Wissenschaftler, die von Leibwächtern vor Islamisten …
… geschützt werden müssen – besser lässt sich nicht demonstrieren, dass Islamkritik in Deutschland lebensgefährlich ist und sich rechtsfreie, islamistische Räume gebildet haben, die auch noch vom Staat verteidigt werden – und von Youtube.
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„Bravo, YouTube! Islamisten wollen mich umbringen, um mich zum Schweigen zu bringen, und YouTube erfüllt Ihnen den Wunsch! Mein YouTube-Kanal Hamed.TV wurde heute von YouTube gelöscht, ohne Vorwarnung. In diesem Kanal richte ich mich hauptsächlich an Muslime in der arabischen Welt. Ich diskutiere darin mit gläubigen Muslimen, mit säkularen Stimmen und mit Atheisten über die Probleme der islamischen Welt. In diesem Kanal veröffentlichte ich letztes Jahr ein Appell an junge Muslime, und warnte sie darin vor der terroristischen Propaganda des IS. Mein Kanal hat über 120.000 Abonnenten und über 25 Millionen Klicks. Aber das interessiert YouTube nicht. Das soziale Netzwerk lässt sämtliche islamistische Kanäle laufen, die für Hass und Gewalt aufrufen, bringt aber ständig kritische Stimmen zum Schweigen und unterstützt somit den medialen Dschihad, den die Islamisten weltweit betreiben! Wo soll das hinführen? Wollen wir das einfach hinnehmen? An alle meine Freunde,
BITTE, teilt diesen Kommentar [auf facebook] so oft, bis YouTube davon erfährt, und zeigt YouTube, dass wir die Meinungsfreiheit ernst nehmen!“
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Troja schreibt folgenden Kommentar zum Artikel oben:
Sie können sich von der [von Susanne Schroeter initiierten]Veranstaltung in Frankfurt selbst ein Bild machen. Nachfolgend drei Dateien der Veranstaltung. H. Abdel Samads Vortrag ist in Datei II, ungefähr ab 1.08 h – incl. Vorstellung des Herrn Abdel Samad.
„Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten! ….. Was sind das für Zeiten, wo Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!“ …. (aus : An die Nachgeborenen, B. Brecht)
Klima retten: Kein Problem – Bis dann-und-dann, das-und-das.
Feddich!
Leicht gesagt. Jetzt tun sich die Tücken der Machbarkeit auf. Die ersten Rückzugsräume werden gebaut. Wenn´ s nicht funktioniert, kann man sagen, dass man es ja schon früh gesagt habe, dass das so nicht funktionieren kann.
Ernorme Probleme gibt es bereits beim 65%Ziel Erneuerbare Energieträger. Wie soll es dann erst mit den 100% werden. Bemerkenswert ist, dass wie schon beim Greenpeace-Modell mit Verdoppelungen oder gar mit Verdreifachungen der installierten Leistung von Wind- und Sonnenkraft ´gearbeitet` wird. Problem: Für Windkraftanlagen gibt es nicht genügend Flächen. Deshalb will man jetzt ´ran an die Häuser` und ´rein in den Wald`.
Deutschland braucht mehr Ökostrom:
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So steht es im Koalitionsvertrag, und so ist es Konsens in der Wissenschaft: Bis 2030 sollte der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung auf mindestens 65 Prozent gesteigert werden. Sonst ist die im Weltklimavertrag von Paris geforderte Dekarbonisierung hierzulande schon gar nicht zu schaffen.
Doch wo sollen die grünen Kilowattstunden herkommen? Im vergangenen Jahr lag der Ökostrom-Anteil erst bei 38 Prozent. Ginge es im bisherigen Tempo weiter, wären Ende des kommenden Jahrzehnts erst 54 Prozent erreicht. Um die politische Planvorgabe zu erfüllen, sind also erhebliche Extra-Anstrengungen erforderlich.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat jetzt in Szenarien vorgerechnet, wie sich das Ziel erreichen lässt. Der Verband spricht für die gesamte Breite der Energiewirtschaft, vom Netz- und Speicherbetreiber über die fossile Kraftwerkswirtschaft bis hin zu den erneuerbaren Energien.
