Grün-kursive Zitate & kompletten Bericht lesen: Hier klicken
… hat sich einem Medienbericht zufolge gegen eine bevorzugte Aufnahme von Bootsflüchtlingen ausgesprochen. „Wer Bootsflüchtlinge bevorzugt aufnimmt, provoziert, dass sich noch mehr Menschen in Hoffnung auf ein besseres Leben auf die Lotterie um Leben und Tod im Mittelmeer einlassen“, sagte Stamp dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. […]
Etwas später heißt es:
„Wir bekennen uns klar und unmissverständlich zu unserer humanitären Verantwortung bei der Aufnahme von Flüchtlingen“, sagte der NRW-Minister weiter. Es müsse aber klar sein, „dass es in den Asylverfahren keine Privilegierung einzelner Gruppen geben kann“. […]
Schließlich meint unser allseits verehrter Außen-Heiko (Bild oben rechts):
Bundesaußenminister Heiko Maas hält es nach der Berliner Libyen-Konferenz für nötig, über die EU-Rettungsmission „Sophia“ im Mittelmeer neu nachzudenken. Mit Blick auf die Flüchtlingslager in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland sagte er am Sonntagabend in der ARD: „Ich kann ja nicht sagen, ich halte die Zustände für unmenschlich, und dann befürworten, wenn Leute dahin zurückgebracht werden. Über „Sophia“ werden wir ja sowieso wieder reden müssen.“
[…]
Ja was denn nun? Ihr Fähnchen im Wind.
_______________________
Meine Meinung:
Großflächig in Afrika kommunizieren, dass keine Migranten aus selbstverursachter „Seenot“ mehr gerettet werden. Dann sinkt die Zahl der Menschen, die sich auf Nussschalen auf das Meer begeben. Genau so, wie die Zahl der Toten: Hier klicken
Jeder, der mehr Seenotrettung fordert, will möglichst viele Menschen nach Europa schleusen. Die daraus resultierende steigende Anzahl der Ertrunkenen ist diesen „Rettern“ vollkommen gleichgültig.
[…] Das Ergebnis der Libyen-Konferenz ist zwei Stunden alt, da wird es bei Anne Will schon wieder zerredet. So könnte Außenminister Heiko Maas über die Sendung gedacht haben. Der dünnhäutige Auftritt des Ministers selbst macht allerdings wenig Hoffnung, dass die Kritiker Unrecht haben.
„Berliner Libyen-Konferenz – Hoffnung für ein Land im Chaos?“ lautete der Titel der Sendung. Neben dem Minister sind auch zu Gast: Sevim Dagdelen, Außenpolitikerin der Linkspartei, Hanan Salah, Libyen-Berichterstatterin bei Human Rights Watch, Wolfram Lacher von der Stiftung Wissenschaft und Politik und Christoph von Marschall, diplomatischer Korrespondent des „Tagesspiegel“. […]
Der weiße Mensch, vor allem der weiße Mann ist Rassist!
Er kann gar nichts anderes sein, als ein Rassist. Zu dieser Erkenntnis bin ich gekommen, nachdem ich das Feature gehört habe.
Grün-kursives Zitat & komplettes Feature lesen: Hier klicken // Hören: Ganz unten!
[…] Weiße sind es, die von der Konstruktion der Rassifizierung bis heute profitieren. Und sie waren es auch, die sich das alles ausgedacht haben. Doch ein Gespräch darüber zu führen, ist ihnen oft so unangenehm, dass sie unterschiedlichste Methoden anwenden, um es zu umgehen: zum Beispiel mit dem Verweis auf ein anderes Problem, mit einem emotionalen Ausbruch oder schlicht mit Ignoranz.
Was machen solche Reaktionen mit denen, die von Rassismus betroffen sind? Und wie schafft man es, darüber hinwegzukommen? […]
Bereits die ersten Sätze des siebten und letzten Teils der Reihe „Identitäten“des Deutschlandfunks zeigt, wohin die Reise geht. Als weiß geborener Mensch habe ich keine Chance, dieser Betrachtungsweise zu entgehen. Ich bin Rassist, ich handle – egal was ich tue oder sage- rassistisch und den Betroffenenen Nichtweißen bleibt nur noch die Frage, die Überlegung, wie man es schafft darüber hinweg zu kommen.
