… zu Spitzenlastzeiten nicht genug Kapazität zur Verfügung steht, um ein Super-Heizungsereignis effektiv zu überstehen. Wenn die Menschen abends nach Hause kommen, die Geräte einschalten und die Klimaanlagen hochfahren, um ihre Häuser zu kühlen, ist das der maximale Punkt der Belastung für das System. Diese Netzspitze kurz nach Sonnenuntergang ist auch der Zeitpunkt, an dem über 10.000 Megawatt Solarstrom nicht mehr erzeugt werden. Die meiste Zeit des Tages wirkt die Solarenergie wie eine negative Last, welche die Nachfrage nach Strom aus anderen Quellen reduziert. Wenn die Sonne untergeht, müssen diese anderen Ressourcen schnell hochgefahren werden, um die Last im System zu decken. Kalifornien hatte einfach nicht genug einplanbare Kapazität zur Verfügung, um die Nachfrage zu decken. Die Standards für die Planung und Beschaffung von Ressourcen hatten nicht ganz Schritt gehalten.“
Sie haben also vergessen, dass die Sonne untergeht. Klingt ungefähr richtig für Kalifornien. Ich denke, sein „nicht ganz mithalten können“ ist stark untertriebene Politsprache.
Ganz nebenbei gibt Mainzer zu, dass die Unterbrechung der erneuerbaren Energien das grundlegende Problem ist. Hier ist, wie er es ausdrückt, wieder Bezug nehmend auf die Stromausfälle des letzten Jahres:
„Die Wind- und Solarenergieressourcen haben weitgehend wie erwartet funktioniert. Aber es handelt sich um Ressourcen, die Brennstoffe verdrängen und dem System kohlenstofffreie Energie zuführen. Wir wissen, dass sie keine planbare Kapazität liefern, also müssen wir sie mit anderen Ressourcen kombinieren. Sicherlich haben die laufenden Veränderungen im Stromsystem dazu beigetragen, was im August in Kalifornien passiert ist. Es ist klar, dass wir diese Kopplung beschleunigen und besser machen müssen. Das wird im Laufe der Zeit der entscheidende Faktor für die Aufrechterhaltung der Zuverlässigkeit sein.“
Natürlich handelt es sich bei seinen abschaltbaren „anderen Ressourcen“ um Zukunftstechnologien, die nicht existieren, und nicht um die offensichtlichen Atom-, Kohle- und Gasressourcen, die Kalifornien gerade abschaltet. Das ist Wunschdenken, keine Energieplanung.
[…]
*In der Kolumne „Woher kommt der Strom?“wird die Vorabendproblematik (Untergehende Sonne/Bedarfsanstieg) immer wieder an konkreten Beispielen thematisiert. Insbesondere dann, wenn die PV-Stromerzeugung besonders stark und die Windstromerzeugung beim Übergang mäßig oder gar sinkend ist, entsteht ein Stromlücke, die teuer – der Bedarf um diese Zeit ist groß – geschlossen werden muss. Die konventionellen Stromerzeuger könnten die Lücke sicher schließen. Das ist i.a.R. noch teurer, weil das Mehr an Strom nur für einen kurzen Zeitraum benötigt wird.
Welche Rolle spielte die Atomkatastrophe von Fukushima für die Energiewende? Und was hätte beim Atomausstieg besser laufen können? Energieökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) bezieht Stellung – und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Energieversorgung
… schätzt die Lage in den Krankenhäusern aktuell als nicht dramatisch ein. Es habe schon immer volle Intensivstationen gegeben. Er ist dagegen, den Leuten „zusätzliche Angst zu machen“.
Die Infektionszahlen in Deutschland steigen – und dennoch sieht der Chef von Deutschlands größter Krankenhauskette Helios aktuell keinen Grund zur Panik. „Wirklich dramatisch ist die Lage derzeit nicht, auch wenn vor allem unsere großen Krankenhäuser jetzt wieder sehr viele Covid-Patienten behandeln“, sagte Francesco De Meo im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hinsichtlich belegter Intensivbetten. Insgesamt lägen die Fallzahlen unter dem, was die Krankenhäuser in der zweiten Corona-Welle im Winter bewältigen mussten.
Am Anfang hätte sich die Diskussion um die Krankenhausbetten insgesamt gedreht, später um das Personal und aktuell um die Intensivkapazitäten, sagt De Meo. „Ich finde, wir sollten das gesamte Bild betrachten. Und ich glaube, es macht wenig Sinn, den Leuten zusätzliche Angst zu machen, solange wir uns auf dem Niveau der zweiten Welle bewegen“, mahnte er.
Die Helios-Häuser versorgen derzeit rund 15.000 Patienten ohne Covid-19 auf Normalstationen und gut 750 mit Covid-19. Auf den Intensivstationen befänden sich knapp 1150 Patienten ohne und knapp 330 Patienten mit Covid-19.
Der Verband der Intensivmediziner hatte deutlich drastischere Töne angeschlagen. Das liege an der unterschiedlichen Bewertung der Fakten, so De Meo. „Wir kennen das Krankenhausgeschehen generell und in allen Facetten, und das nicht erst seit Beginn dieser Pandemie.“ Die professionelle Wahrnehmung sei, dass es schon immer volle Intensivstationen gegeben habe. „Das ist nichts Neues“, sagte er. Patienten auf Krankenhäuser mit freien Kapazitäten zu verlegen, funktioniere gut. Damit stehe und falle die Schlagkraft des Gesundheitssystems.
Patienten in Deutschland würden oft schnell auf die Intensivstation verlegt – man müsse erst noch sehen, ob das auch eine bessere Versorgung bedeute. In Spanien, wo Helios auch rund 40 Kliniken betreibe, gebe es in etwa so viele Corona-Infektionen wie in Deutschland, und auch die Gesamtzahl der Behandlungen im Krankenhaus sei ähnlich. Jedoch gebe es in Deutschland dreimal so viele Covid-Patienten auf der Intensivstation wie in Spanien. „Die Sterblichkeit ist dann in beiden Ländern aber wieder ungefähr gleich“, sagte er.
… Die Bevölkerung wird verarscht – Von vorne bis hinten!
Das belegt auch Samuel Eckert in seinem Sondervideo, wo er detailliert zeigt, dass die Anzahl Intensivbetten in etlichen Krankenhäusern nur deshalb heruntergefahren wird, um eine „Überlastungsprämie“ vom Bund zu kassieren:
Zm einen werden wir als das Land der Dichter und Denker gerühmt, zum anderen werden wir als Kontroll-Fetische wahrgenommen. Diese diametral auseinanderliegende Wahrnehmung basiert auf unterschiedlichen Phasen deutscher Geschichte.
Die Zeit der Aufklärung und danach wurde durch unsere berühmten Köpfe in Sprache, Musik und Kunst geprägt. Mit dem Einzug des Preußischen wurden wir zu Ordnungsbürgern herangezogen,für die das Leben von oben geregelt wurde. Der Spielraum des einzelnen Bürgers war sehr klein. Aber genau da hat er sich wohl gefühlt, der Deutsche und egal unter welchem System, er benötigt diese Regelung der Obrigkeit, die ihn erfüllt und zufrieden macht.
In unserer heutigen Demokratie sollte man meinen, dass mit dieser Demokratie auch Liberalität eingezogen ist, und diese der Leitfaden unseres Lebens und Tuns ist. Jetzt in der Pandemie werden wir eines Besseren belehrt. Ordnung und Ansprache sind die inhalierten Tugenden der Deutschen. Sie fühlen sich nur dann wohl, wenn unsere derzeitigen politischen Helden vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen haben.
Tatenlos sehen Parlamente und die Bevölkerung zu, wie wir entrechtet, entmündigt und entwürdigt werden unter der Prämisse einer Pandemie. Auch hier bestimmen wieder wissenschaftliche und bürokratische Elemente unter Kontrollwahn unser Leben. Unsere demokratische Grundordnung wird mal eben auf die Seite gepackt und durch eine Ermächtigungspolitik ersetzt.
Die Macher dieser Politik sind „gefährliche Leute“, denen unser Bürgerwohl völlig egal ist. Hier laufen die Vorbereitungen, unseren demokratischen Staat endgültig zu kapern. Wir werden nur noch einer links-grünen Ideologie ausgesetzt, die in allen Schichten der Bevölkerung mit tiefer Zufriedenheit akzeptiert wird. Vielfältigkeit gehört in das letzte Jahrtausend ebenso die Meinungsfreiheit und der „gesunde Menschenverstand“. Die durch die Aufklärung freigeschaufelte Entwicklung in allen Bereichen wird aktuell durch eine faschistische Ideologie ersetzt. Der Rückschritt in die Vergangenheit ist unverkennbar!
Die übrig gebliebenen „Freiheitlichen Kräfte“ sind sich am Sortieren. In den Altparteien suchen sie vergebens nach Verbündeten. Die Parteikräfte, die demokratische Orientierung aufweisen, werden von den Parteispitzen sowie Exekutivkräften schlicht kaltgestellt. Es bilden sich neue Parteien, die allerdings an der 5%-Hürde scheitern werden und nicht in das Geschehen eingreifen können. Es gibt eine „APO“ bestehend aus Querdenkern und anderen Gruppierungen, die die Rettung der demokratische Grundordnung zum Ziel haben. Die AfD kommt einzig ihrer Aufgabe einer Oppositionspartei nach, während die FDP weder Fisch noch Fleisch verkörpert. Eine ordnende 4. Gewalt, die Medienlandschaft, ist größtenteils Teil der neuen Ideologie und ist somit faktisch nicht gegeben.
FAZIT
Die lange Laufzeit der Pandemie kostet die Bevölkerung Substanz in jeder Beziehung. Es besteht die Hoffnung, dass allmählich ein Umdenken stattfindet und zwar in der Form, dass die Pandemie wahrgenommen wird als das was sie ist:
Eine jährlich wiederkehrende Grippewelle endemischen Ausmaßes.
Schutzmechanismen sind im begrenztem Maße sinnvoll. Lockdowns mit ihren Folgeerscheinungen sicherlich nicht! Allmählich wird auch die Unfreiheit, die die Coronamaßnahmen beinhaltet, ersichtlich und spürbar.
Es wäre schön, wenn das zu einem Umdenken führen würde.