… das ist und bleibt der Denunziant:
Kategorie: Kultur
Pfeiffe(r) rettet die Menschheit
Ist ja klar, es geht immer um das Maximum. Heute
Die Menschheit
Christian Pfeiffer will sie – mindestens die Menschheit – retten.
Ansatz: Die Männer. Na denn.

[…] Von 100 Vergewaltigungen werden nach der letzten großen Dunkelfeldbefragung nur etwa 15 angezeigt. Von diesen 15 Fällen wiederum enden nur 7,5 Prozent mit der Verurteilung eines Täters, das zeigt die Gegenüberstellung von Daten der polizeilichen Statistik und der Strafverfolgung. Und da gibt es wiederum riesige regionale Unterschieden im Vergleich der 16 Bundesländer. Das Spektrum reicht von drei Prozent in Berlin bis zu 21 Prozent in Sachsen.
[…]
Sie schreiben, die Dominanz der Männer gefährde das Überleben der Menschheit.
Ja. Typen wie Trump oder Bolsonaro sind eine Gefahr für die Menschheit geworden. Wir erleben in der Politik den Dominanz-Typus par excellence. Bei Vergewaltigungen geht es um den Dominanzanspruch der Männer, die glauben, Frauen hätten ihnen zur Verfügung zu stehen. Und darüber hinausgehend geht es mir um die Dominanz der Männer, die glauben, alles, selbst die die Natur, müsse sich ihnen unterordnen. Die glauben, sie könnten ihre Ego-Ansprüche überall ausleben. Beides muss miteinander vernetzt werden.
[…]
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Der Mann, der Herr Pfeiffer, tut mir aufrichtig leid!
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Peter Handke: Interview aus dem Jahr 2006
Es ist das Verdienst der NZZ, …
… ein ausführliches Interview mit Peter Handke aus dem Jahr 2006 noch einmal ihren Lesern zugänglich zu machen. Danke!

Mit der Unabhängigkeitserklärung Montenegros vor drei Wochen ist das Vielvölkerexperiment Jugoslawien endgültig zu Ende gegangen. Die Geschichte der jugoslawischen Auflösungskriege 1991 bis 1999 ist noch nicht zu Ende geschrieben – zu vielfältig sind die Gründe, die zum blutigen Zerfall des jugoslawischen Staates führten. Der österreichische Schriftsteller Peter Handke hat seit 1996 dezidiert für die serbische Seite Partei ergriffen aus der Ansicht heraus, dass den Serben in unzulässiger Weise Schuld zugesprochen werde.
Die massgebliche Mitverantwortung des serbischen Nationalismus bestreitend, übte sich Handke mehr und mehr in der Verteidigung des Regimes von Slobodan Milosevic. Mit der Affäre um den verweigerten Heine-Preis der Stadt Düsseldorf ist Handke in den vergangenen Wochen einmal mehr in die Schlagzeilen geraten. Martin Meyer und Andreas Breitenstein besuchten den Dichter an seinem Wohnsitz bei Paris, um mit ihm noch einmal grundsätzlich über Fakten, Wahrnehmungen und Perspektiven in Sachen Ex-Jugoslawien zu sprechen.
Das auf diese einleitenden Worte folgende Interview lesen: Hier klicken
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- Kommentar von Marko Martin:Hier klicken
- Kommentar von Andreas Breitenstein:Hier klicken
- Meine Meinung:Hier klicken
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Herbert Knebel im Museum – Einfach Spitze!
Bundestag 23.10.2019: Meinungsfreiheit

Das grün-kursive Zitat & das Bild oben wurden der Seite: Hier klicken entnommen. Dort finden Sie auch alle Reden und Dokumente der aktuellen Stunde „Meinungsfreiheit“. Die beiden Rede-Beiträge der AfD – Fraktion wurden unten von mir eingefügt.
Alle Fraktionen des Bundestages haben sich am Mittwoch, 23. Oktober 2019, klar zum Recht auf freie Meinungsäußerung bekannt. Zugleich machten sie sich aber auch gegenseitig dafür verantwortlich, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland bedroht sei. Die FDP-Fraktion hatte verschiedene Ereignisse wie die Morddrohungen im thüringischen Landtagswahlkampf gegen Politiker wie den CDU-Spitzenkandidaten Mike Mohring, die Verhinderung einer Vorlesung des ehemaligen AfD-Vorsitzenden Prof. Dr. Bernd Lucke an der Universität Hamburg und die Buchlesung des früheren Bundesinnenministers Dr. Thomas de Maizière in Göttingen durch politische Aktivisten zum Anlass genommen, eine Aktuelle Stunde im Bundestag zum Thema „Meinungsfreiheit in Deutschland verteidigen“ auf die Tagesordnung zu heben.
FDP rügt „Bild“-Berichterstattung
Wolfgang Kubicki (FDP) mahnte, der Bundestag müsse klarstellen, dass Gewalt kein Mittel in der politischen Auseinandersetzung sein dürfe. Kein noch so gutes Motiv rechtfertige ein gewaltsames Vorgehen gegen Andersdenkende. Kubicki erinnerte daran, dass der Schutz der Menschenwürde oberstes Gebot des Grundgesetzes sei. Wer aber Bernd Lucke als „Nazi-Schwein“ beschimpfe oder eine Lesung von Thomas de Maizière verhindere, der habe nicht die Menschenwürde im Sinn, sagte Kubicki.
Die Meinungs- und auch die Pressefreiheit in Deutschland sei verfassungsrechtlich annähernd grenzenlos, dies sei auch immer wieder durch das Bundesverfassungsgericht bestätigt worden. Allerdings gebe es auch Grenzen. Ausdrücklich benannte Kubicki die Berichterstattung der „Bild“-Zeitung über Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) in den vergangenen Tagen. Wer Politiker „steckbriefartig als Antisemiten bezeichnet“, demontiere die Grundlagen einer freien Gesellschaft, monierte Kubicki.
CDU/CSU verurteilt „Meinungsterror“
Die Unionsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker verurteilte den „Meinungsterror“ in der Gesellschaft, „der keine andere Meinung zulässt“. Mit Verweis auf die Bedrohung von Politikern und Anschläge auf deren Häuser, bekannte sie: „Das sind Ereignisse, die ich mir noch vor wenigen Jahren nicht hätte vorstellen können. Und ich weigere mich, daran zu gewöhnen.“
Betroffen seien aber nicht nur Politiker, sondern jeder Bürger, der beispielsweise im Internet seine Meinung kundtue. Auffällig sei, dass sich das linke und das rechte Lager in ihren Extremen nicht unterscheiden würden. Dies alles führe zu einer zunehmenden Polarisierung in der Gesellschaft, die die Meinungsfreiheit bedrohe.
AfD spricht von „Gesinnungstotalitarismus“
Der AfD-Parlamentarier Martin Reichardt führte die „Shell-Jugendstudie 2019“ als Beleg für mangelnde Meinungsfreiheit ins Feld. So würden zwei Drittel der Jugendlichen der Aussage zustimmen, man dürfe nichts Negatives über Ausländer sagen, ohne als Rassist zu gelten. Dies sei das Ergebnis des links-grünen „Gesinnungstotalitarismus“.
Martin Reichardt, AfD:
Der Unionsfraktion warf Reichardt vor, mit „diesen Kräften“ zusammen zu arbeiten. Das „linke Establishment“ in Deutschland schaue „wohlwollend“ zu, wenn Gewalt gegen Andersdenkende ausgeübt werde. Dies stehe in der Tradition des RAF-Terrors und Leuten wie dem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer, der mit der RAF sympathisiert habe. Fischer sei heute noch eine Ikone bei den Grünen, und bei der Linksfraktion arbeite der ehemalige RAF-Terrorist Christian Klar.