Das komplette Feature ist ein einziges, hoffnungsloses gleichwohl recht boshaftes Argumentieren gegen die weiße Rasse. Denn wenn es soviel Rassismus gibt, dann muss es – ich habe das niemals anders gesehen – verschiedene Rassen geben. Was ja auch offensichtlich ist. Genau so, wie es offensichtlich ist, dass es Männer und Frauen gibt, dass die Vereinigung eines Mannes mit einer Frau in erster Linie und ursprünglich ausschließlich zur Erhaltung der Gattung Mensch dient. Das sind keine Konstrukte, das ist so. Tatsache ist ebenfalls, dass auf dem Kontinent, auf dem hauptsächlich dunkelhäutige Menschen leben, dass in Afrika ein ungebremstes Bevölkerungswachstum stattfindet. Dort leben also Menschen, die eher dem „Ausbreitungstypus“ angehören. Was selbstverständlich eine rassistische Aussage ist. Gleichwohl ist sie wahr.
Aber Rassist bin ich ja sowieso. Ob ich will oder nicht. Deshalb ist es mir gleich, ich kann damit leben.
Hören Sie das komplette Feature des Dlf vom 19.1.2020:
_______________________
Die ersten 6 Teile der Reihe „Identitäten“:Hier klicken
Die übrigen Teile der Reihe „Vorsicht: Rechtsextrem!“:Hier klicken
Audio-Kurzberichte des Dlf und Interview mit Christian Lindner ganz unten!
Im schweizerischen Davos …
Grün-kursives Zitat & Nachricht lesen: Hier klicken
… beginnt heute das 50. Weltwirtschaftsforum. Im Mittelpunkt des viertägigen Treffens mit rund 3.000 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Organisationen stehen der Kampf gegen den Klimawandel sowie die Krisen im Nahen Osten und in Libyen.
Die Auftaktrede hält US-Präsident Trump. Er wird in Davos unter anderem Iraks Staatschef Salih sowie den Präsidenten der kurdischen Autonomiegebiete, Barsani, treffen. Das Verhältnis zwischen dem Irak und den USA war Anfang Januar erschüttert worden, als die US-Armee in Bagdad Irans obersten General Soleimani getötet hatte. Das irakische Parlament forderte die Regierung daraufhin auf, die derzeit rund 5.000 dort stationierten US-Soldaten des Landes zu verweisen.
Zudem will sich Trump mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen treffen, um über den Handelskonflikt zwischen der Europäischen Union und den USA zu sprechen. Zuletzt drohte Trump mit Strafzöllen auf Autoimporte aus der EU.
Greta Thunberg kommt
Da der Klimaschutz im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht, kommt auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wieder nach Davos. Die 17-Jährige nimmt an Debatten und einer Diskussionsrunde vor der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums teil. Ob sie auch offiziell eine Rede halten wird, ist nicht bekannt.
Aus Deutschland nehmen unter anderen Bundeskanzlerin Merkel sowie mehrere Kabinettsmitglieder wie Bundesumweltministerin Schulze und Entwicklungsminister Müller teil. Merkel wird am Donnerstag in Davos erwartet. Die SPD-Politikerin Schulze sagte im Vorfeld des Forums den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, auf dem Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft seien alle gefragt. Die Finanzwirtschaft müsse in ihrem eigenen Interesse ein wichtiger Verbündeter für den Klimaschutz werden.
Motto: „Für eine solidarische und nachhaltige Welt“
Die Tagung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stakeholder für eine solidarische und nachhaltige Welt“ – auf Deutsch etwa „Interessenvertreter für eine…“. Die Zusammenkunft wird regelmäßig von Protesten begleitet. Aus ganz Europa haben sich auch diesmal Klimaaktivisten auf den Weg nach Davos gemacht. Bei der gestrigen Auftaktkundgebung der Protestbewegung in der Graubündner Gemeinde Landquart hieß es, die Führungsriege, die sich alljährlich in Davos versammele, solle endlich Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen und wirksame Vorkehrungen beschließen, um die Umweltzerstörung und die Erderwärmung zu stoppen.
Davos habe das Zeug dazu, den Klimawandel zu verlangsamen, aber den Teilnehmern fehle es an Mut und Willen. Seit dem Besuch von Thunberg in Davos vor einem Jahr habe sich praktisch nichts getan. Wertvolle Zeit sei verschenkt worden.
