… Deutschlands bewegt sich das Land wieder mit ungeheurer Dynamik in einen autoritären Staat, der z. B. ungeimpft gesunde Menschen diskriminiert.
Wenn nicht umgehend derStatus quo ante Corona = Menschen ohne respiratorische Symptome sind respiratorisch gesunde Menschenwiederhergestellt wird, wird die Gesellschaft zerbrechen!
Achgut.com berichtete kürzlich über die Abschaltung von Industrieanlagen in Großbritannien und Norwegen. Nun trifft es auch Deutschland. Mit einer Drosselung der Ammoniakproduktion um rund 20 Prozent reagiert die SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH auf den immer weiter steigenden Erdgaspreis. „Das mittlerweile erreichte Niveau ermöglicht keine ökonomisch sinnvolle Produktion mehr, sodass wir uns zu diesem Schritt gezwungen …
… sehen“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Petr Cingr, am Dienstag. Die Dynamik des Preisanstiegs sei besorgniserregend, so Cingr. „Wir fordern unverzügliches Handeln der Politik. Ohne staatliche Maßnahmen droht in Kürze ein Produktionsstopp. Die Konsequenzen betreffen dann nicht allein den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt, sondern werden sich auf weiterverarbeitende Industrien, die Logistik und die deutsche Landwirtschaft auswirken.“
SKW Piesteritz ist der größte Ammoniak-Produzent Deutschlands. Ammoniak ist ein Vorprodukt der Düngemittelherstellung sowie einer Vielzahl chemischer Grundstoffe für die Industrie. Zudem zählt das Unternehmen zu den größten Herstellern von AdBlue auf dem deutschen Markt. In der Vorwoche hätten bereits etliche Unternehmen ihre Ammoniakproduktion gedrosselt, darunter BASF und der norwegische Düngemittelhersteller Yara, heißt es in der Pressemitteilung der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH.
Schon am 22. September hatte das Unternehmen vor einem „Produktionsstopp in den Schlüsselindustrien“ gewarnt. Die „Verknappung chemischer Grundstoffe und ein dramatischer Anstieg der Preise für alle Güter, auch der Grundnahrungsmittel“, könnten die Folge sein. Eine Verknappung der Versorgung mit Düngemitteln und Industriechemikalien sei absehbar, da die Produktionsausfälle nicht kompensiert und zu keinem späteren Zeitpunkt aufgeholt werden könnten. „Wir haben stets vor den möglichen Folgen gewarnt, die Industrie zunehmend mit hohen Gas- und Strompreisen sowie Kosten für CO2-Zertifikate zu belasten. Mit dem aktuellen Gaspreis ist die Grenze weit überschritten“, so Cingr.
Weil aus politischen Gründen immer mehr Kernkraft- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, die Sonne nachts nicht scheint und der Wind nicht immer wie gewünscht weht, ist Erdgas in immer mehr Ländern der Welt der wichtigste Energieträger zur Stromerzeugung. Die Folge sind steigende Preise, die die Bürger auf drei Arten spüren: Bislang waren das vor allem steigende Heizkosten und immer höhere Strompreise. In Zukunft könnten die steigenden Energiepreise durch die erwähnte Verknappung bestimmter Güter immer stärker die allgemeine Teuerung antreiben, Lebensmittel inbegriffen. Schon jetzt gibt es Berichte, dass in den Niederlanden Gewächshäuser, in denen beispielsweise Tomaten angebaut werden, wegen der Energieknappheit werden schließen müssen.
… muss Berlin eine Richtungsentscheidung treffen: Wie soll der zukünftige Umgang mit den Taliban aussehen? Die EU macht Druck, Hilfsgelder aufzustocken, obwohl die Islamisten immer brutaler regieren. Besonders eine Partei will nun Härte zeigen.
