Kontrafunk Nachrichten vom 12.11.2022 – 6:00 Uhr
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Der Wochenrückblick vom 12. November 2022
Erstausstrahlung: Samstag, 12.11.22, 06:05 Uhr
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Erstausstrahlung: Samstag, 12.11.22, 06:05 Uhr
Es gibt Dinge, die sind so unfassbar, dass man sie nicht einmal glauben kann, wenn man sie mehrfach mit eigenen Augen gesehen hat. Es fällt uns schwer, Dinge zu glauben, die wir für absolut unmöglich, für ausgeschlossen, für unvorstellbar gehalten hätten. Wir mögen sie vor uns sehen, aber unsere ganze Lebenserfahrung sagt uns, dass das nicht möglich sein kann. Niemand in diesem Land käme dieser Tage auf die Idee, einen Bäcker auszulachen. Niemand außer unserem Bundeskanzler Olaf Scholz. Wir alle kennen inzwischen die Not der Bäcker in dieser grauenvollen Energiekrise. Die frühesten Frühaufsteher unseres Landes, die Menschen, die dafür sorgen, dass wir morgens Brötchen zu essen haben, wissen nicht mehr, wie sie noch überleben sollen. Und was macht Olaf Scholz, als ein Bäckerei-Besitzer ihm sein Leid klagt? Er lacht ihn aus. Eine unfassbare Szene. Jeden Tag schließen gerade im ganzen Land Backstuben. Meine Kollegen haben ein Familienunternehmen besucht, das jetzt nach 91 Jahren dicht machen muss – die bitteren Tränen eines Bäckers, der wegen der Energiekosten aufgeben muss, finden Sie auf
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Kanzlerin Alice Weidel? Die AfD-Politikerin liegt im Ranking auf Rang 3 – vor Baerbock und Habeck
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Wir empfehlen die Schweizerische WELTWOCHE ausdrücklich:
Benjamin Gollme im Gespräch mit Markus Haintz und Thomas Rießinger. Mit einem Beitrag von Helge Toufar.
Erstausstrahlung: Freitag, 11.11.22, 06:05 Uhr
Im heutigen Kontrafunk aktuell spricht Benjamin Gollme mit dem Mathematiker Professor Thomas Rießinger über den eskalierenden Staatshaushalt und die Inflation. Die maßnahmenkritische Rechtsanwalt Markus Haintz zog gegen den deutschen Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor Gericht und zog den Kürzeren. Dr. Helge Toufar analysiert die „Hochrisikotechnologie“ Kernkraft und die Medienschau dreht sich unter anderem um Klimaaktivisten vor Gericht.
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Der unten zitierte Offene Brief wurde der Pressemitteilung (4.11.2022) der
entnommen:
Gefängnis-Urteile in München und falsche Unfallkritik:
Letzte Generation fordert Richtigstellung und Gespräch mit Bundesregierung
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie von Justizminister Marco Buschmann bereits angedeutet, verschärft sich der Kurs gegen die friedlichen Straßenunterbrechungen der Letzten Generation.
Mehrere Widerständler müssen nun auf Anordnung des Amtsgerichts München die Zeit bis zum 2. Dezember im Gefängnis verbringen. Sie hatten am gestrigen Donnerstag am Münchner Stachus blockiert und wurden in Gewahrsam genommen. Insgesamt sollen sie also nun 30 Tage in einer Zelle leben.
Ein offener Brief des Nürnberger Jesuitenpriesters Jörg Alt an den bayerischen Landtag hatte bereits die Entscheidung von vergangener Woche, Wissenschaftler nach ihrem Protest ins Münchner Gefängnis zu sperren, kritisiert.
Seit Montag reißen die Vorwürfe gegen die Letzte Generation zum Unfall einer Radfahrerin in Berlin nicht ab. Auch hochrangige Politiker der Ampel-Parteien äußerten sich und schoben dabei der Widerstandskampagne „Letzte Generation” eine Mitschuld am Tod der Frau zu:
Nun wird klar, was am Montag wirklich geschah: Der Klimaprotest hatte keinerlei Einfluss auf die Versorgung des Unfallopfers.
Wir fordern Sie auf, dies richtigzustellen.
Der heutige Bericht der Süddeutschen Zeitung [4] zitiert aus einem Vermerk der Berliner Feuerwehr die medizinische Einschätzung zum Fall:
„Zur Frage der technischen Rettung hat die Notärztin klar geäußert, dass sie sich auch bei der Verfügbarkeit von anderen technischen Möglichkeiten durch Rüstwagen oder Kran sofort für diese Methode [Fahrzeug fuhr von der Person herunter] entschieden hätte.“
Diesen Vermerk hatte die Berliner Feuerwehr nach Informationen der SZ bereits am Dienstagnachmittag an ihre übergeordnete Behörde, die Berliner Innensenatorin, geschickt.
