Deindustrialisierung – Aber nicht wegen der ´normalen` Grippe

Die aktuelle Grippesaison nimmt Fahrt auf und schon jetzt verdeutlichen die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI), dass sich im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich mehr Menschen infiziert haben. Seit der 40. Kalenderwoche 2019 wurden dem RKI bislang über 145.000 Influenzafälle gemeldet. Im Vorjahr waren es um diese Zeit etwa 15.000 weniger. Für Ärzte bedeutet die Influenza jede Menge Extraarbeit – für 2018/2019 schätzt das RKI die Anzahl grippebedingter Arztbesuche auf rund vier Millionen.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe beantwortet das RKI auf seiner Webseite.

Die Zahlen ´normale` Grippe:

Die Statistik zeigt eine Berechnung zur Übersterblichkeit in Zusammenhang mit Grippe-Erkrankungen in Deutschland für die Saisons 1984/1985 bis 2018/2019. Für die Erfassung der Anzahl der Todesfälle durch Influenza-Erkrankungen sind die Epidemiologen auf Schätz- und Modellwerte angewiesen, da einerseits keine grundsätzliche Meldepflicht für Atemwegserkrankungen besteht und zum andern bei Todesfällen Influenza-Diagnosen oftmals nicht berücksichtigt werden. Bei der hier abgebildeten Übersterblichkeit oder Exzess-Mortalität handelt es sich um eine statistische Modellrechnung. Das Robert Koch-Institut (RKI) errechnet sie, indem sie die Monatsdaten des Statistischen Bundesamtes zur Gesamtmortalität der Bevölkerung mit den Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza zum Verlauf der Grippewelle in Beziehung setzt. Die Zahl der mit Influenza in Zusammenhang stehenden Todesfälle wird – vereinfacht dargestellt – als die Differenz berechnet, die sich ergibt, wenn von der Zahl aller Todesfälle, die während der Influenzawelle auftreten, die Todesfallzahl abgezogen wird, die (aus historischen Daten berechnet) aufgetreten wäre, wenn es in dieser Zeit keine Influenzawelle gegeben hätte. Das Schätz-Ergebnis wird als sogenannte Übersterblichkeit (Exzess-Mortalität [= dunkelblauer Balken / hellblauer Balken = laborbestätigte Todesfälle]) bezeichnet. Die konservative Schätzung von Influenza-assoziierten Todesfällen [… d. h. erhöhte Sterberate verglichen mit dem Durchschnitt in der Bevölkerung und/oder für eine bestimmte Zeitspanne] in der Influenza-Saison 2017/2018 belief sich auf rund 25.100.

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Detaillierte Infos des RKI zur „normalen“ Grippe: Hier klicken

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Die aktuellen Zahlen (Infizierte/Tote/Geheilte) CORONA:

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Bitte nicht erschrecken: Die Fallzahlen steigen, desto mehr getestet wird.

Unbedingt das Interview mit Dr. Wolfgang Wodarg (2. Video unten) anschauen. Dann wird alles verständlich. Zu den Todesfällen schreibe ich einen Artikel der um 14:00 Uhr erscheint. Heute am 18.3.2020.

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Frontal 21 berichtet: 

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Schauen Sie sich das Video unten unbedingt an. Es dauert 22 Minuten ist aber sehr erhellend und vor allem Angst lösend: Das Interview mit Dr. Wolfgang Wodarg:

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Zur Webseite von Dr. Wodarg: Hier klicken

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Quelle & weitere wichtige Infos: Hier klicken

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3 Gedanken zu „Deindustrialisierung – Aber nicht wegen der ´normalen` Grippe“

  1. Bürgerinnen und Bürger, wagt zu denken!

    Wehrt euch! denn: Wir sind das Volk (für Humoristen: der Souverän) – und: Wir sind nicht blöd!

    Viele Menschen haben Jahr für Jahr grippale Infekte – kein Politikum!

    Viele Menschen leiden Jahr für Jahr an der „echten Grippe“, viele sterben bedauerlicherweise daran (2017/18 sollen es allein in Deutschland um die 25 000 gewesen sein) –
    kein Politikum!

    Viele Menschen haben sich dieses Jahr mit einem neuen Erkältungserreger infiziert – die Symptome werden entweder gar nicht wahrgenommen oder ähneln denen eines grippalen Infekts, bzw. einer Grippe, es gibt Todesfälle (aber eklatant weniger als bei der „echten Grippe).

    Warum zeigt plötzlich die Politik ihre machtpolitische Fratze, beruft sich auf einen außeror-dentlichen Notstand und setzt einfach ein neues Ermächtigungsgesetz in Kraft – ohne Diskussion, ohne sachliche Analyse der Fakten?

    Das funktioniert nur, weil alle bereits gleichgeschaltet sind, Medien, Kirchen, Justiz. Kritische Stimmen werden ausgeblendet. Wer nicht mitzieht, setzt sich dem Verdacht der Befürwortung fahrlässiger Tötungen aus.

    Reihenweise werden Bürgerrechte außer Kraft gesetzt, Bürger entmündigt, Existenzen aufs Spiel gesetzt – im Namen des Volkes! Es wird keiner gefragt, keiner gehört, es wird verordnet!

    Mediziner, die etwas von der Materie verstehen, werden ignoriert. Ihre Meinung passt nicht zur gewünschten Ideologie:

    Notärzte haben Politiker und Bürger vor einer Coronavirus-Hysterie gewarnt:
    «Wir haben keine medizinische Lage, wir haben eine politische Lage»,
    sagte der Präsident eines Kongresses mit rund 1400 Notärzten und Rettungskräften in Koblenz, Jörg Brokmann, am Freitag.
    Covid-19-Erkrankungen seien «genauer betracht eine etwas schwerwiegendere Grippe» mit meist mildem Verlauf. Deswegen sollten Ärzte und Sprechstundenhilfen ohne Symptome nicht gleich in Quarantäne kommen.
    Er erinnerte auch an die hohe Zahl von Influenza-Toten in Deutschland: Infolge der starken Grippewelle in der Saison 2017/18 zum Beispiel waren bundesweit schätzungsweise 25 000 Menschen gestorben.

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