Sonntag Abend, nach den Heute – Nachrichten, versucht Thomas Walde den Oberst im Generalstab a. D. Georg Pazderski, Mitglied des Bundesvorstandes der AfD, mit Argumenten zu „stellen, vorzuführen“. Herr Walde ist extrem kritisch, kommt fast immer arrogant rüber, bewegt sich auch ab und zu an der Grenze zur Unverschämtheit. Nicht nur bei der Interviews mit der AfD, sondern generell. Belege sind Gespräche mit Horst Seehofer und Sigmar Gabriel im Sommer letzten Jahres.
Drei Themenkreise – nach Ansicht des ZDF ist der Programmentwurf/Leitantrag der AfD da wohl besonders „rechts“ aufgestellt – sind vorgesehen:
Islam/Religion
Klimaforschung/Wissenschaft
Familienbild/Gender
Der Vorbericht
Vor dem Interview wird ein kurzer Bericht gesendet, der dem Zuschauer die Problematik „AfD“ verdeutlichen soll. Es kommt Werner J. Patzelt, Politikwissenschaftler aus Dresden, zu Wort, der den Leitantrag „national“ durchzogen bewertet und – bemerkenswert – die Positionen der „guten alten CDU“ besetzt sieht. Von der AfD.
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Der Islam wird bedroht und damit die Religionsfreiheit. Verachtung und Hass schlage ihm, dem Islam, entgegen, so der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek. Er kann es nicht ertragen, dass die AfD behauptet, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Genau diese Ansicht teilen allerdings viele Bürger.
Die „Koryphäe“, so Thomas Walde, Hans-Joachim Schellnhuber, nennt die AfD und Donald Trump in einem Atemzug. Würden sich deren Ansichten durchsetzen, wäre das Weltklima nicht zu retten. Der hinreichend bekannte Alarmismus der Klma“forscher“ schlägt durch und der Untergang der Welt ist dann wahrscheinlich.
In Sachen Familie und Frauenbild sei die AfD rückwärtsgewandt, so der Vorsitzende des Paritätischen Gesamtverbandes Ulrich Schneider.
Auszug aus dem Leitantrag der AfD zum Thema Familie hier
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Im Interview fragt Thomas Walde nach Der Einstellung der Afd zur Wissenschaft. Die „Wissenschaft“Genderforschung.
Auszug aus dem Leitantrag der Afd zur Genderforschung hier
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Den Vorbericht „Was will die Afd“ komplett als Video sehen Sie hier.
Das Interview
Ehe Thomas Walde verstehen wollte, vielleicht konnte er es auch nicht, dass es sich um einen Leitantrag des Bundesvorstandes handelt, der Ende April/Anfang Mai noch ausführlich auf dem Bundesparteitag der AfD diskutiert wird, war das halbe Interview schon vorbei. Es musste ja unbedingt das Böse der AfD herausgestellt werden. Dazu passt Diskussion schon mal gar nicht. Herr Walde hat eine Vorstellung von der Welt. Er ist wissenschaftsgläubig. Er bewundert Koryphäen. Die haben Recht. Viele Zuschauer werden das anders sehen. Zum Glück. Die AfD vertritt diese Menschen. Heute in Person von Geoerg Pazderski, Beisitzer im Bundesvorstand der Afd.
Ihm kann ich nur gratulieren. Er hat sich nicht nur wacker, sondern hervorragend geschlagen. Er argumentierte sachlich, aber bestimmt. Unterstellungen wies er ab. In der Klimafrage, in der Genderfrage blieb er standhaft. Besonders wichtig der Hinweis, dass die Bevölkerung den Ergebnissen der Gender“forschung“ nur mit Unverständnis gegenüber steht. 60 Geschlechter. Oder gar keine. Schwachsinn. Das ist meine Meinung. Und die ganz vieler anderer Menschen. Dafür Milliarden rauszuwerfen, ist Verschwendung von Volksvermögen. Meine Meinung. Auch wenn „Volks….“ ganz schön ´rechts` klingt.
Womit wir beim weiblichen Aspekt des Artikels wären. “ Doch weil das Image sanfter wirkt“, so die Autorinnen, „sind die Positionen der Rechtspopulistinnen nicht weniger drastisch und die Frauen im Kampf um die Macht wenigstens genauso rücksichtslos wie ihre männlichen Konkurrenten.“
Warum sollten sie, Frauen, das nicht sein? Es gibt keinen großen Bruder!, der bestimmt, wer welche Funktion hat.
