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Autor: Mediagnose
US-Truppen werden aus Syrien komplett, …
… aus Afghanistan zu 50% abgezogen!
MehrSo hat Donald Trump entschieden.
Und schon hat der Restwesten die Hosen voll.
In Syrien sind gerade mal 2.000 US-Soldaten stationiert: Gehen die, dann ist die
- Wiederkehr des IS wahrscheinlich.
- Die Türken -NATO-Mitglied – werden die Kurden (Westverbündete) niedermetzeln.
- Assad und Russlands Macht wird weiter stabilisiert.
Hängt das alles wirklich an 2.000 Amerikanern in Syriens Nordosten? ===
=== > Da muss der Restwesten die Dinge halt mal alleine regeln. Und nicht immer auf den Amerikanern rsp. Donald Trump rumhacken, um dann zu heulen, wenn die ihr Ding machen.

Donald Trump weiß genau, was er tut.
Sie werden ihn und den zugrunde liegenden Sachverhalt seine Entscheidung, für meine Aussage ebenfalls verstehen. Lesen Sie:
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der europäische Westen sich in erster Linie da vor dem IS schützen sollte, wo dieser nun weiß Gott nicht hingehört: Nach Westeuropa. Mit scharf kontrollierten Grenzen* und massiven Zurückweisungen. Denn:
Je größer der Druck im Nahen Osten auf die Dschihadisten wird, desto (m)eh(e)r gehen sie dahin, wo die leben, welche den Druck machen:
Nach Westeuropa. Zu den Westeuropäern. Als arme Flüchtlinge. Um dort den Kampf für den Islam zu führen. Mittels…. Sie wissen schon.
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Passt doch, oder?
Fragt sich nur, für wen.
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*Lesen Sie auch: Hier klicken
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Guten Morgen, lieben Leser!
Zur Weihnachtszeit ist es wieder mal soweit!
MehrBundespräsi und die Oberhirten der katholischen und evangelischen Kirche, die 2, die in Jerusalem Zeugnis für ihren Glauben abgelegt haben, indem Sie die Kreuze, die sonst immer gold- und silberfunkelnd um ihre Hälse baumeln, indem sie diese Kreuze abgelegt haben, …
– damit ihre islamischen Freunde nicht beleidigt seien –
… diese 3 haben einen Auftritt:
Weihnachtszeit – Zeit des m. E. grauslichen Trios:
Ausschnitt aus der heute vom 24.12.2018
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Die Achse Morgenlage: Hier klicken
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- Heute, 11:00 Uhr: US-Truppen werden aus Syrien komplett, …
- Heute, 14:00 Uhr: AfD: Klimawandel
- Heute, 17:00 Uhr: Regelenergie
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Schönen ersten Weihnachtstag
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Guten Morgen, liebe Leser!
Heiligabend 2018:
MehrFriede, Freude, Eierkuchen? Mitnichten!
Unsere Umweltterroristen (Update 41) schlagen pünktlich zum Fest zu:
[…] Am Freitagabend waren gegen 20.10 Uhr Vermummte…

… aus dem Wald gekommen und hatten Container des RWE-Werkschutzes am Ende der L276 am Rand des Hambacher Forsts mit Steinen, Zwillengeschossen und „mindestens einem Molotowcocktail“, also einer Benzinbombe, angegriffen, wie Staatsanwalt Jost Schützeberg gestern bestätigte. RWE sprach gar von mehreren dieser Bomben. Das Geschoss einer Zwille habe einen Werkschützer am Kopf verletzt. Er blieb nach RWE-Angaben bis Samstagabend im Krankenhaus. Ein weiterer Mitarbeiter sei bei diesem ersten Angriff leicht verletzt worden. Außerdem seien Container und Fahrzeuge beschädigt worden, wie RWE gegenüber unserer Zeitung mitteilte. Fotos zeigten zerbrochene Glasscheiben an Autos und Containern.
