Kontrafunk – Spitzeninterview 20.4.2026
Andreas Schöfbeck: Sparmaßnahmen im deutschen Gesundheitssystem
Lässt sich das deutsche Gesundheitssystem signifikant kostengünstiger gestalten? Andreas Schöfbeck, ehemaliger Vorstand der Betriebskrankenkasse Provita, analysiert die Sparvorschläge der „Finanzkommission Gesundheit“.
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AfD zum Ersten – Migration und Kriminalität
Hallo Meinung – Peter Weber
Migration und Kriminalität – Bundestagsabgeordneter berichtet aus erster Hand
Peter Weber im Gespräch mit Martin Hess, MdB, AfD
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AfD zum Zweiten
Besuch bei der AfD
Gestern, am 19.4.2026, war ich, der MEDIAGNOSE-Blogbetreiber zu Gast bei einer Kreisversammlung der AfD, auf der die Landtagsabgeordnete und stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Enxhi Seli-Zacharias einen Vortrag hielt.
Um an die Anschrift des Veranstaltungsorts zu kommen, wo die Versammlung stattfindet, und um überhaupt sicherzustellen, dass ich eingelassen wurde, habe ich aufwendigen und zeitraubenden Mailverkehr sowie Telefonanrufe mit dem Landes- und dem Kreisverband der AfD tätigen müssen.
Als ich dann am Sonntagnachmittag, den 19.4.2026 um 15:00 Uhr eintraf, wurde ich von den anwesenden Mitgliedern sehr herzlich begrüßt.
Nur der später hinzukommende AfD-Kreisvorsitzende schnitt mich wie ein bockiges Kind. Warum, das bleibt wohl sein Geheimnis.
Insgesamt aber war die Atmosphäre freundschaftlich-positiv. Die Menschen schienen mir alle sehr engagiert und hoch motiviert. Von 500 Mitgliedern des Kreisverbandes waren etwa 120 anwesend. Darunter etliche Funktions- und Mandatsträger.
Analyse des Vortrags von Enxhi Seli-Zacharias …
… bei der AfD-Kreis-Versammlung am 19.4.2026 in Stolberg

Als der Stargast, er wurde von allen Anwesenden nur „die Enxhi“ genannt, ankam, war die Begeisterung groß. Die in Tirana geborene Frau ist 32 Jahre alt und eine zierliche, sehr gut aussehende Person.
Sie kam im Alter von sechs Jahren aus Albanien mit ihrer Familie nach Gelsenkirchen. Sie studierte Politikwissenschaft und war als Referentin für Schule und Bildung bei der AfD-Fraktion des Landtags Nordrhein-Westfalen tätig. Sie ist verheiratet und hat ein Kind. (Nach Wikipedia)
Nach der Übergabe eines Geschenks von „seiner Enxhi“, bei der der Beschenkte seine Tränen nicht zurückhalten konnte, begann der Vortrag. Dieser bestand zunächst aus Erzählungen über das am Boden liegende Gelsenkirchen und der Unfähigkeit der Stadtpolitik, sich aus dem Sumpf, der in erster Linie Roma-bedingt sein soll, herauszuarbeiten. Bis dann das Herzensanliegen von Frau Seli-Zacharias an der Reihe war:
Die unsägliche Vergewaltigung eines 9-jährigen durch einen 20 Jahre alten Kinderschänder.
Der Vater des Kindes hatte das Kind in einem Gelsenkirchener Einkaufszentrum alleine auf die Toilette gehen lassen und war shoppen gegangen. Nach einiger Zeit merkte der Vater, dass sein Junge überfällig war. Er suchte und fand sein Kind zusammengekauert auf der Toilette. Der Junge war geschändet worden.
