… ist eines der wenigen europäischen Länder, die ohne Lockdown und Maskenpflicht durch die Corona-Krise manövrierten. Die halbe Welt redet über die Schweden, aber nur wenige mit den Schweden. Orit Arfa hat das nachgeholt und ist nach Schweden gefahren. Sie hat das „Swedish Fairy Tale“ mitgebracht. Ab morgen auf Achgut.com. Hier eine kleine Vorschau.
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… über das „Tarnen und Täuschen“ der AfD. Und sie machte diesem Entsetzen öffentlich Luft: „Nahezu fassungslos“ sei man, hieß es in einer Pressemitteilung über „den jüngsten Tabubruch der AfD in der Stadt“. Die „Rechtspopulisten“ hätten sich bei der telefonischen Anmeldung für ein Treffen in der Gaststätte Augustiner-Keller „kurzer Hand als SPD“ ausgegeben.
Doch, so die Münchner SPD: „Der Wirt des Augustiner-Keller erkannte recht bald, dass sich bei ihm nicht die SPD trifft sondern die AfD und hat die Gäste kurzer Hand vor die Tür gesetzt.“ Die Münchner SPD-Chefin und Bundestagsabgeordnete Claudia Tausend ist „dem Wirt des Augustiner Keller, Christian Vogler, für seine Aufmerksamkeit und sein konsequentes Handeln dankbar. Wir sind von den Rechtspopulisten ja inzwischen einiges gewohnt, aber dieser Vorgang schlägt dem Fass den Boden aus“. Ihre Stellvertreterin Micky Wenngatz will „hier eine neue Kategorie des Tarnens und Täuschens“ erkennen.
Wer nun die Reservierung, also das vermeintliche „Tarnen und Täuschen“, getätigt hat, erfährt man von der Münchner SPD nicht. Das ergänzt die Süddeutsche Zeitung: „Eingeladen zu dem Treffen hatten offenbar der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron und Angelika Barbe. Laut Bystron habe die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin und heutige CDU-Politikerin Barbe im Augustiner reserviert, er habe lediglich „mit ihrem Einverständnis AfD-Mitglieder dazu geladen“.“
Was die Süddeutsche Zeitung allerdings zu erwähnen versäumt: Barbe war auch SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Bundesvorstand. Mittlerweile sitzt sie im Kuratorium der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. Auf Nachfrage schreibt Barbe: „Der Tisch wurde von bayrischen Freunden (ehemaligen und noch Sozialdemokraten) auf meinen Namen mit Angabe: Ex-SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemaliges SPD-Vorstandsmitglied A. Barbe bestellt.“
Eine sogenannte Wissenschaftlerin kennt ihre Birken und weiß von den letzten beiden Dürresommern folgendes vom Baumsterben in den Städten zu berichten:
Bericht des Dlf vom 28.7.2020
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Aachen ist jedenfalls noch grün. Wegen ganz vieler gesunder Bäume
… die wegen Covid- 19 intensivmedizinisch betreut werden:
Täglich veröffentlicht die
[…] ab 12.30 Uhr die aktuellen Daten des DIVI-Intensivregisters zu den derzeitigen intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten in Deutschland. Ziel des DIVI-Intensivregisters ist, die Verfügbarkeiten von Beatmungsbetten und von erweiterten Therapiemaßnahmen bei akutem Lungenversagen in Deutschland sichtbar zu machen. Eine weitere wissenschaftliche Nutzung der Daten ist nur mit Zustimmung der DIVI gestattet. Bitte kontaktieren Sie die wissenschaftliche Leitung des DIVI-Intensivregisters.
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Diese Tagesreporte sind sehr erhellend. Stellen Sie doch die intensivmedizinisch Behandelten Covid-19-Erkrankten in´ s Verhältnis zu den sonstigen Erkrankten, die aus welchen Gründen auch immer intensivmedizisch behandelt werden müssen.