Auch Polizisten angegriffen

Wenig später sei auf der L276 nahe der Werkschutzcontainer eine Barrikade in Brand gesetzt worden. Als die RWE-Werksfeuerwehr angerückt war und gegen 20.30 Uhr mit dem Löschen begann, seien die RWE-Mitarbeiter bereits „von etwa 70 Aktivisten erwartet worden”, die hinter der brennenden Barrikade gestanden hätten, wie RWE unserer Zeitung am Samstag sagte. Aus dieser Gruppe heraus seien erneut Steine geworfen worden. RWE erklärte, bei diesem Angriff seien zwei weitere Mitarbeiter verletzt worden. Die Polizei bestätigte die RWE-Darstellungen in weiten, wenn auch nicht in allen Teilen
Als wenig später die ersten Polizeibeamten an der brennenden Barrikade auf der L276 eintrafen, wurden auch sie aus der Gruppe heraus angegriffen. Dabei seien Einsatzfahrzeuge beschädigt worden, teilte die Polizei mit. Aus den im Moment vorliegenden Meldungen konnte die Aachener Polizei gestern keine Rückschlüsse auf die Größe der Angreifergruppe ziehen, wie Behördensprecherin Dana Zimmermann mitteilte. Kurz nach Mitternacht sei ein Polizeihubschrauber über dem Hambacher Forst eingesetzt worden. […]
STAATSFEINDE! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Bitte schreiben Sie nicht immer wieder „Aktivisten„, Herr Gego*. Das verunglimpft wirkliche Aktivisten, die sich gewaltfrei für was auch immer engagieren.
Es sind Staatsfeinde, es sind Terroristen, die Menschen im Hambacher Forst.
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Die Achse-Morgenlage: Hier klicken
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Heute, 11:00 Uhr: Weihnachten in den 50-ern
Ansonsten ist heute nichts geplant. Aber vielleicht werden wir ja noch mit der ein oder anderen Nachricht ´beglückt`, die eine Eilmeldung wert ist.
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Ich empfehle zur Lektüre z. B. einen Essay: Hier klicken
besonders
Das Märchen von der Luftverschmutzung in deutschen Städten: Hier klicken
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*Das Zitat „von etwa 70 Aktivisten erwartet worden” ist in diesem Zusammenhang völlig unnötig. Unzitierte von etwa 70 Angreifern (oder Gewaltbereiten, Terroristen usw.) erwartet worden hätte es auch getan, oder?
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Einen feinen Heiligabend
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Steigen die Zinsen, fallen die Aktien!
Diese Erfahrung macht gerade die Wall-Street.
MehrJede Niedrigzinsphase sollte selbstverständlich mal zu Ende gehen.
Aber doch bitte nicht mit dem Holzhammer:

Amerika hat einen neuen Helden: Jerome Powell, der Mann, der es wagt, sich nicht nur mit Präsident Donald Trump anzulegen, sondern gleichzeitig auch noch mit der Welt der Hochfinanz. Der Präsident der US-Notenbank Federal Reserve hat in dieser Woche entgegen aller Warnungen des Präsidenten und der Wall Street die Leitzinsen weiter angehoben und den Abbau der Bilanzsumme vorangetrieben.
OK, das kann man so sehen, liebe Autoren (Anja Ettel, Holger Zschäpitz) des Berichtes.
Ich halte das Verhalten allerdings nicht für heldenhaft, sondern für außerordentlich dumm.
Aber nein, es geht ja gegen Trump, da ist es vollkommen gleich, ob mal eben X-Milliarden verbrannt werden.
Vielleicht geschieht noch Schlimmeres. Dann, ja dann ist das Geheule groß:
Trump hat dies, Trump hat jenes … . Trump war es auf jeden Fall!
Merken Sie eigentlich nicht, wie klein dieses ewige „Hauptsache gegen Trump“* ist.
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*Erinnert mich ein wenig an den Wohlhabenden, der lieber sein Geld mit windigen Steuersparmodellen komplett zum Fenster hinauswirft, als es anteilig dem Staat zu geben.
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Strom in Deutschland: 16.12.2018 bis 22.12.2018
Nachdem die vorletzte Woche (9. bis 15.12.2018) …
Mehr… mit nahezu absoluten Tiefstwerten „Strom aus Wind und Sonne“ endete, ging es vergangene Woche zunächst ähnlich weiter.