Auf diese gräßliche Geschichte baut Frau Seli-Zacharias eine Generalabrechnung mit Gerichtsbarkeit und dann sogar mit dem Rechtsstaat Deutschland auf. Ihre Schlussfolgerung ist, dass Deutschland kein Rechtsstaat, sondern ein „Drecksstaat“ sei. Sie begründete dies mit dem Urteil der Richterin auf „Unzurechnungsfähigkeit“ für den 20-jährigen Mann. Frau Seli-Zacharias vergass hierbei die Tatsache, dass das Gericht am Ende verfügt, aber im Vorfeld nicht bestimmt. Dies geschieht von Sachverständigen in einem oder mehreren Gutachten. Leider berücksichtigt Frau Seli-Zacharias auch mit keinem Wort, dass der Täter vor kurzem selbst noch ein Kind/Jugendlicher war, der von wem auch immer erzogen wurde. Dass da Ursachen und Grundsteine – womöglich neben einer genetischen Veranlagung – für die in der Tat schrecklichen Verbrechen, die junge Mann wie selbstverständlich plant, filmt und tatsächlich begeht, gelegt werden, Verantwortlichkeiten also zusätzlich in ganz anderen Bereichen liegen, das erwähnt Frau Seli-Zacharias nicht. Ich vermute, dass sie diesen Sachverhalt überhaupt nicht in Erwägung gezogen hat. Sie schiebt die „wahre Schuld“ mit rhetorischem Polit-Geschick alles sehr undifferenziert auf das Gericht und den Staat. Wobei einige Zuhörerinnen während der Darstellung der Verbrechen in Tränen ausbrechen. Viele der zuvor netten Anwesenden wurden innerlich zum Mob mit schrecklichen Rachegedanken. Ich spürte es förmlich.
Nach der Rede, es herrschte bei den Zuhörern insgesamt noch starke Empörung, bin ich gegangen. Bleibt zu hoffen, dass der anwesende Bundestagsabgeordnete die Sache mit dem „Drecksstaat“ problematisiert und zurechtgerückt hat. Ich als Nicht-Mitglied wollte meinen Kopf nichtt hinhalten. Ich schreibe lieber Artikel und veröffentliche sie. Nur noch dies: Frau Seli-Zacharias sollte mal darüber nachdenken, dass ihre nicht gerade geringen Diäten und sonstigen Bezüge vom angeblichen „Drecksstaat“ bezahlt werden. Krititik, auch scharfe Kritik ist erlaubt und wichtig. Sie sollte aber Hand und Fuß haben.
Ich kann der jungen Frau und Politikerin nur zugute halten, dass sie noch recht wenig politische und sonstige Lebenserfahrung hat und sich von der Grausamkeit des Falls gesinnungsethisch hat überwältigen lassen. Sie steigert sich in eine Wut, die sie dann politisch vollkommen ungerechtfertigt und vollkommen unkorrekt instrumentalisiert. Das ist nicht in Ordnung! Frau Seli-Zacharias sollte froh und dankbar sein, dass sie einem Rechtsstaat wie Deutschland lebt, wo das demokratische Leben zu einem großen Teil formal-gesetzlich im Rahmen der Gewaltenteilung verfasst ist. Hintergrund sind die schrecklichen Erfahrungen aus der NS-Zeit.
Dass es Bestrebungen insbesondere bei Teilen der Altparteien gibt, Deutschland zu verändern (Meinungsfreiheit, Geschlechter-Rollen, Familienbild, „Umvolkung“ u.v.m.), ist schlimm genug. Da muss es für eine intelligente Landtagsabgeordnete möglich sein, bei allem Unmut, Zorn und großer Empörung über konkrete Verbrechen und der nach ihrer Meinung nicht „gerechten“ Behandlung vom Gericht, die verantwortungsethische Seite der Medaille zu berücksichtigen. Denn eines ist klar. In totalitären Staaten wird der Kinderschänder ohne großes Verfahren auf Dauer weggesperrt, wahrscheinlich sogar hingerichtet. Das aber kann und darf nicht die Lösung eines Rechtsstaats sein. Auch die angedeutete Clan-„Gerichtsbarkeit“ ihres Heimatlandes ist von ideologisch, oft islamisch (Scharia) geprägter Willkür durchzogen und entzieht sich jedem rechtsstaalichen Verständnis.
Sicher ist, dass Menschen Fehler, auch schwere Fehler, machen: In der gesetzgebenden Politik, in der Gerichtsbarkeit und der ausführenden Politk. Solche Fehler sehe ich in dem besprochenen Fall allerdings nicht. Ein Fall übrigens, nach dem ich lange im Netz gesucht habe, den ich aber nicht gefunden habe … Wer kann helfen?
