Kategorie: Allgemein
Guten Morgen, lieber Leser!
TE hat mehrfach über ein Strategiepapier der ARD berichtet.

Darin wird beschrieben, wie Fakten verdreht, Gegner als Demokratiefeinde diskreditiert und Konkurrenten abgewertet werden sollen. Wieviel davon wird schon in die Tat umgesetzt?
Eine neue Werbekampagne der ARD gibt die Antwort. Dabei wurde der Claim verändert von “Wir sind eins” zu “WIR SIND DEINS”. Das klingt ziemlich wie ein Formulierungsvorschlag aus dem Manual, wo es heißt “Wir sind ihr.” Und: „Die ARD dient der Gesellschaft“ wird in abgewandelter Form immer wieder wiederholt.
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- Heute, 11:00 Uhr: Merkel und der Multilateralismus
- Heute, 14:00 Uhr: Deutsche Frauen in Syrien
- Heute, 17:00 Uhr: IS-Rückkehrer
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Schönen Dienstag
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Ein wahres Wort
Guten Morgen, lieber Leser!
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- Heute, 11:00 Uhr: Hoffentlich schlafen sie weiter!
- Heute 14:00 Uhr: NO2 vor 3 Jahren: Ein wahres Wort
- Heute 17:00 Uhr: Klima & Religion
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Sonnigen Montag
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Bundestag, 14.2.2019: Debatte Kohleausstieg
Sicher beschlossen ist nur der Ausstieg …

… aus der Kohleverstromung an sich – die Diskussion über das wann, wie und wie teuer indes nimmt gerade erst Fahrt auf, wie eine Debatte im Bundestag am Donnerstag, 14. Februar 2019, verdeutlicht hat. Die Fraktionen AfD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen hatten dazu Anträge mit teils gegenläufigen Forderungen eingebracht. Der Antrag der Grünen trägt den Titel „Nach den Empfehlungen der Kohlekommission – Jetzt Einstieg in den Kohleausstieg“ (19/7733) und rief zu einem konkreten Plan für rasche Maßnahmen auf. Der AfD-Antrag ist überschrieben „De-Industrialisierung Deutschlands – Ausstieg aus dem Kohleausstieg“ (19/7720) und zielt auf ein Weiterführen des Kohle-Bergbaus ab. Die Linke tritt dafür ein, den Kohleausstieg schnell und sozial gerecht umzusetzen (19/7703). Die FDP schließlich fordert einen „Kohleausstieg mit Verantwortung und Weitsicht – Sicher, bezahlbar und europäisch“ (19/7696). Der Bundestag überwies alle vier Anträge zur federführenden Beratung an den Ausschuss für Wirtschaft und Energie. Die Linke und die Grünen wollten ihre Anträge direkt abstimmen lassen, wurden von der Koalitionsmehrheit aber überstimmt.
Die AfD ist die einzige Fraktion des Bundestages, die für die Weiterführung der Kohleverstromung, ja sogar gegen die Energiewende komplett ist.
Selbstverständlich wird sie deshalb von den Altparteien regelmäßig in die dümmlich-rechte Ecke gestellt.
Ein schönes Beispiel ist die Einlassung von Johann Saathoff (SPD) auf die Frage von Karsten Hilse (AfD):
Johann Saathoff behandelt Herrn Hilse wie einen dummen Jungen, hat selber außer Polemik und Mangelwissen nichts zu bieten.
Eine Dunkelflaute hatten wir bereits im Januar dieses Jahres in Deutschland (Chart rechts).

Nur die Stetigkeit konventioneller Stromüberproduktion als Reserve (Chart links: Die Stromerzeugung oberhalb der Verbrauchslinie) bei Erzeugungsabstürzen von Wind und Sonne in Deutschland hat einen Blackout bisher verhindert.

Der Reservestrom – nicht der ach so gigantische Strom der Erneuerbaren – wird regelmäßig exportiert.
Sollte die Reserve dennoch wie am 24.1.2019, 12:00 Uhr, bis zum 25.1.2019, 12:00, Uhr nicht reichen, wird Strom aus dem europäischen Ausland importiert. So der Strom dort erübrigt werden kann. Was umso unsicherer ist, desto mehr Erneuerbare auch die Nachbarländer haben werden. Dann wird die Stromdecke dünn. Sehr dünn. Heute aber erzeugen unsere Nachbarn zum Glück mit Kohle und Kernenergie den Strom. Ich wiederhole: Zum Glück!
Bei einem großen konventionellen Kraftwerkspark sind die Lücken jetzt noch klein. Wie aber sieht es aus, wenn in Deutschland Kernenergie und große Teile Kohleenergie wegfallen? Dann ist schnell Schluss mit lustig. Dann erinnern wir uns an die arroganten Sprüche von Johann Saathoff. Der bei Kerzenlicht seine Pension genießt.
Bemerkenswert ist m. E. die Rede von Lorenz Gösta Beutin, Abgeordneter der Fraktion „Die Linke“. Bitte schauen Sie sich die Rede an: Hier klicken.
Ansonsten verweise ich auf die Originalseite des Bundestages mit allen Reden, Dokumenten und Protokollen: Hier klicken
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Guten Morgen, liebe Leser!
Millionen Autofahrer in Deutschland …

