Selbstverständlich auch die quasi Hinrichtung eines Studenten durch einen Mann, der sich durch den Hinweis auf die Maske beleidigt fühlte. Oder was am Ende auch immer der Anlass des Mordes war.
Wenn im Zusammenhang mit diesem Mord sofort eine Verantwortung von Querdenkern und der AfD hergestellt wird, ist das eine Reaktion, welche die tatsächlichen gesellschaftlich-politischen Vorgänge in Deutschland der letzten Jahre auf den Kopf stellt.
Das Zulassen illegaler Migration von in großen Teilen judenfeindlicher Menschen plus potentieller Terroristen – wenn man nicht prüft, weiß man nicht, wer da alles immigriert – war der erste große Schritt weg von einer kulturell homogenen, freiheitlich-westlich orientierten Bevölkerung hin zu einer sukzessiven Durchmischung mit in erster Linie archaisch sozialisierten Menschen. Ob die Menschen, die bereits länger in Deutschland leben, diese „Umstrukturierung“ mittragen wollen, wurde nicht gefragt. Statt dessen hieß es: ´Nun sind sie – die Migranten – da.`
Im Rahmen der sogenannten Corona-Pandemie kam und kommt es zu massiven Einschränkungen von bürgerlichen Freiheitsrechten, die faktisch zum Umbau des Staatsgefüges führten. Das Parlament hat sich praktisch selbst entmachtet, die Exekutive, allen voran der Gesundheitsminister erlangt eine Machtfülle – gepaart mit sagenhafter Unfähigkeit -, welche eines demokratischen Rechtsstaats unwürdig ist. Hinzu kommt leider auch die affirmative Haltung weiter Teile der Judikative. Genau wie große Teile der Bevölkerung eine affirmative Corona-Haltung an den Tag legen, weil sie monatelang mit einer unglaublichen politisch-medialen Angstmache „eingenordet“ wurden. Dass sich gut 30% der Bevölkerung trotzdem nicht impfen lässt, belegt, dass der „Spaß“ irgendwann und irgendwo aufhört.
Dieser Punkt ist offensichtlich die eigene Gesundheit. Da haben offenbar etliche Menschen Zweifel, dass eine Methode der Impfstoffherstellung, die Jahrzehnte lang keine brauchbaren Ergebnisse brachte, nun plötzlich innerhalb eines knappen Jahres angeblich wirksame und sichere Impfstoffe gegen das Corona-Virus generiert. So wird es zwar immer wieder erzählt, weil genau das in die sich immer mehr herausschälende Hygienediktatur passt, ist aber durchaus nicht plausibel, wie diverse nicht der Regierung folgende Wissenschaftler nachweisen. Deshalb sieht sich die Regierung gezwungen, die Menschen, die nicht ihrer Linie folgen, zu verfemen und zu diskreditieren. Das ist der Mechanismus einer Diktatur. Zwar wird in Deutschland noch nicht mit Freiheitsentzug in Form von Lagerhaft oder Gefängnis gearbeitet. Die Ausgrenzung der „Unwilligen“ erfolgt wesentlich subtiler: 3G, 2G, in Zukunft keine kostenfreien Tests mehr, keine Entschädigung für ungeimpfte Quarantänepflichtige. Mediales Dauerfeuer gegen Impfgegner und vor allem die obligatorische Maskenpflicht, dieser Zwang, der das freie Atmen unmöglich macht und der stärkste Nachweis ist, dass Deutschland in eine Hygienediktatur gewandelt wurde. Dabei geht es gar nicht mehr um die Gesundheit. Es geht darum, dass die Menschen in Deutschland das einhalten, was vorgeschrieben wird. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht.
Masken sind nun mal überhaupt nicht sinnvoll*; sie verhindern die Weitergabe von Viren nicht und schaden den Menschen. Egal, die Maske muss her. Dass Mitarbeiter darauf hinweisen, weil es Vorschrift ist, ist vollkommen in Ordnung und sollte denn auch befolgt werden. Nicht jeder ist ein „Held“ und kämpft für die Freiheit. Die meisten schwimmen im diktatorischen Strom mit, richten sich darin ein und haben ihre Ruhe. Soweit, so gut, so bedauerlich. Vergessen wir aber nicht die gut 20 Mio Menschen, die sich nicht impfen lassen. Menschen, die sich zu einem großen Teil auch weiterhin – trotz aller „Maßnahmen“ – nicht impfen lassen werden und sich damit der Hygienediktatur widersetzen. So geht das. Nicht durch das wirre Anwenden von Gewalt gegen unschuldige Menschen.