0,2 TWh Strom trugen Wind und Sonne am 17.12.2018 zu den knapp 1,6 benötigten TWh bei. Anlagen die auf eine vielfache Leistung ausgelegt sind. Die sie natürlich auch bringen, wenn die Erneuerbaren Energiequellen in ausreichendem Maß vorhanden sind. ===> Dann wurde es wieder stürmisch und die Stromausbeute wuchs.
Wobei mir gerade ein Aspekt, der m. E. so noch gar nicht beachtet wurde, in´ s Auge sticht:
Das Verhältnis Stromerzeugung durch Wind und Sonne und das zugehörige Wetter.
- Immer wenn die Stromerzeugung durch Windkraft in einigermaßen – bezogen auf die installierte Leistung – befriedigenden Größenordnungen erfolgt, haben wir in Deutschland sehr windiges, oft auch stürmisches Wetter ohne nennenswerte Sonne. Es ist, kurz gesagt, Schei …, äh…, schlechtes Wetter. Was wir natürlich gerne in Kauf nehmen. Denn wir wollen ja das Weltklima retten. Her mit dem Sturm. Je öfter, desto lieber!
- Im Sommer, als die Sonne die Solarpanels richtig auslastete, stöhnten viele Menschen ob der Hitze. Wobei die massive Sonneneinstrahlung in Bezug auf die Stromausbeute durchaus kein Brüller war, wie der Chart oben eindrucksvoll belegt.
Hier ein paar Binsen, die jedem einleuchten, auch wenn er nicht studiert hat:
- Ab einer bestimmten Windstärke nimmt die Erzeugung „Strom durch Sonne“ massiv ab.
- Scheint die Sonne – sehr – stark, ist allermeistens der Wind nicht besonders ausgeprägt.
- Oft allerdings scheint keine Sonne und der Wind weht auch nicht sonderlich.
Schauen Sie sich den Originalchart mal unter diesen Aspekten an.
- Das ganze nennt man übrigens „gemäßigtes Klima„. Ein Klima, welches dafür sorgt, dass die Pflanzenwelt gut gedeiht und Erosion ein Fremdwort ist.
- Auch in 2018 ist Deutschland weiterhin ein grünes Land! Der Wald, die Wiesen, die Gärten, alles hat sich von der Dürre des Sommers erholt!
Die Gesamtstromerzeugung der vergangenen Woche:

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Lesen Sie über die Weihnachtstage Das Märchen …: Hier klicken
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USA verlassen Syrien
Realsatire: „UN-Sozialrat sieht schwere Defizite in Deutschland“ …
…titelt WELTonline.
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Der UN-Sozialrat wirft Deutschland starke Mängel bei der Umsetzung der sogenannten sozialen Menschenrechte vor. Ein Beispiel: Zahllose ältere Menschen lebten „unter entwürdigenden Bedingungen“, unter anderem in bestimmten Pflegeheimen.
[…]
Doch nicht nur die Lage vieler alter Menschen sei prekär, sondern auch die von Kindern und Niedriglöhnern, heißt es weiter. Laut dem Dokument des Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte lebten in Deutschland 2,55 Millionen Kinder (knapp 20 Prozent) in Armut, der Großteil von ihnen bei nur einem Elternteil.
Das Gremium beklagt insbesondere mangelnde Informationen und bürokratische Hürden, die verhinderten, dass Eltern die ihnen zustehenden Leistungen in Anspruch nehmen. Überdies bezweifelten die Experten, dass die Leistungen vom Kindergeld über Kinderzuschlag bis zum Teilnahmepaket ausreichten, „um den grundlegenden Bedarf zu decken“.
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Ich finde es sehr gut und bemerkenswert, dass die Mitglieder des UN-Sozialrates alle so vorbildlich aufgestellt sind. Nur Deutschland, da ist es prekär. Da ist eine Rüge schon angebracht.
Oder wie ein Kommentator des Berichts oben rechts meint, nachdem er die Mitgliedsländer aufgeführt hat:
[…] Und die (Mitgliedsländer) verurteilen nun Deutschland, weil es dessen Armen so schlecht geht… total überzeugend. Zumal ja auch niemand aus diesen Ländern zu uns will, weil es Armen hier so schlecht geht, wie wir alle wissen.
