Der SPIEGEL & der Freedom Day

Schluss mit Corona

Der Staat ist keine Supernanny, es gibt ein Recht auf Selbstbestimmung, auch für Unvernünftige.

2 Gedanken zu „Der SPIEGEL & der Freedom Day“

  1. „Ein überraschendes Ergebnis“ schreibt der Mann allen Ernstes. Die Diagnose ist eindeutig: Er hat zu wenig ‚mediagnose‘ gelesen, sonst wäre dieses Ergebnis für ihn nicht überraschend gekommen.
    Aber wir wissen ja seit längerem, dass sich in der ‚Spiegel‘-Redaktion lernbehinderte Menschen tummeln, bei denen der Weg von offenkundigen Fakten ins Gehirn etwas weiter und schwieriger ist. Aber besser spät als nie.

    Besser spät als nie können wir auch konstatieren beim Ergebnis der CDU bei den Wahlen.
    ENDLICH! Endlich kriegt diese Partei – wenn man diesen Merkelfüßeküsser-Verein noch „Partei“ nennen kann – das, was er schon längst verdient hätte. Einen soliden Tritt auf die Eier, die sie schon lange nicht mehr haben. Aber ich denke, es wird ihnen trotzdem wehtun.
    Die CDU ist in einer „lose-lose“-Situation. Wenn sie in die Opposition muss, wird sie sich dort erst einmal zerfleischen. Bleibt sie an der Regierung, wird die interne Kritik weniger krass ausfallen, aber auch nicht wegfallen.
    Und der Versager-Kandidat Laschet wird es dicke abkriegen: Laschet die Lusche. Und DER Mann (es fällt ja schwer, ihn „Mann“ zu nennen) soll Kanzler werden – echt jetzt?? Da wäre es ja fast weniger peinlich in die Opposition zu gehen – so würde man Luschet, pardon, Laschet, wenigstens schneller loswerden.

    Was passiert, wenn man doch noch ‚Jamaica‘ zusammenzimmert (nach dem Motto „was nicht passt, wird passend gemacht“) und die CDU stellt den Kanzler Laschet? Dann verliert die CDU auch noch den allerletzten Rest ihres Markenkerns, denn im Verbund mit den Grünen würde die Partei noch weiter nach links rücken müssen als mit der SPD.
    Vor allen Dingen würde es, besonders für die ärmeren Bürger, noch sehr viel teurer werden. Denn unter einer grünen Mit-Regierung wäre Erhöhungen von Treibstoff- und Heizpreisen Tür und Tor geöffnet. Der Verbrennermotor würde vielleicht früher verboten, Kohlekraftwerke noch früher abgeschaltet. Von den ganzen Verboten und Miesmachereien in puncto Fleischessen bis Urlaubsflüge (mit Ausnahme von grünen Weltverbesseren natürlich) ganz zu schweigen.
    Der gern von SPD und Grünen beschworene „soziale Ausgleich“ für höhere Energiepreise wird doch nie funktionieren! Man sieht ja, wie schwer sich Politik und Verwaltung mit der Entschädigung von Corona- und Flutgeschädigten tun!

    Goldman Sachs rechnet jetzt schon mit möglichen regionalen Stromausfällen im kommenden Winter (siehe ‚Bloomberg‘) – falls nicht ganze Industrien zeitweise abgeschaltet werden, um Strom zu sparen. Mangelwirtschaft zu Nutzen einer irren Ideologie. Na, liebe Politiker, dann macht mal schön! Wenn man sich auf den grünen Irrsinn einlässt, muss man die giftgrüne Suppe dann auch auslöffeln.

    Auch für die Grünen dürfte es schwer werden. Denn ihre Wähler würden merken: die Bäume wachsen nicht in den Himmel, und irgendwann wird die Unzufriedenheit mit der grünverträumten Villenvorstadt-Ideologie sich Bahn brechen müssen.
    Nicht alle Bürger bewohnen die Vorstädte der Gutsituierten, beziehen Staatsknete, verkehren in literarisch-moralistischen Salonkreisen, fahren guten Gewissens SUV, und retten freitags das Klima. Nichts ist so sehr für eine Entzauberung geeignet als Regierungsverantwortung.

    Zwar lernen Deutsche ganz besonders langsam dazu. Wir wählen nicht einfach Versager ab – wozu haben wir den Ausdruck „Nibelungentreue“ erfunden? Und im gewissen Umfang gilt die für uns auch für Parteien, Hauptsache, die Partei erzählt uns immer wieder, dass nicht sie für Misserfolge verantwortlich ist, sondern böse Wähler. Aber auch wir lernen irgendwann dazu.
    Die CDU musste es gerade schmerzlich an der Wahlurne erfahren.
    Und selbst beim ‚Spiegel‘ lernen einige irgendwann. Siehe oben.

