Dokumente der Irrationalität

Angst in Aachen und anderswo

Die Angst vor dem Atom, dem GAU, dem SUPER-GAU geht um.

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So genannte Schrottmeiler in Belgien können jederzeit in die Luft gehen. Eine Kernschmelze würde Wasser und Luft für Generationen vergiften. Bei einer nuklearen Explosion würden tausende Menschen sofort, viele weitere später einen qualvollen Strahlentod sterben. Es ist ein permanenter Albtraum:

Nicht ob die Katastrophe kommt ist die Frage. Wann sie kommt, darüber machen sich die Menschen Gedanken. 

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Nachklapp: Verbot Deutschland-Fahnen

Flagge Deutschland
Grüne Ideen

Im Artikel Die „Blauen“ sind schwarz wurde auf einen Bericht der Welt verlinkt, in dem die Grünen keine Deutschland-Fahnen zur EM sehen wollen.

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Jetzt bezieht die Grüne Jugend Stellung in einem Video.

Logo Grüne Jugend
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Es lohnt, sich die Webseite der Grünen Jugend anzuschauen. Dort sind zunächst die Originalausführungen zum Flaggenverbot nachzulesen. Darüber hinaus wird zu allen möglichen politischen und gesellschaftlichen Fragen Stellung bezogen. Zu empfehlen sind

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Bild zum Flaggenverboz
Artikel lesen: Auf Bild klicken

Selbstverständlich zieht eine Forderung, wie die der Grünen Jugend,  die Aufmerksamkeit der Medien  an. So erscheint heute am 14.6.2016 in den LogoAN ein Artikel von Walter Schmidt zum Thema:

Statthaft, dämlich oder einfach nur normal? 

Klicken Sie auf das Bild rechts. Lesen Sie den Artikel.

Frankreich und die EM

Frankreich hat es besser verdient.
Flagge Frankreich
Vive la france!

Frankreich, dieses großartige  Land mit den großartigen Menschen in den verschiedenen Landesteilen, die eines verbindet: Ein guter Gastgeber sein zu wollen,

die Sonnenseite des Landes für seine Gäste offen zu legen.

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Kurznotiz: Islamischer Terror oder Schwulenhass?

Nach dem, was ich zum Anschlag in Orlando bisher gehört, gesehen und gelesen habe, sind sich Politik und Medienlandschaft noch nicht einig, ob es sich bei dem Massenmord um

  • Islamischen Terror oder ein
  • Hassverbrechen gegen Homosexuelle

handelt. 

Der Islam ist nicht homosexuellenfreundlich. 

Es geht bei den Punkten oben deshalb nicht um ´entweder – oder`, sondern um ´sowohl – als auch`.

Die „Blauen“ sind schwarz

logo emMan  konnte es am Freitag bei der Eröffnung der EM in Paris sehen.

Die französische Nationalmannschaft sah aus wie eine afrikanische Kontnentalauswahl, in der ein nach Afrika eingebürgerter Mensch, sagen wir mal als Kongolese – Antoine Griezmann – als einziger weißer Spieler mittun durfte. Sozusagen als Zeichen gegen Rassismus.

Da kommt das Interview mit Claudia Roth auf welt.de gerade passend. Sie fordert ein Zeichen auf der EM gegen Rassismus.

Claudia Roth
Auf Bild klicken und das Interview lesen

Hier selbstverständlich noch die beiden  Artikel aus dem Medium DIE WELT, welche unter LogoWELTdem Bild von Claudia Roth angekündigt werden:

Gabriel vergleicht AfD-Funktionäre indirekt mit Nazis
Grüne wollen keine Deutschland-Flaggen zur EM sehen

Vielleicht wollen Die Grünen ja auch nicht mehr in den Bundestag. Dann nur weiter so.

Gauland: Ist die Jagd eröffnet?

Eine bodenlose Dummheit, eine Frechheit
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ist es, Polizisten als ´Knallchargen` zu bezeichnen. Hatte Alexander Gauland ein Gläschen getrunken? Was hat ihn geritten? Ihn,  den Mann, der in Talkshows und Interviews in aller Regel einen so besonnenen, so gelassenen Eindruck hinterlässt.

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Zitat der Woche: Anton Hofreiter

„[…]Die Gesellschaft driftet auseinander, in einem solchen Klima gedeihen Ressentiments und Vorurteile. Wir müssen den sozialen Zusammenhalt stärken.

Bild Hofreiter Anton
Anton Hofreiter Bildquelle: Die Welt
Nicht alle AfD-Wähler sind Nazis. […]

Nicht jede Meinung, die man für grundlegend falsch hält, ist gleich rechtsradikal. Da waren wir manchmal nicht präzise genug […].“

LogoWELT
Ganzes Interview lesen: Auf Logo klicken

Anton Hofreiter (Bündnis ´90/die Grünen) in einem Interview mit Claudia Kade in der WELT.

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Danke Toni,

15% und mehr der Wahl-Bevölkerung fällt ein Stein vom Herzen!

Klartext: Rente, Riester & Co. (Teil 1)

´Da habe ich mein ganzes Leben hart gearbeitet, und nun bekomme ich eine Rente von der ich nicht leben und nicht sterben kann.`

Solches oder Ähnliches ist allenthalben zu hören. In Talkshows, auf Parteitagen und sonstigen Veranstaltungen, die sich mit dem Thema Altersversorgung und Rente beschäftigen.

Das Rentenniveau sänke und man fragt sich, weshalb man denn überhaupt in die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) eingezahlt habe. 

