Guten Morgen, liebe Leser!

Broders Spiegel: Im permanenten Ausnahmezustand

Impfen wird Bürgerpflicht, Heimreisende dürfen nicht ungetestet ins Heimatland und der Ausnahmezustand läuft weiter und weiter. Doch dieser permanente Ausnahmezustand macht uns krank, nachhaltig krank.

Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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6 Gedanken zu „Guten Morgen, liebe Leser!“

  1. Liebe Leser, wie halten Sie es mit der Werbung im TV? Klicken Sie die gleich mit der Fernbedienung weg, oder wenigstens stumm, oder sehen Sie sich ab und zu die Clips an? Wenn Sie letzteres tun, was haben Sie für einen Eindruck? Arbeitet die Mehrzahl der Clips mit rationalen Verkaufsargumenten oder mit emotionalen Botschaften, sensationellen Bildern, assoziativen Wortformulierungen, Gefühlen?
    Ich denke, bei den meisten Clips wird man ein starkes Überwiegen der Emotion feststellen müssen.
    Welche rationalen Gründe soll es schon geben, ein bestimmtes Parfüm zu kaufen, lieber als ein anderes? Da muss auf die Assoziationstube gedrückt werden.

    Schauen wir mal auf die Politik. Angela Merkel hat es in ihren langen Regierungsjahren geschafft, die deutsche politische Debatte einzuschläfern, indem sie die CDU nach links geführt hat und wesentliche Inhalte anderer linker Parteien einfach übernommen hat. So entstand mehr oder weniger ein politischer Einheitsbrei, der sich nur noch in Nuancen unterscheidet.
    Wenn dagegen aufgemuckt wurde, entgegnete man dem in der Regel nicht mit rationalen Argumenten, sondern mit der Knute der Tabuisierung.

    Dementsprechend ist unsere öffentliche politische Debatte in Deutschland extrem verarmt, fade geworden, sogar verdummt. Und die Bürger, die sich schon im Normalfall nicht allzu sehr für politische Detailfragen interessieren, wenigstens so lange es ihnen nicht schlecht geht, sind noch desinteressierter als früher. Dabei sind die Sachfragen der Politik in Zeiten von Corona und Klima aber nicht einfacher geworden, eher komplizierter.
    Wie kann man einem relativ desinteressierten Bürger rationale Aspekte von Sachfragen nahebringen? Antwort: Im allgemeinen gar nicht.
    Also haben unsere Politiker zum Mittel der Emotionalisierung gegriffen. Auch und vor allem deshalb, weil viele von ihnen intellektuell ausserstande sind, selber die Sachfragen zu durchdringen.

    Wenn man ein Parfüm bewerben will, greift man zu aufregenden Bildern. Eine schöne Frau, in knallige Farben gekleidet, läuft durch eine sensationelle Landschaft oder eine ungewöhnliche Umgebung, aufreizende Musikuntermalung dazu, ein Sexy-Werbebariton bringt eine einfache, griffige Formel-Botschaft rüber. Das verbietet sich (bis jetzt bei uns) in der Politik. Es würde unsolide, nach chi-chi, aussehen. Und Politiker wollen ja ernsthaft wirken.

    Also greift man zu einem anderen Mittel der Emotionalisierung: zur Scheinmoral.
    Mit wohlklingenden Appellen an allgemein akzeptierte Prinzipien lassen sich viele Menschen emotional ansprechen. Sie merken nicht, dass sie aufs Eis geführt werden, weil „Verkäufer“ in der Politik, aber auch im Journalismus, sie mit billigen Tricks manipulieren wollen.
    Es wird nicht diskutiert, sondern diktiert.
    „Wollt Ihr moralische Menschen sein, oder nicht?“
    Natürlich gibt es für den Naiven nur eine Antwort auf die Frage. Wer rational dagegen zu sprechen versucht, bekleckert sich mit dem Fleck des Unmoralischen. Moralische Appelle sind leicht zu verstehen, rationale Argument oft schwer.

