Guten Morgen, liebe Leser!

76 Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation …

… Deutschlands bewegt sich das Land wieder mit ungeheurer Dynamik in einen autoritären Staat, der z. B. ungeimpft gesunde Menschen diskriminiert.

Wenn nicht umgehend der Status quo ante Corona = Menschen ohne respiratorische Symptome sind respiratorisch gesunde Menschen wiederhergestellt wird, wird die Gesellschaft zerbrechen!

Ich nenne das Hygienefaschismus!

Das MEDIAGNOSE-Corona-Statement

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Umwelt

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Der Firnis der Zivilisation ist dünn!

Ein Gedanke zu „Guten Morgen, liebe Leser!“

  1. RASSISMUS, KULTURRELATIVISMUS UND IDENTITÄTSPOLITIK

    Jeder weiss, was Rassismus ist. Kulturrelativismus ist die Meinung, ausgehend von Anthropologen und Ethnologen wie Franz Boas, Ruth Benedict und Margaret Mead, dass man Kulturen nur aus sich heraus beurteilen und interpretieren könne, da es keine übergeordnete Ebene gebe, die ein vergleichendes Urteil von einem quasi „neutralen“ Standpunkt aus ermögliche.
    Identitätspolitik schliesslich, ein relativ neues Phänomen, gründet Politik auf die Besonderheit von einzelnen Gruppen, um tatsächliche oder nur wahrheitswidrig behauptete Diskriminierung zu beenden und diesen Gruppen mehr Achtung und Einfluss zu verschaffen.

    Alle drei Phänomene werden heute benutzt, um die traditionelle westliche Gesellschaft anzugreifen.
    Weisse Westler, oft exemplarisch als „alte weisse Männer“ benannt (wobei als I-Tüpfelchen der Kritik auch noch der Feminismus dazukommt) seien durch ihre Unterdrückung anderer Kulturen in einer Art „moralischen Erbsünde“ gefangen. Selbst, wenn sie persönlich nicht rassistisch seien, ändere das nichts an der Gesellschaft – diese sei „strukturell“ rassistisch.

    Solche Standpunkte werden ernsthaft vertreten, auch von Menschen, von denen man annehmen sollte, einen Intelligenzquotienten im oberen Bereich zu haben. Aber arbeiten wir stichpunktartig die einzelnen Argumente ab.

    Was heisst „strukturell rassistisch“? Die wenigsten, die diesen Begriff als Kritik benutzen, definieren ihn präzise. Denn wenn sie es versuchen würden, würde schnell die Unsinnigkeit des Konzepts klar.
    „Strukturell“ oder „systemisch“ sind in den Sozialwissenschaften, so könnte es im „Devil’s Dictionary“ von Ambrose Bierce stehen, Begriffe, die immer dann angewandt werden, wenn ihr Benutzer keinen klaren Befund oder gar einen Beleg für eine Sache präsentieren kann, aber unbedingt möchte, dass eine eine These akzeptiert wird. Dazu muss sie natürlich wohlklingend gemacht werden, und solche Wischiwaschi-Ausdrücke eignen sich gut dazu, andere (besonders Studenten im Grundstudium) zu beeindrucken. Dabei ist es in den meisten Fällen einfach nur pompöses Wortgeklingel.
    Was würden wir denn von einem Gesundheitspolitiker halten, der zwar zugeben würde, dass nur wenige Coronainfizierte ernsthaft erkranken, auch nur noch wenige im Spital sind, aber dass Corona nun einmal „strukturell“ oder „systemisch“ bei uns eingenistet sei und wir deshalb einen Perma-Lockdown bräuchten? Würden wir nicht denken, dass der Mann psychologische Hilfe benötigt?
    Oder was würden wir von einem Richter halten, der sagen würde, xy hat zwar nicht nachweislich eine Straftat begangen, aber er ist „strukturell“ ein Straftäter, und deshalb zu verurteilen?

    Fazit: Wenn etwas nicht in konkreten Fällen beobachtbar oder zweifelsfrei nachweisbar ist, dann ist es „common sense“, anzunehmen, es sei kein grosses Problem, möglicherweise sogar inexistent. Das gilt für Corona, für Gespenster, und genauso für „strukturellen“ Rassismus.
    (Nein, ich leugne nicht die Existenz von Coronaviren oder von Rassismus – man muss nur Probleme konkret NACHWEISEN, nicht einfach abstrakt postulieren.)