… haben noch echte „Lappen“ aus Papier. Doch die Tage älterer Führerscheine sind gezählt. Bis spätestens 19. Januar 2033 müssen sie gegen neue Plastikkärtchen in einheitlichem EU-Standard umgetauscht sein. Der Bundesrat stimmte am Freitag für einen Stufenplan, um mit der großen Aktion schon früher zu beginnen – damit nicht so viele bis zum letzten Moment warten und es einen Massenansturm bei den Ämtern gibt. Klar ist aber: Die Fahrerlaubnis an sich bleibt davon unberührt.
Auch wenn alle Bürger der EU das gleiche Plastikführerscheinkärtchen haben werden:
Es bleiben Bürger der jeweiligen Nationalstaaten mit den Eigenheiten ihrer jeweiligen Volksgruppen.
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Nur: Teuer wird es ganz sicher!
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Der Sonntagsfahrer: Hier klicken
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- Heute, 11:00 Uhr: Bundestag 14.2.219: Debatte zum Kohleausstieg
- Heute, 14:00 Uhr: Abtreibung #2 – Wie fühlt sich das an?
- Heute, 17:00 Uhr: Strom in Deutschland
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Schönen Sonntag
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Abtreibung Teil 1: Was kommt auf mich zu?
Ungarn – Familienförderung
Das, was Thilo Sarrazin ähnlich bereits …
… in Deutschland schafft sich ab (S. 378 ff.) angedacht hat, wird in Ungarn angegangen.
Hören Sie den Bericht des Dlf vom 16.2.2019:
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Guten Morgen, liebe Leser!
Von politischem Tauwetter…

