Krieg gegen den IS: Was bedeutet das, Frau Merkel?

Die Pressekonferenz,

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welche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag, den 28.7.2016 gab, gestaltete sich so, wie erwartet:

  • Nur eine Frage pro Journalist wurde erlaubt.
  • Nachfragen war nicht gestattet.
  • Ging eine Frage tiefer oder war gar ´unangenehm`, wurde von der Kanzlerin nicht darauf einfach eingegangen.

Für das unvermeidliche „Wir schaffen das“das Herumreiten auf dem ´Beseitigen der Fluchtursachen`,  und dass der Terror schrecklich istfür all´ das braucht es keine Pressekonferenz. Das weiß die Kanzlerin.

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´Den Wahnsinn verhindern`

Bild Jasper von Altenbockum
Weitere Infos und Artikel von Jasper von Altenbockum: Auf Bild klicken

Gestern, am 26.7.2016, in der Printausgabe der FAZ, erschien ein Kommentar von Jasper von Altenbockum.

Nützliche Idioten

lautete die Überschrift. Der Kommentar bringt in wohltuend kurzer Form etliche Aspekte  in Sachen Anschläge auf den Punkt.

Heute habe ich auf faz. net den gleichen Kommentar gefunden. Allerdings mit einer neuen Überschrift:

Wahnsinn verhindern
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Ein weiterer aktueller Kommentar in Sachen Asylrecht von Jasper von Altenbockum, den ich dem geneigten Leser empfehlen möchte:

Deutsche Utopie

Ein realistischer Blick auf den Sachstand Asyl in Deutschland.

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Die Sache mit den ´einfachen Antworten`

Gerne wird in Politik und MedienBild Merkel Raute

hervorgehoben, dass es auf die komplexen Probleme der heutigen Welt keine einfachen Antworten gäbe.

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Extrem einfache  Antworten:

„Wir schaffen das!“

„Die Menschen sind eine Bereicherung für Deutschland!“

„Es ist unmöglich, die bundesdeutschen Grenzen zu schützen!“

„Flüchtlinge und Terrorismus haben nichts mit einander zu tun!“

„Das hat mit dem Islam nichts zu tun!“

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Der einzige bundesweit bekannte Politiker, der sich zumindest zum Teil gegen diese Antworten gewandt hat, war Horst Seehofer. Der wurde deshalb in die Nähe von Rechtsextremismus gerückt.

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Die Quittung der einfachen Antworten kommt schneller als erwartet.

Köln   –    Würzburg   –    Reutlingen     –     Ansbach   –   ???????????

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München III: Der Polizeieinsatz war ein Desaster

2.300 Einsatzkräfte

Bild München
München Rathaus und Marienkirche Bildquelle Wikipedia

aus dem In- und Ausland, darunter die

bundesdeutsche  GSG 9 sowie das Einsatzkommando Cobra aus Österreich, waren in München.

 München wurde komplett lahmgelegt.

Warum?

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Minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge

War es Terror? Oder war es Amok? Oder etwas dazwischen?
Bild Thomas de Maiziere
Thomas de Maizière

Manchmal frage ich mich, mit welchem intellektuellem Potential der ein oder andere Politiker ausgestattet ist. Ich denke z. Zt. besonders an unseren Innenminister Thomas de Maizière, unseren Oberbeschützer vor Tod und Terror.

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logo zeit online
Artikel „Allein in der Fremde“ lesen: Auf Logo klicken

Zu den minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen gibt es zwei – neudeutsch – Narrative. Ich bleibe bei dem Begriff Geschichte.

Die schöne Geschichte

Traumatisierte Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern verloren haben und auch sonst  keine Angehörigen mehr haben, machen sich aus der Kriegs- bzw. Bürgerkriegshölle auf den Weg in ein sicheres Leben. In Deutschland finden sie Aufnahme und eine Perspektive. Sie sind dankbar, bringen sich voll ein und werden innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre wertvolle Mitglieder der Gesellschaft.

Die wahre Geschichte

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„Hauptsache, den Kindern geht´ s gut!“

Bild Hayduk
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„Im Deutschland von heute ist es egal, ob bei einer Hochzeit Mann und Frau oder zwei Männer heiraten. Hauptsache, die zwei lieben sich und stehen füreinander ein.“ Es sei „egal, ob der Mann das Geld nach Hause bringt, die Frau oder beide zusammen. Hauptsache, den Kindern geht’s gut, alle sind zufrieden und die Frau bekommt für gleiche Leistung das gleiche Geld.“

Hört sich doch gut an.Mehr

Beobachtung der AfD?

Bereits gestern, am 11.7.2016,  wurde in den „Heute“-Nachrichten gemeldet, dass die Beobachtung der AfD für den Verfassungsschutz kein Thema ist.

Wolf im Schafspelz
Interview lesen: Auf Bild klicken

Heute, am 12.7.2016, wird dem Leser der Aachener Nachrichten von einem SPD-Hinterbänkler erklärt, warum diese Beobachtung wichtig sei.

Auch der Deutschlandfunk bringt noch ein Interview mit Ralf Stegner, dem Demagogen des Guten, Wahren und Schönen, heute morgen, am 12.7.2016, zum Thema. Aufgezeichnet wurde es gestern, am 11.7.2016.

Fehlen den Menschen mit den Guten Gedanken die Argumente, wird nachgetreten.

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Ich bin der festen Überzeugung, dass Völker und Volksgruppen eine kulturelle Identität besitzen. Dass Zugehörige  von Völkern und Volksgruppen ihresgleichen suchen. Und selbstverständlich gibt es verschiedene Rassen. Man nennt sie heute halt nur Ethnien. Was nicht bedeutet, dass eine Rasse mehr wert sei, als eine andere. Gleichwohl gibt es Unterschiede. Vor allem auch offensichtliche. Das unerträgliche Gerede von „Alle sind gleich“ ist m. E. dummes Zeug. Alle Menschen müssen gleich behandelt werden; alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Aber wirklich GLEICH? Niemals. Die allermeisten Menschen würden sich dagegen übrigens verwahren. Gegen diese spinnerte Idee von Gleichheit.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es Mann und Frau gibt, dass sich Mann und Frau wesentlich unterscheiden. Geistig, seelisch, körperlich.

Ganz sicher gibt es Menschen – bei 7.3 Milliarden Menschen Weltbevölkerung auch ganz viele Menschen – , die sich aus welchen Gründen auch immer weder Mann noch Frau zuordnen lassen, lassen wollen. Das ist – meine Meinung –  bedauerlich; ganz viele dieser Menschen sind darüber unglücklich. Unmengen an Geschlechtsumwandlungen belegen das. Diese Menschen als zusätzliche „Geschlechter“ aufzupeppen, ist ein schlechter Witz.

Mann und Frau, das ist die normale Geschlechterkonfiguration. Sie garantiert bisher den Bestand der Gattung Mensch. Alles, was an künstlichen Möglichkeiten vorhanden ist, ist glatte Perversion. Sonst nichts!

Bin ich jetzt ein Fall für den Verfassungsschutz? 

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Lesen Sie zum Thema meine Essaysammlung im Rahmen der Sarrazin-Debatte 2010, Konservative Ansichten, insbesondere den Text „Wehret den Anfängen!“

Alleinerziehend und arm

Es gibt auf faz.net eine Rubrik Arm und Reich. logo faz arm und reichDort erschien ein Bericht über die Situation der Alleinerziehenden in Deutschland. Da denkt man sofort an die alleinerziehende Mutti, die sich mehr schlecht als recht durch´ s Leben schlägt. Vergessen werden schnell die etwa 10% alleinerziehenden Väter, deren Los wahrscheinlich nicht wesentlich besser ist. Der Bericht:

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Artikel zum Sonntag 10.7.2016

Die Panik um den Brexit nimmt ab.

Das Pfund verliert an Wert, die Wirtschaft Großbritanniens wird wettbewerbsfähiger. Klar, die Deutschen Exportfirmen jaulen. Werden

Bild Koeppel
Roger Koeppel, Schweizerischer Nationalrat und Chefredaktor DIE WELTWOCHE

ihre Produkte doch teurer. Um weiterhin im Wettbewerb bestehen zu können, müssen sie ihre Preise anpassen. Besser die halbe Marge, als keine Marge.

 

Was das Schweizerische Nationalratsmitglied Roger Köppel in Sachen Brexit so erlebt hat. Hier ist es:

 

Weltwoche Lähmend schönJordans Angriff meint Thomas Jordan, den Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank.

Spiegel meint unseren SPIEGEL in Deutschland, der mit dem Leitartikel „Plebiszit des Grauens“ den Negativ-Knaller der Woche landet.

Findet übrigens auch Roland Tichy in seinem „Einblick“

Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen allen

Rüdiger Stobbe

Der fehlende Sinn für Realitäten

BildBassamTibi
Prof. Dr. Bassam Tibi

Die WELT veröffentlichte am 4.7.2016 ein höchst bemerkenswertes Interview mit Bassam Tibi, dem wohl ältesten, kompetentesten und bekanntesten Verfechter eines Reformislam.

Bild Seibel Andrea
Andrea Seibel Bildquelle: WELT

Andrea Seibel, die von mir hochgeschätzte langjährige Leiterin des FORUMS der WELT und stv. Chefredakteurin, führte das Gespräch. Wie immer kompetent.

Bis zu einem bestimmten Punkt. Da sagte Bassam Tibi:

„[…]Das sehen Sie schon an Göttingen: Die Stadt war früher sehr studentisch, 20 Prozent waren Ausländer, eine verträumte, idyllische Stadt. Heute sieht sie aus wie ein Flüchtlingslager. Da laufen die Gangs, ob afghanisch oder eritreisch, durch die Straßen, und man bekommt es mit der Angst. Das Göttinger Gemeinwesen ist erschüttert. Und über all das: keine Sitzung oder Debatte des Bundestages! Alles der Alleingang einer Frau.“

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