Klimawandel …
… ergibt sich durch langfristige Veränderung von Wetterverhältnissen. So kann es zur Verschiebung von Klimazonen, Bereiche, in denen nachhaltig ähnliche Wetterverhältnisse herrschen, kommen.
Deshalb finde ich diesen Satz merkwürdig:
… ergibt sich durch langfristige Veränderung von Wetterverhältnissen. So kann es zur Verschiebung von Klimazonen, Bereiche, in denen nachhaltig ähnliche Wetterverhältnisse herrschen, kommen.
Deshalb finde ich diesen Satz merkwürdig:
Und in der Tat legen unsere Modellrechnungen nahe, dass das Phänomen zu etwa 20 Prozent auf dem Klimawandel beruhte und zu 80 Prozent auf dem ungewöhnlichen Wetter.“
Hören Sie den kompletten Bericht des Dlf vom 2.7.2021 zum Abschmelzen des „letzten Eises“:

In der Arktis verläuft der Klimawandel rasant, die Temperaturen steigen zwei- bis dreimal so schnell wie in angrenzenden Gebieten. Und so könnte das Meer rund um den Pol schon bald im Sommer weitgehend eisfrei sein. Bis auf einen kleinen Rest – das sogenannte „Letzte Eis“. Das sammelt sich in einem 2.000 Kilometer langen Bogen zwischen der kanadischen Arktis und der Nordküste Grönlands: Dorthin treiben Wind und Strömungen das Meereis und pressen es gegen die Küste, so dass es sich meterhoch auftürmt.
„In dieser Region finden wir derzeit das älteste und auch das dickste Eis in der Arktis. Doch wir sehen Veränderungen, die darauf hindeuten, dass dieses „Letzte Eis“ vielleicht nicht so resistent ist, wie wir glauben.“
Mit diesem fünf und mehr Jahre alten Packeis verschwände auch die letzte Zuflucht für Eisbär, Walross und Ringelrobbe, erklärt Kent Moore von der University of Toronto Mississauga. Als eines der Warnzeichen hatte sich 2018 erstmals seit Beginn der Satellitenüberwachung nördlich von Grönland mitten im Winter eine Polynja geöffnet, ein Loch im Eis. Es war so groß wie Spitzbergen.
[…]
Die obligatorische Panikmache willfähriger Medien!
… sehen wir kaum noch Gesichter unter den Masken. Und viele haben das Gefühl, der Mund-Nasen-Schutz tut Ihnen nicht gut. Jetzt gibt es dazu eine umfassende Studie, die weltweite wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Masken ausgewertet hat und sich auf Nebenwirkungen und Gefahren konzentriert. Mein Gast, Dr. Kai Kisielinski, einer der Autoren, war selber überrascht vom Ergebnis. Bedenklich hohe Co2 Werte, Sauerstoffmangel, Einschränkung des Denkvermögens, Beeinträchtigung von Herz und Kreislauf sind nur einige Probleme des Maskentragens.
… beruhen auf unbrauchbaren Meldezahlen, beliebigen Grenzwerten und horrend falschen Modellen. Es ist weiterhin geltendes Recht, das ohne Zweifel im Herbst/Winter, wenn die Meldezahlen saisonbedingt wieder hochgehen, auch zu Anwendung kommen wird.

Quelle grün-kursiver Text & alle Anmerkungen
Es spielt keine Rolle, wo man anfängt. Die Giftigkeit in großen Teilen der Altmedien, allen voran dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, und die Penetranz mit der man Falschnachrichten von Lauterbach, Drosten & Co. verbreitet, hat alle Bereiche des Lebens erfasst.
Seit über 1,5 Jahre greift man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, bei Illner, Lanz, Maischberger & Co., auf dieselbe Handvoll von Vorzeige-Experten zurück und lässt fachfremde Panikmodellierer à la Viola Priesemann weiterhin in den Tagesthemen auftreten, als gäbe es keine weiteren Erkenntnisse, z.B. aus anderen Ländern. Wie anders, als eine freiwillige Gleichschaltung der Medien, kann man die einseitige Berichterstattung bezeichnen?
Im Gegensatz dazu wird jeder, der eine andere Auffassung als die Regierung vertritt, angefeindet und als unsolidarisch ausgegrenzt. Das beste Beispiel dafür war eine Gruppe von Schauspielern (#allesdichtmachen) [1], die sich, nachdem sie ihre Meinung gesagt hatten, Boykottaufrufen von Funktionären des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgesetzt sahen [2].
Auch gebührenfinanzierte, selbsternannte Satiriker wie Jan Böhmermann stehen mit erhobenem Zeigefinger da und belehrten die Öffentlichkeit in der gewohnt korrosiven Art, was gesagt werden darf und was nicht. Es fällt zunehmend schwer den Humor von Herrn Böhmermann von einfacher Bösartigkeit abzugrenzen.
Der Aufruf zur inhaltlichen Diskussion, z.B. zu der Wirkung von Lockdowns oder von Masken verhallte ungehört. Stattdessen spielen die Altmedien weiterhin mit irrationalen Ängsten, indem sie absolute Zahlen ohne jeden vergleichenden Kontext berichten. Es gibt weiterhin keine Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich die Meldezahlen, der normale Krankenstand und die normale Krankenhausauslastung in das jährliche, saisonale Infektionsgeschehen einordnen.
Bis heute hat sich niemand in den Altmedien von den schäbigen und persönlichen Angriffen gegen Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Dr. Bodo Schiffmann und viele andere distanziert. Warum sollten sich bis Dezember 2019 hoch geschätzte Mitglieder der Gesellschaft plötzlich zu Reichsbürgern wandeln? Es ergibt keinen Sinn, dass ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter der SPD plötzlich der AfD nahe stehen soll. Wesentlich plausibler ist, dass man Dr. Wodarg frühzeitig medial ausschalten wollte, da er 2009 erheblich dazu beigetragen hatte, die Schweingrippe-Fake-Pandemie aufzudecken. Das sollte nicht noch einmal passieren [3,4].
Die Diffamierungen und Verleumdungen finden ihre logische Fortsetzung in der Bedrohung und Drangsalierung von unbequemen Beamten, die bis zur Strafversetzung reichen, wie in dem Fall des ehemaligen Leiters des Aichacher Gesundheitsamtes, Dr. Friedrich Pürner [5].
Auch die Mitgliedschaft in der akademischen Gemeinschaft schützt nicht vor Verfolgung. Bei apl. Prof. Dr. Georg Lind wurde von der Verwaltung der Universität Konstanz die Webseite abgeschaltet [6]. Prof. em. Dr. Stefan Homburg von der Universität Hannover wurde von Studenten angegriffen, die zum Boykott seiner Vorlesungen aufriefen [7]. Prof. Dr. Kuhbandner von der Universität Regensburg wurde für seine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Lockdowns vom Deutschlandfunk angegriffen [8] und sah sich zu einer Richtigstellung veranlasst [9]. Studenten der Universität Witten/Herdecke, die einen offenen Diskurs mit Dr. Wodarg führen wollten, fanden sich in offenem Dissens mit der Hochschulleitung [10]. Prof. Dr. Werner Müller von der Universität Mainz wurde von der Präsidentin der Hochschule angewiesen alle Hinweise auf die Hochschule von seiner Website zu entfernen [11]. Prof. Dr. Werner Müller ist weiterhin im Personalverzeichnis der Hochschule Mainz problemlos im Internet zu finden. Bei dem Toxikologen Prof. Dr. Stefan Hockertz gab es eine Hausdurchsuchung [12].
Freiheit in Forschung und Lehre gilt solange, bis man damit der Regierung in der Quere kommt.
Kritischen Ärzten drohte man mit Ausschluss aus der Ärztekammer und Berufsverbot. Die Ärztekammer Niedersachsen rief sogar zur Denunziation auf [13]. Dem Arzt Dr. Paul Brandenburg wurden auf Initiative einer Mitarbeiterin der SPD Bundestagsfraktion die Geschäftsräume gekündigt [14]. Dem Arzt Dr. Bodo Schiffmann wurden die Praxisräume gekündigt [15]. Was für eine Diskussionskultur, die auf die wirtschaftliche Vernichtung des Gegenübers abzielt. Servile Helfer dafür finden sich scheinbar überall.
