Wir selektieren Nachrichten, die in unser Klimaschema passen. Man könnte auch sagen, die Klimaerwärmung führt dazu, dass weniger Menschen erfrieren. Es gibt nicht immer nur eine Antwort auf eine Frage. Zudem ist es leicht, Menschen vor Hitzetod zu schützen: mit Klimaanlagen. Die Menschen vor einem Kältetod zu bewahren ist viel schwieriger.
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Vertraue niemals Lösungen, die den Menschen zu viele Opfer abverlangen. Niemals werden die Leute auf ihr Auto verzichten. Es hätte auch keinen großen Einfluss. Wenn heute jeder auf dem Planeten aufhören würde, in Flugzeuge zu steigen – und die 80 Prozent der Weltbevölkerung, die noch nie in einem Flugzeug waren, diese Chance nicht erhielten –, dann würden sich die Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts auch nicht mehr als um 0,17°C reduzieren. Das ist wenig.
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Lange dachte ich, dass die Klimaerwärmung als Thema vorübergehen würde. Wie eine Mode. Aber das wird nicht geschehen. Denn in ihr kann man so vieles bündeln an schlechten und schlimmen Geschichten, man kann immer über schlechtes Wetter reden und die Katastrophe meinen. Unter Bolsonaro gibt es zweifelsohne mehr Feuer denn je.
Aber nicht viel mehr über die vergangenen 15 Jahre gesehen, wie auch die Nasa feststellte. Entwaldung war in den 90ern und zu Beginn des 21. Jahrhunderts viel massiver. Und der Wald ist nicht die Lunge der Welt, noch so ein Mythos, denn er produziert zwar Sauerstoff, aber er absorbiert ihn auch.
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Die Grafik wurde einem Gutachten der Uni Heidelberg entnommen, welches über diese Seite aufgerufen werden kann: Hier klicken.
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Heizungswärme aus Ökostrom: Wegen dieses Prinzips gelten Wärmepumpen als
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Vorzeigetechnologie für eine erfolgreiche Energiewende. Deshalb will der Staat diese Idee noch stärker fördern. Doch Wissenschaftler haben große Zweifel an der Technik
Es brummt in deutschen Wohnsiedlungen. Manchmal ist es auch ein stetiges Rattern. Oder ein Sirren. Das hängt von der Wahrnehmung ab. In immer mehr Gärten, hinter Garagen oder neben Seiteneingängen stehen neuerdings große graue oder weiße Kästen. Darin rotiert ein großer Propeller und schaufelt Luft in eine Verdunstungsmaschine, die warmes Wasser für die Heizung, Dusche oder Küchenspüle herstellt. Die sogenannten Luftwärmepumpen bestimmen zunehmend das Bild in deutschen Wohngebieten – vor allem in Neubausiedlungen.
Rund 60.500 Wärmepumpen, darunter auch Geräte mit Erdsonden, wurden 2018 installiert – eine Steigerung um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Inzwischen dürften mehr als 900.000 der strombetriebenen Heizungen im Einsatz sein. Ein wachsender Park aus Propellermaschinen, die ungefähr so funktionieren wie eine umgekehrte Klimaanlage, sorgt für Wärme in deutschen Wohnhäusern. Geht es nach Herstellern, Verbänden und anderen Anhängern dieser Technologie, sollen es bis 2050 mindestens 15 Millionen Stück sein. Das wären drei Viertel aller Heizungsanlagen. […]
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Mehr als 60 Prozent der Hartz-IV-Empfänger sind Deutsche. Syrer stellen mit zehn Prozent die zweitgrößte Gruppe. Deren Arbeitslosenquote ist hoch, belegt nun eine Statistik – und drei Viertel der Menschen benötigen Grundsicherung.
