Zusammenfassung der Studie Klimaschutz durch Kohleausstieg von Energy Brainpool für Greenpeace Juni 2017
Teil 2: Morgen, 17.2.2019 ab 14:00 Uhr
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… in Deutschland schafft sich ab (S. 378 ff.) angedacht hat, wird in Ungarn angegangen.
Hören Sie den Bericht des Dlf vom 16.2.2019:
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… ist im frühlingswarmen München nichts zu spüren. In den vergangenen Jahren wurden in den Sälen des Bayerischen Hofs, wo sich im Februar Sicherheitspolitiker aus aller Welt treffen, zuweilen alte Freundschaften aufgewärmt. Diesmal ist es anders: Die Vereisungen der internationalen Politik sind unübersehbar. So braucht der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson nur wenige Sekunden Redeanlauf, um die russische Regierung als „Abenteurer“ und Mörder zu attackieren. Weltkonflikte, vom Jemen über Syrien, vom chinesischen Meer bis zur Ostukraine beschäftigen die Regierungschefs, die Außen- und die Verteidigungsminister aus mehr als fünfzig Staaten.
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Das ist nicht schön, das sollte nicht passieren.
Vor allem dann nicht, wenn es um ein solch´ sensibles, um nicht zu sagen ideologisch aufgeladenes Thema „Luftverschmutzung in deutschen Städten“ handelt.
Um es mal ganz klar zu sagen:
Zu den Mengen ist zunächst mal zu sagen, dass kaum ein Mensch einen Begriff davon hat, um welche Größenordnungen es sich handelt. Sogar eine Fachjournalistin wie Annika Grah „vertut“ sich einfach mal: Sie nimmt an, dass die Grenzwerte für den NO2-Ausstoß/Kilometer von Dieselfahrzeugen in Mikrogramm (µg) genannt werden. Dabei sind die Grenzwerte in Milligramm (mg) angegeben, dürfen 1.000 mal größer sein, als Frau Grah meint. Ein massiver Fehler in einem „Faktencheck.
Ein Mikrogamm ist ein Millionstel Gramm. Ein Kubikmeter Luft wiegt etwa 1,2 Kilogramm. Das sind 1.200.000.00 = eine Milliarde zweihundert Millionen Mikrogramm.
Eine andere Möglichkeit den Gehalt von Stoffen zu benennen ist ppm = parts per million. Wenn wir einen Teil NO2 auf eine Million Teile Luft nehmen, entspricht dies 1.900 Mikrogramm. Wenn wir das auf den Stundenmessgrenzwert 200 , der zwar im Gesetz festgelegt ist, der aber in der Debatte um NO2 fälschlicherweise keine Rolle spielt, herunterbrechen, kommen wir zu folgenden frappierenden Zahlen:
Das ist sehr, sehr wenig. Deshalb gehört NO2 in der Luft auch zu den Spurengasen. Mehr dazu: Hier klicken
… ist das bereits erwähnte Ausblenden des Grenzwertes 200 µg NO2/m3 Luft plus dem krassen Missverhältnis zum Jahresdurchschnittsgrenzwerts.
Der Stundenmesswert 200 µg NO2 ist der Wert, dem ein Mensch – egal ob gesund, krank, jung oder alt – auf der Straße höchstens ausgesetzt sein darf. 200 µg nicht 40 µg. 200 µg können nicht schädlich sein. Sonst wäre der Wert geringer.
Die 200 µg NO2 sollen durchaus nicht Straßenstandard werden. Deshalb ist es sinnvoll, einen Jahresdurchschnitt festzulegen. Der kann niemals bei 40 µg liegen. Maximal 100 µg – wie in den USA – sind wissenschaftlich plausibel. Ein Verhältnis 5:1 ist unangemessen und konterkariert den Stundenmesswert, der die tatsächliche Menge NO2 auf der Straße dokumentiert. Die 40 µg sind das arithmetische Mittel aus den max. 8.760 Stundenmesswerten. Ein rein theoretischer Wert also.
Zurück zu Prof. Köhler und seinen Rechenfehlern. Zigarettenrauch ist schädlich. Unabhängig von irgendwelchen Zahlen. Raucher atmen diverse Luftschadstoffe, Teer u.v.m. ein. Sie fallen aber nicht gleich tot um. Auch nicht nach 10 Jahren. Es dauert. Rauchen ist gleichwohl eine Dauerbelastung des Körpers. Eine Dauerbelastung, die auf der Strße nicht gegeben ist. Denn die 200 µg NO2 werden nur in wenigen Fällen etwa – 50x pro Jahr von mehreren Millionen Messungen in Deutschland – nicht überschritten. 18 Überschreitungen pro Messtelle sind pro Jahr erlaubt. Kein Mensch hält sich längere – für die Dauer einer oder 2 oder 3Zigaretten – Zeit an zeitweise stark – aber immer noch im erlaubten Bereich – belasteten Straßen auf.
