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[…] Der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel untersucht mit seinem Team die Corona-Opfer in der Hansestadt, und er hält die Angst vor dem Virus für überzogen. In Hamburg sei bisher kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus gestorben, sagt Püschel der „Hamburger Morgenpost“. „Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht“, sagt der renommierte Rechtsmediziner. „Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird.“ Es gebe keinen Grund für Todesangst im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Krankheit in der Region Hamburg.
„Alle, die wir bisher untersucht haben, hatten Krebs, eine chronische Lungenerkrankung, waren starke Raucher oder schwer fettleibig, litten an Diabetes oder hatten eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.“ Das Virus sei in diesen Fällen der letzte Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen gebracht habe. Sein Team habe gerade die Leiche der ersten 100-Jährigen untersucht, die mit Covid-19 gestorben sei. Hier sei es der allerletzte Tropfen gewesen. […]
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… mit dem Coronavirus liegt nach Angaben von RKI-Präsident Lothar Wieler derzeit zwischen 1,2 und 1,5 und damit wieder etwas höher als zum Ende der vergangenen Woche. Am Freitag hatte Wieler den Faktor mit eins beziffert, das heißt, dass ein Infizierter einen anderen Menschen mit dem Virus ansteckt.
Sinkt die Zahl auf unter eins, gehen Virologen davon aus, dass eine Pandemie eingedämmt ist.
Auch die Zahl der Neuinfektionen und der infolge einer Ansteckung verstorbenen Patienten ist wieder stärker angestiegen. Das RKI meldete 99.225 bestätigte Infektionsfälle, das ist ein Anstieg binnen 24 Stunden um 3834. Am Tag zuvor hatte das Institut noch 3677 Neuinfektionen mitgeteilt.
Solange man nicht weiß, wie viele Tests insgesamt gemacht wurden, wie hoch die Dunkelziffer = Virenträger ohne Symptome ist, so lange ist jeder Infiziertenzahl einfach nur ein absoluter Wert, der nicht mehr aussagt, als das es so-und-soviel Virenträger ist.
Schaut man sich die Infizierten in der Balken-Grafik links an, fällt auf, dass die Zahlen immer zum Wochenende sinken. Da wird halt weniger getestet. Es ist einfach nur skandalös, wie unseriös die angebliche Wissenschaft arbeitet, während Deutschland vor die Wand gefahren wird.
Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht aus Heidelberg, hat eine Normenkontrollklage gegen die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg angekündigt. Nach ihrer Auffassung sind „die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung eklatant verfassungswidrig und verletzen in bisher nie gekanntem Ausmaß eine Vielzahl von Grundrechten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland“, wie sie in einer Pressemitteilung schreibt. Dies gelte für alle Corona-Verordnungen der 16 Bundesländer. Insbesondere seien diese Maßnahmen nicht durch das Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt, welches erst vor wenigen Tagen in Windeseile überarbeitet worden sei.
Wochenlange Ausgangbeschränkungen und Kontaktverbote auf Basis düsterer Modellszenarien sowie die vollständige Schließung von Unternehmen und Geschäften ohne jedweden Nachweis einer Infektionsgefahr durch diese Geschäfte und Unternehmen seien grob verfassungswidrig. Denn die vorliegenden Zahlen und Statistiken würden ihrer Ansicht nach zeigen, dass die Corona-Infektion bei mehr als 95 Prozent der Bevölkerung harmlos verläuft bzw. bereits verlaufen ist und somit keine schwerwiegende Gefahr für die Allgemeinheit darstelle. Dringend in den Blick zu nehmen seien demgegenüber die Risikogruppen der alten Menschen und der Menschen mit Vorerkrankungen (ca. 4,5 Prozent der Bevölkerung): Diese Menschen müssten durch geeignete Maßnahmen sowohl der Regierung als auch der Risikogruppen selbst geschützt werden, etwa durch Schleusen vor den Altenheimen, durch Aufklärung der Übertragungswege, durch Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen sowie insbesondere durch eigenverantwortliche Schutzmaßnahmen dieser gefährdeten Menschen selbst in den Wochen der Epidemie. […]
Wer von einem Staatsstreich spricht, der übertreibt, aber er liegt nicht ganz daneben. Die meisten Regierungen haben – nachdem sie Covid-19 erst nicht ernst nahmen – das Potential erkannt, zu testen, wie weit sie gehen können. Es ist einfach unglaublich: Gestern noch haben wir das Hohelied auf offene Grenzen gesungen und heute sind alle Grenzen geschlossen, selbst die Landesgrenzen nach Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Das wird einfach hingenommen, obwohl nicht einmal förmlich der Notstand ausgerufen wurde. Dazu reichte das Infektionsschutzgesetz. Und jetzt muss ich auch noch der gleichen Meinung sein, wie Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung. Prantl findet, dass es jetzt um die Grundrechte gehen muss, die uns einfach genommen wurden und das sehe ich auch so. Schritt für Schritt rutschen wir dahin, wo wir nicht hin wollen.
