… plus Zulieferer zig-, wenn nicht gar hunderttausende Arbeitsplätze dem Klimastrukturwandel zum Opfer fallen, ist kein Geheimnis (mehr).
Da wird vom Dlf Holger Lösch, Hauptgeschäftsführer des BDI interviewt. Der bringt den Umbau der Wirtschaft von sozial auf Mangel inkl.Klimaschutz auf den Punkt:
Heuer:Herr Lösch, wir haben den Punkt verstanden. Wenn die Politik Sie nicht erhört, was tun Sie dann?
Lösch:Was soll ich dann tun? Dann gibt es eine andere Wissenschaft, die ja momentan so hoch im Kurs ist. Die heißt Statistik. Und vielleicht gibt es dann deutlich weniger Pendler, die die Pendlerpauschale, die angeblich so teuer ist, in Anspruch nehmen müssen.
„Wir sehen ja gerade schon eine beginnende Reduzierung der Industriearbeitsplätze“
Heuer:Das verstehe ich jetzt nicht.
Lösch:Na ja. Wenn Sie keinen Arbeitsplatz mehr haben, müssen Sie auch nicht mehr pendeln.
TOUCHÉ
Heuer:Okay! Guter Hinweis. Wie viele Arbeitsplätze stehen denn auf dem Spiel?
Lösch:Sie wissen, das verarbeitende produzierende Gewerbe insgesamt in Deutschland ist natürlich das Rückgrat unserer Beschäftigung und – übrigens sehen das auch die Gewerkschaften so – das Zentrum der Wertschöpfung und das Zentrum vor allen Dingen guter Arbeit. Wir versuchen ja, Industriearbeitsplätze zu erhalten, weil sie tariflich organisiert sind, weil sie sehr gut bezahlen auch. Das sind alles Kleckerbeträge, wenn man so sagen will.
Wir reden jetzt hier nicht über Millionen von Arbeitsplätzen, aber es sind Unternehmen, die dann doch 400, 600, 15000 Mitarbeiter haben, und wenn die gezwungen werden zu reduzieren – und wir sehen ja gerade schon eine beginnende Reduzierung der Industriearbeitsplätze –, dann wird das seinen Effekt haben und wir verlieren dort vor allen Dingen gute Arbeit, gute Jobs, gut bezahlte Jobs.
[…]
Hören Sie das komplette Interview des Dlf mit Holger Lösch und erfahren Sie wie Deindustrialisierung ganz praktisch geht:
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Ganz frisch von der Politikerfront:
Als Menetekelhier die bundesdeutsche Planung in Sachen Treibhausgase:
Hier ein Vorbericht des Deutschlandfunk vom 19.12.2019:
In dem nachfolgenden Interview mit Josef Braml kommt es zu dieser Äußerung:
Grün-kursives Zitat& komplettes Interview lesen: Hier klicken // Hören: Weiter unten
Heinlein: Aber die Beweiskette gegen Donald Trump in der Ukraine-Affäre ist ja erdrückend. Die Zeugenaussagen, die belasten ihn ja schwer. Warum kann er wohl dennoch mit seiner Wiederwahl rechnen? Warum spielt ihm dieses Verfahren dann in die Karten?
Braml: Vor einem Gericht würde er verurteilt. Es liegt genug Beweislast da, dass Trump sein Amt missbraucht hat und vielleicht auch den Kongress behindert hat. Da könnten sich dann Juristen streiten. Aber es geht um kein juristisches Verfahren. Das ist ein politisches Verfahren, das dann spätestens im Senat beendet wird. Die Senatoren denken nicht an das Gute, Wahre, Schöne, sondern daran, ob sie wiedergewählt werden oder nicht, und derzeit ist Trump noch sehr beliebt bei republikanischen Wählerinnen und Wählern. Da werden sie ihm nicht von der Stange gehen.
So, so, vor einem Gericht würde Donald Trump verurteilt.
Eine steile These.
Hören Sie das komplette Interview des Dlf vom 19.12.2019 mit Josef Braml:
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Natürlich wird das „Vor einem Gericht würde er verurteilt“ von den Journalisten des Dlf begierig aufgenommen.
Kaess:Herr Johnson, bleiben wir kurz bei dem Verfahren. Die andere Seite argumentiert natürlich ganz anders. Es gibt Experten, die sagen, Trump würde sogar vor Gericht verurteilt werden. Es gibt Beweise, dass er sein Amt missbraucht hat. Es gibt Beweise, dass er den Kongress behindert hat. Die sind eindeutig. Es gibt ein Transkript seines Gespräches mit dem ukrainischen Präsidenten, das veröffentlicht worden ist, und jede Menge Zeugen, die die Vorwürfe gegen ihn bestätigen. Warum sind die Republikaner für diese Argumente absolut blind?
Johnson:Nein. Der schriftliche Beweis oder die Information von diesem Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj – wenn man das durchliest, es gibt keine Probleme dabei. Sogar der ukrainische Präsident wurde mehrmals gefragt, ist was falsch gelaufen da, oder gab es irgendeinen Versuch, Sie unter Druck zu bringen. Er sagte: Nein, überhaupt nicht. Und der Außenminister der Ukraine hat das gleiche gesagt. Es gibt keine Beweise für irgendwelche Verbrechen, gar keine.