Durchsetzungsvermögen, Intelligenz und Beharrlichkeit sind gefragt. Über diese Eigenschaften verfügen Frauen genau wie Männer oder eben nicht. Allein die These, Frau Szydlo sei quasi die Marionette Herrn Kazczynskis – „dafür halten sie die meisten Polen“ – , ist fragwürdig.
Warum sind viele Frauen Parteiführer vor allem so genannter rechter Parteien. Darauf gibt der Artikel leider keine Antwort, nicht mal den Versuch einer Deutung. Könnte es daran liegen, dass diese Frauen sich um Benennungen wie ´rechts, rechtspopulistisch` usw. einen Teufel scheren und das, was sie für richtig, für ´recht(s)` erkannt haben, versuchen durchzusetzen? In der fehlenden sachlichen Analyse liegt die Schwäche des Artikels. Inhaltlich findet praktisch keine Auseinandersetzung statt. Denn:
´Rechts ist böse`. An sich. Warum? Es ist so!
Es verwundert die Autorinnen wohl, dass Frauen sich dem ´Bösen` anschließen, verkörpern sie in der feministischen Theorie doch das generell Gute. Im Gegensatz zum Mann, der das prinzipiell Schlechte in sich trägt. Kurz: Bestände die Welt nur aus Frauen, wäre sie besser. Durch die oben genannten Persönlichkeiten bekommt diese naive Weltsicht Kratzer. Dank dafür.
Im Editorial der Schweizer Wochenzeitschrift Nr. 13/2016 erläutert Chefredaktor Roger Köppel seine Sicht auf den Islam und die Auswirkungen dieser ´Religion` auf Europa. Klicken Sie auf das Logo oben.
Nähere Infos zur Zeitschrift DIE WELTWOCHE und Herrn Köppel erhalten Sie hier.
Es ehrt den Vorsitzenden der Jungen Union, Paul Ziemiak, dass er für eine Anhebung des Renteneintrittsalters plädiert. Beträfe diese doch auch ihn persönlich. Darüber hinaus kann Herr Ziemiak offensichtlich rechnen.
Der Rentenkuchen
Paul Ziemiak weiß, dass der Kuchen nur einmal verteilt werden kann. Der Kuchen, der heute an Rentner verteilt wird, wird von den aktuellen Beitragszahlern gebacken und zeitnah gespeist. Dafür erhält der Beitragszahler ein Versprechen. Dass er, wenn er das Renteneintrittsalter erreicht hat, einen Teil des Kuchens bekommt, der dann gebacken wird. Von den in Zukunft Beitrag zahlenden, Kuchen backenden Menschen. Nun weiß man, dass der Kuchen in Zukunft kleiner werden wird. Und man weiß, dass der Kuchen an mehr Menschen verteilt werden muss. Was zu einer Senkung des Rentenniveaus führen wird.
Stellschrauben
Die wenigen Sätze oben belegen, dass es unabdingbar ist, über die Zukunft der Struktur der Gesetzlichen Rentenversicherung intensiv nachzudenken.
Die Erhöhung des Renteneintrittsalters, besser ein flexibles Renteneintrittsalter sind Elemente, welche in Erwägung gezogen werden sollte.
Es ist eine Anhebung der Mindestdauer der Beitragszahlung zu erwägen.
Rentenabschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn sollten den Lebenserwartungsrealitäten angepasst werden. Ab einer bestimmten Rentenhöhe.
Der Anspruch auf volle Rente nach einer bestimmten Anzahl von Beitragsjahren unabhängig vom Renteneintrittsalter wäre zu prüfen.
Zuschläge beim Beitrag für körperlich besonders schwere Arbeit könnten das Erwerbsminderungsrisiko zumindest finanziell für die Rentenversicherung dämpfen und dennoch auskömmliche EM-Renten möglich machen.
Und, und, und.
Grundsicherung
Besonders umstritten sind die Wege, die zu einem auskömmlichen Leben für die Personen führen sollen, die nur Minirentenansprüche erworben haben, deren Einkünfte Grundsicherungsniveau nicht erreichen.