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… mehr als 1.000 Menschen infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore wurden zwischen Mittwoch 20.30 Uhr US-Ostküstenzeit und der gleichen Uhrzeit am Donnerstagabend 1.169 weitere Todesfälle registriert; das ist die weltweit höchste Zahl. Bislang hatte Italien mit 969 Verstorbenen am 27. März die meisten Corona-Toten binnen eines Tages verzeichnet.
Insgesamt zählte die Johns-Hopkins-Universität bis Donnerstagabend 5.926 Todesfälle in den USA. Laut den Prognosen der US-Regierung könnten in den USA zwischen 100.000 und 240.000 Menschen an der von dem Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 sterben. Laut Johns-Hopkins-Universität stieg die Zahl der Ansteckungen im Land bis Donnerstagabend auf rund 244.600.
Millionen US-Amerikaner ohne Krankenversicherung sollen nach dem Willen des Weißen Hauses nicht für eine etwaige Covid-19-Behandlung bezahlen müssen. „Wir wollen, dass kein Amerikaner sich Sorgen machen muss darüber, einen Test oder eine Behandlung zu bekommen“, sagte Mike Pence am Donnerstagabend. Man arbeite an einem Vorschlag für Trump, wie Coronavirus-Hilfsgelder dafür verwendet werden könnten, die Krankenhäuser direkt zu bezahlen.
Selbstverständlich trauere ich im Rahmen der heute obligatorischen Ferntrauer um jeden Menschen, der irgendwo auf der Welt verstirbt.
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Die USA haben mehr als 330.000.000 Millionen Einwohner. Laut Sterbestatistik versterben in den USA im Jahr 8,2 Menschen pro 1000 Einwohner (Deutschland 12,2 Menschen p.a.). Das sind 2.706.000 Menschen im Jahr. Pro Tag versterben in den USA im Durchschnitt also etwa 7.414 Menschen.
Nehmen wir mal an, ab 15. März seien die ersten Corona-Toten aufgetreten. Seitdem sind bis zum Stichtag 5. April 21 Tage vergangen. 21 x 7.414 macht 155.694 Menschen, die in diesem Zeitraum verstorben sind.
Nun schauen Sie sich noch mal die Zahlen zu Corona oben an. Könnte es nicht sein, dass diese Menschen auch im Rahmen einer „normalen“ Influenza erkrankt und verstorben wären. Einer Influenza, die jedes Jahr zig-tausende Menschen weltweit dahinrafft?
Ich denke mal: Ja!
Das hätte die Behörden nicht interessiert. Warum? Weil die ´normale` Grippe die Behörden außer aus statistischen Gründen noch nie interessiert hat.
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Selbstverständlich trauere ich im Rahmen der heute obligatorischen Ferntrauer um jeden Menschen, der irgendwo auf der Welt verstirbt.
Und selbstverständlich habe ich auch Fernmitleid mit den 800.000.000 Millionen Menschen auf der Welt, die hungern. Um die sich aber wohl kaum jemand kümmert. Denn sonst müssten sie nicht hungern, oder?