Ergebnis seiner Szenario-Rechnungen: Die Kapazität erneuerbarer Energien muss sich bis 2030 von heute 120 Gigawatt auf 220 bis 237 Gigawatt nahezu verdoppeln. Überraschendes Neben-Ergebnis: Von der Windkraft an Land, dem bislang wichtigsten Zugpferd der Energiewende, erwartet die Branche auf einmal keine Wunder mehr.
Vergrößern: Hier klicken. Quelle ist der WELTplus-Artikel, der oben aufgerufen werden kann.
So hat der BDEW in einem ersten Szenario den Schwerpunkt „auf besonders kostengünstige Technologien“ gelegt. Danach würde die Windkraft an Land zwar jedes Jahr noch um rund 2000 Megawatt zulegen. Doch dieses Wachstum bleibt weit hinter den Raten der vergangenen Jahre zurück, in denen meist mehr als 3000 oder sogar 4000 Megawatt jährlich hinzugebaut worden waren. Eine Fortschreibung dieser Menge wird auch von der Windkraftindustrie gefordert.
Neuer Wachstumsträger könnte laut BDEW stattdessen die Solarstrom-Produktion werden: Nach BDEW-Berechnungen könnte sich die installierte Fotovoltaik-Leistung von heute 45 Gigawatt bis 2030 verzweieinhalbfachen.
Während bisherige Wachstumsraten noch den Schluss nahelegten, dass Solar und Wind im Jahre 2030 jeweils gleichstark installiert sind, gehen die neuen Zahlen nun davon aus, dass die installierte Leistung von Fotovoltaik mit 111 Gigawatt deutlich über den 77 Gigawatt der landgestützten Windkraft liegen wird. Die Lücke zum 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung wird nach diesem Szenario nur zu einem Drittel durch Wind onshore, jedoch zu zwei Dritteln durch Solarstrom gefüllt.
Noch deutlicher wird der relative Bedeutungsverlust der landgestützten Windkraft im zweiten BDEW-Szenario. Das basiert auf der Beobachtung, dass neue Windkraft-Projekte immer häufiger an Genehmigungshürden, Klagen und landesgesetzlichen Flächenbeschränkungen scheitern. Bestätigt sich dieser Trend, rechnet der BDEW nur noch mit einem geringen jährlichen Zubau von knapp 1200 Megawatt Windkraft an Land. Erreichbar ist das 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung dann nur noch, wenn sich die Solarstrom-Kapazitäten auf 136 Gigawatt verdreifachen und Meeres-Windparks ebenfalls stärker ausgebaut werden.
Der Windkraftausbau wäre am Ende
Um zu belegen, dass dieses Szenario nicht unrealistisch ist, verweist der BDEW auf eine Studie des Umweltbundesamtes vom März dieses Jahres. Die Behörde hatte errechnet, welche Folgen es für den Windkraft-Ausbau hat, wenn sich in den Bundesländern ein Mindestabstand zur Wohnbebauung von einem Kilometer durchsetzen würde. Ergebnis: Die zur Verfügung stehende Fläche würde um 20 bis 50 Prozent schrumpfen.
Der Ersatz alter Kleinanlagen durch moderne, höhere Windräder, das sogenannte Repowering, wäre vielerorts nicht mehr möglich. „Ein Zubau an Windenergiekapazität gegenüber dem Status quo wäre auf der verbleibenden Fläche faktisch nicht möglich“, bilanziert das Umweltbundesamt: Der Windkraftausbau wäre am Ende.
Weil aber der weitere Ausbau der Windenergie „zur Erreichung der Klimaschutzziele unerlässlich“ sei, fordert das Umweltbundesamt zweierlei: „Pauschale Siedlungsabstände gefährden den Ausbau massiv und sind daher abzulehnen.“ Immobilienbesitzer müssten sich demnach damit abfinden, dass Windräder dichter an ihre Häuser heranrücken.