Mindestrente, Lebensleistungsrente sind die Stichworte. Wer wieviel was von welcher Grundsicherungsart bezahlt, Rentenversicherung bzw. Staat, ist umstritten. Auch der Gedanke, alten Menschen den Gang zum Sozialamt zumuten, nicht zumuten zu können, spielt eine Rolle. Etliches schließt sich gegenseitig aus. Gerechtigkeit ist immer an individuelle Verhältnisse geknüpft, Antragsverfahren werden notwendig. Pauschalverfahren tragen immer ein gewisses Maß an Ungerechtigkeit in sich.
Fazit
Die Rentenfrage ist nicht einfach zu lösen. Zumal nicht nur die rein rechnerischen Fakten relevant sind, sondern vor allem politische Aspekte. Eines sollte allen Beteiligten klar sein: Die eierlegende Wollmilchsau gibt es in der Rentenfrage nicht. Kompromissfähigkeit ist gefragt. Flexibilität und dennoch Verlässlichkeit. Vor allem sollten alle Beteiligten in die Gänge kommen. Die Zeit drängt.
Es kocht momentan wieder hoch. Vollkommen zu Recht. Die Haltung von Menschen wie Sklaven, damit u. a. die Infrastruktur für die
Fußballweltmeisterschaft 2022
rechtzeitig fertig wird, wird medial thematisiert. Leider nur sehr moderat. Die Forderung nach Vergabe an ein anderes Land als Katar wäre angemessen. Müssten es nicht die armen Menschen, die meist aus Asien kommen, denen es mit ihren Familien dort noch schlechter, als in Katar und anderen Arabischen Staaten geht, ausbaden. Der Westen schaut zu. Und profitiert. Der Westen mit seinen westlichen Werten.
haben ein ausführliches Dossier zur Flüchtlingssituation in Österreich veröffentlicht. Wie wird die Problematik in unseren Nachbarland gesehen? Was macht die Regierung Österreichs?
Immerhin ist Österreich Initiator der Schließung der Balkanroute, welche – allen Voraussagen zum Trotz – die Zahl der irregulär einreisenden Menschen – auch nach Deutschland – massiv verringert hat.
Klicken Sie auf das Bild, sie werden auf zum Dossier verlinkt.
Arme Menschen rauchen und trinken mehr als andere Menschen. Auch ernähren sie sich in aller Regel schlechter. Hinzu kommen häufig Bildungsferne und Kulturabneigung. Fernsehen und Computer sind neben Alkohol und Zigaretten sehr häufig Mittelpunkt armer Lebensgemeinschaften. Diese Verhaltensweise geben arme Erwachsene an ihre Kinder weiter. Viele Verhaltensweisen armer Menschen sind Ursache für ihre Armut. Nicht umgekehrt.
Das oben Gesagte gilt nicht für alle armen Menschen. Es sterben ja auch nicht ALLE Armen früher als der Durchschnitt.
Jawohl, es ist eine Schande, wie die europäische Politik mit den Menschen, die nach Europa wollen, umgeht. Statt sie direkt und ohne Umwege auf dem Meer aufzunehmen und umgehend in das Land zurückzubringen, von dem sie in See gestochen sind, der Spuk wäre innert eines Monats vorbei, wird ein unerträgliches Prozedere veranstaltet, das weder durchdacht, noch zielführend ist.
Die Menschen werden interniert, eine Prüfung des Anspruchs auf Asyl ist in Griechenland faktisch unmöglich, weil die Ressourcen fehlen. Es werden Hoffnungen bei den Menschen geweckt, die bereits in der Türkei und anderswo in den Startlöchern in die EU sitzen. Die Verhältnisse in der EU, sprich Griechenland, sind oft schlimmer, als die in den Lagern, aus denen die Menschen „in ein besseres Leben“ aufgebrochen sind. So werden Feinde des Westens geradezu gezüchtet!
War der 4. April als Tag des Beginns der Rückführungen vorgesehen, wird dieser praktisch auf St. Nimmerlein verschoben. Menschen werden schlimmer behandelt als Vieh, sie haben zudem keine Perspektive. Was z. B. in Idomeni vor sich geht, dürfte mit Tieren nicht veranstaltet werden. Der Tierschutz würde aufschreien, die Verursacher abgestraft. Das Internierungslager Moria ist nicht viel besser. Warum? Weil Alles nur improvisiert ist. Schlecht improvisiert. Ohne Hoffnung für die Menschen. Wer übernimmt Verantwortung? Niemand.