„Noch normal?“ – Ulrike Stockmann spricht mit Birgit Kelle
Die Publizistin Birgit Kelle spricht über ihr aktuelles Buch „Noch normal? Das lässt sich gendern!“, in dem sie die aktuelle Gender- und Transpolitik kritisiert. Vor allem bemängelt sie eine allzu leichtfertige Auflösung der Geschlechtskategorien, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Denn aus ihrer Sicht hat dies gravierende gesellschaftliche Probleme zur Folge, über die sich viele nicht bewusst sind. Der Trend, sich bereits im Teenageralter für eine Geschlechtsumwandlung zu entschließen und in diesem Zuge entwicklungshemmende Pubertätsblocker einzunehmen, ist eine davon.
Kürzlich war Birgit Kelle in Folge 61 des Podcasts „indubio“ der „Achse des Guten“ zu Gast, um über ihr Buch zu sprechen. Diese Folge wurde bei Spotify gelöscht, mittlerweile sind alle Teile der Podcast-Reihe bei Spotify nicht mehr zu finden. Selbst moderate Kritik an der Trans-Politik scheint auf dieser Plattform nicht erwünscht. Über die Löschung bei diesem Streaming-Dienst und den Zustand der Meinungsfreiheit habe ich mit Birgit Kelle ebenfalls gesprochen.
Der „indubio“-Podcast zum Thema „Trans-Babys und Pubertätsblocker“ ist aber weiterhindirekt auf Achgut.com zu hören. Das Buch „Noch normal? Das lässt sich gendern!“ ist ab sofort überall erhältlich. Bestellungen beim Verlag hier. Mehr Informationen zu Birgit Kelle gibt es auf ihrer Website.
Foto: Birgit Kelle, Ulrike Stockmann
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Der Podcast Indubio 61 – Trans-Babys und Pubertätsblocker:Hier klicken
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„Auch wenn wir sehen würden, dass aus einem völlig unerfindlichen Grund die Entwicklung eines Impfstoffs nicht gelingt“, so die Schlüsselstelle,„würde man auf Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen setzen. Das Virus würde andernfalls wieder harte Gegenmaßnahmen erzwingen, einfach weil es nicht tragbar ist, in einer Gesellschaft mit unserem Altersprofil diese Krankheit durchlaufen zu lassen. Die vergangenen und derzeitigen Maßnahmen stehen daher nicht infrage.“
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Der einflussreichste Berater des Kanzleramts in der Corona-Krise – oder, wie Drosten es formuliert:„Ich werde vielleicht hier und da mal gefragt, was meine Meinung ist“– gibt hier keine wissenschaftlichen Erkenntnisse durch.
Er formuliert vielmehr eine coronapolitische Ethik. Sie lautet so:
Elementarste Rechte dürfen nicht nur, sie müssen sogar auf Dauer ausgesetzt werden, wenn es eine virologische Bedrohung gibt – sei es durch Corona, sei es, wie man schlussfolgern darf, durch jedes andere Virus mit ähnlicher Mortalität und Infektiosität.
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Leserin Daniela H. meint in ihrem Kommentar zum Artikel auf WELTplus:
Ich möchte in Sachen Hoffnung auf einen möglichen Impfstoff folgendes zu bedenken geben:
Respiratorische Viren verändern sich schnell und ständig. Deshalb gelingt es auch bei der Grippe nicht einen Impfstoff zu entwickeln, der gegen alle Stämme immunisiert.
ist der RNA-Impfstoff hoch umstritten und es ist wahrscheinlich hochriskant, wenn nicht grob fahrlässig ihn ohne ausreichende Tests über Jahre der gesamten Bevölkerung zu spritzen. Das wäre ein völlig unethisches Menschenexperiment.
man hat sich jetzt entschieden wegen einer durchschnittlichen Sterblichkeitsrate von ca. 0,3% der Infizierten durch eine Infektionskrankheit den Zusammenbruch der Wirtschaft in Kauf zu nehmen.
Das wird unter Garantie nicht die letzte Infektionskrankheit mit einer solchen Sterberate sein, die wir zu unseren Lebzeiten bewältigen müssen.
Gibt es folgelogisch, selbst wenn es gelingt für Corona einen Impfstoff zu entwickeln, bei jeder saisonalen Grippe einen Shutdown?
Vorsorglich, weil man ja im Herbst noch nicht wissen kann, wie sich der aktuelle Grippestamm so auf die Bevölkerung auswirkt?
Gute Nacht Deutschland!
