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… beginnt heute das 50. Weltwirtschaftsforum. Im Mittelpunkt des viertägigen Treffens mit rund 3.000 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Organisationen stehen der Kampf gegen den Klimawandel sowie die Krisen im Nahen Osten und in Libyen.
Die Auftaktrede hält US-Präsident Trump. Er wird in Davos unter anderem Iraks Staatschef Salih sowie den Präsidenten der kurdischen Autonomiegebiete, Barsani, treffen. Das Verhältnis zwischen dem Irak und den USA war Anfang Januar erschüttert worden, als die US-Armee in Bagdad Irans obersten General Soleimani getötet hatte. Das irakische Parlament forderte die Regierung daraufhin auf, die derzeit rund 5.000 dort stationierten US-Soldaten des Landes zu verweisen.
Zudem will sich Trump mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen treffen, um über den Handelskonflikt zwischen der Europäischen Union und den USA zu sprechen. Zuletzt drohte Trump mit Strafzöllen auf Autoimporte aus der EU.
Greta Thunberg kommt
Da der Klimaschutz im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht, kommt auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wieder nach Davos. Die 17-Jährige nimmt an Debatten und einer Diskussionsrunde vor der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums teil. Ob sie auch offiziell eine Rede halten wird, ist nicht bekannt.
Aus Deutschland nehmen unter anderen Bundeskanzlerin Merkel sowie mehrere Kabinettsmitglieder wie Bundesumweltministerin Schulze und Entwicklungsminister Müller teil. Merkel wird am Donnerstag in Davos erwartet. Die SPD-Politikerin Schulze sagte im Vorfeld des Forums den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, auf dem Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft seien alle gefragt. Die Finanzwirtschaft müsse in ihrem eigenen Interesse ein wichtiger Verbündeter für den Klimaschutz werden.
Motto: „Für eine solidarische und nachhaltige Welt“
Die Tagung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stakeholder für eine solidarische und nachhaltige Welt“ – auf Deutsch etwa „Interessenvertreter für eine…“. Die Zusammenkunft wird regelmäßig von Protesten begleitet. Aus ganz Europa haben sich auch diesmal Klimaaktivisten auf den Weg nach Davos gemacht. Bei der gestrigen Auftaktkundgebung der Protestbewegung in der Graubündner Gemeinde Landquart hieß es, die Führungsriege, die sich alljährlich in Davos versammele, solle endlich Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen und wirksame Vorkehrungen beschließen, um die Umweltzerstörung und die Erderwärmung zu stoppen.
Davos habe das Zeug dazu, den Klimawandel zu verlangsamen, aber den Teilnehmern fehle es an Mut und Willen. Seit dem Besuch von Thunberg in Davos vor einem Jahr habe sich praktisch nichts getan. Wertvolle Zeit sei verschenkt worden.
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Einführung Davos 1:
Einführung Davos 2:
Die praktisch-faktische Gleichsetzung von Donald Trump und Greta ist schon bemerkenswert:
Interview mit Christian Lindner(FDP):
Quelle der Berichte/des Interviews:DLF 21.1.2020, Informationen am Morgen.
Die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages haben am 31.1.2019 eine Dokumentation zur Sicherstellung der Stromversorgung bei Dunkelflauten herausgegeben: Hier klicken.
Unter Punkt 2.3. heißt es dort:
Wie in den vorangehenden Ausführungen anklingt, werden zur Überbrückung künftiger Stromengpässe infolge von Dunkelflauten verschiedene Lösungsansätze diskutiert, hierunter der Einsatz von
flexibel nutzbaren konventionellen Kraftwerkskapazitäten (insbesondere von Gaskraftwerken),
Maßnahmen des Last- bzw. Demand Side Managements, Stromspeichern (insbesondere von längerfristig nutzbaren Speichern wie großen Pumpspeicheranlagen sowie Speichern auf der Grundlage von
Power-to-Gas-Technologien),
Stromimporten im Rahmen des europäischen Stromverbundes.