Da müssen wir nun aber dringend etwas tun, wir wollen ja schließlich nicht gegen Menschenrechte verstoßen!
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Die sehr aufschlussreichen übrigen Leserkommentare zum Bericht oben rechts: Hier klicken
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Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
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Guten Morgen, liebe Leser!
Pünktlich zum Klimazirkus in Kattowitz …
Mehr
… macht(e) auch Brüssel wieder von sich reden: Ab 2030 (also in nur 12 Jahren!) soll für neue PKW und Kleintransporter (Handwerker aufgepasst!) nur noch eine maximale Freisetzung von kapp 60 Gramm CO2 pro Kilometer erlaubt sein. Sie können gar nichts mit diesem Wert anfangen? Das genau ist die Absicht. Je alltagsferner die Maßeinheit, umso besser für die Propaganda geeignet. Dies wussten schon die „Atomkraft-Gegner“. Übersetzen wir deshalb mal schleunigst diesen geplanten Grenzwert in Maßeinheiten, die jedem Autofahrer nur zu vertraut sind: 60 gr CO2/km entspricht etwa einem Verbrauch von rund 2,5 Liter Benzin beziehungsweise 2,3 Liter Diesel pro 100 km. Dämmert es jetzt, wohin die Reise gehen soll?
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Der Sonntagsfahrer: Hier klicken
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- Heute, 11:00 Uhr: Realsatire „UN-Sozialrat sieht schwere Defizite in Deutschland“ …
- Heute, 14:00 Uhr: USA verlassen Syrien
- Heute, 17:00 Uhr: Strom in Deutschland
Bitte beachten Sie auch den dreiteiligen Artikel zum heutigen Sonntag: Hier klicken
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Einen geruhsamen 4. Adventsonntag
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Artikel zum Sonntag, 23.12.2018 Teil 3: Gilles Kepel, …
… französischer Islamforscher, meint:
Mehr[…]
Das Chaos, das wir derzeit in Frankreich erleben, ist eine Folge von unterschiedlichen gesellschaftlichen Brüchen, die sich alle überlagern. Bei den gewalttätigen Demonstrationen haben sich zwei soziale Gruppen vermischt: einerseits die untere Mittelschicht, die „weiß“ und verarmt ist und von den Gelbwesten verkörpert wird.

Auf der anderen Seite haben das junge Leute aus den Problemvorstädten ausgenutzt, um Geschäfte zu zerstören, auszuplündern oder Autos anzuzünden – ganz so wie 2005 bei den Aufständen in den banlieues. So entstand ein Klima sozialer Gewalt und ein Kontrollverlust des Staatsapparates, was Dschihadisten jetzt die Möglichkeit gibt, einfacher zuzuschlagen.
[…]
Man darf nicht vergessen, dass der Aufstand der Gelbwesten ausgelöst wurde von einer Erhöhung der Benzinpreise und Steuern; hinzu kommen die Fluktuationen der Benzinpreise auf dem Weltmarkt. Die Revolte der unteren, verarmten Schichten, die die politische und soziale Situation überall in Europa bestimmt, ist aber auch geprägt von den großen Flüchtlingsströmen, die wegen der Bürgerkriege nach dem „arabischen Frühling“ zu uns kamen.
Das hat den Siegeszug Matteo Salvinis in Italien und den Einzug der AfD in den Bundestag möglich gemacht. Bei den Gelbwesten kann man jetzt eine neue Koalition von Rechts- und Linkspopulisten beobachten. Die Bewegung hat noch keinen direkten politischen Ausdruck gefunden, weil kein wirklicher Anführer der Gelbwesten hervortritt; weder Marine Le Pen noch Jean-Luc Mélenchon können die Bewegung für sich vereinnahmen.
Wenn diese chaotische Lage aber weiter anhält und der Dschihadismus dabei Trittbrettfahrer wird, dann ist zu befürchten, dass die Europawahlen im Mai 2019 zu einem spektakulären Sieg der Extreme führen werden.