____________________
Einführung Davos 1:
Einführung Davos 2:
Die praktisch-faktische Gleichsetzung von Donald Trump und Greta ist schon bemerkenswert:
Interview mit Christian Lindner(FDP):
Quelle der Berichte/des Interviews:DLF 21.1.2020, Informationen am Morgen.
Die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages haben am 31.1.2019 eine Dokumentation zur Sicherstellung der Stromversorgung bei Dunkelflauten herausgegeben: Hier klicken.
Unter Punkt 2.3. heißt es dort:
Wie in den vorangehenden Ausführungen anklingt, werden zur Überbrückung künftiger Stromengpässe infolge von Dunkelflauten verschiedene Lösungsansätze diskutiert, hierunter der Einsatz von
flexibel nutzbaren konventionellen Kraftwerkskapazitäten (insbesondere von Gaskraftwerken),
Maßnahmen des Last- bzw. Demand Side Managements, Stromspeichern (insbesondere von längerfristig nutzbaren Speichern wie großen Pumpspeicheranlagen sowie Speichern auf der Grundlage von
Power-to-Gas-Technologien),
Stromimporten im Rahmen des europäischen Stromverbundes.
Im vergangenen Jahr wurde in der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ nachgewiesen, dass all´ diese Rezepte – Gaskraftwerkbackup ausgenommen – nicht ausreichen. Der Strombedarf ist viel zu hoch und wird ob der vorgesehenen Sektorenkopplung noch erheblich ansteigen. Neben dem massiven Ausbau vor allem von Windkraftwerken (Abbildung 1 unten) wäre ein zusätzlicher Ausbau von Gas-Backupkraftwerken (Knappe Vervierfachung des bereits vorhandenen Gaskraftwerkparks) notwendig. Das kostet Unmengen Geld, das wird der Bürger nicht mitmachen, wenn er den Wahnsinn erkennt, der dahinter steckt: Eien CO2-Minderung in Deutschland, die in anderen Ländern (z. B. Indien, China, aufstrebende afrikanische Staaten) ruck-zuck nicht nur ausgeglichen, sondern mit Mehrausstoß CO2 konterkariert wird. Was nicht sonderlich dramatisch ist, denn die Wirkung von menschengemachtem CO2 auf die Klimaentwicklung wird maßlos überschätzt. Meine Meinung.
Damit die 11 TWh Strom zumindest im Durchschnitt durch Windkraftanlagen erzeugt werden, sind 1.674 Anlagen à 3 MW Nennleistung nötig.
Die Rechnung:
Eine Windkraftanlage (WKA) reicht im Durchschnitt aus, um tatsächlich ein Viertel der Nennleistung an Strom zu erzeugen. Eine 3 MW WKA erzeugt 3.000.000 Watt (W) x 8760 Jahresstunden = 26.280.000.000 Wattstunden (Wh) / 4 = 6.570.000.000 Wh = 6,57 GWh . Man braucht 11.000.000.000.000 Wh / 6.570.000.000 Wh = 1. 674 WKA. Sogar etwas mehr als die oben angegebenen 1.666 WKA. Was den Kohl aber nicht fett macht. Wichtiger ist, dass zu diesen 1.674 WKA theoretischem Ersatz für den Stromwegfall Philippsburg 2, bis Januar 2022 noch mal 5.175 WKA hinzugebaut werden müssten. Macht zusammen 6.749 WKA nur zum Ersatz des wegfallenden Stroms aus Kernenergie von 1/2020 bis 12/2021. Was insgesamt 45 TWh wären. Von gut 71 TWh Strom, der 2019 aus Kernenergie erzeugt wurden.
Schauen Sie sich bitte an, was es bedeutet, eine Windkraftanlage mit 3 MW Nennleistung aufzubauen: Hier klicken. Das mal 6.749. Haben Sie noch Fragen?