Im vergangenen Jahr wurde in der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ nachgewiesen, dass all´ diese Rezepte – Gaskraftwerkbackup ausgenommen – nicht ausreichen. Der Strombedarf ist viel zu hoch und wird ob der vorgesehenen Sektorenkopplung noch erheblich ansteigen. Neben dem massiven Ausbau vor allem von Windkraftwerken (Abbildung 1 unten) wäre ein zusätzlicher Ausbau von Gas-Backupkraftwerken (Knappe Vervierfachung des bereits vorhandenen Gaskraftwerkparks) notwendig. Das kostet Unmengen Geld, das wird der Bürger nicht mitmachen, wenn er den Wahnsinn erkennt, der dahinter steckt: Eien CO2-Minderung in Deutschland, die in anderen Ländern (z. B. Indien, China, aufstrebende afrikanische Staaten) ruck-zuck nicht nur ausgeglichen, sondern mit Mehrausstoß CO2 konterkariert wird. Was nicht sonderlich dramatisch ist, denn die Wirkung von menschengemachtem CO2 auf die Klimaentwicklung wird maßlos überschätzt. Meine Meinung.
Damit die 11 TWh Strom zumindest im Durchschnitt durch Windkraftanlagen erzeugt werden, sind 1.674 Anlagen à 3 MW Nennleistung nötig.
Die Rechnung:
Eine Windkraftanlage (WKA) reicht im Durchschnitt aus, um tatsächlich ein Viertel der Nennleistung an Strom zu erzeugen. Eine 3 MW WKA erzeugt 3.000.000 Watt (W) x 8760 Jahresstunden = 26.280.000.000 Wattstunden (Wh) / 4 = 6.570.000.000 Wh = 6,57 GWh . Man braucht 11.000.000.000.000 Wh / 6.570.000.000 Wh = 1. 674 WKA. Sogar etwas mehr als die oben angegebenen 1.666 WKA. Was den Kohl aber nicht fett macht. Wichtiger ist, dass zu diesen 1.674 WKA theoretischem Ersatz für den Stromwegfall Philippsburg 2, bis Januar 2022 noch mal 5.175 WKA hinzugebaut werden müssten. Macht zusammen 6.749 WKA nur zum Ersatz des wegfallenden Stroms aus Kernenergie von 1/2020 bis 12/2021. Was insgesamt 45 TWh wären. Von gut 71 TWh Strom, der 2019 aus Kernenergie erzeugt wurden.
Schauen Sie sich bitte an, was es bedeutet, eine Windkraftanlage mit 3 MW Nennleistung aufzubauen: Hier klicken. Das mal 6.749. Haben Sie noch Fragen?
Auf der Achse des Guten können und sollen nur die Fakten in Sachen Strom und deren mögliche Auswirkungen dargelegt werden. Hier, auf meinem Blog MEDIAGNOSE kann ich gleichwohl mögliche politische Alternativen zur Energiepolitik des Mainstreams vorstellen. Das ist deshalb sehr wichtig, weil die Ideen, die Konzepte der größten und praktisch einzigen Oppositionspartei,der AfD, konsequent verschwiegen werden (Siehe Programm ganz unten). Darum werde ich im Anschluss der Ergänzungen Abbildungen & Mehr zum jeweiligen Artikel der Kolumne auf achgut.com immer etwas Alternatives bringen. Es ist heute dies hier:
Bitte empfehlen Sie den aktuellen Artikel und den Artikel vom 14.1.2020 „Ihren“ Bundes- und Landtagsabgeordneten. Die E-Mailadressen der Bundestagsabgeordneten:
Am Ende des Tages soll niemand, auch kein heute verantwortlicher Politiker sagen können: „Ja, wenn ich das gewusst hätte, dann …“ Denn dann ist das Kind im Brunnen, sprich Deutschland am Ende …
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Es steht Ihnen auch jederzeit frei, eine Petition an den Deutschen Bundestag zu schicken:
Der Bundestag möge beschließen, den Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohleverstromung solange auszusetzen, bis genügend Stromerzeugung nachhaltig und sicher als Ersatz zur Verfügung steht, um den heutigen Industriestandort Deutschland zu erhalten .
ist mit den aktuell geplanten und beschlossenen Abschalt- und Ausstiegsszenarien aus Kernenergie und Kohleverstromung eine nachhaltige und sichere Stromversorgung nicht gewährleistet. So kann der Industriestandort Deutschland nicht erhalten werden. Deshalb ist ein Aussetzen der Ausstiegs- und Abschaltpläne unbedingt notwendig.