Quelle grün-kursiver Text & alle Kommentare/Verweise
„Der Winter kommt.“ Es ist eine kurze Antwort auf die große Frage, wie der Westen mit den Taliban umgehen soll. Gegeben hat sie der Top-Diplomat der EU, Josep Borrell, der damit den Zeitdruck auf die Mitgliedsländer erhöhen will. Sein Appell: Wenn es in Afghanistan weitergehe wie bisher, drohe ein „wirtschaftlicher und sozialer Zusammenbruch.“ Mangel an Lebensmitteln, verstärkt durch Dürre und Kälte, würde eine Massenflucht auslösen und die Region ins Wanken bringen.
Einen scheinbaren Ausweg zeigt der Außenbeauftragte ebenfalls auf. Europa müsse sich mehr engagieren, und zwar schnell. Eine diplomatische Vertretung in Kabul sei nur eine „Frage des Wann, nicht des Ob“. 670 Millionen Euro Nothilfe hat die EU seit der Machtübernahme der Islamisten bereits zugesagt.
Aber Borrells Aufruf vor Beratungen der EU am Donnerstag zur Zukunft Afghanistans ist unmissverständlich: Genug sei das noch lange nicht. Zudem müssten die Taliban „eingebunden“ werden, mit dem Ziel der Wahrung der Menschenrechte, das sei auch die Position von Katar, wo derzeit die Verhandlungen laufen.
Damit stehen die Islamisten kurz vor einer offiziellen Anerkennung auf EU-Ebene, weniger als drei Monate nach der gewaltsamen Eroberung Kabuls. In dieser Woche haben sie ihr „Emirat Afghanistan“ ausgerufen. Die Strategie der Taliban, den Westen mit dem Elend der eigenen Bevölkerung und Flüchtlingen zu erpressen, geht auf. Geld fließt ins Land und damit unweigerlich auch in die Hände der Taliban. Obwohl die Islamisten selbst eine der Ursachen für die Not sind.
Berlins Schlüsselrolle bei Verhandlungen
Das Beharren auf Menschenrechten ist offenkundig zur hohlen Phrase verkommen. Menschenrechtler berichten täglich von Gräuel in dem Land, zuletzt von einem Massaker an der Minderheit der Hazara. Die Taliban schränken für Frauen den Zugang zu Bildung und Berufen ein, öffentliche Hinrichtungen und Prügelstrafen sind dokumentiert.
Der Druck aus Brüssel trifft Deutschland in einer heiklen Phase. Mitten in den Sondierungen für die nächste Bundesregierung steht eine folgenreiche Weichenstellung an. Will man sein finanzielles Engagement in Afghanistan fortsetzen? Ohne Grundsatzdebatte? Oder einen neuen Kurs einschlagen? Das zumindest deutet sich bei den Grünen und auch der FDP an, den möglichen Koalitionspartnern.
Berlin kommt eine Schlüsselrolle bei den Verhandlungen mit den Taliban zu. Einerseits als größter Geldgeber nach den USA. Der Einsatz deutscher Soldaten und Entwicklungshelfer hat in den vergangenen 20 Jahren mehr als 17,3 Milliarden Euro gekostet, teilte die Bundesregierung nun auf Anfrage der FDP mit. Aber auch, weil Berlin mit dem Diplomaten Markus Potzel in Katar einen guten Gesprächskanal zu den Islamisten hat.
Im Auswärtigen Amt hofft man, über die Perspektive von Zahlungen weiteren Einfluss auszuüben. Außenminister Heiko Maas (SPD) hat bei den Vereinten Nationen in New York die Linie vorgegeben: Die Taliban müssten „Menschenrechte – besonders die Frauenrechte“ einhalten, sich „klipp und klar“ von terroristischen Gruppen abgrenzen und Vertreter anderer Bevölkerungsgruppen in die Regierung aufnehmen. Auch die EU formulierte diese Ziele, jedenfalls auf dem Papier.
