… von Volkswagen ist ein Ausdruck dessen und dramatisch, doch wohl nicht das letzte Wort. Stimmt es, dass die Fertigung von Elektroautos 30 Prozent weniger Personal erfordert, wie VW-Chef Herbert Diess sagt, sind eher 100.000 als 10.000 Arbeitsplätze im Konzern gefährdet. Und nicht nur dort. Die Meldungen häufen sich, von Opel über Ford, Jaguar und Honda bis zu den Zulieferern Bosch, Schaeffler oder Osram. Glaube niemand, BMW oder Mercedes könnten, Arbeitsplatzgarantien hin oder her, lange widerstehen. Ein Drittel der Wertschöpfung eines Elektroautos entfällt auf die Batterie, deren Kern aus Japan, China oder Korea zugekauft wird. Europa exportiert künftig also seine Arbeitsplätze.
Der Energiebedarf 2017 um die Raumwärme durch Heizen in den Haushalten sicherzustellen, belief sich auf 479 TWh. Diese Energie wird durch Verbrennung von Erdöl und Erdgas erzeugt. Energie, die benötigt wird, damit die Menschen in den Haushalten nicht frieren.
Halten wir fest, dass die benötigte Heizenergie ein Mehrfaches des Stromverbrauchs der Haushalte beträgt. Die benötigte Wärme wird durch Verbrennung fossiler Energieträger hergestellt.
Halten wir fest, dass sich allein der Stromverbrauch plus Heizenergie allein in den bundesdeutschen Haushalten 608 TWh beläuft.
… suchen kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen auf, um sich zu Brutplätzen tragen zu lassen. Das sind Jahrmillionen alte Pfade, die sie dabei nutzen. Die werden ihnen jetzt durch die Windräder zerschnitten.
Da braucht es keine Studie:
Da reichen die Aussagen der Leute, die die gewaltigen Rotorblätter von Windkraftanlagen säubern:
Erste Hinweise liefert das Aufblühen eines neuen Gewerkes: das der Windradreiniger. Sie säubern die Vorderkanten der Flügel. Bekannt ist das Phänomen schon lange. Bei Autos sieht man Insektenreste an Karosserie und Windschutzscheiben. Segelflieger säubern penibel nach jedem Flug die Tragflächen ihrer leichten Flieger. Sie wissen: Die Insektenleichen beeinträchtigen ebenso wie Schmutz die Strömungsverhältnisse um die Flächen.
Dasselbe geschieht auch an den Vorderkanten der Flügel. Bereits 2001 berichteten Gustave Corten und Herman Veldkamp von ihrem Forschungsprojekt für einen kalifornischen Windradbetreiber. Der stellte immer wieder Leistungsverluste seiner Windräder fest. Sie rauhten Rotorblätter künstlich auf und verglichen die Leistung mit glatten Rotorflächen. Das Ergebnis sah aus, wie es Segelflieger erwartet hätten: An den aufgerauhten Flächen strömte die Luft nicht mehr laminar, sondern turbulent vorbei – mit entsprechenden Leistungsverlusten. Sie können sogar die Leistung um die Hälfte reduzieren.
Viel Arbeit für Windradreiniger, die hängen für ihren gefährlichen Job an Seilen und putzen die Flügelblätter. Es gibt auch Versuche, diese Arbeit Robotern zu übertragen.
… ist auf Mitläufer angewiesen. Jede Diktatur braucht Mitläufer, die das System von unten stützen, die vielen kleinen Rädchen im Getriebe des kollektiven Wahnsinns. So war es im Dritten Reich, und so war es in der DDR. Die Mitläufer mussten nur von braun auf rot umschalten, und schon durften sie wieder mitmachen. Nachbarn verpfeifen, die unbotmäßige Witze erzählten, ausländische Radioprogramme hörten oder Fluchtpläne schmiedeten. Die Vollendung des Mitläufers ist der Denunziant. In der nach unten offenen Skala der menschlichen Niedertracht belegt er einen der letzten Plätze, vor Kindesmissbrauch und hinter Zuhälterei.
