Ingo von Dahlern:
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… zeichnet ein sehr dunkles Bild für die Zukunft der EU. Zumindest, wenn seine Ratschläge nicht eingehalten werden. Auf der Plattform „Project Syndicate“ veröffentlichte Soros einen Gastbeitrag. Dort schrieb er, die EU würde in den Abgrund „schlafwandeln“: „Die Menschen in Europa müssen aufwachen, bevor es zu spät ist. Wenn nicht, wird die Europäische Union den Weg der Sowjetunion von 1991 beschreiten
Da hoffen wir mal, dass die Menschen weiter „schlafen“ und die EU-Kommission samt ihrer Bürokratenbande, die durch nichts demokatisch legitimiert ist, zum Teufel jagen. Bildlich gesprochen. Und natürlich gewaltfrei: Der erste Schritt wäre die Europawahl im Mai.
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Das gleicht die z. T. schwächelnde Windstromproduktion etwas aus. Die Stromproduktion durch Wind und Sonnenenergie ist extrem volatil:

Dennoch muss viel konventionelle Energie zugesteuert werden.

Lesen Sie auch meine Kolumne „Woher kommt der Strom?“ auf der Achse des Guten: Hier klicken.
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… aus der Kohleverstromung an sich – die Diskussion über das wann, wie und wie teuer indes nimmt gerade erst Fahrt auf, wie eine Debatte im Bundestag am Donnerstag, 14. Februar 2019, verdeutlicht hat. Die Fraktionen AfD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen hatten dazu Anträge mit teils gegenläufigen Forderungen eingebracht. Der Antrag der Grünen trägt den Titel „Nach den Empfehlungen der Kohlekommission – Jetzt Einstieg in den Kohleausstieg“ (19/7733) und rief zu einem konkreten Plan für rasche Maßnahmen auf. Der AfD-Antrag ist überschrieben „De-Industrialisierung Deutschlands – Ausstieg aus dem Kohleausstieg“ (19/7720) und zielt auf ein Weiterführen des Kohle-Bergbaus ab. Die Linke tritt dafür ein, den Kohleausstieg schnell und sozial gerecht umzusetzen (19/7703). Die FDP schließlich fordert einen „Kohleausstieg mit Verantwortung und Weitsicht – Sicher, bezahlbar und europäisch“ (19/7696). Der Bundestag überwies alle vier Anträge zur federführenden Beratung an den Ausschuss für Wirtschaft und Energie. Die Linke und die Grünen wollten ihre Anträge direkt abstimmen lassen, wurden von der Koalitionsmehrheit aber überstimmt.
Die AfD ist die einzige Fraktion des Bundestages, die für die Weiterführung der Kohleverstromung, ja sogar gegen die Energiewende komplett ist.
Selbstverständlich wird sie deshalb von den Altparteien regelmäßig in die dümmlich-rechte Ecke gestellt.
Ein schönes Beispiel ist die Einlassung von Johann Saathoff (SPD) auf die Frage von Karsten Hilse (AfD):
Johann Saathoff behandelt Herrn Hilse wie einen dummen Jungen, hat selber außer Polemik und Mangelwissen nichts zu bieten.
Eine Dunkelflaute hatten wir bereits im Januar dieses Jahres in Deutschland (Chart rechts).

Nur die Stetigkeit konventioneller Stromüberproduktion als Reserve (Chart links: Die Stromerzeugung oberhalb der Verbrauchslinie) bei Erzeugungsabstürzen von Wind und Sonne in Deutschland hat einen Blackout bisher verhindert.

Der Reservestrom – nicht der ach so gigantische Strom der Erneuerbaren – wird regelmäßig exportiert.
Sollte die Reserve dennoch wie am 24.1.2019, 12:00 Uhr, bis zum 25.1.2019, 12:00, Uhr nicht reichen, wird Strom aus dem europäischen Ausland importiert. So der Strom dort erübrigt werden kann. Was umso unsicherer ist, desto mehr Erneuerbare auch die Nachbarländer haben werden. Dann wird die Stromdecke dünn. Sehr dünn. Heute aber erzeugen unsere Nachbarn zum Glück mit Kohle und Kernenergie den Strom. Ich wiederhole: Zum Glück!
Bei einem großen konventionellen Kraftwerkspark sind die Lücken jetzt noch klein. Wie aber sieht es aus, wenn in Deutschland Kernenergie und große Teile Kohleenergie wegfallen? Dann ist schnell Schluss mit lustig. Dann erinnern wir uns an die arroganten Sprüche von Johann Saathoff. Der bei Kerzenlicht seine Pension genießt.
Bemerkenswert ist m. E. die Rede von Lorenz Gösta Beutin, Abgeordneter der Fraktion „Die Linke“. Bitte schauen Sie sich die Rede an: Hier klicken.
Ansonsten verweise ich auf die Originalseite des Bundestages mit allen Reden, Dokumenten und Protokollen: Hier klicken
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… haben noch echte „Lappen“ aus Papier. Doch die Tage älterer Führerscheine sind gezählt. Bis spätestens 19. Januar 2033 müssen sie gegen neue Plastikkärtchen in einheitlichem EU-Standard umgetauscht sein. Der Bundesrat stimmte am Freitag für einen Stufenplan, um mit der großen Aktion schon früher zu beginnen – damit nicht so viele bis zum letzten Moment warten und es einen Massenansturm bei den Ämtern gibt. Klar ist aber: Die Fahrerlaubnis an sich bleibt davon unberührt.
Auch wenn alle Bürger der EU das gleiche Plastikführerscheinkärtchen haben werden:
Es bleiben Bürger der jeweiligen Nationalstaaten mit den Eigenheiten ihrer jeweiligen Volksgruppen.
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… dann sollte sie Sigmar Gabriel als Vorsitzenden reaktivieren.
Dann könnte zumindest der Niedergang gestoppt werden. Der Niedergang, der begründet ist durch:

dass diese Maßnahmen mindestens aus Sicht der deutschen Wirtschaft ein großer Erfolg waren. So vergeht heute kaum ein Tag, wo führende Sozialdemokraten diese Agenda nicht in Frage stellen – den Bürgern wird mit reuigem Blick erzählt: Sorry, es war alles Mist. So wird eigener Erfolg kaputt geredet.
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Hören Sie das Interview des Dlf vom 12.2.2019, das Sigmar Gabriel dem Dlf gegeben hat.
Obwohl ich die inhaltlichen Aspekte größtenteils nicht so sehe, wie der ehemalige Parteivorsitzende, der – man erinnere sich – dem 100-Prozent-Messias Martin Schulz geopfert wurde, ist Sigmar Gabriel der Mann mit Format und Charisma, der die SPD retten könnte:
Interview nachlesen: Hier klicken
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… in Deutschland schafft sich ab (S. 378 ff.) angedacht hat, wird in Ungarn angegangen.
Hören Sie den Bericht des Dlf vom 16.2.2019:
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