Auf der Achse des Guten können und sollen nur die Fakten in Sachen Strom und deren mögliche Auswirkungen dargelegt werden. Hier, auf meinem Blog MEDIAGNOSE kann ich gleichwohl mögliche politische Alternativen zur Energiepolitik des Mainstreams vorstellen. Das ist deshalb sehr wichtig, weil die Ideen, die Konzepte der größten und praktisch einzigen Oppositionspartei,der AfD, konsequent verschwiegen werden (Siehe Programm ganz unten). Darum werde ich im Anschluss der Ergänzungen Abbildungen & Mehr zum jeweiligen Artikel der Kolumne auf achgut.com immer etwas Alternatives bringen. Es ist heute dies hier:
Bitte empfehlen Sie den aktuellen Artikel und den Artikel vom 14.1.2020 „Ihren“ Bundes- und Landtagsabgeordneten. Die E-Mailadressen der Bundestagsabgeordneten:
Am Ende des Tages soll niemand, auch kein heute verantwortlicher Politiker sagen können: „Ja, wenn ich das gewusst hätte, dann …“ Denn dann ist das Kind im Brunnen, sprich Deutschland am Ende …
____________________
Es steht Ihnen auch jederzeit frei, eine Petition an den Deutschen Bundestag zu schicken:
Der Bundestag möge beschließen, den Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohleverstromung solange auszusetzen, bis genügend Stromerzeugung nachhaltig und sicher als Ersatz zur Verfügung steht, um den heutigen Industriestandort Deutschland zu erhalten .
ist mit den aktuell geplanten und beschlossenen Abschalt- und Ausstiegsszenarien aus Kernenergie und Kohleverstromung eine nachhaltige und sichere Stromversorgung nicht gewährleistet. So kann der Industriestandort Deutschland nicht erhalten werden. Deshalb ist ein Aussetzen der Ausstiegs- und Abschaltpläne unbedingt notwendig.
_______________________
Die Aussagen der AfD in ihrem Grundsatzprogramm zu Klima- und Energiepolitik:Hier klicken, Seite 154 bis 165
Selten kommentiere ich Artikel. Jetzt war es wieder mal soweit:
Dass ich das Z des Vornamens Zara in den Nachnamen Riffler verschoben habe, sehe man mir nach. Die junge Dame heißt Zara Riffler und hat einen Text verfasst, der mit Fug und Recht als Meilenstein des Journalismus bezeichnet werden kann:
Eine Kostprobe:
Grün-kursive Zitate, Kommentar oben & Artikel komplett lesen: Hier klicken
[…] Die gefühlte Bedrohung in Kombination mit der übertriebenen Political Correctness lässt die Moral in universitären linken Kreisen zu einer Hypermoral wuchern. Es wird moralisch entschieden, was „richtig“ sei. Eine solche moralisch „richtige“ Meinung wird absolut gesetzt, abweichende Meinungen hingegen als obsolet ausgesondert. Diese Hypermoral hat die Oberhand gewonnen und lässt kaum einen Diskurs zu, da andere politische Auffassungen unmittelbar verurteilt werden – denn diese entsprechen nicht den eigenen moralischen Prinzipien, daher gefährden sie den Kampf gegen die gefürchteten -ismen. Die Hypermoral ersetzt das Bewusstsein von der Relevanz der Meinungsfreiheit und blockiert jede Toleranz. Linke Gruppierungen haben sich an den Universitäten die Definitions- und Entscheidungsgewalt darüber erobert, welche Personen die Universität betreten, welche innerhalb der Räumlichkeiten reden dürfen und welche Inhalte noch erlaubt sind. Da sich die Hypermoral durch das Ausbleiben eines Diskurses mit Andersdenkenden verfestigt, wird der offene Diskurs unmöglich. Damit sind die Universitäten in eine politisch linke Wohlfühlzone geraten und im eigenen moralisierenden Wortgeklingel gefangen. Realität stört.
[…]
Verurteilen und Ausgrenzen
Die Regenbogenkultur setzt ihre Ideologie durch und fühlt sich durch ihre Erfolge legitimiert. Die produzierte eigene Wohlfühlzone ist im Zweifel links und antikapitalistisch.