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Einkommen, das zum Leben reicht

Wie hoch muss dieses Einkommen sein? Offiziell ist es das Hartz IV – Niveau. Sagen wir mal,  es sollten schon 200,- € mehr sein. Oder 300 €? Egal, es bleibt wenig. Zum Ausgehen, Rauchen und Bier trinken. Genau das tun aber sehr viele Menschen mit geringem Einkommen. Deshalb können sie auch nichts sparen. Denn

Sparen heißt Konsumverzicht

Wenn Menschen, die rauchen, die trinken, ihren Genuss etwas einschränken würden, könnten Sie Geld zurücklegen. Für was auch immer. Doch das ist allermeistens nicht drin. Deshalb ist bei diesen Leuten,  oft Geringverdienern, die gefühlte Altersarmut vorprogrammiert.

Egal,  wie hoch das Rentenniveau ist.

Dass die Rente geringer ist, als das aktive Einkommen, ist immer so gewesen. 60 % wäre auch weniger als 100 %! Wer also in der aktiven Zeit nicht sparen kann, wird sich in der inaktiven Zeit an weniger Geld gewöhnen müssen. Knallhart!

Tipp: Sofort nachdem man in den Beruf eingestiegen ist, also spätesten nach der Ausbildung, soviel Geld zurücklegen – wohin kommt später – , dass das Ersparte zum gewünschten Ruhestandsalter – frühestens 67 – das übrigbleibende Geld plus Inflationsausgleich ergibt. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Man muss es nur wollen, ein wenig rechnen und dann konsequent tun.

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Noch mal zurück zu den Menschen, die im Alter kaum ´überleben` können. Diese greifen in ihrer aktiven Zeit sehr häufig auch noch auf Einkommen zurück, das ihren Kindern, z. B. Kindergeld/ Hartz IV – Kinderzuschlag,  zusteht. Wer sich angesprochen fühlt, sollte sich schämen. Dieses Gerede von „Man wird ja wohl noch ein Zigarettchen, ein Fläschchen Bier am Tag…..“ ist einfach nur widerlich. Dieses „ich habe kein Geld ( z. B. 2 € ) für den Schulausflug“  ist einfach nur peinlich. Vor allem,  wenn beim Aufsagen dieses Spruches eine Kippe zwischen den Fingern glimmt.

Selbstverständlich ist das eben Beschriebene nicht bei allen Menschen so. Viele, auch Geringverdiener, sorgen für ihre Kinder und halten ihr Geld beisammen. Ganz viele Menschen aber eben auch nicht.

Wer von beiden Gruppen schreit am meisten? Na wer? 

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1964 wurden in Deutschland …

… die meisten Babies geboren. Etwa 1,4 Millionen Menschen. Zur Zeit sind es etwa die Hälfte. Der Jahrgang 1964 ist 52 Jahre alt. Sozusagen im besten Alter. Viele sind berufstätig und zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Bis zum Rentenalter. Für alle 1964 und später geborenen Menschen ist das die Vollendung des  67. Lebensjahres.

In 15 Jahren werden die Beitragszahler Jahrgang 1964 wegfallen. Dafür wollen sie ihre Rente bekommen. Das ist nicht schön. Ganz viele Beitragszahler fallen weg und wollen nun auch noch eine Rente. Ich wiederhole das, damit es jedem klar wird. In der Konsequenz. Da muss man kein Mathematiker oder Politexperte sein, um zu begreifen, dass das nicht einfach zu bewältigen ist.

Von nichts kommt nichts. 1 plus 1 ist gleich 2 und nicht 11.

Griechenland macht seit einigen Jahren diese schmerzhafte Erfahrung. Es ist ein Politikergeschwafel, dass man es schon irgendwie mit irgendwelchen wohlklingenden Rezepten schafft, unverantwortlich. Irgendwann knallt es.

Genau ist es unverantwortlich ist, eine geförderte Altersvorsorge, die

Riester-Rente

zu diskreditieren.

Allein die Tatsache, dass Menschen jeden Monat einen Betrag ihres Einkommens zurücklegen, ist sinnvoll. Dass dieses Zurücklegen zusätzlich staatlich massiv gefördert wird, macht es richtig attraktiv.

Geringverdiener mit Kindern können für gerade mal 5 € im Monat ein Vielfaches dieser 5 € erlangen.

Geringverdiener ohne Kinder bekommen auch einen Zuschlag. Allerdings ist dieser – weil keine Kinder – relativ gering. Aber immerhin. Auch wenn keine Zinsen gezahlt würden kommt am Ende doch mehr raus, als man eingezahlt hat. Staatlich garantiert.

Gutverdiener bekommen über das Finanzamt bis zu annähernd 50 % Zuschuss zu ihrer Riester-Rente.

Dann gibt es bei Riester noch die Diskussion der Anrechnung von Riester auf Sozialleistungen im Alter. Dann bräuchte man das schon gar nicht machen, denn man habe ja womöglich nichts davon. 

Ich sage klipp und klar:

Das ist eine asoziale Einstellung. Jeder sollte versuchen, sein Leben selber zu bewältigen. Auch finanziell.Wenn es dann nicht geht, hilft der Staat. Aber von vornherein zu sagen, es habe ohnehin keinen Zweck, der lässt durchblicken, dass er kein Interesse an finanzieller Unabhängigkeit hat. Er liegt dem Staat gedanklich das ganze Leben auf der Tasche. Das nenne ich asozial. 

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Ende Teil 1

Teil 2 erscheint im Lauf der nächsten Woche.