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Da kommt der Mord eines Geisteskranken (meine Meinung) an der Tankstellenaushilfe gerade recht. Selbstverständlich sind es Teile der Querdenker und der AfD, die dafür mitverantwortlich sind. Merken unsere Hygienediktatoren und deren Helfershelfer in den Medien nicht, wie erbärmlich diese subtile Schuldzuweisung ist.
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Stephan Kramer, der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes meint am 23.9.2021 im Dlf:
Thema ist auch die tödliche Attacke auf einen Tankstellenmitarbeiter, nachdem dieser einen Kunden auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte. „Der Täter von Idar-Oberstein mag ein Einzeltäter gewesen sein“, merkt die SCHWÄBISCHE ZEITUNG aus Ravensburg an, „doch die Tat fand nicht im luftleeren Raum statt. Wer sagt, Corona-Kritik und die Schüsse auf einen jungen Tankstellenkassierer seien doch zwei völlig unterschiedliche Dinge und hätten rein gar nichts miteinander zu tun, sollte sich mal in den einschlägigen digitalen Netzwerken umschauen. Dort wird der Mörder von Idar-Oberstein als Held gefeiert.“
„Hass kann tödlich sein“, bekräftigt auch die NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG. „Das zeigt sich immer wieder: Gefährlich viele Menschen lassen sich durch menschenverachtende Tiraden im Internet und bei Kundgebungen aufstacheln – gegen Ausländer, gegen Juden, gegen Muslime und eben auch gegen Menschen, die zum eigenen Schutz und dem anderer Menschen Masken tragen und das zu Recht auch von anderen verlangen. Ein Teil der Corona-Leugner und ‚Querdenker‘ steht bereits unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Es wird Zeit, dass die Sicherheitsbehörden noch sehr viel mehr tun, um diesen Sumpf trockenzulegen“, fordert die NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG.
In den NÜRNBERGER NACHRICHTEN heißt es: „Fakt ist: Teile der Gesellschaft driften in eine gefährliche Nische ab. Sofern nichts unternommen wird, steuern wir auf amerikanische Verhältnisse zu. In den USA lehnt ein Teil der Bürger den Staat und dessen Institutionen offen ab. Das hat dazu geführt, dass dort ein narzisstischer Polarisierer wie Donald Trump Präsident werden konnte. Die Antwort ist einfach: Bildung, Bildung und nochmals Bildung. Wer weiß, wie Infektionswege, ein Gemeinwesen, in dem die Starken mit den Schwachen solidarisch sind und eine erfolgreiche Demokratie funktionieren, wer also ein mündiger Bürger ist, der lässt sich von Hetze nicht beeinflussen, sondern hält sich an Fakten.“ So weit die NÜRNBERGER NACHRICHTEN.
Die Zukunft gehört elektrisch angetriebenen Fahrzeuge.
Davon ist auch der Ingenieur und Journalist Jean Pütz überzeugt. Allerdings hält er Autos mit großen, schweren Batterien für einen Irrweg. Im Interview erklärt er warum.
Der Wissenschaftsjournalist Jean Pütz hat bereits 1969 in seiner TV-Serie „Energie, die treibende Kraft“ auf die Notwendigkeit hingewiesen, den Anstieg der globalen Temperatur durch effiziente Nutzung von Energie zu begrenzen. Mit den aktuell diskutierten Klimaschutzmaßnahmen ist der studierte Elektroingenieur, der am 21. September 2021 seinen 85. Geburtstag feiert, allerdings nicht glücklich. …
Quellegrün-kursiver Text & komplettes Interview mit allen Verweisen/Kommentaren
… WELT: Der Klimawandel war noch in keinem Bundestagswahlkampf ein so großes Thema wie derzeit. Freut Sie das?