Die Letzte Generation war und ist immer gesprächsoffen und lädt die Bundesregierung – Scholz, Lindner, Habeck – sowie insbesondere Bundesverkehrsminister Volker Wissing zum Gespräch am Donnerstag, 10. November 2022 um 10.00 Uhr in Berlin ein.
Es müsse verhandelt werden über erste Sicherheitsmaßnahmen in der Katastrophe – 100km/h auf der Autobahn sowie ein 9€-Ticket im Nahverkehr – und die damit einhergehende Beendigung der Proteste.
Die Letzte Generation steht mit einem Vertretungsteam an diesem Tag bereit.
Die Gesellschaft fragt sich zunehmend: Wie lange ist die Regierung noch bereit, mit 250 km/h Richtung Klimazusammenbruch zu beschleunigen und die Gesellschaft ins Elend zu stürzen?
Bis eine Lösung gefunden ist, wird die Letzte Generation weiter auf den Straßen Widerstand leisten.
Lea Bonasera, Marlon Profuß, Claudia Röseler
von der Letzten Generation
Quellen:
[1] twitter.com/Lambsdorff/status/1588141356689547265?s=20&t=CrBp-QqcAlChBzCLIdkltg
[2] twitter.com/NancyFaeser/status/1588232077849382912?s=20&t=ucyOzd4nCKtRayLb8xDevw
[3] www.berliner-sonntagsblatt.de/Habeck-kritisiert-Letzte-Generation-nach-Tod-von-Radfahrerin-274068.html
[4] www.sueddeutsche.de/politik/letzte-generation-unfall-berlin-radfahrerin-1.5686980
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30 Tage Gefängnis: Finde ich in Ordnung. Wird zwar zu einer weiteren Radikalisierung führen, ist aber nicht zu ändern. Da sehen diese – meine Meinung – Spinner* mal wie es ist, Straftaten zu begehen.
*Leider wird das nicht letzte Generation sein: Solche Ignoranten & Schwarzseher sowie Weltuntergangspropheten gab und gibt es leider immer wieder. Nur diesmal schaden sie ganz konkret unbeteiligte Menschen in großem Umfang.
… die sich gewohnheitsmäßig mit anderen vergleichen, und dabei immer wieder zu der Überzeugung gelangen, dass sie selbst die Sitten strenger einhalten als die anderen. Das Verhalten von Menschen, die andere spüren lassen, dass sie sich diesen sittlich und moralisch überlegen fühlen, wird von den Betroffenen meist als anstößig, beleidigend und herabsetzend empfunden.
Gutmenschentum, Bigotterie und Doppelmoral sind der Selbstgerechtigkeit verwandt, wobei gerade die Bigotterie sich dadurch auszeichnet, dass Regeln immer für die „Anderen“ gelten und man selbstredend dabei außen vorsteht.
Die Steigerung dieser Eigenschaft finden wir dann in der Dynamik, wenn sich ganze Gruppen, Parteien oder schlicht Gleichgesinnte in ihrer Selbstgerechtigkeit offenbaren. Der Ausdruck der Erhabenheit, wenn die Selbstgerechten daher kommen wie ein Kirchenchor, wird nur noch durch die Erwartung übertroffen, dass sich der Rest der Welt diesem Placet anzuschließen hat. Sie wird von den Erhabenen auch eingefordert als Solidarität zu den gerechten Zielen. ´Gerecht sein` wird zum Sinnbild der Selbstgerechten, da es in ihren Augen keine Alternative gibt.
Der Hang zur Selbstgerechtigkeit ist beileibe nicht auf Wenige zurückzuführen, denn egal ob im Privatbereich, in der Politik, in der Kirche oder anderen Gruppierungen, diese Daseinsform hat Konjunktur.
Wie wir ständig erleben dürfen, egal ob bei ´Pandemie`, Krieg oder Klimadiktat, es gibt ihn immer, den selbstgerechten Konsens. Wer sich zu den angeblich gerechten Zielen dieser Themen gegenteilig äußert, hat sie verlassen, die eingeforderte Solidarität.
Bei der Todsünde sind wir an dem Punkt angekommen, der umschreibt, was die jetzige Gesellschaft ausmacht. Diese Gesellschaft ist keine Gemeinschaft diverser und autarker Individuen, nein, diese Gesellschaft besteht aus einer gleichausgerichteten Menge, deren Ziele darin bestehen, die Ungläubigen einzufangen und zu erziehen, zu den Zielen, die sie in ihren ´Narr´ativen vorgeben. Abweichler haben zusätzlich den Makel, dass sie den Nimbus des „Gemeinsamen Großen“ nicht erkennen und somit nicht teilhaben können an dieser selbstgerechten neuen Welt.
Dieses Postulat führt uns zurück in die Zeit vor der Aufklärung. Das Leben richtet sich wieder daran aus, was vorgegeben wird. Dass Vorgaben nicht hinterfragt werden dürfen, versteht sich von selbst. Das Individuum darf keine Kritik äußern, denn wenn der Einzelne eigene Ansichten hervorbringt, die den gängigen Narrativen nicht entsprechen, ist das ein Ansatz hin zum Protest. Unzulässige Meinungsäußerungen führen dann zum Ausschluss aus der Gemeinschaft der Selbstgerechten, es sei denn, man ist reuig und unterwirft sich der Moral der Gruppe.