Ich bin nur noch entsetzt über das, was ich gerade erlebe. Und mindestens 75% meiner Mitmenschen fallen wirklich auf jede Propaganda rein, glauben es wäre alles nicht so schlimm und es wird sie schon nicht treffen. Für mich, Jahrgang 1981, ist das die schlimmste Krise, die ich bis jetzt durchstehen musste! Und zwar nicht wegen den Masken oder weil ich ein paar Wochen Homeoffice hatte. Sondern weil gerade alles, was unser Leben in Deutschland schön und lebenswert gemacht hat, den Bach runtergeht. Unsere Freiheit, die Demokratie, Rechtssicherheit, Wohlstand unsere Zukunft. Jeden Tag wird dieser Irrsinn schlimmer.
Bei realistischer Bewertung der Zahlen, ist die ganze Pandemie nur ein aufgebauschter Popanz.
Im Hotspot Städteregion Aachen waren am 15.10.2020 bei 550.000 Einwohnern 439 aktive Fälle bekannt. Davon sind ein großer Teil kaum oder gar nicht krank. Die 439 aktiven Fälle sind 0,08% der 550.000 Einwohner. Seit März bis heute sind in der Städteregion 109 Menschen an oder mit Corona gestorben. Die allermeisten Menschen waren bereits alt, wie meine Auflistung in der Mikroanalyse zeigt. Gesamt liegt die Anzahl der Toten seit März bei über 3.500 Menschen. Die interessieren kaum jemanden. Das Gleiche gilt für die Belegung der Intensivbetten, diesmal deutschlandweit. 21.496 von gut 30.000 Betten sind belegt. Davon 602 wegen Corona. Was ist denn mit den weit über 20.000 anderen Patienten? Interessieren die nicht? Die Frage ist vor allem auch dahingehend wichtig, weil bisher bereit fast 700.000!! Menschen in Deutschland gestorben sind. Das sind die knapp 10.0000 (1,4 %) Corona-Toten bedauerlich, doch kaum relevant.
Du darfst an allem sterben. Nur nicht an Corona.
Deutschland wird in jeder Hinsicht zu Grabe getragen!
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MEDIAGNOSE – Corona-Statement:
Wenn nicht umgehend der Umgang …
… mit Sars-Cov-2 und Covid-19 auf den Status Quo ante zurückgedreht wird, also weder Massentests noch sonstige Maßnahmen ergriffen werden, solange das Thema nicht aus den Medien verschwindet, solange also mit Covid-19 nicht genauso entspannt umgegangen wird, wie mit Influenza (trotz 10.000-er Toten) in der Vergangenheit, wenn dies nicht umgehend geschieht, werden der Niedergang der westlichen Lebensart und Kultur, der Wirtschaft sowie eine Vereinzelung, Entfremdung und Rabiatisierung des gesellschaftlichen Umgangs miteinander unausweichlich sein.
Sie wurde am 4. Oktober am American Institute for Economic Research – einem sogenannten Thinktank – in Great Barrington im US-Bundesstaat Massachusetts verfasst und befasst sich mit der Reaktion auf die Pandemie. Mehr als 12.000 Wissenschaftlerinnen und Mediziner sollen die Erklärung unterzeichnet haben, insgesamt sind es nach nach Angaben der Initiative mehr als 240.000 Menschen (Stand: 12.10.2020). Im britischen „Guardian“ wurde allerdings der wissenschaftliche oder medizinische Hintergrund vieler Unterzeichner in Frage gestellt und argumentiert, dass dieser nicht nachzuprüfen sei. Das Blatt kritisiert, dass man der Wissenschaft damit einen Bärendienst erweise.
In der „Declaration“ werden Bedenken hinsichtlich der „schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden Covid-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit“ geäußert. Die Forschenden warnen unter anderem vor niedrigeren Impfraten bei Kindern, schlechteren Verläufen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und einer Verschlechterung der psychischen Verfassung. Die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft würden dabei am schlimmsten betroffen sein. Als Alternative zu den bisherigen Maßnahmen wird empfohlen, besonders gefährdete ältere Menschen abzuschirmen und damit vor einer Ansteckung zu schützen, während der Rest der Gesellschaft zum normalen Leben zurückkehren solle. Diese Strategie ist auch unter dem Stichwort „Herdenimmunität“ bekannt.
WHO warnt vor Herdenimmunität
Verfasst haben die Petition Martin Kulldorff, Professor der Medizin an der Harvard University, Sunetra Gupta, Professorin für Epidemiologie an der Oxford University und Jay Bhattacharya, Professor an der Stanford University Medical School. Besonders oft scheint die „Declaration“ durch Gegner und Skeptiker der Corona-Maßnahmen verbreitet zu werden. Etablierten Medien wurde zuletzt vorgeworfen, sie zu verschweigen.