Ein Beispiel: Die Fridays for Future-Bewegung in Frankfurt sieht den Kapitalismus als den einzigen Grund für die Klimakrise und will das System ändern (Flyer von Fridays for Future, 20.09.2019, vom AStA der Universität Frankfurt und von Stunden auf Facebook verbreitet):
„Unsere Kritik muss dabei in der Lage sein, den Kapitalismus als das zu erfassen, was er ist: Als System gesellschaftlicher Herrschaft, gestützt durch ökonomische Macht, nationalstaatliche Konkurrenzverhältnisse, systemerhaltende Ideologie und gesellschaftliche Verblendung. (…) Die Klimakrise ist ein materieller Beweis dafür, dass der Kapitalismus das Leben auf dieser Erde zerstört. Um die Klimakrise zu überwinden müssen wir ihre Grundlage – Wachstumszwang, Konkurrenz, Ausbeutung von Mensch und Natur, schlichtweg den Kapitalismus – überwinden“
Nicht um Klima- oder Umweltschutz geht es, sondern um einen „sozialen“ Kampf gegen Kapitalismus und Marktwirtschaft. Sachliche Debatte wird von dieser Ideologie überschattet und abgelehnt. Rotgrüne Studenten wollen ihre abweichenden Kommilitonen von vornherein verurteilen, ablehnen, ausschließen und denunzieren.
[…]
_______________________
Lesen und weiterleiten, weiterleiten, weiterleiten …
am 17.1.2020 fast euphorisch über den Fahrplan Kohleausstieg. Kritik = Null. Ahnung: Ebenfalls NULL!
Wer aus Kohle- und Atomstrom aussteigt, muss rechtzeitig die Alternativen stärken, der muss Wind- und Sonnenenergie massiv und womöglich radikal ausbauen – übrigens auch in Süddeutschland. Quelle: Hier klicken
Wenn kaum Wind, wenn keine Sonne, dann kein Strom:
Ich habe die realen Werte 2019 der Wind- und Sonnenstromerzeugung theoretisch verzwei- bzw. verfünfacht. Bei einer Verdoppelung hätte die Stromerzeugung durch Erneuerbare Energieträger an 76, an nur 76 Tagen zumindest im Durchschnitt gereicht. Bei einer Verfünfachung installierter Leistung Wind- und Sonnenkraft wären es 335 Tage gewesen. Praktisch einen Monat lang aber, 30 Tage hätte es aber auch nicht gereicht. Für diese 30 Tage wäre ein kompletter Gaskraftwerk -Backup – Park nötig, um Deutschland mit Strom zu versorgen. Gut die 3-fache installierte Leistung Gas wie heute: Hier klicken.
Dass noch einige Dörfer der Auskohlung von Garzweiler 2 zum Opfer fallen werden, ist ein Kollateralschaden. Hauptsache der ´Hambi` ist gerettet.
____________________
Der Fahrplan ´Kohleaustieg`
Quelle: Aachener Nachrichten, 17.1.2020, Seite 1
_______________________
Da können unsere Umweltterroristen als Läuse im Pelz des Rechtsstaatsweiter ihre gesellschaftlichen Neuformen auf den Bäumen leben, deren Hauptkonsequenz wahrscheinlich die komplette Vermüllung des Waldstücks sein wird.
Und die Waldbesetzer? Denken nicht an einen Abzug.
[…] Im Wald ist es mittags noch ruhig, in der Nacht zum Donnerstag habe man bis 3 Uhr zusammengesessen, sagt jemand. Entsprechend spät verlassen die Leute ihre Schlafsäcke. Partystimmung ist, wie vielleicht in der Nacht zuvor, nirgendwo auszumachen, als sich die Nachricht von der Waldrettung langsam herumspricht.
Eine junge Frau, die „Mensch“ genannt werden will, sieht keinen Grund, jetzt den Wald zu verlassen. „Der Widerstand geht weiter.“ Ohnehin sei der Slogan „Hambi bleibt“ verkürzt gewesen. „Es geht doch hier um mehr: wie wir grundsätzlich in der Gesellschaft leben wollen“, sagt der „Mensch“. Die Umstehenden murmeln zustimmend. Die Nachricht vom Wald-Erhalt jedenfalls ändere – nichts. „Wir bleiben hier.“
Das die Inbetriebnahme von Datteln 4 die neue Großkampfgelegenheit unserer Ende-Gelände-Kriminellen sein wird, ist klar.
Mir bleibt nur übrig zu sagen, dass jede Abschaltung eines sicheren Stromerzeugers dem Industrieland Deutschland schadet und die Strom-Versorgungssicherheit verringert wird.
Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.
__________________________
Mehr zum Thema: Am Dienstag ab 10:00 Uhr auf der Achse des Guten in meiner Kolumne „Woher kommt der Strom?“