Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schülerproteste für mehr Klimaschutz ausdrücklich begrüßt. Viele der Erwachsenen hätten noch nicht gemerkt, „dass es fünf vor zwölf ist“, sagte Steinmeier am Freitag in Neumünster zu Schülern einer „Fridays For Future“-Mahnwache vor dem Rathaus. Es war das erste Mal, dass sich der Bundespräsident zu den Freitagsdemos äußerte.
Es gehe nicht nur um Schutz des Klimas, sondern auch um den Schutz der Weltmeere, sagte Steinmeier. Er verwies auf seine Eindrücke vor zwei Wochen bei seinem Besuch der Galapagosinseln.
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Heute macht Simone Menne das, wovon sie als junge Frau träumte: Kunst. In der Kieler Innenstadt hat die Finanzexpertin eine Galerie eröffnet. Während des Interviews hört man die Möwen und das Tuten der Kreuzfahrtschiffe. Zuvor hat sie eine harte Karriere als Managerin bei der Lufthansa gemacht, wo sie die erste Finanzvorständin in einem Dax-Unternehmen war. Dafür musste sie allerdings auch Niederlagen wegstecken, wie sie im Gespräch mit Kristina Dunz erläutert.
Tja, liebe Frau Menne, da hätten Sie sich doch am besten gleich in Sachen Kunst engagieren sollen, statt die harte Tour mit Spielchen zu nehmen. Aber das wäre ja wohl zu fraulich gewesen. Vielleicht wären dann sogar Mann und Kinder drin gewesen. Doch das ist pfui. In feministischen Kreisen.
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Zum Schluss meinesWELTFRAUENTAG 2019 spezial noch folgender Hinweis:
Ab sofort werden keine Leserbriefe mehr geschrieben, sondern Leserinnenbriefe:Hier klicken
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Monika Hauser:Ich rede lieber von Geschlechtergerechtigkeit. Echte Geschlechtergerechtigkeit, das ist unsere Vision. Das bedeutet, dass wir das Selbstbestimmungsrecht verwirklicht haben. Dass alle für ihre Arbeit das Gleiche verdienen. Dass wir sorgsam miteinander umgehen und Gewalt keinen Platz hat. Und dass die Frauenthemen nicht Frauenthemen sind, sondern Themen, die die ganze Gesellschaft betreffen und täglich in den Medien sind – Frauen sind die Hälfte der Gesellschaft. Geschlechtergerechtigkeit bedeutet, Zusammenhänge zu sehen, nicht, Themen isoliert zu betrachten. Da gehört die patriarchale Gesellschaftsstruktur genauso dazu wie Kriegstraumata, neoliberale Wirtschaftspolitik und sexuelle Ausbeutung durch die katholische Kirche.
Frau Hauser hat noch den durch Frauen initiierten WELTFRIEDEN vergessen.
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Interessant wird es, wenn Frau Hauser mit unseren Goldstücken aus dem frauenfreundlichen Nahen Osten und Afrika konfrontiert wird:
Zu den Sprüchen gehört auch, dass sich die Gesellschaft durch Migranten mit einem problematischen Frauenbild verändert. Stimmt das?
Hauser: Ich würde sagen, da spielen Vorurteile und politische Interessen mit. Das Thema Gewalt durch Migranten oder Flüchtlinge ist in Deutschland seit 2016 massiv instrumentalisiert worden. Natürlich bringen Männer aus bestimmten Regionen ein sehr patriarchales Gedankengut mit. Nur ich sage: Diese Männer haben wir auch hier in Deutschland. Gerade wenn ich nach Bayern schaue, kann ich sehr sarkastisch werden, wenn ich sehe, wie sich Politiker auf einmal für Frauenrechte starkmachen, die sich vorher keinen Deut darum geschert haben.
Woher kommt die Instrumentalisierung oder die Angst, die dahinter steckt?
Hauser:Wären wir eine geschlechtergerechte Gesellschaft mit praktizierter Gleichheit, dann bräuchten wir keine Angst zu haben, dass Flüchtlinge mit patriarchalem Denken hierher kommen. Dann könnten wir sagen: Ja, natürlich nehmen wir Flüchtlinge und Migranten aus humanitären Gründen in Deutschland auf, unterstützen sie und leben Geschlechtergerechtigkeit vor. Aber wir sind keine geschlechtergerechte Gesellschaft. Deswegen ist so eine große Angst da, dass wir die Menschen nicht integrieren können.
Die angebliche Instrumentalisierung ist schlimmer, als die Untaten selber. Herrschte Geschlechtergerechtigkeit, dann wäre alles easy. Dann würden die Goldstücke ihre bis zu 4 Frauen akzeptieren. Als gleichberechtigte Wesen, die ihnen nicht zu gehorchen haben. Wie Allah sagt. Der steht dann hinten an. Hinter den deutschen gleichgerechtigten (sic!) Frauen.
Na denn!
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Bemerkenswert bei Frau Hauser ist auch der Aspekt §219a:
Hauser: Den Paragrafen 219a (Anm. d. Red.: Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft) kann man da auf jeden Fall nennen. Ich war mir eigentlich sicher, dass wir darüber nicht neu diskutieren müssen. Frauen im Jahr 2019 das Selbstbestimmungsrecht auf ihren Körper zu verwehren, das finde ich wirklich unerträglich und dramatisch. Ein solch veralteter Paragraf gehört abgeschafft. Als Feministin weiß ich natürlich: Nichts, was schon erreicht worden ist, ist wirklich sicher.
Wäre die gesetzliche Lage bei 219a anders, wenn mehr Frauen im Parlament wären?
Hauser: Natürlich brauchen wir sie, damit sie die Themen und Lebensrealitäten von Frauen in die Politik bringen. Aber in Deutschland gibt es auch viele konservative Frauen, die 219a befürworten. Das ist ja nicht nur eine Frage des Geschlechts, sondern auch des Bewusstseins. Nur: Je mehr Frauen im Parlament sind, desto wahrscheinlicher ist auch, dass fortschrittlich denkende Frauen dabei sind.
Das Bewusstsein, das falsche Bewusstsein, das ist das Kreuz, das die Fortschrittlichen mit der Bevölkerungsmehrheit haben.
Besonders gut finde ich, dass nichts sicher ist, was Feministen erreicht haben. Es besteht also noch Hoffnung.
Gern bringe ich hier die menschenverachtende Debatte zum 219a bei den Jusos: Hier klicken.
Kommen diese Frauen an die Macht, dann gnade uns Gott.
Von mir erwartet die Journalistin allerdings nicht viel:
Grün-kursive Zitate & Kommentar lesen: Hier klicken /// Quelle Bild: Aachener Nachrichten
Doch vom viel gescholtenen alten weißen Mann ist vermutlich nicht viel Hilfe beim Kampf für Gleichberechtigung zu erwarten.
Stimmt! Ich bin 65 und weiß.
Ich bin der Meinung, jeder Mann und jede Frau können hier in Deutschland erreichen, was sie möchten. Betonung auf WAS SIE MÖCHTEN! Doch genau das darf Frau z. B. nicht. Wenn sie in der Urzelle der bürgerlichen Gesellschaft, der Familie, für Ihre Kinder, für Ihren Mann da sein möchte, dann wird das von den fortschrittlichen Damen nicht goutiert.
Ich bin übrigens der Ansicht, dass es sehr wohl massive Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Die Genderidee, Männer und Frauen seien gleich, so richtig gleich, die Differenzierung finde von Geburt an mittels der gesellschaftlichen Verhältnisse statt, ist grober Unfug!
Die Gefahr ist groß, dass jede Frau einzeln für sich kämpft. Es gibt das berühmte „Queen Bee“-Phänomen, also die Bienenkönigin, die niemanden neben sich akzeptiert. Tendenziell unterstützen sich Frauen zu wenig gegenseitig. Das sollten sie aber dringend. Denn ein Mann befördert nach wie vor lieber einen Mann in eine höhere Position als eine Frau. Und Frauen trauen sich tendenziell weniger zu als Männer.
Stimmt auch. Und wenn es gegen eine andere Frau geht, ist frau meist gerne dabei. Von Unterstützung einer anderen Frau zu Ungunsten eigener Vorteile kann allermeistens ohnehin keine Rede sein. Klar, ist ein Klischee. Aber meine Erfahrung.
Wie gesagt. Meine Meinung gilt nicht. Ich bin ein alter weißer Mann. Bin ich aber lieber, als eine alte vertrocknete Frau. Oh, sorry, das ist jetzt frauenfeindlich gewesen. Und rassistisch. Und sexistisch. Das geht ja gar nicht. Und schon gar nicht am
Deshalb widme ich meine Artikel heute den Frauen. Grundlage werden Artikel aus der aktuellen Ausgabe der Aachener Nachrichten sein. Denn die Aachener Nachrichten sind ein fortschrittliches Blatt.
Ein Schmankerl vorab:
Rainer Priggen, der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag NRW ist heute Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW. Der Vorstand besteht insgesamt aus 24 Mitgliedern. Dazu gehört auch eine Frau. Das nenne ich mal Geschlechtergerechtigkeit: Hier klicken. Wenn Sie das Bild des Vorstands sehen: Die Dame rechts gehört nicht dazu. Die macht wahrscheinlich den ganzen Schriftkram für die Herren.