    Die Beurteilung des Kulturrelativismus ist ein vertracktes logisches Problem (siehe dazu den Wikipedia-Eintrag, der eine qualitativ akzeptable erste Kurz-Einführung gibt). Es trifft zu, dass es keine über den Kulturen stehende Meta-Ebene gibt, von der aus man die einzelnen Kulturen der Welt quasi „objektiv“ beurteilen könnte. Man kann ja auch schwer beurteilen, ist Frau x liebenswerter als Frau y (umgekehrt gilt natürlich gleiches für Männer – das muss ich erwähnen, damit ich hier keinen Shitstorm von Emanzen bekomme). Wir kennen ja den Spruch „Wo die Liebe hinfällt….“
    Sokrates liebte ja womöglich auch seine Xanthippe. Und selbst Angela Merkel hat einen Mann gefunden, nein, streichen wir das, das ist uncharmant.
    Aber es gibt nicht nur die Verschiedenheit der Kulturen, es gibt kulturelle Universalien – Phänomene, Prinzipien, die in allen Kulturen auffindbar sind. Und die bieten wenigstens Ansatzpunkte für vergleichende Urteile – wo, in welcher Kultur sind welche Universalien eher vertreten als in anderen; wobei auch diese Frage allerdings von Kultur zu Kultur anders beantwortet werden könnte.

    Aber gibt es keinen „archimedischen Punkt“ von dem aus man das Vergleichs- und Beurteilungsproblem „aus den Angeln heben“ könnte? Doch, den gibt es!
    Genau so, wie alle Frauen und Männer verschieden sind und von anderen ganz unterschiedlich beurteilt werden, aber gleichzeitig doch Kriterien existieren, nach denen wir Menschen als unterschiedlich sympathisch oder attraktiv einschätzen können, so gibt es bei den Kulturen solche Kategorien.
    Das antike Rom war nicht allein auf militärischer Eroberung gegründet. Das kulturell hochentwickelte Imperium übte auf andere Kulturen eine ganz erhebliche Anziehungskraft aus, nicht nur wegen seines Reichtums, sondern auch wegen seiner zivilisatorischen Errungenschaften.
    Es war einfach angenehmer, in einem römischen Landhaus oder einer Villa vielleicht mit Fussbodenheizung, Bad und Toilette zu leben als in einer kalten, zugigen, schmutzigen Germanen-Hütte. Von den Annehmlichkeiten und Zerstreuungen einer römischen Stadt gar nicht zu reden.
    Und so drängten denn auch zahlreiche Völkerschaften ins Römische Reich und begehrten die römische Bürgerschaft.

    Die Kulturen wurden zwar nicht auf theoretischer Ebene „objektiv“ beurteilt.
    ABER ES GAB SOZUSAGEN EIN „URTEIL MIT DEN FÜSSEN“, SO WIE ES EINE „ABSTIMMUNG MIT DEN FÜSSEN“ GIBT.

    Die Römer waren zwar nicht rassistisch – Kaiser Septimius Severus kam aus Nordafrika und soll sogar dunkelhäutig gewesen sein. Aber sie waren sich ihrer kulturellen Überlegenheit über die germanischen und anderen „Barbaren“ sehr wohl bewusst, wie vorher schon die Griechen.
    War das Hochmut und unangebrachte Arroganz?
    Nun, gegenüber Völkerschaften wie den damaligen Germanen jedenfalls nicht. Die Germanen (und andere) bestätigten ja indirekt die römische Überlegenheit, indem sie ins Reich drängten und in grosser Zahl die römische Kultur annahmen. Waren Angehörige dieser Barbarenvölker einmal in Rom akkulturiert, betrachtete man sie nach einiger Zeit durchaus als normale römische Bürger, ohne ihre Abstammung in den Vordergrund zu stellen.

    Gibt es Parallelen zur Gegenwart? Nun, welche Kultur hat sich denn weltweit am weitesten durchgesetzt? Selbst in China und Japan zieht man westliche Kleidung an, pflegt westliche Medizin und Wissenschaft, hat zahllose westliche zivilisatorisch-kulturelle Errungenschaften übernommen, nicht nur auf technischem Gebiet, sondern sogar auf Feldern wie der Musik und Malerei.
    Soll es verwerflich sein, wenn wir deshalb als Europäer einen gewissen Stolz empfinden? Ich finde es lächerlich, wenn von Möchtegern-Intellektuellen heutzutage fast nur noch zu hören ist, wir seien quasi eine Verbrecherkultur, weil wir andere erobert und kolonisiert hätten.