Die 40 µg NO2 im Durchschnitt sind eingedenk der erlaubten 200 µg NO2 ´in echt` ein ideologischer Popanz. Die Rechenfehler des Prof. Köhler sind ärgerlich. Sie ändern nichts an der Schädlichkeit des Rauchens. Auch mit den korrekten Zahlen ist die Belastung eines Körpers durch Zigarettenrauch um ein Vielfaches größer, als am Straßenrand, wo zur Rushhour der Verkehr an der Ampel staut.
Dass ein Herauf- und Herunterrechnen von Toten, von verlorenen Lebensjahren Unsinn ist, ist der Tatsache geschuldet, dass Menschen nun mal sterben müssen. Manche früher, manche später. Aber: Die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Da zu sagen, sie könnten noch älter werden, wenn … , grenzt an Hybris. Oder ist es Dummheit?
Nein, es ist ein Mittel zum Zweck. Dieser Zweck ist m. E. ein rein politischer:
Die Deindustrialisierung Deutschlands. Schlüsseltechnologien werden abgewürgt. Energieversorgung wird auf Dauer unbezahlbar.
Die große Transformation soll kommen: Hier klicken.
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Bis dahin wird aber noch gut verdient! Auch von Mojib Latif.
Schüler gehen auf die Straße. Natürlich während der Schulzeit. Auch dank solcher Videos:
Zum vorindustriellen Klima, zur Temperatur um 1850 schauen Sie sich bitte unbedingt diesen Artikel an: Hier klicken.
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Das klingt nach verletzte-Delfine-heilen, nach Kröten-über-Straßen-tragen, mindestens nach der Rettung seltener Bienenarten. Ehrenamtlich natürlich. Doch nichts davon macht die Umwelthilfe. Die vermeintlichen Umwelt-Engel arbeiten in Wahrheit ganz anders. 113 professionelle Mitarbeiter (laut Geschäftsbericht mit 110.334 Euro Durchschnittsgehalt der Außertariflichen) formieren einen straff geführten Wirtschaftsbetrieb mit zwei florierenden Geschäftszweigen: Abmahnungen und Fördergeld-Einwerbungen. Das Abmahngeschäft blüht seit Jahren – von der Kfz-Werkstatt bis zur Gaststätte, vom Supermarkt bis zum Möbelhaus werden Unternehmen mit zweifelhaften Klagen überzogen, um als Abmahnender zu kassieren.
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… vor sich gegangen sein muss, erzählt Jauch so: „Sie schauen zuweilen ängstlich nach links und rechts, sie haben Rundfunkräte, Verwaltungsräte, politische Parteien, manchmal eine Schere, die sie sich selbst im Kopf zusammengebastelt haben.“
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… haben eines der besten Rentensysteme der Welt. Im Interview erzählt der Chef des Verbandes der Pensionsfonds, Gerard Riemen, was Deutschland davon vielleicht lernen kann.
[…]
Wir haben eine sehr gute Kombination aus zwei Säulen: Die erste Säule ist die Grundrente, die wirklich jeder bekommt. Und wir haben eine zweite Säule, die ebenfalls verpflichtend ist, zumindest für Angestellte. Beides zusammen führt dazu, dass unsere Ersatzrate bei über 90 Prozent liegt. Die erste Säule basiert auf dem Umlageverfahren, die zweite ist kapitalfinanziert. Im Moment haben wir in der zweiten Säule einige Probleme, aber in der ersten Säule funktioniert alles gut. In den späten 80er-jahren war es genau andersherum. Das ist das Schöne an unserem System. Natürlich, es ist paradiesisch, wenn beide Säulen gut laufen, aber wenn eine Säule schwächelt, kann die andere das ausgleichen.
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Mal schauen, wie lange es dauert, bis gekürzt werden muss und die Revolte losgeht.
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… seines Fachkräftebedarf einer Studie zufolge bis zum Jahr 2060 pro Jahr die Zuwanderung von mindestens 260.000 Menschen. Davon müssten voraussichtlich etwa 146.000 Menschen jährlich aus Staaten außerhalb der Europäischen Union nach Deutschland einwandern, ergab die am Dienstag von der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh veröffentlichte Untersuchung.
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Es werden nicht einfach nur Zuwanderer benötigt, sondern gut ausgebildete Menschen, die die am besten bereits die deutsche Sprache beherrschen, mit dem kulturellen Umfeld in Deutschland, im Westen vertraut sind und sofort nach kurzer Einarbeitung richtig mitarbeiten können.
Gut ausgebildete Zuwanderer aus der EU, aus Europa und aus westlich orientierten Ländern. Gerne.
Warum es unbedingt Mneschen aus dem außereuropäischen Ausland sein müssen, erschließt sich mir nicht. Wenn wir Ländern, die auf dem Weg in eine bessere Zukunft sind, die Fachleute wegnehmen, ist das nichts Anderes, als Kolonialismus rückwärts.