Autor der Analyse: Rüdiger Stobbe, Jg. 1954, Studium Sozialwissenschaften und Germanist mit Abschluss Staatsexamen, eine Tochter Jg. 1975, zwei ganz tolle Enkelkinder (Paul, 19 und Greta, 17 Jahre alt)
Die Alternative zu Hass und Hetze
Eine Möglichkeit, auch für Angehörige angemessen zu trauern und gleichzeitig Öffentlichkeit herzustellen, zeigt die Trauerwache Deutschland in Dresden, die von Michael Kyrath, der seine Tochter und deren Freund im Jahr 2023 durch brutale Messergewalt verloren hat, initiiert wurde. Alt-Journalist Waldemar Hartmann (Waldi) schließt sich an:
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Kontrafunk aktuell Nachrichten 20.4.2026
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Kontrafunk aktuell 20.4.2026
Andreas Peter im Gespräch mit Björn Peters, Andreas Schöfbeck und Thomas Hurter – Kontrafunk-Kommentar: Markus Vahlefeld
00:00 Begrüßung Andreas Peter
01:36 Thomas Hurter: Preiswert fliegen trotz Iran-Krieg Ist Fliegen bald nur noch etwas für Gutverdiener? Der Schweizer Luftwaffenoffizier und SVP-Nationalrat Thomas Hurter erklärt die gegenwärtige Situation im internationalen Luftverkehr angesichts der Turbulenzen durch den Iran-Krieg.
14:48 Andreas Schöfbeck: Sparmaßnahmen im deutschen Gesundheitssystem Lässt sich das deutsche Gesundheitssystem signifikant kostengünstiger gestalten? Andreas Schöfbeck, ehemaliger Vorstand der Betriebskrankenkasse Provita, analysiert die Sparvorschläge der „Finanzkommission Gesundheit“.
30:04 Björn Peters: Renaissance der deutschen Atomstromanlagen?* Erlebt die deutsche Atomstromproduktion eine Renaissance? Wirtschaftsenergieberater Dr. Björn Peters erläutert das Pro und Kontra der Idee von CDU-Politiker Jens Spahn, deutsche Atomkraftwerke wieder ans Netz zu bringen. Und
*[Geht die Wiederherstellung der Kernkraft-Anlagen rein technisch?]
45:52 Kommentar: Markus Vahlefeld: Der Staat mästet sich – und diffamiert seine Bürger Markus Vahlefeld kommentiert die immer weiter ausufernde Freude des Staates, einer Minderheit teure Geschenke zu machen, die Lasten aber ungerecht zu verteilen.
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Deutschlandfunk – Presseschauen
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Achgut.com Presseschau 20.4.2026
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AfD im Bundestag – Reden und mehr
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Wetterbericht 20.4.2026. – 26.4.2026
Nach Rekord-Regen freundlicher, dann kalt: ECMWF-Hauptlauf will Schnee!
Es gab tatsächlich neue Rekorde. Seit Beginn einer Wetterstation im Nordosten aus dem Jahre 1890 hat es an einem Tag noch nie so viel auf einmal geregnet. Und jetzt, wo das Video fast hochgeladen ist, sind die Niederschlags-Summen des gestrigen Tages da: Es war der nasseste Tag des Jahres bisher! Nach dem Rekord-Regen wird es freundlicher. Nach wie vor deuten die Modelle einen Rückfall durch Polarluft an mit Frostgefahr. Das europäische ECMWF möchte den Mai mit starken Schneefällen im Alpenraum einleiten – das scheint aber ein Irrweg zu sein…
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Aktuelle Wahlumfragen & ab 20.12.2024 kumuliert
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Vergrößerung – Quelle/Umfragen aktuell: INSA Bundestag Spezial & Allensbach Bundestag Spezial & FG Wahlen Bundestag Spezial & Infratest dimap LT Schleswig Holstein
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MEDIAGNOSE-Tagebücher komplett
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WELT-TV 20.4.2026
NAHOST-KRIEG: Neue Eskalation droht! Donald Trump entert Mullah-Schiff! Iran kündigt Reaktion an!