Zweitens fordert das Umweltbundesamt, dass für die Windkraft künftig „Flächen zur Verfügung gestellt werden, welche bisher aus anderen Gründen ausgeschlossen wurden“. Das Verbot für den Bau von Windenergieanlagen im Wald, das es in einigen Bundesländern noch gibt, dürfte nach dieser Maßgabe keinen Bestand mehr haben.
Der BDEW zieht ähnliche Schlüsse wie das Umweltbundesamt: Die Flächenverfügbarkeit dürfe keinesfalls weiter massiv eingeschränkt werden. „Das gilt insbesondere im Hinblick auf die aktuellen Diskussionen um Mindestabstände zur Wohnbebauung oder Höhenbeschränkungen an Land“, erklärte Kapferer: „Diese würden die Erreichbarkeit des 65-Prozent-Ziels massiv gefährden und darüber hinausgehend die Erreichung des CO2-Minderungszieles für die Energiewirtschaft verhindern.“
Komme es allerdings aus politischen Gründen zum flächendeckenden Mindestabstand von 1000 Metern, dann wäre nach heutigen Planungsstand bei 63,2 Gigawatt Windkraft Schluss: Der Windkraft-Ausbau in Deutschland hätte bei diesem Wert sein Maximum gefunden, mehr würden die Flächenbeschränkungen nicht zulassen. Aktuell sind 52,4 Gigawatt Windkraft an Land installiert.
„Das ist kein Wunsch-Szenario“, stellte BDEW-Chef Stefan Kapferer klar. Es zeige aber die Konsequenzen auf, die sich aus der aktuellen Wachstums-Schwäche der Windkraft ergeben. Kapferer sprach von einem Weckruf an die Politik. Lasse sich keine Akzeptanz für deutlich mehr Windkraftflächen an Land erzeugen, dann liege die einzige Chance zur Erreichung des 65-Prozent-Ziels im stärkeren Ausbau der Meereswindparks und einer dreifach höheren Fotovoltaik-Leistung.
Den Deutschen geht die Energiewende zu langsam voran
Die aber ziehe weitere Probleme nach sich: Denn für eine entsprechend stark steigende Solarstrom-Menge müssten Speichermöglichkeiten erst noch geschaffen werden. Für das Winterhalbjahr, in dem Solarenergie kaum zur Versorgung beiträgt, müssten zudem entsprechend Back-up-Kapazitäten mit Gaskraftwerken aufgebaut werden.
Dass es der Politik gelingt, die Wachstumshürden der Windkraft aus dem Weg zu räumen, ist allerdings nicht sicher. Die von den Regierungsfraktionen eingesetzte Arbeitsgruppe „Akzeptanz & Energiewende“ hat sich bislang nicht auf gemeinsame Vorschläge einigen können.
Ob eine stärkere finanzielle Beteiligung der Gemeinden an den örtlichen Windkraftprofiten für mehr Akzeptanz und zusätzliche Bauflächen sorgen würde, ist umstritten: Vielerorts erklären Initiativen lokaler Windkraftgegner, sich „nicht kaufen lassen“ zu wollen. Auch landesrechtliche Genehmigungen für den Bau von Windrädern in Waldgebieten befreien die Investoren nicht von dem erheblichen Klagerisiko, das von besorgten Wald- und Tierschutzorganisationen ausgeht.
Etwa 800 Aktivistinnen und Aktivisten haben am Freitag die Bahnstrecke vor dem Kohlekraftwerk Neurath im rheinischen Braunkohlerevier blockiert. Sie durchbrachen eine Polizeikette und besetzten sieben Gleise, wie eine Sprecherin der Polizei Aachen sagte. Die Lage sei „ruhig und stabil“. Hunderte verbrachten auch die Nacht zum Samstag auf den Gleisen .[…]
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Aktuelle Pressemitteilung EndeGelände von 09:30 Uhr:Hier klicken
… die AfD für den Mord am Kassler RP Lübcke mit verantwortlich zu machen. Wieviel Angst, wieviel Panik muss bei den etablierten Parteien, bei den sie unterstützenden Medien herrschen, wenn sie ein weiteres Erstarken der AfD z. B. bei den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und etwas später in Thüringen vor den Augen haben.
