Diese Woche ist wieder durch eine …
Kategorie: Serie Strom
Stromversorgung Schweiz: Alarmstufe Rot!
Als Ursache gibt Swissgrid große Differenzen …

… zwischen Änderungen im Stromhandel und den Netzprognosen an. Daraufhin flossen 4,5 Gigawatt Richtung Deutschland (mehr als ein Drittel der gesamten Schweizer Stromproduktion) und drohten, die Leitungen zu überlasten. Stark steigende Großhandelspreise waren zwischen 6 und 9 Uhr 30 zu verzeichnen. In der Schweiz stiegen sie von 36,50 auf 60 Euro pro Megawattstunde, in Deutschland von 30 auf 79. Der deutsche Import ergab sich aus dem Preisunterschied und der Notwendigkeit der Netzstabilität, was wiederum von einer Arbeitsverweigerung der deutschen „Erneuerbaren“ herrührte. Um 8 Uhr lieferten Wind und Sonne ganze 10,1 Gigawatt (bei einer installierten Leistung von 106,5 Gigawatt), um 11 Uhr dann 16 Gigawatt (Daten von Fraunhofer ISE). Das große deutsche Pumpspeicherwerk in Goldisthal war an diesem Tag nicht verfügbar. […]

Quelle: Hier klicken
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Strom in Deutschland: 19.5.2019 bis 1.6.2019
Die vergangenen beiden Wochen …
… standen ganz im Zeichen massiver Stromunterdeckungen. Weshalb das so ist, erfahren Sie nächsten Dienstag ab 10:00 Uhr auf achgut.com: Hier klicken

Die Wind- und Sonnenstromerzeugung war insgesamt befriedigend:

Hier die Gesamtstromerzeugung:

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Strom in Deutschland: 12.5. bis 18.5.2019
Die Stromerzeugung in Deutschland ist eine Katastrophe.
Fast jeden Tag gibt es Unterdeckungen, jeden Tag muss Strom importiert werden. Sonntag wird exportiert. Da muss Deutschland oft draufzahlen. Zum Beispiel am Sonntag, den 12.5.2019: Hier klicken. Unsere Nachbarn prosten sich zu.

Seit 2 AKW in der Wartung sind, klappt es nicht mehr mit der ausreichenden Stromerzeugung. Es ist immer ein Tanz auf der Rasierklinge. Es ist wirklich eine Katastrophe.


Weitere ausführliche Informationen zur Stromversorgung in Deutschland erscheinen in der Kolume Woher kommt der Strom?, die jeden Dienstag um 10:00 Uhr auf der Achse des Guten erscheint.
Das Inhaltsverzeichnis mit den bisher erschienen Artikeln und der Vorschau auf nächsten Dienstag: Hier klicken
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Österreich – zum Beispiel – hat die Faxen dicke!
Die Nachbarn Deutschlands …
… sind durch die möglichen Netzschwankungen in Deutschlands Stromnetz ganz sicher mehr als genervt. Was nutzt der billigste Strom, wenn man ihn selber eigentlich nicht braucht; was macht man, wenn man Deutschland Strom liefern muss und diesen eigentlich selber benötigt.
Die Koordination ist sehr aufwendig.
Und:
Je mehr volatile, sprich nicht kalkulierbare Stromeinspeisung aus Wind- und Sonnenkraftwerken ins Netz erfolgt, desto komplizierter und risikoreicher (Blackoutgefahr) ist das Strommanagement.
Kurz:
Je mehr konventionelle Stromerzeugung abgeschaltet wird, desto schwieriger wird das Strommanegemnt. Das wissen natürlich auch unsere Nachbarn:
Deutschland ist zur kritischen Größe …

… im europäischen Stromverbund geworden. Die sogenannte »Energiewende« zeitigt mehr und mehr kritische Folgen in diesem Stromverbund. Die Sorge der Nachbarländer um die katastrophalen Folgen steigt. So versuchen sie sich, auf den Ernstfall vorzubereiten.
Aktuell probt Österreich deutsche Energiewende und ihre Folgen. 100 Vertreter von Bundesministerien, der Länder und vieler Infrastruktureinrichtungen sind beteiligt; das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus hat die Krisenübung geplant. »Helios« heißt die dreitägige Katastrophenübung, die klären soll, wie weit Österreich für einen Blackout gerüstet ist. Die Beteiligten sollen, so dass Ziel der Übung, erkennen, wo noch an der »Resilienz« gearbeitet werden könne, also an der Fähigkeit, Krisen zu bewältigen. Ein Blackout wird mittlerweile in vielen Regierungen als eine der größten Bedrohungen angesehen.
Unmittelbarer Anlaß für die Übung war jene Beinahe-Katastrophe im europäischen Verbundnetz am 10. Januar dieses Jahres, als gegen 21 Uhr die Frequenz auf 49,8 Hertz absackte. Das ist der Grenzwert, ab dem Verbraucher abgeschaltet werden müssen. »Last abwerfen« heißt das im Jargon der Energieversorger. Europa schrammte nach Aussagen von Experten knapp an einer Katastrophe vorbei. Ein »Datenfehler an einem Netzregler« im Gebiet von Tennet löste den Störfall aus. Tennet ist einer der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, TenneT, Amprion und TransnetBW, die Deutschland mit Strom versorgen sollen.
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Strom in Deutschland: 21.4 bis 4.5.2019
WELTonline titelt:
Deutschlands Bedarf an Reserve-Kraftwerken verdoppelt sich

