Jahrestag Pegida-Demonstrationen

Oder sollte ich besser „Aufmärsche“ sagen.

Rechte, Rechtsextreme, Neo- und sonstige Nazis marschieren in derbild-aufmarschSprache unserer Menschen mit den Guten Gedanken auf. Also auch Pegida.

Die Teilnehmer allerdings sagen, dass sie einen Abendspaziergang unternähmen. Was bei den allermeisten dieser Menschen tatsächlich der Fall ist. Sie demonstrieren friedlich und engagiert. Jeden Montag  –  das ist schon was. Seit nunmehr 2 Jahren.

Selbstverständlich nehmen auch rechte  Extremisten teil. Was unseren Menschen mit den Guten Gedanken wohlfeil ist, um Pegida als Ganzes zu diskreditieren. Was andere Extremisten auf den Plan ruft. Die von der anderen Seite:

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Hassreden

Sprach Sigmar Gabriel noch von Pack, …

… um unliebsame „Pöbler“ zu diskreditieren, packt Robert de Niro nun die etwas härteren Vokabeln aus.

Weil es gegen Donald Trump geht, ist es für die dpa und damit für diverse niroPresseorgane selbstverständlich, diese Worte – dann genannt Wutrede –   dem Leser brühwarm zum Frühstück zu servieren.

Welche in (a)sozialen Netzwerken, wenn es gegen grüne, rote oder andere Politiker ginge,  ganz sicher als Hassrede bezeichnet würde.

Was selbstverständlich richtig wäre.

Über andere Menschen einfach so abwertend zu reden, ist geht m. E. überhaupt nicht  und belegt, dass bei der betreffenden Person ein TEE (TransEuropaExpress) durch die Kinderstube gefahren ist. Das gilt auch und gerade für einen Mann wie Robert de Niro.

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Gauland: Ist die Jagd eröffnet?

Eine bodenlose Dummheit, eine Frechheit
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ist es, Polizisten als ´Knallchargen` zu bezeichnen. Hatte Alexander Gauland ein Gläschen getrunken? Was hat ihn geritten? Ihn,  den Mann, der in Talkshows und Interviews in aller Regel einen so besonnenen, so gelassenen Eindruck hinterlässt.

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Der Katholikentag – Die AfD – Der schwarze Block

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Es ist sehr wahrscheinlich, dass keine Politiker der AfD zum Katholikentag eingeladen wurden, weil die Sicherheit dieser Menschen nicht garantiert werden konnte.

Sogenannte Gegendemonstranten, linke Extremisten, Antifa und Schwarzer Block, würden den Katholikentag massiv stören, wenn AfD-Politiker teilnehmen würden.

logo zdkDas wollte das ZDK verhindern. Praktisch eine Kapitulation vor Gewalt und Extremismus. 

Es ist eine Schande, dass so etwas in Deutschland nötig, möglich ist.

Darüber sollten sich unsere Guten Menschen in Politik, Medien und Gesellschaft, auch die vielen Guten Menschen in den Kirchen, die bei Gegendemonstrationen kritiklos mitlaufen, Gedanken machen.

Gedanken, was Demokratie, Meinungs- und Versammlungsfreiheit bedeuten. Was Pluralismus ist. Und Toleranz. 

Schaffen unsere Guten Menschen das?

Ich befürchte: Nein!

Deshalb wird der Wähler an der Urne seiner Meinung mit dem Kreuz an der rechten Stelle Ausdruck verleihen.

Es ist kontraproduktiv eine Partei zu dämonisieren. Olaf Scholz hat das verstanden. Andere brauchen länger. Viele schaffen es nie. Der Kreis schließt sich.

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focus
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Lesen Sie in diesem Zusammenhang den Artikel von Eckardt Jesse, einem renommierten Politikwissenschaftler:

´Vom Umgang mit der AfD` 

der am 7.5.2016 im Focus veröffentlicht wurde. Eckardt Jesse bringt das oben thematisierte Problem auf den Punkt.

Sachsens Problem mit dem Rechtsextremismus

Sachsen: Dunkeldeutschland. Der Rechtsextremismus wurde lange unterschätzt. So Ministerpräsident Tillich. Die Mittel für Polizei, für politische Bildung würden erhöht. Clausnitz und Bautzen öffneten die Augen der politisch Verantwortlichen. Pegida, die AfD, so die allgemeine Erkenntnis, sei bzw. biete die geistige Grundlage für solche Taten.

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