Marc Jongen, AfD:
SPD: Es gibt keine staatliche Einschränkung der Meinungsfreiheit
Die SPD-Abgeordnete Saskia Esken wies die Kritik der AfD zurück. Mit einer Partei, die Internet-Portale einrichte, auf denen Schüler ihre Lehrer „denunzieren“ sollen, müsse man nicht über Meinungsfreiheit reden. Esken erinnerte daran, dass es in Deutschland keine staatliche Einschränkung der Meinungsfreiheit gebe. Lediglich Volksverhetzung oder die Leugnung des Holocausts stünden unter Strafe. Diese Einschränkung der Meinungsfreiheit sei allerdings auch gesellschaftlich ein mehrheitlicher Konsens.
Meinungsfreiheit bedeute zudem nicht, dass es ein Recht darauf gebe, seine eigene Meinung widerspruchslos zu äußern, argumentierte die Sozialdemokratin. Scharf kritisierte sie die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Renate Köcher. Wenn diese mit Blick auf die Umfrage ihres Instituts behaupte, in Deutschland gebe es keine Meinungsfreiheit, dann bediene sie „rechte Ressentiments“.
Grüne: Meinungsfreiheit durch Morddrohungen bedroht
In diesem Sinne argumentierte auch Dr. Manuela Rottmann (Bündnis 90/Die Grünen). Das Recht auf Meinungsfreiheit beinhalte nicht das Recht, dass die eigene Meinung unwidersprochen bleibt. Ebenso wenig gebe die Meinungsfreiheit niemandem das Recht, Drohungen gegen andere Menschen auszusprechen. Bedroht seien die demokratische Gesellschaft und Meinungsfreiheit durch Morde an Politikern oder Morddrohungen gegen Politiker.
Keine Bedrohung lege allerdings vor, wenn die Universität Hamburg dem FDP-Vorsitzenden Christian Lindner keinen Raum für eine Diskussionsveranstaltung mit der Liberalen Hochschulgruppe zur Verfügung stelle. Dies sei „keine Verletzung der Wissenschaftsfreiheit“, wie Lindner behauptet habe, sagte Rottmann.
Linke: Meinungsfreiheit durch AfD-Geschrei bedroht
Friedrich Straetmanns (Die Linke) sagte, das Recht auf freie Meinungsäußerung sei vor allem ein Schutzrecht gegen den Staat. Doch dies sei offenbar gar nicht das Problem. Problematisch sei allerdings mitunter die Lautstärke in der politischen Auseinandersetzung. Er rief alle Fraktionen – ausdrücklich auch die eigene – dazu auf, „etwas runterzufahren“.
Auch Vorfälle wie die Verhinderung einer Vorlesung des ehemaligen AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke an der Universität Hamburg durch Demonstranten lehne er ab. Keinen Zweifel ließ Straetmanns aber daran, dass er die Meinungsfreiheit vor allem durch das „Geschrei und das Gepöbel“ der AfD bedroht sieht. (aw/23.10.2019)
Was ja irgendwie klar war!
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Peter Handke – Er verbiegt sich nicht!
Peter Handke hat immer das gezeigt, was man
Haltung
nennt: Hier klicken
Nun hat der Mann – Haltung hin, Haltung her – den Literaturnobelpreis zugesprochen bekommen:
Richtig so. Ein großer Schriftsteller!
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Klima und Essen
2007: Bericht der ARD zum Klimawandel
Ja, aus dem Jahr 2007 stammt dieser Bericht.
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Ein aktuelles Interview gibt Björn Lomborg auf WELTplus: Hier klicken
Zitate von Björn Lomberg aus diesem Interview:
Wir selektieren Nachrichten, die in unser Klimaschema passen. Man könnte auch sagen, die Klimaerwärmung führt dazu, dass weniger Menschen erfrieren. Es gibt nicht immer nur eine Antwort auf eine Frage. Zudem ist es leicht, Menschen vor Hitzetod zu schützen: mit Klimaanlagen. Die Menschen vor einem Kältetod zu bewahren ist viel schwieriger.
