Uniper-Chef: Blackout ist möglich

Uniper scheint seinen Frieden mit dem Kohleausstieg …

… gemacht zu haben. Dennoch warnt Vorstandschef Schierenbeck vor einer

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riesigen Stromlücke in Deutschland. In den nächsten drei Jahren werde die Kapazität von mindestens sieben Großkraftwerken fehlen.

Während andere Kraftwerksbetreiber mit der Bundesregierung noch über Entschädigungszahlungen streiten, hat der Energiekonzern Uniper seinen Frieden mit dem Kohleausstieg gemacht. Das Unternehmen, das einst aus der fossilen Kraftwerkssparte der E.on hervorging, will schon bis Ende 2025 aus der Braun- und Steinkohleverstromung in Deutschland aussteigen und nur noch die modernste Anlage in Datteln am Netz lassen.

Uniper-Vorstandschef Andreas Schierenbeck will damit auch dem gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Klimaschutz nachkommen. Gleichwohl warnt er vor einer erheblichen „Stromlücke“ von bis zu sieben Gigawatt in Deutschland und steigenden Blackout-Gefahren: „Ich sehe derzeit keine energiepolitische Antwort darauf.“ […]

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Drei Kommentare zum Interview oben:

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Schweden fehlt Strom!

Vielleicht könnte [ den Deutschen] ein Blick nach Schweden helfen.
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Dort machen Unternehmen seltsame Erfahrungen und Investoren fliehen bereits aus der Provinz Skåne (Schonen) in Südschweden. Die Region hat bereits Investitionen in Milliardenhöhe verloren.

Der Grund: Stromknappheit. Nein, nicht in Kuba oder Venezuela, sondern im Industrieland Schweden. Wie Per Tryding, stellvertretender Geschäftsführer der Handelskammer Sydsvenska schreibt, stehen hinter dieser misslichen Lage eine Reihe von politischen Misserfolgen, die »für den Rest Schwedens eine Warnung sein sollten«.

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Abbildungsnachweis & Mehr zum …

Artikel „Woher kommt der Strom?“ vom 8.10.2019 …

… auf achgut.com

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Abbildung 1

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Abbildung 2

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Abbildung 3

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Abbildung 4

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Abbildung 5

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Abbildung 6

  • Mehr von den Wissenschaftlern von der Uni Heidelberg: Hier klicken

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Abbildung 7

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AfD: Wahl gewonnen, dennoch …

… kaum eine Option, zu regieren!

Da geht eine CDU lieber mit der Linken und den Grünen ein Bündnis ein!

Mal sehen, wie es heute Abend aussehen wird. Eines ist sicher:

Einfach wird es nicht! Für niemanden.

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Bei den letzten Bundestagswahlen 2017 und den Europawahlen im Mai wurde die AfD in Sachsen stärkste Kraft. Um auch bei den kommenden Landtagswahlen bei ihren Anhängern zu punkten, holte sich die Partei Unterstützung von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke. Eine realistische Machtoption hat sie trotzdem nicht.

Es ist heiß und stickig im Grimmaer Rathaus, einem prächtigen Renaissancebau im Zentrum des Städtchens bei Leipzig. Der Saal in der ersten Etage ist mit gut 200 Menschen gefüllt. Der Anteil der meist älteren Männer liegt bei über 80 Prozent. Auch junge Männer in T-Shirts einschlägiger Marken der extremen Rechten sind da. 28 Prozent der Stimmen holte die AfD in Grimma bei der Europawahl.

Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke malt ein düsteres Untergangsszenario für Deutschland und die Welt, spricht von der sogenannten „One-World Elite“, einer auch antisemitisch auslegbaren Verschwörungstheorie. Höckes Rede ist geprägt von völkischem Nationalismus. Die Deutschen, so sagt er, drohten zur Minderheit im eigenen Land zu werden. Die Bemühungen zum Klimaschutz zieht er ins Lächerliche, lobt stattdessen die Kohle. Den Kampf gegen rechts will Höcke, der im Oktober bei der Wahl in Thüringen antritt, einstellen.

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Die Rede komplett:

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„Also es ist ein Erlebnis einmal mit Björn Höcke in einem Saal zu sein und ihm zuzuhören. Ich weiß nicht, wie Sie das hier empfunden haben, aber ich habe mich hier sehr wohlgefühlt.“

Begeisterter Beifall für Höcke

Seinetwegen sind sie an diesem Abend nach Grimma gekommen. Wegen des Anführers des AfD-Flügels, den der Verfassungsschutz als „Verdachtsfall“ führt. Der sich rassistisch geäußert hat und eine andere Erinnerungspolitik an die NS-Zeit fordert. Es dauert, jemanden zu finden, der ins Mikrofon sagen will, welche Eindrücke er vom Abend mitnimmt.

„Positive Eindrücke. Für Deutschland.“ – „Was überzeugt Sie davon?“ – „Schauen Sie mal ins Programm, lesen Sie das Programm. Und dann wissen Sie die Antwort.“ – „Alles hat mir gefallen, die Reden waren sensationell wie immer. Wir sind AfD-Mitglieder.“ – „Was überzeugt Sie an der Partei?“ – „Oh Gott, das wäre jetzt so viel, was ich Ihnen jetzt erzählen müsste. “ – „Was sind vielleicht die drei wichtigsten Dinge, die Sie überzeugen?“ – „Helf mir mal jetzt, die drei wichtigen drei Dinge.“ – „Ja vor allen Dingen, dass es wieder so wird wie es früher war, was auch die CDU früher gefordert hat.“

Und Höcke? Sei weder Rassist noch rechtsextrem:

„Also ich stehe zu Höcke. Und gerade auch die sächsische AfD sowieso auch.“

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Der komplette Bericht des Deutschlandfunks: Hier klicken

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Stromversorgung Belgien: Alegro

Deutschland baut eine 1 GW Stromleitung …

… (Alegro) aus dem Braunkohlegebiet, zu dem auch der Hambacher Forst gehört, nach Belgien.

Hier Bilder zum Baufortschritt an der Monschauer Straße südlich von Aachen kurz vor der belgischen Grenze:

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Stromversorgung & Energiewende

Im Deutschlandfunk hat Dagmar Röhrlich

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WELTonline: Kurzvideo Blackout & mehr

Die Wasserversorgung inkl.Toilettenspülung ist stromabhängig und versagt relativ kurzfristig. Nicht erst nach 7 Tagen. 

Grün-kursives Zitat & den kompletten Artikel mit Interview des obersten Bevölkerungsschützers Christoph Unger lesen: Hier klicken

2004 wurde das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gegründet. Es unterstützt die Länder in großen Lagen wie zuletzt bei den Waldbränden in Mecklenburg-Vorpommern. BBK-Präsident Christoph Unger fordert eine bessere Vorsorge für Krisenzeiten.

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Wasserstofferzeugung – Sonnenturm in Jülich

Die Idee, Sonnenstrahlen mittels Spiegeln  …

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„Geisterstrom“

Ab und zu müssen Windkraftanlagen …

… abgeregelt, aus dem Wind genommen werden.

  • Manchmal weht zu viel Wind, es stürmt, die Anlagen würden Schaden nehmen.
  • Manchmal ist der Netzabschnitt in den der Windstrom eingespeist werden soll nicht in der Lage, die erzeugte Menge Strom aufzunehmen bzw. an den Verbraucher weiter zu leiten. Mittels des Einspeisemanagements werden Anpassungen vorgenommen, es erfolgt ein redispatch.

WELTonline greift das Thema auf:

Grün-kursives Zitat, Leserkommentare & kompletten Bericht lesen: Hier klicken // Der Artikel wurde im Nachhinein in den WELTplus-Bereich verlegt. Wir empfehlen das Abo WELTplus unbedingt. 10 € im Monat die bestens investiert sind!

Im ersten Quartal haben Windkraft-Betreiber Hunderte Millionen Euro für Strom erhalten, der nie produziert wurde. Denn für den Abtransport des Ökostroms fehlen die Netze. Die Rechnung zahlt der Verbraucher. […]

Der weitere Ausbau der Erneuerbaren stockt:

[…] Doch die geplante Begrenzung des Ausbaus von Windkraftanlagen stieß beim niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies (SPD) auf Unverständnis: „Es ist das Gegenteil dessen, was wir brauchen. Die Pläne sind eine handfeste Anleitung, die Klimaziele von 2030 zu reißen“, sagte Lies der „Neuen Osnabrücker Zeitung“

„Wir rennen sehenden Auges vor die Wand“, sagte Lies mit Blick auf das Ziel der Bundesregierung, den Ökostrom-Anteil an der Elektrizitätsversorgung von derzeit rund 40 auf 65 Prozent im Jahre 2030 zu steigern. Zudem war der Neubau von Windkraftanlagen im ersten Halbjahr 2019 nahezu zum Erliegen gekommen: Unter dem Strich kamen in ganz Deutschland nur noch 35 Anlagen neu hinzu.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte zwar den Stromnetzausbau zur Chefsache gemacht. Auch lud er jüngst zu einem „Windgipfel“ ein, um die Probleme der Branche zu besprechen. Lies hält das jedoch für unnötig: „Wir brauchen keinen neuen Altmaier-Krisengipfel. Wir kennen alle Probleme. Wir kennen auch alle Lösungen. Wir müssen nur handeln.“

Auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) kritisierte die Ausbaugrenze für Windkraft als „das falsche Signal“. Die Bundesregierung solle sich vielmehr Gedanken machen, wie sie ihre klimapolitischen Ziele erreichen wolle, „anstatt sich neue Hemmnisse für den Ausbau der Windenergie auszudenken“.

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Windkraft adé: Hier klicken

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Artikel zum Sonntag, 7.7.2019: Ein Kraftwerksmitarbeiter berichtet // AfD: Listenhorror

Im Rahmen der wöchentlich erscheinenden Analysen

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