Es wird immer besser!
Die Politiker überbieten sich gegenseitig mit Aktionismus, die Justiz scheint ihre Aufgabe als Hüterin des Rechts nicht mehr wahrnehmen zu wollen….
Die Politiker überbieten sich gegenseitig mit Aktionismus, die Justiz scheint ihre Aufgabe als Hüterin des Rechts nicht mehr wahrnehmen zu wollen….
Ich habe den Eindruck, man hat sich in eine Situation manövriert, aus der man ohne Gesichtsverlust nicht mehr herauskommt. Das gilt für nahezu alle Länder.
Das polit-mediale Kartell bedient die Legende vom Killervirus, um weiterhin Gulag spielen zu können.
Übrigens bin ich in einem bekannten Münchner Delikatessenhaus des Ladens verwiesen worden, weil ich die Söder-Burka nicht ordnungsgemäß getragen habe. Der Ton der Verkäuferin (Lehrling!) war kasernenhofmäßig, der Vertreter der Geschäftsleitung war zumindest höflich im Ton, als er das Hausrecht exekutierte und mich persönlich zum Ausgang begleitete…
Die Untertanen funktionieren als Blockwarte, IMs, freiwillige Helfer der Volkspolizei, Denunzianten etc.
Ich habe ein wirklich schlechtes Gefühl für den kommenden Herbst und Winter.
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Der Name ist mir bekannt.
Rüdiger Stobbe, Betreiber des Politikblogs MEDIAGNOSE
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Das MEDIAGNOSE-Statement zum Umgang mit Corona: Hier klicken
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oder …
Von Werner Bläser, Schweiz
Schützt Humanismus denn vor gar nichts? – fragt Alfred Andersch in seiner bekannten Geschichte »Der Vater eines Mörders« (Zusammenfassung: Hier klicken). Wie könne denn ein »fein gebildetes Bürgertum« zum »größten Vernichter menschlichen Lebens« werden. Nun, die Frage ist breit aufstellbar. Man könnte durchaus, wenn man einige geschichtliche Episoden betrachtet, die Frage stellen, vor was denn Moralismus schützt: Sicher davor, zum Mörder und Unterdrücker zu werden? Oder doch nicht?
Auf diese Fragen soll hier in diesem Essay eingegangen werden. Vorab ein Warnhinweis: Zart besaitete oder leicht zu langweilende Menschen sollten hier schon das Lesen einstellen, denn es werden nicht nur ermüdende historische und andere hochtrabende und überkandidelte Arbeiten zitiert, sondern es wird auch die Rede sein von gänzlich uninteressanten Dingen wie Massenmorden und sogar sexuellen Ausschweifungen.
Handeln wir zunächst die Frage nach der politischen Kulinarik ab, was denn Gutmenschen mit Pilzen gemein haben. Pilze haben, wenn die Witterungsbedingungen entsprechend sind, die Eigenschaft, massenhaft und schnell aus dem Boden zu schießen. Es ist unbestreitbar, dass seit einigen Jahren die Anzahl der Deutschen, die sich als leuchtende Fackelträger der Moral präsentieren, exponentiell wächst. Überall in Medien, in Politik, und bei NGOs kann man gar nicht umhin, über sie zu stolpern. (Man könnte hier die Parallelen zur exponentiellen Verbreitung der Corona-Epidemie anreißen, aber lassen wir das…) Die NGOs scheinen sich sogar regelrecht zu Sammelbecken und Produktionsstätten von Gutmenschen zu entwickeln.
Ein Zyniker würde vielleicht behaupten: Weil wir früher, jedenfalls über einen Zeitraum von etwa 12 Jahren, genau das Gegenteil von Moralisten waren, und weil diese Erinnerung unangenehm und sozial unpraktisch ist. Wer wird schließlich Leuten mit dieser Vergangenheit moralische Führerschaft zutrauen? Keiner.
Moralische Führerschaft hat angenehme Seiten; es ist nicht schön, auf Dauer auf sie zu verzichten. Also wie kommt man zurück auf dieses prächtige Podest der Führenden, Wichtigen, Weisen?
Ganz einfach: Man muss alle in offensichtlicher Moral übertrumpfen, dann wird es schon wieder werden mit dem Führertum. Wenn auch nicht sofort kollektiv, dann aber wenigstens partikular für die moral-revolutionäre Avantgarde, die ihre Landsleute dankenswerterweise permanent zu ethisch hochstehendem Verhalten auffordert. Wozu ist man Elite?
Natürlich melden sich hier die Skeptiker, die Kritikaster, die ewig Gestrigen, die sich weigern, mitgenommen zu werden. Sie wollen nicht glauben, dass die Moralisten, die man heute an jeder Straßenecke massenhaft antrifft, »echt« sind.
Denn es gäbe es auch – wie bei den Pilzen – unechte, ungenießbare Typen. Diese Bedenkenträger wenden ein, dass nach aller Lebenserfahrung nur wenige Menschen geeignet seien, einen Heiligenschein zu tragen. Und dass Heiligenscheine so falsch sein könnten wie die Haarteile von ›drag queens‹.
George Orwell, der berüchtigte englische Spielverderber, der so schöne harmonische Gesellschaftsideen wie den Kommunismus madig machte, meckerte schon vor Jahrzehnten:
»SAINTS SHOULD ALWAYS BE JUDGED GUILTY UNTIL THEY ARE PRO- VED INNOCENT« (Reflections on Gandhi, 1949)
Sollten wir wirklich, wie man heute so schön sagt, einen »Generalverdacht« gegenüber selbsternannten Moralisten pflegen? Vielleicht sind sie doch alle plötzlich von göttlicher Gnade erleuchtet und vom altdeutschen Saulus zum neudeutsch-gutmenschelnden Paulus geworden? Vielleicht kommt die göttliche Gnade wie eine Modewelle, wie der Tsunami von Fukushima? Fragen über Fragen…
Vielleicht hilft es, wenn wir uns einige geschichtliche Beispiele von ins Kraut schießendem Moralismus in der Politik – und um Politik geht es hier – anschauen.
Einer der berühmtesten abendländischen Moralisten mit politischem Ehrgeiz war Savonarola. Schon als junger Mann fühlte er den göttlichen Auftrag, andere Menschen – Er sah haufenweise schlechte Exemplare um sich herum – auf den rechten Weg zu bringen. Zwar haderte er mit diesem himmlischen Auftrag, da er sich als ein »zu geringes Lebewesen« ansah, aber er musste sich zähneknirschend in seine göttliche Mission fügen. Man mag nun bekrittelnd einwenden, dass diese angebliche Bescheidenheit und sein Zaudern nur ein psychologisches Konstrukt zur Kaschierung seines Ehrgeizes gewesen seien. Lassen wir ihm »the benefit of the doubt« und sehen uns an, wozu seine Moral führte.
Der »Moralist« Savonarola interessierte sich bald wenigstens ebenso sehr für Politik, wie für die geistige Säuberung seiner Mitmenschen, und er verfolgte zunächst für die Stadt Florenz das sicher sehr löbliche Ziel der (relativen!) Demokratisierung der Stadtherrschaft nach venezianischem Vorbild. Dazu schien es ihm opportun, mit den französischen Invasoren, die damals unter Karl VIII. nach Italien einmarschierten, zu kuscheln.
