Dann beginnt ganz konkret die Rodung des Hambacher Forstes.
Was sich inzwischen die Umweltterroristen – kräftig unterstüzt von Sympatisanten und medial von den Aachener Nachrichten – leisten, ist …
… keinesfalls ein Katz- und Mausspiel.
Es ist Guerilla – Taktik gegen die praktisch nur mit herber Gewalt vorgegangen werden kann.
Wie die auszusehen hätte, möchte ich hier nicht entwerfen. Geleistet werden könnte das Erforderliche ohnehin nur durch entsprechende militärische Einsatzkräfte. Die hiesige Polizei ist dazu nicht in der Lage.
Eines aber ist ganz sicher:
Falls der Staat hier einknickt und sich mit einer „Sicherungspflicht“ durch RWE herausredet, wenn der vor 3 Wochen vorgefundene Zustand also wiederhergestellt würde, weil RWE das gar nicht leisten kann, wenn die Rodung in knapp 14 Tagen nicht stattfinden könnte, dann Gute Nacht.
Dann kann von Umsturz geredet werden.Dann haben wirkliche Terroristen gezeigt, wer im Land das Sagen hat.
Rechtsfreie Räume würden gegen den ausdrücklichen Willen des Staates legalisiert.
Der Bundesrechnungshof wirft der Politik ein katastrophales Management vor. Eine Steuerung des Generationenprojekts findet praktisch nicht statt. Der Ressourcenverbrauch sei „beispiellos“.
Etwas mehr als ein Jahr vor dem klimapolitischen „Meilenstein 2020“ zog das Kontrollgremium eine geradezu katastrophale Bilanz der Energiepolitik. Bei der angestrebten Reduktion der Treibhausgasemissionen und des Primärenergieverbrauchs werde Deutschland seine Ziele ebenso verfehlen wie bei der Steigerung der Energieproduktivität und der Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien im Verkehr. Gleichwohl habe die Politik enorme Kosten produziert.
Die Kosten der Energiewende wurden vom Rechnungshof berechnet.
Konkret:
„In den letzten fünf Jahren wurden für die Energiewende mindestens 160 Milliarden Euro aufgewendet“, heißt es in dem Bericht: „Steigen die Kosten der Energiewende weiter und werden ihre Ziele weiterhin verfehlt, besteht das Risiko des Vertrauensverlustes in die Fähigkeit von Regierungshandeln.“
„Nein, nein“, …
… sagen unsere ´Experten` in Politik und Medien.„Man muss das Ganze nur richtig kommunizieren. Denn es geht um die Rettung der Welt.“
Deshalb wird möglichst der Mantel des Schweigens über die Probleme, die hohen Kosten, den geringen Nutzen gelegt.Damit bloß keine Diskussion losgetreten wird.
Dabei sei der Ressourcenverbrauch zur Umsetzung der Energiewende „beispiellos“. So beschäftigten die Bundesministerien und die nachgeordneten Behörden im vergangenen Jahr rund 675 Personen Vollzeit, davon allein 300 im Bundeswirtschaftsministerium, verteilt auf 34 Referate und vier Abteilungen. Daneben gebe es auf Bund-Länder-Ebene mindestens 45 Gremien, die sich mit der Energiewende befassen. Der Aufwand, der hier betrieben werde, stehe für sich fast schon im Widerspruch zu einem Hauptziel der Energiewende: dem sparsamen und effizienten Umgang mit knappen Ressourcen.
„Auch die Rechtsetzung fällt durch Masse auf“, stellte Scheller fest: „Allein auf nationaler Ebene regeln 26 Gesetze und 33 Verordnungen Erzeugung, Speicherung, Übertragung, Verteilung und Verbrauch von Energie.“ Es gebe allerdings „keine Stelle, an der alles zusammenläuft, keine Stelle, die Gesamtverantwortung übernimmt“, kritisierte Scheller.
Das sage und belege ich zwarWoche für Woche für Woche. Allerdings hat es keine Wirkung. Die Großkopferten denken halt GUT.