    Welche Völker, ob höher zivilisiert oder nicht, haben denn andere, schwächere Nachbarn NICHT erobert und unterjocht? Diese Handlungsweise war durch die ganze Geschichte hindurch ubiquitär bis zur Normalität. Bis vor etwa anderthalb hundert Jahren postulierte man im Völkerrecht sogar noch ein „Right of Conquest“ (siehe den Eintrag in der englischsprachigen Wikipedia, oder auch F. von Holtzendorff, Eroberung und Eroberungsrecht, Berlin 1871).
    Rom hat Gallien, Teile Germaniens, Spanien und viele andere Gebiete kolonisiert. Später haben Germanen Rom und Teile Nordafrikas erobert (Vandalen), die Goten errichteten Reiche in Südfrankreich und Spanien. Die Parther (Perser), Roms ewiger Gegenspieler im Osten, taten dasselbe wie Rom, später kolonisierten die muslimischen Araber die durch Krieg erschöpften Gebiete von Byzanz im Nahen Osten und in Nordafrika und eroberten das Perserreich.
    Die Han-Chinesen dehnten sich von ihren ursprünglichen Gebieten aus nach Westen und Süden aus und griffen unter der Tang-Dynastie bis nach dem heutigen Kasachstan, unter der Ming-Dynastie bis nach Vietnam. Die Hunnen und Mongolen muss ich gar nicht erwähnen.
    – In Amerika: dasselbe. Als die Komantschen, ursprünglich eine Abteilung der Schoschonen, in grosser Zahl Pferde akquirierten (durch Handel und Raub) wurden sie zu einer kriegerischen Macht, die nach Südosten vorstiess und andere Stämme von der texanischen Ebene verdrängte. Ihre Eroberungskriege waren extrem grausam. Im Osten Nordamerikas errichtet der Irokesen-Bund ein Imperium zu Lasten seiner militärisch unterlegenen Nachbarn. Die Beispiele liessen sich ad nauseam fortführen…
    – In Afrika: dasselbe. Das Reich von Aksum am Horn von Afrika erweiterte sich ab dem 4. Jhdt. v.Chr. sein Gebiet durch Eroberung. Lange, lange vorher war Nordägypten von Südägypten erobert worden, wodurch das geeinte ägyptische Reich erst entstand. Viel später entstanden unter anderem die Reiche von Ghana und Kanem, natürlich auch durch Eroberung. Im 17. Jhdt. wanderten Bantustämme aus dem Norden ins südliche Afrika und verdrängten dort die San. Aus einigen dieser Bantugruppen wurden die Zulu, die dann einen Staat errichteten. Auch hier liessen sich viele, viele weitere Beispiele anführen.
    Und, last but not least, Teile Europas wurden selbst von fremden Völkern kolonisiert. Spanien zum Beispiel von den Arabern, oder Südosteuropa von den Türken. Während man über die türkische Kolonisierung Südosteuropas den Mantel des Schweigens breitet, beschönigt man die arabische Eroberung Spaniens als eine Art freundlichen arabischen Kulturexport. Wobei es allerdings noch keinem dieser Euphemisten gelungen ist, eine historische Quelle dafür zu benennen, dass irgendwer die Araber nach Spanien eingeladen hätte. Zudem ist die Vorstellung von einem glücklichen, harmonischen Zusammenleben der Kulturen in ‚Al Andalus‘ ein Märchen, das romantisierend im 19. Jahrhundert entstanden ist – allerdings nicht in Spanien. Die Wirklichkeit war für Nicht-Muslime weniger prickelnd, wie Historiker wie Francisco Garcia Fitz nachgewiesen haben.
    Und dann wollen wir auch nicht vom florierenden nordafrikanischen Sklavenhandel und der Piraterie reden, die die europäischen Küsten nicht nur im Mittelmeer, sondern gar bis nach Island (im Jahr 1627) gingen. Erst die deshalb gebaute amerikanische Kriegsflotte machte diesem Unwesen in den ‚Barbareskenkriegen‘ ein Ende.