… ist im frühlingswarmen München nichts zu spüren. In den vergangenen Jahren wurden in den Sälen des Bayerischen Hofs, wo sich im Februar Sicherheitspolitiker aus aller Welt treffen, zuweilen alte Freundschaften aufgewärmt. Diesmal ist es anders: Die Vereisungen der internationalen Politik sind unübersehbar. So braucht der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson nur wenige Sekunden Redeanlauf, um die russische Regierung als „Abenteurer“ und Mörder zu attackieren. Weltkonflikte, vom Jemen über Syrien, vom chinesischen Meer bis zur Ostukraine beschäftigen die Regierungschefs, die Außen- und die Verteidigungsminister aus mehr als fünfzig Staaten.
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- Heute, 11:00 Uhr: Ungarn – Kreditprogramm
- Heute, 14:00 Uhr: Abtreibung Teil 1 – Was kommt auf mich zu?
- Heute, 17:00 Uhr: Wer kann die SPD retten?
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Sonniges Wochenende
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Rechenfehler
Ein Professor verrechnet sich.
Das ist nicht schön, das sollte nicht passieren.
Vor allem dann nicht, wenn es um ein solch´ sensibles, um nicht zu sagen ideologisch aufgeladenes Thema „Luftverschmutzung in deutschen Städten“ handelt.
Um es mal ganz klar zu sagen:
- Man sollte sich nicht mit der Nase am Auspuff hinter ein Auto stellen, um die Abgase einzuatmen. Autoabgase immer hochgiftig.
- Man sollte keinen Tabak – und auch sonst nichts – rauchen. Vor allem nicht ´auf Lunge`. Der Rauch ist ebenfalls hochgiftig. Steht auf jeder Zigarettenpackung. Mit abschreckenden Bildchen.
- Nr. 1 sich mit der Nase am Auspuff hinter ein Auto stellen, das machen Menschen i. a. R. nicht.
- Nr. 2 rauchen tun ganz viele Menschen gleichwohl. Im Tabakrauch ist – weil ein Verbrennungsprodukt – auch das Reizgas NO2.
Zu den Mengen ist zunächst mal zu sagen, dass kaum ein Mensch einen Begriff davon hat, um welche Größenordnungen es sich handelt. Sogar eine Fachjournalistin wie Annika Grah „vertut“ sich einfach mal: Sie nimmt an, dass die Grenzwerte für den NO2-Ausstoß/Kilometer von Dieselfahrzeugen in Mikrogramm (µg) genannt werden. Dabei sind die Grenzwerte in Milligramm (mg) angegeben, dürfen 1.000 mal größer sein, als Frau Grah meint. Ein massiver Fehler in einem „Faktencheck.
Ein Mikrogamm ist ein Millionstel Gramm. Ein Kubikmeter Luft wiegt etwa 1,2 Kilogramm. Das sind 1.200.000.00 = eine Milliarde zweihundert Millionen Mikrogramm.
Eine andere Möglichkeit den Gehalt von Stoffen zu benennen ist ppm = parts per million. Wenn wir einen Teil NO2 auf eine Million Teile Luft nehmen, entspricht dies 1.900 Mikrogramm. Wenn wir das auf den Stundenmessgrenzwert 200 , der zwar im Gesetz festgelegt ist, der aber in der Debatte um NO2 fälschlicherweise keine Rolle spielt, herunterbrechen, kommen wir zu folgenden frappierenden Zahlen:
- 0,11 Teile NO2 auf 1.000.000 Teile Luft entsprechen 200 µg NO2 oder
- 0,021 Teile NO2 auf 1.000.000 Teile Luft entsprechen 40 µg NO2
Das ist sehr, sehr wenig. Deshalb gehört NO2 in der Luft auch zu den Spurengasen. Mehr dazu: Hier klicken
Das eigentlich skandalöse an der NO2-Debatte …
… ist das bereits erwähnte Ausblenden des Grenzwertes 200 µg NO2/m3 Luft plus dem krassen Missverhältnis zum Jahresdurchschnittsgrenzwerts.
Der Stundenmesswert 200 µg NO2 ist der Wert, dem ein Mensch – egal ob gesund, krank, jung oder alt – auf der Straße höchstens ausgesetzt sein darf. 200 µg nicht 40 µg. 200 µg können nicht schädlich sein. Sonst wäre der Wert geringer.
Die 200 µg NO2 sollen durchaus nicht Straßenstandard werden. Deshalb ist es sinnvoll, einen Jahresdurchschnitt festzulegen. Der kann niemals bei 40 µg liegen. Maximal 100 µg – wie in den USA – sind wissenschaftlich plausibel. Ein Verhältnis 5:1 ist unangemessen und konterkariert den Stundenmesswert, der die tatsächliche Menge NO2 auf der Straße dokumentiert. Die 40 µg sind das arithmetische Mittel aus den max. 8.760 Stundenmesswerten. Ein rein theoretischer Wert also.
Zurück zu Prof. Köhler und seinen Rechenfehlern. Zigarettenrauch ist schädlich. Unabhängig von irgendwelchen Zahlen. Raucher atmen diverse Luftschadstoffe, Teer u.v.m. ein. Sie fallen aber nicht gleich tot um. Auch nicht nach 10 Jahren. Es dauert. Rauchen ist gleichwohl eine Dauerbelastung des Körpers. Eine Dauerbelastung, die auf der Strße nicht gegeben ist. Denn die 200 µg NO2 werden nur in wenigen Fällen etwa – 50x pro Jahr von mehreren Millionen Messungen in Deutschland – nicht überschritten. 18 Überschreitungen pro Messtelle sind pro Jahr erlaubt. Kein Mensch hält sich längere – für die Dauer einer oder 2 oder 3Zigaretten – Zeit an zeitweise stark – aber immer noch im erlaubten Bereich – belasteten Straßen auf.
Die 40 µg NO2 im Durchschnitt sind eingedenk der erlaubten 200 µg NO2 ´in echt` ein ideologischer Popanz. Die Rechenfehler des Prof. Köhler sind ärgerlich. Sie ändern nichts an der Schädlichkeit des Rauchens. Auch mit den korrekten Zahlen ist die Belastung eines Körpers durch Zigarettenrauch um ein Vielfaches größer, als am Straßenrand, wo zur Rushhour der Verkehr an der Ampel staut.
Dass ein Herauf- und Herunterrechnen von Toten, von verlorenen Lebensjahren Unsinn ist, ist der Tatsache geschuldet, dass Menschen nun mal sterben müssen. Manche früher, manche später. Aber: Die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Da zu sagen, sie könnten noch älter werden, wenn … , grenzt an Hybris. Oder ist es Dummheit?
Nein, es ist ein Mittel zum Zweck. Dieser Zweck ist m. E. ein rein politischer:
Die Deindustrialisierung Deutschlands. Schlüsseltechnologien werden abgewürgt. Energieversorgung wird auf Dauer unbezahlbar.
Die große Transformation soll kommen: Hier klicken.
Wer lesen kann, der lese!
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