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Die Aussagen der AfD in ihrem Grundsatzprogramm zu Klima- und Energiepolitik:Hier klicken, Seite 154 bis 165
… alevitischen Bürgermeisterkandidaten, Ozan Ibiyas, der CSU für einen Ort (Neufahrn/Freising), der lt. Interviewerin prozentual mehr Bürger mit Migrationshintergrund hat, als Berlin Kreuzberg, also 50 bis 60%:
Es steht außer Zweifel, dass der Mann bestens integriert und kultiviert ist. Er beherrscht die deutsche Sprache perfekt.
Bleibt die Frage, warum er nicht einfach vom muslimischen Glauben, unter sunnitischen Moslems ist der alevitische Glaube überhaupt nicht muslimisch, zum Christentum konvertiert? Glaubt er wirklich, dass er dann das Paradies verliert. Nein, er verliert eher sein Leben, weil jeder, der dem Islam abtrünnig ist, des Todes ist. Wenn dies bei Aleviten nicht so sein sollte: Warum konvertiert er nicht? Er ist schließlich auch Mitglied in einer christlichen Partei. Oder ist das alles ohnehin nur „Spaß“?
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… als mich Hasnain Kazim einmal im Rahmen einer Diskussion auf Facebook für die Verwendung des Begriffes „Passdeutsche“ kritisierte. Der Autor und Filmemacher Mario Sixtus ereiferte sich daraufhin und unterstellte mir auf Twitter, dass ich wohl noch lieber von „Volksschädling“ gesprochen hätte. Diese Art von Klientel, die sonst so auf Differenzierung in der Debatte pocht, zeigte sich in Bezug auf dieses Thema plötzlich erstaunlich differenzierungs-unwillig. Wer zwischen Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund – egal aus welchen Gründen – unterscheidet, ist ein Rassist. So weit, so gewöhnlich.
Wahrscheinlich ist aber auch, dass ich von meinen Freunden mit Migrationshintergrund öfter als Deutsche spreche als sie selbst. Dass ich nicht sie oder viele andere Deutsche mit ausländischen Wurzeln mit dem Begriff meine, muss deshalb eigentlich nicht extra erwähnt werden. Dass man jemanden dafür kritisiert, dass er die Bezeichnung „Passdeutscher“ überhaupt verwendet, ist nichts weiter als ein weiterer kläglicher Versuch, eine dringend notwendige Debatte über Integrations- und Einbürgerungsanforderungen in Deutschland mittels des Rassismus-Vorwurfs im Keim zu ersticken.
[…]
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Frau Schunke geht davon aus, dass es so etwas wie eine Debatte über Integrations- und Einbürgerungsanforderungen in Deutschland geben könnte. Da bin ich wenig optimistisch. Diese Debatte ist nicht gewünscht. Sie wird nicht kommen. Deutschland und die eingeborenen Deutschen werden im Schmelztiegel der Passdeutschen und sonstigen Menschen, die hier leben, eingeschmolzen. Deutschland wird immer mehr nur noch Ort für Menschen aus aller Herren Länder werden. Die Deutschen selber werden keine wesentliche Rolle mehr spielen. Vor allem dann nicht, wenn sie nicht mehr genügend Geld heranschaffen (können), um die „Gäste“ zu versorgen.