So denken die Parteien
„Davon ist nichts eingelöst worden, die Taliban sind völlig unglaubwürdig“, sagt Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour zu WELT. Er warnt: Eine Vertretung Brüssels in Kabul komme einer offiziellen Anerkennung „gefährlich nahe“. Daher müsse die Bundesregierung jetzt ein deutliches Zeichen setzen, dass sie die Taliban nicht anerkenne. „Worauf warten wir denn noch?“, fragt Nouripour. Natürlich müsse eine Hungersnot verhindert werden, Nothilfe über die Vereinten Nationen geleistet werden. „Aber wir dürfen nicht weiter über finanzielle Anreize diskutieren, sondern müssen klare Ansagen machen.“
Auch FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff sieht „wenig Hoffnung“ auf eine gemäßigte Politik der Taliban. Aber mit Blick auf die Nothilfe sei allerdings „eine kleine Präsenz“ des Auswärtigen Dienstes in Kabul „denkbar“, sagt Lambsdorff zu WELT. Die Versorgung der Menschen mit Weizen, Speiseöl, Grundnahrungsmitteln und medizinischen Basishilfen sei angesichts des nahenden Winters menschlich geboten.
Den jüngsten Äußerungen des EU-Außenbeauftragten erteilte Lambsdorff aber eine Absage, sie seien offenbar nicht mit abgestimmt gewesen. „Es braucht dringend einen EU-Gipfel, um alle weiteren Schritte zu koordinieren“, sagt Lambsdorff.
In der CDU dagegen zeigt man sich offen für eine EU-Vertretung in Kabul. Diese könne dann von allen Mitgliedstaaten genutzt werden, sagt Außenexperte Jürgen Hardt zu WELT. „Deutschland ist daran interessiert, Gesprächskanäle zu den Taliban offenzuhalten.“ Hilfsgelder dürften aber nicht in korrupten Strukturen versickern, zudem müsse sichergestellt werden, dass von Afghanistan „keine terroristische Bedrohung für die Welt“ ausgehe. Hier müsse die EU mit einer Stimme sprechen.
Der Entwicklungshelfer und Publizist Thomas von der Osten-Sacken auf, der mit seinem Verein „Wadi e.V“ seit drei Jahrzehnten im Nahen Osten Projekte zur Selbsthilfe leitet, sieht Deutschland grundsätzlich auf falschem Kurs. In Syrien ist Berlin bereits seit Jahren größter Geber für Hilfsleistungen. „Aber da kommt nichts, keine Bedingungen“, sagt Osten-Sacken. Die Zahlung von Nothilfe sei daher nichts anderes als eine „gleichzeitig hilflose und zynische Scheckbuchdiplomatie“. Solange Machthaber wie der syrische Diktator Assad keine direkte Gefahr für Europa darstellten, ließe man ihnen Menschenrechtsverletzungen durchgehen und Millionen fließen.
Das Ergebnis: „Deutschland betoniert mit dem Geld der Steuerzahler eine unerträgliche Lage vor Ort“, sagt Osten-Sacken. „Diese Realität gerät dann aber schnell und gerne in Vergessenheit.“ So sei es in Syrien geschehen, das Gleiche drohe nun auch in Afghanistan.
… Deutschlands bewegt sich das Land wieder mit ungeheurer Dynamik in einen autoritären Staat, der z. B. ungeimpft gesunde Menschen diskriminiert.
Wenn nicht umgehend derStatus quo ante Corona = Menschen ohne respiratorische Symptome sind respiratorisch gesunde Menschenwiederhergestellt wird, wird die Gesellschaft zerbrechen!
Wer das Corona-Virus mit der Grippe vergleicht, gilt bislang bei der Regierung als gefährlicher Verharmloser der Pandemie!
Doch am Mittwoch kam der Corona-Grippe-Vergleich ausgerechnet aus dem Mund von Lothar Wieler (60), Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI)!