Dieses Strategie der Verunglimpfung, des Ausschlusses aus der demokratischen Gemeinschaft, der Diskreditierung einzelner Personen , auch Björn Höckes, und der AfD als Ganzes, all´ das wird sich bitter rächen.
Der Bürger kann dieses dumme Gerede von den rechtsextremistischen Netzwerken – nicht mal beim NSU wurde ein solches aufgedeckt, obwohl zeitweise bis zu 400 Ermittler krampfhaft danach suchten – nicht mehr hören.
Der Täter ist nicht mal überführt, da wird bereits ein Fass aufgemacht, welches den normal denkenden, ideologisch nicht verbohrten Menschen nur erschauern lässt.
Dass Herr Lübcke ermordet wurde, ist eine grauenvolle Tatsache. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen.
Dass nun aber der ´Führer plus SA` wieder vor der Tür Deutschlands stehen soll, dass dies vor allem von der AfD zu verantworten sei, das ist eine Instrumentalisierung dieses Mordes, welche Übelkeit in mir hochsteigen lässt.
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… soll auf das „offensichtliche Kleinrechnen“ des Existenzminimums verzichten und die Hartz-IV-Sätze erhöhen: Das hat die Linke in einer Debatte des Deutschen Bundestages am Freitagnachmittag, 7. Juni 2019, gefordert. Ein entsprechender Antrag (19/10621) wurde gemeinsam mit einem Antrag der Liberalen (19/10619), Hartz IV zu entbürokratisieren, zur federführenden Beratung an den Ausschuss für Arbeit und Soziales überwiesen. […]
Ganz offiziell habe ich dem OB der Stadt Aachen folgende Frage(n) gestellt:
Ist das mit dem Klimanotstand nicht etwas übertriebener Symbolismus? Oder will man – wenn es denn so schlimm mit dem Klimawandel ist – tatsächlich an´ s Eingemachte, z. B. kein CHIO, keine Alemannia, keine auf Papier gedruckte Zeitung mehr? Dadurch würden CO2 und Ressourcen gespart. In Konstanz z. B. wird der Wegfall des Seenachtfestes ernsthaft diskutiert.
Kurz: Was für konkrete Konsequenzen wird der nunmehr beschlossene Klimanotstand in Aachen für Bürger, Gewerbe, Sport, Kultur haben?
Auf die Antwort warte ich mit Spannung. Wenn sie da ist, werde ich sie selbstverständlich veröffentlichen. Auf diesem Blog!
… ob des Scheiterns der Mautpläne Deutschlands beim EuGH ist schon gewaltig.
Zu Recht?
Nein, durchaus nicht. Denn der Richterspruch ist m. E. ein Witz. Die Vorlage allerdings auch. Denn eine schlichte Erhebung einer Maut bei allen Autofahrern, Deutsche wie Ausländern, mittels elektronisch lesbarer Vignette, gerne auch eine 10-Tages, 1 Monatsvignette, wenn es nicht gleich ein ganzes Jahr sein soll, wäre doch vollkommen unproblematisch.
Der in Deutschland Kfz-Steuer zahlende Autofahrer legt die Quittung beim Kraftfahrtbundessteuer- oder Zollamt vor und erhält einen entsprechenden Nachlass bei der KFZ-Steuer. Denn er hat die Nutzung der Autobahn mit dem Erwerb der Plakette bereits abgegolten. Doppelt zahlen muss er doch wohl nicht. Denn in der KFZ-Steuer ist auch so etwas wie eine Autobahn-Nutzungsgebühr enthalten.
Den ganzen Heckmeck mit ´ökologisch=billiger` sollte man tunlichst lassen. Das bekommt man nie „gerecht“ hin, denn die Fahrweise ist dabei entscheidend. Und: Wer rast, wer dicke Autos fährt, zahlt über den Spritpreis ohnehin richtig drauf.
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Heute, 11:00 Uhr: Klimanotstand in Aachen
Heute, 14:00 Uhr: Bundestag 7.6.2019 – Hartz 4
Heute, 17:00 Uhr: Instrumentalisierung einer Bluttat
Die Erde dreht sich mit einer Geschwindigkeit von 1.667 km/h um sich selbst. Zusätzlich rast sie mit nahezu 108.000 Stundenkilometer um die Sonne.