Lesen Sie unbedingt auch diesen Artikel über das „Deutsch sein„:Hier klicken
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… einen der höchsten Militärs des Iran, und dessen terroristische Helfershelfer in Bagdad getötet hatten, wurde da und dort bereits der dritte Weltkrieg ausgerufen. Insbesondere in Amerika, wo die meisten Medien inzwischen etwa so objektiv berichten wie seinerzeit die Pressesprecher des Vatikans über Martin Luther, herrschte eine interessante Mischung aus Kriegslust und Apokalypse.
Aber auch die europäischen Journalisten warnten sehr: Ausrufezeichen, düstere Adjektive, schwerwiegende Fragezeichen zerfurchten ihre Texte wie die Sorgenfalten ihr Gesicht. Es war die Stunde der Kriegsexperten angebrochen, wo Leute über Krieg redeten, die schon die Rekrutenschule als unnötiges Massaker empfunden hatten. Angst und Genugtuung zugleich: Hatte Donald Trump, der ungeliebte Präsident der USA, nicht endlich den entscheidenden Fehler gemacht, der all die Prophezeiungen erfüllen würde, wonach dieser grobe Mensch am Ende die Welt in den Ruin führt?
Wenige Tage später schlug der Iran zurück, ein paar alte Raketen machten Wind im Irak, wenig wurde zerstört, kein Mensch kam um, weder ein Amerikaner noch ein Iraker, sofern die Informationen stimmen, die wir erhalten haben. Der dritte Weltkrieg fand nicht statt. Die Iraner schreckten vor der Eskalation zurück, die sie noch kurz zuvor pathetisch angedroht hatten. Warum? Weil sie Angst hatten.
Selten kommentiere ich Artikel. Jetzt war es wieder mal soweit:
Dass ich das Z des Vornamens Zara in den Nachnamen Riffler verschoben habe, sehe man mir nach. Die junge Dame heißt Zara Riffler und hat einen Text verfasst, der mit Fug und Recht als Meilenstein des Journalismus bezeichnet werden kann:
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[…] Die gefühlte Bedrohung in Kombination mit der übertriebenen Political Correctness lässt die Moral in universitären linken Kreisen zu einer Hypermoral wuchern. Es wird moralisch entschieden, was „richtig“ sei. Eine solche moralisch „richtige“ Meinung wird absolut gesetzt, abweichende Meinungen hingegen als obsolet ausgesondert. Diese Hypermoral hat die Oberhand gewonnen und lässt kaum einen Diskurs zu, da andere politische Auffassungen unmittelbar verurteilt werden – denn diese entsprechen nicht den eigenen moralischen Prinzipien, daher gefährden sie den Kampf gegen die gefürchteten -ismen. Die Hypermoral ersetzt das Bewusstsein von der Relevanz der Meinungsfreiheit und blockiert jede Toleranz. Linke Gruppierungen haben sich an den Universitäten die Definitions- und Entscheidungsgewalt darüber erobert, welche Personen die Universität betreten, welche innerhalb der Räumlichkeiten reden dürfen und welche Inhalte noch erlaubt sind. Da sich die Hypermoral durch das Ausbleiben eines Diskurses mit Andersdenkenden verfestigt, wird der offene Diskurs unmöglich. Damit sind die Universitäten in eine politisch linke Wohlfühlzone geraten und im eigenen moralisierenden Wortgeklingel gefangen. Realität stört.
[…]
Verurteilen und Ausgrenzen
Die Regenbogenkultur setzt ihre Ideologie durch und fühlt sich durch ihre Erfolge legitimiert. Die produzierte eigene Wohlfühlzone ist im Zweifel links und antikapitalistisch.