    Es soll hier gar nicht bestritten werden, dass die arabische Eroberung Spaniens für das bis dahin gotische Spanien einen Kultursprung bedeutete. Die „arabische“ Kultur, die so genannt wird, war für den hier relevanten Zeitraum (8. Jhdt.) allerdings eher ein Konglomerat der in Nordafrika, im Nahen Osten und in Persien übernommenen eroberten christlichen, jüdischen und persischen Kulturen, die unter den Arabern verschmolzen und gepflegt wurden; erst im Lauf der Zeit gab es eigene arabische Gelehrte, denn die muslimischen Araber, als sie aus der arabischen Wüste kurz nach ihrer Religionsgründung zu ihren Eroberungszügen gegen Byzanz und Persien aufbrachen, galten damals zu Recht als „Barbaren“. Die Araber selbst sprechen heute von ihrem vor-muslimischen als dem unwissenden oder barbarischen Zeitalter („jahiliyah“).
    Aber wenn die Eroberung des gotischen Spanien durch die Araber auch ein Kulturexport war, dann ist die europäische Kolonisierung ebenso – wenn nicht tausendmal berechtigter – AUCH als Kulturexport zu sehen. Es wäre angesichts der Fakten, der vielfältigen Modernisierung der eroberten Gebiete, einfach absurd, dies zu bestreiten.

    Welche ehemaligen europäischen Kolonien haben denn europäische Errungenschaften wie moderne Medizin, ein modernes Verwaltungswesen, moderne Verkehrsmittel, Universitäten mit naturwissenschaftlichen Fachbereichen, u.v.m., nach der Entkolonisierung willentlich aufgegeben?
    Keine. Und trotzdem sollen wir, wenn wir linken Spinnern zuhören, glauben, dass wir diesen Regionen ausser Ausbeutung und Ungerechtigkeit NICHTS POSITIVES gebracht haben?
    Welche Eroberung geschieht aus Altruismus? Natürlich stehen für die Eroberer die eigenen Interessen im Vordergrund.
    Aber das heisst nicht, dass jede Eroberung, jede Kolonisierung, NUR schlechte Aspekte hat. (Hat die römische Kolonisierung Frankreich, Spanien und Südwestdeutschland geschadet??)
    Aber die linken Schwätzer wollen das so sehen. Und das ist BIZARR.

    Wir dürfen stolz sein auf unsere Kultur, die sich weltweit ausgebreitet hat und fast überall für einen Entwicklungssprung gesorgt hat. Natürlich sollten wir nicht auf andere herabsehen, die ihre eigenen wertvollen Kulturen haben, oder auf Kulturen, die zum Zeitpunkt der Europäisierung so vergleichsweise weniger entwickelt waren wie es die germanische oder gallische zur Zeit der römischen Eroberung waren.

    ES GIBT UND GAB ENTWICKLUNGSUNTERSCHIEDE ZWISCHEN DEN KULTUREN, egal, wie wütend das die moderne ‚Woke‘-Sekte bestreiten will. Die Realitätsverdrehung und -leugnung dieser offensichtlichen Tatsache durch linke Spinner ist eben so, wie das in religiösen Sekten nun einmal oft vorkommt. Es ist ein Glaubenssatz, an dem Fakten einfach abprallen.

    Die Anziehungskraft unserer Kultur wird ja heute wieder gerade durch die Migration bewiesen. Wer will schon freiwillig als Durchschnittsbürger in Afrika leben, wenn er nach Europa kommen kann?
    Und es ist nur vordergründig allein eine Frage des Reichtums. Denn auch Demokratie, Rechtsstaat, Freiheit von politischer Verfolgung, Sozialstaat, Gesundheitswesen, Bildungswesen spielen eine grosse Rolle.
    Allerdings sind diese Aspekte unserer Kultur Bereiche, zu denen die linken Durchgeknallten, die meist aus dem „geschwätzwissenschaftlichen“ Umfeld der Universitäten kommen, nichts beigetragen haben. Sie geniessen sie nur. Und reden sie auf der anderen Seite klein. So dass sie an ihrem Gaga-Weltbild basteln können.

    Vielleicht müssen wir unsere eigenen Universitäten zurückerobern, damit dort wieder Kultur eingeführt wird.

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