Das aufgezeigte Muster erleben wir täglich in allen Bereichen unseres Lebens. Besonders eindrucksvoll ist es in der Politik anzutreffen, die nicht wie einst pluralistisch aufgestellt ist, sondern einen vermeintlichen Konsens der „Bürgerlichen Mitte“ präsentiert. Wie üblich ist auch hier die Ausgrenzung das Mittel der Wahl. AfD und Linke werden deswegen ausgegrenzt, da sie sich nicht den gängigen Narrativen der „Bürgerlichen Mitte“ unterwerfen. Vorstellungen jenseits der „Bürgerlichen Mitte“ sind dann natürlich auch keine Opposition, sondern demokratiefeindliche Bestrebungen, die zu unterbinden sind.
Das Ausmerzen jeglicher Opposition, jeglicher Meinungsfreiheit spiegelt sich in allen Belangen der Politik wider. Ob im Parlament oder auf Montagsdemos, die Ziele der Abweichler haben den Charakter von Staatsfeindlichkeit. Deutschland hat den Weg polarisierender Politik und polarisierender Meinungen verlassen. Es darf nur noch die Meinung der Selbstgerechten gelten, andere Meinungen sind Teufelszeug.
Diese Bigotterie und Doppelmoral verderben jedes gesellschaftliche Miteinander und verschärfen die Spaltung, welche eindeutig eine Marschrichtung der Regierenden ist. Die Auswüchse und Übergriffigkeit der Exekutive, in Form von Ausgrenzung bis hin zu einer befangenen und abhängigen Justiz, macht dieses Land zu einem rechtlosen Gebilde. Der Wechsel hin zum autoritären Staat ist nur noch eine Frage der Zeit.
Wer sich nicht zur Gruppe der Selbstgerechten zählt, macht das, was viele Mitbürger vor allem im Osten der Republik jede Woche betreiben. Sie tragen den Protest auf die Straße. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Inflation, die für viele faktische Unbezahlbarkeit von Strom, Gas und Benzin sind weitere Garanten dafür, dass den Selbstgerechten irgendwann die Rechnung präsentiert wird, womöglich auch in Form von Aufständen. Es wird Zeit, dass der Diskurs zur gewohnten Art zurückkehrt und das Recht aller wieder die Geltung erlangt, die es schon mal hatte. Früher, vor 2015. Ist noch gar nicht so lange her.
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Benjamin Gollme im Gespräch mit Christine Anderson und Peter Hahne
Erstausstrahlung: Donnerstag, 10.11.22, 06:05 Uhr
Im heutigen Kontrafunk aktuell spricht Benjamin Gollme mit dem Journalisten Peter Hahne über die Wahlen in den USA. Hahne sieht in Ron DeSantis eine ernste Konkurrenz für Donald Trump. Die AfD-Europaabgeordnete Christine Anderson vermutet Vetternwirtschaft bei der europäischen Impfstoffbeschaffung und fordert die Offenlegung von Verträgen und Kommunikation. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis warnt vor dunklen Zeiten, und die Medienschau dreht sich unter anderem um die Fußball-WM in Katar.
Uwe Kamman schätzt den Hintergrund und die Aktionen der Letzten Generation ein.

Finanzminister Christian Lindner schwärmt vom digitalen Euro. Verrückt? Im Gegenteil!
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Vitamin D muss sehr oft bis zum für den Menschen richtige und funktional notwendige Maß zugeführt (nicht zu viel!) werden, damit das Immunsystem zufriedenstellend funktioniert. Am besten lässt man über seinen Arzt den konkreten Vitamin D – Spiegel bestimmen. Oder man besorgt sich selbst einen Test im Netz. Preismäßig tut sich das nicht viel. Vitamin D an sich ist günstig. Es handelt sich um eine sehr preiswerte Möglichkeit sich zu schützen. Deshalb besteht seitens der Medizin & Pharmaindustrie oft nur ein geringes Interesse über diese Möglichkeit der Corona-Prophylaxe – es ist meines Erachtens ein Notwendigkeit, eine Verpflichtung des Arztes – zu informieren. Mehrfachimpfungen, Behandlung Nebenwirkungen sind da wesentlich lukrativer. Ich unterstelle keinesfalls eine generelle Geldgier auf Kosten der Patientengesundheit. Oft ist es sicher nur eine gewisse, unbeabsichtigte Nachlässigkeit, ein Informationsdefizit bei Ärzten, weshalb der Vitamin D – Spiegel nicht kontrolliert und ggf. medikamentös korrigiert wird.
Sogar Gesundheitsminister Lauterbach hat die wichtige Funktion des Vitamins für das Immunsystem ausdrücklich bestätigt. Mehr dazu im Interview mit Dr. Michael Nehls: