Erstausstrahlung: Sonntag, 26. März 2023, 7:05 Uhr
Die Publizistin und Unternehmerin Silke Schröder, der Theologe, Bestsellerautor und frühere Fernsehmoderator Peter Hahne sowie der Kontrafunk-Redakteur Frank Wahlig diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den heute in Berlin stattfindenden Volksentscheid, durch den die Stadt „klimaneutral“ gemacht werden soll, über die von der deutschen Regierung geplanten Änderungen des Wahlrechts und über die Freiheit, sein Geschlecht und seinen Namen per Selbstdeklaration zu wechseln.
…um das geplante Verbot von Öl-und Gasheizungen sind die Themen bei „Maybrit Illner“. Während Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer vor der „Planwirtschaft“ warnt, kritisiert Grünen-Chefin Ricarda Lang „Kulturkampfdebatten“.
Die komplette Sendung Maybritt Illner vom 23.3.2023
Die entscheidenen Sätze von MP Kretschmer hören Sie sofort zu Beginn des Talks nach dem Eingangsstatement von Ricarda Lang, die m. E. trotz ´ideologischer Verbrämung` mehr fachliche Kenntnisse zum Thema hat, als zum Beispiel die sogenannte „Wissenschaftlerin“ Claudia Kemfert vom DIW.
Weitere wichtige Statements von Kretschmer beginnen ab Min. 26:10, 41:49, 48:05 und 55:32.
Ein Verbot von reinen Öl- und Gasheizungen und das schon in neun Monaten. Der grüne Bundeswirtschaftsminister Habeck macht Druck in Sachen Wärmewende. Doch der Gegenwind nimmt zu! Nicht nur die Opposition, auch die FDP und selbst SPD-Ministerpräsidenten protestieren. Rund 30 Millionen Anlagen wären betroffen. Das kann Mieter und Eigenheimbesitzer vor immense finanzielle Probleme stellen, so auch Experten und Verbraucherschützer.
Kommen die Verbote, bevor gute und erschwingliche Alternativen überhaupt verfügbar sind? Wie teuer wird dies für Mieter und Eigentümer? Bleibt beim Ringen um das Klimaziel die Versorgungssicherheit auf der Strecke? Wird sich der Wirtschaftsminister im Ampel-Streit durchsetzen?
Zu Gast bei Maybrit Illner sind die Grünen-Parteivorsitzende Ricarda Lang und der CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer – sowie die „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm, Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur des Verbraucherratgebers Finanztip, und Gerald Traufetter, Chefkorrespondent im Hauptstadtbüro des „Spiegel“.
[…] Ein wichtiger, für das Klima entscheidender Punkt
Hinzu kommt, dass Wärmepumpen nur dann „grün“ sind, wenn regenerativ erzeugter Strom per Wind, Solar oder – unsere Meinung – per Kernkraft zum Betrieb erzeugt wird. Dieser notwendige grüne Wind- und PV-Strom ist aktuell nicht mal in dem Umfang vorhanden, um den heutigen Strombedarf – ohne Wärmepumpen, ohne E-Mobilität – zu decken. Dementsprechend werden Wärmepumpen in den nächsten Jahren mit fossilem Strom betrieben werden und haben deshalb praktisch keinerlei Dekarbonisierung-Funktion. Was im Übrigen auch für die E-Mobilität gilt. Die Idee große Mengen zusätzlicher Stromverbraucher zu installieren, Millionen Elektro-Autos in den Markt zu drücken, ohne den notwendigen regenerativ erzeugten Strom bereitstellen zu können, ist höchst fragwürdig. Der aufmerksame Betrachter fragt sich, wem das nutzen soll. Die Dekarbonisierung wird jedenfalls nicht vorangetrieben werden. Im Gegenteil. […]
*Weil das Thema außerordentlich wichtig für die Fragestellung „Klima, Windkraft, Energiewende“ ist, zitieren wir den Text komplett als PDF. Verweise und Kommentare der Leserschaft lesen Sie, wenn Sie WELTplus testen/abonnieren. Wir empfehlen WELTplus ausdrücklich: 30 Tage für 1 € testen. Achtung: Die Schnupperangebote können sich ändern!
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Was ja irgendswie „süß“ wäre, wenn die Dame nicht gerade Außenministerin Deutschlands wäre.
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Der Albtraum mit den Namen soll weitergehen
Die selbsternannte „Fortschrittskoalition“ kommt mit einer „erfrischenden Neuerung“ um die Ecke: Statt Doppelnamen soll auch das bindestrichfreie Durchmischen von Nachnamen möglich werden. Dies ist übrigens keine Satire.
Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) hat im tagesthemen-Interview die bisherige Bilanz und den Zustand der Ampel-Koalition scharf kritisiert. „Wir haben einen Auftrag für die Menschen, für Deutschland, was zu leisten und im Moment kommen wir dem nicht ausreichend genug nach“, sagte er. Vor dem Koalitionsausschuss setzt er auf mehr Einigkeit. Er hoffe, „dass wir jetzt in dieser Woche viele Knoten lösen und viele Blockaden überwinden können. Und dann wieder richtig eine gute Leistungsbilanz bekommen. Aber im Moment ist das sicherlich nicht der Fall.“ Der Minister kritisierte auch, der Gesetzentwurf zum Heizungsaustausch sei in einem sehr frühen Stadium „an die Bild-Zeitung – ich muss unterstellen bewusst – geleakt worden, um dem Vertrauen in der Regierung zu schaden“. Dadurch seien Gespräche der Koalitionspartner „wahrscheinlich mit Absicht zerstört worden, des billigen taktischen Vorteils wegen.“