[…]
Vertraue niemals Lösungen, die den Menschen zu viele Opfer abverlangen. Niemals werden die Leute auf ihr Auto verzichten. Es hätte auch keinen großen Einfluss. Wenn heute jeder auf dem Planeten aufhören würde, in Flugzeuge zu steigen – und die 80 Prozent der Weltbevölkerung, die noch nie in einem Flugzeug waren, diese Chance nicht erhielten –, dann würden sich die Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts auch nicht mehr als um 0,17°C reduzieren. Das ist wenig.
[…]
Lange dachte ich, dass die Klimaerwärmung als Thema vorübergehen würde. Wie eine Mode. Aber das wird nicht geschehen. Denn in ihr kann man so vieles bündeln an schlechten und schlimmen Geschichten, man kann immer über schlechtes Wetter reden und die Katastrophe meinen. Unter Bolsonaro gibt es zweifelsohne mehr Feuer denn je.
Aber nicht viel mehr über die vergangenen 15 Jahre gesehen, wie auch die Nasa feststellte. Entwaldung war in den 90ern und zu Beginn des 21. Jahrhunderts viel massiver. Und der Wald ist nicht die Lunge der Welt, noch so ein Mythos, denn er produziert zwar Sauerstoff, aber er absorbiert ihn auch.
[…]
Wir empfehlen ausdrücklich das Online-Abo WELTplus: 10 €, die bestens angelegt sind!
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AKK & Die Bundeswehr
Die Bundeswehr besteht zu „weiten Teilen“ aus Nazis.
Das jedenfalls sieht die Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski so. Die Agitatorin machte in ihrem jüngsten Beitrag die Forderung der CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zum Thema, Bundeswehrsoldaten Freifahrten bei der Bahn zu ermöglichen. Das, so polemisierte Stokowski, komme gar nicht in Frage: „Im Moment haben ziemlich viele Bürgerinnen und Bürger, die ich so kenne, das Gefühl, dass die Bundeswehr zu weiten Teilen aus einem Haufen Nazipreppern besteht, die Waffen und Leichensäcke horten und jetzt eben auch noch kostenlos Bahn fahren dürfen.“
Nun könnte man von einer Verteidigungsministerin erwarten, dass sie gegen solche Verunglimpfungen klare Kante zeigt und unzweideutig Stellung dagegen bezieht.
Doch was antwortet AKK auf eine Anfrage von Tichy:

„Vielen Dank für Ihre Anfrage“, antwortete das Bundesverteidigungsministerium noch am gleichen Tag. „Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir uns mit Blick auf die grundgesetzlich abgesicherte Meinungs- und Pressefreiheit zum Sachverhalt nicht äußern können und wollen.“
… unbedingt den kompletten Artikel lesen: Hier klicken
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Vegane Ernährung und die Folgen
Vegetarische, nein, besser vegane Ernährung ist hip.
Die Hintergründe sind vielfältig. Einer ganz aktuell: Man will keine Tiere – das seien ja schließlich auch Lebewesen – essen.
Dabei ist Fleisch als hochkonzentriertes, energiereiches Nahrungsmittel ganz sicher die Grundvoraussetzung für die Entwicklung des Homo sapiens gewesen.
In Australien jedenfalls haben Eltern bereits ab Geburt vegan ernährt.
Ergebnis: Kind ist vollkommen unterernährt. Der Fall kam vor Gericht: 300 Sozialstunden für die geständigen Eltern.

Die beiden hatten ihr Baby in den ersten anderthalb Lebensjahren strikt ohne Fleisch oder andere Lebensmittel von Tieren ernährt. Das Mädchen bekam Obst, Haferflocken, Kartoffeln, Reis, Tofu, Brot, Erdnussbutter und Reismilch.