Die Erdachse, um die sich die Erde einmal in 24 Stunden dreht, steht nicht parallel zur Sonnenachse. Deshalb kommt es im Verlauf eines Jahres zu dem, was wir Jahreszeiten nennen. Wenn Sie sich das Bild unten anschauen, erkennen Sie, dass auf der Nordhalbkugel im Juni der Sommer beginnt, während auf der Südhalbkugel Winter ist. Grund: Die wechselnde Nähe zur Sonne. Sommer ist dann, wenn die Erdoberfläche der Sonne am nächsten ist. Genau das ändert sich im Verlauf eines Jahres.
Bildquelle: Auf Bild oder Hier klicken. Sie gelangen zu einer Bildgalerie, die noch etliche weitere Aspekte der Erdbahn erläutert. Zum theoretischen Teil: Hier klicken
Die Journalistin Sahra Maria Brechbeschäftigt sich bereits geraume Zeit mit den Themen Erderwärmung, Klimapolitik, Nachhaltigkeit. Bereits im Januar 2019 wurde ein WELTplus-Artikel veröffentlicht, der den nunmehr nochmals aufgegriffenen Sachverhalt beschreibt. Bemerkenswert sind die meistgeherzten Leserkommentare plus Ergänzung von insgesamt 278 Kommentaren: Hier klicken
Der aktuelle Artikel bewegte weit über 800 Leser zur Kommentierung. Das Thema ist up-to-date:
Grün-kursive Zitate, Grafik ´Polarluft` links unten & kompletten Artikel lesen: Hier klicken
[…] „Die Kälteeinbrüche aus der Arktis nehmen zu“, sagt Markus Rex, Leiter der Atmosphärenforschung am Alfred-Wegener-Institut (AWI) und Professor für Atmosphärenphysik an der Universität Potsdam. „Beobachten konnten wir das schon lange. Wir wollen aber verstehen, warum das so ist.“
Forscher erklären die Dauerkälte mit der Erderwärmung. Das klingt zunächst widersprüchlich. Der Grund dafür ist das Schwächeln des Jetstreams, eines Windbands, das in etwa zehn Kilometer Höhe um die Erde rast. Wenn das arktische Meereis schmilzt, speichert der Ozean – weil der helle, eisige Schutzschild fehlt –im Sommer mehr Wärme und gibt sie im Winter wieder ab.
Das stört den Polarwirbel, ein Tief in etwa 15 Kilometer Höhe in der Stratosphäre, das im Winter gegen den Uhrzeigersinn über der Arktis rotiert. Wird der Polarwirbel schwächer oder bricht zusammen, beeinflusst das den Jetstream, der ebenfalls schwächer wird und zu mäandern beginnt. In seinen Schlaufen gelangt kalte Luft aus der Arktis nach Süden, etwa nach Nordamerika, Europa oder Asien. […]
Bemerkenswert ist übrigens, dass in dem gesamten Artikel nicht einmal „CO2“ vorkommt. Und dann frage ich, wie der Ozean die Wärme des Sommers im Winter wieder in die Arktis abgeben kann. Denn dann gibt es ja das Eis auf dem Wasser wieder. Wie kann es überhaupt zur Eisbildung in der Arktis im Winter kommen, wenn der Ozean so warm ist bzw. Wärme abgibt?
Vielleicht sind das nur dumme Fragen, vielleicht sind es aber auch berechtigte Zweifel an einer Theorie, die erklärt, dass es trotz Erderwärmung Kälteperioden gibt.
[…] Es gab also die Wetterbeobachtungen und auch eine Erklärung dafür – die die auf den physikalischen Erhaltungssätzen beruhenden Modelle aber nicht zeigten.
Das lag vor allem daran, dass sie die Wechselwirkung zwischen Stratosphäre und Ozonschicht nicht berücksichtigten; einen Mechanismus, der so kompliziert ist und dessen Simulation so viel Rechenleistung verschlingt, dass es bislang nicht möglich war, ihn in die Modelle einzubeziehen. Forschern des AWI ist es jetzt erstmals gelungen, das zu ändern – mit künstlicher Intelligenz.
