Kurznotiz: Islamischer Terror oder Schwulenhass?

Nach dem, was ich zum Anschlag in Orlando bisher gehört, gesehen und gelesen habe, sind sich Politik und Medienlandschaft noch nicht einig, ob es sich bei dem Massenmord um

  • Islamischen Terror oder ein
  • Hassverbrechen gegen Homosexuelle

handelt. 

Der Islam ist nicht homosexuellenfreundlich. 

Es geht bei den Punkten oben deshalb nicht um ´entweder – oder`, sondern um ´sowohl – als auch`.

Die „Blauen“ sind schwarz

logo emMan  konnte es am Freitag bei der Eröffnung der EM in Paris sehen.

Die französische Nationalmannschaft sah aus wie eine afrikanische Kontnentalauswahl, in der ein nach Afrika eingebürgerter Mensch, sagen wir mal als Kongolese – Antoine Griezmann – als einziger weißer Spieler mittun durfte. Sozusagen als Zeichen gegen Rassismus.

Da kommt das Interview mit Claudia Roth auf welt.de gerade passend. Sie fordert ein Zeichen auf der EM gegen Rassismus.

Claudia Roth
Auf Bild klicken und das Interview lesen

Hier selbstverständlich noch die beiden  Artikel aus dem Medium DIE WELT, welche unter LogoWELTdem Bild von Claudia Roth angekündigt werden:

Gabriel vergleicht AfD-Funktionäre indirekt mit Nazis
Grüne wollen keine Deutschland-Flaggen zur EM sehen

Vielleicht wollen Die Grünen ja auch nicht mehr in den Bundestag. Dann nur weiter so.

Gauland: Ist die Jagd eröffnet?

Eine bodenlose Dummheit, eine Frechheit
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ist es, Polizisten als ´Knallchargen` zu bezeichnen. Hatte Alexander Gauland ein Gläschen getrunken? Was hat ihn geritten? Ihn,  den Mann, der in Talkshows und Interviews in aller Regel einen so besonnenen, so gelassenen Eindruck hinterlässt.

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Zitat der Woche: Anton Hofreiter

„[…]Die Gesellschaft driftet auseinander, in einem solchen Klima gedeihen Ressentiments und Vorurteile. Wir müssen den sozialen Zusammenhalt stärken.

Bild Hofreiter Anton
Anton Hofreiter Bildquelle: Die Welt
Nicht alle AfD-Wähler sind Nazis. […]

Nicht jede Meinung, die man für grundlegend falsch hält, ist gleich rechtsradikal. Da waren wir manchmal nicht präzise genug […].“

LogoWELT
Ganzes Interview lesen: Auf Logo klicken

Anton Hofreiter (Bündnis ´90/die Grünen) in einem Interview mit Claudia Kade in der WELT.

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Danke Toni,

15% und mehr der Wahl-Bevölkerung fällt ein Stein vom Herzen!

Klartext: Rente, Riester & Co. (Teil 1)

´Da habe ich mein ganzes Leben hart gearbeitet, und nun bekomme ich eine Rente von der ich nicht leben und nicht sterben kann.`

Solches oder Ähnliches ist allenthalben zu hören. In Talkshows, auf Parteitagen und sonstigen Veranstaltungen, die sich mit dem Thema Altersversorgung und Rente beschäftigen.

Das Rentenniveau sänke und man fragt sich, weshalb man denn überhaupt in die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) eingezahlt habe. 

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Einkommen, das zum Leben reicht

Wie hoch muss dieses Einkommen sein? Offiziell ist es das Hartz IV – Niveau. Sagen wir mal,  es sollten schon 200,- € mehr sein. Oder 300 €? Egal, es bleibt wenig. Zum Ausgehen, Rauchen und Bier trinken. Genau das tun aber sehr viele Menschen mit geringem Einkommen. Deshalb können sie auch nichts sparen. Denn

Sparen heißt Konsumverzicht

Wenn Menschen, die rauchen, die trinken, ihren Genuss etwas einschränken würden, könnten Sie Geld zurücklegen. Für was auch immer. Doch das ist allermeistens nicht drin. Deshalb ist bei diesen Leuten,  oft Geringverdienern, die gefühlte Altersarmut vorprogrammiert.

Egal,  wie hoch das Rentenniveau ist.

Dass die Rente geringer ist, als das aktive Einkommen, ist immer so gewesen. 60 % wäre auch weniger als 100 %! Wer also in der aktiven Zeit nicht sparen kann, wird sich in der inaktiven Zeit an weniger Geld gewöhnen müssen. Knallhart!

Tipp: Sofort nachdem man in den Beruf eingestiegen ist, also spätesten nach der Ausbildung, soviel Geld zurücklegen – wohin kommt später – , dass das Ersparte zum gewünschten Ruhestandsalter – frühestens 67 – das übrigbleibende Geld plus Inflationsausgleich ergibt. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Man muss es nur wollen, ein wenig rechnen und dann konsequent tun.

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Noch mal zurück zu den Menschen, die im Alter kaum ´überleben` können. Diese greifen in ihrer aktiven Zeit sehr häufig auch noch auf Einkommen zurück, das ihren Kindern, z. B. Kindergeld/ Hartz IV – Kinderzuschlag,  zusteht. Wer sich angesprochen fühlt, sollte sich schämen. Dieses Gerede von „Man wird ja wohl noch ein Zigarettchen, ein Fläschchen Bier am Tag…..“ ist einfach nur widerlich. Dieses „ich habe kein Geld ( z. B. 2 € ) für den Schulausflug“  ist einfach nur peinlich. Vor allem,  wenn beim Aufsagen dieses Spruches eine Kippe zwischen den Fingern glimmt.

Selbstverständlich ist das eben Beschriebene nicht bei allen Menschen so. Viele, auch Geringverdiener, sorgen für ihre Kinder und halten ihr Geld beisammen. Ganz viele Menschen aber eben auch nicht.

Wer von beiden Gruppen schreit am meisten? Na wer? 

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1964 wurden in Deutschland …

… die meisten Babies geboren. Etwa 1,4 Millionen Menschen. Zur Zeit sind es etwa die Hälfte. Der Jahrgang 1964 ist 52 Jahre alt. Sozusagen im besten Alter. Viele sind berufstätig und zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Bis zum Rentenalter. Für alle 1964 und später geborenen Menschen ist das die Vollendung des  67. Lebensjahres.

In 15 Jahren werden die Beitragszahler Jahrgang 1964 wegfallen. Dafür wollen sie ihre Rente bekommen. Das ist nicht schön. Ganz viele Beitragszahler fallen weg und wollen nun auch noch eine Rente. Ich wiederhole das, damit es jedem klar wird. In der Konsequenz. Da muss man kein Mathematiker oder Politexperte sein, um zu begreifen, dass das nicht einfach zu bewältigen ist.

Von nichts kommt nichts. 1 plus 1 ist gleich 2 und nicht 11.

Griechenland macht seit einigen Jahren diese schmerzhafte Erfahrung. Es ist ein Politikergeschwafel, dass man es schon irgendwie mit irgendwelchen wohlklingenden Rezepten schafft, unverantwortlich. Irgendwann knallt es.

Genau ist es unverantwortlich ist, eine geförderte Altersvorsorge, die

Riester-Rente

zu diskreditieren.

Allein die Tatsache, dass Menschen jeden Monat einen Betrag ihres Einkommens zurücklegen, ist sinnvoll. Dass dieses Zurücklegen zusätzlich staatlich massiv gefördert wird, macht es richtig attraktiv.

Geringverdiener mit Kindern können für gerade mal 5 € im Monat ein Vielfaches dieser 5 € erlangen.

Geringverdiener ohne Kinder bekommen auch einen Zuschlag. Allerdings ist dieser – weil keine Kinder – relativ gering. Aber immerhin. Auch wenn keine Zinsen gezahlt würden kommt am Ende doch mehr raus, als man eingezahlt hat. Staatlich garantiert.

Gutverdiener bekommen über das Finanzamt bis zu annähernd 50 % Zuschuss zu ihrer Riester-Rente.

Dann gibt es bei Riester noch die Diskussion der Anrechnung von Riester auf Sozialleistungen im Alter. Dann bräuchte man das schon gar nicht machen, denn man habe ja womöglich nichts davon. 

Ich sage klipp und klar:

Das ist eine asoziale Einstellung. Jeder sollte versuchen, sein Leben selber zu bewältigen. Auch finanziell.Wenn es dann nicht geht, hilft der Staat. Aber von vornherein zu sagen, es habe ohnehin keinen Zweck, der lässt durchblicken, dass er kein Interesse an finanzieller Unabhängigkeit hat. Er liegt dem Staat gedanklich das ganze Leben auf der Tasche. Das nenne ich asozial. 

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Ende Teil 1

Teil 2 erscheint im Lauf der nächsten Woche.

Das ´Gute` schlägt zurück!

Die Causa Gauland treibt die Menschen um. 

Wer gedacht hat, dass nach Anne Will den vielen Kommentaren in den Gazetten, in Blogs und anderswo das Thema durch sei, muss sich getäuscht sehen.  Jetzt haben die ´normalen Menschen` das Wort.

Die Leserbriefschreiber

NetzelbearbeitetNEU
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Am 6.6.2016 wurde in den Aachener Nachrichten ein Leserbrief von Dr. Dipl.-Math. Christian Netzel aus Aachen, veröffentlicht. Abgesehen davon, dass er als erläuterndes Beispiel „den Journalisten“, wählt, ist m. E. zu dem Brief nicht viel mehr zu sagen als das, was mittlerweile anerkannter Stand der Diskussion ist:  Herr Boateng steht für das Fremde und neben Fremden wollen viele Menschen in Deutschland nicht wohnen. Das wollte Alexander Gauland sagen. Gleichwohl ist es nichts Neues, dass der Überbringer einer schlechten Botschaft ´hingerichtet` wird.

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Sebastian Kurz: „Rettung aus Seenot ist kein Ticket nach Europa“

Anfang der Woche
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Sebastian Kurz Bildquelle: Google
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war es nur eine kurze Meldung in der heute. Der Außenminister, Sebastian Kurz, Österreichs, das Land, das mit der Schließung der Balkanroute, Deutschland vor einem weiteren unkontrollierbaren Flüchtlingszustrom bewahrt hat, hat sich zur künftigen EU-Politik im Dauerdrama „Der Flüchtling  und das Meer“ geäußert.

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Analyse der Forderung: Flächendeckender Islamunterricht Teil 2

Teil 1 der Analyse
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zum Islamunterricht kommt zu dem Ergebnis, dass auch so genannte gemäßigte Islamorganisationen einen Islam propagieren, der in alle Bereiche des täglichen Lebens eingreift. Den Gläubigen wird dezidiert vorgeschrieben, was sie zu tun und was sie zu lassen haben (halal=erlaubt; haram=verboten).

Die Frage, ob dies der Idee einer freiheitlich – demokratischen Verfassung entspricht, oder ob dies von der verfassungsrechtlich garantierten Reli

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gionsfreiheit gedeckt ist, will und kann ich hier nicht beantworten. Dass diese totalitäre Sicht des Islam auf die Welt allerdings kaum geeignet ist, einen kritischen, vom demokratischen Staat organisierten Unterricht zu gestalten, ist offensichtlich. Im Prinzip ist nur ein affirmativer Unterricht möglich.

Die salafistische Sicht

Weil salafistische Quellen nicht ohne Weiteres frei zugänglich sind, verwende ich 2 Aufsätze zum Thema. Wobei ich mich hier exemplarisch auf das Frauenbild beschränke. Ich gehe davon aus, dass alle anderen Lebensbereiche mindestens ebenso totalitär interpretiert werden, wie bei den gemäßigten Islamorganisationen.

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Prof. Susanne Schröter veröffentlicht auf sicherheitspolitik-blog.de den Aufsatz

Die salafistische Genderordnung und die (falsche) Romantisierung des Dschihad

„Salafisten propagieren eine Geschlechterordnung, die auf der Vorstellung gottgewollter Unterschiede zwischen Männern und Frauen basiert, aus denen ein komplementäres Rollenmodell mit klar umrissenen Handlungsfeldern abgeleitet wird. Diese Ordnung wird dezidiert als Alternative zur universalen Idee der Geschlechtergleichheit angeboten und erscheint darüberhinaus als attraktiver Lebensentwurf gerade für junge Männer und Frauen, die das Heroische jenseits des vermeintlich nüchternen Alltags suchen. [..]“

heißt es gleich zu Beginn. Und etwas weiter

„[…] Die normativen Grundlagen dieses Geschlechterbildes bilden selektive Verweise auf religiöse Quellen, primär auf den Koran sowie die Taten und Aussprüche des Propheten Mohammed, wie sie in den islamischen Überlieferungen festgehalten wurden. Diese historischen Quellen werden durch salafistische Prediger und Autor/innen interpretiert, als Handlungsanleitungen für die Gegenwart aufbereitet und medial, entweder im Internet oder in gedruckten Broschüren und Büchern zugänglich gemacht. Ausführlich wird die salafistische Genderordnung z.B. in den Schriften „Die Stellung der Frau im Islam“ (Al-Sheha o.J.) und „Women of the Islamic State“ (Al-Khanssaa-Brigade 2015; Mohagheghi 2015) erörtert. Die Autor/innen beider Texte schreiben explizit gegen den westlichen Emanzipationsdiskurs und behaupten, dieser unterdrücke Frauen, weil er ihnen wesensfremde Tätigkeiten wie Ausbildung und Beruf aufdränge. Der Islam dagegen befreie die Frauen, weil er sie auf ihre Natur beschränke. Frauen seien gefühlvoller als Männer und daher bestens für ihre Aufgaben als Ehefrauen und Mütter gerüstet. Allerdings sei ihr Verstand unterentwickelt, weshalb ihnen keine wichtigen Entscheidungen überlassen werden dürfen – nicht einmal die Wahl des Ehepartners oder eine mögliche Ehescheidung. Die eher als vernunftbegabt gedachten Männer dagegen seien für Führungsaufgaben jeglicher Art privilegiert. Beide Texte zitieren Vers 4:34 des Korans, in dem es heißt: „Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie ausgezeichnet hat.“ […]“