Hören Sie das komplette Interview des Dlf mit Roger Johnson:
Wenige haben die Bedrohung so hervorgehoben wie die Schülerin und Aktivistin Greta Thunberg und Alexandria Ocasio-Cortez, Kongressabgeordnete und Schirmherrin des Green New Deal. Letztere sagte: „Die Erde wird in 12 Jahren aufhören zu existieren, wenn wir den Klimawandel nicht angehen.“ Thunberg schreibt in ihrem neuen Buch: „Um 2030 werden wir in einer Situation sein, in der wir unwiderruflich eine Kettenreaktion auslösen, die jenseits menschlicher Kontrolle ist und zum Ende der Zivilisation, wie wir sie kennen, führen wird.“
Manchmal stellen selbst Wissenschaftler apokalyptische Thesen auf. „Es ist schwierig, sich vorzustellen, wie wir einer Milliarde Menschen oder auch nur halb so vielen Platz bieten können“, wenn die Erde sich um vier Grad erwärmt, sagte einer Anfang dieses Jahres. „Die Möglichkeit eines Zusammenbruchs der Nahrungsversorgung weltweit nimmt zu“, sagte ein anderer. Ein weiterer Wissenschaftler sagte, wenn der Meeresspiegel so sehr ansteigt, wie der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) voraussagt, wird das „ein nicht beherrschbares Problem sein“.
Seit 1992 ist der Meeresspiegel um 10,6 Millimeter gestiegen. Wenn das so weitergeht, dann beträgt der Anstieg in 270 elf Zentimeter. Land unter. Da haben unsere Weltenretter erkannt, dass man damit niemanden erschrecken, geschweige denn Geld aus der Tasche ziehen kann. Also wird einfach mal eine Versiebenfachung angenommen. Ob das so kommt oder nicht: Egal. Hauptsache Horror. Wie dieses bemerkenswerte Video vom Herrn PIK-Rahmstorf:
Video anschauen: Hier klicken // 1.666 solcher Windkraftanlagen werden als Ersatz für 11 TWh Strom benötigt. Im Durchschnitt.
Damit gehen 11 TWh/Jahr (= Ø Strom aus 1.666 Windkraftanlagen à 3 MW) CO2-freie Strommenge vom Netz. Da ist bezogen auf die Gesamtstrommenge, die Deutschland pro Jahr netto (etwa 550 TWh) benötigt, nicht sonderlich viel. Auf den Tag umgerechnet macht das etwa 0,03 TWh von 1, 5 TWh. Dennoch bleibt die Frage, woher der wegfallende Strom denn kommen soll? Nein, die Frage ist gelöst: Aus dem Rheinischen Braunkohlerevier, aus Frankreich und ab Mitte 2020 auf dem hochmodernen Kohlekraftwerk Datteln 4, welches dann hoffentlich wesentlich schadstoffreichere Braunkohleverstromung ersetzt.
Angesichts dieses Szenarios, eingedenk der Tatsache, dass bis Ende 2022 weitere 65 TWh Strom aus Kernenergie wegfallen sollen, verwundert es nicht, dass es wenigstens einen Mann – immerhin der energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag -, Joachim Pfeiffer, öffentlich darüber nachdenkt, den Atomausstieg zwecks Erreichung gesteckter ´Klimaziele` zu verschieben. Allerdings – aufgemerkt ob der Wahrnehmung politischer Verantwortung und Durchsetzungskraft – sollen die Grünen und/oder Linke den entsprechenden Vorstoß wagen.
Grün-kursives Zitat und kompletten Bericht lesen: Hier klicken
Die Debatte um Noten als Weg der Leistungsbeurteilung ist ein Streitthema der Bildungspolitik. Seit Jahrzehnten wird dazu geforscht und ebenso alt ist die Kritik, dass die Vergabe von Noten nicht gerecht ist, dass sie Beurteilungsfehlern unterliegt und dass sie sich negativ auf die Lernförderung von Schülerinnen und Schülern auswirkt. Das neue Buch „Lernen ohne Noten“ von Silvia-Iris Beutel und Hans Anand Pant zeigt Lehrerinnen und Lehrern Möglichkeiten auf, wie eine Leistungsbeurteilung ohne Noten begründet und in der Praxis gestaltet werden kann. Ein Auszug aus dem Einleitungskapitel: Hier klicken
Die Mitgliedsstaaten der Weltklimarates IPCC haben immerhin geschafft, was sie vorhatten: sich auf der Klimakonferenz in Katowice zu einigen, wie die Beschlüsse des Pariser Abkommens umgesetzt werden könnten. Doch das Schriftstück dazu bleibt vage. Ein klares Bekenntnis auf das von Forscherinnen und Forschern dringend empfohlene 1,5-Grad-Ziel enthält das Regelwerk nicht. Lesen Sie hier noch einmal, was nach Ansicht führender Wissenschaftler droht, falls sich die Erde bis Ende dieses Jahrhunderts im Durchschnitt um mehr als diese 1,5 Grad Celsius erwärmt.
Die Erde könne sich über längere Zeit um etwa vier bis fünf Grad Celsius erwärmen, die Meeresspiegel um zehn bis 60 Meter ansteigen, berichteten die Klimawissenschaftlerinnen und Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Dies drohe selbst dann, wenn das in Paris beschlossene Zwei-Grad-Ziel noch eingehalten würde. […]