So, so, künstliche Intelligenz. Das beeindruckt mich … nicht wirklich. Doch schau´ n wir mal, was gemeint ist:
„Wir haben einen Machine-Learning-Mechanismus entwickelt, der an unserem komplexen Ozonschichtmodell lernt, wie das Ozon mit dem Klimasystem interagiert“, erklärt Rex. „Den haben wir in das vollständige Modell eingebettet.“ Dieses Modell berücksichtigt jetzt den Verstärkungsmechanismus, der folgendermaßen funktioniert: Wenn der Polarwirbel gestört wird, erwärmt sich die Stratosphäre. Gleichzeitig stürzen große Luftmassen Richtung Norden, die Ozon mitführen. Durch die zusätzliche Wärme wird weniger Ozon abgebaut.
Beides führt also dazu, dass insgesamt mehr Ozon in der Stratosphäre über der Polarregion ist. Ozon aber absorbiert Sonnenstrahlung – hindert sie also daran, nach unten Richtung Boden durchzudringen. Was wiederum die Wärme in der Stratosphäre in etwa 15 Kilometer Höhe hält. Die Prozesse verstärken sich somit gegenseitig, was sie so kraftvoll macht. „Das stört den Polarwirbel und den daran gekoppelten Jetstream noch mehr“, sagt Rex.
Also ist es so: Das CO2 erwärmt die Erde. Dadurch stürzt Ozon mit großen Luftmassen Richtung Norden. Weshalb die Wärme der Sonne in der Stratospäre hängen bleibt. Der gestörte Polarwirbel wird noch mehr gestört und die Erde wird wärmer, oder doch kälter? Ich blicke da nicht durch. Eines ist jedenfalls wohl sicher.
Dank der Erderwärmung gibt es zukünftig mehr Kälteperioden. Na denn!! Ein Verglühen des Erdballs ist also nicht zu erwarten. Und schon gar nicht in den nächsten 5 – 10 Jahren, wie kinder glauben. Da lohnt sich das Abitur dann doch noch. Ich meine das zur Schule gehen, statt freitags auf der Straße zu hüpfen.
Bleibt die Frage, was die bisherigen Klimaberechnungen ohne den Zubau des neuen KI-Instrumentariums Wert sind. Stimmen die überhaupt?
Natürlich stimmen die. Wenn ich z. B. annehme, dass eine bestimmte Menge CO2 in der Luft, eine Temperatur von zum Beispiel 15°C begründet, dann bedeutet eine Erhöhung des CO2 um 5% = menschengemacht eine Temperaturerhöhung von X°C.
Wieviel X ist, genau dafür müssen tausende Wissenschaftler forschen, rechnen und begründen. Damit die Welt gerettet wird. Und nun endlich hat man auch dank KI eine Begründung für Kältephasen in bestimmten Regionen.
Juchhu!
Jetzt aber wieder ernsthaft:
Es gibt keine generelle Erderwärmung. Es wird sie niemals geben. Es gibt Änderungen der Wettererscheinungen in den schon immer vorhandenen und bekannten Klimazonen. Und die Veränderungen halten sich prinzipiell an die Jahreszeiten. In Deutschland wird es niemals einen Frostsommer oder eine Dürrewinter geben. Es sei denn die Klimazone gemäßigt würde sich in die polare/tropische verwandeln. Das wäre dann Klimawandel.
Alles andere ist Humbug:
[Die Forscher]gehen davon aus, dass lange, extreme Kältewellen wie etwa in diesem Winter in den USA in Zukunft häufiger auftreten werden – denn die Arktis erwärmt sich weiter. Gleichzeitig werden auch Perioden extremer Hitze zunehmen.
„Solche blockierenden Wetterlagen im Sommer sind die Gegenbewegung“, sagt Rex. „Im Winter bricht kalte Luft aus der Arktis aus, im Sommer warme Luft aus den Subtropen. Das ist alles Teil des gleichen Bildes.“ Wir werden uns also auch auf viel mehr Hitzesommer wie 2018 einstellen müssen.