Corona und die Grippe „haben viele Gemeinsamkeiten“, sagte Wieler in der Bundespressekonferenz. BEIDE Atemwegs-Infektionen würden sich „überall dort verbreiten, wo Menschen zusammenkommen“. Und BEIDE seien „für ältere Menschen und auch für chronisch kranke Menschen ein Risiko“.
Wieler wollte mit dem Vergleich erneut Alarm schlagen. Die Horror-Warnung: „Wenn viele Covid19- und viele Grippe-Erkrankte gleichzeitig auftreten, dann werden die Krankenhäuser massiv belastet.“ So begründete Wieler die Notwendigkeit der Fortsetzung der Maßnahmen.
Bringt die Kombination aus Corona und Grippe Deutschlands Krankenhäuser aber wirklich zum Kollabieren?
▶︎ Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) äußerte sich in mehreren Punkten deutlich differenzierter als Wieler. Panikmache? Bei Spahn Fehlanzeige!
… bekanntermaßen, dass eine Therapie nicht mehr schaden soll als die Krankheit, die sie bekämpfen will. Dies gilt umso mehr für präventive Therapien, die an sich gesunde Menschen vor einem hypothetischen Krankheitsrisiko schützen wollen. Letztlich braucht man, um diese Nutzen-und-Schaden-Analyse vornehmen zu können, gute Studien, sonst tappt man einfach im Dunkeln. …
… Wenn sich jedoch zusätzlich Berichte häufen, in denen Patienten von eigenen Erlebnissen oder denen ihrer Angehörigen oder Bekannten erzählen, Berichte über starke Nebenwirkungen und auch Todesfälle nach Impfung, muss eine verantwortliche Medizin stutzig werden. Wird die gefühlte Wirklichkeit nicht durch die offiziellen Zahlen abgebildet und sind diese Zahlen nicht auf dem Boden einer sauberen Statistik entstanden, müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um diesen Verdacht zu entkräften oder eben zu bestätigen.
Natürlich gibt es Noceboeffekte, also eingebildete Negativeffekte nach einer Therapie. Es gibt selektive Wahrnehmung und sonstige Störfaktoren. Doch diese sind einer wissenschaftlichen Kapazität wie dem Heidelberger Chefpathologen Professor Schirmacher eher nicht zu unterstellen. Seine Obduktionen bei Verstorbenen nach Impfung deuten darauf hin, dass 30 bis 40 Prozent der nach der Impfung Verstorbenen ursächlich daran verschieden sind. Bei jedem, der seine ärztliche Verantwortung ernst nimmt, müssen bei einer solchen Aussage sämtliche Alarmglocken läuten. Sofort müssten die Vorschläge von Professor Schirmacher umgesetzt werden, bei typischen Symptomen und Todesfällen nach einer vorangegangenen Impfung zu fragen. Repräsentative Obduktionen müssen folgen, um diesen Verdacht zu untersuchen. All das ist nicht geschehen.
Ein Fall, der alle Dimensionen sprengen könnte
Die auf Achgut.com gestern veröffentlichten Berechnungen meines Kollegen Jochen Ziegler deuten nun die Dimension an, um die es geht. Dieser Beitrag (und die zugrunde liegenden Informationen aus einem FDA-Hearing) muss Folgen haben. Es ist gut möglich, dass wir alle Zeugen und auch Leidtragende eines der größten medizinischen Irrtümer der Geschichte sind. Wobei es mir schwerfällt, angesichts der Unterlassungen noch von einem Irrtum zu sprechen.
Kein politischer oder ökonomischer Druck könnte die Versäumnisse der medizinischen Institutionen und seines Führungspersonals rechtfertigen. Seit dem Contergan-Skandal konnten sich Patienten allermeist darauf verlassen, dass solche Alarmzeichen zu einem Marktstopp solch potenziell gefährlicher Arzneimittel führte.