Des Weiteren wandelte sich seine Herrschaft über Florenz bald zum Schreckensregime, das den Historiker Jan van Flocken an die modernen Taliban erinnert:
»EINE KINDERPOLIZEI, DIE ›FANCIULLI‹, WURDE GEGRÜNDET. DIESE HALBWÜCHSIGEN VANDALEN DURFTEN IN JEDES HAUS EINDRINGEN UND ›ANRÜCHIGE‹ DINGE ZERSTÖREN, ZUM BEISPIEL SCHMINKTÖPFE, SPIEGEL, PERÜCKEN, REICHE KLEIDUNG, GEMÄLDE VON NACKTEN GESTALTEN.« (v. Flocken: Als christliche Taliban zum Amoklauf ansetzten, in: `Die Welt` 11.6.2016).
Die ›Fanciulli‹ trugen angespitzte Stöcke und verprügelten auch gerne mal unbotmäßige Zeitgenossen auf der Straße, wenn sie sich weigerten, ihnen Almosen zu geben. »Wie die Weiber der Mohammedaner sollen [die Florentiner Frauen] ihr Gesicht verhüllen«, lautete eine Forderung der neuen Moralapostel. Bald folgte dann das große Reinigungsfeuer auf der Piazza della Signoria, in dem alle möglichen den Savonarolisten nicht genehme Dinge verbrannt wurden – darunter unschätzbare Gemälde von Botticelli.
Machiavelli, der einige von Savonarolas Predigten hörte, berichtete in einem Brief an Ricciardo Becchi, einen florentinischen Diplomaten in Rom, wie sich Savonarola unter dem Deckmantel der Moral politisch jeweils in den genehmen Wind drehte (siehe Machiavellis Briefe, sowie C. Doering, Das Scheitern prophetischer Rede oder Machiavellis Analyse der Rhetorik Girolamo Savonarolas, in: C. Meier et al., Prophetie und Autorschaft. Charisma, Heilsversprechen und Gefährdung, 2014).
Weit weniger bekannt als Savonarolas Umtriebe in Florenz ist die Geschichte der Wiedertäufer von Münster, gegenüber deren Schandtaten Savonarola wie ein Waisenknabe wirkt. Ebenso wie Savonarola, der sich ebenfalls eine gewisse Demokratisierung der Florentiner Herrschaft und Vorteile für die ärmeren Bevölkerungsschichten auf die Fahnen geschrieben hatten, traten die Wiedertäufer unter ihren Führern Bernd Rothmann, Jan Mathys und Jan van Leiden in den 30iger Jahren des 16. Jahrhunderts für durchaus löblich klingende Ziele ein. Neben der Errichtung eines »neuen Jerusalem« auf Erden, sollte das Los der ärmeren Schichten verbessert werden; dazu wollte man eine »Gütergemeinschaft« einführen.
Ebenso wie in Florenz wurde Eigentum von Bürgern konfisziert, wurden Schuldscheine negiert. Es gab einen protestantischen Bildersturm, in dem zahlreiche Kunstwerke vernichtet wurden. Da es einen Frauenüberschuss in der Stadt gab, wurde die Vielehe für Männer (Polygynie) eingeführt. Der Führer Jan van Leiden, der sich bald formell zum »König von Münster« krönen ließ, nahm gleich 16 Ehefrauen.
Wie Zeitzeuge Herrmann von Kerssenbrock berichtete, wurde »alle Ehrbarkeit, Keuschheit und Schamhaftigkeit aufgehoben«; Nonnen ließen die »schlimmsten Galgenstricke« an ihre Unschuld (wo war die wohl??), Elf- und Zwölfjährige wurden auf offener Straße von Männern »in ihrer Geilheit« überwältigt; Frauen, die sich verweigerten, wurden in ein Kloster gesperrt; »dem regellosen Geschlechtsverkehr frönten sie in unersättlichem und unnatürlichem Wechsel« (Berthold Seewald, in: `Die Welt`, 12.2.2018).
Wer dieser Geschichte bis hierher noch sympathische Seiten abgewinnen kann, der möge bedenken, dass gleichzeitig mit der Radikalisierung der Wiedertäufer ein ´fröhliches` Hinrichten von Dissidenten vonstatten ging. Die moralischen neuen Herren waren alles andere als tolerant. Luxus war zwar verpönt – aber doch nicht für alle!
»König« Jan van Leiden schwelgte in ihm, und als eine seiner Frauen dies kritisierte, wurde sie angeblich von ihm eigenhändig hingerichtet.
Der neu bestallte Henker Bernd Knipperdolling soll seiner Tätigkeit geradezu mit Leidenschaft und Vergnügen nachgegangen sein (siehe J. Swan, Apocalypse at Münster, in: R. Cowley, Experience of War, New York 1992, S. 105).
Während Savonarola einen relativ gnädigen Tod durch Erhängen fand, seine Leiche wurde verbrannt, wurden die Führer der Wiedertäufer grausam zu Tode gefoltert.
Die Episoden Savonarolas und der Wiedertäufer sind allerdings nichts gegen das, was sich in China unter der Qing-Dynastie um die Mitte des 19. Jahrhunderts abspielte.
Ebenso wie das Florenz Savonarolas und die soziale Umgebung der Wiedertäufer zeigte die Qing-Dynastie, die nicht von einheimischen Han-Chinesen, sondern von fremden mandschurischen Eroberern errichtet worden war, alsbald Auflösungserscheinungen. Es entstanden zahlreiche im weitesten Sinne »sozialrevolutionär« auftretend Bewegungen und Geheimgesellschaften, die das Regime nicht nur reformieren, sondern gleich ganz abschaffen wollten. Eine dieser Bewegungen, die ´Taiping`, sollte China in einen Bürgerkrieg führen, der der wohl opferreichste aller Zeiten gewesen sein dürfte – man geht von mindestens 20 Millionen Toten aus. Die Bewegung wurde zunächst vorwiegend von ethnischen Minderheiten, vor allem der Volksgruppe der Hakka, initiiert, erfasste dann nach und nach breite Schichten der Bevölkerung.
Der junge Hakka Hong Xiuquan (1814-1864) galt in seinem Heimatdorf als der typische »Überflieger« – er übertraf alle an Lerneifer und Kenntnissen. Es erschien natürlich, dass er sich zu den Beamtenprüfungen anmeldete, die das Tor zu einer Karriere bedeuteten. Leider fiel er durch. Und das, im Laufe von mehreren Jahren, gleich viermal. Nach dem vierten Misserfolg erlitt Hong einen physischen und psychischen Zusammenbruch. Allerdings hatte Hong einige Jahre vorher die Schrift eines christlichen Missionars erhalten, mit dem schönen Titel »Gute Worte zur Ermahnung der Welt«. Dadurch hatte der junge Mann die Bekanntschaft des christlichen Gottes gemacht. Nach seinem Zusammenbruch hatte er dann verschiedene Visionen, die ihn diesen Gott sehen liessen. Hong kam schliesslich zu der Erkenntnis, dass er ein zweiter Sohn Gottes, und damit Bruder von Jesus, sein musste.