Jean Pütz: Ganz und gar nicht. Wir erleben da eine unsägliche Fokussierung auf die Elektromobilität. Nicht nur die Grünen fordern den vollständigen Umstieg auf Elektrofahrzeuge und ein Verbot des Verbrennungsmotors. Zunächst einmal lenkt es von den eigentlichen Herausforderungen ab. Hierzulande werden rund 40 Prozent der CO2-Emissionen durch das Heizen und Kühlen von Gebäuden verursacht. Dort müsste man in erster Linie auf klimafreundliche Alternativen setzen. Die Verbrennungsmotoren der privaten Pkws tragen hingegen nur mit maximal sechs Prozent zu den CO2-Emissionen bei. Das Ende von Verbrennungsmotoren zu fordern, ist stümperhaft und populistisch. Es führt in eine Sackgasse.
WELT: Warum das? Man kann doch sowohl das eine tun und das andere nicht lassen. Was wäre falsch daran, diese immerhin sechs Prozent CO2-Emissionen zu vermeiden?
Pütz: Verbrennungsmotoren können uns sogar helfen, die Klimaziele zu erreichen. Denn mit ihrer Hilfe lässt sich der Energieverbrauch von Häusern deutlich reduzieren.
WELT: Das müssen Sie genauer erklären!
Pütz: Wenn man im Keller mit einem kleinen Verbrennungsmotor elektrische Energie erzeugt und dabei die Abwärme zum Heizen und zur Warmwassererzeugung nutzt, dann spart man sehr viel Energie und CO2 ein. Mit dieser Technik könnten zahllose Öl- und Gasheizungen ersetzt werden, die CO2-Schleudern sind. Schließlich kann man ja nicht alle Häuser in Deutschland mit Strom heizen oder mit einer Wärmepumpe ausstatten. Die benötigt ebenfalls Strom oder man nutzt eine Gas-Wärme-Pumpe, die dann wiederum auf einem Verbrennungsmotor basiert. Beide Technologien nutze ich schon lange in meinem Haus. Mein mit Erdgas angetriebenes Kleinheiz-Kraftwerk erzeugt neben Wärme zum Heizen auch 5,5 Kilowatt Strom. Auf dem Dach habe ich außerdem Solarzellen und Systeme zur solaren Warmwassererzeugung. Eine gute Isolierung des Hauses trägt dazu bei, dass ich extrem wenig Energie zum Heizen benötige.
Je schwerer ein Auto, umso größer der Reifenabrieb
WELT: Auch wenn man Verbrennungsmotoren für diese Zwecke nutzt, wäre das für sich noch kein Argument, nicht auf Elektroautos zu setzen.
Pütz: Dem Elektroauto gehört in der Tat die Zukunft, aber nicht dem Elektroauto, wie es heute von Tesla und anderen konzipiert wird. In diesen Fahrzeugen stecken sehr schwere Batterien. Das ist so, als würde man noch sechs weitere Fahrgäste in seinem Auto mitnehmen. Das ist nicht nur energetisch ein Problem. Je schwerer ein Auto ist, umso größer ist auch der Abrieb der Reifen. Da gibt es einen linearen Zusammenhang – also doppeltes Gewicht gleich doppelter Abrieb. In den Reifen steckt aber nicht nur Gummi, sondern auch Plastik. Mit dem Abrieb gelangt Feinstaub in die Umwelt und damit Mikroplastik. Dieser Aspekt wird von den Grünen gerne ignoriert. Ein großer SUV mit schweren Batterien an Bord ist eine Unverschämtheit. Das entscheidende Argument gegen eine flächendeckende Einführung von Elektroautos ist aber, dass man in Deutschland niemals so viel elektrische Energie erzeugen kann, um damit alle Kraftfahrzeuge zu betreiben – und nachhaltig schon gar nicht. Wir importieren heute rund 80 Prozent unserer Primärenergie. Ein von Energieimporten unabhängiges Deutschland ist eine Illusion. Wenn man nur die Hälfte der heutigen Elektroautos gleichzeitig ans Stromnetz hängen würde, bräche es zusammen. Mein Eindruck ist, dass Annalena Baerbock den Unterschied zwischen Primärenergie und elektrischer Energie nicht kennt. Wunschdenken allein reicht nicht.
WELT: Haben Sie eben nicht selbst gesagt, dass dem Elektroauto die Zukunft gehört?