Was aber, wenn:
Greenpeace fordert den Kohleausstieg bis spätestens 2030 und hatte mit Energy Brainpool eine Studie vorgelegt, wie das gehen könnte. Danach soll der Anteil der erneuerbaren Energien von 38 Prozent auf 80 Prozent steigen. Um die Versorgung sicherzustellen, müssen bis dahin aber viele Gaskraftwerke gebaut werden: Die Kapazität der Gaskraftwerke müsste von heute 24 Gigawatt auf 53 Gigawatt steigen, wie Greenpeace einräumt. Quelle: Bericht AN unten
Vergrößern:Hier klicken /// Kasten rechts unten: Achten Sie bitte auf die Drohung des „Aktivisten“ – für mich ein Umweltterrorist -, die Sicherung des Höhenretters zu lösen. Das ist faktisch eine Mordandrohung! Weil wir ja wissen, was geschieht, wenn ein Mensch aus 15 m auf den Boden fällt. Auch wenn es Waldboden ist.
Erläuterung:
Die ErneuerbarenWind und Sonne – Wasserkraft und Biomasse sind nicht beliebig ausbaubar – haben zwar einen durchschnittlichen Anteil von 38% an der Stromerzeugung. Betonung auf DURCHSCHNITTLICH!
Die Tag-für-Tag-Betrachtung* deckt das Dilemma von Wind- und Sonnestromerzeugung auf:
Sie ist äußerst flatterhaft: Es gibt mal viel, mal wenig Strom.
Das kann auch Greenpeace nicht verneinen.
Deshalb muss – wenn denn Kohle- und Atomstrom wegfallen sollen – nachhaltige Stromerzeugung im Hintergrund bevorratet werden: In Form von Gaskraftwerken.
Gasverbrennung verursacht zwar nur etwa 50% des CO2 im Verhältnis zu Kohleverbrennung. Aber auch
Gas erzeugt CO2!
Wenn wir den Aufwand betrachten, der betrieben werden soll, um den Kohleausstieg zu ermöglichen, ist es mehr als zweifelhaft, ob dies sinnvoll ist.
Wo aber ist Deutschland Vorbild, wenn es für Riesen-, wirklich Riesengeld, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen nicht schafft und gleichzeitig CO2-arme AKW abschaltet? Da fällt doch kein Land drauf rein. Das ist doch nicht vorbildlich.
Die absurd hohe Steigerung von Windkraft- und Solarkapazität– von heute DURCHSCHNITTLICH 38% auf 85% – plus dem ebenfalls absurd hohen Ausbau der Gaskraftanlagen – > Verdoppelung -, damit, wenn Wind und Sonnenstromerzeugung trotz enormen Ausbaus „ruhen“, die Stromversorgung in Deutschland mit Gasstrom sichergestellt werden kann, dieser unsagbar teure Akt plus
*Schauen Sie sich das erste Schaubild an. Sie sehen die tägliche Stromerzeugung von Wind und Sonne. Verdoppeln Sie einfach die erreichten Werte. Der täglich benötigte Strom würde i. a. R. immer noch nicht erzeugt. Es müsste fast jeden Tag Gas verbrannt werden, um auszugleichen, um den Bedarf zu decken. An etlichen Tagen sogar extrem viel Gas.
Balken ganz rechts: Der hellorangene Abschnitt oben, der kleine etwas dunklere als der hellgraue Abschnitt, sowie der dunkelorangene Abschnitt müssten mehr als verdoppelt werden, damit Atom- und Kohlesstrom (rot und die beiden grauen Abschnitte darüber!) wegfallen können: Das ist
Wahnsinn!
Weil auch dann noch CO2 erzeugt wird. Besonders wichtig:
Mehrbedarf durch zukünftige Elektromobilität ist noch nicht mal eingerechnet.
Es ist und bleibt Wahnsinn!
____________________________________
Die Quelle der beiden Energy-charts – Grafiken:Hier klicken
____________________________________
Update 28.9.2018
Wie z. B. der Deutschlandfunk in Menschen in ´positiver Grundstimmung` bzgl. Energiewende hält, belegt die Nachricht: Hier klicken
Eingedenk der Tatsache, dass ein ´ Hambi -Besetzer `, …
… die Sicherung eines polizeilichen Höhenretters in 25 Meter Höhe lösen wollte (Hier klicken und Kastenlesen), falls sich dieser nicht fortmache, habe ich keinerlei Schwierigkeiten, menschlich Undenkbares zu denken:
Umweltterroristen haben die Hängebrücke dahingehend manipuliert, dass ein Mensch in jedem Fall abstürzt. Leider ist dann der falsche über die Brücke geturnt und tödlich … .
Anders als bei Max und Moritz. Da stürzt der „Richtige“:
Im Übrigen tut sich unser Tagblatt Aachener Nachrichten
… wieder mal alsOrgan der Sympatisanten der Umweltterroristen hervor.
So wird das Räumen von Barrikaden – eigentlich sollte doch nach dem Todesfall ´Ruhe` sein – quasi moniert, selbstverständlich von einem Dritten, Herrn Perschke:
Dass auch der Tod eines Menschen den Hambacher Forst nicht befriedet, nicht einmal für kurze Zeit, ist auch Hubert Perschke nicht entgangen. Er sitzt in seiner Küche in Merzenich-Girbelsrath, graue lange Haare, schelmischer Blick, und sagt, er sei nicht einverstanden damit, wie die Polizei sich nach dem tödlichen Sturz des 27 Jahre alten Bloggers am Mittwoch verhält, wo doch der Innenminister angekündigt hatte, die Räumung im Wald erst mal auszusetzen. Stattdessen werde der Wald die ganze Nacht über beleuchtet, die Waldbesetzer könnten so nicht schlafen, und überhaupt nehme die Polizei wenig Rücksicht auf die Trauer und die Betroffenheit der meist sehr jungen Menschen, die den Hambacher Forst besetzt halten. Perschke spricht ruhig, aber bestimmt; es ist nicht der erste Kampf, den er austrägt, mit der Polizei, mit dem Staat.
Was der „Gute Mann“ Perschke nicht sehen will bzw. für vollkommen richtig hält, ist der Sachverhalt, dass unsere Umweltterroristen wacker neue Barrikaden, Monipods und Tripods errichteten. Nach dem Tod des Bloggers:
Der Grund gestern war, dass ein Waldweg von den Besetzern verbarrikadiert wurde, nicht nur mit ein paar Ästen, sondern mit Mono- und Tripods, auf denen zum Teil auch Waldbesetzer saßen. Die Feuerwehr hatte erklärt, dass dieser Wald- zugleich ein Rettungsweg sei, also mussten RWE und die Polizei die Barrikaden räumen. Und kaum begann die Barrikadenräumung, wurden wieder Fäkalien über den Polizisten** ausgeschüttet, ein zum Ritual gewordenes, zugleich erniedrigendes Schauspiel. Einer der Waldbesetzer rief den Polizisten zu: „Wir haben Spaß, Ihr habt Bereitschaft.“
Anschließend verknüpfen die AN die Umweltterroristen (UT) mit Sympathisantengruppen und scheinprominenten Persönchen, was wohl die Verankerung und Akzeptanz der „Ziele“, das „Agitieren“ der UT in der Zivilgesellschaft signalisieren soll. Womit so etwas wie Legitimität** der vollkommen illegalen, menschenverachtenden und den Rechtsstaat missachtenden Handlungen der UT hergestellt werden soll.:
Am Ende des Waldweges, den die Polizei gestern von diversen Barrikaden befreite, sammelten sich Waldbesetzer und Unterstützer, 50, 60 Menschen. „Hambi bleibt, Hambi bleibt!“, riefen sie der Polizei entgegen, junge Idealisten, ältere Frauen, mittelalte Eltern mit Kind [, welches mir ernsthaft leid tut! Mediagnose]. Der Verfassungsschutz hat in seinem jüngsten Bericht** festgehalten, dass der bürgerliche und der radikale Widerstand im Hambacher Forst verschmelzen würden, es sei nicht möglich, eine Waldbesetzung sechs Jahre lang aufrecht zu erhalten, ohne dass die Besetzer Unterstützung aller Art von außen erhielten. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), Dienstherr nicht nur der Polizei, sondern auch des Verfassungsschutzes, hat vor ein paar Wochen erklärt, dass auch die Initiative „Buirer für Buir“ zu den Unterstützern der linksextremen Waldbesetzerszene gehöre. Und zu den „Buirern für Buir“ wiederum gehört neben dem Kohlekommissionsmitglied Antje Grothus, die diese Woche in zwei TV-Talkshows zu einiger Prominenz gekommen ist, eben auch Hubert Perschke.
Dann kommt wieder eine Umweltterroristin zu Wort:
Unter den von Grothus und Perschke unterstützten Menschen ist seit ein paar Monaten auch eine junge Waldbesetzerin, die sich Lykke nennt, strubbelige blonde Haare, himmelblaue Augen, ein bisschen misstrauisch, aber freundlich. Sie sagt, dass an diesem verbarrikadierten Waldweg ja zu beobachten sei, wie sehr Minister Reul zu trauen ist, nämlich gar nicht. Anstatt sich an die versprochene Räumungsunterbrechung zu halten lasse er die Mono- und Tripods räumen, die ja nur deswegen da seien, um ein nahegelegenes Baumhausdorf vor der Räumung zu schützen. In der Tatsache, dass die Barrikaden geräumt werden, erkennt Lykke den Beweis, dass die Polizei nun auch das Baumhausdorf räumen will. Dass die Feuerwehr den Waldweg als Rettungsweg brauche, lässt Lykke als Argument nicht gelten. „Die Sicherheit ist ein vorgeschobenes Argument“, mit dem man schließlich alles rechtfertigen könne. Sie sagt: „Die Eskalation geht immer von der Polizei aus.“
Nochmal:
„Die Eskalation geht immer von der Polizei aus.“
Ja nee, is´ klar!
___________________________
Ab Montag unbedingt weiter räumen. Alle Waldbesetzer festnehmen und anklagen. Schadenersatzforderungen stellen. Alle nichtdeutschen Waldbesetzer nach Verbüßung/Ableistung der Strafe unverzüglich abschieben.
Alles andere wäre die Abdankung des Rechtsstaats!
___________________________
*Die Überschrift des Artikels ist Programm. Auch und gerade für die AN!
Die grün-kursiven Zitate sind dem Artikel der AN oben entnommen: Rufen Sie diesen komplett auf: Hier klicken
**Die Verlinkungen wurden von Mediagnose hergestellt!
In den Baumhäusern sammeln unsere Umweltterroristen im Hambacher Forst
Urin, Kot und Menstruationsblut
eimerweise, um es auf Menschen zu kippen, welche Beschlüsse des Rechtstaats durchsetzen.
Das ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde dieser Menschen und unbedingt zu verurteilen.*
Die Handlungsweise unserer Umweltterroristen ist auf die gleiche Stufe, wie der folgende rassistische ´Witz` zu stellen:
Steht ein Weißer an der Ampel. Neben ihm liegt ein großer Haufen Hundescheiße. Kommt ein Neger vorbei und sagt zu dem Weißen: „He, Dein Kumpel ist gerade zusammengebrochen!“
Dann kann es so bleiben, oder die Kraftwerke werden wieder hochgefahren. Weil Deutschland es so will.
Mal sehen, was passiert.
______________________________________
Verfolgen Sie die Serie Strom in Deutschland:Hier klicken.
Schauen Sie sich die Charts 2018 Wind/Sonne und Gesamt an. Spielen Sie gedanklich meine Forderung durch. Kalkulieren Sie, wo der Strom, der heute mit Braunkohle erzeugt wird, pro Tag herkommen soll. Kalkulieren Sie das gleiche, wenn die Wind- und Solarkraftanlagen verdoppelt=Doppelte Stromausbeutedurch Wind und Sonne würden. Nehmen Sie durchschnittlich 1,5 TWh benötigten Strom für Deutschland pro Tag an. Kalkulieren Sie danach etwa 0,3 TWh zusätzlichen Strom für E-Autos ein.
Die Frage bleibt, ob es in erster Linie der Mensch mit seinen Aktivitäten ist, der den Wandel des Klimas – damit ist Erderwärmung gemeint – verursacht.
Wobei es schon seltsam ist, dass ein Artikel, der den Klimawandel erklären will, mit solch´ einer Behauptung startet.
Doch was der Skeptiker behauptet: Im Sommer ist es halt mal richtig heiß. Im Winter wiederum mal kalt, mal eisig – oder erinnern Sie sich etwa nicht mehr an den Schnee vergangenes Jahr? Das ist das Wetter. Es gibt keinen Klimawandel. Punkt.
Das behauptet kein Skeptiker, das behaupten vielleicht Dummköpfe. Die Frage ist, worin die Ursache der relativen Erderwärmung liegt.
Das sagt der Wissenschaftler:Das Wetter ist der Zustand der Atmosphäre zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. Das Klima wiederum ist das durchschnittliche Wetter über einen längeren Zeitraum betrachtet, etwa 30 Jahre. Aus einem einzelnen Ereignis lässt sich also nur selten auf das Klima schließen.
Die Betrachtung eines Zeitraums von 30 Jahren ist nicht zielführend für die Feststellung von Klima. Lesen Sie einen Artikel: Hier klicken zu den letzten 1000 Jahren. Natürlich wird auch hier betont, dass das Durchschnittsklima geringer war als heute. Bleibt die Frage, woher man das weiß. Sytematische Messungen gab es nicht. Dass England allerdings zeitweise so warm war, dass Wein angebaut werden konnte, ist Fakt. Dass Grönland besiedelt wurde, auch.
Hier ist es wieder, das „oft“. „Zusätzlich“ meint selbstverständlich das von Menschen erzeugte CO2. Und: Der Verweis ist wenig hilfreich. Dort wird vor allem die mangelnde Kommunikation des menschengemachten Kliamwandels beklagt:
Another issue for communication is that the response of the climate system to warming includes intensifying the water cycle, leading, for example, to both more droughts and more floods. If the mechanisms by which this occurs – that is higher air temperatures dry out soils, and a warmer atmosphere holds more moisture leading to heavier precipitation – are not explained to non-scientists, the combination of both wetter and drier conditions can seem counter-intuitive. Quelle: Hier klicken
Am besten wäre es also, wenn die Medien jedesmal das kommunizieren, was ich im Spaß bei jeder Wetterkatastrophe sage: Es ist der Klimawandel!
Betrachten wir die Entwicklung der globalen Temperaturen von Januar 1850 bis 2017 in Relation zum Mittelwert von 1850 bis 1900, dann zeigt sich: In den vergangenen Jahrzehnten wurde unser Planet immer schneller wärmer. Die globale Temperatur an Land wie in den Ozeanen lag 2017 nur knapp unter dem Rekordwert von 2016. Die zehn heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen finden sich alle in den vergangenen 20 Jahren (BAMS: NOAA, 2018). Und nicht nur das: Auch hat die Menschheit im vergangenen Jahr die größte Menge an Treibhausgasen seit Beginn der Messungen ausgestoßen. Damit ist sie mitverantwortlich für die Veränderungen.
Vielleicht ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass im Zusammenhang mit Temperaturen immer nur von Verhältnissen gesprochen wird. Vor einer für die Erde absolut günstigen Durchschnittstemperatur wird nicht gesprochen. Falsch: Nicht mehr. Sie lag mal bei 15 Grad Celsius. Doch dann haben die Klimaforscher festgestellt, dass die aktuelle Durchschnittstemperatur darunter liegt: Hier klicken Von da an wurde nur noch von Erwärmung in Relation zur Zeit gesprochen. In der Relation und in der Durchschnittsbildung liegt m. E. die größte Problematik der Klimaforschung. Warum? Mehr im Verlauf der Serie!
Mitverantwortlichist was anderes, als verantwortlich. Zur Mitverantwortlichkeit ist ja nichts zu sagen. Doch ob es tatsächlich allein das schlimme CO2, das die Menschheit prodziert, ist, dazu später im Verlauf der Serie mehr.
Das können Sie sagen: Ein Teil der Aussage ist richtig. Es gibt noch immer warme Sommer und kalte Winter. Falsch ist aber, dass dies heißt, es verändere sich daher nichts. Über einen längeren Zeitraum von ein paar Jahrzehnten betrachtet zeigt sich: Im Jahresdurchschnitt steigen die Temperaturen aufgrund von mehr Treibhausgasen in der Atmosphäre. Langsam, aber so deutlich erkennbar, dass eindeutig eine Erderwärmung stattfindet. Außerdem werden extreme Wetterlagen häufiger. Dies lässt sich zählen. Wie extrem sie werden? Das ist noch unklar.