Die Energiewende fordert das Stromnetz zunehmend heraus. Die Netzagentur hält eine Verdopplung der Reserve-Kraftwerke auf zehn Gigawatt für nötig. Das entspricht der Leistung von zehn Atomkraftwerken. Der Kohleausstieg ist da noch gar nicht eingepreist.
Die Zahl der Kraftwerke, die als Folge von Energiewende und Atomausstieg ausschließlich für den Notfall bereitgehalten werden müssen, steigt in den nächsten Jahren erneut auf Rekordwerte. „Es gibt nach wie vor einen Bedarf an Netzreserve, um das deutsche Stromnetz in kritischen Situationen stabil zu halten“, kommentierte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, die neueste Prognose. „Das macht die Bedeutung eines zügigen Netzausbaus deutlich.“
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Damit angeblich zuviel erzeugter Strom aus dem Norden in den stromhungrigen Süden transportiert werden kann. Doch den viel zu vielen Strom aus Wind- und Sonnenkraftwerken im Norden, diesen Strom gibt es nicht. Und schon gar nicht dauerhaft. Das belegen die bisherigen Analysen eindrucksvoll. Im Gegenteil:
Die beiden vergangenen Wochen zeigten, dass der Wegfall einer relativ geringen Menge Strom (0,06 TWh/Tag) aus Kernkraft plus schwächelnder Wind- und Sonnenstromerzeugung die Stromversorgung Deutschlands extrem unsicher macht. Ab dem 24.4. 2019 gibt es keinen Tag ohne massive Stromunterdeckungen und entsprechend teuren Stromimporten aus dem europäischen Ausland.

Informationen zu den Großhandelsstrompreisen und viele weitere Details erhalten Sie am Dienstag, ab 10:00 Uhr: Hier klicken
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Zu den Tabellen der Energy-charts: Hier klicken
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10 Jahre Solaranlage – Erfahrungen
Strom in Deutschland: 14.4.2019 bis 20.4.2019
In der vergangenen Woche …
… wurde die Abschaltung des Kernkraftwerks Philippsburg 2 eingeleitet:
Am 13.4.2019 verringert sich die Stromerzeugung um 0,01 TWh aus Kernkraft auf 0,21 TWh pro Tag. An den folgenden Tagen werden weitere 0,02 TWh Strom aus Kernenergie vom Netz genommen, so dass die Stromerzeugung durch Kernkraft von 0,22 TWh bis auf weiteres auf 0,19 TWh sinkt. Damit der wegfallende Strom nun nicht komplett durch fossile Energieträger ersetzt werden muss, wird die Stromgewinnung durch Wasserkraft zunächst um 0,02 TWh auf 0,09 TWh hochgefahren. Ab 14.4.2019 muss jedoch auf 0,08 TWh reduziert werden. Bleiben noch 0,02 TWh Strom, die mit einem Mehr an CO2-Ausstoß erzeugt werden müssen. Pro Tag. In 100 Tagen sind das 2 TWh. Dann geht die Abschaltung weiter. Bis Ende 2019. Wenn Philippsburg 2 am 31.12.2019 komplett abgeschaltet ist, fehlen 1.402 MW installierte Leistung. Bei einer mittleren Verfügbarkeit von 87,5 % sind das allein aus dem KKW Philippsburg 2 mögliche 10,73 TWh CO2-freier Strom pro Jahr. Die werden von den Erneuerbaren nicht einfach mal so zusätzlich erzeugt. Also werden fossile Energieträger den fehlenden Strom ersetzen. Mit dem entsprechenden Mehrausstoß an CO2. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Gestern, am 20.4.2019, war die bisher stärkste Sonnenstromerzeugung in diesem Jahr. 0,26 TWh brachte die Phovoltaik auf die Stromwaage.

Gleichzeitig war der 20.4.2019 auch der bedarfsärmste Tag im Jahr 2019 bisher. Unter 1,2 TWh wurden gebraucht.