Ich würde mal gerne wissen, wie viele der ´deutschen 60%` lediglich einen deutschen Pass haben. Das ist ein großes Geheimnis. 40 % der Arbeitslosen in Deutschland sind Ausländer. Damit sind sie in Sachen Arbeitslosigkeit reichlich überrepräsentiert. Ihr Anteil an der Bevölkerung liegt bei bei gut 12 %: Hier klicken
Rund drei Viertel der in Deutschland ansässigen Syrer im erwerbsfähigen Alter leben ganz oder teilweise von Hartz IV. Wie aus Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht, waren es zuletzt 74,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote für syrische Staatsbürger lag demnach im Juni dieses Jahres bei 44,2 Prozent, Tendenz leicht sinkend. Ein Jahr zuvor waren es noch 49,6 Prozent. […]
Was m. E. noch ´extrem beruhigend` ist:
[…] Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) ist das Bildungsniveau der Flüchtlinge aus Syrien höher als bei Flüchtlingen aus Herkunftsländern wie Afghanistan, Eritrea oder Somalia. […]
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… war auch das Klimakabinett der Bundesregierung, das am Freitag Eckpunkte für mehr Klimaschutz vorlegte. Auf die Beschlüsse reagierte Fridays for Future mit Kritik. Die Aktivistin Luisa Neubauer schrieb: „Das ist heute kein Durchbruch, das ist ein Skandal.“ Auch Grünen-Chef Robert Habeck zeigt sich in einem Interview mit der „Rheinischen Post“enttäuscht. […]
Ich kann allen Enttäuschten, Entsetzten und Besorgten versichern:
Das Klima bleibt cool-angenehm.
Ganz sicher!
In der gemäßigten Klimazone. In den Tropen bleibt es eher warm, in Sibirien bleibt es eher kalt. So wie immer
Mittwoch der 7. August 2019, ein unauffälliger Sommertag in Deutschland. In
Quelle grün-kursiv = Zum Originalartikel: Hier klicken
Paderborn – die Stadt soll hier, weil relativ mittig in Deutschland gelegen als Beispiel herhalten – ist es maximal 23, 24 Grad warm. Es herrscht leichte Bewölkung, der Wind weht mit zwölf km/h aus Westsüdwest. Null Niederschlag. Um 20 Uhr sinkt die Temperatur etwas. Alles normal also. Nicht so bei der Stromproduktion. Weil die Sonne am Untergehen ist und der Wind nur mäßig weht, ist es vorbei mit dem deutschen Ökostromwunder. Und das ausgerechnet zu einer Zeit, zu der allerorten die Fernseher angeworfen werden und die ersten heimgekehrten Elektroautos an die Steckdose kommen.
Denn die Solarzellen arbeiten nicht mehr – und damit fällt ein Großteil des grün erzeugten Stroms aus. Immerhin liefert die Verwertung von Biomasse zuverlässige 5 GW an, die Wasserkraftwerke steuern 2,3 GW bei, die im Meer verankerten Windräder 1,5 GW und die Spargel an Land 6,6 GW. Und Solar? Das letzte Glimmen bringt 0,35 Gigawatt. Nach Adam Riese sind das zusammen knapp 16 Gigawatt an grünem Strom. Nur: Der um diese Uhrzeit abgerufene Bedarf liegt bei 60,6 Gigawatt. Demnach müssen 73 Prozent des angeforderten Stroms aus anderen Quellen erzeugt werden. Was dann, übrigens auch bei der Betankung der dann gar nicht mehr „grünen“ E-Autos, die CO2-Bilanz verhagelt. Weil nämlich der errechnete CO2-Ausstoß dann bei über 500 g je Kilowattstunde liegt.
Ein Beispiel nur? Und noch dazu ein willkürliches, ein schlechtes? Ein Ausreißer? Oh nein! Es geht noch schlimmer, noch schlechter. Am 14. Dezember 2018 etwa. Gesamtstrombedarf um 17 Uhr: 77,1 Gigawatt. Ökostromleistung: 14,5 GW. Anteil: 19 Prozent. Fehlen: 81 Prozent. Das zeigt schonungslos auf, dass die Jubelzahlen zur deutschen Ökostromproduktion (40 Prozent) nicht für jeden Tag und vor allem nicht für jede Stunde gelten. Dass es dafür Sonnenschein, Wind und ausreichend Wasser in den Flüssen geben muss. Dunkelheit, Flaute und Nedrigwasser führen dann, wenn sie zusammenkommen, zum Öko-Strom-Gau. Und was, wenn eines Tages die angepeilte, 100fache Zahl an Elektroautos zusätzlich ans Netz gelangt? Keine Sorge! Im europäischen Stromverbund mit französischen und tschechischen Atomkraftwerken sowie polnischen Kohlemeilern lässt sich das wohl ausgleichen. Und vielleicht auch auf eine ganz andere Art: Da die deutsche Industrie in die Rezession rutscht, wird weniger gearbeitet und weniger produziert. Dadurch sinkt der Stromverbrauch. Und, ganz nebenbei, auch der CO2-Ausstoß. Auch so lassen sich Klimaziele erreichen. (wip)