[…]
Welt: Haben wir uns getäuscht über den Charakter des „arabischen Frühlings“?
Kepel: Ja, komplett. Wir haben eine digitale Revolution begrüßt und geglaubt, dass sich die Demokratie in den arabischen Ländern durchsetzen würde. Wenige Jahre später hatten wir das Kalifat des Islamischen Staates und die Attentate in Europa. Dabei haben Arabien-kundige Forscher wie ich ab 2005 längst eine dritte Generation von Dschihadisten ausgemacht, die dann von dem Zusammensturz der Systeme profitiert und ihre eigene Agenda gesetzt hat.
Doch die Pseudophilosophen haben sich mit ihrer Sichtweise durchgesetzt. Sie wollten nicht wahrhaben, dass es sich um eine Radikalisierung des Islam handelte. Diesen Fehler haben wir teuer mit den Attentaten bezahlt.
WELT: Sie beschreiben drei Phasen des Dschihadismus und behaupten, dass jedes Mal, wenn eine Organisation am Ende war, eine neue entstand. Seit dem Sturz der syrischen Stadt Rakka vor einem Jahr scheint die Terrororganisation IS am Ende. Wird es eine vierte Phase geben?
Kepel: Die Dschihadisten sind nach wie vor ideologisch hoch motiviert. Aber sie müssen ihre Strategie anpassen, weil die alte nicht mehr funktioniert. Schwer zu sagen, ob und wie ihnen das gelingen wird. Wir beobachten ihre Aktivitäten im Netz und in den Gefängnissen. Bislang gibt es keine neue Phase.
Aber unser Justizsystem war sehr streng und hat die meisten zu langen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Damit ist das Problem nur in die Zukunft verschoben worden. Die ersten kommen jetzt aus den Gefängnissen, was uns Anlass zu großer Sorge geben sollte.
[…]
Der Terror in Europa hat uns alle traumatisiert und das Bewusstsein einer weltweiten Bedrohung geschaffen. Allerdings kommt die Erkenntnis, dass wir eine Mitschuld tragen, ziemlich spät.
Verantwortlich dafür ist unter anderem Barack Obama und ein Teil der europäischen Staatschefs, die sich auf Anraten der Katarer und Türken eingebildet haben, dass eine gütliche Einigung mit den Muslimbrüdern eine Lösung darstellt, nur weil diese prowestlich und prokapitalistisch sind. Man darf nicht vergessen, dass Obama die Wahl von Mohammed Mursi in Ägypten begrüßt hat. Auch die Türkei galt zu diesem Zeitpunkt als Vorbild.
Man hatte sich tatsächlich eingebildet, dass es sich in der Türkei um eine Art islamische Demokratie handele, vergleichbar mit einer christlichen Demokratie. Durch das Atomabkommen mit dem Iran ist es zu einer geschlossenen Front gegen den sunnitischen Terrorismus gekommen, und der IS wurde zum Hauptgegner erklärt.
[…]
WELT: Macht der Westen derzeit wieder Fehler, die er eines Tages bereuen wird?
Kepel: Niemand will sehen, dass der Schlüssel zur Lösung der Probleme im Nahen Osten liegt. Wir brauchen eine proaktive europäische Außenpolitik, die nicht an den Fersen der Russen und Türken hängt. Aber das ist problematisch, weil alle ihre Souveränität der EU überlassen haben, die keine Außenpolitik hat. Auch wenn Angela Merkel zum ersten Mal einräumt, dass es eine europäische Armee braucht.
Doch genau in dem Augenblick, da wir mehr denn je ein reformiertes, vereinigtes und zentralisiertes Europa brauchen, werden die Populisten vermutlich sehr gut abschneiden. Das wird es immer schwieriger für einzelne Staaten machen, außenpolitisch Einfluss zu nehmen.
Der Auszug aus dem Interview wurde so angelegt, dass Herrn Kepels Aussagen, die selbsterklärend sind, ohne Frage zitiert wurden.
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Artikel zum Sonntag 23.12.2018, Teil 1: Hier klicken
Artikel zum Sonntag 23.12.2018, Teil 2: Hier klicken
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