… in kurzen Abständen zu lesen. Die Botschaft, die Nordrhein-Westfalens Integrationsministerium verkündet, ist klar. Es geht um das „Integrationsklima“: die Bewertung, wie Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenleben. Im bevölkerungsreichsten Bundesland haben etwa 5,1 Millionen von 18 Millionen Menschen einen Migrationshintergrund. Das sind 28,7 Prozent der Bevölkerung, ein etwas höherer Wert als im Bundesdurchschnitt.
Der Knaller in Sachen ´Integrationsverhinderung`:
Der Thilo hat Schuld!
Menschen mit türkischen Wurzeln, vor allem die zweite Generation, fühlen sich wegen ihrer Herkunft im Alltag wesentlich stärker benachteiligt und diskriminiert. Der SVR nennt mögliche Gründe, warum sich die Zugehörigkeit wieder abgeschwächt haben könnte: die Integrationsdebatte nach Veröffentlichung des Buches „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin sowie Belastungen der deutsch-türkischen Beziehungen; etwa durch die Resolution des Bundestages zum Völkermord an den Armeniern und die verstärke Zuwendung der türkischen Regierung zu im Ausland lebenden Landsleuten.
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28,7 % Menschen mit Migrationshintergrund leben in NRW. Vor allem in den Städten. Da wundert es nicht, dass fast jeder Zweite nicht so aussieht, als käme er nicht von hier.
Meine Eltern sind 1965 aus Jugoslawien gekommen, meine Schwester und ich sind hier geboren. Jetzt zur Integration, meine Großneffen sind nicht integriert sondern assimiliert, und das ist in der 4 Generation normal. Die wissen das sie Wurzeln unten haben weil die Urgroßeltern komisch Deutsch sprechen und weil mein Nachname mit vić endet. Ich verstehe die Menschen nicht die zur selben Zeit gekommen sind und sich kein millimeter in die Gesellschaft eingebracht haben.
Verena schreibt ein Buch mit denkbar abstrusem Inhalt:
Kinderfreiheit,
also die ausdrücklich und feministisch begründete Abwesenheit von Kindern, sei das neue Paradigma:
Quelle grün-kursives Zitat & zum Blick in´ s Buch: Hier klicken
Kinderfrei leben heißt, gegen soziale Erwartungen zu rebellieren – und ist deshalb auch eine feministische Entscheidung. Frauen, die sich gegen Nachwuchs entscheiden, sind die mutigen Vorreiterinnen einer Bewegung, die an Zuspruch gewinnen muss, wenn unser vom westlichen Lebensstil maßlos ausgebeuteter Planet noch länger bewohnbar und lebenswert bleiben soll. Verena Brunschweiger begibt sich als Soziologin und Philosophin, aber vor allem als feministische und ökologische Aktivistin mitten hinein in die Tabuzone unseres gesellschaftlichen Konsenses, der sich ein Lebensglück ohne Kinder nur schwer vorstellen kann. Sie setzt sich kritisch mit dem pronatalistischen Dogma auseinander, das Politik, Kultur und Alltag durchdringt und sich in die Tiefenschichten unseres Denkens, Fühlens und Wünschens eingeschrieben hat. Sie zeigt, wer von diesem Konsens profitiert, und dass er nicht für Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft sorgen wird. Ihr Fazit: Deutschland braucht eine echte Frauenpolitik, keine unreflektierte pronatalistische Bevölkerungspolitik!
Der Plan geht auf:
Zunächst macht der FOCUS ein Interview: Hier klicken
Dann steigt die Achse des Guten ein.Ulricke Stockmann verweist die Ideen der Autorin in´ s Reich der Misantropie: Hier klicken.
Schließlich kommt es zur Gegenrede durch Birgit Kelle.