… den Ausstieg aus der Kernenergie bis Ende 2022 in Frage.
Meine Argumentation beruht auf der Darstellung der faktischen Unmachbarkeit. Es sei denn, der dann fehlende Strom würde durch fossile Verbrennung im In- oder Ausland oder gar Atomstrom aus dem Ausland ersetzt. Was ja wohl beides ein absoluter Witz wäre. Erdacht von Dummköpfen. Denn zusätzlich noch das gleichzeitige Verringern von Kohlekraftwerksleistung in´ s Auge zu fassen, zeugt von Klippschulniveau.
So sähe die Stromerzeugung aus, wenn in dem Zeitraum kein Atomstrom erzeugt worden wäre. Der zusätzliche Bedarf hätte durch Erneuerbare nicht gedeckt werden können. Vor allem aber hätte keinerlei Regelenergie, keine Netzausregelungsenergie, kein Reservestrom (Kleiner Chart oben rechts) zur Verfügung gestanden, um Schwankungen in der Wind- und Sonnenstromerzeugung auszugleichen. Ohne massive Stromimporte gingen in Deutschland die Lichter aus.
Lesen Sie den Artikel, weshalb Kernkraft hier in Deutschland und von Linken in aller Welt dämonisiert wird:
Die größten Erfolge bei der Kernenergie haben ja gerade Schweden und Frankreich zu verzeichnen, zwei Nationen, die von Sozialdemokraten und Sozialisten jahrzehntelang als Vorbild einer gewünschten Gesellschaftsform gehandelt wurden. Nur die Kernenergie, nicht etwa Solar und Wind, hat die Energieversorgung radikal und schnell dekarbonisiert, zugleich für steigende Einkommen gesorgt und den Wohlstand der Gesellschaft vermehrt. Und nur die Kernenergie hat auch den Verkehr dekarbonisiert, nämlich durch den Antrieb von Hochgeschwindigkeitszügen, etwa in Frankreich, Japan oder China. Der Verkehrssektor trägt etwa ein Drittel zu den von der Menschheit insgesamt verursachten Emissionen bei.
Warum also aus der Kernenergie aussteigen? Bei vielen Menschen liegt die Antwort auf der Hand: Unkenntnis. Nur wenige wissen, dass Kernenergie die sicherste aller Energiequellen ist. Oder dass niedrige Strahlendosen harmlos sind. Oder dass Atommüll die beste Abfallart von allen ist. Dieser Auffassung stimme ich weitgehend zu. Um weit verbreiteten Ängsten und der Unwissenheit zu begegnen, haben meine Kollegen und ich „The Complete Case for Nuclear” („Eine umfassende Argumentation für die Kernenergie“) erstellt, wo wir die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenfassen.
Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) fordert nach Information von WELT eine Absenkung des EU-Grenzwertes für Stickstoffdioxid (NO2) und erwartet, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in absehbarer Zeit eine entsprechende Empfehlung herausgeben wird.
Derzeit werde in der WHO darüber beraten, ob der beispielsweise in der EU geltende Grenzwert noch den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. „Es ist davon auszugehen, dass die Weltgesundheitsorganisation eine Absenkung des Grenzwertes vorschlagen wird“, sagt Professor Holger Schulz vom Helmholtz-Zentrum München, der an leitender Stelle das jüngste Positionspapier der DGP zum Thema Luftschadstoffe erstellt hat.
Wie lange lassen sich Deutschlands Bürger noch auf den Arm nehmen?
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Sehr erhellende Ausführungen zum Thema:Hier klicken
„Manchmal muss man auch genau hinschauen, bevor man sich über irgendwas künstlich aufregt.“ Und fügte hinzu: „Wenn wir das so weitermachen, dann laufen wir Gefahr, etwas ganz Wunderbares in unserem Land kaputt zu machen.“ Mit deutlichem Ärger in der Stimme rief sie: „Heute habe ich das Gefühl, wir sind das verkrampfteste Volk, das überhaupt auf der Welt herumläuft, das kann doch so nicht weitergehen.“
Man müsse an Silvester böllern dürfen, ohne dass Feinstaub-Alarm ausgelöst wird. Wer nicht Veganer werde, sondern beim Fleisch bleibe sei kein Verbrecher. „Das Maß stimmt nicht mehr!“ Die Bitte einer Hamburger Kita, Kinder nicht mehr als Indianer zu verkleiden ansprechend, meinte sie: „Das ist doch alles ein Wahnsinn, was wir hier erleben!“