    Und deshalb ist klar, was die Oberhand behält. Das Ergebnis ist, dass wir immer weniger sachkundige Politiker an der Spitze haben (was waren das noch Zeiten, von Helmut Schmidt, F.J. Strauss, Karl Schiller, Hans-Jochen Vogel, und vielen anderen!). Dafür aber jede Menge Moral-Schwätzer.
    Was sagte Angela Merkel, als ihre Grenzöffnung 2015 kritisiert wurde?
    „Wenn man kein freundliches Gesicht zeigen darf, dann ist dies nicht mehr mein Land!“
    Irrationaler, emotionaler geht es kaum.
    Und die Deutschen schätzen diese politische Vollniete, deren einziges politisches Talent darin besteht, politische Gegner in anderen Parteien und in der eigenen Partei unterzubuttern. Inhaltlich produziert sie eine Katastrophe nach der anderen.
    Aber das wird zugedeckt durch moralische Appelle. Wollt Ihr nicht die Umwelt, den Planeten retten? Wollt Ihr nicht Griechenland aus der Finanzbredouille helfen und damit die EU retten? Wollt Ihr Euch den Anschein des Impfnationalismus geben, indem wir die Impfstoffbeschaffung selbst erledigen, statt sie in die superqualifizierten Hände einer zypriotischen EU-Kommissarin zu geben?
    Wollt Ihr die Interessen der deutschen Industrie höher bewerten als die des Weltklimas?
    Wollt Ihr, dass in der Dritten Welt Menschen verhungern und verfolgt werden, oder sollen wir die Armen und Geknechteten aufnehmen, wie es Mitleid und Moral gebieten?

    ‚Wollt Ihr die totale Moral, wie wir sie uns totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?‘

    Dieses (etwas veränderte) Zitat aus Goebbels-Sportpalastrede, das einem einen Schauer über den Rücken jagen kann, trifft den Kern unserer politischen Kommunikation ziemlich genau, vor allem, wenn sie von linken Scheinmoralisten kommt.
    Ich für meinen Teil, will aber nichts „Totales“ und „Radikales“. Ich will Politik mit Ratio, mit Sachkenntnis, mit Augenmass, mit Bedenken aller möglichen Aspekte und Interessen, die gegeneinander abzuwägen sind.

    Wovon leben wir morgen, wenn wir unsere Industrien zugunsten eines Klimarettungstotalitarismus ruinieren? Was verändern wir wirklich am Weltklima, wenn wir Deutsche vorangehen und hoffen, die anderen folgen uns? Freuen sich andere nicht über unsere Dummheit, wenn wir uns aus der Konkurrenz verabschieden? Wäre es nicht rationaler, mehr über Mittel zur Eingrenzung der Symptome einer Erwärmung nachzudenken statt über den möglicherweise aussichtslosen Versuch, sie zu verhindern? Wäre es nicht sinnvoller, in Zentren ausserhalb Europas Migranten daraufhin zu durchleuchten, ob sie wirklich Anspruch auf eine Einreise nach Europa haben?…. Und so weiter.

    Aber grosse Teile der deutschen Politik und einer willfährigen Öffentlichkeit haben sich von einer Verantwortungsethik verabschiedet und frönen einer totalen Gesinnungsethik, ohne die Folgen zu bedenken. Das ist psychologisch bequem, solange man die Folgen auf Morgen oder auf Andere verschieben kann. Aber Realitäten haben die unangenehme Eigenschaft, dass man sie nur eine Zeitlang verdrängen kann. Dann holen sie einen ein.
    Mit anderen Worten: Das dicke Ende kommt noch nach.

  2. Brauchen wir wirklich noch ein Verfassungsgericht mit so bedeutenden Persönlichkeiten wie den Spezi der Kanzlerin, Harbarth?

    https://rp-online.de/panorama/deutschland/verfassungsgericht-hebt-rundfunkbeitrag-vorlaeufig-auf-18-36-euro-an_aid-61980253

    Entscheidung zur Rechtmäßigkeit der Coronamaßnahmen: keine, längst überfällig!
    Enscheidung Rundfunkbeitrag: Erhöhung wird bestätigt bis zur endgültigen Entscheidung!

    Wer braucht so ein Gericht?

  3. Da ist unser „BUNDESVERFASSUNGSGERICHT“ ganz Schnell. Im Festlegen der neuen Rundfunkgebühr und abschmettern eines Widerspruches!

    Währe das BUNDESVERFASSUNGSGERICHT genau so effizient bei der Corona Politik und der Verletzungen des Grundgesetzes, wie währe nicht mehr in dieser Diktatur.

    Hier sieht man ganz klar wo die Reise hin geht. Die Arbeitende Gesellschaft wird nicht nur in ihren Grundrechten eingeschränkt, sondern dürfen Sie auch noch dafür Finanziell aufkommen.