So, so, unklar!? Und wo ist der Beleg für die gezählten extremenWetterlagen? Wo sind die Zählungen? Die möchte ich gerne sehen. Die Verlinkung fehlt:
Wahr ist, dass heute viel öfter über Wetterkatastrophen berichtet wird. Damit der Klimawandel besser und wirksamer kommuniziert wird,
Im Jahresdurchschnitt steigen die Temperaturen aufgrund von mehr Treibhausgasen: Das ist die Behauptung, die sich schön anhört, aber keinesfalls bewiesen ist. Es ist, wie so oft:
Frisch behauptet ist schon halb bewiesen.
__________________________________________
*Die Zitate aus diesem Artikel sind grün-kursiv/orange. Orangene Teile werden in der Kommentierung aufgenommen.
ZEIT-Analyse und grün-kursive, z. T. orangeneZitate lesen: Hier klicken
… und die Menschheit beschleunigt ihn. Das gilt aufgrund zahlreicher Studien, Analysen und Modelle als sicher. Aktuell ist sich die überwältigende Mehrheit von Klimaforscherinnen und Wissenschaftlern einig, dass die globale Durchschnittstemperatur in diesem Jahrhundert vermutlich um zwei bis vier Grad Celsius steigen wird (Climate Change 2013: IPCC, 2016). Dennoch wird ihre Expertise, zahlreiche Analysen und die Auswertung gigantischer Datenmengen zu klimatischen Veränderungen immer wieder infrage gestellt. Diese Stimmen sind vereinzelt, doch sie sind häufig zu hören, weil prominente Politiker und öffentliche Personen ihnen unnötig viel Bedeutung beimessen.
Das ist der erste Abschnitt des Berichtes der ZEIT vom 19.8.2018, mit dem der Versuch gestartet wird, den Klimawandelauch dem letzten „Leugner“ einsichtig zu machen.
Die Vorgehensweise, der Aufbau des Berichts ist so, wie Kader geschult werden:
1. Falsche Ansicht (Klimaskeptiker-, leugner)
2. Wahrheit (Klimawissenschaft)
3. Wie kann bekehrt werden (Umsetzung der Wahrheit)
Ziel meines Artikels ist es, die 10 Punkte des Berichts oben rechts, welche so aufgebaut sind, zu analysieren und den Wahrheitsgehalt herauszufiltern.
________________
Der Einstieg (ganz oben) in den ZEIT-Bericht ist bereits von zwei wesentlichen Einschränkungen geprägt:
Der Klimawandel ist real und die Menschheit beschleunigt ihn. Das gilt aufgrund zahlreicher Studien, Analysen und Modelle als sicher.
Es ist nicht sicher: Es gilt als sicher!
Aktuell ist sich die überwältigende Mehrheit von Klimaforscherinnen und Wissenschaftlern einig, dass die globale Durchschnittstemperatur in diesem Jahrhundert vermutlich um zwei bis vier Grad Celsius steigen wird (Climate Change 2013: IPCC, 2016).
Es wirdvermutet! 2 oder 4 oder doch vielleicht 0 Grad?
Dennoch wird ihre Expertise, zahlreiche Analysen und die Auswertung gigantischer Datenmengen zu klimatischen Veränderungen immer wieder infrage gestellt.
Was meint dasDennoch? Wird vorher irgendein Beleg für irgendetwas vorgetragen? Nein, es ist eine Vermutung. Und:
Infrage stellen ist DAS Kennzeichen von Wissenschaft!
Diese Stimmen sind vereinzelt, doch sie sind häufig zu hören, weil prominente Politiker und öffentliche Personen ihnen unnötig viel Bedeutung beimessen.
Das ist keine wissenschaftliche Aussage. Das ist eine vollkommen unbegründete Abwertung. Darüber hinaus findet faktisch keine offizielle Diskussion statt.
Pro Klimawandel ist gut, contra ist Klimawandel ist schlecht: Wissenschaftlichkeit = Null!
Auch deswegen meine Meinung der „Kaderschulungsmethodik“im Bericht der ZEIT.
___________
Was ist, wo liegt die globale Durchschnittstemperatur?
Wie hoch ist diese?
Welches ist die „ideale“ Erdtemperatur?
Hier zunächst eine Einlassung und Analyse von Klimaskeptikern: