Artikel zum Sonntag, 8.7.2018: Energiewende #3 – AfD-Antrag zur Klimaschutzpolitik

Am 28.6.2018 stellte die AfD-Fraktion den Antrag:

Kompletten Antrag inkl. Begründung lesen: Hier klicken

In der Begründung zum Antrag wird das, was in den beiden Artikeln zum Sonntag vom  24.6.2018 und vom 1.7.2018 ausgeführt wurde,  nochmals – tiefergehend – dargelegt.

Es wird eine Unmenge Geld im Namen der Rettung der Welt mittels der angeblichen Klimaschutzpolitik in Deutschland zum Fenster hinausgeworfen.

Dass unsere ideologisch komplett verblendeten Mitglieder der Bundestagsaltparteien nicht verstehen (wollen), ist klar.

Antrag abgelehnt!

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Die ganze Debatte mit sämtlichen Hintergrundinfos des Bundestages zum Thema:

Hier klicken

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Zur Energiewende : Hier klicken

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Artikel zum Sonntag, 1.7.2018: Energiewende #2 – McKinseys Energiewende-Index u.a.

Das ist allerdings neu:

Bericht und grün-kursive Zitate lesen: Hier klicken

Von der Ökostrom-Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz über den Atomausstieg bis hin zu den Kohle-Ausstiegsplänen hat Deutschland seine Energiewende bislang stets im Alleingang, ohne Konsultationen der europäischen Nachbarn betrieben.

Jetzt stellen die Planer fest: So geht es nicht weiter. Schon um „die Versorgungssicherheit in beiden Ländern auf hohem Niveau aufrechtzuerhalten“, müsse es „eine engere Zusammenarbeit von Deutschland und Frankreich geben“.

[…]

Für diesen Vergleichsindex hatte die Unternehmensberatung McKinsey & Company zusammen mit dem WEF den Status der Energiewende in 114 Ländern anhand von 40 Indikatoren ermittelt.

Da liegt Deutschland auf Platz 16: Hier klicken

KURZ:

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Artikel zum Sonntag, 24.6.2018: Energiewende #1 – Neue Leitstudie

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) …

… hat eine Leitstudie zur Energiewende (hier der Ergebnisbericht) vorgelegt.

Quelle: Hier klicken

Üblicherweise gibt es eine Zusammenfassung (Executive Summary) des über 500 Seiten umfassenden Konvoluts.

Tatsächlich eignet sich diese Zusammenfassung, um einen genügenden Eindruck vom (Zu-) Stand der Energiewende zu bekommen. Denn das, was in der Studie beschrieben und gefordert wird, mag vielleicht zielführend sein, hat aber mit der wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Realität in Deutschland wenig zu tun. Die Verfasser wissen das wohl auch:

Ein nachhaltiges Energiesystem in Deutschland benötigt die Ausgleichsmöglichkeiten eines weiterentwickelten europäischen Strombinnenmarkts, …

Alle grün-kursiven Zitate stammen aus der Executive Summary der Studie.

Da glauben die Macher der Studie offensichtlich selber nicht so richtig an das Erreichen der Ziele, die vorher noch als grundsätzlich erreichbar bezeichnet werden:

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Artikel zum Sonntag 17.6.2018: Stefan Aust – Ein realistische Analyse zur Flüchtlingspolitik

Der Herausgeber der WELT traut sich!

Obwohl die Analyse hinter der Bezahlschranke (Tagespass lohnt immer!) verborgen ist, werden über 600 Leserkommentare geschrieben. Das ist sensationell!

Einige Zitate:

[…]

Grün-kursive Zitate und Artikel lesen: Hier klicken

Zuständig ist das Amt trotz des Namens eigentlich nicht für Migration, sondern dafür, politisch Verfolgte und Flüchtlinge aus Kriegsgebieten von denen zu unterscheiden, die als reine Migranten, also Wirtschaftsflüchtlinge, in eine bessere Welt auswandern wollten, was ihnen niemand übel nehmen kann.

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Artikel zum Sonntag, 10.6.2017: Wenn es nicht so schlimm wäre, …

… könnte der geneigte Leser drüber schmunzeln.

Da gibt es in der Volkshochschule Aachen eine Ausstellung von Heinrich Böll sein Sohnemann René. Der gräbt als Maler künstlerisch  Kinder in Irland, die tot geboren, deshalb ungetauft gestorben sind* und in ungeweihter Erde verscharrt wurden, aus. Verscharrt, bis in die 60-er Jahre. In einer Demokratie. Oh, Oh:

Vergrößern und grün-kursives Zitat lesen: Hier klicken

Es ist das schiere Grauen, das sich verbindet mit entsetztem Staunen darüber, was in einer westeuropäischen Demokratie noch in den 60er Jahren – in Einzelfällen noch bis in die 80er Jahre hinein – möglich war und auch staatlicherseits hingenommen wurde: Ungetauft gestorbene Kinder werden ihren Müttern weggenommen und an entlegenen Orten anonym in der Erde verscharrt. Der Grund: Ein Kind ohne Taufe sei mit der Erbsünde beladen und dürfe deshalb nicht in geweihter Erde bestattet werden.

Klar, ist das nicht schön.

Aber so waren sie nun mal die Zeiten, die ich als Kind in den 60ern noch erlebt habe. Nottaufe war mir ein Begriff. Auch in Deutschland. Evangelisch sein in Aachen war auch nicht unbedingt nett. Da war man schon nah beim „Heiden“. Und „Heide sein“ war ganz böse.

Gleichwohl, die verscharrten Kinder in Irland waren tot und dürften sich einen feuchten Kehricht um die Form der Bestattung gekümmert haben.

Wesentlich interessanter wäre es, wie Herr Böll und all´ die guten mitfühlenden Menschen dazu stehen, dass jedes Jahr allein in Deutschland etwa 100.000 Kinder abgetrieben = bewusst abgetötet und im Mülleimer entsorgt, sozusagen in die Tonne gekloppt werden.

Früher glaubte man eben an den ´lieben` Gott und die Verdammnis ungetaufter Menschen zu einem Zwischenreich und verscharrte die Kinder in ungeweihter Erde.  

Heute glaubt man, dass der ´Bauch` samt heranwachsendem Menschlein der Frau gehört.

Schlimm und unmenschlich, gegen jede Kultur der Vernunft und Mitmenschlichkeit ist beides.

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*Bei lebend geborenen, aber gefährdeten Kindern wurde schnellstmöglich eine Nottaufe verrichtet, um das „Wiederleben“ zwischen Himmel und Hölle zu verhindern. Und das Verscharren in ungeweihter Erde.

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Zum Thema Abtreibung und Werbeverbot für Abtreibung: Hier klicken

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Artikel zum Sonntag 3.6.2018: Was reitet Alan Posener?

Alan Posener ist ein seriöser Journalist.

Seine Meinung ist nicht unbedingt und immer die meine. Doch das ist es ja gerade, was Meinungsfreiheit, was Pluralismus ausmacht.

Meinung lesen: Hier klicken

Nun kommt dieser Mann mit einer Meinung ————> daher, der unbedingt widersprochen werden muss. Diese Meinung ist so weit hergeholt, so abstrus, dass ich mich frage, ob Alan Posener gekifft hat, als er sich an sein Schreibgerät setzte.

Nachdem er kurz Orwells Farm der Tiere zusammengefasst hat, zieht der Mann voll vom Leder:

Gestern blökten sie, nicht nur in Bayern: „Arier GUT, Juden BÖSE!“ Und nun gehört das Judentum zur Leitkultur. Schafsmäßig gesprochen: „Muslime, na, wenn’s sein muss, Juden BESSER!“

Mein lieber Scholli, ähh … Alan, da holen Sie aber Flachheiten aus der historischen Kiste, die gehen nicht. Und in Deutschland schon gar nicht.

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Artikel zum Sonntag, 27.5.2018: An den Reden von Alice Weidel und Gottfried Curio …

… lassen unsere Menschen mit Guten Gedanken kaum ein Gutes Haar.

Oder es wird schlicht ignoriert, was blanke Realität in Deutschland ist, was von der AfD hingegen knallhart benannt wird. So auch im Parlament am 16./17. Mai 2018 bei der Generalaussprache zum Haushalt der Kanzlerin/zum Bundeshaushalt.

Allen voran im Kritikastern und Ignorieren steht der Medienmainstream.

So muss Dr. Alice Weidel, weltgewandt, mit Wirtschaftswissen beschlagen,  angeblich noch Opposition lernen,  sie sei ein Sprechender Kühlschrank.

Die Rede Dr. Gottfried Curios, hochintelligent, ein Feingeist, wird weitestgehend im Mainstream ignoriert. Lediglich die SPD zieht den Wunsch nach Familiennachzug für Gefährder zurück. Nach der Gefährderbambini-Geschichte. Das ist ja mal was. AfD, Dr. Curio wirkt!

Um den bestehenden Vorwurf des Populismus und der angeblichen Inhaltslosigkeit der Reden Weidels und Curios zu entkräften, bringe ich  beide Reden in schriftlicher und von mir strukturierter Form (Blaue Überschriften).  Heute die von Dr. Alice Weidel. Am  Sonntag, die von Dr. Gottfried Curio. Da kann der interessierte Leser mal selber prüfen, was Sache ist. Was gesagt wurde: Tatsächlich.

Quelle sind die offiziellen Protokolle des Bundestags vom 16./17. Mai 2018:

Die Protokolle enthalten sämtliche Debattenbeiträge des jeweiligen Sitzungstages. Wenn man einen bestimmten Beitrag sehen und hören möchte, einfach Namen und Datum des Abgeordneten bei Youtube in die Suchfunktion eingeben. Wurde der Beitrag auf youtube  hochgeladen, ploppt er auf.

Die Rede von

Hier nun die Rede von Dr. Alice Weidel schriftlich und strukturiert.

Rede lesen

Artikel zum Sonntag 13.5.2018: Staatsverfall

Wenn wir Bürger, …

… die in diesem Land alles Materielle erwirtschaften und erhalten sowie alles Immaterielle (wie etwa menschliche Gemeinschaft oder Kunst) erzeugen, weiter entmündigt, entrechtet, enteignet und an der Partizipation gehindert werden, wird sich ein Widerstand entwickeln, der – so ist aufgrund der Kultur unseres Volkes mit seinen stark ausgeprägten Sekundärtugenden leider zu befürchten – deutlich heftiger ausfallen dürfte als in den moderateren Ländern Großbritannien und USA. Quelle: Artikel unten

Lesen: Hier klicken

Zum Autor: Hier klicken

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Sehen/Hören, lesen Sie zum Thema  auch die Rede von Vera Lengsfeld

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Artikel zum Sonntag 6.5.2018: Strom in Deutschland

Ein bemerkenswerter Bericht im Handelsblatt …

… lässt die Serie „Strom in Deutschland“ heute  zum „Artikel zum Sonntag“ aufsteigen:

[…] Denn was auch immer man als konkrete Politik vereinbaren wird, eines ergibt sich ganz simpel aus der Mathematik: Um das Klimaziel 2030 zu erreichen, müssen die klimaschädlichen Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger und andere Treibhausgasemissionen um etwa 40 Prozent gegenüber dem heutigen Niveau sinken. Alle Sektoren müssen hierzu mit geeigneten Maßnahmen ihren Beitrag leisten. Das Ergebnis wird dann sein, dass wir im Jahr 2030 nur noch halb so viel Kohle und Erdöl verbrauchen wie heute – denn darauf laufen die Sektorziele des Klimaschutzplans der Bundesregierung hinaus, die jetzt laut Koalitionsvertrag in verbindliche Gesetzesform gegossen werden sollen. […] Quelle: Hier klicken

heißt es dort.

Es ist also Mathematik und simpel: Ja, das stimmt!

Der Gute Gedanke wird wohl mathematisch korrekt hergeleitet. Nicht was sein kann, sondern, was sein soll, ist das entscheidende Moment.

Kernkraft ist ab 2022 in Deutschland Vergangenheit. Damit fällt heute CO2-freier Strom weg. 72 TWH.

Wenn dann bis 2030 noch 50 % Strom aus Kohle (134 TWh aus Braun., 81 TWh aus Steinkohle) und 50 % Erdöl wegfallen sollen bedeutet dies, dass aus

  • Kernkraft 72 TWh
  • Braunkohle 67 TWH
  • Steinkohle 40 TWh

wegfallen und durch „Erneuerbare“ ersetzt werden müssten.

Umgerechnet auf den Tag wären dies 0,49 TWh [(72+67+40)/365 Tage)], die durch Sonne und Wind zusätzlich zu den ohnehin eingeplanten,  doch oft nicht erreichten 0,5 TWh  aktuell hinzukommen müssten.

Kurz und gut, es müsste die Kapazität der Erneuerbaren verdoppelt werden. Bis 2030.

Das ist Utopie. Und würde auch nicht reichen. Denn bei Dunkelheit und Flaute gibt es halt keinen Strom, egal wieviele Anlagen in der Landschaft stehen bzw. auf Dächern montiert sind.  Das belegen die realen Charts (s.u.) eindrücklich.

Damit kommen wir zum Erdöl. Der Verbrauch soll um 50% reduziert werden. Nicht nur, aber für den Privatmann relevant, ist die Tatsache, dass mit Erdöl Auto gefahren und geheizt wird.

Das will man halbieren?

Es ist wie oben gezeigt, mathematisch simpel zu beweisen, dass die Guten Gedanken unserer Klimaschützer – hoch bezahlte, wie viele dieser Spezies – schlicht  sind.

Realtät frisst Gute Gedanken auf!

Durchschnittsberechnungen sind verschleiernde Theorie.

Echte Stromerzeugung/Tag,  besser noch pro Stunde ist entscheidend.

Kurz: Wie will man da 1,0 TWh nachhaltig schaffen. Guter Wille, Gute Gedanken reichen einfach nicht.

Wichtiger Hinweis: Die Zahlen oben habe ich dem Chart „Installierte Netto-Leistung zur Stromerzeugung in Deutschland“ vom 4.5.2018 entnommen. Dieses Chart wurde über Nacht geändert. Es wirft vollkommen andere Zahlen aus. Deshalb habe ich folgende Mail an das Fraunhofer-Institut geschrieben:

Sobald  Antwort erhalte, werden Sie über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Im Übrigen sind die oben von mir genannten aus dem Chart vom 4.5.2018 entnommenen Zahlen – ich habe sie damals notiert! – plausibel. Das aktuelle Chart erschließt sich mir nicht.

Rüdiger Stobbe

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Artikel zum Sonntag 29.4.2018: Kleine Anfrage der AfD …

… zum Behindertenstand in Deutschland am 13. März 2018.

Eine Monat später steppt der mediale Bär.

Helldeutschland – bestehend Menschen mit Guten Gedanken – empört sich.

Vergrößern: Hier klicken

OK , etwa 100.000 Abtreibungen gesunder Menschlein pro Jahr in Deutschland sind in Ordnung. Da gibt es weder Aufschrei, noch bundesweite Anzeigen. 

Folgende Fragen der AfD hingegen lösen einen Sturm der Entrüstung aus:

[…]

4. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der Behinderten seit 2012 entwickelt, insbesondere die durch Heirat innerhalb der Familie entstandenen (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
5. Wie viele Fälle aus Frage 4 haben einen Migrationshintergrund?

 […]

Quelle und die komplette Kleine Anfrage: Hier klicken

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