Kritische Medizin war schon immer sehr schwierig. Eigentlich kommt es nur auf die mit der Pharmaindustrie ausgehandelten Behandlungsempfehlungen an. Und da sitzen die üblichen Verdächtigen, wie die Intensivpaniker Uwe Janssens und Gernot Marx [65].
Die Wissenschaftsgesellschaft hat dahin geführt, dass alles, was der staatlichen Doktrin widerspricht, als Falschinformation bezeichnet wird. Mit staatlich finanzierten Kampagnen geht man gegen alle vor, die der offiziellen Doktrin widersprechen.
Ohne Zögern und ohne jede inhaltliche Analyse hat man in den deutschen Altmedien international renommierte Wissenschaftler wie John Ioannidis, Eran Bendavid, Sunetra Gupta, Jay Bhattacharya, Martin Kulldorff und viele andere diskreditiert [16, 17, 18]. Der Sachverstand dieser Gruppe zeigt sich u.a. in den Erfolgen in Florida, wo sich Gouverneur Ron DeSantis von diesen beraten ließ [86].
Auf YouTube und anderen sozialen Plattformen wurden unzählige WHO kritische Videos zensiert. Jedes Infragestellen der Wirksamkeit von Lockdowns oder der Experimental-Impfstoffe wird mit einer Sperre bestraft.
In den Altmedien fehlt weiterhin der Verweis auf das Medianalter von 84 Jahren und die multiplen, altersbedingten Vorerkrankungen der mit einem positiven COVID-19 Test Verstorbenen [19, 20]. Der Altersmedian beträgt seit Ende 2019 durchgehend 84 Jahre und liegt damit über der durchschnittlichen Lebenserwartung. Das Alter und die Vorerkrankungen spielen in den Medien nur eine Rolle, wenn jemand kurz nach einer Impfung verstorben ist. Dann wird das plötzlich wichtig.
Bei jungen Männern, die an einer impfinduzierten Herzmuskelentzündung erkrankt sind, was sogar die CDC zugibt [21, 22], oder bei jungen Frauen, die nach einer Sinusvenen-Thrombose verstorben sind, zieht das nicht. Die hat man einfach geopfert. Inzwischen gibt es Rote-Hand Briefe von Janssen-Cilag (Johnson&Johnson) und Astra Zeneca zu dieser tödlichen Nebenwirkung der Impfstoffe [23, 24].
Was nützen den Betroffenen die Verweise des PEI auf die große Anzahl an Impfungen insgesamt? Da man zunächst die Alten geimpft hat, ist von einer hohen Dunkelziffer der Impftoten auszugehen. Wenn diese nach der Impfung starben, dann war es ein altersbedingter, natürlicher Tod.
Die Wirksamkeitsnachweise der Experimental-Impfstoffe bestehen weiterhin in einer minimalen absoluten Risikoreduktion von unter 1%, die sich nicht einen Bevölkerungsschutz übersetzen wird [25, 26]. Bis heute gibt es kein Update auf die vorläufigen Zahlen von BioNTech zur Wirksamkeit. CureVac ist nicht weniger wirksam als andere Impfsubstanzen. Man ist nur ehrlicher.
Nur durch Notfallzulassungen der WHO und der EMA dürfen diese Substanzen überhaupt in den Verkehr gebracht werden [27]. Für diese Notfallzulassungen bedarf es weiterhin der nationalen Notlage. Ohne diese wären die Notfallzulassungen obsolet.
An den tödlichen Nebenwirkungen der AstraZeneca Impfung besteht kein Zweifel mehr [28 – 40]. Man muss von ähnlichen Nebenwirkungen bei Johnson&Johnson ausgehen. In Dänemark wurden die Impfungen mit Johnson&Johnson eingestellt [41, 42]. Es bestehen erhebliche Zweifel an dem Nutzen-Risiko Verhältnis der Experimental-Impfstoffe [93].
Wöchentlich wechselten zu AstraZeneca die Altersempfehlungen der Ständigen Impfkommission. Zum Schluss wurde AstraZeneca für die Zweitimpfung in Deutschland nicht mehr empfohlen [43]. Dass die STIKO für Kinder keine Impfung empfiehlt, genauso wenig wie viele andere Länder, muss man wohl so werten, dass es selbst für die STIKO Geschäfte gibt, die zu schmutzig sind.
Niemand ist auf die Idee gekommen die Wirksamkeit der neuen, experimentellen COVID-19 Impfungen mit der Grippeimpfung zu vergleichen, deren Wirksamkeit in einigen Jahren bei null lag [44]. Kaum jemandem fällt auf, dass Impfungen bei Über-80-Jährigen wirkungslos sind, da sich keine Immunantwort mehr provozieren lässt [45]. Es sind zahlreiche Fälle dokumentiert, wo alte Menschen in Pflegeheimen trotz Impfung mit einem positiven COVID-19 Test verstorben sind [40]. Oder war das ein natürlicher Tod?
Es ist reines Wunschdenken, dass man „hochwirksame“ Impfstoffe in no-time entwickeln könne. Deshalb hat es auch nicht stattgefunden.
Eine natürliche Herdenimmunität, die uns durch alle vergangenen, saisonalen Virenwellen getragen hat, scheint es laut den Altmedien gar nicht mehr zu geben. Eine WHO unterstützt die Herdenimmunität nur noch durch Impfungen [46]. Dass die Zahlen im Sommer rapide runtergehen, hat aber nichts mit den Impfungen zu tun, sondern mit der Saisonalität von Coronaviren und der natürlichen Herdenimmunität. Das sind all die symptomfreien Menschen, die trotz positivem Test nicht krank sind und auch nicht infektiös. Es ist vollkommen absurd, dass Genesene, die auf natürliche Weise eine Immunabwehr gebildet haben, im Gegensatz zu Geimpften nur 6 Monate als geschützt betrachtet werden [47].
Eine EMA winkt alles und jedes durch, wo Impfung draufsteht. Auch Substanzen, die aufgrund der massiven, teilweise tödlichen Nebenwirkungen in Dänemark und Norwegen nicht zugelassen sind. Niemandem fällt dabei etwas auf. Wer die EMA kritisiert ist gegen Europa?
Welches Europa, müsste man inzwischen fragen. Das Europa von heute ist ein Verwaltungsmoloch, der den Lobby-Organisation dazu dient, demokratische, nationale Kontrollen zu umgehen. Seit 2009 ist es das Europa der Nullzinsen, also der Verstetigung der Sub-Prime-Krise von 2008. Man hilft weiterhin nur den Banken und verhindert, dass Niedrigverdiener durch Sparen Vermögen aufbauen können.
Es ist nicht von ungefähr, dass die Impfpass-Initiative aus Brüssel kommt. Wenn es nach Frau von der Leyen geht, wird Gesundheit nicht mehr unterstellt, sondern muss von dem Einzelnen nachgewiesen werden. Es ist offensichtlich, dass der Impfpass und damit einhergehende Zugangsbeschränkungen ohne Impfung eine Impfpflicht durch die Hintertür bedeuten.
Aber auch bei den Toten gibt es zweierlei Maß, denn nur geeignete Tote zählen. Eine erhöhte Selbstmordrate und die Toten nach Impfungen und Übertherapie in der Intensivmedizin [57 – 59, 92] zählen nicht. Michael Meyer-Hermann vom Helmholtz-Zentrum in Braunschweig wendet weiterhin die mittlere Restlebenserwartung von ca. 6 Mio. Über-80-Jährigen auf jeden einzelnen der mit einem positiven Test Verstorbenen an und unterstellt eine Restlebenserwartung von ca. 9 Jahren. Das ist statistischer Humbug. Dieselbe Rechnung verweigert man bei den Impftoten, die waren einfach alt und/oder krank.
Dass die Rechnung des Herrn Meyer-Hermann nicht stimmt, kann man schon daran sehen, dass die Mehrzahl der Toten mit positivem COVID-19 Test pflegebedürftig war oder aus einem Pflegeheim kam [87 – 89]. Dort beträgt die mittlere Verweildauer, also bis zum Tod, 6 – 8 Monate [91]. Man hat schwerstpflegebedürftige Menschen aus dem Pflegeheim auf die Intensivstation gebracht und dort noch einige Tage mechanisch beatmet bis man die Maschinen abgestellt hat [90]. Das Kapitel Intensivmedizin in Deutschland wird immer dunkler.
