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… sind seit langem bekannt: Im Gehirn der Betroffenen sammeln sich giftige Eiweißklumpen an, die die Nervenzellen schädigen. Aber trotz intensiver Forschung gibt es bislang keine Therapie für die Erkrankung: Ein Wirkstoff-Hoffnungsträger nach dem anderen scheitert, viele Firmen steigen aus der Forschung nach Alzheimer-Medikamenten aus.
Im Frühjahr 2019 werden zwei Studien mit dem als vielversprechend geltenden Antikörper Aducanumab gestoppt und als Fehlschlag eingestuft. Im Herbst 2019 dann die Kehrtwende: Eine neue Analyse der Studienergebnisse habe ein positives Ergebnis für die Studie ergeben – so die US-Firma Biogen. Das Unternehmen plant nun für 2020 einen Zulassungsantrag für Aducanumab bei der US-Gesundheitsbehörde FDA.
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Feature (ca. 28 Minuten) des Dlf vom 23.2.2020 hören:
… entdecken – und ich habe mir das Programm gut durchgelesen und Augen und Ohren offengehalten. Was soll das also, Herr Kulke? Mit solch einer Äußerung (und anderen, die hier bereits von anderen Kommentatoren kritisiert wurden), begeben Sie sich auf den Mainstream – wer weiß, warum? Ich erinnere mich sehr genau, dass schon vor vielen Monaten linksgrüne Leute geäußert haben, dass sie mit Leuten von der AfD – vielleicht haben sie sogar das N-Wort verwendet – nicht reden würden. Von Mitgliedern der konservativen Partei habe ich so etwas nicht vernommen. Was “Hetze” ist und von welcher Seite sie kommt, kann man wunderbar sehen, wenn man sich z.B. bei NDR.de die inzwischen über 70 Kommentare zum Ergebnis der Hamburger Wahl ansieht. Da wird nicht gespart mit den begriffen “Nazis” und “Faschisten”. Übrigens: Das Ergebnis zeigt, dass bei den meisten Hamburgern offensichtlich die Gehirnwäsche durch die Medien und aufgepeitschten Berufsdemonstranten gewirkt hat. Bravo! Selbst denken, sich gründlich informieren ist ja auch viel zu anstrengend. Ganz nebenbei: Der Bildungsstandard in Hamburg war bereits vor Jahrzehnten so schlecht, dass Schüler, die nach Schleswig-Holstein übergesiedelt sind, in der Regel um ein ganzes Schuljahr zurück lagen und das Jahr hier wiederholen mussten. Ich sehe mit einiger Schadenfreude, wie HH weiter gegen die Wand gefahren wird. Mir tun nur die vernünftigen, nachdenklichen Bürger leid, die das, was sich in den nächsten Jahren in HH abspielen wird, mit auszubaden haben.
… zu Uli Kulkes insgesamt lesenswerten Artikel:
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[…] Bei allem Erschrecken muss hierbei auch festgestellt werden, dass sich beide Seiten voneinander entfernen, nicht nur die eine. Und es wundert schon ein wenig, dass gerade diejenigen, die ansonsten sämtliche mörderischen Großkonflikte auf der Welt nur mit Dialog und Aufeinanderzugehen lösen wollen, unsere derzeit allergrößte Gefahr, die geradezu explosive Spaltung des Landes, mit der entgegengesetzten Methode zu entschärfen entschlossen sind: Kein Dialog, kein Zuhören, keinen Fußbreit. Wer es dennoch versucht, wie Sigmar Gabriel oder Kristina Schröder, der wird gnadenlos im ganz großen Chor zurückgepfiffen, wenn nicht gleich auf der Seite der Verfemten angesiedelt.