Davon gab es Ausnahmen, wie zum Beispiel die viel zu frühe Zulassung des Appetitzüglers Sibutramin unter Mithilfe von Professor Karl Lauterbach. Sehen Sie hier wie sich Herr Lauterbach dabei auf Erinnerungslücken beruft: Erst nach absehbaren und unnötigen Opfern wurde dieses gefährliche Medikament endlich vom Markt genommen. Doch was wir nun im Falle der neuen Corona-Impfstoffe erleben müssen, könnte alle Dimensionen sprengen. Der in dem Beitrag von Jochen Ziegler gut begründete Verdacht muss nun zu einer sofortigen, sachgemäßen Untersuchung der Zusammenhänge führen und meiner Ansicht nach auch bis dahin zu einem Stopp der bedingten Zulassung.
… gebe es trotz vertrauensvoller Atmosphäre erkennbare Differenzen zwischen Grünen, SPD und der FDP, sagte Grünen-Co-Bundesvorsitzender Robert Habeck im Dlf – so etwa beim Thema Finanzen. Die Frage sei, ob aus diesen Gegensätzen eine intelligente, kreative Dynamik entfacht werden könne. …
… Die Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und FDP wären ohne die vorherigen bilateralen Gespräche von Grünen und FDP nicht möglich gewesen, sagte der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck, im Interview der Woche im Dlf.
FDP und Grüne zeigten einen neuen Politikstil, der Gemeinsamkeiten und Unterschieden Raum lasse, kommentiert Ann-Kathrin Büüsker die abgeschlossenen Koalitions-Vorsondierungen.
Teilweise erhebliche Differenzen
Die vertrauensvolle Atmosphäre der Sondierungsgespräche und das Bemühen, einen anderen Stil zu prägen, dürften jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Differenzen zwischen den Parteien teilweise erheblich seien, betonte Habeck.
Die SPD hat die Bundestagswahl gewonnen. Dennoch haben zunächst FDP und Grüne gemeinsam ihre Regierungsoptionen ausgelotet – eine Neuheit in Deutschland. Eine wahrscheinliche Koalitionsoption ist ein Ampel-Bündnis aus SPD, Grünen und FDP – es gibt aber auch andere.
Grundlegende Differenzen zwischen den Grünen und der SPD und FDP bestünden beispielsweise beim Thema Finanzen; dies betreffe nicht allein die Frage nach dem Haushalt, sondern auch, wie investive Möglichkeiten für den Klimaschutz bereitgestellt werden könnten.
Deutschland hat sich nach Ansicht der Klimaexpertin Brigitte Knopf sehr lange auf dem Ausbau der erneuerbaren Energien ausgeruht. Doch die nächste Bundesregierung müsse einen riesigen Strukturwandel einleiten.
Beim Klimaschutz „erwarten wir Vertragstreue“
Ein weiteres zentrales Thema der Gespräche sei der Klimaschutz: „Das 1,5-Grad-Ziel heißt ja, dass Deutschland in einem Jahr X klimaneutral sein muss“, so Habeck. Das sei aber nicht allein ein Anliegen der Grünen, sondern bereits durch die amtierende Bundesregierung gesetzlich verankert: „Es wäre ein völliges Missverständnis, wenn nur die Grünen sagen würden, wir müssen mehr für den Klimaschutz tun, denn das hat schon die amtierende Große Koalition festgelegt. Insofern erwarten wir da nur Vertragstreue.“
Die beiden Parteien gelten als Königsmacherinnen für die künftige Regierung. Aber passen Grün und Gelb überhaupt zusammen? Wo gibt es inhaltliche Übereinstimmungen und wo liegen die Knackpunkte?