Bei Testbetrug und Intensivlügen wartet man weiterhin auf Konsequenzen. Dort scheint man ohne Hausdurchsuchungen auszukommen. Währenddessen gab es mehrere Hausdurchsuchungen bei Ärzten, die Maskenatteste ausgestellt hatten. Sollen Asthmatiker einfach ersticken? Sind das notwendige Opfer, wie die Impftoten? Und die grundgesetzlich garantierte richterliche Unabhängigkeit reicht nur soweit, wie sich die Urteile im Rahmen der Regierungsmeinung bewegen, sonst gibt es Hausdurchsuchungen wegen unterstellter Rechtsbeugung. Ist es keine Rechtsbeugung, wenn man gerichtlich Millionen-Streitwerte herbeirechnet, um damit alleinerziehende Mütter zur Zahlung von horrenden Gerichtskosten zu verurteilen [68]? Ist das der Rechtsschutz gegen den Staat in Deutschland?
Die Denunziationen und Diffamierungen gegen alle Kritiker der Regierung richteten sich auch gegen all diejenigen, die auf die fehlende Überlastung der Intensivstationen hingewiesen haben. Jeder der wollte konnte das Fehlen der Überlastung auf der DIVI eigenen Webseite nachlesen. Dort war auch nachzuschauen, dass 7000 Intensivbetten abgebaut worden waren. Alternativ hätte man auch beim Institut Qualitätsmedizin (IQM), der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) oder auch dem Bundesgesundheitsministerium [48 – 53, 81] nachfragen können. Niemand hat dort nachgeschaut, bis Matthias Schrappe und seine Kollegen kamen [54] und nach ihnen der Bundesrechnungshof [55, 56].
In diesem Kontext ist inzwischen auch zu fragen, wo die Ärztefunktionäre in früheren Jahren auch gelogen haben. Oder der Rest der Wissenschaft? Was steht dort im Kleingedruckten?
Wie glaubwürdig sind intensivmedizinische Selbstdarsteller à la Doc Caro? Ist von diesen Damen und Herren eine objektive Aufklärung über die negativen Folgen der Intubation und der mechanischen Beatmung [57 – 59], unabhängig von der Grunderkrankung, zu erwarten?
Haarsträubend falsche Modellrechnungen von Viola Priesemann [60], eine Physikerin, und Kai Nagel [61], einem Verkehrssystemplaner, werden gehypt und als Wissenschaft verkauft. In diesen Modellen ist keine Wissenschaft drin. Trotzdem bilden sie die Grundlage von politischen Entscheidungen und damit auch Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Welche anderen Modelle, mit denen die Bevölkerung seit Jahren drangsaliert und eingeschüchtert wird, sind genauso haarsträubend falsch?
Markus Grill vom NDR deckt derweil fleißig Intensivlügen auf, ist aber außerstande zu erkennen, dass bei normal ausgelasteten Krankenhäusern auch die Story von der Pandemie zusammenbricht. Niemandem ist bislang der durchgehend normale Krankenstand seit Ende 2019 aufgefallen [62].
Die selektive Wahrnehmung der Wirklichkeit durch Christian Drosten und Karl Lauterbach hat mit Wissenschaft nicht zu tun. Alle 3 Monate wird von diesen von einer neuen Variante berichtet, deren Gefährlichkeit noch nicht bekannt sei, aber die „sehr wahrscheinlich“ viel gefährlicher als die Vorgängervarianten sei. Das Spiel wiederholt sich mit der Delta-Variante gerade zum vierten Mal und jedes Mal fällt die Panikmache wieder in sich zusammen.
Niemand berichtet von den fast 50.000 weiteren Varianten von SARS-CoV2, die sich im Umlauf befinden [63], und die eine untere Schätzung der Gesamtzahl an Corona-Varianten in ca. 7,5 Mrd. menschlichen Atemwegen sind. Hier zeigt sich der Unsinn der Zero-COVID Fanatiker. Zero-COVID ist schon längst erreicht, wenn man den Original-Wuhan Virus betrachtet, der längst wegmutiert ist [64]. Bezieht man die Zehntausenden von Varianten mit ein, wird es nie ein Zero-COVID geben. Es ist die Evolutionsmaschine Natur, die diese Varianten treibt und immer neue erzeugt.
Das Bundesverfassungsgericht schiebt währenddessen die Entscheidungen zur Bundesnotbremse auf die lange Bank [66] und nimmt keinen Anstoß daran, dass Frau Merkel öffentlich erklärt hat, dass die Bundesnotlüge, wie man sie treffender bezeichnen sollte, dem Ausschalten der Verwaltungsgerichte diente [67]. Der Bürger sollte in seinem Rechtszugang künstlich beschränkt werden. Das Bundesverfassungsgericht wird mit seiner Entscheidung dazu vermutlich bis Herbst warten, wenn saisonal bedingt die Meldezahlen wieder hochgehen werden.
Dabei haben sich auch die Verwaltungsgerichte im Kampf um die Grundrechte nicht mit Ruhm bekleckert. Gegen Mietdeckel und für Fridays for Future darf man demonstrieren, gegen Lockdown-Maßnahmen nicht. Und das bei zeitgleich vollen Fußballstadien bei der EM in Kopenhagen und Budapest.
Die Blase in der sich die Altmedien eingeschlossen haben setzt sich in die Politik fort.
Grüne wie Frau Luisa Neubauer jetten im Flugzeug um den Planeten und werden von Frau Wagenknecht sehr zutreffend als Lifestyle Linke bezeichnet. Ohne Unterlass verbreiten die Grünen ungeniert Hasswellen gegen Andersdenkende und zeigen sich vollkommen dialogunfähig. Man muss inzwischen fragen, ob es mit grünen Fanatikern überhaupt ein Gespräch geben kann.
Die SPD Co-Vorsitzende Esken bezeichnet Regierungskritiker abwertend als Covidioten und steht damit Fernsehdauergast Karl Lauterbach in Schlichtheit nichts nach. Nimmt man den Parteisoldaten Steinmeier dazu, so muss man auch fragen, was für eine Art von Partei die SPD in der Vergangenheit gewesen ist. Das lässt vieles der rot-grünen Regierung Schröder in einem anderen Licht erscheinen.
Das alles passt zu dem System M der Frau Merkel, wie es Frau Prof. Dr. Höhler in 2012 bezeichnet hat [79]. Die Relativierung von allem und jedem und die Verhinderung breiter, öffentlicher Diskussion von Inhalten.
Grüne, SPD und CDU bilden mit den Altmedien, besonders aber mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, eine unheilige Allianz. Man geht davon aus, dass man sich in der Naturwissenschaft aussuchen kann, was das Ergebnis des Experimentes ist. Kommissionen sollen klären, was die Wirklichkeit ist, und durch Besetzung der Kommission könne man das Ergebnis beeinflussen. Das ist keine Naturwissenschaft, das ist Religion. Zu dieser unheiligen Allianz gehören auch Vertreter der Wissenschaft, die den Eindruck erwecken, dass man einerseits die gewünschten Ergebnisse auf Bestellung liefern könnte. Andererseits ist die Aufgabe dieser Vorzeige-Wissenschaftler zu beschwichtigen, dass gar keine andere Theorie als die eine denkbar sein, alles andere sei völlig abwegig. Bloß keine Diskussion aufkommen lassen.
Die Linken und die FDP stehen allein wegen Frau Wagenknecht und Herr Kubicki etwas besser da. Die beiden haben nicht jede Vorsicht sofort über Bord geworfen und können sich noch erinnern, was Grundrechte sind. Dieser Konsens ist äußerst bemerkenswert.
Bundespräsident Steinmeier dankte den 3 Polizisten, die 50.000 Demonstranten an der Erstürmung des Reichstages gehindert haben sollen. Und sowas sollte man glauben? Ist es nicht wesentlich plausibler, dass eine sehr kleine Gruppe von Reichsspinnern medial und präsidial aufgebauscht wurde und dass diese kleine Gruppe nach einer Ermahnung durch die Polizei das Gelände von selber wieder verlassen hat? Um der AfD, dem Angstgegner der CDU, zu schaden, hat der Bundespräsident 50.000 Menschen aus der Mitte der Gesellschaft aus dem Handgelenk heraus diffamiert. Wem er damit letztlich einen Gefallen getan hat, wird sich zeigen.