Pütz:Ja, aber es müssen Elektroautos ohne große Batterien sein. Nichts spricht dagegen, Autos mit Elektromotoren auszustatten. Die haben einen sehr großen Wirkungsgrad. Doch der Strom für diese Motoren sollte an Bord mit Verbrennungsmotoren aus synthetischen Treibstoffen erzeugt werden. Das wäre CO2-neutral, die Autos wären viel leichter und insbesondere viel preiswerter. Der im Moment eingeschlagene Weg zur Elektromobilität ist nicht nur für einkommensschwache Menschen ein Problem. Ein Verbot von Verbrennungsmotoren würde hierzulande auch hunderttausende Arbeitsplätze gefährden.
WELT:Was sind synthetische Treibstoffe und warum sind sie CO2-neutral?
Pütz:Synthetische Treibstoffe werden aus nachhaltig gewonnenem Strom, grüner Wasserstoff und Kohlendioxid hergestellt. Das später bei der Verbrennung im Auto freigesetzte CO2 wurde also anfangs der Umwelt entzogen und in das Treibstoff-Molekül eingebaut. Das ist also ein klimaneutraler CO2-Kreislauf. Und weil wir in Deutschland die benötigten Mengen an synthetischen Kraftstoffen nicht selbst produzieren können – so viele Windräder und Solaranlagen lassen sich hierzulande gar nicht aufstellen – müssten diese aus Ländern mit sehr viel Sonne und freien Flächen importiert werden. Denkbar sind verschiedene synthetische Kraftstoffe. Ich persönlich setzte da auf Methanol.
Mit einer Tankfüllung 1500 Kilometer fahren
WELT:Warum Methanol?
Pütz:Weil es da schon den Proof of Principle gibt. Eine innovative österreichische Firma hat ein Hyper-Hybrid-Auto entwickelt – kein Plug-in-Hybrid – das mit einem Zwei-Zylinder-Motor einen Wirkungsgrad von 56 Prozent erreicht. Der Verbrauch liegt bei zwei Liter Treibstoff auf 100 Kilometer. Mit einer Tankfüllung von 30 Litern kann man also 1500 Kilometer weit fahren. Und wenn der Tank leer ist, ermöglicht die kleine Batterie weitere 100 Kilometer. Ich habe die Hyper-Hybrid-Technik bereits vor 15 Jahren empfohlen und empfinde es als wunderbar, dass das inzwischen umgesetzt wird. Ein besonders effizienter Verbrennungsmotor in Kombination mit synthetischen Treibstoffen ist die Lösung. Auch, weil diese Autos nicht teurer sind als die bisherigen Verbrenner-Fahrzeuge.
WELT: Was genau ist der Unterschied zwischen einem Hyper-Hybrid-Auto und einem Plug-in-Hybrid?
Pütz: Beim Plug-in-Hybrid gibt es noch parallel einen mechanischen und elektrischen Antrieb. Das halte ich für idiotisch. Das Hyper-Hybrid-Auto ist hingegen ein rein elektrisch angetriebenes Autos, das ganz ohne Mechanik und Getriebe auskommt. …
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EinschubMEDIAGNOSE: Ein hervorragender Artikel zum Hyper-Hybrid-Auto
… WELT: Was wünschen sie sich von der neuen Bundesregierung?
Pütz:Ich wünsche allen Politikern die Erkenntnis, dass es fundamentale Gesetze der Physik und Chemie gibt, die sich durch keine Ideologie umgehen lassen. Das gilt sowohl für den menschengemachten Klimawandel als auch die technischen Ansätze zum Erreichen von CO2-Neutralität. Ich wünsche mir, dass es keine milliardenschweren staatlichen Subventionen für das Batterie-schwere Elektroauto herkömmlicher Bauart mit schlechter Ökobilanz gibt. Mein großer Traum ist, dass unsere freiheitliche Demokratie noch in der Lage ist, fundamentale Probleme zu lösen ohne Populismus und ohne Zwangswirtschaft.
Zur Person
Jean Pütz wurde am 21. September 1936 in Köln geboren. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Elektromechaniker arbeitete er ein Jahr als Betriebselektriker in einem Luxemburger Eisenhüttenwerk. 1955 wechselte er nach einer abgeschlossenen Aufnahmeprüfung für Sonderbegabte auf die damalige staatliche Nikolaus Otto Ingenieurschule (heute TH Köln), an der er 1959 das Studium als Ingenieur der Nachrichtentechnik abschloss. Danach holte er im zweiten Bildungsweg das Abitur nach und studierte Physik und Mathematik für das Lehramt der Sekundarstufe II, welches er 1964 mit dem I. Staatsexamen abschloss. Parallel zur zweijährigen Referendarzeit studierte Pütz noch Soziologie und Volkswirtschaft. Von 1970 bis 2001 war Jean Pütz Redakteur beim WDR, wo er schon bald die Redaktion Naturwissenschaft und Technik leitete. Bekannt wurde er insbesondere mit der Sendereihe „Hobbythek“, die „Wissenschaftsshow“ und den Umweltmagazinen „Dschungel“ und „Globus“. Pütz ist Gründungsmitglied der Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK) und war von 1990 bis 2003 Vorsitzender des WPK-Vorstandes.
Eine Party im Cuba Club in Münster hat mich überzeugt. Anfang September feierten dort etwa 380 Menschen; sie trugen keine Masken und tanzten ohne Abstand. Einige Tage später waren 85 von ihnen mit dem Coronavirus infiziert, also mehr als jeder Fünfte. Das Gesundheitsamt fand heraus: Die Party war ein Superspreading-Event. Doch den Betroffenen ging es recht gut. Einige berichteten von leichten Symptomen. Andere erfuhren erst durch einen Test, dass sie sich angesteckt hatten. Keiner, so das Gesundheitsamt, hatte einen schweren Verlauf, ein überraschendes Ergebnis, wenngleich die meisten Besucher jung waren.
Deutschland hat sich durch einen uninspirierten Wahlkampf geschleppt, es wurde zu wenig darüber gesprochen, was die Schulen, die Verwaltung und die Wirtschaft zukunftsfähig macht. Dabei gibt es überall im Land Menschen, die zeigen, dass eine Aufholjagd nicht nur nötig, sondern auch möglich ist.
Die Party im Cuba Club war eine 2G-Veranstaltung, Einlass nur für Geimpfte und Genesene. Der Veranstalter hatte vorbildlich kontrolliert, ob Impfnachweis und Personalausweis passten. Viele hatten außerdem die Corona-Warn-App auf ihrem Handy installiert. »Heute können wir sagen, dass es sich um eine aufgeklärte und impfbereite Gruppe gehandelt hat«, sagt der Leiter des Gesundheitsamts.
Der Fall liefert mir zwei Erkenntnisse. Die erste: Für Geimpfte ist die Pandemie quasi vorbei; Corona verliert selbst unter extrem virenfreundlichen Engtanzbedingungen seinen Schrecken. Mit welchem Stoff man sich spritzen lässt, ist dabei offenbar egal. Mehr als die Hälfte der Infizierten aus Münster war mit Biontech geimpft, die anderen bunt gemischt mit Johnson & Johnson, Moderna oder den Kombinationen AstraZeneca/Biontech und AstraZeneca/Moderna.
Der Staat ist keine Supernanny, es gibt ein Recht auf Selbstbestimmung, auch für Unvernünftige.
Die zweite Erkenntnis lautet: Es ist nur eine Frage der Zeit, dass sich Ungeimpfte infizieren. Es gibt keine Chance, sich hinter den anderen zu verstecken, in der Herde der Geimpften unterzutauchen. Es komme der Tag, an dem alle Menschen in Deutschland entweder geimpft oder einmal infiziert gewesen sein werden, hat der Virologe Christian Drosten bereits vor Monaten vorhergesagt.
Ich finde, wir sollten akzeptieren, dass es in Bezug auf Corona inzwischen zwei Gruppen gibt, von wenigen Sonderfällen einmal abgesehen. Die eine Gruppe, geimpft, braucht keinen Schutz mehr, die andere, ungeimpft, will keinen. Eine freie Gesellschaft hält das aus; ich bin, abgesehen von Gesundheits- und Pflegeberufen, gegen eine Impfpflicht. Es gibt ein Recht auf Selbstbestimmung, sogar darauf, sich umzubringen. Das heißt aber auch, dass wir keine Verbote und Regeln mehr aufstellen sollten, die für die eine Gruppe überflüssig sind und für die andere bevormundend. Der Staat ist keine Supernanny.
Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Gassen hat diese Woche vorgeschlagen, alle Corona-Auflagen bis zum 30. Oktober zu beenden. Übers Datum lässt sich streiten, doch im Prinzip hat Gassen recht. Ich wäre auch schon früher dabei.
Selbstverständlich hat er immer ´gute´ Antworten parat, wenn es darum geht, die Ursache im materiellen Mangel zu begründen. 2x allerdings entlarvt er sich selber.
Er spricht vom Aufwachsen der Kinder zwischen Wettbüros und Sonnenstudios. Genau da und natürlich auch mit Rauchen, in Kneipen, Drogenhöhlen (Kann alles durchaus auch zu Hause sein) usw., usw. wird das für die Kinder erhaltene Geld von vielen Erziehungsberechtigten verblasen.
Er muss „Millionärskinder“ in seine Argumentation einbeziehen, er muss quasi Neid produzieren.
Hören Sie den Vorbericht zum Interview des Dlf mit Prof. Butterwege vom 22.9.2021:
Hören Sie das Interview des Dlf mit Prof. Butterwege vom 22.9.2021:
Meine Meinung
Hauptursachen von „Armut“, auch Kinderarmut sind m. E. :
Geringes Bildungsniveau
Sich nur über materielle Dinge definieren, dabei aber
Nicht mit Geld umgehen können
Rauchen
Trinken
Drogen
Spielsucht
Nicht richtig kochen können
Unzureichende Selbstorganisation
Diese Aspekte gelten natürlich nicht alle für jeden Armen.
Ich behaupte aber mal, …
Mindestens 65% der Armen könnten auskömmlich und zufrieden von Hartz IV leben, wenn zumindest einige der oben aufgeführten Aspekte nicht auf sie zutreffen würde.
20 % würden gar nicht erst arm sein.
Die restlichen 15%sind vor allem arm dran, weil sie mehr oder weniger dauerhaft schwer krank sind. Wobei leider häufig die Ursache in in den Punkten „Rauchen, Trinken, Drogen, Ernährung“ liegen dürfte.
Gerne lasse ich über die Prozentzahlen mit mir reden.
An der generellen Richtigkeit meiner Behauptungen dürfte jedoch kein Zweifel bestehen.
Armutsbekämpfung ist in erster Linie kein materielles Problem, sondern gesellschaftlich-edukatorisches, welches aktuell Erwachsene betrifft.
Bereits in der KiTa, Schule sollten die Kinder darauf vorbereitet werden, dass Geld nicht alles ist.
Dass ein drogen-, tabak- und alkoholfreies Leben erstrebenswert ist, genau so wie gesunde, selbst hergestellte Mahlzeiten. Kochen (lernen) sollte integraler Bestandteil der KiTa/Schule werden. Ziel: Eigenversorgung auch in der Schule. Genau wie Körperhygiene und gesundes Leben allgemein.
Sollen doch die Eltern machen, sagen Sie?
Das tun sie leider sehr oft eben nicht.
Die müssen ja beide arbeiten. Oder wegen Hartz IV von Amt zu Amt laufen (Ist das etwa Ironie?). Und haben deshalb keine Zeit mehr für ihre Kinder. Oft ist es auch einfach keine Lust, sich mit den Kindern zu befassen. Genau deshalb gibt es ja die Ganztagskita bzw. Ganztagsschule.
Eltern sollten, müssen dennoch immer einbezogen werden.
Das vorliegende Gesetz zur Änderung des Umweltstatistikgesetzes ist nötig, um bestehende EU Berichterstattungspflichten zu erfüllen. Zu diesem Zweck werden acht neue Planstellen geschaffen, verbunden mit Kosten über jährlich 600.000 Euro zusätzlich für den Haushalt. Die Änderungen betreffen dabei die Bereiche Abfallstatistik, Wasserwirtschaft sowie die umweltökonomische Gesamtrechnung. Ohne jeden bisherigen Überblick gängelt man auf der Basis des Green Deals die Bürger mit Klimavergaben!
