Politische Kultur und Meinungsfreiheit

Ein Paradebeispiel für das Auseinanderlaufen von

Anspruch und Wirklichkeit

garniert mit Ideologie-Tunnelblick bietet die Debatte bzw. die unsägliche Verunglimpfung  von Miriam Lau in der ZEIT wegen ihrer Meinung zur Seenotrettung.

Ist es doch vor allem Toleranz, die Duldsamkeit, die neben vielen Eigenschaften, so oft strapaziert wird.  Ist die Meinung dann aber doch mal – auch nur akdemisch – eine andere als die eigene, dann ist vor allem „gegen Rechts“ schluss mit lustig. Wobei  „Rechts“ alles das ist, was nicht dem eigenen – dem GUTEN –  Meinungs- und Moralkompass entspricht.

Wenn der Sturm der Entrüstung unserer Menschen mit Guten Gedanken zu groß wird, dann zieht eine Redaktion – die der ZEIT – auch einfach mal die Notbremse und lässt den  Mitarbeiter, hier Miriam Lau ganz einfach mal im Regen stehen. Ein weiterer Kommentar der ZEIT als Beleg: Hier klicken

Dabei ist die Debatte über Seenotrettung von Menschen, die sich freiwillig in diese begeben, ist  notwendig. Natürlich – das betone ich immer wieder – darf und soll niemand ertrinken. Aber genau so wenig soll und darf jemand, weil er sich in Seenot gebracht hat, automatisch nach Europa gebracht werden. Sondern in den nächsten sicheren Hafen. Der liegt i. a. R. an der nordafrikanischen Küste. Rede des Seefachmanns Mrosek hierzu: Hier klicken

Dass die Schlepper in Nordafrika den Menschen verschweigen, dass sie wahrscheinlich nicht gerettet werden, ist der enormen kriminellen Energie dieser Leute geschuldet, für die ein Menschenleben keinen Pfifferling  wert ist.

Zwei Dinge sind notwendig:

  1. Unbedingte Rückführung aller Geretteten an die nordafrikanische Küste. Festsetzung aller Boote und Besatzungen, deren Führer sich nicht daran halten.
  2. Schnelle und umfassende Info über diese neue Form der Rettung in den Gegenden, wo Menschen Richtung Nordafrika,  und selbstverständlich für die Menschen in den Lagern,  unterwegs sind. Mit der Folge, dass die Leute sich bald nicht mehr auf den oft tödlichen Weg machen.

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