„Kräfteverhältnisse müssen sich im Kabinett abbilden“
Im Verhältnis zwischen den Parteien sieht Robert Habeck eine Gleichberechtigung in der Verantwortung, die aber nicht eine grundsätzliche Gleichberechtigung bedeute: „Das Wahlergebnis hat ja irgendeinen Sinn. Die Kräfteverhältnisse müssen sich natürlich im Kabinett ein Stück weit auch abbilden“. Der Weg der FDP in die Ampel-Gespräche und Sondierungen sei der längste gewesen. Die Grünen selbst hätten einen kürzeren Weg zur SPD. „Und das bedeutet erst einmal, dass die FDP Anspruch auf Anerkennung und Respekt hat“, hob der Grünen-Politiker hervor.
Die Fehler des Wahlkampfs bei den Grünen sollten zu einem späteren Zeitpunkt gründlich aufgearbeitet werden, aber erst nach der Regierungsbildung. „Wir würden ja Deutschland im Weg stehen, eine nächste Regierung zu bauen“, erklärte der Grünen-Politiker.
„Von mir aus kann sich die Union bald wieder berappeln“
Ist die Union durch ihre Führungskrise Steigbügelhalter für die Regierungsbildung? „Das muss man, glaube ich bejahen, was ich nicht gerne tue“, so der Co-Vorsitzende der Grünen. Schadenfreude oder Häme verböten sich: „Die Union als regierungsunfähig zu bezeichnen, ist einfach nicht richtig – wenn sie was kann, dann regieren.“ Habeck betonte: „Dass der Zustand einer Partei auch auf die Regierungsbildung wirkt, finde ich eigentlich nicht schön“, so Habeck, „von mir aus kann sich die Union bald wieder berappeln“.
Die Kritik am CDU-Vorsitzenden Armin Laschet bezeichnete Habeck als übertrieben: „Ich finde auch, dass Armin Laschet Fehler gemacht hat, aber wer von uns ist frei von Fehlern“, fragte der Grünen-Chef. „Es ist ein fieses Geschäft, man darf da nicht auf Gnade hoffen, und Dankbarkeit ist sowieso kein Kriterium, also hat Armin Laschet es am Ende selbst in der Hand, und das gilt für uns alle, wie er damit umgeht.“
… Deutschlands bewegt sich das Land wieder mit ungeheurer Dynamik in einen autoritären Staat, der z. B. ungeimpft gesunde Menschen diskriminiert.
Wenn nicht umgehend derStatus quo ante Corona = Menschen ohne respiratorische Symptome sind respiratorisch gesunde Menschenwiederhergestellt wird, wird die Gesellschaft zerbrechen!
Ich wollte eine Einbahnstraße überqueren, schaute brav nach rechts, woher die Autos und mit ihnen der drohende Tod daher rollen sollte. Aber da war nichts. …
… Ich trat auf die Straße … und um ein Haar hätte mich ein Lastenfahrrad überrollt. Es kam von links, gemäß einer Ausnahmeregel der Straßenverkehrsordnung selbstverständlich gegen die Einbahnstraßenrichtung. Denn es ist ein Fahrrad, die dürfen das und zwar gerne. Aber tatsächlich war ein schweres Gefährt des Logistik-Dienstleisters mit einem kastenförmigen Aufbau mit hohen Ladevolumen, 500 kg sollen es sein; plus Fahrer mit kräftigen Muskeln. 930 kg wiegt ein VW up; mit viel Sicherheitstechnik. Beide fahren in der Stadt ähnlich schnell. Denn natürlich hat das Lastenfahrrad einen elektrischen Antrieb, aber keinerlei Sicherheitstechnik. Es sah gefährlich aus; denn abstehende Stangen für Rückspiegel, der Lenker und anderen zerklüftete Bauteile hätten mit nach der Kollision aufspießen können.
Das Lastenfahrrad ist damit wohl gefährlicher als ein Up! Autos müssen so gebaut sein, dass bei einem Aufprall der Fußgänger über die Karosserie rollt; Kanten abgerundet, hervorstehende Teile verboten. Natürlich hatte das Fahrzeug kein Nummernschild. Fahrerflucht leicht gemacht!