Er begann nun, unter den Mühseligen, Beladenen und Entrechteten des Qing-Reichs Anhänger um sich zu versammeln. Und da es glücklicherweise genug Anlass zur Kritik an den Zuständen gab, hatte er derer bald eine ganze Menge.
Zunächst begingen seine Anhänger Überfälle, wandelten sich aber sehr bald zu einer fanatischen, ekstatischen religiösen Sekte. Das Heer der `Taipings` schwoll so stark an, dass sie es bald wagen konnten, die Staatsmacht direkt herauszufordern. Die bewaffneten Kräfte der Regierung waren den mit aller Entschlossenheit kämpfenden Sektenmitglieder zunächst nur selten gewachsen – die Aufständischen nahmen Region um Region ein. Anfang 1853 marschierten sie auf die grosse Stadt Nanjing und nahmen sie im März dieses Jahres ein. Tausende von Mandschu-Soldaten und Zivilisten wurden dabei von den Taipings massakriert, denn der »himmlische Vater« hatte Hong befohlen, die »Dämonen« (Mandschu) zu vernichten.
»THE HOLY SOLDIERS KILLED ALL THE MANCHU MEN, AND THEN DROVE SEVERAL THOUSAND MANCHU WOMEN TO THE OUTSIDE OF CHAOYANG GATE, AND BURNT THEM TO DEATH« (Thomas Reilly, The Taiping Heavenly Kingdom, 2014, S. 139).
Nicht alle Aspekte der Taiping-Rebellion waren derart grausam – es gab durchaus auch unfreiwillig komische Seiten. Hong und seine Führungsclique hatten zunächst strenge sexuelle Enthaltsamkeit für ihre Anhänger angeordnet. Hong selbst aber liess sich nicht nur zum »König des himmlischen Taiping-Reiches« krönen, er hielt sich auch einen mehrere hundert Frauen umfassenden Harem. Den wichtigsten Heerführer der Taiping, Yang Xiuqing (1820-1856), ein gelernter Köhler, machte er zu einem seiner »Unterkönige«. Yang verfiel nun auf die schlaue Idee, die Methode seines Vorgesetzten zu kopieren, und bekam »göttliche Visionen«. Dabei sprach angeblich Gott Vater selbst durch ihn. Wenn Yang »im Zustand der Erleuchtung« war, war er dementsprechend berechtigt, seinem Herrn, Hong, der ja nur Gottes Sohn war, »göttliche Befehle« zu geben, während er sonst dessen Untergebener war.
Dieser Zustand gefiel Hong – begreiflicherweise – nicht, und so liess er Yang ermorden. Bei dieser »Tianjing Incident« genannten Episode kamen dann gleich mehrere Taiping-Führer ums Leben, die sich gegenseitig bekriegt hatten. Das so entstandene Chaos innerhalb der Bewegung war eines der Ereignisse, die letztlich zum Scheitern der Taiping-Rebellion führten.
Wenn man an Hitler, Stalin und Mao denkt, würde man diesen (Volksver-) Führern gewiss nie Moralismus unterstellen. Hitler hatte immer eine Ausgabe von Machiavellis »Der Fürst« auf seinem Nachttisch liegen. Aber es wäre ein Fehler, zu glauben, innerhalb der kommunistischen Bewegung sowieso, ja aber sogar innerhalb des Nazismus, habe es keine Moralvorstellungen gegeben. Es waren nur völlig andere, nach unseren Begriffen perverse Moralvorstellungen, aber eben doch so etwas wie Moralvorstellungen. Viele Nazis glaubten ernsthaft, die Verabsolutierung des deutschen, von der Geschichte auserwählten Volkes und des Wohlergehens der deutschen Volksgemeinschaft, bei gleichzeitiger Missachtung und Herabsetzung anderer Völker, sowie die Verleugnung der natürlichen Rechte dieser Völker, sei moralisch gerechtfertigt.
Der Philosoph Herrmann Lübbe (siehe `Politischer Moralismus – der Triumph der Gesinnung über die Urteilskraft` – Kurzdarstellungen in der FAZ vom 22.12.2019, Art. von R. Hank; sowie in der `Wirtschaftwoche` vom 23.6.2019 `Politischer Moralismus führt in die Unmoral`) versucht, der verqueren »Moral« der Nazis anhand einer Betrachtung der beiden Posener Geheimreden von Heinrich Himmler auf die Spur zu kommen. Er zeigt, dass hier zwar das »objektiv Böse« am Werk war, keinesfalls zwingend aber das »subjektiv Böse«: Es gab durchaus Versuche, die eigenen Gräueltaten moralisch zu begründen und zu rechtfertigen.
Im Falle des Kommunismus ist das Verständnis leichter – es handelt sich ja um eine Ideologie zur ´Menschheitsbeglückung`. Sie muss selbstverständlich und in sich »moralisch wertvoll« erscheinen.
Welche Grenzen soll es für Menschheitsbeglücker geben?
Lenin schrieb am 18.8.1919 im Geheimdienstorgan `Rotes Schwert`:
»UNS IST ALLES ERLAUBT… [DENN] UNSERE HUMANITÄT IST ABSOLUT…. WIR ERHEBEN… DAS SCHWERT… IM NAMEN DER ALLGEMEINEN FREIHEIT UND DER BEFREIUNG VON ALLER SKLAVEREI« (zit. nach Herrmann Lübbe, `Tugendterror – höhere Moral als Quelle politischer Gewalt`, S. 215).
Die Beispiele zeigen, wie Moralisten, die von der Güte ihrer Prinzipien zutiefst überzeugt sind, zu den größten Scheußlichkeiten und Grausamkeiten greifen können. Damit will ich nicht sagen, dass dies immer der Fall sein muss – es gibt auch Eiferer, die friedlich bleiben und ihren Mitmenschen keinen nennenswerten Schaden zufügen. Ich will ebenfalls nicht behaupten, dass die moralistischen Eiferer immer schlimmer waren als ihre Gegner – das war keineswegs der Fall. Die grausame Verfolgung der Taipings und der Münsteraner Wiedertäufer zeigt dies überdeutlich.
ES GILT ZWEIFELLOS: UNSERE MORALISTEN WAREN EBEN AUCH IN SEHR VIELEN FÄLLEN NICHT BESSER ALS DIE, GEGEN DIE SIE KÄMPFTEN, UND DENEN SIE SICH MORALISCH ÜBERLEGEN FÜHLTEN.
Moralismus macht den Menschen nicht unbedingt zu einem besseren Menschen.
Im Gegenteil: Die Gefahr ist sehr groß, dass der glühende Moralist jedes Maß und jeden Realitätskontakt verliert und zum blinden Fanatiker wird. Dass er damit nicht nur den Kontakt zur Realität, sondern auch den zu einer Moral verliert, die den Menschen gewaltfrei gerecht wird. Mäßigung ist das Ziel, nicht Übereifer.