Die Sorge vor einem Scheitern der Feuerpause zwischen den USA und dem Iran ist am Montag gewachsen, nachdem die USA ein iranisches Frachtschiff beschlagnahmten und der Iran mit Vergeltung drohte. Zudem lehnte die Regierung in Teheran eine neue Verhandlungsrunde ab, die Washington vor dem Auslaufen der Feuerpause am Dienstag anstoßen wollte. Die Ölpreise stiegen daraufhin an, und die Aktienmärkte gerieten ins Wanken, da Marktteilnehmer eine anhaltende Störung des Schiffsverkehrs im Persischen Golf befürchten. Das US-Militär teilte am Sonntag mit, es habe auf ein unter iranischer Flagge fahrendes Frachtschiff geschossen, als dieses versuchte, die US-Blockade zu durchbrechen. „Wir haben ihr Schiff vollständig in unserer Gewalt und sehen nach, was an Bord ist!“, schrieb Präsident Donald Trump in den sozialen Medien. Ein iranischer Militärsprecher sprach von „bewaffneter Piraterie“ und kündigte eine baldige Reaktion an. Das Schiff sei von China aus unterwegs gewesen. Iranische Staatsmedien berichteten, Teheran habe neue Verhandlungen unter Verweis auf die anhaltende Blockade, die bedrohliche Rhetorik und die „überzogenen Forderungen“ Washingtons abgelehnt. „Man kann nicht die Ölexporte des Iran einschränken und gleichzeitig die Sicherheit für andere gewährleisten“, schrieb der Erste Vizepräsident des Iran, Mohammadreza Aref, in den sozialen Medien. Trump hatte dem Iran gedroht, die USA würden jede Brücke und jedes Kraftwerk im Land zerstören, sollte Teheran seine Bedingungen ablehnen. Der Vermittler Pakistan schien sich unterdessen auf die Gespräche vorzubereiten. In der Hauptstadt Islamabad wurde der öffentliche Verkehr eingeschränkt und Sicherheitsmaßnahmen wurden ergriffen. In dem Krieg, der sich nun in der achten Woche befindet, kamen seit seinem Beginn am 28. Februar Tausende Menschen ums Leben; er löste zudem den schwersten Schock für die weltweite Energieversorgung in der Geschichte aus. Er begann mit US-israelischen Angriffen auf den Iran und einer israelischen Invasion im Libanon, worauf der Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen reagierte.
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KRIEG IM NAHEN OSTEN: Große Differenzen zwischen USA und Iran! „Iran hat alle Trümpfe in der Hand!“
Zwischen Iran und den USA scheinen sich die Fronten wieder zu verhärten. „Der Iran besteht offenkundig nach wie vor darauf, dass er ein verbrieftes Recht hat, Uran im eigenen Land anzureichern“, sagt WELT-Reporter Daniel-Dylan Böhmer.
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Apollo News 16.4.2026
„Deutschland ist es wert, verteidigt zu werden“ – Rüdiger Lucassen im Interview
In der AfD polarisiert Rüdiger Lucassen mit klaren Äußerungen zu Wehrpflicht und Westen – und hat sich viele Gegner gemacht. Seinen Rücktritt als verteidigungspolitischer Sprecher will er nicht als Rückzug verstanden wissen. „Ich habe immer die Programmatik unserer Partei vertreten“, sagt Lucassen. Er sieht andere in der AfD und ihrem Vorfeld auf gefährlichen Abwegen. „Wir entfernen uns von unseren Grundsätzen“, warnt er im Interview mit Apollo News-Chefredakteur Max Mannhart.
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NIUS Live, 20.04.2026
🚨Gewalt-Androhung gegen NIUS: Wie die Antifa Meinungsfreiheit bekämpfen will
Darüber spricht Deutschland heute:
- ▶️ Die Blockade von Berlin: Wie der Dauerstreit zwischen Union und SPD das ganze Land lahmlegt.
- ▶️ Finanzminister immer linker: Wie sich Lars Klingbeil bei Sozialisten in Spanien auf Steuerzahler-Kosten feiern lässt.
NIUS-Moderator Alexander Kissler begrüßt am 20. April 2026 seine Gäste im NIUS Live-Studio: Julian Reichelt, Chefredakteur NIUS Pauline Voss, stellvertretende Chefredakteurin NIUS Waldemar Hartmann, Reporter.-Legende
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Achgut 19.4.2026
Energie! Ein Land in der Doppelkrise
Die Irankrise verschärft die ohnehin prekäre Energie-Situation in Deutschland weiter. Sie zeigt, wie wenig resilient unsere Versorgung ist. Ilka Hein sprach mit Professor Fritz Vahrenholt, Hamburger Umweltsenator a.D. und engagierter Kritiker der Energiewende, und Professor André Thess, der unter anderem den Lehrstuhl für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart innehat.
