenen Ehefrau und das anschließende Einbetonieren der Leiche in die Hauswand, bei aller Abscheulichkeit, nicht hat. Die politische Dimension, die alles andere in den Schatten stellt, lautet Rassismus, und sie ist deshalb so wirkmächtig, weil die bloße Unterstellung, es handele sich hierbei um ein rassistisches Motiv, ausreicht, um einen aus der Gefallsucht der Menschen resultierenden, pseudomoralischen Zwang, sich auf der „guten“ Seite zu positionieren, auszulösen, der jedwede Fakten und Aspekte einer ausgewogenen Debatte systematisch ausblendet. In einem solchen Klima ist es dann auch unerheblich, was bei dem eigentlichen Prozess gegen die involvierten Polizisten herauskommt, oder dass die absoluten Zahlen der Personen, die bei einem Polizeieinsatz um’s Leben kamen, gegen die These vom strukturellen Rassismus gegenüber Schwarzen sprechen.
Was zählt, ist, wie in allen von links dominierten gesellschaftlichen Debatten der letzten Jahre, das Gefühl, ein subjektives Moralempfinden und nicht die Fakten. Was zählt, ist am Ende auch nicht George Floyd oder die Opfer, die in den nachfolgenden Protesten durch Aktivisten selbst um’s Leben kamen. Was zählt, ist die Möglichkeit, sich selbst als Social Justice-Warrior inszenieren zu können und eine übergreifende Debatte über Rassismus in allen westlichen Gesellschaften loszutreten – egal, wie absurd die Vergleiche auch sein mögen. […]
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Büüsker:Aber dieses bewusste Gestalten, bedeutet das nicht auch, dass man das, was mal war, erhalten muss, um sich damit auseinanderzusetzen? Beispielsweise Dresden, Pegida, die immer auf dem Theaterplatz demonstrieren, der ja früher Adolf-Hitler-Platz hieß, und es gibt viele politische Beobachter, die darauf hinweisen, dass dieser historische Name auch in der Gegenwart eine Bedeutungsebene hat. Müssen wir, wenn wir diese Umbenennungen machen, nicht auf die historische Komponente auch irgendwie hinweisen?
Richter:Doch, das finde ich auch gut. Bei Denkmalen, finde ich, bietet sich das sehr oft an, dass man das Denkmal stehen lässt und damit irgendwie umgeht. Man kann das zum Beispiel vom Sockel holen. In Paraguay gibt es ein sehr schönes Beispiel mit dem Diktator Alfredo Stroessner, dass der zwischen zwei Betonklötze eingequetscht wurde. Oder man kann auch eine Aufklärungstafel daneben stellen. Das finde ich bei Denkmälern ganz wichtig.
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Die Einleitung zur Frage ist Gesinnungsjournalismus in Reinkultur. Der Bezug Pegida – Hiltler, den Frau Büüsker herstellt, ist unglaublich. Prof. Richter geht denn auch gar nicht darauf ein.
Linksgrüne Angriffe auf Kultur und Geschichte stoppen! Wir sind gegen willkürliche Umbenennungen historisch gewachsener Straßen und Plätze. Das Konzept des integralen Historismus ist der beste Umgang mit der Vergangenheit, für eine reflektierte Gegenwart und eine erfolgreiche Zukunft Deutschlands.
Der Vorsitzende der europäischen Stabilitätsinitiative, Knaus, hat den Umgang der Europäischen Union mit Flüchtlingen als unwürdig bezeichnet. …
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Das Interview des Dlf vom 8.7.2020 mit Gerald Knaus:
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… Seit Jahren verstoße die Gemeinschaft gegen die europäische Grundrechtecharta, die die Würde eines jeden Menschen egal welcher Herkunft schütze, sagte Knaus im Deutschlandfunk. Alle Staaten der EU seien aufgerufen, gemeinsam einen Weg zu finden, wie die Flüchtlinge aufgenommen werden könnten. Knaus plädierte für Asylzentren an den Außengrenzen, in denen innerhalb von zwölf Wochen der entsprechende Anspruch der Schutzsuchenden geklärt werden müsse. Man könne nicht länger hinnehmen, dass Menschen teilweise jahrelang in Elendslagern ausharren müssten.
Auf ihrer gestrigen Videokonferenz konnten sich die EU-Innenminister auf kein gemeinsames Vorgehen der Mitgliedsländer bei der Seenotrettung von Flüchtlingen einigen. Bundesinnenminister Seehofer sagte, für eine dauerhafte Lösung sei eine gemeinsame Reform des Asylrechts nötig.
Zusammenfassung der Sendung: Was macht Corona mit unserer Gesellschaft? War der Lockdown sinnvoll oder nicht – und war der Einfluss der Virologen in dieser Krise zu groß? Fragen, die SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und Virologe Hendrik Streeck bei „Markus Lanz“ unterschiedlich beantworten. In einem Punkt sind sie sich einig: So schnell werden wir das Virus nicht mehr los, wir werden mit Corona leben müssen.