… treffen Marco Buschmann (FDP) und Tino Chrupalla (AfD) im Studio aufeinander. Wie wollen beide Parteien für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen? Und wie soll die Zuwanderung künftig geregelt werden? Die FDP kümmere sich nicht um Mittelstand und Handwerk, wirft Chrupalla Buschmann zum Einstieg vor. Während Buschmann qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland holen will, sieht Chrupalla die größten Defizite im Bildungsbereich: „Da haben nicht nur die Bundesrepublik, sondern auch die Länder massiv versagt, da müssen wir endlich ansetzen“. Beide Politiker sprechen sich gegen einen allgemeinen Impfzwang aus. Der AfD-Bundessprecher beklagt einen aktuellen „Impfzwang durch die Hintertür“ durch 2G bzw. 3G sowie Druck auf die Familien – er fordert: „Finger weg von unseren Kindern, das möchte ich nicht“. FDP-Politiker Buschmann wirbt für die #Covid19-Impfung auf freiwilliger Basis, „viele niedrigschwellige Angebote“ wie mobile Impfteams sollen die Impfquote steigern. So ließe sich der Ausstieg aus der Pandemie beschleunigen und die Intensivstationen entlasten. Ob 2G oder 3G, sollten Unternehmen jeweils selbst entscheiden, betont Chrupalla, er sei auch hier entschieden gegen einen Zwang. Buschmann kritisiert den daraus entstehenden Ausschluss von Kindern aus Restaurants in Berlin.
… ist nach längerer schwerer Krankheit gestorben. Das teilte die Fraktion am Donnerstag [Verlinkung durchMEDIAGNOSE] mit. Mit dem Abgeordneten aus Schleswig-Holstein verliere die AfD einen «menschlich wie fachlich hochgeschätzten Kollegen und engagierten Mitstreiter der ersten Stunde». Gehrke war bis zu seiner Erkrankung im Herbst 2019 gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion. Er habe sich durch seine höfliche und gewinnende Persönlichkeit und sein großes Fachwissen allseits hohes Ansehen erworben, hieß es in der Mitteilung der Fraktionschefs Alice Weidel und Alexander Gauland. «Seiner Familie und seinen Angehörigen sprechen wir unser tiefempfundenes Beileid aus», hieß es in der Mitteilung der Fraktionschefs Alice Weidel und Alexander Gauland. […]
Die Menge johlte, als ein Mann handgreiflich wurde beim Klimastreik in Berlin. Er entriss der Demonstrantin Britta Augustin ein Schild und zerstörte es. Ihre Forderung: „Kernkraft gegen Klimawandel“. Auch einem zweiten Aktivisten wurde offenbar seine Botschaft entrissen.
„Wir sind sicher raus!!“. Mit einer Kurznachricht bei Twitter hat sich die auf der Demonstration von „Fridays for Future“ attackierte Kernkraft-Aktivistin nach dem Vorfall zu Wort gemeldet. Sie postete ein Foto und schrieb auf Englisch, dass auch einem zweiten Demonstranten ein Schild entrissen worden sei.
Es handelt sich um Britta Augustin, die sich seit Jahren im Kampf gegen den Klimawandel für Atomkraft ausspricht und auf Demonstrationen geht. Ihr Motto: „Aus Liebe zur Natur für Kernkraft“. Sie engagiert sich in der Gruppe „Mothers for Nuclear Deutschland – Österreich – Schweiz“, einem Zusammenschluss von Müttern, die sich für Kernenergie aussprechen. Die Organisation stammt ursprünglich aus den USA, wo sie von zwei Mitarbeiterinnen eines Kernkraftwerks gegründet wurde.
In einem WELT-Beitrag im Mai 2021 äußerte sie sich zu ihren Anliegen. Sie selbst habe keine Verbindungen zur Kernkraftindustrie, berichtet sie in dem Porträt: „Ich war von Anfang an für Atomkraft“. In der Schule habe sie in Diskussionsrunden dafür argumentiert, in Aufsätzen darüber geschrieben. Ihr sei klar gewesen, „dass das richtig und dass das auch die Zukunft ist“.
[…]
Selbstverständlich hat keinePartei irgendetwas mit dem Vorfall zu tun:
[…] Auch Politiker ließen sich beim Klimastreik blicken. Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen, wurde bei der „Fridays for Future“-Demonstration in Köln wie ein Rockstar empfangen, als sie etwas überraschend auftauchte. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach schaute ebenfalls in Köln vorbei. Auf Twitter postete er ein Bild von sich mit Teilnehmern. „Ein Segen, dass es diese Bewegung gibt. Nicht nur für junge Menschen“, schrieb er.