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TE Wecker am 20.04.2026
Merz–Koalition im Sinkflug: Kerosin knapp, Bürger wütend, AfD vorn
+++ Kerosin-Alarm: Reiche beschwichtigt, Flughäfen und Reisende zittern +++ 111 Fahrzeuge, 2,5 Kilometer Wut: Protestfahrt gegen hohe Spritpreise +++ AfD vorn, Koalition am Boden: Umfragen werden zum Alarmsignal +++ Nach dem Urteil: Wer zieht Correctiv zur Rechenschaft? +++ Koalition in München platzt, Bäume bleiben: Grüner Start im Rathaus-Chaos +++ Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch, Flüge und Verbrenner: Der öffentliche Raum als Umerziehungszone +++ TE Energiewendewetter +++
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ntv 19.4.2026
US-Präsident stärker unter Druck als das Mullah-Regime sieht Experte Fischer | ntv
Kurz vor dem Ende der Waffenruhe im Nahen Osten demonstrieren beide Seiten Stärke. Politikwissenschaftler Klemens Fischer sieht US-Präsident Trump stärker unter Druck, als das Mullah-Regime. Er erklärt, wie sich beide Seiten gesichtswahrend einigen könnten.
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BILD 19.4.2026
Staatlich finanzierter Irrtum
Das Märchen von der Energiewende
Berlin – Ein Vierteljahrhundert Energiewende – was hat der Umbau der Versorgung mit Strom, Gas, Kohle und Benzin Deutschland gekostet, was hat sie uns im Kampf gegen den Klimawandel und unserer Wirtschaft gebracht? Um weniger Treibhausgase auszustoßen, wollen wir Autofahren und Heizen elektrisch machen, den Strom mit Wind und Sonne erzeugen, Kohlekraftwerke abstellen, ein neues Trassennetz bauen. Dazu raus aus der gefährlichen Atomkraft, vorübergehend neue Gaskraftwerke müssen her, die in Zukunft mit Wasserstoff laufen sollen. Ein kolossales Projekt, das Deutschland jährlich Milliarden Euro kostet. Wo stehen wir?

Politische Weichenstellungen seit 2000
Rückblick: Als die Grünen 1998 unter Joschka Fischer (Vizekanzler) und Jürgen Trittin (Umweltminister) erstmals das Land mitregierten, hatten sie mit Kanzler Gerhard Schröder das Ziel in den rot-grünen Koa-Vertrag verhandelt: AUS für die Kernkraft! Voller Einstieg in Wind und Sonne! Vor 25 Jahren (am Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe) wurde die „geordnete Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität“ beschlossen. Unter Kanzlerin Angela Merkel wurden die Laufzeiten zunächst verlängert und nach der Fukushima-Katastrophe erneut eingedampft. Die Kanzlerin stellte fest: „Die Risiken der Kernkraft sind nicht beherrschbar“. Folge des „Atom-Moratorium“: Schluss schon 2022 statt 2032. Die Ampel-Regierung verlängerte wegen Russlands Krieg bis Mitte April 2023.
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WELTWOCHE 20.4.2026
Hormus: Wer blockiert da wen?
- Neokatholik Vance erklärt dem Papst die Bibel.
- Diplomatie in Antalya und die Irrelevanz der EU.
- Selenskyjs Machtbasis bröckelt
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Ronzheimer 20.4.2026
Iran-Wende bei Trump / Interner Streit bei Union & SPD (+ ein Wort zur heute-show)
Trump sendet neue Drohungen, in Berlin wächst der Frust. In dieser Folge analysieren Paul Ronzheimer und Filipp Piatov die neue Eskalation rund um Iran, die widersprüchlichen Signale aus Teheran und Donald Trumps volatile Verhandlungstaktik. Außerdem geht es um den internen Streit zwischen Union und SPD, ausbleibende Reformen in Berlin und zum Schluss auch noch um die Attacke der heute-show auf Paul.