Montaigne (1533-1592) schrieb in seinem Essai über die Mässigung:
»GLEICHSAM, ALS OB UNSERE BERÜHRUNG ETWAS ANSTECKENDES HÄTTE, VERDERBEN WIR DURCH UNSER BEHANDELN SOLCHE DINGE, DIE AN UND FÜR SICH SELBST SCHÖN UND GUT SIND. WIR KÖNNEN DIE TUGEND AUF EINE ART ERGREIFEN, DASS SIE DADURCH FEHLERHAFT WIRD – WENN WIR SOLCHE MIT ZU GROSSER HITZE UND ZU HEFTIGER GIER UMARMEN…«
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Hat es etwas mit Nationalcharakteren zu tun, die es angeblich nicht geben soll (nennen wir das Kind einfach »unterschiedliche Kulturen«).
Rüdiger Safranski meint:
»DIE INFANTILE WELTFREMDHEIT, DIE SICH IM MORALISMUS AUSDRÜCKT, IST SCHON EIN SEHR SPEZIFISCH DEUTSCHES PHÄNOMEN«
in: `Weltwoche` 52/2015, ´Politischer Kitsch`
Sicher scheint, dass die politische Romantik, die schon Carl Schmitt kritisierte, bei uns Deutschen ein mehr oder weniger direkter Ausfluss der literarischen Romantik ist, die bei uns wesentlich stärker entwickelt war, als bei allen anderen Literatur produzierenden Völkern (außer in England – dort stand mit der Tradition des common sense ein wirksames Gegengewicht zur Verfügung, das bei uns fehlte).
Die Bestrebungen, die bei uns einerseits zur Befreiung von tyrannischer Fürstenherrschaft führen sollten, andererseits zur nationalen Einheit, waren durch die Bank romantisch. Insofern hat Romantik bei uns eine positiv aufgeladene Konnotation gegenüber der »kalten, mitleidlosen Ratio«. Romantik und Moralismus sind eng verwandt. Beide betonen das subjektive Empfinden gegenüber der objektiven Realität.
Mir scheint, dass das Abtauchen in romantisch-moralisierendes Denken und Empfinden jeweils historisch verschiedene Gründe hatte, aber auch gemeinsame. Gemeinsam scheint allen solchen geistigen Bewegungen die subjektive Erfahrung von gesellschaftlichen Missständen zu sein. Unter bestimmten Bedingungen entwickelten sich dann zunächst sinnvolle Reform- und Problemlösungsbestrebungen, die sich dann langsam radikalisierend in immer umfassendere, abgeschlossene, sich selbst bestätigende und verstärkende Gedankengebäude verselbständigten, abgeschottet von jeglicher Kritik. Kritik von außen war und ist praktisch gleichbedeutend mit Feindschaft.
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Unsere global orientierte Moderne ist offensichtlich besonders geeignet, romantisch-moralisierende Haltungen hervorzurufen.
MIT MORALISMUS LÄSST SICH TREFFLICH HERRSCHEN.
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Leider hat Moralismus den kleinen Nachteil, dass Petitessen wie die Realität von Problemen in den Hintergrund treten – zugunsten ihrer scheinbar moralischen Aspekte. Dies könnte sich nach einer gewissen Zeit übel auswirken (wie die Lebenserfahrung zeigt, holt die Realität jeden Träumer irgendwann ein) – aber solange es funktioniert, funktioniert es eben. Hinterher sind die Moralisten sowieso an nichts schuld. Sie waren schließlich nur moralisch, bestenfalls sympathisch-naiv, haben selbstverständlich nur das Beste gewollt.
Ein kleiner Nebeneffekt des Moralismus mag ebenfalls einige ewig Gestrige beunruhigen: Mit der ganzen Moralisierei geht eine der Haupt-Errungenschaften unserer westlichen Zivilisation zum Teufel: Die Aufklärung mit ihrer Ablehnung mittelalterlich-obskur-religiösen Denkens zugunsten rationaler Analyse.
Die Aufklärung war auch nur ein Produkt oft zwar noch nicht alter, aber immer weißer Männer. Und die sind bekanntlich böse. Das ist moralisch doch völlig klar.
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… schon von der Schweinegrippe her!
Wer waren da die Täter? Natürlich unser „Paradiesvogel“ Herr Drosten und seine Promoterin Frau Merkel. Diese beiden „Wiederholungstäter“ sind die schillernden Figuren eines Spiels auf Kosten der Allgemeinheit. Sie haben schon bei der Schweinegrippe, die Mittel der Steuerzahler in einer Weise veruntreut, die sehr bemerkenswert ist. Die Impfung zur Schweinegrippe war ein „Riesendesaster“. Die sagenhaften Nebenwirkungen führten dann auch zur vollständigen Vernichtung der Impfstoffe.
Der gesamte Skandal wurde vom Europaparlament in der Person von Dr. Wodarg aufgeklärt. Dass Dr. Wodarg bei dem Regierungspersonal als auch bei Herrn Wiehler und Herrn Drosten, das „ROTE TUCH“ schlechthin sind, kann kaum verwundern. Bei dem möglichen politischem Ziel sind ein Herr Dr. Wodarg und ein Herr Dr. Bhakdi von dem politischen Personal schlicht gefürchtet. Solche honorigen Personen würden das Monopolyspiel niemals, ich wiederhole, niemals mitmachen. Dies ist der Grund, dass die Medien, auf Anweisung der Regierenden, diese Herren denunziert und verunglimpft.
Der international beschlossene Weg, die Weltbevölkerung durch zu impfen, ist ja nun Realität. Dass da Herr Gates gemeinsam mit den führenden Politikern ein „Monopolyspiel“ betreibt, ist ja selbst von den Medien nicht zu bestreiten.
Wir hören seit Monaten immer wieder den gleichen unsinnigen Spruch:
Eine Normalität kann es erst wieder geben, wenn Impfstoffe und Medikamente zur Verfügung stehen.
Bei dieser Version der Geschichte werden aber alle, aber auch wirklich alle Spielregeln verletzt, die im Zusammenhang mit Impfentwicklungen üblich und vor allem erforderlich sind. Das tollste Spiel was da getrieben wird, ist die sogenannte Teleskopvariante. Üblicherweise wurde bei Impfstoffentwicklungen schrittweise vorgegangen. Das heißt im Klartext, es wurde schrittweise vorgegangen, wobei ein Schritt nach dem anderen erfolgte. Jetzt, im Teleskopverfahren werden diese Schritte parallel durchgeführt. Es gibt keine Kontrolle und kein Nachhalten, da alles gleichzeitig parallel erfolgt. Dabei ist es unabdingbar, dass nach jedem Schritt die Langzeitfolgen zu beobachten und zu bewerten sind. Diese Ergebnisse fließen dann auch in die nächste Phase ein.
Solche Verfahrensweisen kommen bei Herrn Gates und seinen Mitstreitern nicht infrage!
DIE IMPFSTOFFENTWICKLUNG MUSS IN KÜRZESTER ZEIT DURCHGEZOGEN WERDEN!