Mit seinen Diffamierungen stigmatisierte Herr Steinmeier die in der weit überwiegenden Mehrzahl friedlichen Demonstranten. In Deutschland wunderte man sich danach über die Härte mit der gegen Jugendliche vorgegangen wird, die ohne Maske im Park stehen. Diese wurden fast mit dem Streifenwagen überfahren. Senioren mit Rollator werden im Park von schwerbewaffneten Polizisten abgeführt und dank ausschweifendem Denunziantentum steht SEK inzwischen für Sondereinsatz Kindergeburtstag.
Die Polizeigewerkschaft klagt derweil über zu wenig Polizisten für ein hartes Durchgreifen gegen Drogenkriminalität in den Stadtparks. Fassungslos steht man vor solchen Peinlichkeiten.
Wie kann es sein, dass dieses Land seit 1,5 Jahren auf Basis nicht verifizierter Tests und darauf aufbauenden, beliebigen Meldezahlen regiert wird? Weiterhin gibt es kein Standard für den Ct-Wert von PCR Tests und PCR ist weiterhin sein eigener Goldstandard [69]. Zur Steuerung von Pandemiemaßnahmen ist dieses Verfahren vollkommen ungeeignet [85]. Aber niemand fragt danach.
Sind Meldezahlen aus unterschiedlichen Laboren überhaupt vergleichbar? Für Grundrechtseinschränkungen scheint es zu reichen. Es stellt sich auch die ganz grundsätzliche Frage, inwieweit Laborärzten in dieser Sache zu trauen ist. Denen hat der Test-Wahnsinn astronomische Einnahmen beschert. Die Qualität einer Antwort wird sich wohl an den Maßstäben in der Intensivmedizin ausrichten.
Niemand von den Ärzten und Apothekern erinnert sich an die Vierfeldertafel aus dem ersten Semester zur Berechnung des positiven Vorhersagewertes von Tests [70]. Das ist aber nichts Neues. Bei allen anderen Tests hat man dies auch vergessen. Nur kranke Menschen bringen Geld.
Wo sind die repräsentativen Stichproben zur Erhebung der Infektionsrate und der Übertragungswahrscheinlichkeit von SARS-CoV2. Niemandem fällt auf, dass die Grippe in 2020/2021 praktisch verschwunden ist [71]. Was hat man in früheren Jahren alles unter „Grippe“ gefasst, was man heute unter „Corona“ fasst? Den ganzen letzten Winter hindurch wirkten die Masken nicht gegen Corona, sondern nur, ganz selektiv, gegen Influenzaviren?
Ist niemandem aufgefallen, dass man in Asien im Winter zwar mehr Masken trägt, aber dass es dort deshalb nicht weniger Kranke gibt? In Deutschland verharrt das Land in Maskenstarre, ohne dass es wissenschaftliche Beweise für eine Schutzwirkung von Masken gegen Viren gibt [74 -78]. Im Gegenteil, das Sinken der Meldezahlen in den US Bundesstaaten ohne Maskenpflicht zeigt, dass es ohne Masken genauso gut geht. Aber auf Betreiben diverser Lehrerorganisationen quält man in Deutschland weiterhin grundlos die Kinder, die weder selbst von der angeblichen Pandemie betroffen sind noch dazu beitragen [82 – 84].
Niemand in den Altmedien nimmt zur Kenntnis, dass in vielen südeuropäischen Ländern, z.B. in Spanien, die Schulen immer offen waren [72]. Auch in Schweden waren die Schulen durchgehend auf und dort ohne Maske [77]. Später, aber noch vor jeder „Impfung“, folgte Florida diesem Beispiel, ebenfalls ohne Masken für die Kinder. Es findet keinen Weg in die Berichterstattung. Lockdown-freie Erfolge wie in Schweden, Florida und Japan werden völlig ausblendet. Vollkommen neurotisch agiert eine Tagesschau, die sich beharrlich weigert, auf ihrer Überblickkarte die Farbe Grün zu verwenden und bis zu einer Meldezahl < 4 Fälle bei Gelb bleibt [73].
Es ist das Dominanzgebaren einer selbsternannten Elite, die Wissenschaft nach Belieben, dort wo es ihr passt, unterstellt und sich jeder weiteren Diskussion verweigert.
In der Zusammenfassung hat eine Kaste von selbsternannten Berufslebensrettern eine nicht-existente Katastrophe proklamiert und damit das Leben von Millionen von Menschen und die demokratischen Strukturen eines Landes zerstört. Das Ausbleiben der Katastrophe, die es nie gab, wird jetzt als Erfolg verkauft. Das sogenannte Präventionsparadoxon.
Leider ist das alles nicht neu. Das gibt es schon seit 37 Jahren,
Es gibt keine einzige Veröffentlichung, seit 1984 bis heute, die der Frage nachgeht, ob es sich 90 Jahre, nachdem der HI Virus um 1930 herum in Afrika fast gleichzeitig von 3 Affenarten auf den Menschen übergesprungen sein soll, um dann zuerst in einer stark vorgeschädigten Population von Homosexuellen in den USA aufzutauchen, noch um denselben Virus handelt. Inzwischen gibt es hunderte Millionen von Varianten. Keine zwei Menschen tragen denselben HI Virus [94].
Diese Fragen interessieren niemanden. Denn mit gesunden Menschen lässt sich kein Geld verdienen. Also werden symptomfreie Menschen per PCR Test als krank definiert und die Pharmaindustrie verdient Milliarden an der angeblichen Therapie.
Quelle Text und alle Anmerkungen

… in den kommenden Wochen und Monaten laufen wird, und was „Impfmuffeln“ droht, machte jetzt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder deutlich. Er übte sich in Mobbing gegen jemanden, der sich nicht impfen lassen will – im konkreten Fall seinen Stellvertreter und Koalitionspartner Hubert Aiwanger von den Freien Wählern. Dass der sich nicht impfen lassen will, ist dem Bajuwaren-Fürsten ein Dorn im Auge. Söder, dem Kritiker wie Focus-Gründer Helmut Markwort autoritäre Charakterzüge nachsagen, erwartet, dass sich sämtliche Mitglieder seiner Staatsregierung impfen lassen.
Der Chef der Freien Wähler pocht hingegen darauf, dass er sich als erwachsener Mensch selbst entscheiden kann. Und bislang fiel diese Entscheidung bei ihm gegen das Impfen aus. Was durchaus legitim sein sollte in einer Demokratie. Am Dienstag kam es dann allerdings zu einer denkwürdigen Situation – auf einer gemeinsamen Pressekonferenz.
Vor laufenden Kameras forderte der Ministerpräsident seinen Vize auf, seine Haltung zur Impfung zu erklären, wie der BR berichtet: „Vielleicht sagst Du einfach selber was dazu, warum Du Dich nicht impfen lassen willst.“ Der Landesvater wiederholte sodann, dass nun eigentlich die Zeit wäre, „wo wir alle dran sein könnten“. Aber das entscheide natürlich jeder selber.
Aiwanger stellte daraufhin laut BR klar: „Die Entscheidung, ob sich jemand impfen lässt oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung. Die nehme ich auch für mich in Anspruch.“ Er habe sich bisher nicht für eine Corona-Impfung entscheiden können. Das bedeute nicht, „dass ich mich generell niemals impfen lassen werde“, erläuterte der Freie-Wähler-Chef. „Ich schaue mir einfach die Entwicklung jetzt in den nächsten Wochen und Monaten an.“
Auf Nachfrage von BR24 legt Aiwanger jetzt nach: „Es gebe viele Menschen, die Angst hätten vor einer Impfung und einer Impf-Pflicht. ‘Um solche Menschen nicht in die Enge zu treiben und um Verschwörungstheorien nicht zu stärken, sollten wir jeden Eindruck eines Drucks auf Menschen bleiben lassen.‘“
[…]
Die E-Mobilität hat rein gar nichts mit Umweltschutz oder Kampf gegen Klimawandel zu tun; dafür ist sie viel zu schmutzig, und obendrein heftig unsozial. Zugegeben hat das in den Massenmedien bislang kaum jemand. Nun deutet sich aber ein Medienwandel an. …

… „Früher hat man uns gesagt, wir sollen Strom sparen, heute sagt man uns, wir sollen Elektro-PKW fahren“, lautet ein aktuelles Bonmot. Wegen der Wandlungs- und Leitungsverluste ist elektrischer Strom sozusagen die „edelste“ der wirtschaftlich genutzten Energieformen, weswegen man sie früher ungern fürs Heizen und für Traktion nutzte.
Allein deswegen ist die Propagierung von Elektroautos zum Einsparen von CO2-Emissionen Humbug, weil unterm Strich wegen der Speicherverluste tatsächlich mehr CO2 produziert wird, wenn der Strom für den Akku nicht grade überwiegend aus Wind- und PV-Kraft kommt, was aber sehr selten ist.
Hinzu kommt unter anderem, daß für die aufwändigere Produktion eines E-Autos viel mehr emitiert wird, was sich erst nach Jahren Betriebszeit amortisiert. Vorausgesetzt, daß der Akku eine Lebenszeit über zehn Jahren hat, was realiter auch nicht so ist.
Das sind nur einige der „Wenns“ und „Abers“, die das E-Auto klar als Umweltschweinerei charakterisieren. Da aber der Profiteurskomplex in den Medien und der Politik, aber auch der Aktivistenszene fest etabliert ist und Milliardenumsätze generiert (wenn nicht Gewinne), will so gut wie niemand darüber aufklären. Immerhin basiert die seit 2005 bestehende CO2-Zertifikatsbörse zum Gutteil auf E-Mobilität: Vor allem der popkulturell vergötterte Elon Musk macht seine Milliarden mit dem Zwangsverkauf von Zertifikaten.
Ausnahme unter den Klimatischen ist Harald Lesch, der via TV und Youtube klar Stellung gegen Lithiumakkus und für Wasserstoff bezieht. Spuren hat er damit allerdings in der Berichterstattung nur in puncto H2 hinterlassen, da die irrwitzige E-Mobilität von der Regierung wider besseres Wissen nun mit dem Verweis auf die Wundertechnik der Elektrolyse vorangetrieben wird.
Nun berichten Focus, die BILD und und die Stuttgarter Zeitung hinter Bezahlschranke, daß 171 Wissenschaftler die EU-Kommission aufgefordert hätten, den ökologischen Fußabdruck von E-Autos neu zu bilanzieren. Derzeit plant die Kommission, neue Flottengrenzwerte für Autohersteller herauszugeben.
Setzt sich in den Massenmedien nun die Erkenntnis durch, daß es bei Strom-Wagen nur um Umverteilung geht, und daß Teslas genau wie Windkraftanlagen die Natur eher schädigen, als etwas zu nützen?
… sofort zu einem „Infizierten“ führt, nur deshalb kann die unmündige Bevölkerung in Angst und Schrecken gehalten werden.
Lesen, hören und sehen Sie, was Prof . Allerberger, das österreichische Pendent zu Prof. Wieler meint:

Text & Videos unten aus diesem Artikel
Der Leiter der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES, Univ. Prof. Dr. Franz Allerberger, ist schon zu Beginn der Pandemie mit ehrlichen Aussagen aufgefallen. Dann hielt er sich lange Zeit mit öffentlichen Aussagen sehr zurück oder wurde sehr zurückgehalten. Nun lässt er mit einer Reihe von Einschätzungen aufhorchen, für die man vom Mainstream gewöhnlich in der Luft zerrissen wird.
Wesentlicher Ausschnitt aus dem Interview
Robert Cibis führte für die Ovalmedia-Sendereihe „Narrative“ ein etwa 90-minütiges Interview mit Univ. Prof. Dr. Franz Allerberger. Die AGES, die von Allerberger geleitet wird, kann in etwa mit dem deutschen Robert-Koch-Institut verglichen werden. Allerdings besteht Allerberger darauf, dass er ausgebildeter Humanmediziner ist, während Herr Wieler, Leiter des Robert-Koch-Institutes, ausgebildeter Tierarzt wäre.
In einer Welt massiver politischer Narrative bemüht sich Prof. Allerberger um wissenschaftliche Methodik. Robert Cibis spricht mit ihm über seine Wahrnehmung der öffentlichen Diskurse in Österreich, Deutschland und der Welt.
Kurzbeschreibung der Sendung, Ovalmedia
Bei Minute 1:25:16 stellt Cibis die Frage:
Wie hätte diese Epidemie ausgesehen, wenn es keine PCR-Tests gegeben hätte?
Allerberger antwortet:
Dies ist wohl nicht als generelle Kritik an PCR-Tests zu verstehen, da sich diese bei früheren Epidemien durchaus bewährt hätten.
Das komplette Video
Sehr spannend sind auch Allerbergers Ausführungen zur Maskenpflicht (1:27). So denkt der Experte, dass die Masken wie OP-Masken und einfache Stoffmasken keine messbare Wirkung hatten. „Geholfen“ hätte dies, um Druck aus der öffentlichen Diskussion herauszunehmen um beispielsweise den öffentlichen Verkehr aufrecht zu erhalten. FFP2-Masken hätten im Krankenhaus und in der Pflege einen gewissen Sinn. Dies glaubt er dadurch nachweisen zu können, als dass das Infektionsrisiko im Krankenhausbereich nie höher war als bei der Normalbevölkerung, wo das Pflegepersonal den Viren quasi ständig ausgesetzt wären. Demnach müsse die FFP2-Maske dort eine gewissen Wirkung entfalten.
Allerberger betont quer durch die Sendung, dass viele Maßnahmen hauptsächlich eine gesellschaftliche Wirkung entfaltet haben. Scharfe Kritik übt Allerberger an der Praxis, dass die medizinische Grundversorgung zurückgefahren und von PCR-Tests abhängig gemacht wurde. Ebenso spricht er an, dass es inakzeptabel ist, dass alte Menschen in Altersheimen alleine sterben mussten.
Ende August soll Allerberger in Kürze in Pension gehen. (Sein Nachfolger wird Dr. Bernhard Benka, MSc., Mitarbeiter der Coronavirus-Taskforce des grünen Gesundheitsministers Mückstein.) Die Öffentlichkeit darf gespannt sein, ob der sympathische Fachmann und Mediziner dann weitere aufschlussreiche Interviews gibt. Ebenso wäre seine Aussage wie die von zahlreichen anderen Menschen vor einem Corona Untersuchungsausschuss außerordentlich wichtig. Es bleibt zu hoffen, dass die Opposition einen solchen so rasch wie möglich beantragt und startet. Selbst wenn es nur um die Aufklärung der Großkorruption rund um die Beschaffung von Tests und „Schutzmaterialien“ geht.
… wurde hier auf mediagnose.de auf die Ausführung von Dr. Voshhaar in der FAZ, die hinter der Bezahlschranke veröffentlicht wurden, hingewiesen.

Jetzt stellt die DAK fest, dass offensichtlich viel zu viel künstlich beatmet wurde.

Der Vorwurf, der sich aus der Analyse von DAK-Zahlen zur Belegung von Intensivplätzen und Beatmungen ergibt, könnte kaum schärfer sein: Denn danach sind Menschen in Deutschland gestorben, die ohne diese medizinische Zuwendung noch am Leben sein könnten.
Das muss man gleich zweimal lesen: Zum einen, weil es ein weiterer mächtiger Baustein sein könnte in einer kontinuierlich anwachsenden Mauer von Zweifeln – und faktenbasierter Einwände – an der Sinnhaftigkeit bzw. der Rechtmäßigkeit der Corona-Maßnahmen der Bundesregierung.
Und zum anderen, weil man schon ganz durcheinanderkommt auseinanderzuhalten, was noch Verschwörungstheorie sein soll und was schon belegt oder wahrscheinlich wahr ist.
So konnte die Welt am Sonntag (WamS) jetzt Erhebungen einsehen, die gravierende Anhaltspunkte dafür geben, dass in Deutschland auffällig zu viele an Corona erkrankte Bürger intensivmedizinisch behandelt und beatmet wurden. Mit allen negativen Folgen.
Die Zeitung stellt auf Basis besagter vorliegender neuer Zahlen die folgenschwere Frage, ob es den betroffenen Kliniken auch darum ging, „besonders teure Leistungen abzurechnen“. Womöglich wurden, so heißt es da weiter, „mehr Covid-Patienten intensivmedizinisch und damit teurer behandelt als notwendig.“
Jetzt könnte man positiv vermerken, dass Deutschland schneller auf Nummer sicher gegangen sei – einfach weil wir es können! – aber so ist es leider nicht: Eine zu schnell angewandte intensive Gerätemedizin kann alles andere als ein Segen sein. Zu befürchten ist gar, dass sie schneller zum Tode des Patienten führen kann: „Die hohe Zahl der Beatmeten ist erschreckend“, sagt Professor Dieter Köhler, Lungenarzt und ehemaliger Chef des Verbandes der pneumologischen Kliniken.
Die sogenannte invasive Beatmung, die Luftzufuhr über einen Schlauch in den Hals, sei zudem riskant. Sie könne sogar zum Tode führen. „In der Frühphase der Pandemie wurden ausgesprochen viele Corona-Patienten intubiert, selbst sehr alte Menschen. Da muss man sich schon fragen, ob das nicht sogar kontraproduktiv war“, ergänzt dazu Franz Knieps, Vorstandsmitglied des BKK-Dachverbandes.
„Der sehr hohe Anteil an Beatmung lässt sich nicht allein mit medizinischer Notwendigkeit erklären“, sagt Thöns. Und die Welt fragte nach: „Ging es den Kliniken auch darum, besonders teure Leistungen abzurechnen? In anderen europäischen Ländern ist die Beatmungsquote bei einer geringeren Todesrate geringer.“
Es werden weniger beatmet und es sterben auch noch weniger?
Der Vorwurf, der sich aus der Thöns-Analyse der DAK-Zahlen ergibt, könnte kaum schärfer sein: Denn danach sind Menschen gestorben, die ohne diese medizinische Zuwendung noch am Leben sein könnten.
Noch im April 2021 prophezeite der mit Beginn der Corona-Pandemie polit-medial systematisch als Gesundheitsexperte aufgebaute sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach bei Maybrit Illner, viele Kinder würden ihre Eltern verlieren. Das ist gottseidank bis heute nicht eingetreten.
Seit Anfang 2020 warnte Lauterbach zudem beständig und in immer neuen apokalyptischen Mutationen davor, dass zu wenige Intensivplätze zur Verfügung stehen würden. Beispielsweise der Merkur schrieb jetzt allerdings rückblickend: „Die Intensivstationen dürfen nicht volllaufen: Das war in allen drei Corona-Wellen das oberste Ziel. Nun bezweifeln manche Experten, dass diese Gefahr wirklich bestand. Die Kliniken reagieren empört.“
Klinikleiter wie Thomas Voshaar, Chefarzt des Krankenhauses Bethanien in Moers und Leiter des Lungenzentrums, verweist allerdings und nicht zum ersten Mal auf die Gefahren der invasiven Beatmung. In seinem Haus versucht er diese zum Schutz des Patienten sogar zu vermeiden, er setzt hier „vor allem auf die Sauerstoffversorgung etwa per Maske“.
Aber es kommt noch dramatischer. Nein, es ist in der Sache sogar eine der schärfsten Anklagen überhaupt: Es gäbe finanzielle Anreize für die invasive Form der Beatmung. Voshaar bestätigt gegenüber der WamS, dass der Anreiz für Kliniken in Deutschland hoch sei, Patienten auf die Intensivstation zu verlegen: „Es ist immer ein relatives Geschäft, wer auf Intensivstation kommt“, es gäbe immer auch einen Ermessensspielraum bei leichteren Fällen.
Wie sehen die deutschen Zahlen im Vergleich aus? Damit hat sich die TU-Berlin beschäftigt. So lagen im Herbst 2020 in Dänemark neun Prozent der Covid-Patienten auf Intensivstationen, in Spanien und Großbritannien acht Prozent und in Deutschland mehr als doppelt so viele bei 19 Prozent.
Welt-Kulturchef Andreas Rosenfelder fragte vergangene Woche im Zusammenhang mit einer Bedrohung der Delta-Variante:„Haben wir vergessen, was mittlerweile ans Licht gekommen ist?“Buchautor und Mediziner Matthias Thöns hat den Lichtkegel jetzt noch weiter aufgezogen, als er alarmierenden Zahlen der DAK analysierte.
Es sind Horrorprognosen wie jenes dicke Bündel von Karl Lauterbach mit Bildern von umherirrenden elternlosen Kindern in einer pandemischen Dsytopie. Diese falschen Bilder führten letztlich auch zur umstrittenen „Bundesnotbremse“.
Und währenddessen soll – wie Thöns jetzt ermittelt haben will – eine Geschäftemacherei mit der Belegung der Intensivbetten samt Beatmung auch noch jene Schwererkrankten in Gefahr gebracht haben, die sich samt ihrer Angehörigen naiver Weise ein stückweit sicherer fühlten, als der Patient auf die vermeintlich rettende Intensivstation eingewiesen oder verlegt wurde. Was für ein Horror!
Wenn es nach der Deutschen Krankenhausgesellschaft geht, ist alles sowieso Humbug, was Thöns herausgefunden hat:
„Uns ist keine international vergleichende Studie bekannt, wonach in Deutschland der Anteil beatmeter Covid-19-Patienten bei entsprechend verfügbaren Beatmungskapazitäten signifikant höher lag als in anderen Ländern“, teilte die DKG auf Anfrage der WamS mit.
Aber welches Grausen in grünen Laken befindet sich hier direkt unterhalb dieser ominösen Signifikanz?
Die Vereinigung der Krankenhäuser schickt noch ein weiteres Argument gegen Thöns Ermittlungen ins Feld: Die Zahlen der DAK seien nicht deckungsgleich mit jenen anderer Kassen. Die DAK-Versicherten seien zudem „überdurchschnittlich alt“. Fazit der DKG: „Aus den Daten die Schlussfolgerung zu ziehen, dass Ärzte unnötig beatmet haben, ist durch nichts belegt, wir weisen diese Behauptung vehement zurück.“
Wer hat Recht? Die WamS fragt auch Michael Weber, den Präsidenten des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands. Der hält die Vorwürfe ebenfalls für haltlos. Nur seine in der Zeitung wiedergegebene Argumentation klingt überraschend dünn – sein Verweis auf eine Übereinstimmung beinhaltet besonders im Lichte der Analyse von Thöns zudem noch die Theorie einer Übereinkunft: „Die Zahlen der DAK widersprechen allen bekannten offiziellen Zahlen.“
Die Zeitung hält hier den Befund entgegen, dass „die Kliniken ab Herbst einen Anreiz hatten, vermehrt Patienten auf Intensiv zu verlegen: Sie konnten genau dann Ausgleichszahlungen kassieren, wenn es in ihrem Landkreis weniger als 25 Prozent freie Intensivbetten gab“.
Wieder Chefarzt Voshaar legt den Finger in die selbe Wunde: „Viele Patienten kamen danach wohl auch nur zur Überwachung auf Intensivstation. Das ist nicht verwerflich. Problematisch ist nur, dass die Auslastung der Intensivstationen zuletzt zum Hauptargument der Politik für die Bundesnotbremse wurde.“
Der Schaden ist so immens, die Verantwortung der Politik so erheblich, dass die Summe negativer Erkenntnisse wie die des couragierten Autors Thöns in Summe mit weiteren offengelegten Irrtümern durchaus geeignet sind, an den Grundfesten der Republik zu rütteln.
Denn der individuelle Schaden für jeden Betroffenen ist groß und im Überbau blicken wir auf einen gesamtgesellschaftlichen Schaden der so gigantisch ist, dass die Genugtuung leider gering ausfallen könnte, dieses Paket den politischen Entscheidern und den so falsch beratenden Medizinern aufzuladen. Selbst da, wo sie an der Last zerbrechen würden, wird niemand wieder lebendig und kein Unternehmen wird wieder florieren – es gibt keine Genugtuung oder Gerechtigkeit.