    Bleibt die AfD. Warum hat sie vom krassen Versagen der CDU nicht stärker profitiert? Ich halte die Konzentration auf die Coronapolitik für einen strategischen Fehler. Man hätte sich breiter aufstellen müssen, zumal die Regierung doch Steilvorlage auf Steilvorlage geliefert hat. Aber wenn man da nicht hineinstösst, gewinnt man keine Spiele. So viel kann Politik vom Fussball lernen.
    Auf Dauer ist in der Politik nur erfolgreich, wer irgendwann das Image einer Protestpartei hinter sich lässt und sich auf gewissen Gebieten als besonders sachkundig profiliert. Das ist der AfD nicht gelungen. Im Gegenteil, in der Öffentlichkeit überwiegt das Bild von der zerstrittenen 2-Flügel-Partei, in der sich zu viele Spinner und Deppen tummeln. Und Rechtsradikale.
    Ich weiss, Gauland hat das Problem erkannt und versucht, es zu lösen. Und Parteiausschlüsse sind nun einmal bei unserem Rechtssystem schwierig; auch die anderen Parteien wissen darüber ja ein Lied zu singen (es hat ja gefühlt ewig gedauert, bis die SPD Sarrazin losgeworden ist).
    Aber dann muss man das anders machen. Man muss Spinner nicht immer ausschliessen, man kann sie auch kaltstellen.

    So, wie die Partei jetzt im öffentlichen Image aufgestellt ist, tut sich eine gähnende Lücke zwischen der nach rechts gedrifteten AfD und der nach links gedrifteten CDU auf. Und wie die politische Physik nun einmal sagt: solche Lücken werden irgendwann gefüllt, das ist ein Gesetz wie das der Schwerkraft. Die Entstehung der AfD selbst wurde ja so ermöglicht. Die Partei sollte jetzt nicht den Fehler machen, LINKS von sich eine Lücke entstehen zu lassen.

    Gewiss, Parteineugründungen und das Entstehen von Bewegungen sind nicht einfach – aber auch keineswegs unmöglich; die eigene Geschichte und die Geburt der ‚Fridays for Future‘-Bewegung beweisen es ja. Wenn die AfD vermeiden will, dass sich eine neue politische Bewegung den leeren Raum zwischen sich und der CDU zunutze macht, dann sollte sie sehr wachsam sein. Sie braucht ein neues Image. Ein solides, staatstragendes, bürgerliches, sachkundiges Image. Verbale Exzesse und Skandälchen sind tunlichst zu vermeiden, von Mitgliedern, die keine Disziplin einhalten können, muss man sich deutlich distanzieren.
    Zumal der Partei der Faktor ‚Zeit‘ hilft. Denn mit der Zeit gewöhnt sich die Öffentlichkeit an eine Partei rechts von der CDU. Und das ständige AfD-Bashing in den Medien hängt den Leuten irgendwann zum Hals heraus, weil es nur noch langweilt.

    Also kann die Parole nur lauten: Solidität über alles. Sozusagen ‚Politik in Anzug und Schlips‘, nicht mit Baseballmütze und Turnschuhen. Dann kann man bei den nächsten Wahlen viel besser abschneiden.

  2. Übrigens: Es gibt bei dieser Wahl, trostlos, wie sie sonst war, einen Hoffnungsschimmer. Die Medien reden uns ja seit Jahr und Tag ein, „jugendlich“ sei gleich „grün“. Junge Leute, die im Fernsehen auftreten, sind alle Anhänger der Grünen.
    Aber auch hier werden wir von den Lügenmedien verarscht. Denn wie sich bei diesen Wahlen herausgestellt hat, wählen genau so viele Erstwähler FDP wie Grüne.
    Nun sagen Sie selbst, lieber Leser: Haben Sie JEMALS in einer Talkshow oder in einer anderen Politik-Sendung im TV einen Jugendlichen vorgeführt gesehen, der NICHT grün war, sondern
    Anhänger der FDP?
    Da sieht man einerseits, wie wir manipuliert werden sollen. Und andererseits, das ist der Hoffnungsschimmer – die Jugend ist klüger, als man uns einreden will: Nicht alle fallen auf die grünen Märchenerzähler herein.

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