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FOCUSonline 19.4.2026
Correctiv-Urteil: Was vom „Masterplan“ übrig bleibt
Millionen gingen gegen angebliche Remigrations-Pläne der AfD auf die Straße. Sie wurden offenbar getäuscht. FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer kritisiert vor allem den Umgang der Medien mit der Correctiv-Recherche. Vor zwei Jahren ging ein Aufschrei durchs Land. Nach der Veröffentlichung der Recherche von Correctiv zum angeblichen „Geheimplan gegen Deutschland“ gingen rund drei Millionen Menschen gegen rechts auf die Straße. Viele Medien sprangen auf den Zug auf. Heute weht ein anderer Wind. Das Landgericht Berlin II geht davon aus, dass Leser durch die Darstellung eines „Masterplans“ in die Irre geführt wurden. Ein Plan zur Ausbürgerung Deutscher mit Migrationshintergrund ließ sich nicht belegen. Im Podcast „Der schwarze Kanal“ wird FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer deutlich: „Ohne den Spiegel, ohne die Süddeutsche, ohne dpa und ohne die Zeit wären die drei Millionen nicht auf die Straße gekommen.“ Die Dynamik sei erst durch die breite mediale Verstärkung entstanden. Mit dem heutigen Wissen erkenne man, „wie da manipuliert wurde“. Für die zentrale Behauptung eines Masterplans habe der entscheidende Beleg gefehlt. Hinzu komme ein wichtiger Punkt aus dem Verfahren. Das Recherchenetzwerk Correctiv argumentierte vor Gericht, seine Berichterstattung sei eine Form von Meinungsäußerung gewesen. „Da hat das Gericht gesagt: Nein, das musste jeder Leser als Tatsachenbehauptung verstehen“, so Fleischhauer.
Die schärfste Kritik des Kolumnisten richtet sich deshalb nicht nur an Correctiv, sondern an die Medien. Viele hätten die Geschichte erst „zum Riesenthema gemacht, ohne eben mal ganz genau hinzugucken“. Statt eigener Recherche hätte man in vielen Fällen die Ausführungen von Correctiv kritiklos übernommen. Fleischhauer sieht am Ende einen „Skandal“. Denn es gingen Millionen für etwas auf die Straße, das es so nicht gegeben hat, weil „am Anfang der Wunsch steht und nicht die Recherche“.
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Kissler Kompakt 20.4.2026
Brandmauer um jeden Preis: So schaden CDU und CSU Deutschland
Die sogenannte „Brandmauer“ zur AfD ist für CDU und CSU zum politischen Dogma geworden. Doch ist diese strikte Abgrenzung noch strategisch sinnvoll – oder schadet sie der eigenen Handlungsfähigkeit? In Kissler Kompakt analysiert Alexander Kissler die Positionen von Friedrich Merz und Markus Söder im Umgang mit der AfD – und stellt die Frage nach politischen Schnittmengen. Im Fokus stehen zentrale Themen wie Wirtschaftspolitik, Energiepolitik und strategische Mehrheiten im Bundestag.
- 👉 Gibt es tatsächlich keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen Union und AfD?
- 👉 Welche Folgen hat die Brandmauer für die Regierungsfähigkeit?
- 👉 Und verliert die Union den Bezug zur politischen Realität?
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Berliner Zeitung Talk 18.4.2026
Russlands Botschafter im Theater OST: „Mit wem sollen wir einen Krieg anfangen?“
Im ausverkauften Theater OST diskutieren Russlands Botschafter Sergej Netschajew, die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz und die Politologin Petra Erler. Vor der Veranstaltung kam es zu Protesten.
Anschließende Fragerunde: Podiumsdiskussion in Berlin: Stimmen aus Politik und Gesellschaft über Ost-West-Beziehungen, Diplomatie und den Ukrainekrieg. Krone-Schmalz, Erler, Gräser
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Alexander von Bismarck 17.4.2026
Deutschland vs. Russland: Der Bruch, den niemand erklären will
Ein Gespräch, das so in deutschen Medien kaum noch stattfindet. Alexander von Bismarck trifft in Moskau auf Dmitri Trenin – einen der einflussreichsten außenpolitischen Strategen Russlands. Es geht um nichts Geringeres als die Frage: Wie konnte das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland so tief abstürzen? Trenin spricht offen über den Bruch zwischen den Ländern, den Einfluss der USA, die Rolle europäischer Eliten und die Entstehung einer neuen Weltordnung. Dabei zeichnet er ein Bild, das im Westen selten gehört wird: Konflikte nicht zwischen Völkern – sondern zwischen politischen Führungen.
- Ist Europa noch souverän? Stehen wir bereits in einem neuen Weltkrieg?
- Und gibt es überhaupt noch eine Chance auf Verständigung?
- Ein Gespräch über Macht, Interessen, Ideologie – und die letzte Hoffnung auf Dialog.
👉 Jetzt anschauen, einordnen und selbst denken.
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Islamisierung Deutschlands
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Energiewende – Klimawandel – Strom – Gas – Öl
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Wärmepumpe bei YouTube
- Chronologische Auflistung – Tagebuch aktuell
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- Zur letzten Großseite vom 25.12.2025
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… und seine Folgen
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Wirtschaft
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