Die Weltgesundheitsorganisation warnte davor, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf eine Herdenimmunität durch massenweise Ansteckungen zu setzen. Niemals in der Geschichte des Gesundheitswesens sei eine solche Strategie gegen einen Ausbruch oder eine Pandemie eingesetzt worden, sagte WHO-Chef Tedros Ghebreyesus in Genf. Er sprach von einem ethisch und wissenschaftlich problematischen Vorgehen. Eine Herdenimmunität müsse ähnlich wie bei den Masern und bei der Kinderlähmung durch Impfungen, nicht durch Ansteckungen erreicht werden. Der WHO-Chef verwies zugleich darauf, dass weiter unklar sei, wie sehr eine Infektion vor einer zweiten schütze.
Kritik auch von anderen Wissenschaftler*innen
Auch aus anderen Bereichen der Wissenschaft kommt ebenfalls Kritik an der Erklärung. Die Immunität gegen Coronaviren nehme mit der Zeit ab und eine Reinfektion sei möglich, sagte der Zellbiologe Beale vom britischen Francis Crick Institute. Ein dauerhafter Schutz gefährdeter Individuen durch den Aufbau einer sogenannten Herdenimmunität ohne einen Impfstoff sei sehr unwahrscheinlich. Die Erklärung sei daher kein hilfreicher Beitrag zu der Debatte.
Ähnlich argumentiert der Biologe Clarke von der britischen Universität Reading. Es sei nicht erwiesen, ob eine Herdenimmunität möglich sei. Dies herauszufinden, bedeute, den Tod von Tausenden Menschen in Kauf zu nehmen. Eine noch größere Anzahl von Menschen würde an den Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion leiden, so Clarke. Die Erklärung ignoriere die sich abzeichnenden langfristigen Belastungen einer Covid-19-Infektion, betont der Gesundheitsexperte Head von der Universität Southhamton. Man wisse, dass viele Menschen, auch jüngere Bevölkerungsgruppen, die anfänglich milde Symptome der Erkrankung aufwiesen, unter längerfristigen Folgen einer Covid-19-Infektion litten.
Diese Nachricht wurde am 13.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
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Die angekündigte Chaos-Reaktion auf die Räumung eines linken Wohnprojekts in Berlin ist überschaubar geblieben. Was aber zu denken gibt: Grüne und Linke, die auch im Bund an die Macht streben, zeigen sich unfähig zur Kritik an marodierenden Linksextremisten.
Die Grünen-Politikerin und Bürgermeisterin des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann, hat am Wochenende viel Zeit auf Twitter verbracht. Binnen zwei Tagen teilte und kommentierte sie Dutzende Artikel und Tweets zu Themen wie Verkehrswende und Rechtsradikalismus. Kein Wort dagegen verlor Herrmann zur Gewalt, die Freitagnacht von ihrem Bezirk aus auf Berlin und seine Bewohner niederprasselte.
Auch Grünen-Landesvorsitzende Antje Kapek, der grüne Justizsenator Dirk Behrend oder Linke-Landeschef Klaus Lederer schweigen zu den Vorfällen rund um die Räumung eines linken Wohnprojekts in der Liebigstraße 34. Grüne und Linkspartei, die in der Hauptstadt mitregieren und im nächsten Jahr eine Regierungsbeteiligung im Bund anstreben, demonstrieren einmal mehr ihr schizophrenes Verhältnis zu politischer Gewalt: Kommt sie von links, wird sie toleriert.
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Covid-19 mit der Grippe zu vergleichen, ist nicht immer eine gute Idee. Schnell wirkt es, als wolle man eine der Krankheiten verharmlosen – oder die andere übertrieben gefährlich darstellen. Nun steht jedoch ein Winter bevor, in dem beide Infektionskrankheiten auftreten, da hilft es, sie gemeinsam zu betrachten. Ein Überblick:
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Manfred Thöne meint
Vergleiche hinken meistens!
Dieser Versuch ist in sich nicht sonderlich geglückt. Wie wir ja wissen starben in der USA gerade mal 6 % der ausgewiesenen Covid-19 Toten; in Schweden waren es 20%. Ein weiterer Hauptunterschied liegt auch in der Altersstruktur. Bei Influenza sind auch Jüngere wesentlich stärker betroffen, was auch Auswirkung auf die Sterblichkeit hat. Die Impfung dabei zu berücksichtigen ist auch nicht so erhellend, da sie nur bei ca. 10% der Geimpften wirkt. Der Prozentsatz der Geimpften, die trotzdem an Influenza erkranken ist ausgesprochen hoch.
Richtig ist, dass beide Krankheiten gefährlich sind und letztendlich auch zum Tod führen können.