Ein Beispiel: Die Fridays for Future-Bewegung in Frankfurt sieht den Kapitalismus als den einzigen Grund für die Klimakrise und will das System ändern (Flyer von Fridays for Future, 20.09.2019, vom AStA der Universität Frankfurt und von Stunden auf Facebook verbreitet):
„Unsere Kritik muss dabei in der Lage sein, den Kapitalismus als das zu erfassen, was er ist: Als System gesellschaftlicher Herrschaft, gestützt durch ökonomische Macht, nationalstaatliche Konkurrenzverhältnisse, systemerhaltende Ideologie und gesellschaftliche Verblendung. (…) Die Klimakrise ist ein materieller Beweis dafür, dass der Kapitalismus das Leben auf dieser Erde zerstört. Um die Klimakrise zu überwinden müssen wir ihre Grundlage – Wachstumszwang, Konkurrenz, Ausbeutung von Mensch und Natur, schlichtweg den Kapitalismus – überwinden“
Nicht um Klima- oder Umweltschutz geht es, sondern um einen „sozialen“ Kampf gegen Kapitalismus und Marktwirtschaft. Sachliche Debatte wird von dieser Ideologie überschattet und abgelehnt. Rotgrüne Studenten wollen ihre abweichenden Kommilitonen von vornherein verurteilen, ablehnen, ausschließen und denunzieren.
[…]
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Lesen und weiterleiten, weiterleiten, weiterleiten …
Wer aus Kohle- und Atomstrom aussteigt, muss rechtzeitig die Alternativen stärken, der muss Wind- und Sonnenenergie massiv und womöglich radikal ausbauen – übrigens auch in Süddeutschland. Quelle: Hier klicken
Wenn kaum Wind, wenn keine Sonne, dann kein Strom:
Ich habe die realen Werte 2019 der Wind- und Sonnenstromerzeugung theoretisch verzwei- bzw. verfünfacht. Bei einer Verdoppelung hätte die Stromerzeugung durch Erneuerbare Energieträger an 76, an nur 76 Tagen zumindest im Durchschnitt gereicht. Bei einer Verfünfachung installierter Leistung Wind- und Sonnenkraft wären es 335 Tage gewesen. Praktisch einen Monat lang aber, 30 Tage hätte es aber auch nicht gereicht. Für diese 30 Tage wäre ein kompletter Gaskraftwerk -Backup – Park nötig, um Deutschland mit Strom zu versorgen. Gut die 3-fache installierte Leistung Gas wie heute: Hier klicken.
Dass noch einige Dörfer der Auskohlung von Garzweiler 2 zum Opfer fallen werden, ist ein Kollateralschaden. Hauptsache der ´Hambi` ist gerettet.
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Der Fahrplan ´Kohleaustieg`
Quelle: Aachener Nachrichten, 17.1.2020, Seite 1
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Da können unsere Umweltterroristen als Läuse im Pelz des Rechtsstaatsweiter ihre gesellschaftlichen Neuformen auf den Bäumen leben, deren Hauptkonsequenz wahrscheinlich die komplette Vermüllung des Waldstücks sein wird.
Und die Waldbesetzer? Denken nicht an einen Abzug.
[…] Im Wald ist es mittags noch ruhig, in der Nacht zum Donnerstag habe man bis 3 Uhr zusammengesessen, sagt jemand. Entsprechend spät verlassen die Leute ihre Schlafsäcke. Partystimmung ist, wie vielleicht in der Nacht zuvor, nirgendwo auszumachen, als sich die Nachricht von der Waldrettung langsam herumspricht.
Eine junge Frau, die „Mensch“ genannt werden will, sieht keinen Grund, jetzt den Wald zu verlassen. „Der Widerstand geht weiter.“ Ohnehin sei der Slogan „Hambi bleibt“ verkürzt gewesen. „Es geht doch hier um mehr: wie wir grundsätzlich in der Gesellschaft leben wollen“, sagt der „Mensch“. Die Umstehenden murmeln zustimmend. Die Nachricht vom Wald-Erhalt jedenfalls ändere – nichts. „Wir bleiben hier.“
Das die Inbetriebnahme von Datteln 4 die neue Großkampfgelegenheit unserer Ende-Gelände-Kriminellen sein wird, ist klar.
Mir bleibt nur übrig zu sagen, dass jede Abschaltung eines sicheren Stromerzeugers dem Industrieland Deutschland schadet und die Strom-Versorgungssicherheit verringert wird.
Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.
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Mehr zum Thema: Am Dienstag ab 10:00 Uhr auf der Achse des Guten in meiner Kolumne „Woher kommt der Strom?“