Unabhängig davon, ob der geisteskranke Rechtsextremist und Rassist (das war nun mal wirklich einer) sich persönlich in irgendeiner Weise an Äußerungen der AfD orientiert hat oder nicht: Ja natürlich stimmt es, dass die Hetze der Partei das ihre dazu beiträgt, dass Menschen wie jener Tobias Rathjen so denken wie sie denken: Auch diesseits völlig außenstehender Formulierungen wie „Vogelschiss“ oder „Erinnerungskultur um 180 Grad wenden“ zeigt die Wortwahl, die Begrifflichkeit ihrer Strategen, dass sie ihr Megafon nach Rechtsaußen richten, und nicht über den Graben hinweg argumentieren wollen (Ausnahmen bestätigen die Regel). […]
Herr Kuhlke sollte sich die Infos zu den beanstandeten Aussagen allein hier auf diesem Blog mal anschauen. Und vielleicht Broders Buch „Vergesst Auschwitz“ lesen.
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Nach über 28 Stunden dauernden Verhandlungen auf ihrem Sondergipfel in Brüssel gingen die EU-Staats- und Regierungschefs am Freitagabend auseinander, ohne sich auf einen neuen Haushaltsplan für die Jahre 2021 bis 2027 geeinigt zu haben. Ein Termin für die Fortsetzung der Verhandlungen steht noch nicht fest. „Die Differenzen sind noch zu groß, deshalb haben wir jetzt abgebrochen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Treffen. Die Verhandlungen benötigten noch Zeit. „Wir haben einen ersten Versuch gemacht, aber es ist ja noch früh im Jahr.“ Fast jeder Mitgliedstaat habe wichtige Anliegen, die noch nicht in Übereinstimmung zu bringen gewesen seien. „Und das Ganze muss dann noch den mathematischen Grundrechenarten entsprechen.“ […]
Das wäre eingedenk der handelnden Personen doch schon mal was.
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Man kann ihre Protagonisten mitunter unappetitlich finden und den rechten Flügel, so oft es geht, einer notwendigen kritischen Betrachtung unterziehen. Es ändert nichts daran, dass sie Symptom und nicht Ursache ist. Dass es nun einmal keine linke Traumwelt geben wird, in der sich alle Parteien dem Druck beugen und nach links übersiedeln, ohne dass man damit einen beachtlichen Teil der Bevölkerung politisch heimatlos macht und rechts der Mitte zwangsläufig ein Vakuum entsteht. Der Mensch ist in seinen Ansichten unterschiedlich.
Entweder man zwingt ihn dazu, nur noch links zu wählen, dann ist das keine Demokratie mehr, oder man akzeptiert, dass die AfD an die Stelle getreten ist, wo Merkels Politik ein Vakuum hinterlassen hat, und dass sie erst wieder verschwinden wird, wenn auch diese Bürger in den etablierten Parteien wieder eine angemessene Vertretung erfahren. Feststeht: So lange die Menschen die Möglichkeit haben, ihrer Wut und Enttäuschung mittels eines Kreuzes auf einem Wahlzettel Ausdruck zu verleihen, funktioniert das System noch sehr gut. Problematisch wird es erst dann, wenn es selbst diese Möglichkeit nicht mehr gibt oder die gewählten Vertreter vom politischen Diskurs komplett ausgeschlossen werden.
In Deutschland hat man sich offenbar dazu entschlossen, den Weg des Ausschlusses zu gehen und überdies, speziell Hanau, die Debatte um Migration und Integration nun endgültig ad acta zu legen, indem man nun auch noch die letzten Reste zaghafter bürgerlich-konservativer Kritik tabuisiert und sie zur geistigen Grundlage von Tätern wie Tobias R. erklärt. Ein erster Schritt ist bereits gemacht, indem man selbst die kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen Shishabar als hassschürend einstuft. Dass man ernsthaft glaubt, dass man den „abtrünnigen“ Teil der Bevölkerung damit zurückgewinnt und plötzlich wieder SPD und CDU statt AfD wählt, ist an Naivität nicht zu überbieten.
Wer erreicht sie wohl eher: Jene, die mit ihrer sachlichen Kritik ein Ventil bieten und durch die Benennung von Problemen an Lösungen interessiert sind, die die Stimmung in der Gesellschaft entschärfen – oder jene, die jeden von der eigenen Meinung abweichenden Gedanken verbieten wollen? Schaut man sich die Studie der beiden Konfliktforscher aus Norwegen an, dürfte die Antwort anders ausfallen, als von hiesigen Vertretern aus Politik und Medien suggeriert.