Beachten Sie bitte die nachfolgenden Erläuterungen
Nicht-invasive Beatmung:Nicht–invasive Beatmung (NIV) Bei der nicht–invasiven Beatmung (NIV) wird die Atmung des Patienten unterstützt, ohne dass eine Intubation oder Tracheotomie erforderlich sind. Quelle: Hier klicken
Invasive Beatmung, Organersatztherapie: Die invasive mechanische Beatmung kann Patienten mit Atemstörungen das Leben retten. Die Beatmung wird als „invasiv“ bezeichnet, wenn eine Intubation über den Mund (z. B. mit Endotrachealtubus), die Nase oder die Haut erfolgt (z. B. mit Trachealkanüle durch ein Stoma, ein durch einen chirurgischen Eingriff geschaffenes Loch in der Luftröhre), die als künstlicher Atemweg dient. Quelle: Hier klicken.
Extrakorporale Membranoxygenierung: Die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) und die extrakorporale Lungenunterstützung (ECLA) sind intensivmedizinische Techniken, bei denen eine Maschine teilweise oder vollständig die Atemfunktion von Patienten übernimmt. Quelle: Hier klicken
Im Zusammenhang mit der nach wie vor angespannten Pandemie-Lage …
… hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärt, dass seine Behörde auch eine rechtliche Verpflichtung zu Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Erwägung zieht. Es sei generell besser, einmal zu viel als zu wenig zu testen, sagte Spahn im Dlf. …
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… Zuvor hatte Jens Spahn zusammen mit den Gesundheitsministern der Ländern den Beschluss gefasst, dass sich alle Urlaubs-Rückkehrer aus Risikogebieten gratis auf das Virus testen lassen können – und zwar sofort nach ihrer Ankunft an Flug- und Seehäfen. Auf die Frage, ob dies auf freiwilliger Basis erfolge, weil es rechtlich keine anderen Handlungsmöglichkeiten gebe, sagte Spahn, dass er zunächst einmal auf die Eigentverantwortlichkeit der Reisenden setze. Die Testmöglichkeiten sollen dabei explizit verstärkt werden, sagte Spahn.
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Das Interview des Dlf mit Jens Spahn vom 25.7.2020:
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Aber auch eine rechtliche Verpflichtung zu Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten seitens seiner Behörde werde geprüft. Generell gelte es zu verhindern, dass sich das Coronavirus in Deutschland wieder verstärkt ausbreite.
Dass man zeitlich mit den Testungen hinherhinke, sieht Jens Spahn nicht. Man könne immer sagen, wären zwei Wochen früher nicht besser gewesen, „aber ich denke, dass ist jetzt der richtige Zeitpunkt, wo wir noch jedenfalls sehr, sehr eingeschränkten Flugverkehr mit Drittstaaten außerhalb der EU haben“, so der Gesunheitsminister.
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Nach tagelangem Ringen um einen Kompromiss für ein europäisches Corona-Hilfspaket steht der Plan im Umfang von 1,8 Billionen Euro. Ein besonderer Streitpunkt in den Verhandlungen war die Höhe der nicht zurückzuzahlenden Zuschüsse im 750 Milliarden Euro umfassenden Investitionsprogramm. Am Ende einigten sich die 27 Mitgliedsstaaten hierfür auf einen Umfang von 390 Milliarden Euro. …
Interview des Dlf mit Albrecht von Lucke komplett hören:
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… Beim EU-Sondergipfel in Brüssel haben sich die 27 EU-Staats- und Regierungschefs auf einen Corona-Hilfsfonds und den neuen EU-Haushalt geeinigt. Frankreichs Präsident Macron von einem „historischen Tag“.
Die EU nimmt Hunderte Milliarden Schulden auf, zum ersten Mal in der Geschichte, zum ersten Mal in dieser Dimension. Der Ausgang ist ein bisschen ungewiss: Wer zahlt wann was in welchem Zeitraum zurück? Wer kontrolliert das Ganze? Wer bestimmt, wo das Geld hinfließt?
Neben den finanziellen Fragen sei die eigentliche große Frage, wo das verbindende europäische Gemeinsame sei, sagte der Berliner Politikwissenschaftler Professor Albrecht von Lucke im Deutschlandfunk. Jenseits der Tatsache, dass die EU erhalten bleiben solle, sei dieses Gemeinsame nicht sonderlich erkennbar gewesen. „Das ist das eigentliche Problem“, so von Lucke, der auch Redakteur bei den Blättern für die deutsche und internationale Politik ist.