    Aber es ist ja ganz klar wer den Vorsitz hat in Karlsruhe und wie dieser Herr an diesen Posten kam.

    Fazit
    Deswegen wird sich in diesem Land nichts ändern und die in Berlin, können schalten und walten wie Sie wollen. Somit wird auch die direkte Impfpflicht kommen und das BUNDESVERFASSUNGSGERICHT wird daran nicht rütteln.

    1. Die Schweizer wissen sehr gut, warum sie selbst in ihrem System kein „Verfassungsgericht“ haben. Sie sehen nicht ein, dass ein paar selbstgerechte Hanseln, von Politikastern als ihre „Spezis“ in so ein Gericht geschickt, über ein Volk bestimmen dürfen. Das ist letztlich eine Form der Oligarchie, die Herrschaft einer kleinen elitären Gruppe.
      Und es kommt ja bei uns, wie es kommen muss: Dieses grössenwahnsinnige Grüppchen zieht immer mehr Macht und Befugnisse an sich, indem es seine Aufgaben willkürlich bis ins Unendliche ausdehnt. Warum denn ein bescheidenes Gericht sein, wenn man Neben- und Über-Regierung spielen kann?
      Vor allen Dingen, wenn einen diese störenden Wähler nicht abwählen können? Das ist doch allzu verlockend.

  4. Mediagnose-Fernsehkritik.

    Eben zwei Sendungen auf ‚Phoenix‘ gesehen. Die erste hiess „Schwarze Adler“ und betraf dunkelhäutige deutsche Fussballspieler. Was die teilweise erzählten, war schon erschütternd, und ich hätte das so nicht gedacht (ich war nur zwei Mal im Stadion bei einem Fussballspiel).
    „Neger raus“ und Affenlaute bei Auswärtsspielen, und andere ähnliche „Nettigkeiten“ von Seiten eines primitiven Mobs. Ich frage mich, was das für Menschen sind, die so etwas machen. Und Menschen sind es ja offenbar, auch wenn es irgendwie schwerfällt, das zuzugeben.

    Die andere, darauffolgende Sendung betraf die angeblich geringe Anzahl schwarzer Musiker in der klassischen Musik. Und diese Sendung hatte einen ganz anderen Charakter. Offenbar wurde sie von Leuten gemacht, die von der klassischen Musik so wenig Ahnung haben wie ich vom Fussball.
    Am Anfang meinte die Sprecherin, in der Klassik gebe es zwar viel „Diversity“ hinsichtlich der Nationalitäten, aber wenig hinsichtlich der Ethnien. Jeder, der auch nur einmal einen Blick auf ein klassisches Orchester wirft, wird den grossen Anteil asiatischer Musiker darin sofort sehen. Aber vielleicht wussten die Macher der Sendung nicht, was das Wort „Ethnie“ bedeutet. Eine gewisse Grundbildung kann man heute bei Journalisten ja nicht mehr voraussetzen.
    Es ist wahr, dass es wenig schwarze Orchestermusiker gibt. Aber muss das denn die Schuld der Orchester sein?

    Und von schwarzen Klassik-Stars wie Leontyne Price, Grace Bumbry, Kathleen Battle, Marian Anderson, Dean Dixon, Jessye Norman, Wynton Marsalis, Simon Estes, Wilhelmina Wiggins-Fernandez, und vielen, vielen anderen scheint das Journalisten-Genie, das diese Sendung gemacht hat, noch nie gehört zu haben.
    Die Sendungsmacher wollten der Klassik, das war überdeutlich in jeder gesprochenen Zeile, mit aller Gewalt Rassismus andichten.

    Um es kurz zu machen: In der ersten Sendung fand ich die Primitivität der „Neger Raus!“-Schreier erschütternd. In der zweiten Sendung fand ich die Primitivität der Sendungsmacher erschütternd – wenn auch, zugegeben, auf einer anderen Ebene.
    Aber ich finde doch, dass diese beiden Gruppen von Leuten, einmal die „Neger Raus!“-Brüller und zum anderen die TV-Macher mit erkennbarer Verleumdungsabsicht, doch irgendwie die gleiche Mischpoke sind.
    Auch wenn die einen vielleicht arbeitslose Flaschenbiertrinker sind, und die anderen veganische Rosé-Nipper und Toskana-Fans. Denn letztere müssten eigentlich besser wissen, was sie tun.

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