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Strom in Deutschland: Sonderartikel – Gibt es Erneuerbare Energien?
Einfache Frage, klare Antwort:
Nein, es gibt keine Energien, die erneuert werden können.
Gleichwohl hat sich der Begriff „Erneuerbare Energien“ eingeschlichen. Eingeschlichen in die deutsche Sprache. Es begann mit dem EEG, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Energie ist gemäß Einstein Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. Energie kann nicht verloren gehen. Sie wird durch verschiedenste Energieträger mehr oder weniger verfügbar gemacht. Deshalb spreche ich in meinen Artikeln auch immer von
Erneuerbaren Energieträgern.
Vor allem im Zusammenhang mit der Stromerzeugung. Wobei Strom selbstverständlich auch ein Energieträger ist.
Energieträger werden genutzt, um Arbeit zu verrichten, um Leistung zu erzielen. Dabei werden diverse Verfahren angewandt. Nicht erneuerbare Energieträger werden auf Dauer verbraucht. Bestes Beispiel ist Kohle. Kohle wird z. B. verbrannt, erzeugt Wasserdampf und dieser treibt eine Turbine z. B. zwecks Stromerzeugung an. Bei diesem Vorgang entsteht viel Wärme, die im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplung zum Heizen verwendet werden kann. Dennoch, ein Teil der Energie geht, nein, nicht verloren, ein Teil der Energie wird halt nicht genutzt, ist nicht nutzbar. Ist die Kohle verbraucht, kann keine mehr verbrannt werden. Kohle ist nicht erneuerbar.
Anders beim Wind. Wind treibt die Stromturbine direkt an. Wind gibt es immer. Wind weht auch an den Turbinen vorbei. Aber: Wind kann nicht aufgebraucht werden. Wind steht allerdings nur unregelmäßig zur Verfügung. Dennoch: Wind gehört zu den erneuerbaren Energieträgern.
Der wichtigste Energieträger überhaupt ist die Sonne. Sie sorgt dafür, dass die Erde jeden Tag mit Unmengen Energie versorgt wird. Nur dank Sonnenenergie ist Pflanzenwachstum, ja Leben überhaupt möglich. Die Nutzung von Sonnenenergie in Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung ist nur ein ganz kleiner Teil des Nutzens der Sonnenenergie für unser Leben. Aber natürlich ist Sonnenenergie ein erneuerbarer Energieträger. Deshalb gibt es keine Grenzen des Wachstums. Weil es ein Lebensende gibt. Altes vergeht, Neues entsteht. Nicht hält ewig. Ein sich immer wiederholender Kreislauf. Der Kreislauf des Lebens.
Der Körper eines Menschen ist ebenfalls Energieträger. Die Stoffwechselvorgänge im Menschen sind Verbrennungsvorgänge. Deshalb atmen wir Sauerstoff ein, atmen CO2 aus und haben einen warmen Körper. Zusätzlich benötigt der Körper kohlenstoffhaltige Nahrung. Ohne Kohlenstoff gibt es kein Leben auf der Erde. Dennoch muss jeder lebende Körper sterben. Seine Bestandteile werden wieder in den Kreislauf des Lebens überführt. Egal, ob Pflanze oder Insekt oder Säugetier oder Mensch.
Energie geht nie verloren, wird aber, je öfter sie umgewandelt und/oder transportiert wird, immer weniger effizient nutzbar. Vor allem Wärme ist oft nicht erwünscht. LED-Licht ist höchst effizient. Man kann eine LED-Lampe anfassen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Bei normalen Glühbirnen war das noch ganz anders. Aber auch Reibungsverluste stören. Wenn dann noch Energie benötigt wird, um Transformationen mehrfach sicherzustellen, wird der Wirkungsgrad minimiert. Bestes Beispiel sind Brennstoffzellen. Zuerst wird Strom verwendet, um Wasserstoff elektrolytisch herzustellen. Dieser Wasserstoff wird mittels Brennstoffzelle in Strom zurückverwandelt, um in einer Batterie gespeichert zu werden. Diese Batterie treibt ein Fahrzeug an, wandelt Strom in Bewegungsenergie um. Der Wirkungsgrad er insgesamt verwendeten Energie liegt maximal bei 25%. Der Rest wird nicht genutzt bzw. ist nicht mehr verfügbar. Anders gesagt, es ist bis zu 4 mal Strom nötig, um die gleiche Anzahl Kilometer zu fahren, als mit einem reinen Batterieauto. Dass es trotzdem Bemühungen gibt, das Brennstoffzellenmodell umzusetzen zeigt die Stadt Düren: Hier klicken. Da werden einige Damen und Herren wahrscheinlich richtig reich. Der Nutzen für die Umwelt geht dafür gegen Null.
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Strom in Deutschland: 31.3.2019 bis 6.4.2019
Leider konnte die Folge gestern nicht mehr erstellt werden.
Das Wetter war weitgehend schön. Klar, es regnete etwas, aber der Wind war nicht sonderlich stark. Vor allem in der zweiten Wochenhälfte. Die Sonne scheint kräftiger, was sich in steigenden Sonnenstromwerten abbildet.

Man stelle sich vor, es gäbe keine Kernkraftwerke. Woher käme dann der Strom in Deutschland? Von den Erneuerbaren jedenfalls nicht.

Morgen erscheint um 10:00 Uhr auf achgut.com die ausführliche Analyse der Woche vom 24.3.2019 bis 30.3.2019 plus einer Rückschau auf das 1. Quartal 2019. Klicken Sie hier.
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