Es zeigt sich, dass Salafisten im Prinzip die gleichen Vorstellungen haben, wie gemäßigte Islamgläubige. Kein Wunder, sind die Grundlagen mit Koran und Hadithen die gleichen. Der oft gehörte Hinweis, Salfisten verträten einen ´Steinzeitislam`, die Gemäßìgten einen `moderneren Islam` erscheint fragwürdig. Nur die Methoden zur Durchsetzung des islamischen Dogmas werden unterschiedlich gesetzt. Salafisten gehen wesentlich radikaler vor. Das fängt bei der Kleidung an und geht bis zum ´Heiligen Krieg` gegen Ungläubige. Doch die Ideen sind die gleichen wie bei den Gemäßigten.

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Eine weitere Schrift  – Dschihadistische Rechtfertigungsnarrative …. -soll herangezogen werden. In der Zusammenfassung heißt es dort:

„[…]  Die dschihadistische Propaganda reduziert sich allerdings nicht nur auf eine Auflistung vermeintlicher Missstände, sondern bettet diese in ein geschlossenes Weltbild ein, das den als problematisch empfundenen Ist-Zustand mit einem verlockenden Zukunftsszenario kontrastiert: Die Welt unter der Herrschaft des Islams sei eine gerechte und nach den Vorgaben Gottes geordnete Welt, die den Einzelnen ein glückliches Leben beschere. Jedes Individuum werde an den ihm adäquaten Platz gestellt und die Verunsicherungen der Moderne, die durch allzu große Pluralität der Lebensentwürfe verursacht würden, könnten überwunden werden. Die salafistisch-dschihadistische Zukunftsvision setzt eine strenge Regulierung aller sozialen Bereiche, des öffentlichen und privaten Raums voraus. IV Dies gilt auch für die Festschreibung der Rollen von Frauen und Männern. Emanzipation und Gleichberechtigung der Geschlechter gelten als Übel des Westens, da sie weder der Natur der Frau noch der des Mannes Rechnung trügen. Frauen müssten unter die Autorität von Männern gestellt werden, da sie als Verkörperung erotischer Begierden Chaos in der Welt anstifteten, wenn sie nicht reguliert würden. Harte, auch körperliche Strafen für Vergehen gegen die vorgeblich gottgewollte Ordnung werden als Maßnahmen gerechtfertigt, die von Gott befohlen wurden, um den Frieden und das Wohlergehen der Gemeinschaft zu sichern. […]“

Das geschlossene Weltbild des Islam ist genau so bei den gemäßigten Islamgläubigen vorhanden. Die Idee, dass der Frieden auf der Welt genau dann einkehrt, wenn alle Menschen der Gemeinschaft der Islamgläubigen, der Umma angehören und gemäß den islamischen Glaubenssätzen leben, ist dem Islam immanent. Genau dann wird der Mensch mit Gott versöhnt und Friede herrscht nicht nur auf Erden: alle Menschen kommen in´ s Paradies. Der Friede jedes einzelnen Menschen währt ewig. Der Weg dahin ist der Dschihad, der nicht nur kriegerische Auseinandersetzungen oder Terror umfasst, sondern die tägliche Anstrengung des Moslems zur Erreichung dieses Ziels, das Bemühen des Moslems, alle Menschen in den Genuss der Versprechungen des Islam kommen zu lassen.

Die gemäßigte Sicht des Islam unterscheidet sich von der salafistischen praktisch nicht.

Die Konsequenzen sind andere. Während der gemäßigte Islam – absichtlich? – im Ungefähren bleibt,  weiß der Salafist,  wo der Weg lang geht. Im Prinzip ist der Salafismus der militärische Arm des – gemäßigten – Islam.

Von einer Vorstellung sollten wir uns ganz zügig verabschieden. Dass es einen Unterschied in den Grundvorstellungen des Islam gibt. Die Grundideen sind überall die gleichen.  Umfassende Bestimmung des Lebens der einzelnen Menschen; Bestrafung bei Nichtbefolgen!

Die verschieden Schulen des Islam („Es gibt nicht den Islam!“) resultieren aus Unterschieden, die an den Grundfesten nicht rütteln. Dass sie sich dennoch bis auf´ s Messer, bis hin zum Tod bekämpfen,  resultiert aus dem unbedingten Glauben an die Wahrheit der eigenen Denkweise, einer unfassbaren Intoleranz anders Denkenden gegenüber.

Fazit

Ob wir es wollen oder nicht. Auch ein gemäßigter Islam entwickelt Grundansichten, die mit freiheitlich-demokratischem Denken nicht zu vereinbaren sind.

Jeder kann glauben, was er will; wenn dieser Glauben die Rechte von Menschen mittels einer durchgängigen mit Strafen bewehrten Reglementierung (maximal „Hölle“) massiv einschränkt, muss der Zweifel  gestattet sein, ob dieses Glaubenskonstrukt für den staatlichen Unterricht geeignet ist.

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam ist faktisch unmöglich, weil sie schlicht unislamisch wäre. Was Gott/Allah/der Prophet offenbaren, ist nicht diskutabel. Wo kämen wir denn da hin? Das System würde sofort zusammenklappen wie ein Kartenhaus!

Ich befürchte, Dr. Bedford-Strohm konnte die Konsequenzen seiner Forderung nach einem flächendeckenden und alle Schulformen umfassenden Islamunterricht nicht in vollem Umfang wahrnehmen. Durch einen solchen Unterricht würde ein durch und durch totalitäres System praktisch den Stempel „staatlich geprüft“ erhalten. Es sollte m. E. unbedingt geprüft werden, in welcher Art und Weise der in einigen Bundesländern stattfindende Islamunterricht inhaltlich den Rechten der Menschen, die in Deutschland leben, entgegenläuft. Er darf keine Vorbereitung auf ein williges Leben in einem Unterdrückungssystem sein. Welches die Betroffenen dann „freiwillig“ wählen. Frühe Manipulation von Kindern und Jugendlichen in eine totalitäre Richtung darf es in m. E. in Deutschland nicht geben. Schon gar nicht unter staatlicher Aufsicht.

Eine  Legitimation des Islam durch Islamunterricht wäre ein weiterer Schritt in Richtung einer Islamisierung Deutschlands, die ich nicht wünsche, die nach der Lektüre vor allem auch der Fragen – und – Antwortkataloge (siehe Teil 1) niemand wünschen kann, der für verfasstes Recht und eine individuell – freiheitliche Ordnung eintritt.

Eine authentische Islamerfahrung

Am 29. Mai 2016 wurde auf Phönix, einem Infokanal des öffentlich-rechtl

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ichen Fernsehens im Rahmen der Sendereihe „Im Dialog“ ein Interview mit Sabatina James (Pseudonym) ausgestrahlt. Die Fragen stellte Michael Hirz, ein gestandener, hervorragender Journalist, der durch umfassende Sachkenntnis und seine unaufgeregte Art positiv auffällt.

Allein die Tatsache, dass Frau James, wie andere Islamkritiker in

Bild Hirz Michael
Michael Hirz Bildquelle Wikipedia

Deutschland, permanent unter Personenschutz steht, belegt, dass vom Islam auch hier in Deutschland eine Gefahr ausgeht, die nicht unterschätzt werden darf. Solange alles ruhig und bejahend vonstatten geht, ist es in Ordnung. Sobald aber Kritik erhoben und begründet wird, wenn gegen das vorgegebene Regelwerk verstoßen wird, zeigen diese Weltanschauung und ihre Protagonisten ihr wahres Gesicht. Das beschreibt Frau James eindrucksvoll. So eindrucksvoll, dass sogar Herr Hirz ab und zu schlucken muss. Man hat den Eindruck, dass er gar nicht glauben will, was er im Gespräch hört. Und doch. Es ist absolut glaubhaft, was Frau James vorträgt.  Unglaublich glaubhaft!

Bild James Sabatina
Zum Interview: Auf Bild klicken

Sehen Sie das Interview auf YouTube. Klicken Sie auf das Bild von Frau Sabatina James.

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Am Donnerstag, den 9.6.2016 erscheint der dritte Teil der Analyse. Es werden Texte vorgestellt, die einen noch  tiefer gehenden Einstieg in das Problem ermöglichen.

Heute bereits der Hinweis auf  folgende umfangreichere Analysen und Erläuterungen

Islamischer Terror strich       Islam und Emanzipation

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Weiter Teil 3: Hier klicken

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