Das ist natürlich nachvollziehbar, denn wir wissen ja, dass wir ansonsten alle sterben werden. Gleichzeitig wurde dann auch noch die Haftung für die Hersteller ausgeschlossen! Ist ja klar, bei solcher Art der Entwicklung wird es riesige Schäden, sprich Nebenwirkungen bis zum Tod geben. Diese wurden ja von Herrn Gates auch schon eingeräumt.
Wenn wir nun den Pandemieverlauf in Deutschland betrachten, haben wir es mit einer grippeähnlichen Situation zu tun. Mit Verweis auf die Statistiken in „MEDIAGNOSE“ wissen und erkennen wir eine Epidemielage, die sich in nichts von einer jährlich wiederholenden Grippelage unterscheidet. Die Virus tritt in den Wintermonaten auf, steigt an und verschwindet wieder. Wie bei einer Grippeepidemie gab es in der Coronaepidemie Kranke und Tote, was zu bedauern aber letztlich hinzunehmen ist, da dies dem jährlich wiederkehrenden Infektionsverläufen entspricht. Derzeit haben wir es nicht mit einer Infektionswelle zu tun, sondern mit einer Testmanie, die als Ergebnis keine Kranken und Toten hervorbringt, sondern lediglich bei einem verschwindend kleinen Personenkreis Virenteile nachweist, die keine Krankheit erzeugen und auch nicht ansteckend sind, sondern lediglich nachweist, dass das Virus vorhanden war. Insofern machen Impfstoffe nur wenig Sinn, wie wir das ja schon von den Grippeimpfungen her kennen. Grippe- als auch Coronaviren mutieren ständig und die Impfentwicklung hat das Nachsehen, da die Veränderungen sich im Impfstoff widerspiegeln müssen, da sie sonst ohne Wirkung sind!
DAS MONOPOLYSPIEL IMPFUNG IST UNSINNIG, DIE PANDEMIE IST SEIT MAI NICHT MEHR VORHANDEN!
Die durch den Lockdown angerichteten Kollateralschäden werden von den Regierenden klein gehalten und von den Medien auch nicht veröffentlicht. Es ist die Absicht, diese Schäden unter den Tisch zu kehren, so weit das möglich ist. Durch massiven Geldeinsatz wird versucht die eigentliche Notlage zu kaschieren. Das muß vor allem solange durchgeführt werden, bis die nächste Bundestagswahl statt- gefunden hat. Und da hilft natürlich die übliche Angst-und Panikmache. Der Nasenmundschutz bezweckt ein Übriges und das Wahlvolk wird mundtot gemacht.
DIES METHODISCHE VORGEHEN IST REINER MACHTERHALT
Für die Regierenden hat das weiter jede Menge Vorteile. Die Tagespolitik wird ohne „Murren“ der Bevölkerung ausgestaltet. Es werden Gesetzesvorhaben umgesetzt, die kaum beachtet werden und in üblichen Zeiten einen Proteststurm ausgelöst hätten. Warum sollen die Regierenden an diesen „PARADIESISCHEN ZUSTÄNDEN“ was ändern! Da was ändern, wäre gegen jeglich Vernunft des „Politischen Personals“!
Da die Bevölkerung zu ca. 80 % alle Maßnahmen für gut befindet, gibt es auch so gut wie keinen Widerstand. Die Opposition fällt gänzlich aus und ist mit sich selbst beschäftig,t um nicht von den Regierungsparteien abgehängt zu werden. Da bleiben dann nur noch die „Covidioten“ übrig, die mit all ihren kleinen Mitteln versuchen die Politik aufzuweichen. Es gibt kleine Erfolge, doch das ist nicht genug, um Anstöße auszulösen, die einer Beeinflussung gleichkommen. Ganz im Gegenteil:
DIE FRONTEN VERHÄRTEN SICH!!!
Wenn die Bevölkerung sich nicht wehrt, werden Ihnen immer mehr Rechte vorenthalten. Die letzte Entscheidung des bayrischen Verwaltungsgerichts lässt befürchten, dass auch die letzte Bastion, die Judikative, sich von der Politik korrumpieren lässt. Wenn dieser Weg so von den VW-Gerichten fortgesetzt wird, haben wir verloren. Dann fallen alle Hüllen und der Diktatur steht nichts mehr im Weg.
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Zum Glück gibt es Rechtsanwalt Dr. Fuellmich: Hier klicken und ab Minute 3:30 hören.
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Das Interview (ab Minute 3:30) ist nicht nur sehr erhellend, es ist total spannend.
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Manfred Thöne meint weiter:
Es steht fest, dass der PCR-Test keine Infektion nachweisen kann. Ggf. können molekulare Situationen festgestellt werden, die alle möglichen Ursachen haben können aber nicht auf Sars.Cov 2 festgelegt sind. Herr Dr. Reiner Fuellmich, der auch Mitglied des Coronaausschusses ist, bereitet mit Kollegen eine gigantische Klage vor, die auch gegen Dr. Drosten, Herrn Dr. Wieler u.a. zum Gegenstand hat.
Genaugenommen basieren alle Entscheidungen des Lockdowns auf den PCR-Test.
IM KLARTEXT HEISST DAS, DASS ALLE MAßNAHMEN HINFÄLLIG SIND, DA KEINERLEI GÜLTIGEN NACHWEISE FÜR DIE PANDEMIE EXISTIEREN!!!
Somit haben wir das gleiche Ergebnis wie bei der Schweinegrippe. Prof. Drosten phantasiert und propagiert eine Coronapandemie, die im Ergebnis genauso ergebnisarm ist wie bei der Schweinegrippe. Unterstützt wird er dabei vom RKI und der WHO, die den PCR-Test unterstützten.
ES HANDELT SICH UM EINEN CORONAFEHLALARM!!!
Alle derzeitigen Aktionen, die wieder mittels PCR-Tests herbeigetestet werden sind schlicht „nicht das Papier wert“ auf dem sie festgehalten wurden.
Die Klage, die derzeit vorbereitet wird geht von der Schadenseite in die Milliarden/Billionen!
Der Lockdown, der von der Bundesregierung durchgeführt wurde, hat nur eine Basis, nämlich den PCR-Test des Herrn Drosten.
DIESE ARMSELIGKEIT ZEIGT AUF, WAS WIR FÜR EINE REGIERUNG HABEN. ES GIBT KEINE ANDEREN ENTSCHEIDUNGSGRUNDLAGEN!!!
GUTE NACHT DEUTSCHLAND!
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Die komplette Sendung „Anne Will“ vom 13.9.2020: Hier klicken
Gesamte Debatte: Hier klicken
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Gesamte Debatte: Hier klicken
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… war es nur noch eine Frage der Fraktionsdisziplin bei CDU/CSU und SPD, ob der Antrag abgelehnt wurde. Sie hielt. Das Ermächtigungsgesetz hat weiter Bestand. Sachliche Faktoren spielten keine Rolle, wie der folgende Ausschnitt aus dem Parlamentsprotokoll belegt:
[…]
Vizepräsidentin Claudia Roth:
Herr Kollege, erlauben Sie eine Zwischenfrage oder
-bemerkung des Kollegen Hollnagel, AfD?
(Zurufe vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Nein!)
Ja oder nein?
Erwin Rüddel (CDU/CSU):
Ich mach’s.
(Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wir sind zwei Stunden hinter der Zeit!)
Dr. Bruno Hollnagel (AfD):
Recht herzlichen Dank für das Wort. – Sie haben gerade, wenn ich Sie richtig verstanden habe, gesagt, dass durch den Lockdown ganz Schlimmes verhindert worden wäre. Dazu eine Frage: Ist Ihnen bekannt, dass am 23. März, als der Lockdown beschlossen worden ist, der R-Wert bereits unter 1 lag?
(Dr. Andrew Ullmann [FDP]: Aber nicht überall!)
Vizepräsidentin Claudia Roth: Herr Kollege.
Erwin Rüddel (CDU/CSU):
Die Pandemie ist so ziemlich gleichzeitig auf der Welt, gerade in Europa, ausgebrochen. In Deutschland ist die Lage deshalb besonders gut, weil wir frühzeitig konsequent gehandelt haben.
(Beifall bei der CDU/CSU, der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Die Einschränkungen, die wir der Bevölkerung zugemutet haben und zumuten, sind deutlich geringer bei wesentlich größerem Erfolg als in fast allen anderen Ländern, die das anders geregelt haben.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD)
Man muss einfach anerkennen, dass hier Politik und das ganze Gesundheitswesen sehr verantwortungsbewusst und gut reagiert haben. Ich möchte nicht wissen, wie die Zahlen in Deutschland aussehen würden, wenn wir Ihren Vorschlägen gefolgt wären.
[…]
Quelle: Hier klicken Seite 22173
Die Antwort von Herrn Rüddel ist m. E. eine entlarvende Unverschämtheit auf die konkrete Frage von Dr. Hollnagel. Eine Frage, die, wenn sie denn korrekt beantwortet worden wäre, erhebliche Zweifel an der Notwendigkeit des Lockdowns in der Debatte begründet hätte. Zweifel an der Richtigkeit der Maßnahmen sind allerdings nicht gewollt. Man will die Instrumente zur Gängelung der Bevölkerung aufrecht erhalten. Das Parlament enttarnt und disqualifiziert sich faktisch selber als „Schwatzbude“.
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Der Bundestag hat am Donnerstag, 17. September 2020, den Gesetzentwurf der FDP-Fraktion zur Weitergeltung von Rechtsverordnungen und Anordnungen aus der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesichts der Covid-19-Pandemie (Covid-19-Rechtsverordnungsweitergeltungsgesetz, 19/20042) abgelehnt. Die Koalitionsfraktionen und die AfD stimmten dagegen, die Linksfraktion und die Grünen enthielten sich.
Ebenfalls abgelehnt wurde ein Antrag der FDP mit dem Titel „Epidemische Lage von nationaler Tragweite beenden – Bevölkerung weiter schützen, Parlamentsrechte wahren“ (19/20046). Nur die AfD stimmte mit der FDP, während die Koalitionsfraktionen den Antrag ablehnten und die Linksfraktion und die Grünen sich enthielten. Mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD fand zudem ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zur Einrichtung eines unabhängigen Pandemierates (19/20565) keine Mehrheit. Die FDP und die Linksfraktion hatten mit den Grünen für den Antrag gestimmt. Zu beiden Anträgen hatte der Gesundheitsausschuss eine Beschlussempfehlung vorgelegt (19/22597). …
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Die Rede von Detlev Spangenberg (AfD) // Alle anderen Reden, sowie die Quelle des grün-kursiven Zitats und alle Dokumente: Hier klicken
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… Erstmals auf der Tagesordnung stehen zwei Anträge der AfD zum Thema. Ersterer trägt den Titel „Erneute Forderung der Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite und Sicherstellung der parlamentarischen Kontrolle“ (19/22551 neu). Der andere zielt auf die „Einberufung einer parlamentarisch bestätigten Epidemiekommission zur Erarbeitung klarer wissenschaftlich fundierter Kriterien bezüglich der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite und deren Aufhebung“ (19/22547). Beide Anträge wurden zur weiteren Beratung in den federführenden Gesundheitsausschuss überwiesen.
Die FDP-Fraktion wollte die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Bundestag aufheben, ohne dass zugleich die in der Folge erlassenen Rechtsverordnungen und Anordnungen außer Kraft treten. Zu den weiterhin erforderlichen Regelungen zähle etwa die Unterstützung von medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen, heißt es in einem Gesetzentwurf der Fraktion (19/20042). Die Regelungen seien außerhalb einer epidemischen Lage vom Parlament zu treffen. Für ein solches Gesetzgebungsverfahren müsse eine Übergangsregelung geschaffen werden, mit der die Rechtsverordnungen und Anordnungen bis zum 30. September 2020 in Kraft blieben.
Die Abgeordneten schlugen vor, den Passus im Gesetz, wonach die Rechtsverordnungen und Anordnungen mit Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ebenfalls außer Kraft treten, befristet bis zum 30. September zu streichen. Die Rechtsverordnungen und Anordnungen blieben bis dahin in Kraft, sofern sie nicht vom Bundesgesundheitsminister aufgehoben würden. Der Bundestag hatte am 25. März eine epidemische Lage von nationalem Ausmaß festgestellt. Der Bundestag hebt die Feststellung der epidemischen Lage wieder auf, wenn die Voraussetzungen dafür nicht mehr vorliegen.
Die FDP-Fraktion forderte, die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufzuheben. Die Voraussetzungen für diese Feststellung, die der Bundestag am 25. März 2020 getroffen hat, lägen nicht mehr vor, heißt es im Antrag der Fraktion (19/20046).
Laut Gesetz hebe der Bundestag die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen dafür nicht mehr vorlägen. Daraus ergebe sich die Pflicht des Parlaments, die Voraussetzungen der Feststellung regelmäßig zu überprüfen. Die Gefahr einer Destabilisierung des Gesundheitssystems bestehe nicht mehr. Statt einer dynamischen Entwicklung gebe es ein tendenziell abnehmendes Infektionsgeschehen. Die Infektionszahlen seien insgesamt drastisch zurückgegangen.
Die Grünen-Fraktion forderte die Gründung eines Pandemierates als wissenschaftliches Beratungsgremium während der Corona-Krise. Um wirksam und differenziert auf ein Wiederanstieg der Infektionszahlen reagieren zu können und die gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen der Pandemie gering zu halten, brauche es eine koordinierte interdisziplinäre Strategie, heißt es im Antrag der Fraktion (19/20565).
Ein unabhängiger Pandemierat könne die Versachlichung befördern und die Transparenz der Debatte rund um die getroffenen Maßnahmen stärken. Der Pandemierat könne durch eine interdisziplinäre Perspektive dabei helfen, differenzierte Präventionsstrategien zu entwickeln, so die Grünen. (pk/sas/17.09.2020)
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In den ca. 1.925 Kliniken in Deutschland gibt es derzeit 233 Patienten mit Covid-19! Wenn in jeder Klinik nur ein Covid-19 Patient läge, heißt das: In 1.687 Kliniken gibt es überhaupt keinen Covid-19 Patienten! Bei den wenigen Covid-Toten ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie auch an Covid-19 gestorben sind. Wir erinnern uns, jeder Tote, der mit dem PCR-Test als „Positiv“ erkannt wurde, wird in „THE HALL OF FRAME R K I“ als Covid-19 Toter gezählt.
Neben diesen abenteuerlichen Zahlen an dramatischem „Pandemieverlauf“ haben wir dann noch die wahnsinnigen Zahlen an „Neuinfizierten“, die durch die ungeheure Wucht an PCR-Testungen, ca. 1 Million pro Woche, herbeigetestet werden. Im Ergebnis wissen wir, dass diese angeblichen Neuinfizierten aus ca. 1-2 % „Falsch-Positiven“ und Personen, die inaktive Coronavirusteilchen in sich tragen, bestehen. Neue Erkrankungen sind nicht bekannt, werden nicht veröffentlicht und sind somit nicht vorhanden. Seit Mai 2020 wurden in den Proben der 130 Sentinelstationen keine Sars.Cov 2 Viren nachgewiesen.
… auf Antrag der FDP debattiert wurde.
Der Gesundheitsausschuss „Corona“ hat sich dazu ja schon ruhmvoll geäußert, dass die Regierungsmaßnahmen aufgrund der „KATASTROPHALEN LAGE“ fortzuführen sind und aufgrund von zusätzlichen Grippe- und anderen Erkältungskrankheiten weiter bestehen bleiben muss, bis …..ANS ENDE ALLER TAGE!!!!!
Das sind dann die hochwissenschaftlichen Daten, die dem Bundestag vorgelegt werden, um über den Abbruch bzw. die Fortsetzung der Epidemiologischen Notlage zu entscheiden. Ein Kasperletheater ist dagegen eine freundliche Abwechslung, bei dem die Kinder begeistert sind und Beifall klatschen.
Es kann und darf nicht sein, dass mit groben Täuschungsmannövern unser Land weiter im „CORONA-CHAOS“ verkümmert und Millionen an Menschen weiter in ihrer Existenz gefährdet, Kinder psychologisch misshandelt, und das Land wirtschaftlich ruiniert wird. Die Ausmaße an „Gelddruckerei“ sind der „Wahnsinn“ schlechthin! Diese Schuldenberge werden die Nachfolgegenerationen in einer Weise beschäftigen, deren Ausmaße wir noch nicht kennen, die ständig weiter anwachsen und keinerlei Nachhaltigkeit beinhalten.
Anstatt sich nun auf den Hosenboden zu setzen, alle sinnvollen Kräfte zu bündeln, konstruktiv zu handeln um die Situation zu bereinigen, wird genau das Gegenteil gemacht. Mit Angst-und Panikmache wird die Bevölkerung weiterhin traumatisiert und das Coronachaos mit billigen Täuschungsmannövern fortgeführt.
Wenn das das Konzept der Regierenden ist, ergibt sich die Frage nach dem warum? Es gibt derzeit so abstruse und abenteuerliche Gerüchte, die schlicht abzulehnen sind, da eine demokratisch gewählte Regierung sich nach ihrem Auftrag und der Verfassung zu richten hat.
Allerdings beweisen sie derzeit das genaue Gegenteil. Es ist zu vermuten, dass die Bundestagsabstimmung genau so verlaufen wird, wie der Gesundheitsausschuß das formuliert hat. Insofern wird die Epidemiologische Notlage weiter Bestand haben.
Die Zielführung der Regierenden, dass eine „Neue Normalität“ erst dann eintreten kann, wenn Impfstoffe und Medikamente zur Verfügung stehen, ist die Ausrede schlechthin. Wie nachgewiesen und durch alle RKI Statistiken bestätigt, ist die Coronapandemie mit einer mittelschweren Grippewelle vergleichbar und somit in ein jährlich wiederkehrendes Ereignis einzuordnen. Auch die Äußerungen, dass die epidemiologische Notlage aufrecht zu erhalten ist, weil weitere Grippe-und Erkältungswellen im Anmarsch sind, hat den „Geruch“ der Manipulation! Einmal treten diese Ereignisse auch jährlich wieder auf und zum anderen können solche zukünftigen Ereignisse, nicht als Vorwand zum Aufrechterhalten der Notlage herhalten.
Die ganzen Vorgänge zeigen auf, dass wir es mit surrealen Verschwörungstheorien zu tun haben! Allerdings stammen diese nicht von den Covidioten, sondern von den Politidioten!
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In den ca. 1.925 Kliniken in Deutschland gibt es derzeit 233 Patienten mit Covid-19! Wenn in jeder Klinik nur ein Covid-19 Patient läge, heißt das: In 1.687 Kliniken gibt es überhaupt keinen Covid-19 Patienten! Bei den wenigen Covid-Toten ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie auch an Covid-19 gestorben sind. Wir erinnern uns, jeder Tote, der mit dem PCR-Test als „Positiv“ erkannt wurde, wird in „THE HALL OF FRAME R K I“ als Covid-19 Toter gezählt.
Neben diesen abenteuerlichen Zahlen an dramatischem „Pandemieverlauf“ haben wir dann noch die wahnsinnigen Zahlen an „Neuinfizierten“, die durch die ungeheure Wucht an PCR-Testungen, ca. 1 Million pro Woche, herbeigetestet werden. Im Ergebnis wissen wir, dass diese angeblichen Neuinfizierten aus ca. 1-2 % „Falsch-Positiven“ und Personen, die inaktive Coronavirusteilchen in sich tragen, bestehen. Neue Erkrankungen sind nicht bekannt, werden nicht veröffentlicht und sind somit nicht vorhanden. Seit Mai 2020 wurden in den Proben der 130 Sentinelstationen keine Sars.Cov 2 Viren nachgewiesen.
DAS SIND NUN DIE GRUNDLAGEN, AN DENEN DIE EPIDEMIOLOGISCHE NOTLAGE …
… auf Antrag der FDP erneut geprüft werden soll. Der Gesundheitsausschuss „Corona“ hat sich dazu ja schon ruhmvoll geäußert, dass die Regierungsmaßnahmen aufgrund der „KATASTROPHALEN LAGE“ fortzuführen sind und aufgrund von zusätzlichen Grippe- und anderen Erkältungskrankheiten weiter bestehen bleiben muss, bis …..ANS ENDE ALLER TAGE!!!!!
Das sind dann die hochwissenschaftlichen Daten, die dem Bundestag vorgelegt werden, um über den Abbruch bzw. die Fortsetzung der Epidemiologischen Notlage zu entscheiden. Ein Kasperletheater ist dagegen eine freundliche Abwechslung, bei dem die Kinder begeistert sind und Beifall klatschen.
DAS THEATER, WELCHES HIER DEM WAHLVOLK PRÄSENTIERT WIRD, ERINNERT AN DAS MÄRCHEN „VOM SCHWARZEN MANN!!!
Es kann und darf nicht sein, dass mit groben Täuschungsmannövern unser Land weiter im „CORONA-CHAOS“ verkümmert und Millionen an Menschen weiter in ihrer Existenz gefährdet, Kinder psychologisch misshandelt, und das Land wirtschaftlich ruiniert wird. Die Ausmaße an „Gelddruckerei“ sind der „Wahnsinn“ schlechthin! Diese Schuldenberge werden die Nachfolgegenerationen in einer Weise beschäftigen, deren Ausmaße wir noch nicht kennen, die ständig weiter anwachsen und keinerlei Nachhaltigkeit beinhalten.
Anstatt sich nun auf den Hosenboden zu setzen, alle sinnvollen Kräfte zu bündeln, konstruktiv zu handeln um die Situation zu bereinigen, wird genau das Gegenteil gemacht. Mit Angst-und Panikmache wird die Bevölkerung weiterhin traumatisiert und das Coronachaos mit billigen Täuschungsmannövern fortgeführt.
DA KANN ES KEINE ERHOLUNG GEBEN; ES GEHT UNAUFHALTSAM WEITER ABWÄRTS!!!
Wenn das das Konzept der Regierenden ist, ergibt sich die Frage nach dem warum? Es gibt derzeit so abstruse und abenteuerliche Gerüchte, die schlicht abzulehnen sind, da eine demokratisch gewählte Regierung sich nach ihrem Auftrag und der Verfassung zu richten hat.
NIRGENDWO STEHT GESCHRIEBEN, DASS DAS VOLK ZU ENTRECHTEN UND ZU RUINIEREN IST!!!
Allerdings beweisen sie derzeit das genaue Gegenteil. Es ist zu vermuten, dass die Bundestagsabstimmung genau so verlaufen wird, wie der Gesundheitsausschuß das formuliert hat. Insofern wird die Epidemiologische Notlage weiter Bestand haben.
Die Zielführung der Regierenden, dass eine „Neue Normalität“ erst dann eintreten kann, wenn Impfstoffe und Medikamente zur Verfügung stehen, ist die Ausrede schlechthin. Wie nachgewiesen und durch alle RKI Statistiken bestätigt, ist die Coronapandemie mit einer mittelschweren Grippewelle vergleichbar und somit in ein jährlich wiederkehrendes Ereignis einzuordnen. Auch die Äußerungen, dass die epidemiologische Notlage aufrecht zu erhalten ist, weil weitere Grippe-und Erkältungswellen im Anmarsch sind, hat den „Geruch“ der Manipulation! Einmal treten diese Ereignisse auch jährlich wieder auf und zum anderen können solche zukünftigen Ereignisse, nicht als Vorwand zum Aufrechterhalten der Notlage herhalten.
SIE SIND UNVERANTWORTLICH, DESTRUKTIV UND MENSCHENVERACHTEND
Die ganzen Vorgänge zeigen auf, dass wir es mit surrealen Verschwörungstheorien zu tun haben! Allerdings stammen diese nicht von den Covidioten, sondern von den Politidioten!
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… widmet am 13.9.2020 einen „Hintergrund“ der Maske.
Bemerkenswert ist, dass ein Stück Stoff vor Infektionen durch Viren schützen soll. Bei Rhinoviren funktioniert es schon mal nicht; die Zahlen steigen aktuell. Mal schauen, wie es bei den Influenzaviren im Herbst/Winter sein wird. Corona ist aktuell praktisch nur ein Thema in den Medien. Die im Verhältnis zu Einwohnerzahl Deutschland wenigen Infizierten (o,0024%) sind zu über 90% falsch-positiv und ohne Symptome. Sie sind faktisch nicht krank.
Für mich ist klar, dass ein Stück Stoff, ein feuchter Lappen überhaupt nicht schützen kann. Da kann soviel gegenteil propagiert werden, wie es will: Das ist alles Unfug. Unfug im Sinn der Disziplinierung – siehe oben.
Wohlfeil um den Bürger zu gängeln und auf die weiteren Schritte Richtung DDR 2.0 vorzubereiten.

[…] „Wer die Maske trägt, hat zumindest schon eingesehen, dass es eine Krise gibt. Das ist ja unter vielen gar nicht so konsensuell bestärkt. Aber es ist gewissermaßen auch ein Symbol für Anpassung. Es ist ein Symbol für richtiges Verhalten. Und wer protestieren will, wird keine Maske tragen, und wird eine Form von Kontext produzieren, mit dem das Masketragen mit Peinlichkeit in Verbindung gebracht wird. Das kommt ja tatsächlich vor. Also, tatsächlich ein politisierbares Symbol“, sagt der Soziologe Armin Nassehi. […]
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Den kompletten Hintergrund zur Maske des Dlf vom 13.9.2020 hören:
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Quelle: Hier klicken
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… als Ehrentitel benutzte und „Unangepasste“ lobte! Es waren freilich die Zeiten, in denen politische Selbstverständlichkeiten noch von jenen geprägt wurden, die man heute als „bürgerlich“ oder „konservativ“ verachtet. Die Querdenker und Unangepassten waren nämlich links oder – später – grün, und dem Querdenken oder Unangepasstsein wurde so etwas wie „machtkritische Lust auf Wahrheit“ zugeschrieben.
Jetzt aber beherrschen Grüne und Linke den öffentlichen, kulturellen und akademischen Diskurs. Erst beim Reden im Privatbereich endet ihre Macht. Was von dort an Querdenken und Unangepasstheit aufsteigt und sich immer wieder auch in Demonstrationen äußert, nennen sie Populismus. Den verachten und bekämpfen sie – etwa so, wie einst meine Elterngeneration die „Langhaarigen und Linken“. Die Zeiten haben sich zwar geändert, und mit ihnen die Vorgaben für längsschnittige Folgsamkeit. Doch die Techniken der Machtsicherung blieben die gleichen. Aus formalpragmatischen Gründen der Wirklichkeitskonstruktion kann das auch gar nicht anders sein. Und so gilt auch unter neuen Machtverhältnissen: Das Imperium schlägt zurück.
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… in den letzten Wochen einmal den bundesweiten Lockdown kritisiert, auf die irreparablen Schäden hingewiesen, die dieser verursacht hat oder ganz allgemein am strikten Corona-Schutzkonzept Ihrer Exekutive gezweifelt? Dann gehören Sie mit großer Wahrscheinlichkeit zu den Covidioten. Aber was genau ist das eigentlich, ein Covidiot?
Seit einigen Wochen ist dieses Wort zum Verunglimpfungsbegriff schlechthin mutiert, um jeden, der sich kritisch zu der Corona-Politik seiner Regierung äußert, pauschal in die Ecke der Spinner und Verschwörer zu verbannen.
Dankbar verwendet von allen, die damit ihr infantil-antagonistisches Weltbild in „gut und böse“, „richtig und falsch“ und „obrigkeitshörig oder subversiv“ einteilen. Denn: Das Weltbild der meisten Menschen ist dual; alles andere wäre zu komplex und zu anstrengend.
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