Das wäre ja richtig schön, …

… wenn Julia Klöckner Recht hätte.

Schulz AfD
Lesen: Auf Bild klicken

Wobei es überhaupt keine Rolle spielt, ob die AfD

12 oder 15 oder 18 %

der Wählerstimmen bekommt.

Hauptsache,  im Bundestag sitzt wieder eine starke Opposition. 

Denn es ist nicht wahrscheinlich, dass sich CDU und CSU zu einer Koalition mit der AfD durchringen.  Aber warten wir´ s mal ab.

_____________________________________________

Martin Schulz: Ein Blender? Ein Populist?

Henryk M. Broder beschäftigt sich in einem WELTplus-Artikel* mit Martin Schulz in seiner neue Rolle als Kanzlerkandidat der SPD für Deutschland.

„Ende Mai letzten Jahres gab Schulz der „Welt am Sonntag“ ein Interview, in dem er auf die Frage, ob er als Kanzlerkandidat der SPD antreten möchte, antwortete: „Sie sehen ja, wie voll meine Agenda ist. Ich habe nicht viel Zeit, über meine Zukunft nachzudenken. Ich habe 32 Jahre, mein ganzes politisches Leben, in Europa investiert. Und Europa ist momentan nicht im besten Zustand. Ich versuche, hier meinen Beitrag zu leisten, dies zu ändern. Mein Platz ist in Brüssel.“

Oppenberg
Vergrößern: Auf Text klicken

Gut, das war im Mai. Da sah es noch so aus, als ob die Zusage des Wechsels in 2017 noch „gedreht“ werden kann.

„Zu dieser Zeit sah es danach aus, als habe Schulz eine Chance, zum dritten Mal zum Präsidenten des Europaparlaments gewählt zu werden. Der umtriebige und bestens vernetzte Rheinländer, der an keiner Kamera vorbeigehen kann, ohne ein Interview zu geben, hatte sich aber nicht nur viele Freunde, sondern auch einige Feinde gemacht.“

So wurde aus dem „Weitermachen als EU-Präsident“ die Rückkehr, nein, die Einkehr in die Bundespolitik. Denn bundespolitisch hat Martin Schulz nichts vorzuweisen.

„In einem kurzen YouTube-Clip, in dem er sich für die „ungeheure Unterstützung“ bei den Nutzern eines Internet-Portals bedankt, verspricht er: „Ich als zukünftiger Kanzler der Bundesrepublik (werde) dafür sorgen, dass es (in Deutschland) gerechter zugeht.“ Gerechter als unter Merkel und Gabriel? Gerechter als unter Schröder und Fischer?“

Was will Martin Schulz denn nun besser machen?

„Wenn man elf Jahre lang Bürgermeister einer Stadt mit knapp 40.000 Einwohnern war, dann weiß man, was beim Arbeitsamt, bei der Polizei, beim Jugend- und Sozialamt, dann weiß man, was in den Schulen und den Altenheimen, bei den Mittelständlern und den kleinen Ladenbesitzern, bei den Gewerkschaften, im Sportklub, bei der lokalen Kulturszene, ja, man weiß sogar, was bei der freiwilligen Feuerwehr los ist.“

„Und so verspricht er allen alles: verspricht die Familien zu stärken, gebührenfreie Bildung von der Kita bis zum Studium, mehr Krippen, Kitas und Ganztagsschulen statt ´Wolkenkratzer von globalen Finanzinstituten, die mit ihrer verspiegelten Architektur einen Machtanspruch dokumentieren und zementieren wollen`.“

Und in Europa? Wie sieht es da aus?

„Europa besser, ef fizienter, bürgernäher und sozial gerechter zu machen, dazu hatte Martin Schulz in Brüssel reichlich Gelegenheit, 22 Jahre lang. Dass er diese Mammutaufgabe in Berlin fortsetzen und mit dem Job des Bundeskanzlers verbinden will, kann nur mit akuter Selbstüberschätzung erklärt werden. Zumal Schulz zugibt, dass ´Europa in einem schlechten Zustand` ist. ´Wir können im Moment in Echtzeit beobachten, wie ein Kontinent aussieht, in dem es keine Gemeinsamkeiten gibt.`

Siems Schulz
Ergänzenden Bericht von Dortohea Siems lesen: Auf Bild klicken

Dazu bezahlbare Wohnungen, eine Perspektive für Menschen in den ländlichen Räumen, Schutz unserer Umwelt, eine Null-Toleranz-Politik, allerdings ´mit Augenmaß`, gegenüber jedem, der ´sich nicht an die Regeln hält` und – natürlich – höhere Steuern für die Reichen und Superreichen.

´Das ist die Aufgabe der SPD, für Gerechtigkeit zu sorgen.` Die ´hart arbeitenden Menschen in diesem Land`, die ´das Gefühl haben, sie würden nicht respektiert, weil es nicht gerecht zugeht`, sollen wissen: ´Wir Sozialdemokraten verstehen eure Gefühle, und wir gehen, was diese Unwucht bei der Gerechtigkeit angeht, auf euch zu.` „

Was hat die SPD in der Vergangenheit ohne Schulz eigentlich gemacht? Sie hat all´ die Ministerien belegt, die für die soziale Gerechtigkeit relevant sind. Sie saß an den Hebeln der Macht, um diese Ideen durchzusetzen.

Henryk M. Broder kommt deshalb auch zu folgendem Ergebnis:

Schulz ist unser Trump, ein lupenreiner Populist. Mal sagt er hü, mal sagt er hott, merkt aber nicht, dass er sich widerspricht. Denn nur Schulz weiß, was Schulz will.

____________________________________________

*Sämtliche Zitate stammen aus diesem Artikel.

Meine anderen Artikel zu Martin Schulz finden Sie hier
____________________________________________

Fake News

Sie können es nicht lassen

Heute ist WELTonline der Produzent einer Fake New. Sprache wird zur Fake News FinderManipulation eingesetzt.

Zunächst wird der Eindruck erweckt, dass die Wissenschaftlerin nicht in die USA einreisen darf.

Stanford1
Bericht lesen: Auf Bild klicken // Info dazu siehe Tag 14 des Berichtes

Wenn man dann den Text liest, stellt sich heraus, dass die Dame bereits in den USA ist und nur im Fall einer Ausreise nicht wieder einreisen dürfte.

Stanford
Hervorhebung durch MEDIAGNOSE

Meint jedenfalls WELTonline.

Ob das faktisch so wäre, sei mal dahingestellt. Denn die amerikanischen Behörden sind ja nicht blöd, die Mathematikerin sicher auch nicht. Sie würde die Dinge im Vorfeld – vor der Ausreise aus den USA – regeln.

Das aber ist Alles wenig interessant. Es soll Stimmung gemacht werden. Das ist der Sinn eines solchen „Berichtes“.

___________________________________________

Die Schere zwischen Arm und Reich …

Schere
Vergrößern: Auf Text klicken

… ist beliebtes Thema in den Medien, die sich gerne im Bereich „Soziale Gerechtigkeit“ tummeln.

Also in fast in allen Medien.

Arbeiten im Medienbetrieb doch besonders viele Menschen mit Guten Gedanken.

Nun ist es wahrscheinlich so, dass Mitarbeiter in Medien nicht gerade zu den Geringverdienern im Land gehören. Was in Ordnung ist. Tragen diese Menschen schließlich große Verantwortung als „Vierte Gewalt“ im Rechtsstaat.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist ein Leserbrief, der rechts angeklickt werden kann. Zwecks Vergrößerung.

_________________________________

Soziale Gerechtigkeit

Gerechtigkeit hört sich immer gut an.

Soziale Gerechtigkeit
Lesen: Auf Bild klicken

Wenn dann noch der Begriff „Sozial“ hinzugefügt wird, geht das Herz der Menschen mit Guten Gedanken auf.

Nun weiß der einigermaßen lebenserfahrene Mensch, dass es in der realen Welt nicht gerecht zugeht. Das liegt ganz einfach daran, dass Menschen bereits mit unterschiedliche Anlagen geboren werden. In i.a.R. sehr unterschiedliche Welten.

Kurz:  Menschen sind sehr verschieden. Wenn dann noch ein soziokultureller Hintergrund hinzukommt, der optimale Anlagen nicht zur Entfaltung kommen lässt, dann ist das schon ungerecht.

Was kann die außergewöhnlich talentierte Schwimmerin z. B. aus Saudi-Arabien dafür, dass sie gar nicht erst in ein Schwimmbecken steigen darf, um vor auch männlichem Publikum im Normalschwimmanzug den Wettkampf zu bestreiten. Nichts. Das Talent verkümmert.

Ist das gerecht?

Menschen besitzen Grundstücke und Häuser. Sie verfügen über Geld. Viel Geld. Sie müssen gar nicht erst arbeiten. Sie sind wirtschaftlich vollkommen unabhängig.

Ist das gerecht?

Andere Menschen müssen arbeiten. Im Schweiße ihres Angesichtes. Hart. Fast jeden Tag.

Ist das gerecht?

Mehr

Weiße Männer – Weiße Frauen

Das sind die Menschen, die Deutschland aufgebaut haben.

Deshalb halte ich es für sehr verwegen, diese Menschen nun in eine Ecke zu stellen, in die sie nicht gehören. 

Deutschland war einmal das Land der weißen Männer und Frauen. Aus diesen Menschen bestand die deutsche Bevölkerung.

Heute ist das anders.

Mehr

Erst die Armut, dann das Klima, jetzt der Kolonialismus, …

kolonialismus
Lesen: Auf Bild klicken

… dabei ist es vor allem das vermeintlich bessere Leben, was die Menschen nach Deutschland, vor allem nach Deutschland, zieht.

Wirklich politisch verfolgt wird kaum einer der Neuankömmlinge.

traum-europa
Lesen: Auf Bild klicken

Das Tragische ist, dass diese Menschen, die politisch verfolgten Menschen, in den Gefängnissen und Folterkellern ihrer Heimatländer verrotten.

Um diese Menschen kümmert sich kaum jemand.

_____________________________________________