Quelle mit allen Verweisen & Kommentaren
Armbrüster: Das wäre dann mehr, ich sage mal, staatliche Lenkung, die Sie sich wünschen?
Latif: Absolut! Staatliche Lenkung. Der Markt wird es nicht regeln. Das haben wir ja immer gesehen. Deswegen muss der Staat hier wirklich eingreifen. […]
Zitat aus dem Interview des Dlf mit Mojib Latif vom 24.6.2021:
In der vorletzten Sitzung in dieser Legislaturperiode werden die Mitglieder im Deutschen Bundestag wohl den Entwurf zur Verschärfung des Klimaschutzgesetzes verabschieden. Die Regierungskoalition will unter anderem festschreiben, dass Deutschland seinen Kohlendioxid-Ausstoß bis 2030 um 65 Prozent statt bisher 55 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 verringert. Bis 2045 soll die Klimaneutralität erreicht sein. Nötig wurde die Verschärfung, weil das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe das erste Klimaschutzgesetz Ende April 2021 in Teilen für verfassungswidrig erklärt hatte. Dem Gericht ging das erste Gesetz, das 2019 beschlossen worden war, nicht weit genug. …

… Die Bundesregierung hat die Klimaziele für Deutschland nachgeschärft. Gründe sind neue EU-Vorgaben sowie das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Welches sind die neuen Ziele, wie sollen sie erreicht werden und welche Kritik gibt es?
Der Klimaforscher Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, kennt das verschärfte Gesetz – und hält auch das für unzureichend. Im Dlf sagt er unter anderem: „Man ist sehr vage geblieben, es ist wenig Konkretes zu lesen“. Der Grund dafür sei die Bundestagswahl. Offenbar wollte man jetzt niemanden verschrecken. Deswegen habe man hier so ein Larifari-Gesetz verabschiedet, sagte der Klimaforscher.
[…]
… standen auch am Freitag wieder ganz im Mittelpunkt – auf der Bundespressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem Leiter seiner obersten Bundesbehörde, RKI-Chef Lothar Wieler. Da selbst regierungsnahe Virologen wie Prof. Kekulé die Delta-Variante für nicht gefährlicher halten als die aktuell vorherrschende Variante, wollte ich von den beiden Herren wissen, was denn nun stimmt. Die Antwort hat mich überrascht. Ich hakte dann nach und wollte wissen, wie Corona-Maßnahmen überhaupt noch zu rechtfertigen sind, wenn allen Menschen ein Impfangebot gemacht wurde. Spahn verwies wie bereits früher auf die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitswesens. Drohen die Maßnahmen damit zum Dauerzustand zu werden? Darum und um weitere interessante Themen rund um den Journalismus geht es heute in meinem Video von der Bundespressekonferenz – dem letzten dieser Art, da ab sofort die Liveübertragungen nicht mehr gestattet sind.
Der komplette Video-Bericht zur BPK vom 25.6.2021 auf rumble TV oder Odyssee
Weiter unten können Sie das Wortprotokoll meiner Fragen an Spahn und Wieler sowie deren Antworten lesen, ebenso das von meinen Fragen an die Sprecherin des Gesundheitsministeriums: Warum spricht RKi-Chef Wieler nur noch von OP-Masken, aber nicht von FFP2-Masken? Hat die Regierung die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen mit Studien überprüfen lassen?
REITSCHUSTER: Herr Wieler hat heute mehrfach auf der vorherigen Pressekonferenz darüber gesprochen, dass Masken auch weiterhin Sinn ergäben. Er sprach dabei aber explizit immer nur von chirurgischen Masken. Er nahm das Wort FFP2-Masken überhaupt nicht in den Mund. Gibt es irgendeine Veränderung bei der Strategie der Regierung im Hinblick auf FFP2-Masken?
SPAHN-SPRECHERIN HAJABI: Da gibt es keine Veränderung. Es bleibt auch bei den FFP2-Masken.
REITSCHUSTER: Können Sie mir dann erklären, warum Herr Wieler heute immer nur von der Schutzwirkung von Operationsmasken sprach und das Wort FFP2-Masken gar nicht in den Mund nahm?
HAJABI: Ich kann nicht mehr als das sagen, was Herr Wieler gesagt hat. Aber ich kann Ihnen sagen, dass FFP2-Masken und KN95-Masken weiterhin gelten und dass die Bundesländer auch die entsprechenden Regelungen aussprechen.
REITSCHUSTER: Welche von ihren bisher verhängten Maßnahmen hat die Bundesregierung zwischenzeitlich mit Studien oder anderen Arbeiten auf ihre Wirksamkeit überprüft?
HAJABI: Es ist so, dass das RKI fortwährend die Studien überprüft und aktualisiert. Das finden Sie auch alles auf der RKI-Internetseite.
REITSCHUSTER: Da haben wir uns aber offenbar missverstanden! Ich habe nicht gefragt, ob das RKI seine Studien überprüft. Die Frage war, welche von der Regierung verhängten Maßnahmen es gibt ja ganz verschiedene bisher auf ihre Wirksamkeit mit Studien oder anderen Arbeiten untersucht wurden.
HAJABI: Da kann ich mich eigentlich nur wiederholen: Alle Studien werden fortgehend überprüft und aktualisiert. Es kommen auch immer wieder neue Studien hinzu, die auch noch in die Maßnahmen einfließen.
Reitschuster: Eine Frage an Herrn Prof. Wieler und an Herrn Spahn. Der Bundestagsvizepräsident Kubicki von der FDP hat gesagt, die Strategie der Bundesregierung sei durch fortdauernde Schreckensnachrichten Angst zu erzeugen. Nun hat Herr Kekulé in einem Gastbeitrag geschrieben, dass die Delta-Variante zwar ansteckender sei, aber sie sei nicht so gefährlich wie die aktuelle Variante. Er sagte wörtlich: „Die eignet sich nicht für Schreckensszenarien.“ Wie ist da Ihre Einschätzung? Danke!
Wieler: Also wir berichten ja immer nüchtern sachlich über die Fakten, die uns zur Verfügung stehen. Und sobald diese Dinge sich dann bestätigen, d.h. also durch vor allen Dingen auch durch Publikationen, die auch in einem sogenannten PreReview-Verfahren sind, werden die von uns berichtet. Also ich kann Ihnen folgendes sagen zu der Delta-Variante, aber das sind, wirklich, wir haben noch nicht genügend Daten, um wirklich klar zu sagen wie gefährlich oder ungefährlich oder wie vergleichbar sie ist, aber ich kann Ihnen mal die Daten aus Deutschland jetzt nur nennen. Wir haben ja in Deutschland so seit der elften oder so dreizehnten Woche, haben wir die Delta-Variante und wir haben ja schon viel länger die Alpha-Variante. Wir können also einen bestimmten Zeitraum, also einige Wochen auf jeden Fall, elfte bis vierundzwanzigste Woche können wir so vergleichen. Und dann sehen wir, dass momentan und das, was ich jetzt sage, sind die Zahlen aus dem Meldewesen, also d.h. die Zahlen, die von den Gesundheitsämtern uns gemeldet werden. Da sehen wir, dass, also dass insgesamt bei jüngeren Menschen vorkommt, aber das ist natürlich auch klar, dass die Impfquote steigt, dann sind natürlich mehr Jüngere betroffen, wo die Impfquoten noch so geringer sind. Aber wir sehen bei vergleichbaren Altersgruppen, die infiziert sind, dass bei der Delta-Variante momentan, Stand vorgestern, 11% derjenigen, die infiziert wurden, werden hospitalisiert, die mit Delta infiziert wurden. Im Vergleichsraum wurden 5% derjenigen hospitalisiert, die mit Alpha infiziert wurden. Also das ist jetzt erstmal eine Zahl. Also momentan kann ich das nicht bestätigen, momentan deuten unsere Meldezahlen dahin, dass also quasi doppelt so hoch die Hospitalisierungsrate ist. Das ist einfach eine Zahl, ein Fakt und den werden wir weiter beobachten. Was vor allen Dingen auch bemerkenswert ist, das ist, wenn wir uns die Altersgruppe zwischen 15 und 34, also wirklich junge Menschen anschauen, dort ist das besonders stark ausgeprägt. Das ist jetzt ein Fakt, den ich Ihnen berichten kann. Und insofern gibt es im Moment aus meiner Sicht und natürlich gibt es noch andere Daten, vielleicht kann Herr Sander auch noch ergänzen, es gibt das Vereinigte Königreich, die sprechen eigentlich nicht dafür, dass Delta vielleicht weniger gefährlich wäre als Alpha sondern auch die sprechen eher für das Gegenteil. Aber wie gesagt. Das sind ja alles noch sehr junge Daten. Wir werden das weiter beobachten.
Spahn: Zu den Daten vielleicht noch Herr Sander und dann mache ich das politisch.
Prof. Sander (Charité): Ich glaub, da gibt es gerade eine große Studie, die jetzt auch veröffentlicht und eben auch begutachtet im Fachjournal „The Lancet“, die eben aus Schottland berichtet. Wo durchaus Vergleichspersonen, die sich mit einer Delta-Variante angesteckt haben im Vergleich mit der Alpha-Variante auch, wie in Deutschland, mehr Leute ins Krankenhaus müssen. Das ist im Prinzip einfach jetzt eine Beobachtung und ich glaub, man kann jetzt nicht sagen, dies sei jetzt einfach eine harmlosere Variante. Das, was wir hoffentlich sehen, ist dass wir Infektionen immer weiter sage ich mal aus dem sehr vulnerablen Gruppen raushalten können und dass deswegen dann glücklicherweise weniger Leute versterben. Das haben wir schon in der dritten Welle mit der Alpha-Variante sehen können, dass wir weniger alten Menschen auf der Intensivstation hatten. Und deswegen nochmal der Appell, wenn wir uns impfen, dann können wir auch solchen, möglicherweise ansteckenderen und gefährlicheren Varianten standhalten.
Spahn: Wissen Sie ich frage mich immer, was sozusagen die Einstellung dahinter ist, sowas… Warum sollte die Bundesregierung, wie war das Wort, mit solchen Szenarien arbeiten. Die Frage ist, was ist eigentlich die Unterstellung dahinter, frag ich mich dann immer. Ich bin echt ein freiheitsliebender Mensch, bin so super dankbar in einem der freiesten Länder der Welt zu leben. Glaubt hier irgendjemand wir haben Freude daran, Freiheiten einzuschränken? Also ich frag mich immer, was soll diese Unterstellung dahinter eigentlich heißen? Ich möchte, dass wir so schnell wie möglich wieder in eine Situation kommen, dass jeder frei seine Sachen tun kann, ohne dass irgendwas eingeschränkt wird. Weder Gewerbetriebe eingeschränkt werden, Einzelhandel eingeschränkt wird, die Frage, ob man feiern kann, sich treffen kann, Schule, sich bilden kann, alles soll wieder möglich sein. Aber eben unter sicheren Bedingungen für die Gesellschaft, was auch die Gesundheit angeht. Denn auch die Gesundheit gehört zur Freiheit. Was hilft einen die schönste Freiheit, wenn viele krank sind dabei oder man selber vielleicht auch. So und das ist diese Balance, um die wir ringen. Und wenn einer erlebt das Ringen, dann ja jemand, der über viele Stunden über diese Debatten wacht. Wird ja jeden Tag gerungen darum. Und was wir machen ist, wir sagen einfach wie es ist und beschreiben die Abwägungen, die daraus folgen und die Entscheidungen, die aus unserer Sicht aus diesen Abwägungen folgen. Und was mir halt am wichtigsten ist, ist, dass wir das wirklich unter großer Härte, Verlusten, Schmerzen Erreichte, jetzt Mitte Juni miteinander Erreichte, dass wir das sichern. Was nützt es uns denn, wenn wir jetzt alle, weil wir so das Gefühl haben, Sommer, gutes Wetter und das Gefühl hab ich ja auch. Aber es hilft uns ja nix, wenn wir jetzt so tun, als wäre es weg. Es ist nicht weg. Es ist noch da. Und ich finde, es gehört zur Verantwortung in der Politik dazu, dann die Dinge auch auszusprechen und eben zu sagen miteinander „Es liegt an uns, Leute, ob wir das Erreichte sichern, ob Herbst und Winter eine Zeit werden, wo wir die Dinge besser unter Kontrolle haben oder eben nicht“. Und da finde ich solche Kategorien, wie Sie sie eingangs genannt haben, nicht hilfreich für eine gute Diskussion.
Reitschuster: Zu Ihrer Gegenfrage, was soll die Unterstellung, müssen Sie Herrn Kubicki fragen. Ich gehe davon aus, dass er sich auf das Strategiepapier des Innenministeriums bezieht, wo explizit von dem Schüren von Angst die Rede war. Können Sie auch nachlesen. Aber die Nachfrage. Sie hatten ja immer die Maßnahmen damit gerechtfertigt, dass vor allen Dingen die vulnerablen Gruppen geschützt werden müssen, die Risikogruppen. Jetzt haben selbst die Experten hier gesagt, die Impfung schützt auch gegen Delta. Wenn damit die vulnerablen Gruppen geschützt sind, warum dann weiter Maßnahmen? Danke!
Spahn: Na zuerst einmal, es gibt ja zwei Aspekte. Und das wird übrigens eine sehr schwieriger Debatte, die wir dann miteinander werden führen müssen in den nächsten Wochen. Der Anteil der Geimpften und der vollständig Geschützten steigt, aber er ist eben nun noch nicht so hoch, dass sozusagen gar nichts mehr an Infektionsgeschehen da ist. Und die Frage ist, wie finden wir da die richtige Balance. Das hat zwei Aspekte. Das eine ist ein sehr individueller Aspekt. Wenn jedem eine Impfung angeboten worden ist, hat dann eigentlich derjenige, der sich nicht impfen lässt einen Anspruch darauf, dass alle anderen im Raum, die geimpft sind, wegen ihm die Maske tragen oder wegen ihr. Und ich finde, nee, grundsätzlich aus dem individuellen Aspekt nicht. Wer sich hat schützen können, kann nicht erwarten, dass alle anderen jetzt, ihn oder sie dann besonders schützen und immer alle Maßnahmen sozusagen nur darauf bezogen. Also das ist der individuelle Aspekt. Aber es kommt ein zweiter dazu. Und das ist seit Beginn dieser Pandemie unser Hauptaspekt. Eine Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden. So. Und darum, und das macht das Robert Koch Institut wie andere auch, aber das Robert Koch Institut ja auch für uns und in unserem Auftrag. Und wir besprechen das regelmäßig natürlich auch miteinander. Und das werden wir jetzt im Juli halt auch nochmal miteinander hier gemeinsam auf Herbst und April… Herbst und Sommer.. Herbst und Winter schauen. Es ist ja die Frage, was heißt denn das, wenn in Deutschland 70% oder 80% geimpft sind. Dahin müssen wir erstmal kommen, ich hoffe, es machen viele mit. Was heißt das, wenn die über 60-Jährigen zum größten Teil geimpft sind, die 20-, 30-, 40-Jährigen aber vielleicht nur zu einem geringeren Teil? Was heißt das, wenn dann Delta einfach ohne jede Maßnahme zirkulierte. Was heißt das dann für das Gesundheitswesen, was heißt das für den Einzelnen, aber auch für das Gesundheitswesen? Das kann man ja alles, zumindest mit Annahme, modellieren. Das ist ja immer wichtig, keine Vorhersagen, das sind Modelle mit Annahmen. Und das ist das, was uns bewegt und beschäftigt. Das eine, wie gesagt, dieser individuelle Aspekt, wo ich eine sehr klare Meinung habe, wie sie gerade gehört haben, das andere ist, und da bin ich als Bundesminister für Gesundheit, ist das jedenfalls einer meiner, wenn nicht seit Beginn der Pandemie der Hauptfokus, die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Und das will ich dann auch erstmal miteinander hergeleitet haben, dass wir eine Impfquote erreicht haben, bei der das gegeben ist.
Quelle grün-kursiver Text
Das Papier des BMI vom März 2020 in Sachen Schrecken verbreiten