In der EU herrscht z. T. massive Jugendarbeitslosigkeit. Diese Menschen können kommen. Alle anderen sollen da bleiben, wo sie ihrem Land helfen können.
Wenn es dann unter dem Strich nicht reicht, müssen die verbliebenen Fachkräfte halt produktiver werden. Ohnehin wird die weitere wirtschaftliche Entwicklung immer weniger Arbeitskräfte nötig machen.
Die Bertelsmann-Studie ist ein teurer und vollkommen überflüssiger Versuch, der Bevölkerung illegale unkontrollierte Zuwanderung schmackhaft zu machen.
Motto: Die Stadt ist zwar voll von Arabern, Afrikanern und Türken. Die brauchen wir aber als Fachkräfte. Dann ist es nicht so schlimm. Die retten ja meine Rente.
Da fällt doch niemand mehr drauf rein!
Meine Meinung.
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Deutschland hat bis 2060 einen jährlichen Einwanderungsbedarf von mindestens 260.000 Menschen. Nur so lässt sich der demographisch bedingte Rückgang des Arbeitskräfteangebots auf ein für die Wirtschaft verträgliches Maß begrenzen. Es ist zu erwarten, dass im Jahresdurchschnitt rund 114.000 Zuwanderer aus anderen EU-Staaten kommen werden, demnach rund 146.000 Personen aber aus Drittstaaten außerhalb der EU einwandern müssten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Untersuchung von Johann Fuchs und Alexander Kubis vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) sowie Lutz Schneider von der Hochschule Coburg in unserem Auftrag.
Die Studie berücksichtigt auch die Potenziale der einheimischen Bevölkerung. Die Forscher unterstellen eine zukünftig höhere Geburtenrate sowie mehr Frauen und ältere Menschen im Arbeitsmarkt. Doch selbst wenn Männer und Frauen gleich viel arbeiteten und in Deutschland eine Rente mit 70 eingeführt würde, könnte der Fachkräftebedarf nicht mit inländischen Mitteln gedeckt werden. Unser Vorstand Jörg Dräger hebt hervor:
„Migration ist ein zentraler Schlüssel zu einer gelingenden Zukunft. Deutschland braucht Fachkräfte – auch aus Regionen außerhalb Europas.“
Untersucht wurde auch, wie sich die Digitalisierung auf den Einwanderungsbedarf auswirken wird. Ein zunehmend digitalisierter Arbeitsmarkt erfordert demnach nicht weniger Arbeitskräfte, sondern mehr Fachkräfte mit hoher Qualifikation, etwa Techniker, Meister und Akademiker.
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Genau: Die Leute aus Syrien, Irak, Libanon und Afrika! Plus Ärzte und Ingenieure.
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Wenn man aber auch die verfügbaren Arbeitskräfte – also die Angebotsseite – mitberücksichtigt, ist langfristig dennoch mit einer Entspannung der Engpässe bei Akademikern, aber mit einer Verschärfung der Engpässe im mittleren Qualifikationssegment zu rechnen. Denn einerseits erwerben immer mehr Menschen höhere Qualifikationen und andererseits scheiden in den kommenden Jahren besonders viele Menschen mit Berufsausbildung aus dem Berufsleben aus.
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Die absehbare jährliche Zuwanderung aus der EU wird – so die Berechnungen der Studie – nicht reichen, um den durch den Rückgang der einheimischen Bevölkerung entstehenden Bedarf auf dem deutschen Arbeitsmarkt auszugleichen. Daran ändert auch der anstehende Brexit nichts, selbst wenn sich die Zuwanderung in Deutschland vorübergehend erhöhen wird. Denn auch bei den europäischen Nachbarn schlägt der demographische Wandel zu. Außerdem nehmen Migrationsanreize perspektivisch dadurch ab, dass sich die Mitgliedstaaten wirtschaftlich angleichen.
„Heute wandern noch viel zu wenig Fachkräfte aus Drittstaaten nach Deutschland ein“, so Dräger. 2017 waren es laut Statistiken des Ausländerzentralregisters ohne Fortzüge nur gut 38.000 Menschen. Deutschland müsse deshalb diesen Zuzug besser steuern, so Dräger. Er fordert: „Das Einwanderungsgesetz sollte schnell verabschiedet werden.“ Er begrüßt, dass sich das Gesetz auch an Menschen mit mittlerem Qualifikationsniveau richtet. Dennoch weist er darauf hin: „Migration und Integration sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ein neues Gesetz alleine reicht nicht.“ Ohne eine anhaltende Willkommenskultur und attraktive Integrationsangebote werde der Fachkräftemangel nicht ausgeglichen werden können.
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Quelle des grün-kursiven Zitats: Hier klicken
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